VIRALS - Tote können nicht mehr reden

von Kathy Reichs 
4,0 Sterne bei197 Bewertungen
VIRALS - Tote können nicht mehr reden
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (147):
JuleBebiehs avatar

..da dieses Buch irgendwie was mit Bones meiner Lieblings Serie zu tun hatte musste ich es einfach lesen & ich fand es einfach großartig!

Kritisch (22):
QueenDebbys avatar

Enttäuschende Leistung von Frau Reichs.

Alle 197 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "VIRALS - Tote können nicht mehr reden"

Kathy Reichs’ aufregender Thriller für Jugendliche – jetzt im Taschenbuch!

Auf einer einsamen Insel findet Tory die Knochen eines vor vierzig Jahren verstorbenen jungen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, ist gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um die sechzehnjährige Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus durchgeführt werden. Tory und ihre Freunde infizieren sich – und erlangen dadurch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, die ihnen bei ihren Recherchen zugute kommt. Denn der Mörder von Katherine Heaton tut alles dafür, dass sein Verbrechen nicht ans Tageslicht kommt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570401330
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:11.03.2013
Teil 1 der Reihe "Virals"
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.03.2011 bei cbj audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Mit übernatürlichen Elementen

    Vorweg: Ich liebe die Buchreihe um Tempe Brennan, auf deren Grundlage "Bones, die Knochenjägerin" als Fernsehserie ins Leben gerufen wurde. Deshalb war ich sehr neugierig, wie mir die Jugendbuchreihe der Autorin gefallen würde.
    Hierin geht es um Tory, die Nichte von Tempe Brennan. Diesen Bezug fand ich sehr interessant und mir hat er gut gefallen.
    Das Buch ist auf jeden Fall ein Jugendbuch, was sich auch im Schreibstil, den Dialogen etc. wiederfindet. Aber Tory handelt in meinen Augen nicht wie 14, sondern eher so, als wäre sie ca. 16 Jahre alt. Vor allem beim Fund der Leiche war es für mich doch sehr abwegig, wie "cool" sie bleibt und wie sie danach handelt. Tory ist insgesamt sehr reif für ihr Alter, was sich überwiegend in ihren Entscheidungen widerspiegelt. Für mich war das vollkommen in Ordnung, weil es somit wenig pubertierend und somit nicht so anstrengend zu lesen war ;)
    Was mich beim Lesen sehr überrascht hat, waren die übernatürlichen Elemente. Ich fand diese nicht schlimm, aber so ganz passten sie für mich nicht mit dem Ernst der Geschichte zusammen.

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    Hellomymedias avatar
    Hellomymediavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Auftakt!
    Spannender Auftakt!

    „Labor“, „Experimente“ und „Ausbruch eines gefährlichen Virus“ sind Schlüsselbegriffe, die m​ich stark zum Lesen dieser Lektüre, zum Auftakt der Jugend-Thriller-Reihe „Virals“, „Tote können nicht mehr reden“, bewegt und auf ein atemberaubend spannendes Buch hoffen gelassen haben. Ob diese hohe Erwartungshaltung mit einem gelungenen Thriller belohnt wurde, erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

    Der Einstieg in die Franchise fiel mir als Leser überaus leicht, da die beiden Autoren durch außerordentlich plastische und sympathische Charaktere und einem mitreißenden Schreibstil meine Aufmerksamkeit schlagartig an sich gerissen haben. Die von Beginn an sehr dichte Atmosphäre ließ meine Augen nur schwer vom Papier losreißen. Tatsächliche Thrill-Elemente vermisst der Leser in diesem Buch stetig und dieser Eindruck lässt sich leider bis zum Ende des Buches mitverfolgen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei eher um eine äußerst spannende Jugendbuchreihe à la „Fünf Freunde“ – und Wissende werden mir diesen Vergleich auch durch die Anwesenheit eines tierischen Wesens sicherlich nicht übel nehmen – anstatt eines wahrhaftigen Thrillers. Aber dieses Argument soll hier nicht übergriffig erscheinen, da es das Lesevergnügen in „Virals“ um keinen Deut minimiert. Man fühlt sich als Leser in dem semantischen Raum, in dem die Handlung sich abspielt, wohl und begleitet die zusammenhaltende Truppe, von der sich jedes Mitglied gut als Protagonist eignet, da jeder für sich fähig ist, die Handlung eigen auf den Schultern zu tragen, gerne auf ihren Abenteuern. Besonders herausstechend dabei ist aber die tatsächliche Ich-Erzählerin, die durch ihren keineswegs aufgesetzten oder nervig-rebellischen Ehrgeiz und Mumm besticht und sich zu einer geeigneten Hauptfigur etabliert. Im Laufe des Bandes werden die Geschichtenstränge geschickt miteinander verwoben, ohne dass hierbei eine Wendung vorhersehbar erscheint. Dieses steigert sich bis in ein spannendes Ende mit plötzlichen und überraschenden Twist-Momenten, welches die Handlung beinah abschließt, aber noch Luft für Folgebände übrig lässt, die man als Leser gerne gleich nach Beendigung des

    ersten Bandes genießen würde. Im Nachhinein, bei der geistigen Rekapitulation des Buches, ist mir aufgefallen, dass weder das Cover und der Untertitel noch der Klappentext tatsächlich zu der Geschichte passen, die einem nach Öffnen des Buchdeckels erwartet. Die Überbegriffe „wissenschaftliche Experimente“ und „Labor“ werden hier nicht, wie erhofft, ins Vorderlicht gerückt, sondern spielen nur eine zweitrangige Rolle, obwohl sie mich hierbei zum tatsächlichen Lesen bewegt haben.
    „Virals – Tote können nicht mehr reden“ ist ein äußerst gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Jugendreihe, der Lust auf mehr macht. Ich kann dieses Buch wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, die sich nach einem spannenden Buch, das auch alte Kindheitserinnerungen an Bücher wie „TKKG“, „Die Drei Fragezeichen“ oder – wie oben bereits erwähnt – „Fünf Freunde“ aufwecken könnte, jedoch mit einer eigenen, überzeugenden Geschichte aufwartet.

    Genrewertung: 9/10 Punkte
    Gesamtwertung: 8,5/10 Punkte

    🌟🌟🌟🌟
    4 Sterne

    Das entspricht guten vier von fünf Sternen für den Auftakt von "Virals".

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    Yoyomauss avatar
    Yoyomausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Genial!
    Genial!

    Zum Inhalt:
    Auf einer einsamen Insel findet Tory die Knochen eines vor vierzig Jahren verstorbenen jungen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, ist gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um die sechzehnjährige Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus durchgeführt werden. Tory und ihre Freunde infizieren sich – und erlangen dadurch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, die ihnen bei ihren Recherchen zugute kommt. Denn der Mörder von Katherine Heaton tut alles dafür, dass sein Verbrechen nicht ans Tageslicht kommt …

    Tory zieht nach dem tödlichen Autounfall ihrer Mutter zu ihrem Vater Kit auf die Insel Loggerhead Island, auf der nur wenige Familien leben. Die auf der Insel ansässigen Anwohner arbeiten alle auf einer abgelegenen Insel namens Morris Island wo an Primaten geforscht wird. Als Nichte der berühmten forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist es kaum verwunderlich, dass sich Tory ebenfalls für wissenschaftliche Forschungen interessiert, auch wenn dieses sich im Gegensatz zu ihrer Tante noch im kleinen Rahmen halten. Neben ihren Forschungen auf der Insel trifft sich Tory regelmäßig mit ihren drei Freunden Hi, Ben und Shelton, deren Eltern ebenfalls auf der Forscherinsel leben und arbeiten. Als die Freunde eine Armeeplakette finden und Tory unbedingt wissen will, was auf ihr steht, machen sich die Freunde auf den Weg nach Morris Island, wo sie nicht nur die Inschrift der Plakette entziffern, sondern auch feststellen, dass der Forschungstrakt, der als verlassen gilt, doch noch benutzt wird. Tory muss mit Entsetzen feststellen, dass dort ein Wolfswelpe gefangen gehalten wird. Kurzerhand befreit sie ihn und nimmt ihn mit sich mit. Was die Freunde nicht wissen ist, dass der Wolfswelpe mit einem Virus infiziert wurde, der für den kleinen Kerl tödlich enden könnte. In der Zwischenzeit stellt sich heraus, dass der Soldat, dem die Plakette einst gehörte in Vietnam gefallen war und nie auf Morris Island hätte sein können. Durch ihre weiteren Nachforschungen stoßen die Freunde bald auf eine verscharrte Leiche, deren Existenz jemand um jeden Preis geheim halten will. Für die Freunde beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn sie befinden sich plötzlich in Lebensgefahr. Und dann werden die Freunde plötzlich krank, als das Gen-Virus des Wolfswelpen Cooper in ihren Adern ausbreitet.

    Als großer Fan von Kathy Reichs war ich total begeistert, als ihr erster Jugendroman auf den Markt kam. In Zusammenarbeit mit ihrem Sohn Brendan greift Kathy bei dieser Buchreihe nicht nur zu einer lockeren und jugendlichen Sprache, sie fügt ihrem neusten Werk auch eine ordentliche Portion Fantasy hinzu, indem sie ihren Protagonisten besondere Kräfte zukommen lässt. So können die Kinder sich bald schneller bewegen, Gedanken der anderen lesen und ihre Augen färben sich in bestimmten Momenten gelb. Neben ihren körperlichen Veränderungen kann der Leser unter Spannung nachverfolgen wie die Freunde nicht nur das geheime Forschungslabor, sondern auch den Fall um die entdeckten Knochen löst. Dabei treffen die Freunde auf die unterschiedlichsten Personen. Da sind Klassenkameraden, die tiefer in der Sache mit drin stecken, als die Freunde sich haben je träumen lassen und scheinbar skrupellose Gegenspieler werden zu Verbündeten. Die Story geht so turbulent voran, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten dahin fliegen. Man ist richtig enttäuscht, wenn die Geschichte vorbei ist und man möchte wissen, was die Freunde noch alles erleben, besonders im Zusammenhang mit den Virus, mit dem sie sich infiziert haben.

    Tory als Protagonistin kommt auf den ersten Seiten ein bisschen überheblich daher, nicht zuletzt, weil sie sich untypisch für ihr Alter mit Forschungen beschäftigt und diese akribisch verfolgt, es passt einfach so gar nicht zu ihrem Alter. Trotzdem schließt man das junge Mädchen schnell ins Herz und fiebert mit ihr und ihren Freunden mit. Man kann ihre Abneigung gegenüber so manchem Mitschüler verstehen und man kann ihren Drang, alles aufzudecken nachvollziehen. Dass sie sich dabei auf ihre Freunde verlassen kann zeigt, dass auch sie ihre Freundin sehr gut leiden können. Dabei denke ich, dass Ben sogar ein bisschen verliebt in die gute Tory sein könnte und sie vielleicht auch in ihn. Dass Tory ein herzensguter Mensch ist, beweist sie darin, dass sie den Wolfswelpen Cooper mit sich nimmt, als sie ihn in dem alten Labor entdeckt.

    Empfehlen möchte ich den Roman allen Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, die gern eine spannende Geschichte lesen und nichts gegen ein paar Science Fiction Elemente einzuwenden haben, denn mit dem Virus und den Gaben weicht der Roman von einem normalen „Leben“ dann doch ein bisschen ab. Das tut aber der faszinierenden Geschichte keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Das bringt nur noch mehr Spannung in die ganze Sache. Fazit: Unbedingt lesen, verschlingen und lieb gewinnen!

    Idee: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Spannung: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Details: 5/5

    Gesamt: 5/5

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    Faancys avatar
    Faancyvor 2 Jahren
    Unglaubwürdige Geschichte mit übertriebenen Charakteren

    Kathy Reichs wollte mit ihrem ersten Jugendbuch „Virals“ einen spannenden Thriller mit Science-Fiction Elementen kreieren. Leider ist ihr dies überhaupt nicht gelungen. Es fängt damit an, dass sich der Leser die Umgebung überhaupt nicht vorstellen kann und sich dementsprechend in der Geschichte nicht zurechtfindet. Reichs versucht das Setting zu beschreiben, setzt dabei jedoch Wissen beim Leser voraus, das dieser überhaupt nicht haben kann. Für Reichs sind diese Erläuterungen ausreichend, denn sie hat die Welt in ihrem Kopf erschaffen. Sie weiß, wie es aussieht und wo sich die Charaktere gerade aufhalten. Dem Leser fehlt dieses Wissen jedoch leider. Zur fehlenden Orientierung kommen vollkommen unglaubwürdige und oberflächliche Charaktere dazu. Die Protagonisten in diesem Buch sind um die 13 Jahre alt. Dafür wirken sie an einigen Stellen viel zu erwachsen und haben ein Fachwissen, das meines Erachtens  viel zu unrealistisch dargestellt wurde. Außerdem ist der Fachjargon gepaart mit gewollt hipper Jugendsprache. Ein totaler Reinfall. Schaut man sich dazu „Die Drei ???“, „TKKG“ oder „5 Freunde“ an, sind diese Geschichten doch um einiges authentischer. Da kann die Truppe um Tory bei weitem nicht mithalten. Und dafür, dass die Charaktere doch so erwachsen sein wollen, ist das Buch insgesamt viel zu kindlich geschrieben. Zu allem Übermut haben die Kinder auch noch übernatürliche Fähigkeiten erlangt. Sie sind also nicht nur hyperintelligent, sondern auch noch mit Superkräften ausgestattet. Das ist dann für meinen Geschmack doch etwas übertrieben. Die Zusammensetzung der Elemente ist erzwungen und nicht gut durchdacht. Es passiert auch einfach überhaupt nichts Spannendes. Die Charaktere machen immer das gleiche und begehen immer Hausfriedensbruch, was natürlich auch jedes Mal einwandfrei funktioniert.
    Alles in Allem ist mir die Geschichte viel zu unrealistisch und plump. Die einzelnen Elemente passen überhaupt nicht zusammen und wirken erzwungen. Die Protagonisten sind übertrieben und unglaubwürdig. Ein nicht spannender Jugendthriller, der kindlich erzählt wird.Ich für meinen Teil werde die Reihe nicht weiter fortsetzen.

    Kommentare: 4
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    MartinaScheins avatar
    MartinaScheinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Mischung aus Thrill, Action und Wissenschaft - nicht nur für jugendliche Leseratten
    Spannende Mischung aus Thrill, Action und Wissenschaft - nicht nur für jugendliche Leseratten


    Tote können nicht mehr reden war das erste Buch, dass ich von Kathy Reichs in den Händen hatte. Als Jugendbuch deklariert, nahm es mich bereits nach wenigen Zeilen gefangen.

    Ohne großartige Einleitung startet der Thriller mitten im Geschehen. Die Protagonisten Tory Brennan (Großnichte von Temprance Brennan) und ihre drei Freunde Ben, Hi und Shelton leben auf einer kleinen Insel nahe Charleston; ihre Eltern arbeiten dort.

     

    Tory lebt seit dem Tod Ihrer Mutter bei ihrem Vater Kit, der als Meeresbiologe am LIRI-Institut tätig ist. Bereits kurze Zeit nach dem Beginn der Freundschaft dieser vier Jugendlichen avanciert sie – obwohl die Jüngste im Bunde – zur Anführerin der Clique. Dies liegt sicher nicht unwesentlich an ihrer Intelligenz und dem Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen. Beides erinnert sehr an ihre Tante Temprence.

    Auf einem ihrer Streifzüge entdecken sie die Erkennungsmarke eines Soldaten. Mit diesem Fund beginnt ein Abenteuer, das ihrer aller Leben für immer verändern wird.

     

    Die Autorin hat nicht nur die Sprache der Jugendlichen, sondern auch ihre Gefühle und Empfindungen sehr plastisch wiedergegeben. Über den Ausdruck »sechsbeinige Tussi« habe ich herzhaft gelacht.

    Die vier Helden des Buches sind ferner allesamt sehr sympathisch. Durch die Schilderung ihrer Charaktere wie auch ihrer Eigenheiten habe ich die Vier nahezu plastisch vor mir gesehen.

     

    Das Buch ist flüssig, modern und spannend geschrieben. Unter anderem auch aufgrund ihrer Tierliebe fiel es mir leicht, mich in die Protagonistin hinein zu versetzen.

    Die beiden miteinander verknüpften Handlungsstränge, werden erst zum Schluss in einem spannenden und überraschendem Finale entknotet.

     


    Obwohl gewisse paranormale Phänomene in Richtung Fantasy gehen, das nicht mein Genre ist, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

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    clary999s avatar
    clary999vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und unterhaltsam mit paranormaler Einfluss!
    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

    Der erste Band aus der Jugendbuch-Reihe mit Tory Brennan!

    „…Ein großer Schatten huschte durch das Dunkel. Ich erstarrte. „Ben?!?“ Keine Antwort. Absolute Stille. Warten heißt Tod. Beweg dich! Ich rappelte mich auf und stürzte in die Nacht…“

    Zitat aus dem Buch, Seite 7

    Zum Inhalt: Auf Loggerhead Island finden Tory und ihre Freunde Ben, Hi und Shelton das Skelett eines jungen Mädchens und eine Erkennungsmarke. Ihre Neugierde ist geweckt. Wer ist die Tote? Warum wurde sie ermordet und auf der einsamen Insel verscharrt? ... In einem geheimen Labor des Forschungsinstituts LIRI werden unerlaubt wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus durchgeführt. Tory und ihre Freunde geraten durch ihre Nachforschungen ins Visier des Mörders…

    „…“Subjekt A spricht nicht auf experimentelle Therapie für Parvovirus XPB-19 an. Zur sofortigen Beseitigung freigegeben. Unterschrift: Dr. …“

    Zitat aus dem Buch, Seite 104

    Meine Meinung: Von Kathy Reichs habe ich schon viele Bücher gelesen und war begeistert. Umso mehr war ich natürlich auf diese Reihe gespannt. Die Geschichte wird von der vierzehnjährigen Tory in Ich-Form erzählt, dadurch ist der Schreibstil jugendlich, aber auch fließend. Tory ist die Nichte von der bekannten forensischen Anthropologin Tempe Brennan.

    Nach einem spannenden Prolog erfährt man, wie alles begann. Zunächst ist es eher ruhig, dennoch sehr unterhaltsam. Tory, Ben, Hi und Shelton waren mir sofort sympathisch, Tory ist intelligent, wissbegierig und tierlieb. Sie ist offensichtlich die Anführerin der vier Freunde. Die Jungs haben auch ihre Eigenheiten, aber Tory kann sie meistens mit ihren Argumenten überzeugen. Neben der Neugierde haben die Vier auch Sinn für Ironie und Sarkasmus. Nachdem Knochenfund und einem weiteren gefährlichen Ereignis steigt die Spannung beständig. Wie gefährlich ihre Recherchen sind, wird ihnen schon bald bewusst… Der unbekannte Mörder… Das geheime Labor… Der Parvovirus… Übernatürliche Kräfte…

    „…“Und jetzt?“ Hi saß wieder aufrecht. „Wir haben keine Anhaltspunkte.“ Ich lächelte. „Haben die Gentlemen heute etwas vor?“ Dreifaches Stöhnen. Mein Lächeln wurde noch breiter…“Warum haben all deine brillanten Ideen eigentlich immer mit Hausfriedensbruch zu tun?“…“

    Zitat aus dem Buch, Seite 202/203

    Die Buchreihe ist ein Genre-Mix aus Jugendthriller und Paranormal. Der Mix hat mir sehr gut gefallen, allerdings hätte die Spannung schon früher steigen können. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, dadurch können die Bände auch einzeln gelesen werden. Trotzdem möchte ich empfehlen mit dem ersten Band anzufangen, weil darin etwas passiert, das ausschlaggebend für die Weiterentwicklung der Hauptpersonen ist.

    Ein guter Einstieg in diese Jugendthriller-Reihe, der Lust auf mehr macht. Besonders für Jugendliche, aber auch Erwachsene, die gern Jugendbücher lesen, empfehlenswert.

    Spannend und unterhaltsam mit paranormaler Einfluss!

    4 Sterne

    Kommentare: 9
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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der spannende Auftakt der neuen Serie von Kathy Reichs! Bones Nichte tritt in große Fußstapfen....
    Der spannende Auftakt der neuen Serie von Kathy Reichs!

    Tory Brennan steht ihrer Tante in nichts nach. Wer ein großer Fan von Bones, ob Fernsehserie oder Bücher ist, sollte sich schon mal Platz im Regal machen.

    Mit "Tote können nicht mehr reden" hat Kathy Reichs einen ausgezeichneten Start um die neue Jugend-Thriller-Serie aufgelegt.

    Tory weilt derzeit mit ihrem Vater auf einer kleinen Forschungsinsel. Ausgerechnet auf dieser Insel, die nur vom Forschungspersonal besiedelt wird findet Tory mit Freunden ein Grab mit Knochen.

    Der vererbte Spürsinn der Tante bringt Tory natürlich dazu, sich und ihre ermittelnden Freunde mehr als einmal in Gefahr zu bringen.

    Wer war der Mörder des "Knochenmädchens" und weilt er noch auf der Insel....



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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: sehr spannender Beginn der Jugend-Reihe der Antropologin
    Teil 1 der Jugend-Serie

    Auf einer einsamen Insel findet Tory die Knochen eines vor vierzig Jahren verstorbenen jungen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, ist gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um die sechzehnjährige Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus durchgeführt werden. Tory und ihre Freunde infizieren sich – und erlangen dadurch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, die ihnen bei ihren Recherchen zugute kommt. Denn der Mörder von Katherine Heaton tut alles dafür, dass sein Verbrechen nicht ans Tageslicht kommt …

    Diese Reihe hat Kathy Reichs zusammen mit ihrem Sohn verfasst.

    In der Reihe Virals geht es nicht um unsere Sympathieträgerin Temperance Brennan, sondern um ihre Nichte, die vierzehnjährige Tory. Dieses mal wird meines Erachtens eine jüngere Zielgruppe angesprochen. Aber auch für alt eingesessene Brennan Fans ist dies mal eine willkommene Abwechslung.

    Ich werde, wie gewöhnlich nicht auf die Handlung eingehen, da jeder Interessent sich selbst ein Bild machen sollte.
    Die Handlung, sowie auch das Genre, sind, wer Kathy Reichs kennt, eine völlig neue Richtung. Sie versucht sich mit der Virals- Reihe in leichter Fantasy. Leicht schwelgend und federleicht , aber auch spannend und flüssig.
    Wer die Tempe Bücher kennt, dass der Charakter von harten, wasserdichten Fakten lebt. Ihr pubertierende Nichte ist unerfahren und verlässt sich auf ihr Bauchgefühl.

    Kathy Reichs kann auch gut diese Richtung einschlagen, ohne Einbußen. Mir hat der erste Teil gut gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Gib mir sofort Band 2!

    Inhalt:Tory Brennan ist die Nichte der berühmten forensischen Anthropologin Tempe Brennan. Mit ihr teilt sie zwei Dinge: den Instinkt für Verbrechen - und den unbedingten Willen, diese aufzuklären...
    Auf einer einsamen Insel findet Tory die Knochen eines vor vierzig Jahren verstorbenen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, ist gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren des Verbrechens reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parovirus durchgeführt werden...
    Erster Satz:
    Ein Gewehrschuss ist das lauteste Geräusch des Universums.
    Meine Meinung:Allein schon wegen dem Cover hätte ich das Buch in die Hand genommen, da es meine Neugier geweckt hätte. Es spricht mich sogar mehr an, als das Original Cover, weil es so dunkel ist und mit dieser Skeletthand finde ich es noch ansprechender. Beim Originalen gefällt es mir mit dem flüchtenden Mädchen nicht und den Hunden im Titel. Wenn ich das Buch so gesehen hätte, hätte ich es wohl nicht in die Hand genommen, wenn ich von dem Buch noch nichts gehört hätte.                                                                                                                                        Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, hat es mich direkt angesprochen obwohl die Idee von Jugendlichen, die Verbrechen lösen ja nicht neu ist (Die drei Fragezeichen, Fünf Freunde). Aber in diesem Ausmaß mit einer Leiche und einem Virus der tödlich sein kann, habe ich noch nicht gesehen oder von etwas gehört, weshalb das Buch mich sehr gereizt hat. Die Umsetzung fand ich eigentlich ganz gut. Nur eine Sache hat mich extrem gestört. Tory und ihre Freunde kamen eher wie Erwachsene rüber und nicht wie Teenager. Und was ich besser gefunden hätte ist, dass der Fall von Katherine Heaton im Laufe der Geschichte immer mehr in den Hintergrund gerückt ist, bis zum Schluss Am Schluss kam dann alles aufeinander und da finde ich, hätte man das weiterhin mit in die Geschichte einbauen können, denn es war so, als hätten Tory und ihre Freunde den Fall erstmal vergessen. Ansonsten fand ich die restliche Umsetzung super und es war trotz der Kritikpunkte wirklich unterhaltsam und spannend. 
    Den Schreibstil fand ich ganz angenehm, allerdings gab es schon einige Begriffe von Geräten, die ich nicht ganz geblickt habe und dort hätte ich mir gewünscht, dass sie kurz beschrieben werden um nicht ganz auf dem Schlauch zu stehen. Ich konnte mir durch den Schreibstil von Kathy Reichs alles wirklich gut vorstellen.
    Die Charaktere fand ich wirklich interessant. Tory, die unglaublich stur ist und immer den richtigen Riecher hat und ihre Freunde. Ihre Freunde fand ich wirklich unterhaltsam. Sie alle waren komplett verschiedene Charaktere, die für mich so eigentlich gar nicht zusammen passen, aber bei denen passt es einfach, weil sie auch schon zusammengeschweißt sind,da sie die einzigen Inselbewohner ihrer Schule sind. Manche Charaktere haben mich ziemlich überrascht und einiges getan, mit dem ich nicht gerechnet hätte.
    Fazit:Alles in allem war das Buch wirklich unterhaltsam und spannend. Es hat mir wirklich gut gefallen und ich habe es in fast einem Ruck durchgelesen. Trotz der zwei Kritikpunkte lohnt es sich wirklich das Buch zu lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Fünf-Freunde Krimi

    Seit ihre Mutter vor kurzem gestorben ist lebt die 14jährige Tory, deren Großtante die berühmte forensische Anthropologin Temperence Brennan ist, bei ihrem Vater "Kit" auf Morris Island, einer kleinen Insel nahe Charleston. Zusammen mit ihren drei Freunden Ben, Shelton und Hiram, genannt "Hi", begibt sie sich auf so manche Erkundungstouren, wobei die vier auch die Nachbarinsel Loggerhead Island, auf der die meisten Bewohner von Morris in einer großen Forschungseinrichtung arbeiten, die sich mit Verhaltensforschung und Tiermedizin beschäftigt, nicht auslassen. Dabei kommen die Jugendlichen immer mehr unheimlichen Machenschaften auf die Spur und schließlich sogar einem lange zurückliegenden Mord.
    Ein gutes Buch. Ein spannender Jugendkrimi als Zeitvertreib. Ich, als Fan von Kathy Reichs und vor allem "Bones" hatte viel von diesem Buch erwartet und bin auch nicht enttäuscht worden. Die Charaktere und die Story gefallen mir gut. Alles ist schön ausgeschmückt mit dem Privatleben der Protagonisten. Super. So muss ein Krimi für mich sein. Aber irgendwie hat mich das ganze ziemlich an die "Fünf Freunde" erinnert. Und ich weiss nicht so richtig was ich von dem Schluss halten soll, mit diesen ganzen werwolf-ähnlichen Superkräften. Das bietet natürlich Stoff für die Fortsetzung, die ich mir wahrscheinlich auch vornehmen muss um das heraus zu finden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    L
    Kathy Reichs schreibt ja eigentlich Thriller für Erwachsene und ich habe sie auch alle gelesen und mag sie sehr. Jetzt ist doch ein Jugenbuch von ihr erschienen, das heißt VIRALS - Tote können nicht mehr reden. Lohnt es sich auch für Erwachsene bzw. Fans der anderen Bücher von der Autorin? Oder ist es doch eher für Jugendliche geeignet, weil die Thematik zurückhaltender angegangen wird?
    Zum Thema

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