Kati Naumann Die Liebhaber meiner Töchter

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Inhaltsangabe zu „Die Liebhaber meiner Töchter“ von Kati Naumann

Eigentlich waren Nina die Freunde ihrer drei Töchter schon so richtig ans Herz gewachsen. Sie wohnten in ihrem Haus, und sie kümmerte sich um sie wie um eigene Söhne. Es ist schon ein gutes Gefühl, so sehr gebraucht zu werden! Umso größer ist ihr Schreck, als ihre Töchter ihnen den Laufpass geben, einem nach dem anderen. Wie gut, dass sie dann plötzlich wieder vor ihrer Haustür stehen! Das 'Hotel Mama' ist wieder eröffnet – und wird bald zum Familienzoo.

Eine Mutter auf Abwegen, wie aus einer Idylle langsam aber sicher eine Katastrophe wird....

— vielleser18

Auf 250 Seiten durchs Gefühlschaos der von flügge gewordenen Töchtern verlassenen Mutter: ein herrlicher, witziger Horrortrip!

— Die Buchprüferin

Der Inhalt hört sich sehr lustig an. Abwechslung ist immer gut. Bücher sind mir sehr wichtig.

— Michelle1965

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  • Buchverlosung zu "Die große weite Welt der Mimi Balu" von Kati Naumann

    Die große weite Welt der Mimi Balu

    KatiNaumann

    Ihr Lieben, zum Welttag des Buches verlose ich ein Buchpaket mit einem signierten Exemplar  meines neues Romans "Die große weite Welt der Mimi Balu"! Und dazu packe ich den ebenfalls signierten  Vorgänger "Die Liebhaber meiner Töchter"! Wenn ihr Sehnsucht nach der großen weiten Welt habt, dann springt schnell in den Lostopf!  Wer bei der Verlosung in der gerade stattfindenden Leserunde kein Glück hatte, kann es also hier noch einmal versuchen! Ich drück euch die Daumen! Liebe Grüsse Kati

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    • 140
  • Schwiegersöhne in spe mit Familienanschluss

    Die Liebhaber meiner Töchter

    uli123

    19. December 2013 um 15:41

    Nina ist Mutter von drei Töchtern, alle um die 20 Jahre alt. Deren Freunde wohnen auch seit nahezu drei Jahren bei Nina und ihrem Mann Peter. Sie gehören schließlich zur Familie. Dann jedoch machen die Mädchen Schluss mit ihren Kerlen und ziehen nach einem Streit mit Nina, die die drei zum Einlenken bewegen will, geschlossen aus. Mitleid und die Furcht vor einem leeren Zuhause lassen Nina die Jungs wieder aufnehmen. Vielleicht lassen sich die Beziehungen ja wieder kitten. Die Jungs erhalten alle überschüssige Liebe von Nina, entpuppen sich jedoch als egoistische Schmarotzer. Das erkennt zunächst leider nur Peter, der die Flucht zu seinen Kindern ergreift. Wie wird Nina den chaotischen Alltag mit den Jungs meistern? Vor allem – ob und wie wird sie die drei wieder los?   Die Autorin nimmt sich in sehr humorvoller Weise des ernsten Themas an, wie Mütter ihre Kinder loslassen müssen. Gleichzeitig werden Mutter-Tochter-Beziehungen auf zwei Ebenen beleuchtet (die von Nina zu ihren Töchtern und im Vergleich dazu die ganz anders geartete zu ihrer eigenen Mutter). Jede Mutter kann aus dem Buch lernen, sich besser nicht wie Nina zu verhalten und nicht völlig in der Mutterrolle aufzugehen.   Das Buch lässt sich gut lesen. Die Protagonistin plaudert gleichsam aus dem Nähkästchen und reiht Erlebnisse aus ihrem Familienleben aus Vergangenheit und Gegenwart aneinander. Da kommt es dann schon einmal zu Zeitsprüngen, die aber gut in Ninas chaotisches Umfeld passen.   Ein sehr vergnüglicher, rundum gelungener Roman.

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  • Leserunde zu "Die Liebhaber meiner Töchter" von Kati Naumann

    Die Liebhaber meiner Töchter

    KatiNaumann

    >Nina liebt sie alle! Konrad vielleicht am meisten, natürlich auch Noah - und Till ganz besonders. Sie sind die Liebhaber ihrer Töchter und haben einen festen Platz in ihrem Herzen und auf ihrem Sofa. Als sich ihre Töchter mit ihnen zerstreiten, sieht Nina überhaupt nicht ein, dass auch sie sich von ihnen trennen soll. Damit beginnt eine verrückte Geschichte zum Mitfühlen, Mitlachen und Mitweinen und einem Ende, mit dem niemand gerechnet hätte.< Findet Ihr Euch auch manchmal in Situationen wieder, die so unglaublich sind, daß Ihr Euch hinterher fragen müsst, wie das passieren konnte? So geht es Nina in meinem Roman. Und so geht es mir auch manchmal – doch zum Glück nicht ganz so, dass man ein Buch darüber schreiben könnte. Ich bin schrecklich aufgeregt, meine erste Leserunde starten zu dürfen. Zusammen mit Knaur und Universal könnt Ihr je eines von 15 Büchern bzw. 3 Hörbüchern (ungekürzte Fassung, gelesen von Ruth Moschner) gewinnen und mit mir (und miteinander) beim Lesen besprechen. Warum ich so aufgeregt bin? Es ist einmalig, Lesern beim Lesen quasi über die Schulter zu schauen, in direkten Kontakt über das Buch zu treten, Fragen zu beantworten (Hoffe ich nun, dass viele Fragen kommen oder hoffe ich, dass ich keine Fragen offen gelassen habe??)... Die “Liebhaber” und ich freuen uns auf jeden Fall sehr auf alle Teilnehmer.  Bis ganz bald Eure Kati Naumann P.S.: Schreibt bitte in Eure Bewerbung, ob Ihr lieber selbst lesen oder Euch von Ruth vorlesen lassen wollt. Hier gehts zur Leseprobe

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    KatiNaumann

    16. October 2013 um 20:09
  • Verrückte Mutter - verrückte Liebhaber

    Die Liebhaber meiner Töchter

    amazingbookworld

    15. October 2013 um 17:44

    Nina ist eigentlich eine liebende, einfühlsame und kümmernde Mutter für ihre drei Töchter. Doch diese sich von ihren Liebhabern trennen, kann Nina nicht loslassen. Nach und nach ziehen ihre Töchter aus - aber die Liebhaber bleiben. Eine verrückte Geschichte beginnt... Kati Naumann hat in "Die Liebhaber meiner Töchter" viele, sehr interessante und vielseitige Charaktere erschaffen. Sie hat es geschafft, den Leser auf eine Reise durch eine Unmenge an Gefühlen zu schicken: Ich habe große Liebe, tiefe Trauer, Hass und eine Menge Ärger gefühlt, als ich dieses Buch gelesen habe. Ärger vor allem für Nina, die ich auf der einen Seite verstehen konnte, doch auf der anderen Seite richtig egoistisch fand.  Die Story fängt ziemlich harmlos an, verwandelt sich dann aber in ein kompliziertes Chaos aus liebender Mutter, selbstmörderischen Liebhabern,  ausziehenden Töchtern und einem Vater, der nicht weiß, auf welcher Seite er nun stehen will. Aus diesem Chaos scheint keine Lösung mehr entstehen zu können, doch um so überraschter war ich dann von dem Ende, das besser nicht hätte kommen können. Die Geschichte hatte für mich ziemlich großes Potenzial, was die Autorin auch super umgesetzt hat. Doch ich persönlich kam leider nicht mit dem Stil klar, und den vielen Zeitsprüngen, die mich oft sehr verwirrt haben. Letzten Endes war "Die Liebhaber meiner Töchter" doch sehr lesenswert und hat mir einige, auch lustige, Lesestunden bereitet.

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  • „Hotel Schwiegermama“ - Nicht ohne „meine“ Jungs!

    Die Liebhaber meiner Töchter

    Cappuccino-Mama

    11. October 2013 um 21:50

    Ich habe zwar nur eine einzige Tochter, aber diese ist im besten Alter für eine Beziehung. Nina, die Hauptperson in diesem Roman hat gleich drei Töchter und diese sind alle in festen Händen. Und damit beginnt eine wunderbare Familiengeschichte, denn die Liebhaber der Töchter sind fester Bestandteil der Familie... Das Cover: Ich muss zugeben: Bei diesem Cover war es Liebe auf den zweiten Blick! Was mir das Cover nun mitteilen wollte war mir gar nicht so recht klar, doch die Sache hat sich nun aufgeklärt. Das matte Cover besitzt einen hellblauen Hintergrund – passend zu den Motiven. Auffallend sind sie, diese Motive, schon dadurch, dass sie glänzend gestaltet sind. Weshalb die blaue Farbe gewählt wurde, erkennt man an den entsprechenden Motiven – es wurde eine Unterwasserszene festgehalten. Das Hauptaugenmerk richtet sich erst einmal auf das weiße Frauengesicht, das eine ovale Taucherbrille mit einem grünen „Fenster“ trägt. Umspielt wird die Taucherin von einigen Luftblasen. Und dann sind da noch drei Fische, die sich in unmittelbarer Nähe der Frau befinden – auffallend nahe! Was mir sofort auffiel und gefiel: Die Schrift des Buchtitels. Diese wirkt auf mich sehr feminin – etwas verspielt mit Schlaufen und sehr hübsch – genau passend zu einem Buch, das aus Sicht einer Frau geschrieben wurde. Die Handlung: Nach einem Familienurlaub mit den drei Töchtern und ihren Freunden, werden Peter und Nina von ihren erwachsenen Töchtern vor vollendete Tatsachen gestellt: Nacheinander trennen sich Greta, Marlene und Lotta von ihren Freunden. Die Eltern sind geschockt, hatten sie die drei „Jungs“ doch schon in ihr Herz geschlossen. Vor allem Nina leidet sehr unter der für sie beinahe unerträglichen Situation und fragt sich, was nun aus den jungen Männern werden soll, so ganz ohne ihre mütterliche Liebe. Doch dann eskaliert die Situation – nach einem Streit verlassen die Töchter das Haus der Eltern und gründen eine WG. Kurzentschlossen holt Nina einen der Ex-Freunde in ihr Haus zurück. Und es dauert nicht lange, da sitzen wieder alle drei Jungs bei Nina und Peter, plündern den Kühlschrank, lassen sich bekochen und von Übermutter Nina verwöhnen. Doch das dürfen die Töchter auf gar keinen Fall erfahren!... Meine Meinung: Ich liebe dieses Buch – einfach herzerfrischend, humorvoll und äußerst unterhaltsam, aber auch ein Buch, das durchaus auch nachdenklich stimmt. Auf jeden Fall ist dieser Roman für mich DER Geheimtipp schlechthin. Ich fand es einfach genial, dass auch ernste Themen letztlich eher humorvoll geschildert wurden, jedoch ohne dabei albern und überdreht zu wirken. Kritik am Buch fällt mir diesmal wirklich keine ein – für mich ein perfektes Buch, das in meinen Augen kein typischer Frauenroman ist, sondern auch durchaus „männertauglich“ geschrieben ist. Ein Stück weit habe ich mich sogar in Nina wiedererkannt – aber so weit wie Nina würde ich niemals gehen – zum Glück. Doch zurück zum Covermotiv – eine Taucherbrille mit rosarotem Glas hätte auch gepasst – schließlich hatte Nora im Buch oftmals die rosarote Brille auf. Ich liebe es, wie das Buch gestaltet ist. Wobei ich mich erst einmal an das Cover gewöhnen musste. Aber als ich dann das Buch aufgeschlagen habe und die vordere Buchklappe öffnete, war ich vollauf begeistert und alles erhielt seinen Sinn. Nun, was mir so ausnehmend gut gefiel, war dieser „Familienstammbaum“ mit der bezeichnenden Überschrift „Die Bilderbuchfamilie“. Hier wurde wiederum das Thema Wasser aufgegriffen – sowohl von der farblichen Gestaltung, als auch von den Motiven: Fische und Luftblasen schmücken den Stammbaum. Ganz oben befindet sich Gisela, darunter befinden sich Katja, Nina und Peter, darunter wiederum die Töchter Greta, Marlene und Lotta und darunter wiederum die „Verflossenen“ - Noah, Konrad und Till. Das Besondere dabei sind die Bezeichnungen, die ihnen zugeteilt wurden. Diese werde ich bei der Vorstellung der Protagonisten dazuschreiben – was es mit den Bezeichnungen auf sich hat, erfährt man dann nach und nach beim Lesen des Buches. Weshalb steht im Buchtitel nun eigentlich der Begriff „ Die Liebhaber...“ und nicht „Die Freunde...“? Ganz einfach deshalb, weil deutlich gemacht werden soll, wie ernsthaft die Beziehungen der Paare vor ihren Trennungen waren – keine oberflächliche Liebelei oder gar nur eine lockere Freundschaft. Eines der Paare hatte bereits ein gemeinsames Nest in Form einer Mietwohnung gebaut, das sie beziehen wollten. Nina ist im Grunde genommen ja eine ganz Liebe. Und sie ist harmoniebedürftig. Leider macht dieser Wunsch nach Harmonie sie aber richtiggehend blind. Sie wird ausgenutzt und bemerkt dies nicht einmal. Als „die Jungs“ das Haus, in dem sie sich so wohl fühlten, verlassen müssen, gleicht das einer Vertreibung aus dem Paradies und Nina fällt regelrecht in ein tiefes, dunkles Loch. Sie leidet unter dem Verlust der liebgewonnenen Jungs, die ihr wie eigene Söhne waren. Und sie will die Situation, wie sie nun ist, nicht akzeptieren und hinnehmen. Dass sie mit ihrem Verhalten den eigenen Töchter regelrecht in den Rücken fällt, verdrängt sie erfolgreich. Was ich Nina zum Vorwurf machte: Durch ihre „Rückhol-Aktion“ fiel sie ihren Töchtern regelrecht in den Rücken und akzeptierte deren Entscheidung nicht, sich von den Freunden zu trennen. Zudem riskierte sie dadurch, das bislang recht gute Verhältnis zu ihren Mädels, das von Vertrauen geprägt war. Doch weshalb ist Nina so besonders harmoniebedürftig? Ich vermute, dass dies an der fehlenden Wärme liegt, die es in ihrer Kindheit gab, die lieblose Mutter, der fehlende Vater – und daher will Nina ihren Lieben nun DAS perfekte Zuhause bieten – auch den verstoßenen Ex-Freunden. Und an Nina sieht man deutlich: Die Liebe macht mitunter blind und taub – man hört nicht auf die warnenden Worte der anderen und verschließt die Augen vor den unangenehmen Dingen. Und da Nina auch noch berufstätig ist, (sie restauriert Dokumente und andere Schriftsachen, die der Flut zum Opfer fielen), bekommt sie so manches, was sie besser hätte wissen sollen, gar nicht mit. Ja, durch ihr Verhalten hat Nina sich richtig kleine, unselbständige Schwiegersöhne in spe herangezogen. Da wurde mitgekocht (unter Berücksichtigung von Lebensmittel-Unverträglichkeiten, Vorlieben,...), die Jungs ließen sich über alle Maßen von Nina verwöhnen und regelrecht bedienen. Nina hat ihre Lektion nicht gelernt – man kann die Zeit nicht zurückdrehen, oder festhalten – wenn eine Beziehung beendet ist, muss man dies als Mutter akzeptieren! Die Töchter sind schließlich alt genug, sich ihren Partner selbst zu wählen. Peter (marine Napfschnecke), Ninas Mann und Vater der drei Mädels, ist ganz offensichtlich der ruhende Pol in der äußerst harmonischen Beziehung. Statt zum richtigen Zeitpunkt auf den Tisch zu hauen schweigt Peter und überlässt das Kommando seiner Frau. Doch irgendwann kann es auch mal dem sanftmütigsten Menschen zuviel werden... Noah (E-S-K-I-M-O), Gretas Freund, ist ein Inuit aus Kanada. Eigentlich war der Umzug des Paares in eine neue Wohnung bereits geplant, als Greta sich von Noah trennt. Sehr tragisch, wenn man doch eigentlich fremd in einem Land ist, selbst wenn man dort bereits einige Jahre lebt. Mir tat Noah eigentlich leid, machte er doch einen sehr sympathischen Eindruck auf mich. Konrad (Plantagenbesitzer), Marlenes Freund, ist der Öko in der Familie und ein überzeugter Vegetarier. Was ich so gar nicht mochte, war seine Wichtigtuerei, seine Missionierungsversuche und seine Besserwisserei. Fast schon wirkt er auf mich wie ein (kleiner) Tyrann, mit seinem dominanten Wesen. Er verstand es ganz vorzüglich, seine Mitmenschen zu manipulieren, allen voran natürlich Nina. Und Menschen, die das können, werden schnell zur Gefahr, wenn ihnen blind vertraut wird. Ganz ehrlich – ich konnte Konrad nicht ausstehen! Till (angehender Selbstmörder), den Freund von Lotta, fand ich sehr schwierig. Und eigentlich fand ich es auch verantwortungslos von Nina, einen selbstmordgefährdeten Menschen aufzunehmen. Das Risiko, dass etwas passiert ist einfach zu groß. Meiner Meinung nach hätte Till in Behandlung gehört – trotz all der Liebe und dem Verständnis, die Nina für den jungen Mann hat. Ganz klar, dass einiges schiefläuft, zumal Nina ihrem Mann erst zu einem geeigneten Zeitpunkt mitteilen will, dass Till fortan im Zimmer der Tochter wohnt. Dadurch beginnt ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel, das Nina mitunter ganz schön ins Schwitzen brachte. Und dann klammerte Till, der gerne in Selbstmitleid versank, auch noch extrem, wollte Nina für sich haben, der Liebling unter den Jungs sein. Da sah er in Nina die Mutter, die sie für ihn gerne gewesen wäre. Ich habe mich oft gefragt, wo dies noch enden würde. Die Mädels der Familie spielen im Buch eine zwar wichtige Rolle, aber sie „flüchten“ recht früh aus dem Elternhaus und treten als Protagonisten etwas in den Hintergrund. Daher werde ich mich hier relativ kurz fassen: Greta (Katastrophenverursacherin) ist die älteste Schwester und auch die Wortführerin. Sie hat ein resolutes Wesen und sagt was sie denkt und fühlt und das kann auch schon mal schmerzhaft für ihre Mitmenschen sein – die Wahrheit tut mitunter eben oft weh. Marlene (Fast-Bundeskanzlerin) das Sandwich-Kind unter den Schwestern. Sie ist ehrgeizig und zielstrebig. Lotta (Brandschutzbeauftragte) ist die jüngste der Geschwister und ich fand, dass sie sich noch viel Kindliches bewahrt hat. Ich denke, sie war mit dem „schwierigen“ Freund manchmal überfordert. Sie hängt sich gerne an ihre Schwestern an und muss erst noch lernen, ihren eigenen Weg zu finden und ihn zu gehen. „Oma“ Gisela (achtarmiger Krake) fand ich einfach nur furchtbar und mit ihr wurde ich so gar nicht warm. Ich fand sie einfach nur egoistisch, gefühlskalt und berechnend – nur nichts geben, aber immer gerne nehmen! Katja (Radieschenmaushalterin) ist die jüngere Schwester von Nina. Die beiden haben keine echte Beziehung zueinander, denn Katja kam erst zur Welt, als Nina bereits daheim ausgezogen war. Oft muss Nina sich von ihrer Mutter anhören, was für eine Mustertochter Katja doch sei. Ich fand die Situation im Buch sehr interessant, als nun, da Katja auch erwachsen ist, endlich eine längst fällige Annäherung zwischen den beiden Schwestern stattfindet. Und es kommt hierbei Erstaunliches zutage. Das Ende: Nein, ich verrate natürlich nicht, wie das Buch endet. Nur soviel will ich dazu mitteilen: Ich war überrascht und ich war schlichtweg begeistert, denn mit dem was geschah, hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Und mit einem zufriedenen Lächeln klappte ich das Buch zu. Und dies ist für mich immer das allergrößte Kompliment an den Autor. Fazit: Ich habe gelacht. Ich habe mich köstlich amüsiert. Und ich war entrüstet! Eine herzerfrischende Geschichte über das Festhalten und Loslassen über Liebe und Leiden. Von mir erhält dieses hervorragende und außergewöhnliche Buch, das humorvoll geschrieben ist und dennoch Tiefgang besitzt und nachdenklich stimmt, eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Die Liebhaber meiner Töchter (Kati Naumann)

    Die Liebhaber meiner Töchter

    LieLu

    11. October 2013 um 17:04

    Knaur Verlag Die Autorin http://www.katinaumann.de/ Kati Naumann wurde 1963 in Leipzig geboren und lebt mit ihrer Familie in Leipzig und London. Sie studierte Museologie und arbeitete als Museologin im Buchmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig und im Musikinstrumenten- Museum der Universität Leipzig. Sie schrieb Gedichte und lyrische Texte für Rockbands, Songtexte für meditativen Ethnopop und für verschiedene Künstler.. Für das ZDF schreibt sie u.a. Drehbücher für die Kindersendung "1,2 oder 3". Die Liebhaber meiner Töchter Nina und Peter sind die Eltern dreier Mädchen: Marlen, Greta und Lotta, welche nacheinander einen Mann anschleppen. Dieser ist meist der Liebhaber für immer: Till, Konrad und Noah. Doch wie der Zufall es will ist Noah der erste der verschwindet, dann nach einander Konrad und Till. Nina leidet mehr als ihre Töchter, denn mittlerweile waren alle drei wie Familienmitglieder. Nachdem der Traum vom Zusammenziehen bei den Dreien gescheitert ist, beschließen die Schwester zusammen zu ziehen. Nina kann es nicht fassen, nun ist sie ihre drei Töchter auf einmal los und sie fühlt sich schrecklich einsam. Plötzlich taucht der fröhliche Till wieder in ihrem Leben auf, mittlerweile überhaupt nicht mehr fröhlich, sondern sogar selbstmordgefährdet, nimmt Nina ihn bei sich auf, ohne Peter etwas davon zu sagen. Doch da ist auch noch Konrad… Fazit Ein humorvolles und witziges Buch über das Leben einer Mutter und drei Töchtern, die ihre Männer loswerden möchten. Doch Nina kann die Männer, die zu einem festen Bestandteil in ihrem Leben geworden sind, nicht einfach so loslassen. Peter ist mir am Liebsten. Er ist wirklich hinreißend. So ein toller Mann, der seiner Frau die ganzen Flausen durchgehen lässt. Die ganzen „verwaisten“ Exfreunde seiner Töchter bei sich zu Hause aufnehmen, davon hat auch noch keiner gehört. Leider fand ich das Cover nicht wirklich passend und vermutlich hätte ich mir das Buch gerade deshalb nicht gekauft, es überzeugte mich jedoch mit seinem Inhalt um Längen. Ein unterhaltsames und witziges Buch, welches aus dem Leben gegriffen sein könnte.

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  • Das Loslassen fällt sehr schwer

    Die Liebhaber meiner Töchter

    marielu

    09. October 2013 um 15:32

    Nina ist rundum glücklich mit ihrer Familie, die neben ihren Mann und die drei Töchter Marlene, Greta und Lotta auch seit 3 Jahren deren Freunde Noah, Konrad und Till beinhaltet. Nach einem gemeinsamen Urlaub stürzt für Nina allerdings die Welt ein, trennen sich doch nacheinander ihre Töchter von den „Jungs“. Was Nina absolut nicht begreifen kann. Als kurz darauf auch noch ihre Töchter gemeinsam in eine WG ziehen, ist sie ziemlich verärgert über ihre Töchter und verweigert ihnen den Besuch in deren neuen Wohnung. Allein, ohne den Mädels und den Jungs, fühlt sich Nina nutzlos. Bei einem Zusammentreffen mit Till erzählt ihr dieser von seinen vergeblichen Selbstmordversuchen und damit steht für Nina fest, den Jungen kann man doch nicht alleine lassen und nimmt ihn wieder bei sich auf. Bald gesellen sich auch wieder Konrad und Noah dazu und Nina wird ganz von ihnen vereinnahmt. Doch aus dem guten Gefühl endlich wieder gebraucht zu werden, entsteht sehr langsam für Nina die Erkenntnis, warum ihre Töchter die Beziehungen beendet haben. Aber kommt die Erkenntnis nicht schon zu spät? Durch den flüssigen Schreibstil ist das Buch rasch gelesen. Die Figuren sind liebevoll beschrieben und man fühlt sich sofort in die Hauptperson ein.  Lachen und Weinen sind bei diesem Buch vorprogrammiert. Der Autorin Kati Naumann ist es wirklich gelungen einen guten Roman mit Humor und Tiefgang zu schreiben. Übrigens störe ich mich nicht an dem Begriff „Liebhaber“ wie manch andere. Denn das Wort bedeutet das gleiche wie Freund. Mein Fazit: Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte und  mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen kann. Deshalb von mir eine klare Kaufempfehlung.

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  • Die Liebhaber meiner Töchter

    Die Liebhaber meiner Töchter

    nataliea

    03. October 2013 um 17:50

    "Die Liebhaber meiner Töchter" ist ein Roman, der Beziehung zwischen der Mutter und ihren Töchtern beschreibt. Dieser Roman handelt von der Situation, in der Mütter ihre Töchter loslassen müssen. Nina ist die Mutter von drei Töchtern. Sie lebt mit diesen und ihrem Mann, sowie mit den drei Liebhabern ihrer Töchter in einem Haus zusammen. Doch auf einmal trennen sich die Töchter von ihrem Freunden und beschließen des Weiteren auch noch aus dem Elternhaus in eine eigene Wohnung zu ziehen. Das überfordert Nina enorm, vor allem, da sie eine liebende Mutter ist, sei es in Bezug auf die Töchter wie auch auf die Freunde. Da sie die Trennung nicht akzeptieren bzw. die Trennungsgründe nicht nachvollziehen kann und die Liebhaber auf die Hilfe von Nina angewiesen sind, nimmt Nina, dankbar für das Ende der Einsamkeit, sie alle drei wieder in ihrem Haus auf. Dies ist der Ursprung des Übels, denn die zusammengewürfelte Konstellation hat so seine Tücken im Zusammenleben und dem Alltag. Nina stellt sich allmählich die Frage, ob sie ihren Mädels nicht doch Recht geben muss, was die Trennungsgründe anbelangen. Dieser Roman ist unterhaltsam, witzig und sprüht nur so vor Charme. Die Autorin haucht den Protagonisten Leben ein, auch indem diese liebevoll und facettenreich beschrieben werden. Das Chaos, das in einer Patchworkfamilie entstehen kann, wird mit viel Humor wiedergegeben, ohne überaus realitätsfern zu wirken. Lediglich das kurze und etwas abrupte Ende hat mich etwas enttäuscht. Dieser Unterhaltungsroman ist bestens geeignet, um einige schöne Lesestunden zu verbringen.

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  • Nina, und die Liebhaber ihrer Töchter

    Die Liebhaber meiner Töchter

    Sonne11

    24. September 2013 um 22:05

    Nina wohnt mit ihrer Familie in einem großen Haus und führt das Leben einer "Bilderbuchfamilie". Zur Familie gehören Ehemann Peter und die 3 gemeinsamen Töchter:  Greta, Marlene und Lotta, die sie über alles liebt. Nach und nach füllt sich das Haus, die Liebhaber ihrer Töchter ziehen schleichend ein und Nina schließt sie in ihr Herz. Nina kümmert sich aufopfernd um "ihre sechs Kinder". Die Jungs gehören zur Familie und haben einen festen Platz in ihrem Alltag und Zukunftsplänen. Der Alltag bereitet allen Freude und der gemeinsame Urlaub in Dänemark macht allen Spass. Alles ist super, doch dann wird die Idylle getrübt und Nina fällt aus allen Wolken! Zuerst trennt sich Greta von ihrem Freund Noah. Innerhalb kürzester Zeit sind alle Mädchen getrennt. Konrad, Noah und Till ziehen plötzlich aus. Und Nina ist verstört und versucht ihre Töchter zum Umdenken zu bewegen. Doch die Töchter ziehen im Streit in eine gemeinsame WG. Nina fällt in ein Loch und ist froh als nach und nach die Jungs wieder einziehen. Doch das ist alles nicht so einfach wie Nina anfangs glaubte und die Katastrophe beginnt... Nina, vom Beruf eine Restauratorin beschäftigt sich auf ihrer Arbeit mit Flutschäden. Im Laufe der Jahre rettet sie viele Bücher, Akten, Karten und Dokumente. Doch im wahren Leben muss sie erst noch einsehen das sie nicht alles und jeden retten kann... Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich hatte beim Lesen viel Spass! Fazit: Ein Buch über das Erwachsenwerden und eine Mutter die das Loslassen lernen muss...

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  • Mütter + Schwiegersöhne = andere Katastrophen

    Die Liebhaber meiner Töchter

    silberfisch

    23. September 2013 um 19:07

    Nina ist Ehefrau und Mutter, in erster Linie aber Schwiegermutter. Als sich - zeitgleich - ihre drei Töchter von den liebgewonnenen Schwiegersöhnen in spe trennen, bricht für sie eine, nein, ihre Welt zusammen. Mit wem soll sie denn höchstintellektuelle Monologe halten, wenn sie nicht mehr Konrads Ergüssen beim Tee lauschen kann? Und was passiert mit Noahs Seele, wenn er - höchstversehentlich - geweckt werden sollte? Und wer kümmert sich überhaupt um Till? Als ihr nach und nach alle drei "Jungs" wieder zulaufen, wähnt Nina sich im Glück und merkt dabei beinahe zu spät, wie wenig Schein und Sein tatsächlich zusammen passen. Kati Naumann gelingt es gut, die phasenweise skurril anmutende Geschichte um Nina und Peter, ihre drei Töchter und deren (ehemalige) Liebhaber zu erzählen und dabei nicht zu vergessen, dass Mütter eben auch nur Mütter sind ;)

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  • Los lassen ist nicht einfach

    Die Liebhaber meiner Töchter

    conneling

    19. September 2013 um 22:44

    Nina hat drei Töchter, die sie sehr liebt, sie würde alles für sie machen. Die Freunde ihrer Töchter haben ebenso ihren Platz in ihrem Herzen, sie verbringen viel Zeit im Haus von Nina und ihrem Mann und gehören dazu, sie sind schon fest eingeplant als Schwiegersöhne von Nina. Diese schöne heile Welt kann aber nicht lange bestehen, denn nacheinander trennen sich alle drei Töchter von ihren Partnern Noah, Konrad und Till. Nina kann das nicht verstehen, wie sie sich alle kurz nacheinander trennen und versucht mit ihren Töchtern zu reden, sie zum Nachdenken bringen, die Trennung noch einmal zu überdenken. Die drei Töchter lassen aber nicht mit sich reden, es kommt zum Streit und sie ziehen alle Drei zusammen aus und teilen sich eine Wohnung. Nina ist diese Situation nicht gewohnt, sie wird nicht gebraucht und ist nicht gefordert, sie ist einsam. Nach und nach tauchen Noah, Konrad und Till wieder bei ihr auf, und sie bleiben. Nina kümmert sich um alles und jeden, geht in ihrem Chaos voll auf, wird gnadenlos ausgenutzt und schließlich geht auch ihr Mann. Die Liebhaber meiner Töchter von Kati Naumann war sehr interessant, flüssig und leicht geschrieben mit Humor. Nina fällt es sehr schwer ihre Töchter gehen zu lassen, sie leidet darunter, dass sie allein mit ihrem Mann ist, das Haus plötzlich leer und viel zu gross ist, was sehr gut dargestellt wird. Das Hörbuch wird von Ruth Moschner ganz wundervoll gelesen, es hat mir viel Spass gemacht Die Liebhaber meiner Töchter kennenzulernen.

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  • Mutter auf Abwegen

    Die Liebhaber meiner Töchter

    vielleser18

    17. September 2013 um 09:30

    Nina fällt aus allen Wolken, als ihre drei Töchter sich nicht nur fast gleichzeitig von ihren langjährigen Freunden trennen, sondern auch noch von zu Haus ausziehen. Nun steht sie da. Doch zum Glück trifft sich nacheinander die Jungs wieder, die drei Jahre ihr Familienleben geteilt haben. Till, der nach der Trennung von Lotta selbstmordgefährdet ist, Konrad, der bei seinen Eltern in der Gartenhütte schlafen muss und Noah, der aus Kanada stammt und nun gar kein Zuhause mehr hat. Nina, von Beruf Restauratorin, die Bücher aus einer Hochwasserflut restauriert, möchte auch die Jungen retten. Also beschließen Nina und Peter, Ninas Ehemann, die Jungs in den verwaisten Zimmern der Töchter aufzunehmen. Doch den Töchtern wird nichts verraten. Doch was anfangs wie eine kurzfristige Rettungsaktion aussah, erweist sich im nachhinein immer mehr als Beginn einer Katastrophe. Nina schlittert ungewollt, aber unausweichlich in eine Situation, aus der sie anscheinend nicht mehr hinaus kommt...... Kati Naumann beschreibt hier auf eine witzige, aber auch tiefgehende Art eine Entwicklung, die die verlassene Mutter immer näher an den Abgrund treibt. Bei der eine Entscheidung, die Nina trifft, von ihr nicht mehr zurück genommen werden kann, weil sie nicht zu ihrem Fehler stehen kann und selbst anscheinend zu schwach ist, um ihn zu korrigieren. Die Geschichte des Buches nimmt im Verlauf immer mehr an Fahrt auf und es bleibt bald nur noch die eine Frage: Wie wird es ausgehen. Und auch dabei überrascht uns die Autorin mit einem Ende, dass man so nicht voraussehen konnte. Eine gefühlvolle, interessante Studie über ein Mutter, die das loslassen noch lernen muss......

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  • Leider anders, als erwartet

    Die Liebhaber meiner Töchter

    mamamal3

    17. September 2013 um 08:30

    Nina, Mutter von drei Erwachsenen Töchtern, die gerade ins eigene Leben starten ist die Hauptperson des Buchs. Gemeinsam mit den Freunden der drei Mädchen und ihrem Mann verbringen alle eine schöne Zeit. Der Alltag macht Spaß und alle fühlen sich wohl, auch im Ferienhaus in Thorsminde verbringen alle eine schöne Zeit. Doch eines Tages wird die Idylle getrübt, alle drei Töchter geben den Freunden den Laufpass und Nna weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Plötzlich sind die drei liebgewonnenen, geplanten Schwiegersöhne nicht mehr da. Aber Nina kann und will sich damit nicht abfinden. Die Shwwestern ziehen gemeinsam aus, gründen ihre eigene WG, während Nina traurig und eingeschnappt diese nicht besuchen geht. Als dann noch Till, Konrad und Noah kurz auftauchen, hat Nina eine, wie sie findet, tolle Idee: Sie kann sich doch noch ein bisschen um die Jungs kümmern, vielleicht sehen die Töchter doch noch ein, das vorher doch alles schön war und kommen zurück? Ihr schöner Plan wird immer verzwickter und komplizierter, letztlich scheint sie selbst nicht mehr durchzublicken- da taucht auch noch ein anderer auf,... ---- Meiner Meinung nach erzählt die Autorin überzeugend aus Ninas Sicht, was alles passiert. Sie überzeugt mich aber vor allem mit dem kurzen Schluss nicht wirklich, schade. Ich dachte eher, es gehe um die problematische Situation, ein liebgewonnenes, neues Familienmitglied wieder gehen zu lassen- doch plötzlich lauert hinter jeder Ecke eine kleine, neue Katastrophe.

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  • Wenn die Kinder flügge werden

    Die Liebhaber meiner Töchter

    romantic devil

    15. September 2013 um 21:05

    Nina hat drei Töchter, die sie heiß und innig liebt und auch deren Freunde hat sie ins Herz geschlossen. Sie alle haben einen Platz in ihrem Herzen, ihrem Leben und ihrer geplanten Zukunft. Doch dann ändert sich plötzlich alles. Innerhalb von kurzer Zeit trennen sich die Mädchen von Noah, Konrad und Till. Nina kann es nicht verstehen und versucht ihre Töchter zum Umdenken zu bewegen. Doch die denken gar nicht daran und im Streit ziehen sie sogar alle aus, in eine Wohnung die sie sich teilen. Ihre Mutter versinkt in Einsamkeit und dem Gefühl nicht gebraucht zu werden. So sammelt sie nach und nach alle Ex-Freunde unter ihrem Dach, lässt sich ausnutzen und vertreibt schließlich sogar ihren Mann aus dem Haus. Die Liebhaber meiner Töchter ist ein schönes, gut geschriebenes Buch über Mütter und Töchter und die Veränderung im Leben, wenn die Kinder das Nest verlassen. Es ist flüssig zu lesen, humorvoll und Nina ist eine wirklich sympathische Person mit der man mitleidet und mitlacht. Ein wenig ist mir nach einiger Zeit "die Liebhaber meiner Töchter" als Satz auf die Nerven gegangen. Es tauchte etwas zu oft auf. Ansonsten ein wirklich schönes Buch. Fazit: Ein humorvolles, schönes Buch über Mütter und wie sie lernen loszulassen.

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  • Zu viel des Ganzen

    Die Liebhaber meiner Töchter

    sandy0815

    15. September 2013 um 17:08

    Nina hat so viel Liebe abzugeben, dass sie nicht nur ihre eigenen drei Töchter abgöttisch liebt, sondern auch deren Freunde einen riesigen Platz in ihrem Herzen und Leben erhalten. Da ist es natürlich kein Wunder, dass für sie eine Welt zusammen bricht, als ihre Töchter sich alle drei von ihren Freunden trennen und auch noch von zu Hause ausziehen. Da aber Nina den Ex-Liebhabern ihrer Tochter versprochen hat, dass ihre Tür immer für sie offensteht, nehmen diese sie beim Wort und ziehen bei ihre und ihrem Mann Peter ein, was natürlich den Töchtern verschwiegen werden muss. Sie sollten natürlich nur vorübergehend bei Nina unterkommen, doch das sehen die drei Ex nicht ganz so wie Nina.   Der Buchrücken versprach: eine verrückte Geschichte zum Mitfühlen, Mitlachen und Mitweinen und einem Ende, mit dem niemand gerechnet hätte. Leider fühlte ich beim Lesen immer so ein großes Nichtverstehen von Nina, dass ich leider nicht eine Stelle mit großen Gefühlen und zum Lachen gefunden habe. Das muss jedoch nicht unbedingt heißen, dass das Buch schlecht ist, nur leider hat es meinen Humor nicht gefunden. Ich mag aber auch Monty Pyton nicht, worüber andere sich scheckig lachen können. Das Ende fand ich dann allerdings auch endlich ein wenig gefühlvoller. Doch eines muss ich der Autorin lassen, sie hat es wunderbar verstanden mich in das Buch reinzuziehen, denn sonst hätte ich mich nicht so sehr über Nina und ihre Art geärgert, sondern es hätte mich kalt gelassen. 

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