Kati Wilde

 3.9 Sterne bei 51 Bewertungen
Autorin von Lost in a Kiss.

Lebenslauf von Kati Wilde

Harte und herzliche Charaktere zum Verlieben: Kati Wilde stammt aus einer großen Familie, ihre eigene Familie ist mit Mann, Tochter und zwei Katzen aber eher klein. Sie hat englische Literatur studiert und lebt in Oregon, wo sie ihre romantischen Geschichten verfasst. Mit „Lost in a Kiss“ erscheint 2018 das erste ihrer Bücher in Deutschland, jedoch hat die Autorin noch viel mehr heiße und herzerwärmende Geschichten auf Lager. Damit ihren Leserinnen und Lesern nicht langweilig wird, legt Kati Wilde neben der Geschichte großen Wert auf Romantik und Erotik.

Alle Bücher von Kati Wilde

Lost in a Kiss

Lost in a Kiss

 (51)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Kati Wilde

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Rezension zu "Lost in a Kiss" von Kati Wilde

Auch Knaur kann Romance :)
nessisbookchoicevor einem Monat

📚📚Rezension - "Lost in a Kiss" von Kati Wilde 📚📚

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Ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Droemer Knaur und Knaur Romance für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! :)

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DIE FAKTEN

Erschienen: 1. Oktober 2018
416 Seiten
Broschiert 12,99€ 
ISBN: 978-3-426-52306-3
Klappentext:

Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen.

Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.
Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …

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COVER UND KLAPPENTEXT

Von Cover und Klappentext war ich sehr angetan, als mir das Buch vorgestellt wurde.
Leidenschaftlich, harmonisch, irgendwie herbstlich und ruhig, das waren Beschreibungen, die mir beim Anblick des Covers einfielen.
Der Klappentext hört sich wie ein typischer New Adult Roman an, hat mich dennoch sofort interessiert, da ich durch die Antisympathie beider Protagonisten auf spitzen Humor gehofft habe.

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FIGUREN

Als Hauptfiguren finden wir hier Aspen und Bramwell, deren Namen mir zuallererst wirklich aufgestoßen sind, da sie komisch zu lesen waren und ich mir darunter nichts vorstellen konnte.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber natürlich daran.

Aspen erschien mir tough, schlagfertig und mutig, teilweise aber leider mit ihrer Familie überfordert.
Bram dagegen war einfach aalglatt und einfach nur schmierig. Empathie bezüglich seiner Familie war kaum zu erahnen, obwohl er doch Sorge um seine Schwester zeigte.

Beide Charaktere haben einiges an Entwicklung durch gemacht und sich im Laufe des Buches verändert - vor allem emotional.

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SCHREIBSTIL UND INHALT

Am Schreibstil habe ich grundsätzlich nichts auszusetzen.
Leider waren einige viele Stellen sehr vulgär und auch, wenn ich einsehe, dass es in diesem Genre öfter Standard ist, erschienen sie mir bezüglich der Atmosphäre einfach nicht angebracht.
Bestimmte Aussagen kamen zu plötzlich, zu unerwartet und nicht passend zu de, bisherigen Auftreten der Figuren.

Dennoch ließ sich das Buch flüssig und angenehm lesen, sodass ich es schnell durch hatte.
Dazu hat natürlich beigetragen, dass ich wissen wollte, wie es mit Aspen und Bramwell weitergeht!

Auch, wenn ich beide stellenweise merkwürdig fand, die Verhaltensweisen tatsächlich oft hinterfragen musste und die Beziehung der beiden zueinander manchmal einfach nicht verstand, habe ich sie doch in mein Herz geschlossen.
Ich habe mit ihnen mitgefiebert und mich geärgert.

Leider muss ich trotzdem meckern und sagen, dass mir einige Handlungsabläufe zu schnell und zu abgehackt vonstatten gingen.
Viele davon waren mir schlichtweg realistisch nicht begreifbar und hätten definitiv etwas authentischer dargestellt werden können.

Ein paar Dinge waren bezüglich finanzieller Mittel auch einfach over the top. Ich habe lieber Bücher und Geschichten, die greifbar sind, die einem normalen, durchschnittlichen Leben ähnlich sind.

Einige Aspekte waren außerdem auf der moralischen Schiene ein bisschen bedenklich, was aber, denke ich, eher etwas mit meiner eigenen Moralvorstellung, als mit allgemeinen Tabu-Themen, zu tun hat.

Das Ende war hinsichtlich der meisten Tatsachen vorhersehbar, was für mich in diesem Genre allerdings in Ordnung ist.

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FAZIT:

Allgemein hat mir das Buch trotz einiger Kritikpunkte gut gefallen und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert.

Der flüssige Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich gut durchs Buch gekommen bin.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob wir noch etwas von Aspen und Bramwell hören werden und wenn ja, werde ich definitiv an Board sein!

Ich vergebe 3/5 Sternchen⭐️⭐️⭐️ 🙂

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Rezension zu "Lost in a Kiss" von Kati Wilde

Mehr Erotik als Liebesgeschichte, konnte mich nicht ganz überzeugen
zeilengefluestervor einem Monat

Inhalt

Aspens beste Freundin Bethany lädt sie zu einem Roadtrip ein, Aspen ist aber eher gespaltene Meinung. Auf der einen Seite freut sie sich Zeit mit ihrer besten Freundin zu verbringen, andererseits wird Bethanys überfürsorglicher, nerviger Bruder Bram auch dabei sein, den sie überhaupt nicht ausstehen kann. Das aber anscheinend auch auf Gegenseitigkeit beruht.

Kurzfristig springt Bethany plötzlich ab und keiner kennt den Grund dafür, bis auf Aspen und sie darf auf gar keinen Umständen Bram davon erzählen. Aspen und Bram fahren allein auf den vierwöchigen Roadtrip. Plötzlich verändern sich ihre Gefühle zu ihm und sie weiß gar nicht was als nächstes passiert.

Meine Meinung

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen und den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dieses Buch muss ich unbedingt lesen. Ich dachte mir, ein Roadtrip mit einer Liebesgeschichte, perfekt.

An dieser Stelle danke ich dem Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Geschichte

Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, man kam wirklich schnell rein und lernt Aspen und Bram ein wenig kennen. Schnell erfahren wir als Leser auch, warum die beiden so eine Abneigung gegen einander hegen.

Fertig für den Roadtrip kommt es aber ganz anders als sie erwartet haben, denn kurzfristig springt Bethany ab und die beiden fahren alleine los. Aber so überhaupt nicht wie ich erwartet habe, ich habe mir schon gedacht das Aspen das nicht so ganz freiwillig macht, aber was Bram ihr dann angeboten hat, war einfach mega dreist. Da wusste ich schon was Bram für ein Mensch ist.

Mir war schon von Anfang an klar, dass zwischen den beiden auf jeden Fall etwas laufen würde. Was zunächst aber als leichte, schöne Liebesgeschichte begonnen hat, wird zu einer Geschichte in der der Erotikteil einfach irgendwann überwogen hat.

Protagonisten

Aspen hat eine große Klappe und sagt was sie denkt, das hat mir sofort gefallen. Sie steht für ihre Freunde und Familie ein und lügt auch mal andere an, um sie zu beschützen. Sie würde alles für Sie tun und genau das versucht sie auch hier, ihre Familie zu retten. Ich finde das einfach unglaublich bewundernswert, sie ist einfach so echt. Ich finde sie wirklich sehr sympathisch.

Bram ist sehr von sich überzeugt, macht auf distanziert und unnahbar, was ihn teilweise schon etwas geheimnisvoll wirken lässt, andererseits mich wirklich genervt hat. Wenn es um seine Schwester geht, kennt er kein Halten mehr und unternimmt alles, das sie in Sicherheit ist. Denn schon früh musste er lernen für Sie da zu sein, da seine Eltern starben und dann gab es nur noch ihn und seine kleine Schwester. Diese andere Seite an ihm, fand ich teilweise wirklich süß und hat ihn einfach echt wirken lassen, aber er hat es einfach auch so übertrieben. Vom Wesen her ist er einfach viel zu dominant und besitzergreifend, sowohl auf Bethany als auch auf Aspen bezogen. Das hat ihn einfach so unsympathisch gemacht, irgendwann fand ich ihn echt nur noch nervig. Zum Ende hin hat er nochmal eine wirkliche Wendung durchlebt, das fand ich wiederrum gut, aber ging dann einfach alles zu schnell und wirkte unnatürlich.

Schreibstil

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, leicht und verständlich. Sehr angenehm zu lesen, sodass man wirklich schnell durch die Geschichte gekommen ist. Ebenfalls gefiel mir die bildliche Darstellung der Umgebung in der sich die Protagonisten befinden. Ich konnte es förmlich vor meinen Augen sehen.

Das Buch wurde aus der Ich - Perspektive aus Aspens Sicht geschrieben. Sehr detailreich beschreibt die Autorin ihre Gedanken und Gefühle.

Fazit

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es gab wirklich schöne und lustige Momente, wo ich manchmal wirklich schmunzeln musste. Aber zum Mittelteil hin, wurde es immer anstrengender der Geschichte zu folgen, da der Erotikanteil irgendwann nur noch im Vordergrund war. Das fand ich wirklich schade, denn die anfänglich, steigernde Liebesgeschichte von Aspen und Bram war wirklich schön. Ich habe wirklich mit den beiden mitfiebern können. Auch diese Sticheleien zwischen den beiden waren wirklich süß. Alles in allem aber nur ein solider New Adult Roman.

Für Leser die gerne mehr Erotik lesen, ist dieses Buch auf jeden Fall gut geeignet. Ich bin auch ein Fan der erotischen Leserkunst, aber hier habe ich einfach etwas komplett anderes erwartet und bin daher ein wenig enttäuscht. Es konnte mich einfach nicht ganz von sich überzeugen.

Bewertung 3/5 Sterne

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Rezension zu "Lost in a Kiss" von Kati Wilde

Perfekt für kalte Stunden
liliavor 2 Monaten

Eigentlich bin ich kein Fan von Roadtrips, habe einfach schon zu viele Bücher mit diesem Inhalt gelesen. Allerdings hat mir bei Lost in a Kiss das Cover und auch der Inhalt sehr gut gefallen. Von Kati Wilde habe ich davor noch kein Buch gelesen.

Gleich am Anfang ist man sofort im Geschehen drinnen. Aspen (ich liebe diesen Namen) ist die Hauptprotagonistin und sie muss also alleine mit dem verhassten Bruder ihrer Besten Freundin Bethany zum Roadtrip aufbrechen. Wieso Bethany nicht mitkann – jaaa sie hat einen wirklich guten Grund und warum Aspen mit Bram alleine wegfährt – kann und möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten. Sonst würde ich zu viel Spoilern. Aber die Autorin hat sich hier wirklich gute Gründe einfallen lassen.

Aspen und Bram sind erstmal wie Feuer und Wasser. Am Anfang ist es echt schlimm und sie schließen Gefühlt 100x Waffenstillstand untereinander. Natürlich kommen sie sich irgendwann näher. Lernen sich besser kennen. Denn bis dahin kannten sie den anderen nur flüchtig. Und es wird auch ganz schön heiß und kompliziert. Viele Geheimnisse – viele verletzende Worte. Am Ende habe ich nicht mehr an ein Happy End gedacht. Aber Bram ist niemand der leicht aufgibt.

Aspen beschreibt sich einmal selbst als leichtsinnig und unverantwortlich und Bram ist anständig. Dieser Bram – am Anfang ist er nur der große Bruder von Bethany der so keinen Spaß hat und nur das beste für seinen kleine Schwester will. Aber nach und nach wird er lockerer. Beide Hautprotagonisten und lebhaft und überhaupt nicht langweilig.

Ach dieses Buch hat mir einfach so gut gefallen. Aspen und Bram sind toll zusammen auch wenn sie einen manchmal echt nerven kosten. Auch der Raodtrip ist schön beschrieben und die beiden erleben echt viel.

Fazit
Wer mal dem grauen, kalten Wetter entfliehen möchte sollte Lost in a Kiss von Kati Wilde lesen. Es ist unterhaltsam, gefühlvoll und auch ganz schön prickelnd.

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