Katia Fox Das Tor zur Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Das Tor zur Ewigkeit“ von Katia Fox

England, 1224: Catlin, die Tochter des Schwertschmieds Henry, träumt von einem Leben als Glockengießerin. Doch eine arrangierte Ehe soll ihr Schicksal besiegeln und sie zur Erbin der väterlichen Schmiede machen. In ihrer Verzweiflung flieht Catlin nach Norwich, um an der Seite des Glockengießers John ihrer Berufung nachzugehen – und gerät schon bald in einen reißenden Strudel gefährlicher Intrigen.

ich hatte mehr erwartet!

— Goldammer
Goldammer

Fazit: Zu viele glückliche Zufälle und blasse Charaktere in einer ansonsten unterhaltsamen, bildhaft erzählten Geschichte.

— Bellexr
Bellexr

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  • Caitlin – Die Glockengießerin

    Das Tor zur Ewigkeit
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    Inhaltsangabe: England, 1224: Catlin, die Tochter des Schwertschmieds Henry, träumt von einem Leben als Glockengießerin. Doch eine arrangierte Ehe soll ihr Schicksal besiegeln und sie zur Erbin der väterlichen Schmiede machen. In ihrer Verzweiflung flieht Catlin nach Norwich, um an der Seite des Glockengießers John ihrer Berufung nachzugehen – und gerät schon bald in einen reißenden Strudel gefährlicher Intrigen ...   Meine Meinung: Es war schön, auf die Nachfahrin, genauer gesagt die Enkelin von Ellenwore, der Schwertschmiedin aus „Das kupferne Zeichen“ zu treffen. Wie in den ersten Bänden handelt auch dieses wieder von einem Handwerk, dem Glockengießen. Und wie schon in den Bänden davor, verläuft das Leben nicht geradlinig, sondern hält viele Abenteuer, Aufs und Abs für die Protagonistin bereit. Katia Fox schreibt wie immer sehr spannend und gibt viele Einblicke in das Handwerk des Glockengießens. In diesem Band spielt der Tod eine große Rolle, was auch der Titel widerspiegelt. Besonders gefreut hat mich das „Wiedersehen“ mit alten Bekannten aus den ersten Bänden, aber auch neue Charaktere kommen hinzu. Katia Fox schreibt sehr bildlich und das Eintauchen ins Mittelalter, in das Leben von Caitlin und ihrer Familie fiel nicht schwer. Schwer dagegen fiel, daraus wieder aufzutauchen.   1.       Das kupferne Zeichen 2.       Der silberne Falke 3.       Der goldene Thron 4.       Das Tor zur Ewigkeit   Alle Bände sind auch unabhängig voneinander lesbar.   Fazit: Die schönste Möglichkeit ins Mittelalter mit all seinen Facetten einzutauchen!

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    HappiestGirl

    HappiestGirl

    22. September 2014 um 08:24
    parden schreibt Herrje, können die Autoren es denn nicht wenigstens bei einer Trilogie belassen, wenn die als solche angekündigt wird? ;)

    Hier ist es aber nicht so schlimm, weil die Bücher so geschrieben sind, dass man sie unabhängig voneinander lesbar sind.

  • Der Traum vom Glockengießen

    Das Tor zur Ewigkeit
    Bellexr

    Bellexr

    22. July 2013 um 10:24

    England im Jahr 1224: Nachdem die junge Catlin, Tochter eines Schwertschmiedes, den Glockengießer John bei seiner Arbeit beobachtet hat, träumt sie selbst davon dieses Handwerk zu erlernen. Doch ihr Vater Henry hat andere Pläne mit seiner einzigen Tochter. Catlin soll die Schmiede eines Tages übernehmen und zudem den Sohn eines befreundeten Schwertschmiedes heiraten. Als Meister John nach Norwich aufbricht, folgt Catlin ihm, um der geplanten Ehe zu entgehen. Die junge Frau heiratet den weitaus älteren Glockengießer, um bei ihm in die Lehre zu gehen. Doch bis sie ihre Ausbildung beenden kann, gerät Catlin in einige gefährliche Intrigen. Katia Fox erzählt in ihrem vorliegenden Roman die Geschichte um die Schwertschmiedin Ellenweore und ihre Familie weiter und so trifft man im Verlauf der Geschichte auch auf einige alte Bekannte. Catlins Vater Henry hat die Schwertschmiede von seiner berühmten Mutter übernommen und träumt davon, dass seine Tochter ebenfalls einmal diesen Beruf erlernt. Doch Catlin fasziniert der Klang der Glocken. Dafür verlässt sie ihre geliebte Familie und geht eine Zweckehe mit dem älteren John ein, bei dem sie keine Liebe finden wird. Ihr Mann hat ein Keuschheitsgelübde abgelegt, ein Ereignis aus seiner Vergangenheit hat ihn dazu veranlasst. Trost findet Catlin bei dem Gesellen Flint, der jedoch nicht mit offenen Karten spielt. Und dann gibt es noch den ehemaligen Lehrling des Glockengießers. Randall sinnt auf Rache, da John ihn seiner Meinung nach als Lehrling ungerecht behandelt hatte. Es sind viele Schwierigkeiten, welche sich Catlin im Verlauf des Romans gegenübersieht, doch kaum gerät die junge Frau in eine scheinbar ausweglose Situation, ist die Rettung nicht weit. Anfangs nimmt man diese Zufälligkeiten als solche hin, doch irgendwann wurde es mir dann zu viel. Denn kaum gerät Catlin in eine Notlage, schon lugt die Lösung des Problems um die nächste Ecke. Dies nimmt auf Dauer die Spannung aus dem Buch. Ähnlich erging es mir bei dem rätselhaften wie regelmäßigen Verschwinden von John. Bereits nach kurzer Zeit ahnt man, warum der Meister immer wieder für einige Tage in Richtung eines Klosters entschwindet. Somit überrascht die Geschichte im Verlauf äußerst wenig, da man bei jeder neu gesponnen Intrige gegen sie genau weiß, dass diese schlussendlich für Catlin nur gut ausgehen kann. Auch Catlin selbst wurde für mich nicht recht greifbar. Katia Fox erzählt wieder gewohnt bildhaft und atmosphärisch dicht, das mittelalterliche London und seine Bevölkerung, wie auch die Glockengießerei hat man fast sofort vor Augen, aber die Charaktere bleiben dieses Mal ungewohnt blass. Ihre Heirat mit John wird in einem Nebensatz erwähnt, ihre Leidenschaft fürs Glockengießen versteht man eigentlich erst ziemlich zum Schluss richtig, als Katia Fox die Vorgänge beim Glockengießen ausführlich schildert. Endlich könnte man ob des Gelingens der Glocke mitfiebern, die Leidenschaft für das Glockengießen besser verstehen. Aber anstelle den letzten, alles entscheidenden Vorgang zu erzählen, erfährt man im nächsten Kapitel in einem Nebensatz, dass die Glocken gelungen sind. Es sind noch einige solcher Szenen, die eigentlich einschneidend sind, aber wie nebenbei abgehandelt werden. Hierdurch erhalten die Figuren kaum Tiefe, man bekommt wenig Gelegenheit mit ihnen mitzufühlen, mitzuleiden, sich mit ihnen zu freuen. Die Geschichte ist ohne Frage unterhaltsam und äußerst interessant erzählt, aber kaum ein Charakter wächst einem wirklich ans Herz.  Hierdurch kann man auch oft das Verhalten von Catlin nicht nachempfinden. Oftmals kam sie mir sehr egoistisch, ja fast schon hartherzig vor, obwohl die junge Frau dies durchaus nicht ist. Gerade ihre Beziehung, ja eigentlich schon Hörigkeit zum Gesellen Flint war für mich absolut unverständlich. Wirklich jeder warnt sie vor dem Widerling, doch auf diesem Ohr ist Catlin absolut taub, glaubt ihm ohne nachzudenken alles, selbst wenn sie damit einen treuen Freund bitterlich enttäuscht und eigentlich genau wissen müsste, dass dieser sie niemals anlügen würde. Sie ist regelrecht blind vor Liebe, aber ihre Beziehung wird auch mehr oder weniger nur in kurzen Nebensätzen abgehandelt, sodass diese Hörigkeit nicht verständlich wird. Fazit: Zu viele glückliche Zufälle und blasse Charaktere in einer ansonsten unterhaltsamen, bildhaft erzählten Geschichte um eine junge Frau, die sich ihren Traum erfüllt.

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  • Rezension zu "Das Tor zur Ewigkeit" von Katia Fox

    Das Tor zur Ewigkeit
    Nabura

    Nabura

    23. February 2013 um 13:24

    St. Edmunsbury, 1224: Catlin ist die Enkelin der berühmten Schmiedin Ellenweore. Als einziges Kind ihres Vaters Henry soll sie die Schmiede eines Tages übernehmen. Doch als der Glockengießer John in die Stadt kommt, entdeckt sie die Faszination des Glockengießens für sich. Selbst Glocken zu gießen wird schnell ihr großer Traum. Als sie erfährt, dass sie mit dem Schmied Alan verheiratet werden soll, zögert sie nicht länger: Überstürzt bricht sie nach Norwich auf, um John zu finden. Anstelle von Alan möchte sie ihn heiraten, um sein Handwerk zu lernen. Doch John hat einen Feind, der ihr Glück zu zerstören droht… Nachdem ich von Katia Fox‘ Trilogie („Das kuperne Zeichen“, „Der silberne Falke“ und „Der goldene Thron“) begeistert war, hat es mich sehr gefreut, dass die Geschichte rund um die Nachfahren Ellenweores weitergeht. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an diesen Roman, die leider nur teilweise erfüllt wurden. In jedem Buch von Katia Fox steht ein anderer mittelalterlicher Beruf im Zentrum. Dieses Buch widmet sich ganz dem Glockengießen, und die Faszination an diesem Beruf wurde gut verständlich gemacht. Trotzdem konnte nicht ganz nachvollziehbar gemacht werden, warum Catlin die von ihr so innig geliebte Familie und den sicheren Platz in der Schmiede aufgibt und völlig überstürzt und mittellos aufbricht, um ihrem Traum nachzujagen und John zu einer Zweckheirat zu überreden – vor allem, da sie den für sie vorgesehenen Schmied nicht einmal kennt. Im Verlauf der Geschichte erweist sich Calin als wahres Glückskind. Ihr Traum von der Heirat mit John verwirklicht sich, und da sie ihn eigentlich gar nicht liebt, kommt ihr sein Keuschheitsgelübde gerade recht. Dank eines gerade erst kennengelernten reichen Freundes wird ihr auch eine Werkstatt überlassen, in denen sie ihre Glocken gießen können. Diese und viele weitere glückliche Zufälle, die ich an dieser Stelle nicht verraten möchte, deren Menge ich aber recht unrealistisch fand, bestimmen Catlins Leben. Da sie so nie in eine wirkliche Zwangslage geriet, sondern sich stets eine passende Lösung auftat, empfand ich den Spannungsbogen der Geschichte als gering. Auch die Charaktere bleiben in diesem Buch recht blass, und ich konnte ihre Gefühle und ihr Verhalten nur schlecht nachvollziehen. Dies lag vielleicht auch an der Auswahl der Szenen, zum Beispiel wird Catlins erneute Begegnung und anschließende Hochzeit mit John im Nachhinein nur kurz zusammengefasst, was ich sehr schade fand. Meine großen Erwartungen an das Buch wurden leider nicht erfüllt. In „Das Tor zur Ewigkeit“ erwartet den Leser eine solide, historisch fundierte Geschichte, in welcher dem Leser das Handwerk und die Faszination des Glockengießens näher gebracht werden. Ich hätte mir jedoch noch mehr Spannung und weniger glückliche Zufälle gewünscht. An die Stärke der drei Vorgängerromane reicht dieses Buch meiner Meinung nach nicht heran. Wer von den Vorgängern aber begeistert war und sich für die Kunst des Glockengießens interessiert, wird sich über das Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren in diesem Buch sicherlich freuen.

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  • Rezension zu "Das Tor zur Ewigkeit" von Katia Fox

    Das Tor zur Ewigkeit
    Eliza08

    Eliza08

    19. January 2013 um 17:39

    Es gibt Bücher, die liest man nicht, nein man inhaliert sie regelrecht und genau so ein Buch war für mich „Das Tor zur Ewigkeit“. Katia Fox’s neuer Roman ist sozusagen ein Folgeroman ihrer großartigen Trilogie. Mit „Das kupferne Zeichen“, „Der silberne Falke“ und „Der goldene Thron“ hat sich die Autorin schon lange in die Herzen der Fans von historischen Romanen geschrieben. Catlin, die Enkeltochter der Schwerschmiedin Ellenweore, ist fasziniert von dem Klang der Glocken, als sie eines Tages dem Glockengießer John über die Schulter schauen darf, steht für das junge Mädchen fest, sie möchte Glocken gießen. Doch als die Schmiede ihres Vaters überfallen wird und ihr Vater schwer verletzt wird, plant dieser nach seiner Genesung eine arrangierte Ehe für seine Tochter. Catlin soll mit ihrem zukünftigen Mann irgendwann die Schmiede weiterführen. Catlin ist entsetzt und flieht, um ihrer Berufung als Glockengießerin nachzukommen. Auf ihrer Flucht trifft sie Nigel, der ihr zu einem treuen Freund wird. Er hilft ihr den Glockengießer zu finden. Auf ihrer gemeinsamen Suche treffen sie auf den kleinen Mönch Corvinus. All seine Brüder im Kloster sind an einer Krankheit gestorben, nur er hat überlebt und ist nun auf dem Weg in ein nahegelegenes Kloster. Wie das Schicksal es so will, landen alle drei in London und genau dort begegnet Catlin John, dem Glockengießer, wieder. Er nimmt sie zur Frau, damit sie bei ihm in die „Lehre“ gehen kann, beide träumen nun den Traum von der „perfekten“ Glocke. Doch um die Beiden wird ein Netz von Intrigen gespannt, was sich immer bedrohlicher um sie legt. Auch Nigel macht in London sein Glück, er tritt in die Fußstapfen seines Vaters und heiratet ebenfalls. Doch seine Vergangenheit holt ihn ein und er muss schon bald um sein Leben fürchten. Katia Fox beweist einmal mehr, dass sie ihre Leser und Leserinnen von der ersten Seite fesseln kann. Manchmal hat man überhaupt nicht das Gefühl schon wieder eine Seite umgeblättert zu haben, so fließen die Zeilen dahin. Es ist eine hohe Kunst historische Fakten und handwerkliche Fähigkeiten in einem Roman so fein zu verweben und an eine Lebensgeschichte zu knüpfen, ohne dass der Leser sich überfordert fühlt. Die einzelnen Figuren sind mit einer solchen Liebe gezeichnet, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als die Figuren ins Herz zu schließen, mit ihnen zu leiden, zu lieben und zu hoffen. Jeder Figur wird zu einem einzigartigen Charakter, der sich im Roman weiterentwickelt und die Schicksalsschläge annimmt. Auch wenn wir lange auf diesem Roman haben warten müssen, jeder einzelne Tag hat sich gelohnt um einen solch hervorragenden Roman in den Händen zu halten. Es macht immer wieder Spaß einen Roman wie diesen zu lesen und ich freue mich auch schon auf einen neuen Roman von dieser tollen Autorin. Auch wenn wir vielleicht wieder fast drei Jahre auf ihr neues Werk warten müssen, aber manchmal lohnt sich das Warten…

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