Katie Agnew Die Perlenfrauen

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Inhaltsangabe zu „Die Perlenfrauen“ von Katie Agnew

Manchmal muss man alten Wunden öffnen, um sein Glück zu finden Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?

Beginnt erst ohne Zusammenhang, wird dann aber immer spannender und findet sich am Ende zusammen. Gutes Buch!

— Birkel78

Romantisches und tiefgründiges Buch, das immer spannender wird.

— Cathy28

wenn es nach 300 Seiten erst anfängt, um die Perlen zu gehen - ist es mir zu langatmig, man hätte so viel mehr daraus machen können

— dieFlo

Eigentlich eine schöne Geschichte, kommt aber schwer in Gang und die Figuren blieben einfach unsympathisch für mich, hat mich nicht überzeug

— kaetheluft

Eine Anti-Heldin, die sich zur Sympathieträgerin entwickelt und ein Plot, der mich mitgerissen hat. Verdiente 5 Sterne!

— Caillean79

Nette Geschichte aber schwierig reinzukommen

— Julina2101

Ein gutes Buch, welches mich einfach nicht packen konnte.

— Io_sophie

Ein hervorragender Familienroman...

— Wonni1986

Ein wunderbares Buch. Tolle Frauen, interessante Themen (Perlentauchen) und eine spannende Aufgabe. Unbedingt lesen!

— caruso

Sophia soll ihrer kranken Großmutter Tilly einen Gefallen tun: sie soll die Perlenkette suchen, die Tilly einst von ihrem Vater bekam.

— Nelle_G

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  • ein Roman wie eine warme Decke

    Die Perlenfrauen

    CoffeeToGo

    12. October 2017 um 12:20

    Inhalt Sophia wird von ihrer todkranken Großmutter beauftragt ein verschollenes Perlencollier zu finden. Doch wo soll sie anfangen, zumal sie nicht auf die Hilfe ihrer Eltern hoffen kann, da der Kontakt zu ihnen schon lange frostig ist.  Eigene Meinung Diese Geschichte ist einfach nur toll. Die Suche nach dem Collier hat mich von Anfang an gefesselt. Sophia und ihre Oma sind so liebe Menschen und Hugo ist ebenfalls ein Goldstück. Vor allem diese drei Personen trugen dazu bei, dass ich mich voll in dem Familiendrama verloren habe. Es gibt mehrere Erzählstränge die sich über mehrere Jahrzehnte erstrecken. So erinnert sich Aiko an die Wurzeln ihrer Familie und wie es ihnen als Perlentaucher ergangen ist. Dominik hat sich gerade von seiner Frau scheiden lassen und muss nun um seinen Job fürchten. Und natürlich haben wir den von Sophia, in dem es auch immer wieder um die Erinnerungen ihrer Großmutter geht. Am Ende werden alle Stränge zusammengewebt und man erlebt ein paar Wendungen die man geahnt hatte, aber genau so oft wurde ich auch überrascht.        Fazit Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass mich so rundum zufrieden zurück gelassen hat. Perfekt für kalte Wintertage unter der Decke. Vielen, vielen Dank!

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  • Rezension: Die Perlenfrauen

    Die Perlenfrauen

    ChrissisCorner

    24. August 2017 um 13:36

    Zu Beginn es Buches wird der Leser direkt vertraut mit der Protagonistin des Buches, Sophia, und dem Leben, das sie führt. Mein erster Eindruck von Sophia war recht negative. Sie wirkt wie ein verzogenes Partygirl und die Art und Weise wie sie ihr Leben lebt (wohnungstechnisch) fand ich sehr abschreckend. Das Gleiche gilt auch für ihren besten Freund.Im Laufe der Geschichte blickt der Leser immer mehr hinter die Fassade von Sophie. Man lernt viel über ihre Vergangenheit und begibt sich gemeinsam mit ihr auf eine Reise. Nicht nur um die Perlen für Tilly zu finden, sondern auch eine Reise zu der wahren Sophia. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonisten. Nicht nur Sophias, sondern auch die ihrer Mutter.Es war sehr spannend mit zu erleben und zu erforschen, wie diese verschiedenen Familien und Schicksale alle mit den Perlen in Verbindung stehen. Ich war teilweise wirklich erstaunt.Natürlich gibt es wie am Ende zu erwarten, das typische Happy End. Viel spannender als die sich entwickelnde Liebesgeschichte war für mich jedoch, das Ende der Reise für die Perlen mit zu erleben. Nicht unbedingt überraschend, doch sehr gut gelungen.Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben. Nach den ersten paar Seiten hat das Buch mich direkt in seinen Bann gezogen.Obwohl die Kapitel immer wieder von verschiedenen Personen erzählen und an verschiedenen Orten spielen, war es nicht so, dass nur ein bestimmter Handlungsstrang mein Interesse geweckt hat. Alle Schicksale haben mich gleichermaßen angesprochen!Ein toller Frauenroman mit unglaublich starken Frauen von den man noch selber lernen kann! Ein abwechslungsreicher und vielschichtiger Roman.

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  • Nicht ohne meine Perlen!

    Die Perlenfrauen

    VanCa

    17. August 2017 um 12:38

    Lieblingszitat aus dem Buch:„Ich wollte das ganze Märchen und würde mich nicht mit weniger abfinden.“Klapptext:Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden.Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?Meine Meinung:Ich bin ein großer Fan von Familiengeschichten. So musste auch dieses Buch gelesen werden.Anfangs hab ich ein bisschen gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden. Als die Suche nach der Kette dann endgültig gestartet hat, war auch ich voll und ganz dabei.Die Erzählung rund um Sophia und ihre Großmutter war sehr schön.Die Rückblenden in die Vergangenheit fanden über Briefe statt, die Tilly an Sophia geschrieben hat. Die Erzählungen waren bildhaft und detailiert, man konnte sich gut in diese Zeit einfinden. Die Perlen begleiten uns in diesem Buch ab dem Moment in dem Tilly als kleines Mädchen bei einem Juwelier die Geschichte der Perlentaucherinnen hört. Immer wieder erhält man einen Einblick in parallel laufendende Geschichten die am Ende zusammen finden.Ich fand die Erzählungen über Aiko und die Ama hoch interessant. Man taucht in eine Welt ein, die völlig fremd und faszinierend ist. Ich mag das sehr, wenn ich durch ein Buch auf mir völlig Unbekannte Themen stoße. Hierüber hätte ich gerne noch viel, viel mehr gelesen.Die Geschichte um Dominic war in Ordnung und trug zur Handlung des Buches bei.  Allerdings fand ich diesen Part sehr vorhersehbar. Ich fand es schade, dass hier alles relativ schnell ging und man schon wusste was einen auf der nächsten Seite erwarten wird.Die Charaktere waren grundsätzlich alle gut ausgearbeitet. Lediglich Sophias Eltern blieben blass und das hat mich etwas gestört.Sophia selbst, sowie Tilly und Aiko fand ich super. Diese drei haben mir sehr gut gefallen und ihre Persönlichkeit kam stark rüber.Fazit:Ein durchaus unterhaltsamer Roman mit sehr interessanten Einblicken in verschiedene Welten.

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  • Die Perlenfrauen

    Die Perlenfrauen

    GothicQueen

    06. August 2017 um 12:25

    Was für eine wundervolle Geschichte. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil es im Schaufenster einer Buchhandlung ausgestellt war. Ich musste sofort in den Laden und es in die Hand nehmen. Die Covergestaltung war allein erst mal schon super. Die Beschreibung auf der Rückseite gefiel mir auch, also kaufte ich es. Es war eine gute Wahl. Denn ich habe das Buch sehr schnell gelesen. Es geht im Buch um die ehemalige Schauspielern Tilly Beaumont, die im Sterben liegt. Sie bittet ihre Enkeltochter Sophia ihre Perlenkette zu finden, die sie zum 18. Geburtstag von ihrem Dad bekommen hatte. Sophia und ihre Mutter Alice haben sich verstritten und haben keinen Kontakt mehr. Im Laufe der Geschichte sind die Kapitel immer aus verschiedenen Sichtwiesen geschrieben. So erlebt man die Geschichte mal aus Sophias Sicht, mal erfährt man von Tillys Vergangenheit, indem sie Sophia Briefe schreibt und ihr erzählt, wie sie zu den Perlen kam. Später kommen Sichtweisen von Alice dazu. Man erfährt auch die Lebensgeschichte von Aiko, der Frau der die Perlen ursprünglich gehörten. Und ihrer Mutter, die sie alle im Meer fand und sie ihrer Tochter vermachte. So erfährt man im Laufe der Geschichte wie die Perlen ihren Weg fanden und ihre Besitzer wechselten. Vom Anfang bis zum Schluss. Die Erzählweise der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich werde ganz bestimmt nochmal Bücher von ihr zur Hand nehmen, sollten sie mir in die Finger gelangen. In dieser Auflage steckten allerdings viele Rechtschreibfehler (oder Tippfehler), was mich oft dazu veranlasste, Sätze mehrmals zu lesen. 

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  • Geheimnisvoll, voller Dramatik und Tragik und über allem schwebt die Liebe

    Die Perlenfrauen

    aly53

    15. June 2017 um 06:41

    Als ich dieses wunderschöne Cover sah, war mein erster Gedanke: Liebe, positive Gefühle, Glück und Romantik.Es stimmt zum Teil auch mit dem Buch überein, aber mir hat dabei noch etwas mehr Ausdruck gefehlt.Natürlich war ich gespannt auf diese Geschichte und begann voller Erwartung mit dem lesen.Das Buch wurde dabei in drei Teile gegliedert, was ich wirklich auch als nötig erachte.Der Einstieg war jedoch zunächst gar nicht so einfach. Man wechselt dabei immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Man wandelt dabei in den unterschiedlichsten Epochen. Sei es die Kriegzeit, die achtziger oder die sechziger Jahre.Der Autorin gelang es unheimlich toll, mich an diesem Lebensgefühl teilhaben zu lassen, ohne das der Hintergrund die eigentliche Geschichte überdeckt hätte.Zunächst jedoch hatte ich einen etwas schwierigen Start. Denn hier erfährt man die Lebensgeschichten, Schicksale verschiedener Personen.Ich hatte dabei zunächst Schwierigkeiten mich immer wieder umzugewöhnen.Am herausragensten ist jedoch die einer Familie, die drei Generationen überdauert.Automatisch denkt man dabei an Schuld, Liebe, Verlust, Geheimnisse.Womit man auch ganz richtig liegt.Was mir unheimlich toll gefiel, daß das Setting immer wieder wechselte. Man verweilt u.a. in Japan, England und Italien.Orte die das pure Lebensgefühl und auch die Energie dessen verströmen. Das hat dem ganzen immer mehr Leben und Seele verschafft und gerade das , habe ich so sehr genossen.Die wohl wichtigsten Personen hierbei sind Sophia und Tilly Beaumont. Zwei wirklich ausdrucksstarke Persönlichkeiten. Besonders Sophia hatte mein ganzes Interesse. Während ich sie noch am Anfang abschätzig musterte, so mauserte sie sich doch im Laufe des Buch auf sehr gewaltige und eindrucksvolle Art und Weise. Am Ende hätte ich sie einfach nur liebend gern an mich gedrückt.Natürlich spielen noch viel mehr Personen hier eine Rolle. Ich möchte dem jedoch nicht vorgreifen, denn ich würde dadurch schon zuviel verraten.Einige habe ich sofort in mein Herz geschlossen, anderen bin ich mit Abneigung begegnet. Aber dann gab es auch wieder Personen, die taten mir einfach nur leid.Doch alle hatten sie etwas gemeinsam, sie haben mein Herz berührt , aiuf sehr eindringliche Art und Weise.Bei diesem Buch erfahren wir auch die verschiedensten Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das fand ich unheimlich schön. Gerade weil man im Laufe der Zeit alle ihre Geschichten erfährt. Erfährt wer sie sind, wer sie sein möchten und zu wem sie letztendlich geworden sind.Es ist ein Reise voller Träume, Entbehrungen und Zerwürfnisse.Es ist von Romantik begleitet, mit tiefer Traurigkeit und unsagbaren vielen ungeweinten Tränen belegt.Und über alles liegt die Liebe. Aber Liebe verbindet das Ganze nicht so, wie man erwarten würde.Es sind Perlen. Wunderschöne Perlen. Immer wenn ich die Zeilen über sie las. Habe ich dies aufgesogen, war von Glück und Liebe umnebelt und bekam ein Gefühl dafür, was es heißt, diese Perlen zu besitzen. Sie zu bewundern, sich an ihrer Schönheit zu erfreuen.Sie sind wahrlich das pure Glück. Aber sie verbinden noch so viel mehr.Die Perlen sind das magische Bindungsmitglied und doch ist jeder für das eigene Schicksal verantwortlich.Ich habe tiefen Schmerz, Verzweiflung, Tränen gespürt.Aber ich habe auch unsagbare und bedingungslose Liebe erfahren.Ein Roman der unheimlich komplex ist. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen. Sich den Charakteren öfffnen, ihre Schicksale erleben und dann , erst dann kann man sich auch fallen lassen.Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten, ich war schlichtweg etwas überfordert, bei dem was alles auf mich zukam.Aber irgendwann hat es Klick gemacht und ich begann die Zusammenhänge zu begreifen, zu verinnerlichen und dann gab es auch kein Halten mehr.Die Wendungen die dabei eingewoben wurden, waren sehr gut platziert und fördert Sprachlosigkeit, als auch Ensetzen. Am Schluss musste ich mir vor Rührung dann  doch nochmal über die Augen wischen.Die Autorin hat dabei eine wundervolle Art zu schreiben. Es ist fließend, einnehmend und dabei auch noch sehr bildgewaltig. Sie legt viel Wärme und Gefühl hinein, so das ich mich vollkommen in die unterschiedlichsten Szenarien hineinfühlen konnte.Es ist kein einfacher Roman, aber er ist unfassbar schön, romantisch, tragend.Voller Hoffnungen und Träume.Voller Dramatik, Tragik , verpassten Chancen.Aber er erzählt auch viel über das erwachsen werden, das sich selbst finden und vor allem den Mut, niemals  den Glauben an die Liebe zu verlieren.Daneben bringt er noch so viel mehr zum Vorschein. Mir hat er außerordentlich gut gefallen, gerade weil ich nie wusste, wohin mich diese Reise führen würde.Eine Story die einfach fesselt und nicht mehr loslässt.Fazit:"Die Perlenfrauen" ist ein ganz eindrucksvoller, romantischer, tränenreicher und sehr komplexer Roman.Er umschließt nicht nur 3 Genrationen einer Familie. So viel mehr Schicksale sind damit verwoben.Perlen: Sie spielen eine sehr wichtige Rolle.Sie machen glücklich und zaubern so viel mehr hervor.Er ist geheimnisvoll, voller Dramatik und Tragik und über allem schwebt die Liebe.Ein Roman dem man viel Zeit widmen muss, um sich ihn hinzugeben, es zu fühlen und zu begreifen.Ein Roman, der es wert ist gelesen zu werden.

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  • Die lange Reise der Beaumont-Perlen – ein tolles Buch!

    Die Perlenfrauen

    Caillean79

    05. June 2017 um 11:07

    Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Natürlich ist es (mal wieder) ein Roman um Familiengeheimnisse und natürlich kennt man dann als Leserin solcher Romane auch schon einige Tricks und Kniffe, mit denen die Autoren Wendungen herbeiführen oder Spannung aufbauen. Umso überraschter war ich, dass dieses Buch eben gar nicht so typisch aufgebaut ist wie gedacht. Und dass auch die Hauptfigur, Sophia, nicht die rechtschaffene Frau ist, die es nur aufgrund widriger Umstände schwer hat. Nein, Sophia hat sich selbst in eine höchst unschöne Lebenssituation gebracht und man bringt ihr am Anfang nicht viel Sympathie entgegen. Dennoch schimmert immer durch, dass es sich für sie lohnen könnte, wenn sie ihren Hintern hochkriegt und um das Leben kämpft, das sie eigentlich führen möchte. Und das hat mir bei diesem Buch sehr imponiert: eine Anti-Heldin, die im Laufe des Buches zur Heldin und zur Sympathieträgerin wird. Das habe ich in Romanen noch nicht oft erlebt, deshalb wird er mir sicherlich auch lange in Erinnerung bleiben. Auch die Geschichte selbst ist wunderbar gezeichnet. Im ersten Teil lernt der Leser Sophia und ihre Lebenssituation kennen sowie ihre Großmutter Tilly Beaumont, eine berühmte Filmdiva, die nun im Sterben liegt. Daneben lernt man Dominic in New York kennen, der gerade in einer privaten Lebenskrise steckt. Was er mit den Beaumont-Perlen zu tun hat? Nun - das enthüllt sich schon noch… In kleinen zwischengeschalteten Abschnitten erfährt der Leser zunächst in der ersten Hälfte des Romans, unter welch dramatischen Umständen die Perlen für das Collier gesammelt wurden. Dieser Teil der Geschichte spielt in Japan und man lernt viel über die schwierige Lebenssituation der Perlentaucherinnen. In der zweiten Hälfte geht es dann darum, die verlorengegangenen Perlen wiederzufinden und ihren Weg seit ihrem Verschwinden nachzuvollziehen. Die Suche ist spannend und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Ein Kapitel geht noch, und noch eine Seite und noch eine… ;-) Zusammenfassend kann ich nur wiederholen, was ich im ersten Abschnitt schon geschrieben habe: es ist eine außergewöhnliche (auch außergewöhnlich gut gestrickte) Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird. Verdiente 5 Sterne!

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  • Hat 6 Sterne verdient

    Die Perlenfrauen

    Happybook

    11. May 2017 um 11:39

    Ein fesselnder Roman, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es geht um verschiedene Romanfiguren, die alle durch eine sehr wertvolle Perlenkette miteinander verbunden sind/werden. Die Situation der Perlentaucherin Manami und ihrer Tochter Aiko in Japan hat mich besonders fasziniert, da ich über diesen Beruf bisher noch nichts gewusst habe. Viele japanische Weisheiten haben mich in den Bann gezogen. Vor allem sind es natürlich Sophia und ihre Großmutter Tilly, die das Buch prägen. Das verlorene Erbstück, eine äußerst wertvolle Perlenkette wiederzufinden, ist ein kluger Schachzug der Großmutter, um vor ihrem Tod die Vergangenheit ans Licht zu bringen und die Frauen der Familie wieder zu versöhnen. Dabei gelingt es der Autorin sehr gut, Vergangenheit und Gegenwart ineinander fließen zu lassen. Zudem geht es noch um Dominic aus New York, der vor den Scherben seiner Ehe steht und beruflich stagniert. Seine Rolle in dem Roman wird erst am Ende klar. Ein Buch, das unter die Haut geht und dabei nicht nur Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft sondern die ganze Welt von Japan über London bis New York. Für alle, die generationsübergreifende Romane mögen, bei denen auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

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  • Eine Perlenkette, viele Geheimnisse

    Die Perlenfrauen

    Lisasbuechereck

    03. May 2017 um 18:37

    [REZENSION] Die Perlenfrauen | Katie Agnew Verlag: Heyne | Erschienen: 13.02.2017 | Seiten: 560 | Preis: Taschenbuch 9,99€ | ISBN: 978-3-453-42029-8 Klapptext: Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat? Meine Meinung: „Verschiedene Leben durch eine Wertvolle Kette Verbunden“ So steht es auf dem Rückcover dieses Buches und das ist hier echt treffend. Wir haben hier 4 Protagonisten die Unterschiedlicher nicht sein können, dazu kommen einige Zeitsprünge und eine Perlenkette die alles miteinander verbindet. Klingt Kompliziert? Ist es auch, zumindest am Anfang. Ich hatte doch so meine Probleme mich in die Geschichte fallen zu lassen. Da wir von einem Zum Andren Charakter gesprungen sind und dann auch noch von der einen zur anderen Zeitebene. Das war Anfangs etwas anstrengend, aber mit der Zeit ging es ganz gut. Die Perlenfrauen war für mich eine Komplexe Geschichte die unter die Haut geht. Es war toll mitzuerleben wie sich diese vielen Handlungsstränge durch das Buch ziehen, um dann zu einem Großen Strang zusammen zu führen. Das war echt gut gemacht, auch wenn es etwas ausschweifend war. Es hat so gute 200 Seiten gebraucht, bis die Story in Fahrt gekommen ist. Es waren zwar auch Wichtige Informationen enthalten, aber man hätte es gut und gerne um die 150 Seiten verkürzen können. Doch an sich war es eine tolle Geschichte die zu Herzen ging. In diesem Buch haben wir nicht nur ein Familien Drama, nein es dreht ich direkt um mehrere Familien, die alle auf unterschiedlichste Art und weise ihren weg finden müssen. Und trotzdem führt es alles zu dieser Perlenkette. Zu den Charakteren möchte ich gar nicht so viel sagen. Jeder einzelne von ihnen war auf seine Art was besonderes und es hat Spaß gemacht jeden für sich kennen zu lernen. Und das ist etwas das solltet Ihr auch tun. Lasst euch einfach in die Story fallen und lernt jeden für sich kennen, denn das hat dieses Buch ausgemacht. Alle sind Speziell und könnten unterschiedlicher nicht sein, aber sie sind alle super toll Ausgearbeitet. In jeder Figur steckt ein Spezieller Funke und sie konnten mich alle für sich einnehmen. Bein den Charakteren merkt man richtig die Liebe zum Detail. Sie sind wohlüberlegt und aufeinander abgestimmt. Perfekt. Der Schreibstil ist ein Zwiespalt für sich. Auf der einen Seite hat es sich echt toll Lesen lassen. Ich kam echt gut durch die Seiten. Doch auf der anderen Seite war es echt anstrengend, weil es so ausschweifend war. Es war zwar immer noch leicht zu lesen, aber nervig wenn z.b eine Perle über 8 Seiten beschrieben wurde. Das Buch hat mich vor allem sofort wegen seinem Cover angesprochen. Es ist Frühling. Das hat dieses Cover mir gesagt. Die Farbauswahl ist Perfekt aufeinander abgestimmt und es hat so einen Perlmutt Effekt, der wahnsinnig schön ist. Bewertung: Eine tolle Geschichte über mehrere Familien die ihren Weg finden müssen und trotzdem irgendwie zusammen hängen. Trotz einiger Längen hat es mir echt gut gefallen. Daher habe ich mich entschieden dem Buch 4 Sterne zu geben.

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  • Zwischen suchen und finden...

    Die Perlenfrauen

    Wonni1986

    30. April 2017 um 09:04

    Titel: „Die Perlenfrau“Autor: Katie AgnewVerlag: HeyneSeitenzahl: 556Cover:Es ist ein traumhaft, schönes, fast schon Frühlinghaftes flexi-Cover. Es ist in den Farben sehr dezent und stimmig, wenn man die innen Seiten noch ein wenig gestaltet hätte wäre es nicht verkehrt gewesen.Schreibstil:Frau Agnew hat einen wunderschönen und leichten Schreibstil, dieses Buch ließ sich quasi von selbst und man hat es nicht einmal mitbekommen. Es ist unglaublich, aber anfangs dachte ich es würde mich verwirren durch die verschiedenen Zeiten zu reisen und Länder…aber nein schnell wird alles schlüssig und man fühlt sich mit den Protagonisten verbunden…Der Roman ist in 3. Teile eingeteilt wurden (1. Eintauchen, 2. Taucherkrankheit und 3. Auftauchen), keine Angst es bleibt eine Geschichte!Inhalt:Manchmal muss man alte Wunden öffnen, um sein Glück zu finden…Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis sie auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?Meinung:Es ist schon erschreckend wie schnell man ein Buch liest und sich hinterher fragt…Kenn ich meine Familiengeschichte?! Wer bin ich? Wo leben meine restliche verwandten insofern es noch welche gibt…und auch eine weitere Frage beschäftigte mich…wie weit würde ich für meine Oma gehen? Würde ich ihren letzten Wunsch erfüllen? Sicherlich kommt es auch auf die Bindung an, wie sehr man sich gegenseitig wertschätzt und vielleicht auch ob man eine Art Wiedergutmachung zu leisten hat…ich hoffe ihr versteht was ich meine.Die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist, ist fantastisch und neigt zur Genialität hin…denn alle im Buch handelten Personen treffen sich irgendwann und jeder von ihnen bringt seine eigene Geschichte mit. So das sie nicht nur „da sind“, sondern auch etwas mitbringen. Das war sehr gut durchdacht und umgesetzt. Die Zeitreisen und Ortswechsel, waren immer stimmig und es passt. So verlor man nie den Anschluss oder es fehlt irgendetwas an Informationen.Was ich auch sehr gut fand das die Ama beschrieben und erklärt wurden…ich hatte vorher keine Ahnung…

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  • Eine schöne und emotionale Familiengeschichte

    Die Perlenfrauen

    Benundtimsmama

    24. April 2017 um 19:43

    Meine Meinung zum Buch: Nach vielen Kinder- und Jugendbüchern hatte ich nun mal wieder Lust auf eine schöne Familiengeschichte. Bei dem jetzt gelesenen Buch sprach mich sowohl der Klappentext als auch das Buchcover an. Ich mag die verwendeten Farben, und wenn ich das Buch ins Licht halte, schimmert der Hintergrund wunderschön. Auf der Innenseite steht ein wunderschönes Zitat der Protagonisten Tilly Beaumont, das gleich meine Aufmerksamkeit geweckt hat und ein klares Argument war, um das Buch lesen zu wollen. Wie schon geschrieben, bin ich ein großer Freund von Familiengeschichten und deren Verstrickungen und Intrigen. Ich liebe die Geschichten von Downton Abbey und auch Black Rabbit Hall hat mich begeistern können. Die Autorin holt mich durch ihren wunderschönen und flüssigen Schreibstil gleich von der ersten Seite ab und schafft eine tolle Leseatmosphäre, in der ich mich gleich sehr wohl gefühlt habe. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt sie ihre Protagonisten. Auch die Ortsbeschreibungen sind sehr detailgetreu und haben mich zügig durch die Geschichte fliegen lassen. Die Story wird in unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Das sorgt für eine stetige Spannung. Richtig gut gefallen haben mir die Rückblicke in Tillys altes Leben. Diese hat die Autorin in Briefform und als Erzählungen sehr spannend in die Geschichte eingeflochten. Die Protagonisten des Buches sind alle sehr realitätsnah beschrieben und ich habe mich mit ihnen gut identifizieren und ihre Handlungen durchaus nachvollziehen können. Mit einigen könnte ich mir sogar vorstellen, im realen Leben befreundet zu sein. Die Geschichte ist voller großer Gefühle und Emotionen und hat mich berührt. Die Geschichte über die Perlenkette ist von vielen Seiten so schön in Szene gesetzt worden, dass ich mich durchweg gut unterhalten gefühlt habe. Allerdings finde ich, dass die Geschichte auch gut um 100 Seiten hätte kürzer sein können. Einige Schilderungen hätte ich nicht so detailliert gebraucht. Sie waren mir dann doch zu langatmig. Aber das ist wirklich nur meine Meinung und kann von anderen Lesern vielleicht als gerade angenehm empfunden werden. Das Buch hat ein wunderschönes Ende und alle gesponnenen Handlungsstränge werden passend aufgelöst. Ich habe mit diesem Buch wirklich viele schöne Lesestunden verbracht. Fazit: Ein schön zu lesender Roman über sehr starke Persönlichkeiten. Ich habe mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten gefühlt und spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus. Ein Buch für den Urlaubskoffer, um die Seele bummeln zu lassen und ein wenig zu träumen. Ich belohne die schöne Geschichte mit vier von fünf Sternen.

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  • Eine Perlenkette für eine Familiengeschichte

    Die Perlenfrauen

    Nelle_G

    15. April 2017 um 18:25

    *****Zum Inhalt***** Das Buch handelt von der Schauspielerin Tilly Beaumont und einer Perlenkette, die sie 1947 zum Geburtstag geschenkt bekommt. Die Kette ist ihr ein treuer Begleiter und erlebt manche Party an dem Hals der schönen Oscarpreisträgerin. Bis die Kette irgendwann spurlos verschwindet. Jahre später bittet Tilly ihre Enkelin Sophia um Hilfe. Sie soll die Kette für sie wieder aufspüren. Doch wird ihr das gelingen? Der Klappentext war für mich ausschlaggebend: daher volle 5 Punkte. *****Das Cover***** Im Frühjahr 2017 kommt man in den Buchhandlungen (egal ob beim "wahren" Einzelhändler und Buchhändler seiner Wahl bzw. beim Filialisten) um die aktuelle Veröffentlichung von Katie Agnew herum. Es liegt mit einem hübschen, bunten Cover neben allen anderen Frühjahrsneuerscheinungen und erinnert mich an japanische Kirschblüten. Doch das erst auf dem 2. Blick bzw. nach dem Lesen des Buches. Ganz ehrlich: ich liebe schöne Cover und schaue dann auch gerne mal hin. Doch hier wäre ich nicht sofort angesprochen gewesen. Aber ich liebe die Taschenbuchstapel und kann mich jedes Mal darin verlieren... und nicht selten gelangt eins dieser Werke in meinen Einkaufskorb. Doch um auf dieses Cover zurückzukommen: es sagt mir zu wenig über die Geschichte aus. Aber der Klappentext und die Zeitschiene (1947 bis heute) war schon eher ausschlaggebend. Gepaart mit dem Rätsel um eine Perlenkette...und schon war das Buch auf meiner Vormerkliste. Also: Cover --> leider nur 1 Punkt. *****Das Lesevergnügen***** Die ersten Seiten erschweren mir doch den Zugang zum Buch. Ein 30 Jahre altes IT-Girl.... Parties, Drogen, Alkohol... das ist irgendwie so gar nicht meins.  Doch tatsächlich fängt das Buch mit einem Brief ihrer Großmutter an Sophia an. Wer nachher noch die Links unten studiert, kann mit diesem Brief an dem unten stehenden Gewinnspiel vom Verlag teilnehmen. Aber das nur als Tipp am Rande. Wichtig wäre hervorzuheben: es hilft den jeweiligen Ort + die Jahreszahl über dem Kapitel zu speichern. Denn Katie Agnew verknüpft verschiedene Charaktere und verschiedene Zeitschienen in ihrem aktuellen Werk. Hier liegt auch der Reiz für mich: ich liebe Geschichten, wo man hin- und herspringen muss. Also quäle ich mich durch die ersten Seiten... sozusagen die Schattenseiten von Sophia's Leben. Aber auch ich muss zugeben: Katie Agnew schafft es leicht und flüssig den Charakter Leben einzuhauchen und die Grundstimmung zu setzen. Nach meinen ersten Schwierigkeiten (die ich dann im Urlaub überwunden habe) bin ich dann im 2. Kapitel auch schon auf den nächsten Charakter gestoßen: Dominic. Auf den ersten Blick: ein Abenteurer im Großstadtdschungel von New York. Auf den zweiten Blick: ein Mann, der vor den Scherben seiner Existenz steht. Doch was hat er mit der in London lebenden Sophia zu tun? Neben Dominic werden auch noch die Japanerin Aiko sowie Sophias Eltern eine Rolle spielen. Alles in allem: die einzelne Entwicklung der Charaktere fügt sich harmonisch zusammen. Man freut sich auf jedes Kapitel, um mehr aus dem Leben der jeweiligen Person zu erfahren. Das gibt --> volle 5 Punkte! *****Stil/Sprache***** Selten hat sich ein Buch (bei mir ein eBook mit 433 Seiten bei meiner Einstellung im ciando reader auf einem Samsung Galaxy S5) sich so schnell und gut lesen lassen. Die deutsche Übersetzung ist von Jens Plassmann. Die Sprache den jeweiligen Charakteren angemessen und klar. Die Entwicklung der Charaktere über die verschiedenen Kapitel bildet einen sehr guten Spannungsbogen. Aber nicht wie bei einem Krimi, wo man vor Spannung das Ende kaum erwarten kann. Vielmehr ist jeder Beginn (bei mir 5 Tage) wie eine Wiederkehr...zu einer Tasse Tee bei einem alten Freund.  Das verdient --> volle 5 Punkte. *****Mein Fazit***** Ich bin selten so begeistert und sage: ein rundum tolles Buch. Selten habe ich so schnell eine Rezension verfassen wollen, damit noch mehr Lesefreunde und Bücherwürmer bzw. -eulen Interesse an dem Buch finden und sich dafür begeistern können. Wie schon zwischendurch erwähnt: man muss die Sprünge zwischen den einzelnen Charaktere bzw. Jahren mögen. Aber Katie Agnew macht es einem leicht: man kann sich der Geschichte um die verschwundene Perlenkette, der Familiengeschichte von Tilly, Alice und Sophia kaum entziehen. Mit 16 von 20 Punkten ist es zwar kein Favorit auf den Titel "Das liebste Buch 2017". Aber auf jeden Fall auf meiner Bestenliste.  

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  • Die Perlenfrauen - Katie Agnew

    Die Perlenfrauen

    Jennifer_D

    14. April 2017 um 07:32

    Anfangs hatte ich ein paar kleine Probleme. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und ich habe nicht verstanden was manche Personen mit der Geschichte verbindet. Bei der Protagonistin war ich unsicher ob ich sie mögen würde, fand sie dann allerdings wirklich gut. Super schöne ( auch kitschige) Geschichte um das Schicksal verschiedener Menschen und eine tolle Entwicklung der Protagonistin.Hat mir (trotz Kitsch ) hervorragend gefallen!

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  • Mitreißende und Spannende Geschcihte

    Die Perlenfrauen

    Franzis-Lesewelt

    12. April 2017 um 10:15

    Inhalt Das Party-Girl Sophia lebt mit ihrem besten Freund Hugo als Hausbesetzer in London. Ihre Großmutter beginnt ihr Briefe mit Erinnerungen zu schreiben, da sie Krebs im Endstadium, mit den Briefen will sie den Jahre langen Familie Streit niederlegen. Wird es schaffen? Und was hat es mit Aiko auf sich? Welche Rolle spielt sie bei der verschwundenen Halskette? meine Meinung Erstein mal ein riesen Dank an das Bloggerportal die mir das Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben. Das Buch ist  in Drei Teile geteilt, was ich persönlich super fand. Nicht nur das man so die ganze Geschichte von Tilly mit erleben darf, nein man taucht auch voll kommen in die Kultur der Perlentaucherinen auch Ama genannt ein. Dieser Roman handelt von Intrigen und Familien bande. Am Anfang fand ich das Buch sehr langatmig, ich stellte aber fest das genau das den Charm des Buches ausmacht. Es ist eine spannende Geschichte die über Jahrzehnte  hinweg geht und einen in Zeiten versetzt die man so nicht erlebt hat.  Die Protagonisten sind starke Charakter mit denen man vom ersten Moment mit leidet, lacht und liebt. Trotz der vielen Charakter wechsel ist man durch den schreibstil imer direkt im geschehen dran, was ich einfach klasse fand. Wegen der anfäglichen schwierig keiten die ich hatte kann ich leider nur 4 von 5 Punkten geben. Was das Ende aber vollkommen ausgeglichen hat.

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  • Die Perlenfrauen

    Die Perlenfrauen

    22jasmin22

    02. April 2017 um 12:20

    Tilly Beaumont ist eine Schauspielerin. Sie bekam zu ihrem 18 Geburtstag eine atemberaubende schöne Halskette geschenkt. Die Halskette begleitete sie ein leben lang, bis sie eines Tages spurlos verschwand. Tilly bittet ihr Enkelin Sophia diese Kette zu finden. Sophia hat erkannt, dass man mit gutem Aussehen allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Kette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Doch wie soll Sophia ihr Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat? Meine Meinung: Als ich dieses Buch das erste mal entdeckt hatte hat mich schon dieses Cover angesprochen. Ich fand ihren Schreibstil sehr bildhaft und sie konnte die Figuren sehr gut beschreiben. All ihre Personen in diesem Buch wirkten sehr menschlich und da gab es kein nur böse oder richtig gut. Am Anfang fand ich die Handlung nicht so gut, aber es hat mich doch noch gut überzeugen können.

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  • Perlen der Erinnerung

    Die Perlenfrauen

    friederickesblog

    30. March 2017 um 10:01

    Klappentext:   Zu ihrem 18. Geburtstag bekam die Schauspielerin Tilly Beaumont 1947 eine atemberaubend schöne Halskette geschenkt. Das Schmuckstück begleitete sie durch ihre ruhmreiche Karriere hindurch und zierte ihren Hals auf den glamourösesten Partys – bis es auf einmal spurlos verschwand. Jahre später bittet Tilly ihr Enkelin Sophia, die Kette zu finden. Sophia hat gerade schmerzlich erfahren, dass man mit gutem Aussehen und dolce vita allein keine Rechnungen bezahlen kann. Die wertvolle Perlenkette könnte nun einige ihrer Probleme lösen. Aber was sind die eigentlichen Gründe für Tillys Auftrag? Und wie soll Sophia ein Erbstück finden, das sie noch nie gesehen hat?     Die Autorin:   Katie Agnew wurde in Edinburgh geboren. Sie arbeitete lange Zeit als Journalistin für Marie Claire, Cosmopolitan, Red und die Daily Mail, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Katie lebt mit ihrer Familie in Bath.     Cover:   Das Cover ist mit seinen zurückhaltenden Farben und den zarten Zeichnungen ausgewogen und abgestimmt. Der Klappentext erweckt die Leselust und die Neugier.     Die Geschichte (Achtung: Spoiler!):   Sophia lebt mit einem Freund im heruntergekommenen Haus eines Bekannten, weil ihre Eltern die finanzielle Unterstützung eingestellt haben. Ihre schwer kranke Großmutter Tilly, die einst eine berühmte Schauspielerin war, sucht den Kontakt zu ihr, indem sie ihr Briefe schreibt und aus ihrem Leben erzählt. Sie bittet Sophia um einen Besuch und äußert den Wunsch, eine Perlenkette zu finden, die sie durch ihre Karriere begleitet hat. Sie hatte sie von ihrem Vater zum 18. Geburtstag bekommen und dann wiederum an ihre Tochter, Sophias Mutter, weitergegeben. Seit langer Zeit ist die Kette nun verschwunden und Tilly würde sie gerne noch einmal sehen, ehe sie sterben muss. Sophias Neugier ist geweckt, auch weil diese Kette vielleicht ihre finanziellen Nöte beheben könnte. Und so beginnt sie zusammen mit ihrem Freund und Mitbewohner mit der Suche.     Meine Meinung:   Das Buch beginnt mit einem Brief von Tilly an ihre Enkelin Sophia, doch das IT-Girl legt diesen und noch weitere Briefe zunächst einmal zur Seite. In der Folge begleitet man eine Zeit lang Sophia in ihrem unsteten Leben: beim Nichtstun, bei ihrem schlechten Verhältnis zu den Eltern und in ihrem Beziehungschaos, was aufgrund ihres vermeintlich leichtfertigen Charakters nicht gerade die Leselust fördert. Aber es ist gut, diese Einzelheiten zu erfahren, um in Sophias chaotisches Leben besser hineinblicken zu können, auch wenn es eine ganze Weile dauert. Erst als sie zu ihrer Großmutter in die Klinik fährt, wandelt sie sich, und das Buch begann mich so in den Bann zu ziehen, dass ich es nicht mehr weglegen wollte.   Die Geschichte wird in drei Strängen erzählt. Einmal aus der Perspektive des jungen Mannes Dominic in Amerika, der als Dokumentarfilmer sein Geld verdient und von seiner Frau verlassen wird. Dann ausführlicher aus der Sicht von Aiko, die als Kind in Japan in einer Familie von Perlentaucherinnen lebte. Und natürlich intensiv aus der Sicht von Großmutter Tilly.   Der Schreibstil ist sehr abwechslungsreich, wohltuend und flüssig. Die Figuren und ihre Charaktere sind gut durchdacht und ausgearbeitet. Die Autorin lässt einen tief in sie hineinschauen, sodass man später verstehen kann, warum sie so sind, wie sie sind. Die Schauplätze sind wunderbar beschrieben. Durch die Perspektivwechsel auch in andere Jahrzehnte und dazu noch in unterschiedliche Kulturen wird die Geschichte stets auf interessante Weise vorangetrieben. Besonders lehrreich fand ich den Blick in die schwere Welt der Perlentaucherinnen. Auch war es spannend, den Einfluss des Krieges auf die Lebensgeschichten der Protagonisten mitzuverfolgen. Mit zunehmender Intensität werden die Erzählstränge zusammengeführt, dabei darf man sich auf mehrere überraschende Wendungen freuen und erfährt, warum die Perlenkette eine so große Rolle spielt. Und die Liebe kommt später natürlich auch nicht zu kurz.   Das Buch hat mich total gefesselt, und ich lege es in Gedanken zu den Büchern, die mir auch nach dem Lesen noch präsent sind, was ein Zeichen meiner Begeisterung ist. Von mir gibt es daher eine ausdrückliche Leseempfehlung.   Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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