Katie Arnold-Ratliff Was uns bleibt

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 18 Rezensionen
(1)
(4)
(2)
(10)
(6)

Inhaltsangabe zu „Was uns bleibt“ von Katie Arnold-Ratliff

Der Strandausflug, den der junge Lehrer Francis Mason zusammen mit seinen Zweitklässlern unternimmt, endet mit einer schockierenden Entdeckung: In einer Bucht finden die Schüler die Leiche einer Frau, die sich von der Golden Gate Bridge gestürzt hat. Die traumatisierten Kinder brauchen Francis’ ganze Aufmerksamkeit – genau wie zu Hause seine schwangere Frau –, doch statt sich um das Naheliegende zu kümmern, verstrickt sich Francis in einer schrecklichen Vorstellung: In der Frau am Strand glaubt er Nora erkannt zu haben, die vor zwei Jahren aus seinem Leben verschwand, gerade als zwischen ihnen endlich alles gut zu werden schien. Mit unerwarteter Wucht holt ihn die Vergangenheit wieder ein, und Francis weiß, dass er sich ihr stellen muss – denn sie birgt eine Geschichte zwischenmenschlicher Unzulänglichkeiten und uneingestandener Gefühle, vor allem aber die Geschichte der ersten, der großen – der einzigen? – Liebe. Mit beeindruckender psychologischer Präzision und poetischem Sog erzählt Katie Arnold-Ratliff davon, wie ein junger Mann seine Dämonen aus Zweifeln und Selbstbetrug Schritt für Schritt hinter sich lässt. Doch bald weiß man nicht mehr, was man ihm wünschen soll: Dass er bei seiner Frau Greta bleibt? Oder dass er die Chance bekommt, noch einmal von vorn anzufangen?

DAs Buch ist meines erachtens zu hoch gepriesen worden und somit war die Enttäuschung groß

— legolas
legolas

Nun, für mich war das definitiv kein Buchjuwel- wirklich schade. Hatte mir wesentlich mehr erhofft...

— Ayanea
Ayanea

Stöbern in Romane

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Eine Reise bei der Michele sein eigenes "Ich" wiederfindet. Ein sehr schönes Hörbuch

Kuhni77

Dann schlaf auch du

Spannend, schockierend und furchtbar traurig. Ein sprachgewaltiges Buch, dass sich so richtig keinem Genre zuordnen lässt. Lesenswert!

Seehase1977

Drei Tage und ein Leben

Ein beinahe poetisch anmutendes Psychodrama

Bellis-Perennis

Und es schmilzt

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. 22 Euro hätten besser angelegt werden können. Leider.

Das_Blumen_Kind

Underground Railroad

Tief bedrückendes Portrait einer Gesellschaft! Das Buch war nicht immer schön, aber immer lesenswert.

Linatost

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Improvisation pur... kein Tiefgang, kein gar nichts... Schade!

herrzett

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das Ungleichgewicht der Waagschale

    Was uns bleibt
    jenvo82

    jenvo82

    11. November 2014 um 11:38

    Die Geschichte skizziert das Leben eines Mittzwanzigers, der auf der Suche nach sich selbst ist. Hin- und hergerissen zwischen zwei Frauen, die er beide irgendwie liebt aber dennoch verletzt. Ständig in der Befürchtung es keiner Recht zu machen. Glücklich wird dabei niemand und bis zum Ende des Buches bleibt das fade Gefühl, dass die Liebe seltsame Wege geht und nicht immer das findet, was sie sucht: Erfüllung.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Aer1th

    Aer1th

    30. June 2012 um 19:30

    Cover/Aussehen Das Cover und der Schutzumschlag haben mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht und auch gar nicht angesprochen. Der Schutzumschlag wirkt wie Packpapier und das helle Cover mit den Menschen am Strand transportiert ein völlig gegensätzliches Bild vom Inhalt. Der Inhalt ist eher melancholisch und düster und nicht heiter. Außerdem beginnt das Buch zwar am Strand, aber vom sonnigen, heiteren Leben, wie die Bilder es zeigen, ist nichts zu sehen. Es regnet sogar. Der Einband ist in einem schönen grün gehalten und gibt für mich persönlich, obwohl keine Bilder drauf sind, mehr her als der Schutzumschlag. Inhalt Francis, frisch gebackener Lehrer einer 2. Klasse, ist mit seinen Grundschülern am Strand von San Francisco unterwegs. Bei diesem Strandausflug machen einige der Kinder einen grausamen Fund. Eine völlig entstellte Frauenleiche schwimmt im Wasser, scheinbar hat sie sich von der Golden Gate Bridge gestürzt. Eigentlich sollte Francis seine Aufmerksamkeit den traumatisierten Kindern und seiner schwangeren Frau Greta widmen, doch stattdessen verstrickt er sich in eine schreckliche Vorstellung. Er glaubt in der toten Frau am Strand seine damalige und vielleicht einzige Liebe Nora erkannt zu haben, die vor einigen Jahren einfach aus seinem Leben verschwand. Francis’ Vergangenheit holt ihn ein und treibt ihn zu unerklärlichen Taten. Meine Meinung Die Geschichte wird uns aus der Perspektive des Protagonisten Francis (Frank) Mason erzählt. In der Ich-Form springen wir von Francis Gegenwart in seine Vergangenheit, noch weiter in die Vergangenheit und wieder zurück. Und genau das ist ab und an sehr verwirrend. Ich musste teilweise sehr konzentriert lesen und genau aufpassen welcher Teil von Francis’ Leben gerade beleuchtet wird. Einmal nicht richtig aufgepasst, habe ich seitenlang gedacht ich wäre in der Vergangenheit, war aber doch in der Gegenwart. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Lebensabschnitten wird durch die Zeitform, in der geschrieben wurde, gekennzeichnet. Die Gegenwart ist im Präsens geschrieben, die Vergangenheit im Imperfekt, was auch gewöhnungsbedürftig, aber nicht schwer zu lesen war. Fast das gesamte Buch über hatte ich das Gefühl über der Geschichte zu schweben, anstatt daran teilzuhaben und mitten im Geschehen zu sein. Ich führe das u.a. darauf zurück, dass die wörtliche Rede kursiv gedruckt und nicht in Anführungszeichen gesetzt wurde. Ich kenne das als Gedanken und hatte so häufig das Gefühl zu lesen, was die Leute denken und nicht was sie sprechen. Erstaunt war ich auch darüber, wie man einen Protagonisten so unsympathisch zeichnen kann. Ein mutiger Schritt, der aber bei mir dazu geführt hat, dass ich mich überhaupt nicht in ihn einfüllen, geschweige denn mit ihm identifizieren konnte. Auch die anderen Charaktere blieben verschwommen und keiner war ein wirklicher Sympathieträger. Das Buch hat tatsächlich viele verschiedene Gefühle in mir ausgelöst, was meiner Meinung nach vom Können der Autorin spricht, aber es waren überwiegend schlechte Gefühle, so dass der Unterhaltungswert des Buches ziemlich gering war. Ich wollte zwar wissen wie es weitergeht und vor allem wie es ausgeht, doch ich hatte Mühe mich zum Lesen zu überreden. Das Buch ist kein wirklicher Pageturner und ganz anders als jedes andere Buch, dass ich bis jetzt gelesen habe. Fazit Wer ein Buch über Zweifel am eigenen Ich und Selbstbetrug lesen möchte, nicht davor zurück schreckt auch mal angewidert vom Protagonisten zu sein und die “menschliche Zerrissenheit und Zerbrechlichkeit in all ihren Facetten” kennenzulernen, der sollte sich dieses Buch mal anschauen. Wer aber nach leichter Unterhaltungsliteratur sucht, dem kann ich das Buch nicht empfehlen. Es ist kein Buch für zwischendurch und von Anfang bis Ende melancholisch. 2 von 5 Sternen von mir. Vielen Dank an Lovelybooks und den mare Verlag, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    28. April 2012 um 09:56

    Ein selbstmitleidiger, jammernder, verantwortungsloser und wohl depressiver Mittzwanziger in seiner "Quarterlife Crisis" als Protagonist, eine kaum wahrnehmbare Handlung, viele Beschreibungen sehr banaler Ereignisse, deprimirende Grundstimmung ... ich glaube, dieses Buch trifft garantiert nicht den Geschmack aller Leser. Aber meinen! Habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen, eine ziemliche Seltenheit bei mir. Unter anderem wegen des wirklich sehr schönen, poetischen Stils der Autorin (die im englischen Original sicher noch toller rüberkäme, aber auch in der Übersetzung durchscheint). Auch San Francisco konnte ich mir toll vorstellen. Und last but not least mag ich einfach komplizierte, schwache, "echte" Charaktere, die wissen, was eigentlich zu tun wäre, und es doch oft nicht schaffen. Das hat mich in diesem Fall wirklich berührt. Für mich ein schönes Beispiel dafür dass es sich immer lohnt, dass man ein Buch trotz vieler negativer Kritiken (hatte das Buch mit einer ausgesprochenen "Negativempfehlung" weitergegeben bekommen) eine Chance zu geben. Man könnte eine Überraschung erleben! :)

    Mehr
  • Leserunde zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Daniliesing

    Daniliesing

    In wenigen Tagen, nämlich am 14. Februar, erscheint der Debütroman der jungen US-amerikanischen Autorin Katie Arnold-Ratliff im Mare Verlag. In "Was uns bleibt" erzählt sie eine berührende und dramatische Geschichte, um Vergangenheit, Liebe, Tod und spannende Aspekte einer menschlichen Beziehung. Die Autorin hat mit viel Herz und einem nahezu poetischen Schreibstil ein ganz besonderes Buch geschaffen. Gemeinsam wollen wir in einer Testleserunde diesen wunderschönen Roman lesen und uns darüber austauschen. Habt ihr Lust? Hier zunächst etwas mehr zum Inhalt: Der Strandausflug, den der junge Lehrer Francis Mason zusammen mit seinen Zweitklässlern unternimmt, endet mit einer schockierenden Entdeckung: In einer Bucht finden die Schüler die Leiche einer Frau, die sich von der Golden Gate Bridge gestürzt hat. Die traumatisierten Kinder brauchen Francis' ganze Aufmerksamkeit - genau wie zu Hause seine schwangere Frau -, doch statt sich um das Naheliegende zu kümmern, verstrickt sich Francis in einer schrecklichen Vorstellung: In der Frau am Strand glaubt er Nora erkannt zu haben, die vor zwei Jahren aus seinem Leben verschwand, gerade als zwischen ihnen endlich alles gut zu werden schien. Mit unerwarteter Wucht holt ihn die Vergangenheit wieder ein, und Francis weiß, dass er sich ihr stellen muss - denn sie birgt eine Geschichte zwischenmenschlicher Unzulänglichkeiten und uneingestandener Gefühle, vor allem aber die Geschichte der ersten, der großen - der einzigen? - Liebe. Ab sofort könnt ihr euch für die Leserunde und eines von 25 Freiexemplaren bewerben, wenn ihr euch hier über das Buch austauschen möchtet und abschließend eine Rezension schreibt. Selbstverständlich kann auch jeder mitlesen, der sich das Buch selbst kauft. Schreibt dazu bis einschließlich 08. Februar einen Kommentar im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde & Bekanntgabe der Gewinner" und beantwortet darin folgende Frage: Glaubt ihr daran, dass es im Leben nur eine einzige 'große Liebe' geben kann? Habt ihr sie selbst schon erlebt bzw. gefunden oder doch andere Erfahrungen gemacht?

    Mehr
    • 427
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    25. April 2012 um 19:21
    Beitrag einblenden
    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Ich war vom Anfang des ersten Teils total begeistert: ein Grundschullehrer, der seine Schüler nicht nur auf herkömmliche Weise unterrichtet, sondern sich was einfallen lässt und sozusagen mit ...

    Ganz genauso sehe ich die Sache auch - anfangs ist die Geschichte interessant mit dem Schulausflug und dann geht es nur noch bergab! Ein toller Lehrer, aber menschlich mag ich Francis überhaupt ...

  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Themistokeles

    Themistokeles

    17. April 2012 um 19:43

    Das dieses Buch keine leichte Kost werden würde, war mir durch die Inhaltsangabe und auch irgendwie die Covergestaltung schon klar, denn in meinen Augen vermittelte beides, dass es sich hier um ein Buch handelt, das anstrebt tiefer zu gehen. Nachdem ich das Buch dann jedoch angefangen hatte, wandte sich mich Eindruck in eine ganz andere Richtung. Allein schon der Stil, in dem der Roman geschrieben wurde, ist sehr eigen, denn was mir sofort ins Auge stach, war die Darstellung und Verdeutlichung der wörtlichen Rede. Diese wurde vom restlichen Text abgehoben, indem sie in den Sätzen einfach kursiv dargestellt wurde. Um mich daran zu gewöhnen, brauchte es schon ein paar Seiten. Dazu kam dann noch, dass die Erzählung sehr stark zwischen Gegenwart und etwaigen Zeitpunkten der Vergangenheit springt, wobei die Vergangenheit jedoch nicht sinngemäß aufeinender aufeinander folgend, sondern wiederum vollkommen durcheinander erzählt wird und dies in einem wirren Mix mit der Gegenwart. Unterscheiden kann man die Zeiten nur ganz grob daran, dass die Orte leicht abweichen und in der Vergangenheit der Leser vom Erzähler plötzlich direkt in der Du-Perspektive ("Du sagtest...") angesprochen wird. Allein durch diese Aspekte wird der Roman schon sehr verwirrend. Dazu kommt noch, dass der Erzähler Francis enorm unsympathisch ist. Nicht nur, dass er keinerlei empathische Fähigkeiten zu besitzen scheint, im Lauf des Romans bekam ich auch immer mehr den Eindruck, dass er zudem eine schwere psychische Störung zu haben scheint. Sein gesamtes Verhalten macht für mich einfach keinen Sinn, allein schon, in einer entstellten Leiche, die man nur kurz zu Gesicht bekommen und gar nicht wirklich bewusst in all ihrer Gänze wahrgenommen hat, als jemanden erkennen zu wollen, den man selbst einmal kannte und seine ganze darauf folgende Reaktion und seine Taten daraufhin, sind einfach nur unrealistisch, wirr und unverständlich. Alle anderen Charaktere neben Francis selbst bleiben entweder enorm blass und wirken sehr naiv, wie seine Freundin Greta oder so, als wären sie psychisch labil, wie Nora, von der in den Passagen aus der Vergangenheit oft berichtet. Irgendetwas will die Autorin mit diesem Roman wohl vermitteln und durch den Titel scheint mir, als würde es ihr darum gehen, was an Erinnerungen, Verbindungen und Gefühlen von den Menschen aus unserer Vergangenheit bei uns übrigen bleibt und wie diese und auch heute immer noch beeinflussen. Jedoch kam diese Intention bei mir nur über ganz geringe Vermutungen an, da ich die ganzen Charaktere wenig glaubwürdig fand und sie gerne geschlossen in die Psychiatrie gebracht hätte. Eindeutig ein Buch von dem ich jedem, der nicht ganz wagemutig eine wirre Geschichte angehen will, um in ihr eventuell doch etwas positives zu finden, eindeutig abraten würde.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    variety

    variety

    10. April 2012 um 10:02

    Ich hoffe es sehr für die Jungautorin, das ihr erster Roman nicht der Massstab für ihre folgenden Werke sein wird. Dann hätte sie mich als Leser definitiv nicht gewonnen! Meine Befürchtungen vom Beginn der Lektüre, dass Francis kein wirklicher Mann ist (von der Sprache und Beschreibung her) haben sich "glücklicherweise" nicht bewahrheitet. Dennoch blieb er mir fremd, wie auch die anderen Figuren. Ich konnte weder mit der Geschichte noch mit den Absichten der Autorin viel anfangen. Im Klappentext steht, dass "mit beeindruckender psychologischer Präzision und poetischem Sog" vom Schicksal von Francis erzählt werde. Ich habe da viel Blabla und Luftblasen über mich ergehen lassen bis zum Schluss, der auch nicht wirklich überraschend oder erhellend war. Ob Francis seine "Dämonen aus Zweifeln und Selbstbetrug" tatsächlich "hinter sich lässt" - wie es der Klappentext suggeriert - wage ich zumindest zu bezweifeln. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, lege es aber enttäuscht und erleichtert (dass die Lektüre endlich geschafft ist) auf die Seite.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Finniella

    Finniella

    04. April 2012 um 13:28

    Ich habe mehrere Wochen darüber nachgedacht, was ich von diesem Buch halten soll,a ber ich weiß es tatsächlcih immer noch nicht, deswegen schreibe ich jetzt erstmal nur, worum es geht udn was mir beim Lesen so aufgefallen ist. Francis ist jung, hat seinen Beruf als Lehrer an einer Grundschule gerade erst begonnen und scheint eine solides, gutes Leben zu führen, als ein vermeintlicher Schicksalsschlag ihn aus der Bahn wirft. Doch der Schein trügt in so mancher Hinsicht... Am ANfang fand ich das Buch einfach nur langweilig und habe mich regelrecht dazu zwingen müssen, weiter zu lesen, was vor allem auch daran lag, dass mir Francis komplett unsympathisch war und ich am liebsten mal ein paar Takte gehustet hätte, dennoch verlieh meine Abneigung ihm gegenüber mir immer mehr den Eindruck, dass die Autorin genau das bezwecken wollte. Ob das wirklich so interndiert ist, weiß ich nciht, aber ich kann es mir gut vorstellen. Katie Arnold-Ratliff hält der Gesellschaft einen Spiegel vor, sodass man nicht umhin kommt, sich zu fragen "Habe ich Dinge getan, die ich bereue, die hätte ändern können?". Aber vor allem habe ich mcih beim Lesen gefragt "Bin ich zu nachsichtig?" bzw. "Was würde ich tun/ ertragen, um die Person, die ich liebe, bei mir halten zu können?". Auch wenn ich diese Fragen, die nterschwellig mitklingen und über die man zwangsläufig anfängt nachzudenken, für sehr wichtig empfinde, ändert das ncihts daran, dass das Buch nun nicht zu meinen Favoriten zählen wird und wahrscheinlich eher einsam verstauben wird.... ich persönlcih kann der Geschihte einfach ncihts abgewinnen, auch wenn die Intention wirklich gut ist, so ist die Geschihte für mich einfach so abstoßend. Ich ahbe einen regelrechten Hass gegen Francis entwickelt. Dennoch möchte ich jedem ans Herz legen, sich über die gennaten Fragen einmal im Klaren zu werden und wer etwas Ansporn oder Denkhilfe dabei braucht, sollte vielleciht das Buch dazu lesen. Meinen ideen hat es zumindest nicht geschadet.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    blueberlin49

    blueberlin49

    28. March 2012 um 20:59

    In einem Wort: Verbesserungswürdig Inhalt: Für den scheinbar erfolgreichen Nachwuchslehrer Francis wird ein harmloser Ausflug mit seiner Schulklasse zum Strand zu einem Alptraum, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Die Kinder finden an dem Strand die Leiche einer jungen Frau, die sich von der Golden Gate Brücke gestürzt hat. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, verrennt sich Francis in die Vorstellung, daß es sich bei der Frau um Nora handelt, mit der er bis vor zwei Jahren zusammen war und die plötzlich aus seinem Leben verschwand. Auch seine schwangere Frau lässt er mehr und mehr im Stich und stürzt sein Leben in eine Katastrophe... Meinung: So ganz genau kann ich gar nicht sagen, ob mir das Buch gut oder eher weniger gut gefallen hat. Letztendlich hab ich mich eigentlich recht gut unterhalten gefühlt. Allerdings fand ich Francis' Charakter und seine Handlungen extrem übertrieben. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum ein Mann so dermaßen verzweifelt sein kann. Er hat mehr Halt - wenn er ihn beansprucht hätte - durch Freunde, Frau und Kollegen als so manch anderer in dieser Situation gehabt hätte und dennoch klinkt er dermaßen aus, was für mich doch recht unverständlich war. Stattdessen zieht er sich komplett zurück, betrinkt sich und nimmt sogar Tabletten, dabei hätte er doch bloß mal mit jemanden reden müssen. Vielleicht hätte ich die Geschichte realistischer gefunden, wenn er sich nicht so verzweifelt in seinen persönliche Lebenskrise gestürzt hätte. Schon den Anfang des Buches fand ich etwas wirr. Ob das an dem Buch selbst oder vielleicht an einer mentalen Schwäche meinerseits während des Lesens lag, kann ich jetzt nicht mehr so genau sagen. Zumindest habe ich eine Weile gebraucht um zu verstehen, warum es überhaupt geht und hatte Probleme der Story zu folgen. Eventuell war aber der Schreibstil daran schuld, der mich am Anfang doch sehr irritiert hat. Mir ist zwar klar, daß die Verwendung von unterschiedlichen Zeitformen verschiedene Zeiten und Handlungssträngen wiedergeben sollten, aber war es wirklich notwendig kapitelweise im Imperfekt zu schreiben? Da kommen dermaßen bescheuerte Verbkonstruktionen zustande, die meinem Sprachgefühl ernsthaft Schmerzen zufügen. Die Geschichte hatte darunter meiner Meinung nach auf jeden Fall zu leiden, da sie dadurch sehr holprig wurde und statt daß ich das Buch genossen habe, habe ich mich über den Schreibstil aufgeregt. Alles in allem hätte das Buch wegen dem Grundpotential der Geschichte wirklich besser sein können. Erst dachte ich ja, daß der Schreibstil der Übersetzerin zuzuschreiben ist, aber dem ist nicht so. Auch im englischen Original sieht es nicht viel besser aus, wenngleich die Verwendung des Imperfekt dort doch eher möglich ist, als im Deutschen. Da hätte die Übersetzerin vielleicht einfach mal an ihre eigenes Sprachgefühl appelieren sollen. Sehr schön fand ich auf jeden Fall, daß das Buch grassgrün ist, was man natürlich nur sieht, wenn man den Umschlag abnimmt. Ich fand die Farbe - im Gegensatz zu den sonstigen Standardfarben (grau, schwarz, rot) doch sehr erfrischend und auffallend, zumal man in der U-Bahn sofort andere ausmachen konnte, die gerade das gleiche Buch lesen. :D Das Cover ansich finde ich allerdings auch sehr ansprechend, schön schlicht. Grundsätzlich muss ich durch die genannten Kritikpunkte dem Buch 2 Punkte entziehen. Wer sich allerdings nicht so sehr an den sprachlichen Defiziten stört, kann sich aber auf jedenfall beim Lesen des Buches unterhalten fühlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2012 um 21:44

    Der junge Lehrer Francis macht auf einem Strandausflug mit seiner Schulklasse einen schockierenden Fund. Unter einer Brücke, direkt auf den Klippen, finden seine Schüler die Leiche einer völlig entstellten Frau. Francis weiß, dass er sich nun eigentlich um seine Schüler und um seine schwangere Frau kümmern müsste. Stattdessen zieht er sich zurück und gibt sich der schrecklichen Ahnung hin, dass die Tote seine einstige Jugendliebe Nora sei. Nora, die ihn gerade dann verließ, als endlich alles gut zu werden schien. Die Vergangenheit überrollt Francis. Er vernachlässigt seinen Job und vorallem seine Frau, denn er weiß: Er muss sich endlich der Vergangenheit stellen, um über Nora hinweg zukommen. * "Mit beeindruckender psychologischer Präzision und poetischem Sog erzählt Katie Arnold-Ratliff davon, wie ein junger Mann seine Dämonen aus Zweifel und Selbstbetrug Schritt für Schritt hinter sich lässt." So heißt es im Klappentext des Romans. Außerdem wird in etlichen Rezensionen betont, in der Geschichte ginge es um wahre Liebe und die Suche nach sich selbst. All dies klang so verlockend, dass ich wusste, dass ich "Was und bleibt" unbedingt lesen wollte. Leider wurde meine - zugegebenermaßen sehr hohen - Erwartungen an den Roman bitter enttäuscht. * Zunächst zum Schreibstil: Ich habe aufgrund des Klappentextes einen wirklich bewegenden Schreibstil mit dem angepriesenen "psychologischen Sog" erwartet. Allerdings schreibt Frau Arnold-Ratliff meiner Meinung nach total kalt und emotionslos. Der Schriebstil hat ich befremdet, was eventuell daran liegen mag, dass die Szenen aus der Vergangenheit im Präteritum geschrieben sind, was sich beim Lesen einfach merkwürdig und befremdlich anhört. Außerdem habe ich tatsächlich Tiefgang und poetische Sprüche und Gedankenanstöße erwartet. Leider finde ich, dass nicht der gleichen in "Was uns bleibt" zum Ausdruck kommt. Die Erzählstil bleibt vom Anfang bis zum Schluss ziemlich flach. Ich habe mich den kompletten Roman hindurch ziemlich gelangweilt. Gerade Romane mit Themen, die so tiefgreifend und bewegend sind wie die Suche nach dem eigenen Ich oder die wahre Liebe, erwarte ich, dass wenn sie schon nicht gerade durch Spannung punkten können, sie wenigstens emotional und poetisch geschrieben sind. Meiner Meinung nach ist das bei "Was uns bleibt" nicht der Fall. * Wie schon gesagt bleibt die Spannung in diesem Roman ziemlich auf der Strecke. Man fiebert nicht mit Francis mit und ich persönlich hatte überhaupt nicht das Bedürfnis die Geschichte weiter zuverfolgen. Ich musste mich immer wieder selbst dazu zwingen, den Roman wieder in die Hand zu nehmen und einige Seiten zu lesen, da er mich einfach überhaupt nicht gefesselt hat. Durch den einschläfernden, distanzierten Schreibstil hat es mich viel Überwindung gekostet, den Roman nicht nach wenigen Seiten wieder beiseite zu legen. * Der Protagonist war mit den ganzen Roman hindurch gänzlich unsympathisch! Er behandelt seine Schüler zunehmend verantwortungsloser und sein Verhalten seiner Frau Greta gegenüber ist einfach nur widerlich. Er scheint sie nur auszunutzen und sie wird für ihn wohl immer zweite Wahl bleiben. Immer wieder trennt er sich von ihr, um eine Chance die sich für ihn auftut, auszunutzen und kehrt zurück, wenn er keine anderen Ausweg mehr sieht. Am Ende scheint er zwar eine Veränderung durchzumachen. Allerdings verhält er sich davor zunehmend rücksichtlos und ich glaube auch nicht, dass diese Veränderung von Dauer sein wird. Er ist ein egoistischer, rücksichtsloser Mensch, dem ich einfach so gar nichts abgewinnen konnte. Er hat mich zeitweilen nur angewidert. * Leider kann ich dem Roman "Was uns bleibt" nur zwei Sterne geben. Und das auch nur, da ich den Schluss einigermaßen überzeugend finde und da ich einigen Respekt vor der Autorin habe, die mit so jungen Jahren schon so einen abgrundtief traurigen und tostlosen Roman geschrieben hat, von dem ich glaube, dass man einige Lebenserfahrung braucht, um ihn zu verfassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    22. March 2012 um 06:38

    Francis Mason ist ein junger Lehrer in San Francisco. Eines Tages macht er zusammen mit seinen Zweitklässlern einen Ausflug an den Strand. Dort finden die Kinder die Leiche einer jungen Frau, die scheinbar von der Golden Gate Bridge gesprungen ist. Die Kinder sind sehr aufgewühlt, doch Francis gelingt es nicht, sich den Gefühlen der Kinder zu widmen. Er ist zu sehr mit seinen eigenen Gefühlen beschäftigt, denn in der toten jungen Frau glaubt er, seine Jugendliebe Nora erkannt zu haben. Von nun an beherrscht seine Vergangenheit mit Nora all seine Gedanken, so dass er auch seine schwangere Frau Greta kaum noch beachtet. * Meine Meinung * Ich bin froh, dass ich dieses Buch endlich ausgelesen habe. Es ist sehr deprimierend und melancholisch und hinterlässt kein gutes Gefühl nach dem Lesen. Außerdem war es zum Teil mühsam, dranzubleiben. Es gab einige Passagen, wo ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Manchmal wußte ich auch schon nach dem Zuklappen des Buches nicht mehr, was ich da gerade gelesen habe. Das Buch hat eigentlich kaum Handlung. Alles dreht sich fast nur um die Gefühle und Zerrissenheit von Francis. Es wird von der Gegenwart in die Vergangenheit gewechselt, und zum Teil muss man schon sehr aufpassen, um diese Wechsel nicht zu verpassen. Auch ist Francis natürlich die Hauptfigur; alle anderen Figuren spielen nur Nebenrollen und werden kaum beleuchtet. Schwierig war es für mich, mich auf Francis einzulassen, weil ich ihn überhaupt nicht mochte. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser immer neue Facetten von ihm, die ihn mir persönlich leider immer unsympathischer werden ließen. Die Idee zu diesem Buch ist sehr interessant, aber die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen. Ich kann hier nur zwei Sterne von fünf vergeben.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Kiritani

    Kiritani

    12. March 2012 um 14:51

    Das Buch habe ich bei LovelyBooks in einer Leserunde gefunden und war sofort vom Klappentext angetan. Es klang nach einem Buch voller Gefühl. Beim Lesen jedoch kam ich jedoch oft an einen Punkt, an dem ich dachte: Puh, das ist mir jetzt zu anstrengend. Nicht, weil es unglaublich komplex war, sondern weil der Protagonist so unsympathisch war. Aber das legte sich Gott sei Dank wieder und ich konnte beruhigt weiter lesen :) Idee/Umsetzung: Ja, die Idee der Autorin fand ich wunderbar. Der Tod einer Frau, in der Francis eine Bekannte zu erkennen scheint und somit an seine Vergangenheit erinnert wird, finde ich wunderbar. Umgesetzt finde ich es auch eigentlich sehr gut. Mich störte es nur zwischendurch, das tolle Szenen durch immer wiederkehrende Banalitäten unterbrochen wurden. Schreibstil/Sprache: Der Schreibstil war flüssig und aus der Perspektive des Protagonisten gut zu lesen. Etwas gewöhnungsbedürftig war die wörtliche Rede, denn diese war nur kursiv geschrieben, ohne Anführungszeichen. Diese Schreibweise kenne ich aus anderen Büchern nur bei Gedanken, deshalb tat ich mich anfangs etwas schwer mit dem Umdenken. Aber daran gewöhnte ich mich dann doch relativ schnell. Etwas verwirrender wurde es mit dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Während ich mit der Zeit in der Gegenwart super zurecht kam, war es ein Graus die Vergangenheit des Protagonisten zu lesen. Denn hier verwendete die Autorin ab und an Worte in einer Zeitform, die unglaublich falsch und doof klangen. Auch ein bisschen ungelungen fand ich es, dass die Rückblenden immer einfach so reingeworfen wurden. Man merkte zwar, dass man sich in der Vergangenheit befand, aber oft kamen sie an unmöglichen Stellen. Charaktere: Anfangs fand ich Francis toll, weil er mal einen nicht so 'männlichen' Beruf hatte: Grundschullehrer. Und die Art wie er unterrichtete gefiel mir auch. Das war es aber auch an Sympathie für ihn. Die Art wie er Greta behandelte fand ich völlig daneben und wie er sein Leben betrachtete war auch furchtbar. All das machte ihn super unsympathisch und das änderte sich für mich bis kurz vor Ende nicht. Greta war für mich nicht mehr als ein dummes Ding. Sie blieb völlig seelenlos, weil man nicht viel von ihr erfuhr, außer das sie sehr naiv war und ständig heulte. Nora war ein bisschen lebensfroher und gefiel mir auch ganz gut. Ich freute mich immer auf die Rückblenden - die Gegenwart von Francis Leben würde für mich zu einem nervigen Zwischenstück. Atmosphäre/Umgebung: Leider hatte das Buch für mich keinerlei Atmosphäre. Was zum Teil auch an den Sprüngen zwischen dem Jetzt und Früher lag. Und in der Vergangenheit kam keine Atmosphäre auf, weil Nora immer von einem Ort zum anderen wollte. Bis auf ein kleiner Eindruck von einer langweiligen Stadt ist mir nichts geblieben. Schade. Cover: Weder das Deutsche noch das Originalcover gefallen mir. Was mir gefällt ist die Färbe des Buches ohne Umschlag. Ein tolles Grün und Blau - wunderschön :) Fazit: Leider war ich nicht annähernd so begeistert von dem Buch, wie andere. Und das großes Gefühlschaos bei mir blieb aus, ich hatte auch kein Mitleid mit dem Protagonisten und wollte ihn auch nicht näher kennenlernen. Schade. Dennoch gefiel mir das Buch am Ende, Francis wurde mir sympathisch und ich konnte ihn ab und an verstehen. Ich begann mitzufühlen und ihn menschlicher zu sehen. Bei dem Buch würde ich wirklich dazu raten, die Leseprobe zu lesen und nicht anhand des Klappentextes zu entscheiden. Man sollte einen tieferen Einblick in das Buch gewinnen und dann sehen, ob es einem gefällt.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2012 um 19:37

    Ich war vom Anfang des ersten Teils total begeistert: ein Grundschullehrer, der seine Schüler nicht nur auf herkömmliche Weise unterrichtet, sondern sich was einfallen lässt und sozusagen mit Herz und Seele voll dabei ist.. - mein Traum.. (ich wollte auch Grundschullehrerin werden und hatte mit ähnlichen Gedanken gespielt) Leider ging es ab dann immer mehr bergab.. :( Die Geschichte wurde langweilig. Außerdem wurde mir der Hauptprotagonist immer unsympathischer.. Ich mag es nicht, wenn Leute sich ihr Leben erlügen.. (hab so eine auf Arbeit) =/ Eigentlich bin ich ziemlich fanatsievoll, aber zu dieser Geschichte fand ich einfach keinen Zugang.. Irgendwie hatte ich irgendwann gar keinen Bezug mehr zur Geschichte.. =/ Zumal die Rückblenden ja im Imperfekt geschrieben sind und sie sich dadurch ziemlich holperig lesen lassen und irgendwie steif klingen.. =/ Zu Nora und Greta wollen mir einfach keine Bilder in den Kopf.. =/ Was Francis zugestoßen ist bzw was er macht (das abgebrannte Haus und so), klingt für mich irgendwie unreal.. =/ Mich hat das Ende natürlich nicht überrascht - ich hatte ja (mittlerweile) nichts mehr erwartet.. =/ Die wörtliche Rede ist speziell, aber nicht schwierig.. Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich es lesen musste - leider.. :( Ich hab das ziemlich selten, dass mir ein Buch überhaupt nicht gefällt und irgendwie hat es nach mehr geklungen, als ich mich damals für die Leserunde beworben habe.. :( Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch - man muss schon echt versuchen, bei der Sache zu bleiben.. Leider werde ich dieses Buch auch nicht weiter empfehlen.. :(

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    fcbfrosch

    fcbfrosch

    02. March 2012 um 17:18

    Zum Inhalt Bei einem Strandausflug mit seinen Zweitklässlern findet der junge Lehrer Francis Mason die angespülte Leiche einer jungen Frau. Er glaubt in der Selbstmörderin seine erste große Liebe Nora wiederzuerkennen, die plötzlich aus seinem Leben spurlos verschwand. Ohne sich um die Kinder zu kümmern, die mit dieser unschönen Entdeckung konfrontiert werden, versinkt Francis in einem Strudel hochtreibender Erinnerungen und verloren geglaubter Gefühle. Meine Meinung Ein Buch ist meiner Meinung nach wirklich schwierig zu bewerten, wenn man die Hauptfigur nicht leiden kann. Das ließen die ersten Kapitel gar nicht vermuten, im Gegenteil: Francis schien sehr kinderlieb und verantwortungsbewusst zu sein. Ein bisschen zu perfekt vielleicht. Im Laufe der Erzählung geht er jedoch mit sich selbst sehr hart ins Gericht und entpuppt sich als feiger und unehrlicher Mensch. Auch wenn sich damit einige menschliche Schwächen seines Charakters offenbaren, ist es aus meiner Sichtweise auf jeden Fall lobenswert, dass er über sich und sein Verhalten so offen reflektiert und das machte ihn mir doch wieder ein Stück weit sympathischer, auch wenn ich ihn trotzdem nicht als Freund haben wöllte. Zentral steht in diesem Roman die Frage: Was bleibt uns von den Menschen, die wir lieben, die uns umgeben, wenn sie nicht mehr da sind? Was bleibt uns von der Liebe, die wir nicht mehr fühlen, und die aus einer Situation erwuchs, in der sie auf unsicheren Beinen stand? Aus meiner Sicht hat Arnold-Ratliff das wirklich sehr gut ausgearbeitet. Sie konfrontierte Francis mit dessen erster ernstzunehmenden Liebesbeziehung, die jedoch nicht lange hält, weil das Mädchen seiner Träume spurlos verschwindet. Das Leben, welches er sich aufgebaut hat, und in dem er sich auch für den Rest seines Daseins sieht, wird komplett ins Chaos gestürzt, als er glaubt, ihren Tod verarbeiten zu müssen. Erinnerungen und verdrängte Gefühle treiben langsam an die Oberfläche und fangen ihn in seiner Vergangenheit. Die Rahmenhandlung der Leiche am Strand spielt für die Gesamthandlung keine bedeutende Rolle, außer dass sie als Auslöser fungiert, der ihn dazu bringt, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Spannung des Buches lebt also nicht von der eigentlichen Handlung, sondern eher von der Frage, wie sich der Charakter der Hauptfigur zusammensetzt und wie er geprägt wird von der Verarbeitung seiner verloren geglaubten Liebe. Das Konzept ihrer Geschichte hat mir sehr gefallen. Durch die verschiedenen Zeitstile können die häufigen Reisen in die Vergangenheit (ungefähr die Hälfte des Buches spielt nur in der Gegenwart) leicht nachvollzogen werden. Obwohl das Thema der großen Liebe wirklich sehr romantisch, und hoffnungsstiftend klingt, kam bei mir beim Lesen eine sehr bedrückte, traurige Stimmung auf. Oft mischte sich das mit Wut, Enttäuschung und ein bisschen Ekel - nicht vor der Leiche, sondern vor Francis gemeinen Worten. ''Was uns bleibt'' ist also kein oberflächlicher Abriss einer vergangenen Liebe, aber eben auch nichts, was unbeschwert vom Alltag ablenkt und unterhält. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir die Umsetzung so gut gefallen hat, dass ich auf den reinen Unterhaltungswert auch gut verzichten kann. Mein Fazit: "Was uns bleibt" ist weit davon entfernt, kitschige Erwartungen zu erfüllen, denn darum geht es nicht. Es ist vielmehr eine mit Tiefgang erzählte Geschichte über Verlust, dem, was wir und andere aus uns selbst machen und dem steinigen Weg der Selbsterkenntnis. Meiner Meinung nach großartig geschrieben und definitiv auch nach dem letzten gelesenen Wort aufwühlend.

    Mehr
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    sabatayn76

    sabatayn76

    'Ich verstehe nicht, wie ein Mann, [...] der Kinder hasst, es zu seinem Beruf macht, sie zu unterrichten.' Inhalt: Ein Ausflug ans Meer endet für den Lehrer Francis Mason und die ihm anvertrauten Zweitklässler in einer Katastrophe: die Leiche einer Frau wird gefunden. Statt sich um die Kinder oder um seine schwangere Frau zu kümmern, verliert sich Francis in Erinnerungen an vergangene Zeiten, behauptet schließlich, bei der Toten handle es sich um seine große Liebe Nora und verstrickt sich immer mehr in Lügen und Selbstbetrug. Mein Eindruck: 'Was uns bleibt' hat mich nach einem recht spannenden Start sehr enttäuscht, was sicherlich vor allem an Francis liegt, dessen Charakter mich sehr abgestoßen hat. Auch die anderen Protagonisten sind mir sehr fremd geblieben und waren allesamt keine Sympathieträger. Die Geschichte wirkte auf mich außerdem eher konfus, weitschweifig und wenig stringent, die Sprache war mir oft zu gestelzt und bemüht. Mein Resümee: Was bleibt, ist das Gefühl, dass es mich beim Lesen nicht interessiert hat, was die Protagonisten erleben, wie die Geschichte weitergeht und was in der Vergangenheit passiert ist. Schade, aber dieses Buch kann ich nicht empfehlen.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Was uns bleibt" von Katie Arnold-Ratliff

    Was uns bleibt
    Lilli33

    Lilli33

    27. February 2012 um 20:15

    Der junge Lehrer Francis Mason macht mit seinen Zweitklässlern einen Ausflug an den Strand. Als die Kinder die Leiche einer Frau entdecken, ist Francis geschockt. Obwohl er nur einen kurzen Blick auf die Tote wirft, meint er seine erste große Liebe Nora in ihr zu erkennen, die er schon lange nicht mehr gesehen hat und die ihm fortan nicht mehr aus dem Kopf geht. Statt den Kindern bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse zu helfen, lässt er sich selbst so gehen, dass ihm sein ganzes Leben entgleitet. Obwohl sich die Handlung in der Gegenwart über mehrere Wochen hinzieht, passiert nicht viel. Das Buch lebt mehr von den Gedanken und Gefühlen des Hauptprotagonisten und Ich-Erzählers Francis Mason. Er verliert sich immer wieder in Erinnerungen an Nora, mit der er schon ewig befreundet ist, die seine Liebe aber über lange Zeit unerwidert ließ. In diesen Erinnerungen spricht Francis Nora direkt an. Dadurch kommt sie auch dem Leser näher. Diese Rückblenden fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, denn sie sind wie auch der Rest im Präteritum geschrieben. Zusammen mit der 2. Person Singular ergibt das recht sperrige Verbformen, z.B. „du wartetest“, „du ließest“; so würde kein Mensch, den ich kenne, sprechen. Im englischen Original hört sich das sicher besser an. Ansonsten haben mir diese Kapitel mit den Erinnerungen sehr gut gefallen, weil man in ihnen sehr viel über die Zusammenhänge erfährt. Durch das Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Erzählzeiten kommt ein bisschen Leben in das Buch, was auch dringend notwendig ist, da die Stimmung durchweg bedrückt und ein bisschen melancholisch ist. Die Sätze sind klar und nüchtern, flüssig zu lesen. Trotzdem kann man dieses Buch nicht einfach mal schnell zur Entspannung lesen. Es bietet viel zu viel Stoff, über den man sich Gedanken machen muss. In einem Punkt hat mich die Autorin gewaltig überrascht. Bisher dachte ich, für ein gelungenes Leseerlebnis brauche ich einen Protagonisten, mit dem ich mich identifizieren kann und will. Dies ist hier absolut nicht der Fall. Francis ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der seine Mitmenschen zum Teil übel behandelt. Mit ihm will man sich nicht wirklich identifizieren. Trotzdem hat mich die Autorin dazu gebracht, mit ihm mitzufiebern, indem sie mir seine Gedanken und Gefühle sehr eindringlich geschildert hat und ich zumindest ein gewisses Maß an Mitgefühl mit ihm haben konnte. Auch der Schluss hält noch eine Überraschung parat, die wirklich gelungen ist und das Buch perfekt abrundet. Das Ende ist ein bisschen offen, aber trotzdem oder gerade deshalb befriedigend. Ein gelungenes Debüt dieser US-amerikanischen Autorin.

    Mehr
  • weitere