Katie Cotugno

 4 Sterne bei 284 Bewertungen

Lebenslauf von Katie Cotugno

Katie Cotugno hat Literatur studiert und steht mit ihren Frauenromanen immer wieder auf die Bestsellerliste der New York Times. Mit ihrem Ehemann lebt sie in Boston.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katie Cotugno

Cover des Buches So geht Liebe (ISBN: 9783453596474)

So geht Liebe

 (182)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Rules For Being A Girl (ISBN: 9783748800422)

Rules For Being A Girl

 (78)
Erschienen am 22.09.2020
Cover des Buches Heartbeats - Mein Song für dich (ISBN: 9783453271289)

Heartbeats - Mein Song für dich

 (6)
Erschienen am 13.06.2017
Cover des Buches Heartbeats - Mein Song für dich (ISBN: 9783641209674)

Heartbeats - Mein Song für dich

 (0)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches How to Love (ISBN: 9780062295958)

How to Love

 (4)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Rules for Being a Girl (ISBN: 9781529036084)

Rules for Being a Girl

 (3)
Erschienen am 16.04.2020
Cover des Buches 99 Days (ISBN: 9780062216380)

99 Days

 (3)
Erschienen am 21.04.2015

Neue Rezensionen zu Katie Cotugno

Cover des Buches Rules For Being A Girl (ISBN: 9783748800422)miahs avatar

Rezension zu "Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell

Rules for being a girl - Sie kennt die Regeln und wird sie brechen
miahvor 4 Tagen

Inhalt:
Marin ist 17 Jahre alt. Sie ist beliebt, hat viele Freunde und ist gut in der Schule. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Chloe gibt sie die Schülerzeitung heraus. Doch nach einem Vorfall mit ihrem Lieblingslehrer, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Marin erkennt, wie ungerecht Mädchen an ihrer Schule behandelt werden und beschließt, daran etwas zu ändern.

Meine Meinung:
Mir hat Marins Entwicklung sehr gut gefallen. Am Anfang war sie noch ruhig und unauffällig. Vielleicht stellenweise auch ein bisschen naiv, aber ich denke, dass es zu ihrem Alter passt. Chloe und sie himmeln ihren Englischlehrer an. Sie halten sich gerne in seiner Nähe auf und verbringen abseits des Unterrichts in der Redaktion viel Zeit mit ihm. Die beiden sind verknallt. Mir ist das zwar nie passiert, aber es soll ja vorkommen, dass sich Schüler in Lehrer verlieben. Doch der Lehrer nutzt das in diesem Fall aus. Marin kann man da keinen Vorwurf machen. Sie reagiert richtig, als sie sich an ihre beste Freundin wendet. Doch anstelle von Rückendeckung hagelt es Vorwürfe, die nach einem Artikel von Marin nur weiter zunehmen.

Ich fand es sehr schön, dass sich Marin nicht unterkriegen lässt. Nachdem sie diese Ungerechtigkeit erfährt, fallen ihr plötzlich verstärkt weitere Ungerechtigkeiten auf. Der Vorfall hat ihr die Augen geöffnet, denn wenn man einmal genau hinsieht, fallen einem viele Dinge viel bewusster auf. Marin gründet einen Buchclub und findet Gleichgesinnte. Dabei geht es längst nicht nur um Feminismus, es geht allgemein um die ungerechte Behandlung von Menschen. Das wird zwar nur angerissen, aber es ist sehr wichtig, dass auch das erwähnt wird, hätter aber gerne noch vertieft werden dürfen.

Ganz allgemein fand ich den Buchclub wichtig. Marin und ihre Mitschüler sprechen über verschiedenen Bücher und Texte. Sie werden von einer Lehrerin unterstützt. Vielleicht hätten sie noch mehr tun können, auch wenn zum Beispiel die Unterstützung der Volleyball-Mannschaft der Mädchen definitiv eine tolle Aktion war. Es hätte da gerne mehr geben können.

Der Fokus liegt aber auf Marin. Sie setzt sich durch. Sie lässt sich nicht unterkriegen. Ich fand es auch sehr gut, dass sie die komplette Unterstützung ihrer Eltern hatte. Ich hoffe, dass ich für meine Kinder auch so da sein kann, wie es Marins Eltern für sie waren.

Mit dem Vorfall und dem Artikel enden die Ungerechtigkeiten gegenüber Marin aber nicht. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab. Chloe spricht nicht mehr mit ihr. Und am Schluss passiert noch etwas Unschönes, auch wenn das irgendwie zu erwarten war. Ich hatte es dennoch nicht mehr auf dem Schirm und haben sehr mit Marin mitgelitten.

Die Sprache fand ich stellenweise etwas schwierig. Ein bisschen zu gewollt jugendlich vielleicht. Evtl. funktioniert es auf Englisch auch einfach besser. Allerdings verbesserte sich das im Laufe der Geschichte, sodass sich das Buch trotz ernster Thematik locker und flüssig lesen ließ.

Marin wird zu einer Kämpferin. Sie ist mutig und weist auf Missstände hin. Dabei lässt sie sich nie unterkriegen. Feminismus klingt bei ihr auch ziemlich spannend und interessant, sodass es hoffentlich die Zielgruppe erreicht und sich am Ende mehr Menschen trauen, Ungerechtigkeiten offen anzusprechen, damit sich etwas ändern kann.

Kommentieren0
1
Teilen
Cover des Buches Rules For Being A Girl (ISBN: 9783748800422)Paperboats avatar

Rezension zu "Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell

Feminismus im Jugendformat
Paperboatvor einem Monat

Marin ist eine Vorzeigeschülerin an ihrer Schule. Ihr Studium am Ivy League College ist ihr eigentlich schon sicher. Zusammen mit ihrer besten Freundin Chloe ist sie im Redaktionsteam der Schülerzeitung. Chloe und sie sind beide ein bisschen in ihren Englischlehrer und Leiter der Schülerzeitung verliebt. Mr Beckett ist aber auch ein verdammt cooler Typ und immer so locker. Alles andere als locker sind aber die Regeln, die vor allem für die Schülerinnen an der Schule gelten, wie der Schuldirektor immer wieder exemplarisch vorführt, wenn wieder ein Mädchen gegen die hochheilige Kleiderordnung verstoßen hat, während die Jungs sich sämtliche Fehltritte erlauben können. Hat sich Marin darüber mit den anderen immer ein wenig lustig gemacht, ist damit spätestens Schluss, als sie selbst Opfer eines sexuellen Übergriffs wird. Fortan fallen ihr so viele Dinge auf, die gravierend falsch laufen, und die sie ändern möchte. Doch Marin stellt auch fest, dass es alles andere als leicht ist diese starren und unfairen Zustände zu ändern...

Candace Bushnell dürfte für viele ein Begriff aus “Sex and the City” sein, und auch in diesem Buch für junge Leser:innen widmet sie sich feministischen Themen. Manchmal fand ich Marins feministische Wendung ein wenig forciert, grundlegend habe ich ihre Entwicklung aber gerne verfolgt. Die Story offenbart einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte, das hat es nochmal interessanter gemacht. 

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Rules For Being A Girl (ISBN: 9783748800422)SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Rules For Being A Girl" von Candace Bushnell

Die Brandschrift einer Teenagerin und ihre Folgen
SternchenBlauvor 5 Monaten

Sobald wir in eine Welt mit Sexismus und Misogynie aufwachsen – und das tun wir alle – fällt uns die erst einmal gar nicht auf. So geht es auch der Teenagerin Marin. Die Jungs reißen Witzchen, der Direktor führt die Schülerinnen vor, die seiner Meinung nicht „angemessen“ gekleidet sind, aber alles doch nicht so schlimm, oder?

Content Note / CN: sexueller Übergriff durch eine erwachsene Bezugsperson, Misogynie, öffentliche Bloßstellung, Mobbing

Nach und nach häufen sich allerdings die Vorfälle, nicht zuletzt einen sexuellen Übergriff durch ihren Lieblingslehrer. Ihre beste Freundin spielt den Vorfall herunter, aber Marin fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut. Am liebsten hätte ich ihr zugeschrieen: Nein, das war nicht okay von dem Kerl. Für die Schülerzeitung verfasst sie eine Brandschrift: „Rules for Being a Girl“. Doch die negativen Folgen bleiben nicht aus.

Mir hat Marins Entwickungsbogen gut gefallen: Am Anfang ist sie noch duldsam, später wird sie zu einer hartnäckigen Mahnerin für mehr Gleichberechtigung, womit sie auch andere mitreißen kann. „Speak up“, sie macht den Mund auf, und auch die positiven Folgen nicht aus. Besonders wichtig fand ich, dass sich Marins Blick auch auf andere Diskriminierungsformen weitetet, gegenüber Schwarzen und nicht-weißen Menschen, gegenüber Behinderungen oder LGB­T­QI+.

„Ich runzle die Stirn. »Das ist ja krass.« Nun, da ich auf Benachteiligungen achte, kommt es mir vor, als sähe ich sie überall, und erkenne tausend große und kleine Ungerechtigkeiten, wo immer ich bin. Warum habe ich das vorher nicht wirklich bemerkt?“

Die Struktur und auch die angesprochene Zielgruppe lässt mir Marin zu Anfang etwas zu naiv wirken. Meist wird das ganz gut aufgefangen, aber die Lektüre bleibt meist – trotz der schweren Themen mit sehr leichtem Schwung geschrieben. Da fielen mir dann doch manche Handlungsstränge unter den Tisch, wie z.B. die Reaktion einer weiblichen Lehrkraft, die im Buch nicht aufgeführt wurde. Vieles war dann aber wieder auf der Extra-Plus-Seite, wie dass die Liebesgeschichte angenehmerweise nicht im Vordergrund stand. Bei Marin wirkt der Feminismus zum Schluss ziemlich cool. Und das gibt mensch der Zielgruppe doch sehr gerne auf den Weg.

Fazit

Für die Zielgruppe finde ich das ein wichtiges Buch, auch, wenn es nicht alles ganz zu Ende gedacht ist, habe ich es sehr gerne gelesen. 4 von 5 Sternen.

Kommentare: 12
47
Teilen

Gespräche aus der Community

Hallo,

ich verlose anlässlich des Welttags des Buchs auf meinem Blog zwei Exemplare von So geht Liebe von Katie Cotugno.

Alles weitere erfahrt ihr dort: http://nobody-knows.eu    

Viel Glück!    

Stephie 

24 BeiträgeVerlosung beendet
Solengelens avatar
Letzter Beitrag von  Solengelenvor 7 Jahren
Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner. Viel Freude beim Lesen.

Community-Statistik

in 479 Bibliotheken

von 118 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks