Katie Coyle Vivian Versus the Apocalypse

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Inhaltsangabe zu „Vivian Versus the Apocalypse“ von Katie Coyle

Putting the cult back in cult fiction, this is a darkly witty and sharply questioning debut A chilling vision of a contemporary USA where the sinister Church of America is destroying lives. Our cynical protagonist, sixteen-year-old Vivian Apple, is awaiting the fated 'Rapture' - or rather the lack of it. Her evangelical parents have been in the Church's thrall for too long, and she's looking forward to getting them back. Except that when Vivian arrives home the day after the supposed 'Rapture', her parents are gone. All that is left are two holes in the ceiling... Viv is determined to carry on as normal, but when she starts to suspect that her parents might still be alive, she realises she must uncover the truth. Joined by Peter, a boy claiming to know the real whereabouts of the Church, and Edie, a heavily pregnant Believer who has been 'left behind', they embark on a road trip across America. Encountering freak weather, roving 'Believer' gangs and a strange teenage group calling themselves the 'New Orphans', Viv soon begins to realise that the Rapture was just the beginning. ABOUT THE AUTHOR Katie Coyle grew up in a small suburban town in New Jersey. The first story she ever wrote was about a girl with a pet dolphin - eventually the dolphin turned into a dog, and the third-person narration unceremoniously switched over to first-person. The story was never finished. However, since then, she has spent countless hours dreaming up tales about the weird and wonderful things that happen to teenage girls. She has an MFA from the University of Pittsburgh, and spends her free time buying books she doesn't need and crying at science-fiction television shows. Follow Katie at: www.katiecoyle.tumblr.com or on Twitter: @krcoyle REVIEWS Katie Coyle tackles the world of cults in a mature and light way, and Vivian Versus the Apocalypse is a witty and original take on contemporary America.', Stylist 'Katie Coyle's writing is a breath of fresh air: sharp, funny and distinctive ... Conjouring up a chilling vision of a contemporary USA dominated by evangelical religion, this is an impressive and original debut, which will grip readers right up until its perfectly-pitched ending.', Booktrust 'There's friendship, betrayal, romance and an increasingly empowered youth, all in one fantastically original read.', We Love This Book 'Both premise and prose are fresh and exciting ... A compelling, thought-provoking read that balances the very largest of concerns ... with one girl's personal choices and relationships. Teen readers (and indeed adults) will appreciate this enormously, and eagerly anticipate Katie Coyle's next book.', Inis magazine

Ich kann mit Büchern, die Religion teilweise thematisieren nicht viel anfangen...

— Taschi1020
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  • Ein Buch über Glaube, Liebe und Familie - so amerikanisch wie Apple Pie

    Vivian Versus the Apocalypse

    Wortmagie

    „Vivian versus the Apocalypse“ habe ich dem Rolling Stone zu verdanken. Genauer gesagt, der Young Adult Bestenliste des Rolling Stone. Ohne diese Zusammenstellung fabelhafter Jugendbücher wäre ich wohl nicht darauf gestoßen, denn ich hatte weder vom Buch selbst noch von der Autorin Katie Coyle vorher gehört. Die Entstehungsgeschichte des Buches erscheint mir ein bisschen wie ein Märchen: eine junge Amerikanerin voller Zukunftsängste bewirbt sich aufgrund eines Posts auf Neil Gaimans tumblr-Seite auf den Young Writers Prize des britischen Verlags Hot Key Books. Sie sendet eine Kurzgeschichte ein, die schon seit Jahren in ihrer Schublade lag; von der sie aber wusste, dass ihr Wesen viel größer ist, als ein paar Seiten erfassen könnten. Aus der Kurzgeschichte strickte sie einen ganzen Roman – und gewann. So kam es, dass eine amerikanische Autorin in Großbritannien ihr Debüt veröffentliche, das inhaltlich so amerikanisch ist wie Apple Pie. Vivian Apple glaubte nie an die Lehren der Church of America. Selbst dann nicht, als ihre Eltern konvertierten. Sie glaubte nicht daran, dass Gott Amerika aufgegeben habe und auch nicht, dass die Rapture – die Entzückung – kurz bevor stehe, die alle wahren Gläubigen in den Himmel erheben würde, während Zweifler und Sünder auf ewig verdammt auf der Erde zurück bleiben würden. Vivian glaubte nicht. Bis sie am Morgen der Rapture von einer Party heim kommt und das Haus leer vorfindet. Ihre Eltern sind verschwunden und alles, was blieb, sind zwei Löcher in der Decke ihres Schlafzimmers. Plötzlich ist sie eine Waise. Doch sind ihre Eltern tatsächlich aufgestiegen? Was steckt wirklich hinter der Church of America? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Harp und dem warmherzigen Peter wagt Vivian einen Roadtrip quer durch Amerika, auf der Suche nach der letzten Familie, die sie noch hat und auf der Suche nach der Wahrheit. Ich finde, „Vivian versus the Apocalypse“ steht zurecht auf der YA-Bestenliste des Rolling Stone. Es überzeugte mich voll und ganz. Katie Coyle bewies mit diesem Roman einen kritischen, unvoreingenommenen Blick auf die amerikanische Seele, den ich in dieser Art bisher noch nicht erleben durfte. Ihre Auseinandersetzung mit dem amerikanischem Glauben durch die Church of America ist nicht nur äußerst differenziert, sondern auch überaus ehrlich. Es ist, als hätte sie – selbst US-Bürgerin – sich zwei entscheidende Fragen gestellt. Wie glauben wir? Wie ist das amerikanische Christentum charakterisiert? Möchte man „Vivian versus the Apocalypse“ als eine Antwort auf diese Fragen verstehen, kann diese nur lauten: kapitalorientiert, heuchlerisch und größenwahnsinnig. Nach den Lehren der Church of America sind die Amerikaner Gottes besondere Lieblinge und der Kapitalismus die einzig wahre Art, ihn zu ehren. Dass diese Ansichten nur schwer mit dem ursprünglichen christlichen Glauben vereinbar sind, spielt keine Rolle, denn passend zum neuen Glauben gibt es auch einen neuen Propheten, der eine neue Bibel geschrieben hat: Beaton Frick. Nahezu das ganze Land huldigt ihm und verteidigt seine Dogmen verbissen und notfalls mit Gewalt, vom Präsidenten bis zu den Eltern der Protagonistin und Ich-Erzählerin Vivian Apple. Die LeserInnen lernen Vivians Eltern (fast) nicht persönlich kennen, doch durch Vivians Erzählungen und durch die Wahrheiten, die sie im Laufe der Geschichte aufdeckt, erhielt ich trotzdem einen Eindruck ihrer Beziehung. Ich empfand diese als seltsam, weil es sich für mich anfühlte, als hätte Vivian nie richtig dazu gehört. Normalerweise sollte eine Familie eine Einheit bilden, aber im Fall der Apples konnte ich keine besondere emotionale Bindung der Eltern zu ihrem Kind erkennen; als wäre Vivian eher ein Eindringling in ihre Beziehung, als hätten sie sie nie wirklich hineingelassen. Im Nachhinein erklärte diese seltsame Beziehung ihre Entscheidung, sich ganz dem Frick’schen Glauben hinzugeben und ihre Tochter bewusst allein zurückzulassen. So negativ diese Erfahrung für Vivian war, war sie vermutlich doch das Beste, was ihr als Persönlichkeit passieren konnte. Nicht nur entwickelt sie sich während des Roadtrips unglaublich und wächst wahrhaft über sich hinaus, sie erkennt auch, was eine Familie eigentlich ausmacht: für einander da zu sein. „Vivian versus the Apocalypse“ hat mir sehr gut gefallen, denn die Autorin Katie Coyle stellt sich darin unerschrocken den ganz großen Fragen des Lebens. Es ist gefühlsbetont, spannend und nachdenklich; zeigt, was fehlgeleiteter Glaube anrichten kann und betont, wie wichtig es ist, selbst herauszufinden, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein und nicht blind den Doktrinen anderer zu folgen. Trotz einiger actionreicher Szenen ist dieser Roman im Großen und Ganzen sanft und ruhig; Coyle schreibt nicht überhastet, sondern setzt auf leises, aber bedeutungsvolles Erkennen. Ihre mutige Protagonistin Vivian ist eine Art moderner Prometheus, bestrebt, den Amerikanern die Wahrheit zu offenbaren. Ihre Reise ist mit diesem Buch allerdings noch nicht abgeschlossen – es gibt einen zweiten Band „Vivian versus America“, den ich nun auch auf jeden Fall lesen möchte. Ich denke, dass „Vivian versus the Apocalypse“ von LeserInnen jeder Altersklasse gelesen werden kann, obwohl es ein YA-Roman ist. Glaube, Liebe, Familie – das sind Themen, die uns alle beschäftigen, unabhängig vom Alter.

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  • Apokalypse... oder doch nicht?!

    Vivian Versus the Apocalypse

    Taschi1020

    09. September 2014 um 17:36

    Eigentlich könnte das Buch so gut sein, eigentlich ist Vivian ein Kick-Ass-Charakter, eigentlich könnte alles so spannend sein. Eigentlich. Leider ist dem nicht so, zumindest nicht wenn man nach mir geht. Ich fang mal mit meinem größten Problem an. Das Buch behandelt Sekten und religiöse Themen und das ist einfach nicht meins. Ich kann damit nichts anfangen und bin meistens davon genervt. Das war hier auch der Fall. Eigentlich fand ich das Buch noch ganz gut und dann kam es zu dem Glaubens-Ding und es war vorbei für mich. Ich weiß nicht wieso das so ist, aber alles andere positive an dem Buch konnte mich nicht mehr überzeugen und ich habe mich durch die Seiten gequält. Vivian ist sehr tough. Ihre Eltern gehören zu einer Gruppe von Gläubigen, die denken die Apocalypse steht bevor. Sie als Tochter wehrt sich gegen diesen Glauben und fällt somit in Ungnade, bleibt aber trotzdem bei ihrer Meinung. Dadurch wirkt sie sehr erwachsen. Sie weiß was sie will und schafft es sich auch während der „Apocalypse“ durchzusetzen. Das Buch zeigt, wahrscheinlich sogar sehr realistisch, wozu Menschen bereit sind, wenn sie denken das Ende ist nah und keine Chancen auf Rettung sehen. Das hat mich ziemlich erschreckt und nachdenklich gemacht und ich denke, dass es wirklich gut dargestellt ist. Das Ende und die Auflösung zu allem hat mich dann doch nochmal sehr sauer gemacht und mich gestört. Es folgt ein Spoiler, bitte den nächsten Teil markieren um ihn lesen zu können: WTF?! Was geht denn mit der Mutter? Wie kann die a) ihre Tochter alleine zurück lassen und Löcher in ein Dach machen um sie glauben zu lassen sie und ihr Mann wären verschwunden und dann b) das sie nicht zurück zu ihrer Tochter geht als sie merkt, dass sie nicht gerettet wird und es keine Apokalypse geben wird. Nein, stattdessen lässt sie das arme Mädchen in dem Glauben ihre Eltern seien tot. Es war einfach kein Buch für mich und ich bin froh, dass ich es durch habe. Wenn man kein Problem mit religiösen Themen hat, kann einem das Buch durchaus gut gefallen.

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