Die Rebellion der Maddie Freeman

von Katie Kacvinsky 
4,2 Sterne bei1,183 Bewertungen
Die Rebellion der Maddie Freeman
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Positiv (947):
Readymouses avatar

Omg ich liiiebe dieses Buch! Definitiv mein neues Lieblingsbuch. Spannend, fesselnd - ich kann es nicht erwarten den 2. Teil zu lesen.

Kritisch (53):
lilakates avatar

Wurde erst am Schluss spannend.. Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

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Inhaltsangabe zu "Die Rebellion der Maddie Freeman"

Eine Stadt in den USA, nur wenige Jahre in der Zukunft: Plastikbäume, Online-Dates und Schule im Netz - Maddie, 17, lebt wie die meisten ein digitales Leben. Und merkt kaum, wie seelenlos sich das anfühlt. Bis sie sich Hals über Kopf in den
etwas älteren Justin verliebt. Für ihn findet das wahre Leben offline statt. Er nimmt Maddie mit in Coffeeshops und Clubs und sie fühlt sich immer mehr von diesem echten Leben angezogen. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die
Künstlichkeit der Welt und die Anonymität der sozialen Netzwerke. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung
zur Schlüsselfigur. Doch für welche Seite wird sie sich entscheiden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843210409
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Baumhaus
Erscheinungsdatum:01.12.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.07.2011 bei Bastei Lübbe erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Nikkeniks avatar
    Nikkenikvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großes Auf und Ab
    Ein großes Auf und Ab

    Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch das Cover geworden. Die Farben und der Geschichtsausdruck des Mädchens haben mich neugierig gemacht.

    Der Klappentext verspricht in meinen Augen sehr viel Spannung, vor allem  durch den Schlusssatz: "Und Sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will Sie stehen?".

    Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen war ich erst einmal begeistert von dem interessanten "Zukunftsdenken" der Autorin. Sie hat eine Welt erschaffen, wo es normal ist zuhause zu sitzen und sich nicht mehr mit anderen Menschen in der Öffentlichkeit zu treffen.(Hoffentlich wird das nie Wahrheit...)

    Hauptprotagonistin ist Maddie.
    Sie hat bei mir im laufe des Buches viele Fragen aufgeworfen, z.B.: Warum vertraut Sie Justin (einen Gegner der Digital School) so ganz blind?
    Ich finde Sie anfangs sehr naiv. Ich glaub Sie hat gemerkt, das Sie nicht nur bei Justin und seinen Freunden eingeladen ist, weil Sie sie kennenlernen möchten. sondern das mehr dahinter steckt. Doch Sie rennt einfach blind drauf los ohne sich groß Gedanken zu machen.
    Sie kann Gefahren auch nicht so gut einschätzen und lässt sich sehr schnell beeinflussen.

    Auf Ende zu wird Ihr Charakter (In meinen Augen) besser. Sie weiß worauf Sie sich einlässt und was auf dem Spiel steht.

    Die unterschiedlichen Charakterzüge Ihrer Eltern fand ich sehr faszinierend. Ich frage mich selbst auch, wie so eine Ehe halten kann. Von Maddies Mutter war ich von Anfang an sehr angetan. Sie ist eine beeindruckende Frau.

    Auch die anderen Nebencharaktere wurden sehr gut gewählt. Jeder hat sich super in die Story eingebracht.

    Der Schreibstil war sehr angenehm. Das Buch war leicht zu lesen. Es gab einige spannende Momente, die aber nicht dafür gesorgt haben das es mich vom "Hocker" haut.
    Es war ein ziemliches Auf und Ab.

    Trotz alle dem gebe ich dem 2. Band eine Chance und schau wie sich Maddie und Ihre Geschichte entwickelt.

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    S
    Sarahnivor 4 Monaten
    Maddie Freeman

    Ich finde dieses Buch so unglaublich gut. 

    Für die die es nicht kennen es spielt ein 
    Paar Jahre in der Zukunft. In dieser Zukunft
    macht man alles nur noch digital.
    Man trifft seine Freunde digital man geht
    digital zur Schule und es gibt halt Leute die
    gegen dieses System rebellieren.
    Und ich finde dieses Buch erstens supergut
    geschrieben und zweiten können wir meiner
    Ansicht nach auch sehr viel aus dem Buch
    lernen. Wenn hier herausfinden wollt was
    ich damit meine lest es am beten einfach 
    selbst. Und glaubt mir ihr werdet es nicht 
    bereuen

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    Isis99s avatar
    Isis99vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Welt in den Fesseln der Technik und nur eine Einzige Person besitzt den Schlüssel zur Befreiung❤ Spannung und Emotionen garantiert😘
    Die Rebellion der Maddie Freeman

    Maddie führt ein wohlbehütetes Leben mit allem erdenklichen Luxus, weil ihr Vater der Leiter der DigiSchool ist. Diese müssen alle Kinder besuchen, nachdem die Regierung alle öffentlichen und offlinen Schilen aus Angst vor Amokläufen gesperrt hat. Maddie hat als Teenager einer gegnerischen Organisation geholfen diesen Schultyp zu zerstören und hat  ihren Vater bestohlen, was ihr dieser noch immer nicht verziehen hat und deshalb lässt er sie bewachen und ausspionieren. Maddie trifft im Internet den süßen und sympathischen Justin, er zeigt ihr den Weg aus der verkabelten Welt und offenbart ihr die Welt im Offline-Modus. Beide entwickeln Gefühle füreinander aber sie wollen sich diese nicht eingestehen, wie lange können sie sich dagegen wehren??? Werden Maddie und ihre Freunde es schaffen die digitale Herrschaft zu stürzen?

    Die Handlung ist spannend, wobei sie etwas an Divergent erinnert.
    Alle Charaktere sind mit Tiefe versehen, wobei ich Justin am meisten mochte😘 Freue mich schon auf die Fortsetzung, hoffentlich kann die Beziehung von Justin und Maddie bestehen😊

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    Photographervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der besten Bücher über das digitale Zeitalter was ich je gelesen habe.
    Eine Rebellion für das Richtige

    Dieses Buch hat mein Interesse sofort geweckt.
    Als ich es dann in meinen Händen hielt, konnte ich es kaum wieder weglegen. Es war ein sehr spannendes und gut geschriebenes Buch. 
    In diesem Buch beschäftigt sich endlich jemand mit dem Thema des digitalen Zeitalters und wie es in der Zukunft aussehen könnte. Dabei ist dies alles sehr real und keinesfalls überspitzt. 
    Inzwischen gibt es einige der im Buch beschriebenen Dinge bereits oder sind gerade im Aufbau/in der Entwicklung. Es ist erschreckend, wenn Dinge die man vor ein paar Jahren nur in Büchern wie diesen gelesen hat, dann plötzlich vor sich hat. Da kann man nur hoffen, dass es nicht ganz so geschehen wird wie im Buch. Und falls doch, muss man genauso mutig und taff sein wie Maddie Freeman. 
    Ein tolles Buch über Freundschaft, Familie, Zukunft/visionen und einer Rebellion. Fantastisch und absolut zu empfehlen, für alle die gern zukunftsorientierte Bücher lesen.

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    vanessaaaxxs avatar
    vanessaaaxxvor 9 Monaten
    [Rezension] Die Rebellion der Maddie Freeman - Katie Kacvinsky

    Infos zum Buch:

    Gebundene Ausgabe: 368 Seiten Verlag: Baumhaus Verlag Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre Originaltitel: Awaken ISBN: 9783843210409 Preis: ab 8,99 Euro erhältlich

    Inhalt:

    Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin – für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist wieder so ein Buch wo ich gedacht habe: da kann ich mich richtig hineinversetzen. Die Geschichte von Maddie spielt im Jahr 2060 und dort spielt sich das Leben fast nur noch online und digital ab. Ich konnte mich gut hineinversetzten, weil das Ganze Szenario gar nicht so unmöglich klingt, denn heutzutage sind die meisten Menschen auch ständig online. Ich selbst auch. Und wer sagt, dass sich das mit der Zeit nicht noch verstärkt, so wie in dem Buch? Maddie lernt in einem Online Chat-Room Justin kennen und es funkt zwischen den beiden. Er zeigt ihr wie das Leben offline aussieht und wie schön das Leben sein kann. Nach kurzer Zeit beginnt Maddie ihre Tat von damals (vor 3 Jahren – und ich sag jetzt nicht welche) zu akzeptieren und sie sieht das sie eigentlich nichts falsches getan hat und das es richtig war, sich gegen Ihren Vater zu stellen, denn dieser hat bei der ganzen Sache auch noch eine wichtige Rolle zu vertreten. Langsam entwickelt sich eine Rebellion gegen das Digitale – und Justin ist sozusagen der Anführer. Maddie muss sich entscheiden auf welcher Seite sie steht. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut auch wenn mir die Spannung etwas gefehlt hat. Im zweiten Teil wird das sicher anders aussehen. Der Titel des Buches finde ich sehr gut gewählt weil er einfach zu der Protagonistin und dem ganzen Geschehen passt. Das Cover sieht auch sehr ansprechend aus und das Mädchen, dass Maddie darstellen soll, zeigt einen entschlossenen Blick. Genau so wirkt Maddie in dem Buch auf mich. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Band, den ich schon bald lesen werde.

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    ameliras avatar
    ameliravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr interessante Thematik was gut wiedergegeben wurde.
    Maddie, die Rebellion und die Liebe.

    Der Schreibstil ist flüssig doch an vielen Stellen unglaublich langgezogen und gewöhnungsbedürftig. 
    An vielen Stellen hat es mich gelangweilt.

    Sie wurde in der ,,Ich''- Erzählung von einer Perspektive geschrieben.


    Die Protagonistin war mir von Anfang bis zum Ende sehr unsympathisch und unreif.
    Viele ihrer Entscheidungen brachten mich zur Weißglüht und brachten bei mir Unverständnis auf.


    Die Thematik würde hier sehr gut verarbeitet und
    die Beschreibungen sind  was mir unglaublich gefallen hat. 
    Ich hab mir gut vorstellen können, dass das der ,,realen Welt'' passieren wird/kann. 


    Da es für mich unglaublich langgezogen war, die Protagonistin mir unglaublich missfiel und mich an der Schreibstil gewöhnen musste, gibt es von mir 3 Sterne.

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    NatisWelts avatar
    NatisWeltvor einem Jahr
    Noch besser als erwartet....

    Der Debüt-Roman „Die Rebellion der Maddie Freeman“ von Katie Kacvinsky ist eine Dystopie und zeigt unsere Welt im Jahre 2060. Ich schreibe es zeigt unsere Welt, denn auch wenn es irgendwie beängstigend ist, könnte dies in Zeiten von den bereits heute schon vorhandenen Techniken und sozialen Medien tatsächlich genau so werden.
    Denn auch heute kann man schon vieles digital erledigen ohne überhaupt die eigenen vier Wände zu verlassen und wer weiß wie es in 43 Jahren ist.

    Aber nun will ich euch erstmal genau erzählen worum es geht und euch meine Meinung dazu wissen lassen. Wie ich schon sagte spielt die Story im Jahre 2060. Zum Schutze vor Gewalt, Drogenkonsum und all dem Bösen auf dieser Welt hat Kevin Freeman der Vater von Maddie das System Digital School entwickelt. Inzwischen ist diesen System allerdings soweit entwickelt das so gut wie alles nur noch online stattfindet ohne das man das Haus verlassen muss. Sei es Schule, Partys, Freizeitaktivitäten. Der größte Teil nimmt dieses einfach so hin, aber natürlich gibt es auch Gegner dieses System. Maggie Freeman selbst hat schon mal gegen Digital School rebelliert, doch dank ihrem Vater und guten Freunden der Familie konnte sie einer Gefängnisstrafe entfliehen.

    Eines Tages lernt sie in einem Chat den unnahbaren Justin kennen, der bereits gegen die Digital School kämpft. Wie das Schicksal es so will, verliebt sich Maggie in diesen……doch wird sie sich erneut der Rebellion anschließen? Wenn ihr auf diese Frage eine Antwort wollt, dann empfehle ich euch dieses Buch zu lesen 

    Das Cover gefällt mir wirklich ziemlich gut und wirkt auch nicht zu überladen. Indirekt passt es auch irgendwie teilweise zum Inhalt und war auch das ausschlaggebende was mich erst auf dieses Buch neugierig gemacht hat. Doch ein schönes Cover ist nicht alles, denn auf den Inhalt des Buches kommt es an. Das mir die Geschichte rund um Maddie Freeman wirklich sehr gut gefällt, hatte ich bereits oben geschrieben, doch auch der Schreibstil von Katie Kacvinsky gefällt mir verdammt gut. Dieser ist wirklich leicht und flüssig zulesen, zudem fliegen die Seiten nur so an einem vorbei. Ihre Art zu schreiben ist wirklich klasse und ich wollte ständig wissen wie es nun mit Maddie Justin und den anderen weiter geht. „Die Rebellion von Maddie Freeman“ ist eines von wenigen Büchern, welches ich innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen hatte, anstatt wie gewohnt nach ein paar Wochen. Und aus all diesen Gründen kann ich für dieses Buch definitiv eine Leseempfehlung aussprechen.

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    BettyBlue81s avatar
    BettyBlue81vor einem Jahr
    Die Rebellion der Maddie Freeman


    Titel: Die Rebellion der Maddie Freeman
    Autorin: Katie Kacvinsky
    Inhalt:
    Eine Stadt in den USA, nur wenige Jahre in der Zukunft: Plastikbäume, Online-Dates und Schule im Netz - Maddie, 17, lebt wie die meisten ein digitales Leben.
    Und merkt kaum, wie seelenlos sich das anfühlt. Bis sie sich Hals über Kopf in den etwas älteren Justin verliebt.
    Für ihn findet das wahre Leben offline statt. Er nimmt Maddie mit in Coffeeshops und Clubs und sie fühlt sich immer mehr von diesem echten Leben angezogen. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Künstlichkeit der Welt und die Anonymität der sozialen Netzwerke.
    Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat.
    Maddie wird für die Bewegung zur Schlüsselfigur.
    Doch für welche Seite wird sie sich entscheiden?

    Rezension:
    Ich hatte von dem Buch schon länger gehört, konnte mir erst aber überhaupt nicht vorstellen es zu lesen.
    Dann hab ich das Buch zufällig in der Tauschbücherei unserer Stadt gefunden und schon auf der ersten Seite war ich gefesselt.

    Das Leben von Maddie spielt im Jahre 2060, was gar nicht mehr soo weit entfernt ist.
    Und das Leben in der Digitalen Welt ist eigentlich auch überhaupt gar nicht mehr so abwägig.
    Wenn man die Menschheit heutzutage mal genauer betrachtet, rennen ja jetzt schon "fast alle" mit gesenkten Köpfen durch die Welt, weil sie nur noch auf ihre Smartphones starren.
    Facebook, Twitter, Instagram und Co. bestimmen inzwischen ein Großteil unseres Lebens.

    Maddie erzählt im Buch, das es nur noch Kunstbäume gibt, das keine Bücher mehr aus Papier hergestellt werden, man liest nur noch auf sogenannten BookBags und man schreibt auch nicht mehr mit einem normalen Stift auf Papier, nein, in Maddies Zeit schreibt man auf Flipscreens mit einem E-Pen.
    Discothekenbesuche, Dates, Kommunikation, alles findet nur noch Virtuel statt. Selbst beim Joggen, rennt Maddie auf einem Laufband zwischen zwei riesen Bildschirmen, auf denen sie die Location bestimmen darf. Strand, Park, Stadt, etc.
    Mir ist beim Lesen der Geschichte von Maddie noch einmal mehr klar geworden, wir abhängig wir eigentlich, oder viele von uns schon von der Digitalen Welt sind. Selbst ich kenne Leute, die ohne ihre Handys usw. nicht mehr sein können, Leute die beinahe ihr komplettes Leben fast täglich mit der virtuellen Welt teilen, einfach weil es inzwischen schon so dringend brauchen als wäre es eine Droge.
    Und wenn wir so weiter machen, sind wir von der erfundenen Geschichte über Maddie Freeman gar nicht mehr so weit entfernt.

    Für mich wäre das so überhaupt kein Leben mehr, völlig isoliert von der Realität, ohne die Welt da draußen mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu entdecken, ohne Bücher aus Papier. Mir sind E-Books schon ein Gräul.
    Es öffnet einem beim Lesen schon ein bisschen die Augen, zumindest erging es mir so.

    Katie Kacvinsky hat mit dem Buch wirklich eine tolle Dystopie zu Papier gebacht.
    Ihr schreibstil ist einfach himmlisch, (Ich-Perspektive) und hat mich sofort mit Maddie durch das Digitale 2060 mitgenommen. Ich hatte beim lesen totales Kopfkino und könnte mir die Rebellion von Maddie Freeman auch sehr gut als Verfilmung vorstellen.

    Jetzt lese ich gespannt den 2. Teil von Maddie weiter.
    Maddie - Der Widerstand geht weiter.


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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Hintergrundidee ist sehr realitätsnah

    Zunächst muss ich sagen, dass mir Maddie Freemans Charakter sehr gut gefallen hat. Meiner Meinung nach verhält sie sich ihrem Alter entsprechend wie eine Siebzehnjährige. Sie ist verantwortungsbewusst, manchmal aber auch ein wenig zickig. Da Letzteres aber nur selten vorkommt, hat es mich nicht genervt, sondern ich fand es mit der z. T. auftretenden Jugendsprache sogar erfrischend, so dass ich dieses Jugendbuch sehr schnell durchgelesen hatte.
    Die Hintergrundidee dieser Dystopie finde ich sehr realitätsnah. 2060 ist nicht mehr so weit weg und viele der in dem Roman auftretenden Dinge gibt es tatsächlich, z. B. soziale Netzwerke. Viele Menschen verbringen heute schon mehr Zeit in der virtuellen als in der realen Welt. Also schaltet den PC aus, schnappt Euch ein Buch oder geht unter Leute! ^^ Ähnliche Gedanken hatte ich während des Lesens öfter, so dass das Buch mich definitiv zum Nachdenken angeregt hat. Klar sind technische Geräte eine Bereicherung unseres Lebens und viele Onlineportale faszinierend, aber wir sollten es nicht übertreiben. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern meines Erachtens auch die Kernaussage dieser Buchreihe.
    Ich habe gleich nach diesem ersten Band auch gleich den zweiten Teil der Trilogie gelesen und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Nun bin ich schon sehr gespannt auf den letzten Teil, der demnächst im Juli 2015 erscheint.

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Idee von der absolut durchdigitalisierten Welt hat mir sehr gut gefallen.Ebenso der Schreibstil und auch das Talent Dinge zu beschreiben
    Ein guter Anfang, aber definitiv noch Luft nach oben!

    Buchinfo
    Eine Stadt in den USA, nur wenige Jahre in der Zukunft: Plastikbäume, Online-Dates und Schule im Netz - Maddie, 17, lebt wie die meisten ein digitales Leben. Und merkt kaum, wie seelenlos sich das anfühlt. Bis sie sich Hals über Kopf in den etwas älteren Justin verliebt. Für ihn findet das wahre Leben offline statt. Er nimmt Maddie mit in Coffeeshops und Clubs und sie fühlt sich immer mehr von diesem echten Leben angezogen.
    Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Künstlichkeit der Welt und die Anonymität der sozialen Netzwerke. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zur Schlüsselfigur. Doch für welche Seite wird sie sich entscheiden? (Verlag)

    Erster Satz
    An meinem siebzehnten Geburtstag schenkte mir meine Mutter ein altes, in Leder gebundenes Tagebuch.

    Meine Meinung
    Du glaubst, dass die Technik dich nicht beherrscht? Dass du nicht Abhängig vom Internet oder irgendwelchen Maschinen bist? Technologie ist nicht ständig in deinem Leben vertreten?
    Dann denk das nächste Mal genau darüber nach, wenn du dir schnell mal was in der Mikrowelle warm machst. Oder du dein Smartphone zückst, wenn du auf die Bahn wartest um die App zu starten, anstatt auf den Abfahrtsplan aus Papier zu schauen. Oder du nicht deine Eltern fragst, wenn du was nicht weißt, sondern Google aufrufst.
    Wir alle sind mittlerweile abhängiger von Elektronik, als uns lieb ist und wir zugeben würden. Sei es einfach aus Bequemlichkeit oder weil es nicht anders geht - ohne Strom sähen wir wirklich alt aus. Doch was wäre, wenn die Regierung genau das will? Wenn Politiker so vermeiden, dass Menschen sich in Gruppen zusammenfinden und Dinge hinterfragen?

    Setzen wir sie einfach vor einen Bildschirm und kauen ihnen alles vor anstatt sie selbst denken zu lassen...

    Maddie Freeman lebt in so einer Welt. Alles läuft nur noch online und digital, für jedes Problem gibt es einen elektronischen Helfer. Doch Maddie ist nicht wirklich Teil von dieser Gesellschaft. Bereits vor zwei Jahren hatte sie sich einer Rebellengruppe angeschlossen und ihren Vater damit in ernste Schwierigkeiten gebracht. Außgerechnet ihn - Entwickler der Digital School, welche von der Regierung als Pflichtprogramm eingesetzt wurde. Und eigentlich steht sie unter Beobachtung, sollte sich also keinen Schnitzer mehr erlauben und die perfekte Tochter sein. Eigentlich. Denn plötzlich ist da Justin. Ein Freigeist und Selbstdenker, der mehr off- als online ist und Maddie zu einem Leben außerhalb ihres Zimmers verführt...

    Ich selbst komme noch aus der letzten Generation, die ohne großen Technik-Schnick-Schnack ausgekommen ist. Wir haben beim Telefonieren auf die Uhr gucken müssen, da noch nie jemand etwas von Flatrates gehört hatte. Es hat einen Unterschied gemacht, ob es sich um ein Orts- oder Ferngespräch handelte. Wir mussten noch zu unseren Freunden hin, klingeln und der Satz "Darf der/die XY zum Spielen raus?" gehörte zum Stammwortschatz. Zwischendurch zu Hause melden, weil es eben kein Handy gab mit dem man mal schnell bescheid geben konnte, dass alles in Ordnung ist. Beim Spielen in den Bach gefallen? Kein Problem! Das Einzige was nass werden konnte waren die Kleider und vielleicht mal ein Bonbon in der Hosentasche. Keine zu kurzen Nächte, weil man noch am Smartphone daddelt, obwohl das Licht längst aus ist. Da hat ein "Ich schwöre" noch ausgereicht und niemand wollte das Beweisbild einer Unterhaltung sehen um etwas zu glauben. Niemand wurde mit irgendwelchen Banalitäten berühmt, da es YouTube noch nicht gab. Man musste sich wegen einem Lied eine ganze CD kaufen und konnte es eben nicht irgendwo einzeln downloaden oder streamen.
    Ob diese Zeit besser war? Nein. Sie war eben einfach anders. Aber manchmal würde ich mir trotzdem wünschen, dass sich Teenies heimlich Zettelchen zuschieben anstatt sich über Whatsapp zu schreiben. Der kleine Herzinfarkt, wenn der Lehrer diesen Zettel zu fassen bekommt und fragt, ob es für den Rest der Klasse nicht auch interessant zu wissen wäre, ist einfach unbezahlbar :-D

    Die Idee dieser Buchreihe hat mich interessiert, seit ich davon gehört hatte. Da es nun Thematisch zur Panem-Challenge gepasst hat, wurde es endlich Zeit, dass ich zumindest den ersten Teil lese.

    Der Einstieg wurde Jugendbuch-Typisch einfach gestaltet und war überhaupt kein Problem. Sehr gut gefallen hat mir auch der flüssige Schreibstil, durch den man sehr gut vorankommt und die beschreibende Art der Autorin. Auch wir haben heutzutage einiges von der benannten Technologie, aber das ein oder andere eben (noch) nicht und da ist es wichtig, es sich gut vorstellen zu können. Das konnte ich das gesamte Buch über.

    Was mir leider nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es in einigen Dingen eines von diesen ganz typischen Jugendbüchern ist. Da ist Maddie, die sich ihrem Alter absolut angemessen verhält, aber dadurch eben doch nervt. Es gibt einige Stellen, bei denen ich vor lauter Fremdscham am liebsten im Boden versunken wäre. Und dann hätten wir noch Justin. Ein klein wenig älter als sie und der absolute Mädchenschwarm. Da er so unglaublich gutaussehend, einfühlsam, intelligent und philosophisch ist, fliegen ihm alle weiblichen Herzen zu. Aber was macht Justin? Anstatt diese Situation zumindest das ein oder andere Mal zu nutzen (wie es in diesem Alter absolut normal wäre) will er natürlich von keinem Mädel etwas wissen. Lieber vergräbt er sich in sich selbst und wird nicht müde zu beteueren, dass er nicht gut für irgendwen ist, dass er nicht in dem Maß lieben kann wie er müsste und lieber als einsamer Wolf durch die Welt zieht anstatt jemanden zu verletzen - was natürlich passieren würde. Doch Moment...da ist ja Maddie...bei ihr ist er immer so anders. Auch seine Freunde haben es schon gemerkt. Maddie muss einfach etwas ganz Besonderes sein. Meine Meinung dazu: Das ist so ausgelutscht wie es nur geht. Egal ob Good Boy oder Bad Boy...keiner kann lieben, aber dann kommt SIE. Logo. Absolut realistisch und jedem von uns schon bestimmt drölf Mal passiert.
    Was mich in dem Zusammenhang allerdings überrascht hat, war die Tatsache, dass sie nicht innerhalb von zwei Minuten die Big Love gefühlt haben und sich sicher waren, dass es 4 ever and ever ist...den Göttern sei Dank ^^

    Trotzdem fand ich die Idee an sich sehr gut umgesetzt, auch wenn noch Luft nach oben ist. Da hoffe ich auf die zwei Bände die noch folgen.

    Textstelle
    "Dieser Planet wird uns alle überleben. Wir Menschen haben nur das Glück, eine kurze Weile als Besucher auf ihm zu verbringen. Aber wir sind so mit uns selbst beschäftigt, dass wir das nicht kapieren. Stattdessen bilden wir uns ein, dass wir ihn beherrschen können...oder ihn zerstören."
    (Seite 290)

    "[...] Wir haben nur ein kurzes Gestspiel auf diesem Planeten, mehr nicht."
    (Seite 290)

    Fazit
    Die Idee von der absolut durchdigitalisierten Welt hat mir sehr gut gefallen. Ebenso der Schreibstil und auch das Talent Dinge zu beschreiben und damit Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.
    Leider wurde (wie bei vielen Jugendbüchern üblich) alles noch mit einem "Er liebt mich, er liebt mich nicht...jetzt mach doch, dass er mich liebt"-Kitsch überzogen, der aber nicht ausufernd ist. Auch wenn die eigentliche Geschichte dann manchmal angehalten wird, geht sie danach flüssig weiter.

    Es ist definitiv noch Luft nach oben. In dem Fall hoffe ich auf die zwei noch folgenden Teile.

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    M
    Mischelo03vor 3 Monaten
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