Dylan und Gray

von Katie Kacvinsky 
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Dylan und Gray
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Positiv (199):
F

Eine schöne Geschichte.

Kritisch (14):
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Nicht so ganz glaubwürdig...

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Inhaltsangabe zu "Dylan und Gray"

Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund.
Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben – und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783414820792
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Boje
Erscheinungsdatum:21.09.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    sabrinadam1s avatar
    sabrinadam1vor einem Jahr
    persönliche Meinung zu "Dylan und Gray"

    Klappentext: Gegensätze ziehen sich an. Gray ist ein cooler Typ. Er interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie und will aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch lernen sie sich kennen und verlieben sich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste, schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende...


    Eine etwas andere Liebesgeschichte mit Charakteren, die einen Tiefgang haben. Sehr romantisch und poetisch, das viel zum Nachdenken bringt. Es ist sehr überraschend, wie sie sich verlieben.


    Ich finde Dylan einfach nur toll, wie sie vor Energie sprüht und immer optimistisch wirkt. Sie verschleppt Gray, der sich für niemanden interessiert und ein Alleingänger ist, auf Ausflügen und freunden sich an, verlieben sich.....  Zum Glück gibt es ein Happy End, nachdem sie sich getrennt haben. 


    Ich empfehle es denen, die poetische und romantische Geschichten mögen.

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    T
    Tortelinivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Endlich mal etwas ganz anderes: Charaktere mit Tiefgang!
    ich habe es geliebt!

    Inhalt:
    Dylan und Grey lernen sich zufällig in einem heißen Sommer kennen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste, schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende, und die beiden müssen erkennen, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.

    Cover:
    Das Cover hat mich ein wenig enttäuscht. Man weiß zwar von der Aufmachung direkt, dass man sich im Jugenbuch-Bereich befindet. Allerdings war es bei mir nur Zufall, dass ich das Buch mitgenommen habe. Wirklich überzeugend angesprochen hat es mich nicht. Auch wenn das Wechselcover clever gemacht ist.

    Charaktere:
    Ich finde beide Charaktere einfach nur großartig. Der Klappentext führt meiner Meinung nach bei Grey ein wenig in die Irre. Denn der "coole Typ" ist eigentlich gar nicht so cool, sondern hat sich einfach nur bewusst von der Welt abgeschottet. Er will Dylan nicht kennenlernen, doch die lässt ihm keine andere Wahl. Es ist wunderbar zu beobachten, wie Dylan seinen Panzer knackt und wie er sich immer wieder fragt, wieso zum Teufel er sich zu Dylans seltsamen Ideen hatte überreden lassen können.
    Dylan ist jemanden, den man einfach gerne haben muss. Vor allem wenn man - wie ich - auf schräge Charaktere steht. Sie sprüht einfach vor Lebensfreude und zieht einen durch die Seiten hindurch in ihren Bann. Sie ist verrückt, lebensfroh, neugierig und gibt sich mit nichts einfach so zufrieden. Sie genießt das Leben und ich musste während des Lesens pausenlos grinsen.

    Handlung:
    Grey will keine Gesellschaft. Er will keine neuen Freunde und ganz bestimmt will er erst recht nicht wissen, wieso dieses schlaksige Mädchen mitten im Staub liegt und ihre Kamera auf etwas Unsichtbares am Straßenrand richtet. Dylan hingegen will mit Grey befreundet sein und bevor der sich versieht, hat sie ihn mit ihrer ungewöhnlichen Art schon verzaubert.
    Nach und nach freunden sich die beiden an und bald verlieben sie sich. Dylan hat die seltsamsten und gleichzeitig lustigsten Ideen, wie man das Leben genießen kann. Beim Lesen habe ich mich dabei ertappt, wie ich mir eine To-Do-Liste für mich selbst überlegt habe <:-D. Sie verbringen einen wunderbaren Sommer zusammen und dann ist es soweit, über die Zukunft nachzudenken..
    Ich fand die Gefühlslage der beiden total nachvollziehbar und somit auch die Probleme, vor denen sie standen. An keiner Stelle habe ich gedacht: "Das ist so vorhersehbar", sondern habe bis zum Schluss gehofft.

    Fazit:
    Ich wusste nicht, dass es sich um einen Dreiteiler handelt. Hätte ich es gewusst, wäre ich am Ende nicht fast aus dem Fenster gesprungen. Sobald ich es wusste, habe ich mir Band 2 und 3 auf englisch bestellt.
    Es ist ein ganz wunderbar geschriebenes Buch mit zauberhaften Protagonisten und wer auf Charaktere steht, die mal nicht dem typischen Beuteschema entsprechen, ist hier einfach richtig! <3-)

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    Biene759s avatar
    Biene759vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Geschichte und ein gutes Buch für "Buchzitate-Sammler"
    Wenn man zu viel Zeit in der Realität verbringt, führt das nur zu Depressionen

    Inhalt:

    Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben – und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.

    Meinung:

    Das Buch war nicht das, was ich erwartet hatte. Allerdings muss ich sagen, dass das in dem Fall nicht negativ ist.

    Ich hatte nach dem Klappentext schon eine Vorstellung von Gray: ein cooler Typ. Aber Gray hat sich eigentlich in sich selbst zurückgezogen und gibt sich mit keinem mehr ab.
    Und Dylan - Dylan ist tatsächlich ziemlich abgedreht. Ich kann mir nicht vorstellen dass es im wirklich Leben jemanden gibt der wie Dylan ist.

    Die beiden zusammen waren wirklich nett. Sie hatten einen netten Sommer. Und das Buch war auch nett. Mehr nicht. Die Geschichte hat mich nicht direkt vom Hocker gehauen. Anmerken will ich noch, dass im Buch immer wieder wirklich gute Textpassagen waren, richtige Weisheiten. Alleine deswegen ist es das Buch schon Wert zu lesen. Und auch wenn die Geschichte jetzt nicht der absolute Wahnsinn ist und noch lang im Gedächtnis bleiben wird, unterhält das Buch doch gut.

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    Buecherkekss avatar
    Buecherkeksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht so ganz glaubwürdig...
    Dylan und Gray

    Nicht so ganz überzeugend

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    Agata2709s avatar
    Agata2709vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen
    eigentlich ganz nett

    Ich muss sagen an sich ist die Geschichte ganz nett.
    Dylan ist ein Mädchen das Viel in ihrem Leben erleben möchte und als sie  in den Sommerferien bei ihrer Tante in phonix  verbringt trifft sie auf grey.
    Grey ist für Dylan geheimnisvoll. Er Kapsel sich von der welt ab und lässt niemanden an sich ran. Dylan zeigt grey wie die Welt sein kann wenn man diese sich von einem anderen Blickwinkel anschaut.

    Für mich persönlich ist der schreibstil gewöhnungsbedürftig, aber die Grundidee ist ganz nett.

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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 3 Jahren
    Ich komm an dem Schreibstil nicht richtig ran

    Ich mag Dylans Art und wie sie die Welt sieht – klar wirkt sie auch etwas durch geknallt, aber das ist durchaus charmant. Hinten raus muss ich dann zwar schon sagen, dass ich ein paar ihrer Ansichten nicht nachvollziehen kann und vorsichtig ausgedrückt, recht naiv finde, aber insgesamt mag ich ihre Art.

    Gray ist da so ziemlich das Gegenteil, verschlossen, unauffällig, realistisch  und grummelig.

    Aber gerade diese Kontraste geben diesem Buch einen gewissen Charme und es passt auf eine ganz verquere Art und Weise.

    Das Buch hat keine direkten Kapitel, sondern zeigt sämtliche ersten Male, die zwischen den beiden passieren: z.B. die erste Begegnung, der erste Kuss, der erste Streit  usw.

    Das finde ich recht originell. Weiterhin haben wir eine geteilte Ansicht. Es ist ganz nett zu sehen, wie unterschiedlich sie die Welt wahrnehmen, aber in den grundlegenden Dingen dann doch im Einklang sind.

    Das Buch hat durchaus seine lustigen Momente – insgesamt ist es aber eher ruhig.

    Ich würde auch behaupten, dass es seine Tiefen Momente hat, aber auch irgendwie viele schwere.

    Wirklich spannend ist die Geschichte nun wirklich nicht. Mir fehlte manchmal der Drehpunkt – es war mehr so, als würde man wirklich passiv beobachten.

    Der Schreibstil ist eigensinnig – ich kann nicht sagen ob ich ihn mag oder nicht.

    Er ist durchaus in der Lage einen das Geschehen rüber zu bringen und auch einen die Charaktere nahezulegen, aber irgendwas ist da was stört. Irgendwas was das Geschehen unrealistisch macht, nicht greifbar macht. Es berührt mich nicht wirklich.

    Es gibt so viele schöne und große Sätze in diesem Buch, aber eben auch furchtbar belanglose Passagen.

     

    Fazit

    Ich finde das Buch nicht schlecht, es hat so seine Momente, aber insgesamt gibt mir das Buch nicht wirklich viel. Irgendwie komme ich an diesen Schreibstil nicht ganz heran.

    Es ist eine ganz nette Unterhaltung und es lässt mich auch nicht kalt, aber so wirklich berühren tut es mich auch nicht.

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    Ywikiwis avatar
    Ywikiwivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Liebesgeschichte mit 2 Hauptcharakteren, die sich von der Masse abheben. Leider hat's zum Ende hin bei mir aber nicht mehr gefunkt.
    Rezension zu "Dylan und Gray" von Katie Kacvinsky

    Gray ist ein cooler Typ. Er interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie und will aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste, schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende, und die beiden müssen erkennen, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.

    Meine Meinung:

    Süße Liebesgeschichte – baut zum Ende hin aber leider ab!

    Dylan und Gray erzählt die Liebesgeschichte von zwei (endlich mal) ziemlich außergewöhnlichen und überhaupt nicht perfekten Charakteren, die erst unterschiedlicher nicht sein können – aber beim näheren Betrachten doch einige Gemeinsamkeiten haben.

    Gray ist der unnahbare Außenseiter. Er schert sich nicht um Freunde und um Beliebtheit, sondern versucht den Tag einfach nur zu überstehen und findet abends Trost in seinen Computerspielen.

    Dylan dagegen strotzt nur so voller Lebensfreude und Energie und hat mich mit ihrer Weltansicht und Reiselust sehr an Rory Gilmore (Gilmore Girls) erinnert. :)

    Die Beiden zusammen ergeben recht schnell ein tolles Team. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Dylan und Gray, was mir ziemlich gut gefallen hat, da man so immer über die Gefühle der Beiden Bescheid wusste. Über Gray, der sich erst nicht eingestehen will, dass er Dylan mag und über Dylan die immer wieder versucht, das Rätsel um Grays Verhalten zu lösen.

    Doch dann neigt sich der Sommer dem Ende zu und somit auch Dylans Aufenthalt in Grays Heimatstadt. Die Beiden müssen sich eingestehen, dass Liebe halt manchmal nicht alles ist und ihre Zukunftsansichten nicht übereinstimmen.

    Bis zu diesem Punkt hatte mir die Geschichte auch wirklich ziemlich gut gefallen. Doch leider verlor sie für mich ab da den Reiz - es hat einfach nicht mehr gefunkt. Das Ende war dementsprechend eher mäßig, das Verhalten der Charaktere für mich nicht mehr nachvollziehbar, schade!

    Ich habe auch jetzt erst durch andere Rezensionen herausgefunden, dass es sich um eine Trilogie handeln soll. Äääääh... davon bin ich überhaupt nicht begeistert. :D Was soll denn da noch kommen? Nee, für mich ist die Geschichte abgeschlossen und gut ist.

    Fazit:

    Eine nette, eigentlich in sich abgeschlossene Geschichte, die zum Ende hin leider ihren Zauber verlor – für einen sonnigen Nachmittag aber wunderbar geeignet ist. ► 3.5 Sterne


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    Judiiables avatar
    Judiiablevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: zart-bitter-süße Jugendliebe
    zwei verrückte Käuze die sich finden

    meine Eindrücke:

    Dieses Buch habe ich im Rahmen eines Wanderbuches gelesen. Ich hatte zuvor noch nie von dem Buch gehört, gesehen, gelesen. Es ist ein Kinder- und Jugendroman über die Begegnung der ersten Liebe zwischen zwei College Studenten in den Sommerferien. Mein erster Gedanke war: zart-bitter-süße Jugendliebe. Mit viel Witz und Humor erzählen abwechselnd die beiden Charaktere Dylan und Gray ihre Eindrücke über den jeweils anderen und auch über ihre kritischen Momente, bis zum Ende des Sommers. Ich fand sie beide sehr gut gezeichnet, zu Beginn. Doch sehr schnell finden beide an einen Punkt, der sich von der Figur am Anfang unterscheidet. Zuerst empfand ich es als Wachsen der Figuren, aber weder Dylan noch Gray fanden zur Resignation. Doch es folgen noch zwei Bände in dieser Trilogie, daher hoffe und nehme ich an, dass es noch weiter gehen wird und sich die Figuren doch noch etwas besser auszeichnen.

    Trotzdem sind beide sehr charmant und reizen - für Teenager Verhältnisse sehr gut - zum Nachdenken an. Welche Träume will man leben? Was hat man verwirklichen können? Wird etwas nie realisierbar sein? Muss ich mich damit abfinden, oder ist meine Weltansicht überhaupt zu klein?

    Die Autorin/Übersetzung hat einige Wortspiele, die nahe an der Grenze zur Zitationswürdigkeit liegen. Ich fand den Roman teilweise sehr poetisch und schön formuliert.

    Literatur ist das Fenster zur Seele […]. Wenn man sich anpasst, macht man sich unsichtbar. Um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, muss man sich ab und zu trauen, aus dem Rahmen zu fallen. […] Was nützt es schon, ohne jeden Kratzer ins Jenseits zu verschwinden? Wenn man im Tod perfekt aussieht, heißt das nur, dass man nichts erlebt hat. Weil man zu feige war, etwas zu riskieren.

    Ich fand es sehr schade, dass einige Rechtschreib- und Grammatikfehler, sowie inhaltliche Unstimmigkeit vorkommen. Ein klarer Minuspunkt für das Lektorat/Korrektorat, sowohl auf Seiten der Übersetzung, als auch bei der Autorin, die das Buch selbstverlegt hat.

    Auch das Cover hätte mich nie zum Kauf überzeugt, daher ist es mir ws auch nie aufgefallen…

    Ansonsten ist das Buch in einfacher Alltagssprache verfasst, hat seine spannenden Momente und jene, die zum Schmunzeln anregen. Für junge Leser ist es durchaus anreizend.

    Inhalt:

    Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod auf den Ohren rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und vor allem will sie aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein – und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste in der Sommerhitze, sie schreiben eine Ode auf  einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende. Gray winkt ein Sportstipendium an einem weit entfernten College. Und auch Dylan hat Pläne: Sie will die Welt sehen und weiter jeden Tag wie ein Wunder erleben. Die beiden erleben, wie leicht es ist, sich zu verlieben – und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.

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    Seralina1989s avatar
    Seralina1989vor 4 Jahren
    Ausgeflippt und doch liebenswürdig

    Dass Dylan einfach in sein Leben spaziert passt Gray anfangs so gar nicht in den Kram, denn damit ist sein ruhiges Leben schlagartig vorbei. Denn Dylan wartet jeden Tag mit einer neuen Idee auf.
    Die beiden verlieben sich und Gray erlebt die schönste Zeit seit langem, bis zum Ende des Sommers, als sich ihre Wege trennen... Ob das ihre Liebe übersteht.

    Ich habe bereits "Maddie Freeman" 1+2 gelesen und geliebt. Und auch mit dieser Geschichte konnte mich die Autorin wieder voll und ganz an das Buch fesseln. Weiterempfehlung ohne Vorbehalte...

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    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 4 Jahren
    Einfühlsam und erfrischend anders

    Gray ist ein ruhiger, lässiger Typ und vor allem verrückt nach Musik. Er hat seinen iPod immer dabei, denn er versucht seine Umgebung auf Abstand zu halten. Dylan ist das absolute Gegenteil: Sie ist Energie geladen, beobachtet ihre Umgebung aufmerksam, sprüht vor verrückten und kreativen Ideen. Zwei Menschen könnten nicht unterschiedlicher sein und dennoch Freunden sich Dylan und Gray an, verlieben sich sogar. Doch der Sommer endet viel zu schnell und die beiden müssen lernen, wie schwierig es ist sich wieder zu finden, wenn man sich erst einmal verloren hat.


    ,,Dylan& Gray“ ist kein typischer Jugendroman, der kitschig oder oberflächlich ist und wichtige Themen nur kurz anreist. Von einer Seite zu anderen gewinnt die Geschichte an Tiefe. In dem Jugendroman dreht sich nicht alles um das Thema, wie sich zwei wunderschöne Teenager mit großem Tamtam und vielen Problem in einander verlieben, sondern wie schwierig es ist zusammen zu bleiben, die Erwartungen des anderen zu erfüllen, wenn die Luftblase des ersten Verliebtseins zerplatzt.

    Katie Kacvinsky bedient sich einem leicht verständlichen und dennoch philosophischen Schreibstil, der perfekt mit der Geschichte und der Atmosphäre des Buches harmoniert. Die nachdenklichen und stellenweise ernsten Abschnitte werden durch gut eingesetzte humorvolle Stellen aufgelockert.

    Die Liebesgeschichte wird aus Dylans und Grays Sicht geschildert, sodass der Leser die Möglichkeit erhält beide Protagonisten kennen zulernen und in die Gefühlswelten abzutauchen.
    Dylan wirkt auf den ersten Blick zunächst unscheinbar und verrückt, doch sie überrascht den Leser und Gray mit ihrer Lebenslust und ihrer Tiefsinnigkeit. Das ein oder andere Mal kommt sie auf die verrücktesten Ideen, die jedoch immer einen tieferen Sinn haben.
    Gray will dagegen niemanden an sich heranlassen und hat sich ein unsichtbares Schutzschild errichtet. Er musste schon einiges ertragen und in seiner Angst, traut sich Gray nicht mehr richtig zu leben. Dylan zeigt ihm wie toll und vielseitig das Leben sein kann und er nimmt das Leben wieder in die Hand.

    Mich hat der Jugendroman sofort in seinen Bann gezogen. Selten habe ich eine so einfühlsame und erfrischend andere Liebesgeschichte gelesen: Ohne Kitsch und voller tiefe. Eine absolute Leseempfehlung. 

    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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