Katie Kennedy

 3.8 Sterne bei 32 Bewertungen

Lebenslauf von Katie Kennedy

Katie Kennedy unterrichtet Geschichte. Als sie einmal in einer Feuerwache Unterricht geben musste, sprang bei jedem Feueralarm die gesamte Klasse auf und verließ den Raum. Das war allerdings nicht ihr einziger Notfall-Einsatz: Um überzeugende Unfallszenen schreiben zu können, machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Katie lebt mit Mann, Tochter und Sohn in Michigan, USA, genauso wie eine Million Fledermäuse.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Der Asteroid ist noch das kleinste Problem (ISBN: 9783522505505)

Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

 (32)
Erschienen am 21.03.2017

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Rezension zu "Der Asteroid ist noch das kleinste Problem" von Katie Kennedy

Leicht und erfrischend
pattyliestvor 2 Jahren

INHALT
Ein russisches Wunderkind soll die Welt retten. Yuri ist sich sicher, dass er ausgewählt wurde in die USA zu reisen und die NASA zu unterstützen einen Asteroiden - keinen Meteoriten! - von der Kollision mit der Erde abzuhalten, weil er beeindruckende Fortschritte in der Antimaterieforschung erzielen konnte. Für seine Teammitglieder und seinen Vorgesetzten ist dieses Gebiet jedoch noch zu unerforscht, da bisher keine Tests stattgefunden haben, und sie wollen die Problemlösung völlig anders angehen und nehmen Yuris Forschung nicht wirklich ernst.

MEINUNG
Ich hätte nicht gedacht, dass ich beim Lesen so viel schmunzeln und lachen muss. Ja, die Geschichte liefert, wie erwartet, katastrophale Weltuntergangsstimmung und eine Liebesgeschichte zwischen zwei unterschiedlichen Teenagern, aber eben auch noch viel mehr als das. Besonders hat mir das Aufeinanderprallen der Kulturen gefallen. Dabei meine ich nicht nur die russisch-amerikanischen Unterschiede, sondern auch die generationenübergreifenden Konflikte. Yuri steht zwischen so vielen Stühlen, dass Chaos vorprogrammiert ist. Mit Gleichaltrigen hat er so seine Probleme, aber auch seine Kollegen nehmen ihn nicht wirklich ernst.


"'Ich bin allein.' Noch nie hatte er eine größere Wahrheit von sich gegeben, dachte er." ~ S. 84

Die Charaktere folgen Schema F. Wirklich besonders sind diese nicht; eher simpel und durchschnittlich. Dennoch habe ich Yuri gerne bei dem Versuch beobachtet die Welt zu retten und gleichzeitig die Welt als normaler Teenager zu begreifen. Die Dynamiken zwischen den Charakteren haben die Standardeigenschaften der einzelnen Charaktere wohl für mich gerettet. Luna würde ich zwar nicht als Hippie bezeichnen, aber sie ist sicherlich das komplette Gegenteil von Yuri. Sie ist ein Freigeist und unglaublich lebensbejahend. Durch ihr aufgeschlossene Art, schafft sie es, dass Yuri nicht nur die Welt retten muss, sondern eine Welt retten will, die er als lebenswert erachtet. Mein heimlicher Favorit ist aber definitiv Lennon. Lunas Bruder stiehlt hier den beiden eindeutig die Show. Die Szenen mit ihm haben mich immer zum Lachen gebracht. Seine Lebenseinstellung ist einfach grandios. Macht euch einfach ein eigenes Bild. Er schafft es nämlich, dass die Geschichte sich selbst nicht allzu ernst nimmt - was vermutlich auch den Charme ausmacht.

"Die Pizzen kamen, und im Raum breitete sich der Geruch nach Oregano und Verzweiflung aus." ~ S. 254

FAZIT
Die Leichtigkeit von  Der Asteroid ist noch das kleinste Problem  ist wunderbar erfrischend. Wenn ihr Lust auf eine kurzweilig Geschichte habt, solltet ihr beim nächsten Besuch in der Buchhandlung Ausschau nach dem schönen Cover halten. Man weiß' zwar bereits von Anfang an was auf einen zukommt, aber die Reise dorthin lohnt sich dennoch.

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Rezension zu "Der Asteroid ist noch das kleinste Problem" von Katie Kennedy

Charmant, witzig und teilweise richtig tiefgründig
Tialdavor 3 Jahren

Bei Katie Kennedys „Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“ fand ich bereits den Titel charmant, und als ich den Klappentext gelesen hatte, stand fest: Will ich unbedingt lesen! Die gute Nachricht: Ich hatte mir nicht zu viel versprochen.

Die Story ist aus Sicht der dritten Person erzählt, wobei aber die ganze Zeit der 17-jährige Protagonist der Story begleitet wird. Yuri ist ein absolutes Physikgenie aus Russland und soll mit anderen Superhirnen der Welt diese vor einem riesigen Asteroiden retten. Ganz schön viel Druck für einen Teenie, sollte man meinen, zumal ihn keiner seiner älteren Kollegen wirklich ernst nimmt, obwohl Yuri doch ganz nah dran ist, des Rätsels Lösung zu finden. Doch die wirkliche Herausforderung ist für ihn ein Hippie-Mädchen namens Luna, das er durch Zufall in einer kleinen Pause außerhalb des Gebäudes kennenlernt.

Ich mochte dieses Buch sehr. Es ist locker und flüssig geschrieben – typisch Jugendbuch eben -, die Dialoge sind witzig plus teilweise dazu noch richtig tiefgründig und ich weiß jetzt endlich, warum Menschen mit russischer Muttersprache in anderen Sprachen oft die Artikel weglassen: weil es im Russischen keine gibt. Ich bin immer noch ganz hin und weg von diesem Aha-Erlebnis :-D. Dementsprechend authentisch sind auch Yuris wörtliche Reden – man merkt, dass er nicht in seiner Muttersprache spricht, und das fand ich einfach nur liebenswert.

Doch während sich zwischen Luna und Yuri eine lockerleichte Liebesgeschichte entwickelt, bringt der auf die Erde zurasende Asteroid einen bedrohlichen Aspekt mit in die Story, und ich habe am Ende mit Yuri den Atem angehalten. Zwar gibt es am Ende noch ein anderes Problem zu lösen, aber happyendverwöhnte Leser kommen trotzdem auf ihre Kosten.

„Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“ ist für Jugendliche ab 13 ebenso geeignet wie für Erwachsene, die Jugendbücher mit Situationskomik und einer Prise Ernst des Lebens mögen.

Fazit:

Eine tolle Geschichte, in der sich ein etwas weltfremdes russisches Physikgenie mit zwei Naturgewalten konfrontiert sieht: einem Asteroiden, der auf die Erde zurast, und der ersten Liebe.

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Rezension zu "Der Asteroid ist noch das kleinste Problem" von Katie Kennedy

Ein unterhaltsamer Happen für Zwischendurch mit gut gelungenen und sympathischen jungen Charakteren
Mietzevor 3 Jahren

Die Welt wird untergehen...
Zumindest ist sie auf dem besten Weg dorthin seit ein Asteroid entdeckt wurde, der mit großer Geschwindigkeit genau auf sie zuhält und in wenigen Wochen frontal auftreffen wird.
Um die Katastrophe zu verhindern wird ein Team aus den klügsten Köpfen ihrer jeweiligen Fachbereiche gebildet, darunter auch der 17-jährige Yuri aus Moskau - seines Zeichens Physiker mit dem Bereich Antimaterie. Dummerweise ist er nicht nur der Jüngste unter seinen Kollegen, seine Theorien sind auch nicht unbedingt anerkannt und daher hat er es schwer sich durchzusetzen - dabei kann er die Erde retten wenn ihm nur alle zuhören würden. Und dann ist da noch Luna, das Hippie-Mädchen mit dem grünen Glitzer-Lidschatten, das ihm zeigt, wie schön das Leben außerhalb von Universität und Erdenrettung sein kann. Kann Yuri sich durchsetzen oder endet alles in einem großen Knall?

Das Buch hat mich durch seine Leichtigkeit und seine jugendlich-flapsige Art aus meiner Flaute nach "Wintersong" gezogen. Dabei mochte ich vor allem Yuri mit seiner unbeholfenen Art. Als Physikgenie war Yuris Kindheit alles andere als gewöhnlich und dadurch ist er von seiner ganzen Art her eine Mischung aus genialem Erwachsenen und einem Teenager, der unbedingt die Liebe erleben will, sich heimlich aus Hotelzimmern stielt und manchmal einfach nur amerikanische Flüche lernen möchte. Diese Kombination ist anfangs sehr lustig und machte ihn mir als Charakter sehr sympathisch, im weiteren Verlauf des Buches hätte ich mir manchmal aber etwas mehr Ernst in manchen Situationen gewünscht. Stellenweise driftete das Buch ein wenig zu sehr ins Absurde/Überspitzte ab und das hat mich manchmal ein wenig genervt. Luna als Hippie-Mädchen mit ihrer offenen und lockeren Art war mein Highlight. Sie nimmt das Leben wie es kommt und das nicht ohne dabei nicht ihr eigenes Päckchen zu tragen zu haben. Ihre positive Art hat mich doch irgendwie aus meinem eigenen Loch geholt und ich wünscht ich hätte ihre Zuversicht. Als Charakter ist sie eine echte Bereicherung die auch aus dem steifsten Physiker endlich einen lebenslustigen Teenager zaubern kann. Auch ihr Bruder hatte es mir echt angetan. Die Charaktere in der Geschichte waren für mich wirklich gut gelungen. Aber ich mochte auch die Story rund um die Rettung der Welt vor dem heranrasenden Asteroiden, die Konzepte und Ideen, die Streitereien und wie Yuri versuchen muss sich durchzusetzen. Seine Probleme was das Thema Anerkennung betrifft und welche Schwierigkeiten er dadurch durchstehen muss waren gut umgesetzt, allerdings gibt es manche etwas fragwürdigen Situationen, bei denen ich nicht so sicher bin ob ich die Handlung gutheißen kann. Alles in allem war die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam, die Charaktere sympathisch und die Storyline soweit lustig und kurzweilig. Das Buch ist jetzt kein Highlight am YoungAdult/Jugendbuch-Himmel, aber ich kann sie euch dennoch empfehlen wenn ihr etwas lustig-jugendliches für Zwischendurch sucht.


Ein unterhaltsamer Happen für Zwischendurch mit gut gelungenen und sympathischen jungen Charakteren. Begleitet Yuri auf seinem schwierigen Spagat zwischen Rettung der Welt (bei der er sich erst einmal gegen die "Erwachsenen" durchsetzen muss) und dem Weg und den Bedürfnissen eines nicht ganz normalen Teenagers, der einfach nur die Liebe kennenlernen will und lernen möchte wie die Amerikaner fluchen. Kein Highlight, aber ein kurzweiliges Lesevergnügen und auf jeden Fall auch für Jüngere geeignet.


Schaut vorbei: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2018/01/rezi-der-asteroid-ist-noch-das-kleinste.html

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