Katie Kirby

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen

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Rezension zu "Prost, Baby!: Das Buch, das alle Helikoptereltern hassen werden" von Katie Kirby

Witziges Buch mit lustigen Stellen
Fabelhafte_Buecherweltvor 3 Monaten

Das Cover sieht doch einfach toll aus. Und genauso sehen auch die restlichen Bilder in dem tollen Buch aus. Sie sind witzig, einfach und zeigen Szenen des täglichen Alltags.

Ich habe mich von der ersten Seite an köstlich amüsiert und musste teilweise weinen vor lachen oder weinen. Denn es gibt auch traurige Kapitel in dem Buch. Die Autorin hat einfach alle Themen vom Kinderwunsch, über die Schwangerschaft bis hin zum Leben mit Kindern aufgeschrieben.

Die Szenen wurden meist wirklich sehr witzig und lustig dargestellt. Natürlich ist vieles davon übertrieben, doch nur mit einer gewissen Portion Humor kann man das Leben mit Kindern und auch dieses Buch überstehen.

Einzig das leidige Thema Alkohol hat mich etwas gestört. Für meine Verhältnisse säuft die Autorin eindeutig zu oft und zu viel. Ich bin keine Frau, die Alkohol braucht und trinkt. Während beiden Schwangerschaften habe ich keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen und auch während der zwei Jahre dauernden Stillzeit habe ich so gut wie nie Alkohol getrunken. Wozu auch? Tja, ich weiß es nicht. Die Autorin brauchte ihn anscheinend öfter.

Vielen Dank das Bloggerportal von Randomhouse und den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

 

Fazit

Ich kann das Buch wirklich empfehlen, jedoch darf man die Autorin und die beschriebenen Situationen nicht allzu ernst nehmen. Humor ist bei diesem Buch sehr wichtig.


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AiHaninozukas avatar

Rezension zu "Prost, Baby!: Das Buch, das alle Helikoptereltern hassen werden" von Katie Kirby

Prost, Baby!
AiHaninozukavor 3 Monaten

"Prost, Baby!" ist das erste Buch, was ich von Katie Kirby gelesen habe und sie konnte mich damit absolut für sich gewinnen!

Katie erzählt mit viel Humor über ihr Leben als Mutter und wie sie alles meistert, auch wenn fast gar nichts so läuft, wie sie sich das vorgestellt hat. Sie lebt mit ihrem Mann J und zwei kleinen Jungs in Brighton und das Buch enthält verschiedene Abschnitte, die das Leben mit Kind betreffen. Von dem Tag der Entbindung und den ersten Tagen zuhause, bis zu den Schwierigkeiten, die das Einkaufen, oder kinderlose Freunde, mit sich bringen. Es gibt auch einige Seiten, in denen sich ihr Mann dazu äußert, kurze Interviews mit ihren eigenen Eltern über die Unterschiede ein Kind heute und damals zu bekommen und ein sehr kurzes, witziges Interview mit ihren zwei Jungs.

Neben Texten und Listen sind außerdem Illustrationen von ihr enthalten, die zwar sehr schlicht, aber wahnsinnig witzig sind. Sie erzählt in nicht all zu langen Abschnitten über ihr Leben vor den Kindern und auch wie sich die Beziehung zu J verändert hat, was die Unterschiede zwischen Kind 1 und Kind 2 sind, im Bezug auf die guten Vorsätze/Planungen, wie man das erste Kind erziehen möchte und wie sie ihre Kids liebt, obwohl sie sie manchmal in den Wahnsinn treiben - aber Gin regelt alles!

Neben den lustigen Geschichten und dem trockenen Humor gibt es aber auch ernstere Passagen und Katie ermutigt die Menschen, weniger Wert auf die Meinung anderer zu geben und andere nicht so hart zu kritisieren, denn es gibt keinen "richtigen" Weg, ein Elternteil zu sein. Ich fand sowohl die witzigen, als auch die ernsten Abschnitte sehr interessant und inspirierend. Katie gibt einem viel auf den Weg mit, ohne dabei ein Elternratgeber zu sein. 

Für mich war das Buch ein kleines Highlight, obwohl ich selbst noch keine Kinder habe. Der Mix aus Humor und Ernsthaftigkeit hat mich wunderbar unterhalten und mir einiges mitgegeben, was ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten werde, wenn ich mal eigene Kinder haben werde. Sie verschönert nichts, sondern gibt es ungefiltert so wieder, wie sie es wahrnimmt und hebt sich damit von anderen Büchern ab, wie alles perfekt machen wollen und einem am liebsten vorschreiben würden, wie man sein Kind erzieht, aber Katie bringt es auf den Punkt - es gibt keinen pauschalen Weg, der für jeden funktioniert. Mir hat das Buch wirklich gefallen, weil es authentisch ist und zeigt, wie das Leben mit Kindern wirklich aussehen kann. Dass man seinen Kindern 10 Mal sagen muss, dass sie sich anziehen sollen, dass man schlaflose Nächte hat, weil die Kleinen einfach nicht schlafen wollen und dass man sehr wohl gestresst sein darf und eben nicht nur alles rosarot mit Glitzerwölkchen ist. Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert!

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santinas avatar

Rezension zu "Prost, Baby!: Das Buch, das alle Helikoptereltern hassen werden" von Katie Kirby

Das Buch ist all den Eltern gewidmet, die gelegentlich, oftmals oder ständig an sich zweifeln
santinavor 6 Monaten

Dieses Buch ist laut Buchbeginn für diejenigen, 

die zu viel herumschreien die ein stummes „Leck mich!“ in den Kühlschrank brüllen die null Geduld haben die abends ihren Wein brauchen die Einwilligungserklärungen für die Schule vergessen bei denen die längst überfälligen Bibliotheksbücher herum liegen die ohne Bestechung mit Süßigkeiten aufgeschmissen wären

Da mein bester Freund der Meinung ist, dass ich gelegentlich Anwandlungen einer Helikoptermutter an den Tag lege, habe ich mich vom Titel des Buches direkt angesprochen gefühlt. Der Buchbeginn hat sein übriges dazu beigetragen.

So ähnlich war es, als wir mit dem ersten Kind nach Hause gegangen sind.

Die Autorin berichtet auf sehr unterhaltsame Weise von ihren alltäglichen Problemen und illustriert ihr Buch mit Strichmännchenbildern. Ich habe oft geschmunzelt, ich habe mich auch wiedererkannt und wenn ich bedenke, wie oft ich mich wiedererkannt habe, bin ich wohl eher eine Raben- als eine Helikoptermutter. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass viele Mamas und Papas sich in diesem Buch wiederfinden werden, weil es mitten im Leben spielt.

Trotz all des Humors, den sich die Autorin offensichtlich bewahrt hat, lässt sie ihre Leser auch an den schlimmsten Stunden ihres Lebens teilhaben. „Die Dinge stehen nicht gut für ihr Baby.“ Ein Satz, den man als (werdende) Eltern nie hören will.

Für mich kommt das Buch zehn Jahre zu spät, denn als die Kinder klein waren, habe ich mich mehr als einmal verunsichern lassen. Heute weiß ich, dass meine Kinder auch nicht anders sind, als andere Kinder.

Die Autorin hat sich gefragt, was eine gute Mutter ausmacht. Danach hat sie ihre Kinder gefragt, warum sie eine gute Mutter sei.


Und das führt mich zu einem Absatz des Buches, der im Grunde schon alles aussagt:

Das Buch ist all den Eltern gewidmet, die gelegentlich, oftmals oder ständig an sich zweifeln, obwohl sie es wirklich nicht nötig hätten. Denn für die, auf die es wirklich ankommt, sind sie ihr Ein und Alles und die lieben sie mehr als alles in der Welt.

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