Katie MacAlister Steamed

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Inhaltsangabe zu „Steamed“ von Katie MacAlister

Kapitänin Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei merkwürdig gekleidete blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Den Computertechniker Jack Fletcher und seine Schwester hat es in Octavias Welt verschlagen, nachdem eines von Jacks nanomechanischen Experimenten schiefgegangen ist. Octavia will ihre ungebetenen Gäste so schnell wie möglich wieder los werden, obwohl sie für Jack schon bald tiefe Gefühle hegt. Da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, das Schlimmste zu verhindern ...

An sich ein sehr lustiges Buch und komplett anders als erwartet. Empfehlenswert für Leute die auch über schlechte Witze lachen können.

— ButterflyEffekt24
ButterflyEffekt24

Flache Story, flache Charaktere... sorry das war nix!

— Svarta
Svarta

Ein paar Seiten mehr wären an der ein oder anderen Stelle nicht schlechter gewesen

— MrsFoxx
MrsFoxx

Ich war enttäuscht, das Buch kann absolut nicht mit den anderen Büchern der Schriftstellerin mithalten. Nicht empfehlenswert.

— Luzifair
Luzifair

Warte schon sehnsüchtig drauf! <3

— Galy
Galy

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  • Steamed

    Steamed
    Svarta

    Svarta

    Inhalt: "Kapitänin Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei merkwürdig gekleidete blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Den Computertechniker Jack Fletcher und seine Schwester hat es in Octavias Welt verschlagen, nachdem eines von Jacks nanomechanischen Experimenten schiefgegangen ist. Octavia will ihre ungebetenen Gäste so schnell wie möglich wieder los werden, obwohl sie für Jack schon bald tiefe Gefühle hegt. Da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, das Schlimmste zu verhindern..." Auf dieses Buch war ich ja total gespannt... Steampunk, gemischt mit einer Romanze und viel Abenteuer... das hat zumindest der Klappentext versprochen und da hatte ich echt große Lust drauf! Der Anfang war auch noch vielversprechend, wenn auch etwas chaotisch und teilweise unübersichtlich, aber das wird schon noch, dachte ich mir... Tja und das wurde es eben nicht! Desto weiter die Geschichte fortschritt, desto genervter war ich... aber irgendwann wollte ich auch nicht mehr abbrechen, da ich schon ein Großteil hinter mir hatte. Die Story war einfach so flach und abgedroschen, das ich manchmal nur mit den Augen rollen konnte! Ich habe wirklich etwas originelleres erwartet, grade weil es nicht so viele Bücher mit Steampunk-Hintergrund gibt. Das Steampunk-Setting fand ich grundsätzlich eine tolle Idee, es ist mal was anderes unter den vielen Liebesromanen die es mittlerweile gibt und auch der Hauptgrund wieso ich das Buch lesen wollte, allerdings wurde es einfach schlecht umgesetzt und nicht gut genug verknüpft... die Geschichte hätte auch überall stattfinden können. Die Charaktere waren mir allesamt zu flach, oberflächlich und viel zu überzeichnet... gerade die beiden Protagonisten fand ich eher anstrengend als sympathisch. Jack fand ich anfangs noch interessant, aber irgendwann ging er mir mit seiner Art dermaßen auf die Nerven... ich konnte nich nachvollziehen was Octavia an ihm fand, ich hätte ihn ständig eine reinhauen können ihrem ach so perfketen Jack... *würg* Auch sie mochte ich anfangs... ich hatte Respekt vor ihrer Vergangenheit und ihren Prinzipien. Aber nach einiger Zeit macht sie eine extreme Wandlung durch und wird extrem wankelmütig und wirft ihre Ideale einfach so über Bord. Es geht im Buch hauptsächlich um das Geplänkel zwischen den beiden... es scheint sich, gerade bei den Dialogen, alles ständig zu wiederholen. Ständig geht es nur um ein und dassellbe: nämlich wann und wie die beiden miteinander im Bett landen... und das zu den unmöglichsten Gelegenheiten. Die Handlung bzw. Dialoge drehen sich oft um zu viel Unnötiges, so dass es mit der Story überhaupt nicht voran ging. Vieles an der Handlung war auch einfach unlogisch und überhaupt nicht nachvollziehbar erörtert. Ohne Spoilern zu wollen nehme ich mal das im Klappentext beschriebene Beispiel von dem "Unfall" der Jack und seine Schwester in die Welt katapultiert. Das wird überhaupt nicht näher beleuchtet und ist ungenügend beschrieben... das ist wirklich einfach nur schwach und es kam mir so vor, als wäre der Autorin da nichts besseres eingefallen und so kam dieser plumpe "Unfall" zustande...  Und das ist öfter so! Jack und Octavia sind mal wieder in einer brenzligen Situation: schwupp irgendwas passiert aus heiterem Himmel und sie sind gerettet... das war mir einfach zu leicht und unglaubwürdig! Sorry das geht besser. Fazit: Sehr schwache Story, flache Charaktere und es dreht sich immer nur um das eine... Der Anfang war ganz gut und das Cover ist auch super, aber das wars dann auch leider. Ich vergebe 2 (1,5 ;) ) Sterne.

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    • 4
    Bella5

    Bella5

    17. July 2015 um 05:40
  • Ein Steampunk-Liebesroman der lustig und spannend sein will

    Steamed
    Aduja

    Aduja

    12. November 2014 um 00:39

    Dieses Buch hat mein Durchhaltevermögen ziemlich herausgefordert. Der Klappentext lautet wie folgt: EIN BLINDER PASSAGIER ZUM VERLIEBEN … Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Durch ein missglücktes Experiment wurden Jack Fletcher und seine Schwester in Octavias Welt geschleudert. Diese will die beiden so schnell wie möglich wieder loswerden, obwohl der gut aussehende Jack ihr Herz höher schlagen lässt. Da erfährt sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur mit Jacks Hilfe kann Octavia das drohende Unheil noch abwenden... Darunter steht folgender Kommentar der Romantic Times: Ein cleverer Steampunkroman, gewürzt mit dem typischen MacAlister-Humor. Was genau an der Geschichte clever sein sollte, ist mir entgangen. Die Charaktere sind flach, nicht durchdacht und handeln auf schreckliche Art absurd. Die Hauptcharaktere benehmen sich wie läufige Hunde und fallen an den absurdesten Stellen in der Geschichte übereinander her. Ein älteres männliches Crewmitglied entblößt vor seinem weiblichen Captain mal eben die Genitalien. Der Koch des Luftschiffes betreibt schon fast sexuelle Belästigung, in dem er in jedem Satz mindestens ein seltsames Kompliment an Captain Pye unterbringt. Nicht zu vergessen ist auch das Crewmitglied, das immer plötzlich erscheint und verschwindet. Diese Fähigkeit wird jedoch weder näher beleuchtet, noch ist sie in irgendeiner Weise relevant für die Geschichte, trotzdem nimmt sie bei jedem Auftauchen der Figur gefühlt eine halbe Seite ein. Leider konnte ich den Humor auch nicht wirklich entdecken und so bleibt mir nur übrig zu sagen, dass dieser Roman definitiv verschwendete Zeit war. Würde er nicht in die Fantasy-Challenge passen, hätte ich ihn wohl auch spätestens bei der Hälfte einfach abgebrochen.

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  • Luftschiff-Piraten

    Steamed
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    24. June 2014 um 18:22

    Ausgerechnet auf ihrem Jungfernflug als Captain eines Luftschiffes des Königlich Englischen Aerocorps landen aus heiterem Himmel zwei blinde Passagiere auf Oktavias "HIMA Tesla". Jack und seine Schwester Hallie werden durch einen "Unfall" aus ihrer modernen Zeit in ein viktorianisches Paralleluniversum katapultiert. Nicht ganz so schlimm für Steampunk-Fan Jack, der nicht nur Gefallen an der Tesla findet, sondern auch am Attraktiven Captain. Als beide von einem Attentat erfahren, versuchen sie alles, um gemeinsam einen fürchterlichen Krieg zu verhindern. Eine sehr schöne Idee von Besteller-Autorin Katie MacAllister, leider wird einiges im Buch ein einer Geschwindigkeit erzählt, bei der man als Leser gar nicht mehr mitkommt und manche Stellen sogar nochmal nachlesen muss um den Anschluss nicht zu verpassen. Was wohl als Aufschwung für die sowieso vorhandene solide Spannung gedacht war, lässt den angenehmen Lesefluss leider manchmal etwas stocken. Auch Jack als Hautprotagonist sagt mir nicht so zu. Der Aufdringliche Kerl denkt sogar dann nur an Sex mit Oktavia als seine Schwester Hallie am Galgen zu sterben droht. Das war dann doch etwas zu viel für meinen Geschmack. Der Captain hingegen ist eine faszinierend starke Frau, die sich so schnell nichts gefallen lässt und sich mit viel Einfallsreichtum in einer Männerdomäne zu behaupten weiß. Der Schreibstil ist meist angenehm flüssig und kommt mit vielen Fachsimpeleien um Steampunk-Sachen und der historischen Sprache Oktavias wunderbar authentisch beim Leser an. Fazit: Einige Schwächen, vor allem im Bereich "Männlicher Hauptdarsteller" dämpfen meine Euphorie zu diesem Buch leider etwas und sind Grund für den Punktabzug. Eine Leseempfehlung für Steampunk-Fans gibts aber trotzdem.

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  • Katie, bleib bei deinen Vampiren

    Steamed
    cybersyssy

    cybersyssy

    07. April 2013 um 19:42

    *** Klappentext *** Kapitänin Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei merkwürdig gekleidete blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Den Computertechniker Jack Fletcher und seine Schwester hat es in Octavias Welt verschlagen, nachdem eines von Jacks nanomechanischen Experimenten schiefgegangen ist. Octavia will ihre ungebetenen Gäste so schnell wie möglich wieder los werden, obwohl sie für Jack schon bald tiefe Gefühle hegt. Da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, das Schlimmste zu verhindern ... *** Meine Meinung *** Katie MacAlister kannte ich bereits von einigen Vampir-Geschichten und so war ich umso gespannter, wie dieses andere Genre von ihr umgesetzt wird. Es ist mein erstes Buch, welches in die Kategorie „Steampunk“ fällt. Die Handlung war ganz nett und es gab nur eine Überraschung und zwar am Ende. Der Rest der Handlung war vorhersehbar und stellenweise recht witzig. Die Figuren wirken recht konstruiert und das macht die Geschichte nicht wirklich spannender. MacAlisters Schreibweise ist leicht zu lesen, keine komplizierten technischen Erklärungen, sondern schön seichte Unterhaltung. Die Spannung ist schon vorhanden, aber durch die Vorhersehbarkeit nicht sehr hoch. Die erotischen Szenen waren stellenweise echt lächerlich, sorry, Katie, aber das geht besser. Okay, ich wollte keine hochtrabende Lektüre, sondern leichte Unterhaltung und das hat MacAlister geschafft. Doch ich glaube, es gibt besser Steampunk-Bücher und die MacAlisters Vampir-Romane haben mir besser gefallen. Ich vergebe knappe 4 Sterne.

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  • Steamed

    Steamed
    Karokoenigin

    Karokoenigin

    04. April 2013 um 20:44

    Wie man schon am Titel merkt, ist der Roman dem Steampunk zuzuordnen. Da ich ziemlich neugierig auf diese Thematik war, hab ich mir das Buch aus der Bücherei mitgebracht und muss zugeben, dass dieses Buch wohl das schlechteste war, um in diese Thematik einzusteigen. Das Cover fand ich sehr ansprechend. In Brauntöne gehalten und mit den Zahnrädern im Hintergrund entsprach es doch meinen Vorstellungen von Steampunk. Und auch der Klappentext versprach eigentlich, dass es ganz interessant sein würde. Es geht um Jack Fletcher, der nach einem fehlgeschlagenen Experiment zusammen mit seiner Schwester Hallie in eine andere Welt gelangt. Und zwar in die "Steampunk-Welt" von Kapitänin Octaivia Pye, die zum ersten Mal alleine ein Luftschiff führt. Sie unternimmt ein paar halbherzige Versuche, ihre beiden blinden Passagiere - die natürlich zunächst für ein paar Spione gehalten wurden - loszuwerden, doch im Endeffekt gelangen sie alle gemeinsam nach Rom. Und genau da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das es zu verhindern gilt. In diesem ganzen Tumult entdeckt auch die prüde Octavia Pye, dass sie sich zu Jack Fletcher hingezogen fühlt. Und genau da liegt das Problem des Romans. An allen Ecken und Enden finden sich scheinbar sinnlose Schäferstündchen von Octavia und Jack. Sogar als sie in einem Geheimgang einen Ex-Liebhaber von Octavia beobachten, den sie dringend sprechen müssen, um das Attentat zu verhindern. Des weiteren konnte ich mich auch nicht so recht mit Katie MacAllisters Humor anfreunden. Ich hatte mir eine Stelle im Buch markiert, aber die kann ich leider nicht mehr zeigen, weil ich das Buch ja schon wieder abgeben musste. Jedenfalls hat mir das Buch alles in allem gar nicht gefallen. Die eigentliche Handlung, also die, das Attentat zu verhindern, wird verdrängt durch diesen ekelhaften Humor und die ständigen sexuellen Andeutungen, die gemacht werden. Es geht darum, ob Octavia ihr Korsett über oder unter der Bluse trägt und das nicht nur einmal. Das Buch bekommt also leider nur ein Herz von mir. Wer meine Rezensionen bisher verfolgt hat weiß, dass ich noch nie ein Buch so schlecht bewertet habe, aber ich habe auch schon lange kein so enttäuschendes Buch mehr gelesen.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. November 2012 um 18:25

    Als Einsteigerin in die Welt des Steampunk hatte ich vom Klappentext her eine humorvolle Abenteuergeschichte mit einer kleinen Romanze an der Seite erwartet. Das Konzept klang auch schon ganz lustig: Steampunk-Fan der heutigen Zeit gerät durch einen Unfall in die Welt seiner Träume, auf ein Raumschiff in einer alternativen viktorianischen Welt. Dazu noch die obligatorische Verschwörung gegen die Regierung und das kurzweilige Lesevergnügen wäre perfekt. Dem war allerdings nicht so! Schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass jeglicher roter Faden anhand der sich anbahnenden Romanze zwischen der Hauptperson und einer Luftschiffpiloten abgeschnitten wurde. Doch "Romanze" ist hier das falsche Wort, viel mehr kämpfte ich mich durch wiederholte Beschreibungen, wie der Protagonist seiner Angebeteten auf den wohlgeformten Hintern schaut, und später auch, wie die beiden an den diversesten Orten miteinander zu Gange kommen. Im Bereich der Fanfiktion würde man das als "PWP" ("Plot? What Plot?", wahlweise auch "Porn without Plot") bezeichnen, doch während ich im kostenlosen Internet über so etwas eher hinwegsehen kann, ärgert es mich bei Büchern zum Anfassen dann doch, vor allem, da ich den Klappentext in der Hinsicht wirklich irreführend fand. Zusammenfassend empfehle ich das Buch also jenen, die auf oben erwähntes PWP in steampunkiger Atmosphäre stehen, der Rest hält lieber Ausschau nach Büchern mit mehr Handlung.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2012 um 15:01

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Die Idee selbst klang so unglaublich gut! Steampunk Romanze? Alternatives Universum? Lustige und frische Unterhaltung? Aber immer gerne doch! Leider hat sich „Steamed“ als genauso schlecht heraus gestellt, wie ich nach dem Lesen der Rezensionen dazu befürchtet hatte. Nachdem ich die ersten zwei, drei Kapitel hinter mir hatte, war von der tollen Idee leider nicht mehr allzu viel übrig. Zu einem nahezu lächerlichen Weltenaufbau kamen vollkommen unrealistische Charaktere und eine konfuse Handlung. MacAlisters parallel Universum war völlig unausgegoren und auf einer Hintergrundidee aufbaut, von der der Leser leider so ziemlich gar nichts mitbekommen hat. Dadurch dass man auch sonst im Laufe des Buchs kaum etwas über die Welt erfahren hat bzw. das, was man erfahren hat, die Bezeichnung Steampunk kaum verdient hat, konnte „Steamed“ in diesem Bereich gar nicht punkten. Die Handlung war ähnlich an den Haaren herbeigezogen und hat auf mich ebenfalls sehr leer, konstruiert und erzwungen gewirkt. Spannung und Spaß am Lesen kommen da jedenfalls nicht auf. Am abwegigsten jedoch waren für mich die Charaktere. Zwar hatten sie alle ihre vorgeschriebenen Rollen, die im Grunde genommen auch durchaus Sinn gemacht hätten, eventuell die Geschichte sogar lesenswert gemacht hätten, doch leider standen ihre Handlungen so dermaßen im Widerspruch zu den ihnen zugedachten Rollen, dass es einfach gar nicht mehr nachvollziehbar war. Alles in allem ist Katie MacAlisters Roman „Steamed: 30° West 100° Liebe“ war, gelinde gesagt, eine wirkliche Zeitverschwendung für mich.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Elachu

    Elachu

    09. September 2012 um 00:38

    Steamed ist ein Buch, das einen sehr interessanten Klappentext besitzt und auch eine sehr gelungene Beschreibung. Auch das Cover ist meiner Meinung nach wirklich schön geworden. Leider habe ich damit aber auch schon alle positiven Dinge erwähnt, die es über das Buch zu sagen gab. Mit der Empfehlung, dass es das beste Steampunkbuch sein soll, bin ich voller Erwartung rangegangen und wurde bitter enttäuscht. Davon mal abgesehen, dass pure Liebesgeschichten sowieso nicht meins sind, hat man von dem Steampunk nur am Rande mitbekommen. Nämlich auf den kurzen Momenten, wo die beiden Hauptcharaktere wirklich mal voneinander losgekommen sind, oder es geschafft haben, mal für längere Zeit aus dem Bett zu kommen. Die Charaktere sind sehr flach und auch bei den Dialogen hatte ich andauernd das Gefühl, dass sie andauernd nur das selbe erzählen. Octavias Meinung und Gedankengänge, die mal nicht mit Jack oder Sex zu tun hatten, waren total verworren und widersprüchlich. Paradebeispiel dürfte dafür wohl ihre Vergangenheit sein, über die sie mehrmals ihre Meinung änderte und dann, suprise suprise, kam die große Überraschung. Auch Jack löste in mir nur das Gefühl aus, dass ich ihn schütteln und anschreien anstatt dahinschmelzen möchte. Seltsamerweise gesehen auch immer wieder viele seltsame Zufälle, welche die verschiedenen Gefahren und Situationen für Octavia und Jack immer wieder zum guten Ausgehen lassen. Immer kommt irgendwer in letzter Sekunde zur spektakulären Rettung oder genau in diesem Moment hatte man einfach unbeschreibliches Glück. Tut mir leid, aber irgendwann ists dann doch zuviel des Guten. Wer Liebesgeschichten mag, und den extreme Meinungsänderungen und zuviele seltsame, aber glücklich endende Zufälle nichts ausmacht, der sollte mit dem Buch durchaus Spaß haben können. P.S. Es tut mir leid, dass ich nicht näher auf meine Meckerpunkte eingehen kann, ohne zuviel von dem Inhalt zu spoilern. Hoffe, man kann meinen Unmut trotzdem nachvollziehen.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Anahid

    Anahid

    09. August 2012 um 09:00

    Kapitänin Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei merkwürdig gekleidete blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Den Computertechniker Jack Fletcher und seine Schwester hat es in Octavias Welt verschlagen, nachdem eines von Jacks nanomechanischen Experimenten schiefgegangen ist. Octavia will ihre ungebetenen Gäste so schnell wie möglich wieder los werden. Auch wenn zwischen ihr und Jack schon bald gefährlich die Funken fliegen. Da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, das Schlimmste zu verhindern. Jack Fletcher steht auf eigenwillige Experimente und scheint ein schlaues Kerlchen zu sein. Erst bin ich von ihm ganz angetan und auch seine Schwester scheint eine patente Frau zu sein. Er muss wohl ganz gut aussehen, der Jack, und die Geschichten, die er erzählt, hören sich recht witzig an. Dass, die beiden dann plötzlich auf ein Luftschiff geschleudert werden, ist etwas das mich richtig stört. Wie kann das passieren? Und hätte man nicht gleich die ganze Geschichte in der Welt des Luftschiffes ansiedeln können? Ich weiß, dass Steampunk-Romane etwas unrealistisch sind, aber muss man diese Tatsache noch mit diesen Zeitsprung-Dingsbums unterstreichen? Dadurch erschien mir einiges noch unwirklicher. Octavia ist mir erst auch mächtig sympathisch, weil sie die erste Frau ist, die ein Luftschiff steuern darf. Aber dann passt irgendetwas nicht mehr zusammen. Dauernd meint sie, dass ihre Mannschaft sie testet, dass sie durch ihre Vergangenheit einen Vorteil hat, später ist die Vergangenheit ein Nachteil und so geht es immer weiter. Sie verhält sich oft anders, als man denken würde. Und ihr Handeln passt oft nicht zu dem, was sie sagt. Dass es eine Liebesgeschichte gibt, ist leider unausweichlich und für meinen Geschmack viel zu aufgebauscht. Vor allem da unser hübscher Mann aus dem Nichts auftaucht und das gar nicht schlimm ist. Ich habe mich sehr gequält mit diesem Buch und es war auch mein erstes Buch von Katie McAlister. Man muss alles mal probieren und ich habe es wirklich versucht, aber meine Welt ist es nicht. Einige Ansätze haben mir wirklich gefallen, aber später wurde mir die Geschichte etwas zu oberflächlich und der Liebe zu viel Raum gelassen.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Evejean

    Evejean

    24. July 2012 um 17:36

    Ich war persönl enttäuscht von den Buch, da ich ihre anderen Bücher sehr mag. Aber hier fehlt mir irgenwie etwas ohne das man es genauer benennen kann. Das Ende kam zu plötzlich und war genau so wie das ganze Buch ohne wirklichen Sinn für mich

  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    walli007

    walli007

    10. April 2012 um 09:33

    Eine Luftfahrt, die ist lustig Jack Fletcher und seine Schwester Hallie Norris haben in Jacks Büro einen Unfall mit flüssigem Helium. Erwachend finden sie sich auf einem Luftschiff wieder. Luftschiff? Das muss ihnen doch jemand einen Streich gespielt haben oder sie träumen (beide das Selbe?). Captain Octavia Pye, an der Jack sofort einen Narren gefressen hat, überzeugt die Geschwister, dass ihnen die Phantasie keinen Streich gespielt hat. Und besonders Jack ist bald Feuer und Flamme, nicht nur für das Steampunk-Abenteuer, das er erlebt, sondern auch für die hübsche Octavia. Wieder mal hatte ich hier eine leichte Lektüre, die gerade in ihrer Überzogenheit oft erheiternd wirkte. Wie aus einem Comic sind die abenteuerlichen Geschichten, die Octavia und Jack erleben. Dazu eine deftige Romanze, in die die beiden Protagonisten sich mit Vergnügen hinein stürzen. Sicherlich nicht so anspruchsvoll, aber doch sehr unterhaltsam, genau das Richtige für einen Urlaubstag, der so mit einem Schmunzeln beginnt.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Schattenkaempferin

    Schattenkaempferin

    19. January 2012 um 13:54

    Beim ersten Flug unter ihrem Kommando eines Luftschiffes der kaiserlichen Flotte werden in Octavia Pyes Frachträumen zwei vermeintlich blinde Passagiere entdeckt, deren Identität zwar unklar ist, jedoch recht schnell in Richtung Rebellen der „Schwarzen Hand“ definiert werden. Dass Jack und Hallie durch einen Arbeitsunfall mit flüssigem Helium nur zufällig auf der „Tesla“ gelandet sind und eigentlich aus einer Parallelwelt kommen, ist jedenfalls nicht unbedingt die Geschichte, die Octavia die liebste wäre. Abgesehen von dieser sehr verrückt klingenden Überzeugung hat Jack allerdings auch noch dieses gewisse Etwas, dass eine unheimliche Anziehungskraft auf Octavia ausübt. Und auch Jack ist überaus hingerissen von dieser Dame, die in bester Steampunk-Manier gekleidet ist und sich auch dementsprechend benimmt. Wohl oder übel müssen sich Jack und Hallie bis zur Landung des Luftschiffes in Italien der Mannschaft anschließen, doch dort hört das gemeinsame Abenteuer natürlich nicht auf. Während Jack und Octavia ihrer Anziehungskraft erliegen, wird Hallie auf kaiserlichem Grund und Boden festgenommen und der Spionage bezichtigt. Ohne eine wirkliche Verhandlung wird sie zum Tode durch den Strang verurteilt – und nur die Hilfe von ehemaligen Liebhabern Octavias kann Jacks Schwester noch vor diesem retten. Während der heimlichen Flucht mit der „Tesla“ folgt eine Schwierigkeit der nächsten und ehe sie es sich versehen, stehen Octavia und Jack vor Entscheidungen, die nicht nur Hallies, sondern auch ihr eigenes Leben und das des Kaisers betreffen. Heiß, heißer, Steamed! Wer dachte, dass es nach Dragon Love und Silver Dragons unmöglich noch heißer im Hause MacAlister werden kann, der wird sich während der Lektüre von Katies Ausflug ins Steampunk-Genre eines Besseren belehren lassen müssen. Denn wie gewohnt präsentiert die Autorin auch in ihrem aktuellen Roman, der eine gut abgestimmte Mischung aus Steampunk und Romantic Fantasy darstellt, jede Menge heißer Szenen, spritziger Dialoge, sympathischer Charaktere und humorvollem Unterhaltungswert. Da macht es auch nichts, dass die Grundgeschichte nicht von besonderer Tiefe zeugt, sondern eher als eine Art Beigabe anzusehen ist. Denn die Idee des Settings – Luftschiffe, viktorianische Kleidung und Verhaltensweisen, ein Kaiser und zwei gegnerische Parteien, die sich untereinander ebenfalls bekriegen – hätte unter Umständen sehr viel mehr bieten können. Doch bei Katie MacAlisters Romanen kommt es den meisten Lesern wahrscheinlich sowieso nicht auf die Geschichte an sich an, und mit der Gestaltung ihrer Charaktere und der sehr direkten Sprache eben dieser, dem Aufbau der schlüpfrigen Szenen und deren offenherzige Natur sowie der Verbindung aus romantischer Geschichte und spannungsaufbauendem Nebenplot kann die Autorin ihre Fans einmal mehr von ihrem Können überzeugen. Auch wenn oder vielleicht gerade weil nach dem Lesen nicht viel vom Inhalt hängen bleibt und man sich ohne große nachträgliche Beschäftigung dem nächsten Schmöker widmen kann, fällt Steamed völlig zu Recht in die Sparte der kurzweiligen Unterhaltungsliteratur – und mal ehrlich, manchmal braucht man eben auch genau das: Unterhaltung, ohne den Kopf übermäßig anstrengen zu müssen, und herzhaftes Schmunzeln, bis einem die Gesichtsmuskeln weh tun. Der Ausflug in Richtung Steampunk ist Katie MacAlister also mit minimalen Abstrichen definitiv gelungen – die Wartezeit bis zum nächsten Silver Dragons-Band, der im Dezember erscheinen wird, dürfte den ungeduldigsten Lesern auf jeden Fall durch diesen Roman versüßt werden. Doch auch alle anderen, die sich gerne leicht und witzreich unterhalten lassen möchten, sei der Griff ins Regal ans Herz gelegt – mit dieser Autorin kann man auf der Suche nach spaßiger Unterhaltung auf keinen Fall etwas falsch machen. Fazit: Spritzige Dialoge, heiße Szenen und überaus sympathische Charaktere durch die Bank weg – in gewohnter Manier unterhält Katie MacAlister auch mit "Steamed: 30° West – 100° Liebe" ihre lesende Anhängerschaft und schafft trotz eher mittelmäßiger Grundstory einmal mehr vergnügliche Lesestunden. *Wertung: * Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4,5/5 Lesespaß: 4,5/5 Preis/Leistung: 4/5

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Bissfan

    Bissfan

    01. January 2012 um 14:27

    (Rezension von Feder) Octavia Pye führte auch vor dem 15. Februar 2010 ein ereignisreiches und höchst brisantes Leben, welches sie zum Großteil den Männern verdankte, die ihren Weg kreuzten. Doch jener Tag, an dem sie zum ersten Mal als Captain ein Luftschiff des kaiserlichen Aerocorps befehligt, soll alles für immer verändern. Bei einer Inspektion der Frachträume liegen wie aus dem Nichts auf einmal zwei bewusstlose Personen hinter den Fässern mit Dörrfleisch. Luftschiffpiraten oder schlimmer noch Rebellen, wie die Besatzung zunächst vermutet. Etwas, das Octavia weitaus lieber gewesen wäre als die Geschichte, die ihr Jack Fletcher – einer der beiden blinden Passagiere – auftischt. Dieser behauptet nämlich steif und fest, aus einer anderen Welt zu stammen und durch irgendeinen Unfall in ihre Welt gelangt zu sein. Doch damit nicht genug, der Fremde hat auch noch etwas gefährlich Verlockendes an sich. Etwas, dem Octavia einfach nicht widerstehen kann und das es ihr entgegen ihrer Prinzipien unmöglich macht, die beiden schnellstmöglich wieder loszuwerden, ehe sie die Pläne durchkreuzen, derentwegen Octavia mit der Tesla auf dem Weg nach Rom ist. Doch dort angekommen, spielt das Schicksal all seine Trümpfe aus. Durch Zufall erfahren die beiden – während sie auf der Suche nach Jacks Schwester sind –, dass ein Attentat auf den Kaiser geplant ist. Ein Attentat, das die von vergangenen Kriegen gebeutelte Welt erneut in blutiges Gemetzel stürzen könnte. Nun liegt es allein in Octavias und Jacks Händen, das Schlimmste zu verhindern. Aber wie weit würden die beiden gehen, um den ungeliebten Kaiser vor Unheil zu bewahren? Etwas ungewöhnlich hat sich der Einstieg in „Steamed – 30° West 100° Liebe“ für mich dargestellt, hatte ich doch damit gerechnet, gleich mitten in eine viktorianische Steampunkwelt einzutauchen. Doch überraschenderweise startet der Roman in unserer Realität im Jahr 2010, ehe man mit dem männlichen Protagonisten eher unfreiwillig in eine andere Welt gezogen wird. Diese ist detailverliebt konzipiert und es gelingt der Autorin geschickt, auf charmante Art klassischen Steampunkelementen einen ganz eigenen Anstrich zu verleihen. Für mich als Leser war eine Welt so ganz ohne Elektrizität anschaulich und interessant beschrieben. Die Charaktere sind zugegeben eine Klasse für sich, auch wenn Jack Fechter meiner Meinung nach nicht ganz so gut gelungen ist. Ich hatte immer das Gefühl, dass der Jack aus unserer Welt nicht wirklich zu den Charakterzügen passen wollte, die ihm die Autorin dann in ihrer Steampunkwelt zugewiesen hat. Ein kleiner Wermutstropfen, vor allem da ich in ihren Vampirromanen die männlichen Figuren immer überaus gelungen und rund fand. Octavia – die weibliche Protagonistin – ist da schon um einiges besser gelungen. Denn obgleich sie das Selbstbewusstsein eines Captains mit Neugier verbindet, wirkt auch ihr teilweise etwas prüde anmutender Anstand – der perfekt in die viktorianische Zeit passt – nicht widersprüchlich an ihr. Sie ist ein vielschichtiger Charakter, der die Geschichte vorantreibt und durch eben diese unterschiedlichen Charakterzüge für Abwechslung beim Lesen sorgt. Die Nebencharaktere – allen voran die Crew der Tesla – tragen durch ihre teilweise äußerst skurrilen Wesenszüge zu dem einen oder anderen Lacher bei. Auch die für Katie MacAlister fast schon typischen Dialoge – teilweise schlagfertig, teilweise knisternd erotisch – finden sich zur Genüge im Roman wieder und werden vor allem ihren Fans das Herz aufgehen lassen. Vor allem in Verbindung mit dem ein oder anderen Nebencharakter sind diese durchaus gelungen und spitzfindig und vermögen es durch ihre unverwechselbare Art, im Gedächtnis zu bleiben. Leider musste ich auch hier feststellen, dass sie im Vergleich zu früheren Werken teilweise etwas zu vorhersehbar waren und so an der einen oder anderen Stelle ihren Reiz eingebüßt haben. Interessant fand ich zugegebenermaßen die Idee, eine alternative Realität mit Steampunkcharme zu kreieren, was sich von anderer Steampunkliteratur abhebt. Das Konzept ist zwar ab und an noch etwas unausgewogen und es sind viele Parallelen zum klassischen Steampunk zu erkennen, was aber nicht unbedingt schlecht ist. Als Leser findet man bekannte Elemente in einer neuen Umgebung wieder, was meiner Meinung nach den Reiz der von der Autorin geschaffenen Welt ausmacht. Knisternde Erotik hatte das Buch genug zu bieten, ohne dass die Erotik die Handlung dabei überdeckt hätte. Die Szenen fügten sich nahtlos ins Geschehen ein, auch wenn ich beim Lesen nicht nur einmal schmunzelnd den Kopf schütteln musste, was für teilweise unpassende Orte sie sich dafür ausgesucht haben. Auch wenn „Steamed“ nicht ganz an die Vampir-Reihe von Katie MacAlister heranzureichen vermag, ist es doch unterm Strich gesehen ein grundsolides Buch, das vor allem Fans des Genres mit spritzigen Dialogen und knisternder Erotik zu unterhalten vermag.

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    Elfdream

    Elfdream

    11. October 2011 um 07:05

    Inhalt: Als Jack Fletchers Schwester Halleluja ihn auf der Arbeit besucht, passiert ein kleines Missgeschick, das sie beide in eine Parallelwelt katapultiert. Zeitgleich findet der Luftschiffkapitän Octavia Pye zwei blinde Passagiere an Bord. Sie will die beiden so schnell wie möglich loswerden, da ihre gesamte Crew denkt, dass es sich um Piraten handelt. Doch der entzückende Jack lässt ihr Herz immer höher schlagen, bis sie von dem geplanten Attentat auf den Kaiser erfährt … Fazit: Ich hatte bereits ein wenig über Steampunk gehört, wobei ich damit bisher eigentlich nur die schrägen Brillen in Verbindung brachte. Doch kaum sind Hallie und Jack in der Steampunk-Parallelwelt gelandet, erklärt er voller Begeisterung alles was man vorerst darüber wissen sollte (zumindest um das Buch zu verstehen). Durch die verschiedenen Szenen im Buch (auf dem Luftschiff, in Rom und London) erfährt der Leser viele weitere Informationen zur Mode, Fahrzeugen und auch dem politischen Denken der Personen, was das ganze noch viel anschaulicher macht. Da sich Hallie jedoch gar nicht für die Steampunk-Welt begeistern kann, ist es vorwiegend Jack, der die Erlebnisse durchmacht. Durch die zahlreichen sexuellen Szenen und den eigenwilligen Humor von Katie McAlister, der in diesem Band jedoch nicht wirklich gut rüberkommt, ist die Geschichte allerdings nicht allzu tiefgründig geworden. Zu den Personen: Er wird zwar als der absolute Steampunk-Fanatiker beschrieben, jedoch hätte ich erwartet, dass er sich dann besser in diese Welt einfügt. Er kabbelt sich eigentlich nur mit den Crewmitgliedern und freundet sich mit 2 Personen an. Ein wenig seltsam erscheint mir außerdem, dass sich Jack, im Gegensatz zu Hallie, keinerlei Gedanken über seine Zukunft zu machen scheint. Er verliebt sich sofort in Octavia und scheint im Liebesrausch sein altes Leben vollkommen vergessen zu haben. Octavia wird als ziemlich prüde, selbstbewusste und mutige Luftschifffkapitänin beschrieben. Diese Wesenszüge passen sehr gut zusammen, wahrscheinlich wirkt genau das, neben ihrem Aussehen, so anziehend auf Jack. Die weiteren Crewmitglieder sind ab und zu einen Lacher wert, allerdings geht einem der immer wieder auf geheimnisvolle Weise auftauchende Mr. Lama so ziemlich auf die Nerven. Es war definitiv interessant ein Buch aus diesem Genre zu lesen und ich würde auch weitere Bücher durchaus nicht verschmähen. Die Liebesgeschichte hat natürlich einen wesentlichen Teil ausgemacht, sie war gut geschrieben, hat aber noch nicht alle Erwartungen erfüllt. Vielleicht gibt es tatsächlich irgendwann mal eine Fortsetzung, in der Katie McAlister zu ihrer gewohnten Form zurückfindet. Ich kann das Buch jedoch jedem empfehlen, der sich erst einmal mit dem Steampunk Genre anfreunden / einlesen möchte :-)

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  • Rezension zu "Steamed" von Katie MacAlister

    Steamed
    RoccosMom

    RoccosMom

    10. October 2011 um 09:59

    Kapitänin Octavia Pye ist neu auf dem Luftschiff Tesla. Gerade versucht sie die Mannschaft von ihren Qualitäten zu überzeugen, als auch schon die Feuerprobe bevor steht. Sie hat zwei blinde Passagiere an Bord, die nur wirres Zeug zu reden scheinen. Jack Fletcher und seine Schwester Hallie wurden durch eine Explosion in Jacks Labor in Octavias Welt katapultiert. Während Jack begeistert ist, will Octavia ihn nur loswerden. Vor allem da die Schergen des Königs momentan doppelt so wachsam sind und nichts gegen eine anständige Hinrichtung haben. Doch dann wird schnell die sexuelle Spannung zwischen Kapitänin Octavia und Jack spürbar… „Steamed“ war mein erster Steampunk-Roman und ich muss sagen, dass mir der Abenteuerteil und die dampfbetriebene Mechanik sehr gut gefallen haben. Doch der Sex spielte mir hier einfach eine zu große Rolle. Alles was an Spannung aufgebaut wird, wird dadurch vernichtet, dass die Protagonisten es einfach überall treiben. Und wenn sie einmal keinen Sex haben, dann reden sie darüber. Ein wenig mehr Romantik und Action wäre hier sicher besser am Platz gewesen, da die eigentliche Handlung schon sehr in den Hintergrund gerät. Der Roman selbst spielt nur in einem Zeitraum von 10 Tagen. Dabei ist sowohl in der „realen“ Welt, wo Jack und Hallie herkommen, als auch in der Steampunk-Welt das Jahr 2010 angebrochen. Dadurch, dass Hallie und Jack in eine andere Realität geglitten sind, ergeben sich witzige Dialoge. Denn natürlich können Octavia und ihr Team nicht viel von dem verstehen, was die Geschwister da von sich geben. Für Erheiterung sorgt auch die Mannschaft der Tesla. Denn sie alle zusammen versprühen mehr Charme und besitzen mehr Charakter als die Protagonisten. Octavia war mir zu Anfang eigentlich sehr sympathisch. Als erster weiblicher Kapitän auf einer internationalen Route hat sie eine Aufgabe zu meistern, die ich sehr interessant fand. Zudem gab sie mir das Gefühl einer sympathischen Frau, die weiß was sie will. Doch im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer unsympathischer. Ihre Selbstbestimmte Art bröckelt und manchmal hat man den Eindruck, dass sie gar nicht mehr Herr über sich selbst ist. Sehr schade. Jack hingeben war mir von Anfang an unsympathisch. Sex ist das einzige, was ich mit ihm in Verbindung bringen kann. Seine ganzen Gedanken sind davon beherrscht und irgendwann nervt es nur noch. Das Cover dieser Taschenbuchausgabe finde ich total ansprechend. Kapitänin Olivia Pye ist mit ihrem flammenden Haar und in viktorianischer Kleidung zu sehen. Im Hintergrund kann man Zahnräder erkennen. Auf den ersten Blick ist deutlich erkennbar, dass es sich um einen Steampunk-Roman handelt. „Steamed“ war bestimmt nicht mein letzter Steampunk-Roman, da mir die Welt an sich gut gefallen hat. Doch mit Sicherheit wird das kein Werk von Katie MacAlister sein. Dieser erotische Einschlag in Büchern liegt mir einfach nicht. Schade, nach einer tollen Leseprobe hatte ich mir mehr erhofft.

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