Katie Marsh Du erinnerst mich an morgen

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Inhaltsangabe zu „Du erinnerst mich an morgen“ von Katie Marsh

Zoe will gerade die Zukunft mit ihrer großen Liebe Jamie beginnen, als sie ihre Vergangenheit einholt. Kurz vor der Trauung erreicht sie der Hilferuf ihrer Mutter, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Ohne nachzudenken verlässt Zoe die eigene Hochzeit und findet eine veränderte Mutter. Die Neuigkeit trifft sie mit voller Wucht: Gina ist mit gerade mal Anfang fünfzig an Alzheimer erkrankt. Der Alltag wird bedrohlicher, die Versöhnung mit ihrer Tochter immer dringlicher. Zoe will Gina beistehen, ist aber auch damit konfrontiert, dass Jamie sie nach der geplatzten Hochzeit verlassen hat. Ist er bereit, ihr eine zweite Chance zu geben? Und können Mutter und Tochter die Vergangenheit überwinden, jetzt da Gina ihre Erinnerung langsam, aber unaufhaltsam verliert?

berührende Geschichte, die sich leider etwas zieht. Hätte für mich etwas komprimierter sein können, hat aber auch viele positive Aspekte.

— Kodabaer

Eine schöne Geschichte über Ängste und Verluste. Über Liebe und Familie. Konnte mich leider aber nicht ganz überzeugen.

— zeilengefluester

Einfach toll!

— annasbookshelf

Eine großartige Geschichte über Verluste, zweite Chancen und bedingungslose Liebe!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein sehr gefühlsvoller Mutter-Tochter-Roman, der einen zum Lachen aber auch zum Weinen bringt.

— Sarah_Knorr

Ein schöner Mutter-Tochter-Roman, der sich mit der schlimmer Krankheit Alzheimer auseinander setzt.

— schokohaeschen

Was für ein wunderbares Buch...

— magenta88

Gefühlvoll, traurig, schön....

— SarahDenise

Bewegend intensiv. Melancholisch gefühlvoll

— muqqel

Wie gehst du damit um, wenn deine Mutter anfängt zu vergessen? Interessant und einfühlsam wird in diesem Roman dem Thema Alzheimer begegnet.

— Mauela

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 30. März bis 2. April 2018 bei LovelyBooks

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    4 Tage LeserEi – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Ein langes Osterwochenende steht bevor und wie könnte man diese Zeit am besten nutzen? Natürlich auch zum Naschen von Schoko-Osterhasen und Eiersuchen, aber vor allem doch zum gemütlichen Lesen, oder? Deshalb starten wir in unseren nächsten Lesemarathon und freuen uns hier auf einen tollen Austausch rund um unsere aktuellen Bücher.Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 30. März  - 2. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele schöne Lesestunden mit euch!

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  • Wie ein Anruf alles verändert – schonungslos und berührend

    Du erinnerst mich an morgen

    zeilengefluester

    27. January 2018 um 11:23

    Eine Geschichte über Familie und Zusammenhalt. Über Ängste und Verluste. Über Krankheit und Vernunft.InhaltZoe will gerade die Zukunft mit ihrer großen Liebe Jamie beginnen, als sie ihre Vergangenheit einholt. Kurz vor der Trauung erreicht sie der Hilferuf ihrer Mutter, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Ohne nachzudenken verlässt Zoe die eigene Hochzeit und findet eine veränderte Mutter. Die Neuigkeit trifft sie mit voller Wucht: Gina ist mit gerade Mal Anfang fünfzig an Alzheimer erkrankt.Der Alltag wird bedrohlicher, die Versöhnung mit ihrer Tochter immer dringlicher. Zoe will Gina beistehen, ist aber auch damit konfrontiert, dass Jamie sie nach der geplatzten Hochzeit verlassen hat. Ist er bereit, ihr eine zweite Chance zu geben? Und können Mutter und Tochter die Vergangenheit überwinden, jetzt da Gina ihre Erinnerung langsam, aber unaufhaltsam verliert? Meine Meinung Ich hatte das Glück, dieses Buch über das Bloggerportal zu bekommen. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und daher war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte und wie die Autorin so eine schwere Thematik im Buch unterbringen würde. Geschichte Die Geschichte hat mich wirklich berührt und zum Nachdenken angeregt. Ich finde die Situation in der sich die Protagonisten befindet, ziemlich schwer. Ich an Ihrer Stelle würde damit nicht so gut klarkommen beziehungsweise die Fassung bewahren können. Sie hat eine Entscheidung getroffen, die nicht so leicht rückgängig zu machen ist. Sie zeigt uns einmal mehr, dass man die Vergangenheit ruhen lassen und in die Zukunft schauen sollte, auch wenn es vielleicht Fehler sind die schwer zu vergeben sind. Man sollte nämlich eines nicht aus den Augen lassen – Familie ist das wichtigste, denn man hat nur die eine. Protagonisten Zoe schien mir zunächst ziemlich selbstbewusst, sie wusste genau was Sie will. Aber als dann ein Anruf ihrer Mutter alles verändert, wurde mir erst klar wie kaputt Sie und ihr Leben wirklich ist. Die Fehler aus der Vergangenheit versuchten sie wieder einzuholen. Im Verlauf der Geschichte verändert Sie sich, nicht nur ihr Handeln auch ihr Denken, über das Leben. Bevor die Geschichte ihren Lauf nimmt, fand ich Zoe nicht wirklich sympathisch, ich fand sie vielmehr nervig, als wäre arbeiten das wichtigste auf der Welt. Am Ende konnte ich mich aber mit ihr identifizieren, erst da habe ich verstanden was für ein starker Mensch sie wirklich ist. Schreibstil Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, klar und deutlich geschrieben, sodass man gut in die Geschichte einsteigen konnte. Sehr detailreich beschreibt die Autorin die Gedanken und Gefühle der Protagonisten. Auch fand ich die lebendige Darstellung der Veränderung von Zoe wirklich faszinierend, nicht jeder ist in der Lage eine solche Wandlung aufs Papier zu bringen, sodass der Leser Freude daran hat, es zu lesen. Ende Das Ende hat mir gut gefallen, damit hätte ich auf jeden Fall nicht mehr gerechnet. Ohne jetzt zu viel zu verraten, aber die Geschichte hat sich dann doch noch gewendet, ein sehr gelungenes Ende. Trotz des Endes fehlte mir im Mittelteil des Buches einfach an Spannung, die Geschichte war irgendwie zu lang gezogen, das hätte man meiner Meinung nach auch auf weniger Seiten „erzählen“ können. Ab und zu etwas langweilig, klar war da die Geschichte mit Zoe, ihrer Schwester und ihrer Mutter, aber irgendwie keine Ahnung, mir fehlte da was. Schade eigentlich, denn das Ende hat mir wirklich gefallen. Fazit Das Buch war gut, konnte mich aber irgendwie nicht richtig packen, ich weiß auch nicht genau, woran das gelegen hat, deshalb nur 3 von 5 Sternen. Aber die Geschichte und die Thematik an sich waren wirklich gut dargestellt, es gab keinen Moment der mit unklar war. Aber manchmal hat man es einfach, das obwohl einem das Buch gefiel, es einem irgendwie nicht richtig „festhalten“ konnte. Die schwere Thematik rund um die Krankheit Allzeihmer hat mich wirklich berührt und emotional mitgenommen. Wenn man mal so darüber nachdenkt, könnte uns die Krankheit auch jeder Zeit treffen. Schon krass wenn man mal so überlegt. Deshalb ein großes Lob an dieser Stelle an die Autorin, Hut ab. Nicht jeder schafft es so eine Thematik mit einer Geschichte zu verbinden und einen zu berühren. Trotz der Kritikpunkte, eine Leseempfehlung meinerseits, denn der Schreibstil und die Thematik konnten mich wirklich überzeugen. Bewertung 3/5 Sternen

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  • Ein Mutter-Tochter Roman mit Schwächen

    Du erinnerst mich an morgen

    Osilla

    13. January 2018 um 11:36

    Mit "Du erinnerst mich an morgen" habe ich einen Roman über Liebe, eine einzigartige Mutter-Tochter Beziehung und die Vergänglichkeit des Lebens anhand der Alzheimer Erkrankung erwartet. Leider bleibt der Roman eher an der Oberfläche, die Hauptprotagonistin konnte mich nicht überzeugen. Dafür waren die Schilderungen der an Alzheimer erkrankten Mutter in Form von Geburtstagsbriefen sehr berührend und erzählen die tragische Geschichte einer jungen Frau, die ihr Leben für ihre Kinder geopfert hat.Katie Marshs erster Roman "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" erschien 2016 und war ein großer Erfolg. "Du erinnerst mich an morgen" ist ihr zweiter Roman und erzählt von der Erkrankung an Alzheimer. Durch ihre Arbeit im Gesundheitswesen hat sie diesbezüglich Einblicke bekommen können und bietet eine authentische Darstellung dieser Krankheit.Zoe ist im Begriff vor den Altar zu treten und ihre große Liebe zu heiraten, als sie der Hilferuf ihrer Mutter erreicht. Die beiden hatten seit 10 Jahren keinen Kontakt zueinander, aber Zoe zögert nicht und eilt ihr zu Hilfe.Zoes Handlungen waren mir leider nicht schlüssig. Wer lässt seine große Liebe vor dem Altar stehen, um seine Mutter zu suchen, von der man sich das letzte mal vor zehn Jahren im Streit getrennt hat? Noch dazu wäre die Schwester zur Stelle gewesen und hätte sich darum kümmern können. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hält sie es nicht für nötig, ihrem Verlobten persönlich von ihrem Vorhaben zu erzählen.Auch dass sich Zoe auf einmal so in die Pflege ihrer Mutter stürzt, nachdem sie sich 10 Jahre lang nicht gekümmert hat, scheint mir überzogen und unglaubwürdig.Sicherlich erlebte Zoe etwas durchaus Tragisches in ihrer Jugend. Dass sie dies aber 10 Jahre lang nicht weiter in Frage stellt und ihrer Mutter alle Schuld daran gibt, konnte ich nicht nachvollziehen. Auch nicht, dass sie Jamie gegenüber diesbezüglich nicht offen sein konnte.Am ehesten haben mich die Briefe der Mutter an ihre Tochter berührt und überzeugt. Mir tat Gina unheimlich Leid, sie hat alles für die Familie und für ihre Kinder getan, ihr eigenes Leben aufgegeben und stand am Ende allein und verlassen da. Wie konnte der herrschsüchtige Vater die Herzen der Kinder gewinnen?Der Sinn des Titels "Du erinnerst mich an morgen" erschloss sich mir auch nicht wirklich. Da finde ich den Originaltitel "A Life Without You" viel passender.Die Geschichte plätschert lange Zeit dahin, es vergeht viel Zeit, in welcher Zoe nicht wirklich aktiv eine Wandlung durchmacht. Zoe erkennt ihr Fehlverhalten nicht und somit störte mich das Happy End dieser Geschichte sehr. Alles in allem handelt es sich um eine eher unglaubwürdige Geschichte. Die Hauptprotagonistin Zoe blieb mir bis zuletzt fern und ein Rätsel. Lediglich Gina und ihre Geschichte haben mich berühren können und Gina als Charakter näher gebracht. Vielleicht wäre die Geschichte spanender und überzeugender gewesen, wenn Ginas Leben im Mittelpunkt gestanden hätte.

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  • Wenn die Vergangenheit dich einholt, bevor deine Zukunft beginnt...

    Du erinnerst mich an morgen

    annasbookshelf

    12. November 2017 um 12:23

    Zoe verlässt noch vor der Trauung ihre Hochzeit, um ihrer Mutter Gina zu Hilfe zu eilen, obwohl sie sie seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hat- der Schmerz sitzt zu tief. Dennoch folgt sie ihrem Gefühl und lässt ihren Zukünftigen vor dem Altar stehen. Jamie ist entsetzt- ob er ihr je verzeihen kann? Und kann Gina die Liebe ihrer Tochter zurückgewinnen?Katie Marsh hat eine wunderbare Art zu schreiben. Der Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit in Form von Briefen hat mir sehr gut gefallen und er bringt Abwechslung in das Buch. In den gegenwärtigen Abschnitten des Buches begleitet man Zoe, die gemeinsam mit ihrer Schwester eine Lösung finden muss, ihrer Anfang 50-jährigen Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist, zu helfen. Man erfährt viel über die Gefühle, die sowohl Erkrankte als auch betroffene Familienmitglieder in dieser Situation haben. Von Diagnoseschock über Ablehnung bis hin zur Akzeptanz beschreibt Marsh den Prozess fachlich und dennoch leicht verständlich, denn sie selbst war im Gesundheitswesen tätig bevor sie mit dem Bücherschreiben begann. Nach einem Kapitel über Zoe folgt stets ein kurzer Brief von Gina an Zoe, denn sie schreibt ihr zu jedem Geburtstag ein paar Zeilen- alle Briefe bewahrt sie zusammen in einer Kiste auf, die Zoe eines Tages bekommen soll. Neben der Geschichte um Zoe und Gina geht es natürlich auch noch um die Frage, ob Jamie Zoe verzeiht. An dieser Stelle soll aber nicht zu viel verraten werden. Zoe, Gina, Lily (Zoes Schwester), Jamie und Alistair (Zoes Papa) sind tolle Charaktere, die mit viel Liebe beschrieben werden und authentisch rüberkommen. Das Cover des Buches finde ich wunderschön, es spiegelt die Vielfalt im Alltag mit alzheimererkrankten Menschen wider. Alles in Allem ein erstklassiges Buch mit vielen Überraschungs- und Taschentuchmomenten, in denen so viel Wahrheit steckt. 

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  • Bewegend und sehr Gefühlvoll!

    Du erinnerst mich an morgen

    JasminWinter

    17. October 2017 um 13:41

    Das Cover hatte eine magische Anziehung auf mich, ich kann schwer beschreiben, woran das lag … vielleicht, weil es ein klein bisschen was von Mandala hat und ich ein totaler Fan davon bin. Es ist total schlicht und wunderschön zu gleich. «Du erinnerst mich an Morgen» ist der erste Roman, den ich von Katie Marsh gelesen habe und ich bin regelrecht begeistert von Ihrem locker-leichtem Schreibsill, dank dem ich nur so durch die Seiten flog.Anhand des Klappentextes könnte man meinen, dass es sich um eine Liebesgeschichte dreht, was auch stimmt aber, in meinen Augen ist es eher ein Mutter-Tochter-Roman, der ans Herz geht. Die Beziehung zwischen Zoe und Ihrer Mutter ist alles andere als leicht, was man als Leser auch spürt und hautnah miterlebt. Es gibt viele schön Szenen aber auch genauso viele traurige.Kurz bevor Sie den Altar betritt, bekommt Sie einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wird, das Ihre Mutter Sie braucht. Kurz darauf ergreift Zoe die Flucht, Sie lässt alles stehen und liegen … samt Bräutigam. Eigentlich würde man an dieser Stelle denken, dass es selbstverständlich ist, da es um die eigene Mutter geht aber, Sie hat mit ihrer Mutter seit mehr als 10 Jahren keinen Kontakt und der Grund hierfür liegt tief in der Vergangenheit.Als die ihre Mutter nach all dieser Zeit das erste Mal wiedersieht, trifft sie regelrecht der Schlag. Denn sie erkennt sie fast nicht wieder, sie führt sich auf wie eine Frau Mitte zwanzig, vergisst sehr viel und dann auch noch die Diagnose …Es kommen schwere Zeiten auf Zoe und ihre Familie zu … was werden sie machen und für was wird sich Zoe letztendlich entscheiden?Eine wunderschöne und zu tiefst berührende Mutter-Tochter Geschichte über eine Thematik, die uns eigentlich alle angeht und doch leider viel zu gern verdrängen. Wenn Ihr Euch gerne durch Geschichten berühren lasst, dann seid Ihr bei diesem Buch genau richtig.

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  • Verluste, zweite Chancen und bedingungslose Liebe!

    Du erinnerst mich an morgen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2017 um 19:29

    Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar. Angefordert habe ich es weil ich Geschichten mag, die das wahre Leben beschreiben, in denen es nicht nur vor Liebe und Vorhersehbarkeit so trieft. Werfen wir einen Blick auf den Klappentext.Zoe will gerade die Zukunft mit ihrer großen Liebe Jamie beginnen, als sie ihre Vergangenheit einholt. Kurz vor der Trauung erreicht sie der Hilferuf ihrer Mutter, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Ohne nachzudenken verlässt Zoe die eigene Hochzeit und findet eine veränderte Mutter.Die Neuigkeit trifft sie mit voller Wucht: Gina ist mit gerade mal Anfang fünfzig an Alzheimer erkrankt. Der Alltag wird bedrohlicher, die Versöhnung mit ihrer Tochter immer dringlicher. Zoe will Gina beistehen, ist aber auch damit konfrontiert, dass Jamie sie nach der geplatzten Hochzeit verlassen hat.Ist er bereit, ihr eine zweite Chance zu geben? Und können Mutter und Tochter die Vergangenheit überwinden, jetzt da Gina ihre Erinnerung langsam, aber unaufhaltsam verliert?Bevor ihr sensationelles Debüt "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" erschien, war Katie Marsh im Gesundheitswesen tätig. Der zweite Roman "Du erinnerst mich an morgen" erzählt von der Alzheimer-Krankheit. Ihre Bücher sind inspiriert von der Tapferkeit der Menschen, die ihr bei ihrer Arbeit begegnet sind. Katie lebt mit ihrer Familie in London.Das Buch kostet als Kindle Edition 9,99€ und als broschierte Ausgabe mit 432 Seiten 12,99€. Es wurde am 10. April 2017 im Diana-Verlag veröffentlicht.https://www.amazon.de/Du-erinnerst-mich-morgen-Roman/dp/3453291905/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1503937408&sr=8-1&keywords=du+erinnerst+mich+an+morgenWir beginnen die Geschichte an dem Tag, als Zoe ihrem Verlobten Jamie das Jawort geben soll. Sie befindet sich mit ihrer Schwester Lily und ihrem Vater im Brautzimmer. Ihr ist von der Aufregung so übel, dass sie sich ständig übergeben muss. Irgendwann klopft Jamie ein paar Minuten vor der Trauung an die Tür, und will ein letztes Wort an sie richten, bevor es losgeht, da die beiden eine stressige und teils schwierige Zeit hinter sich haben. Er spürt, dass Zoe ihm etwas verschweigt, dass über eine unwichtige Nichtigkeit hinaus geht, doch sie will nicht reden und wimmelt Jamie ab. Sie will einfach nur die Trauung hinter sich bringen, bevor sie es sich doch noch anders überlegt.Doch es kommt anders: Zoe bekommt einen Anruf von Mags, der besten Freundin ihrer Mutter Gina, mit der sie wegen gewisser Ereignisse in ihrer gemeinsamen Vergangenheit ewig nicht mehr gesprochen hat. Gina wird auf einer Polizeistation im Gewahrsam gehalten, und Mags bittet Zoe, ihre Mutter dort raus zu boxen. Ehe sie sich versieht sitzt Zoe im Taxi und die Dinge nehmen ihren Lauf.Eigentlich ist Zoe eine sehr straighte Person, die ihr Leben durchgeplant hat. Sie hat einen guten High-School-Abschluss gemacht, ist aufs College gegangen, und hat schließlich ihre eigene Firma gegründet. Die Hochzeit mit Jamie und eine eigene Familie war nur eine Frage der Zeit, auf die Trauung warten um die einhundertfünfzig Gäste. Trotzdem beschließt Zoe, alles hinzuschmeißen und ihrer Mutter zur Hilfe zu eilen.Gina ist die Exfrau des ehemaligen Soldaten, der den Großteil der Kindheit der Mädchen verpasst hat, weil er ständig im Einsatz war, sie musste sich also alleine um die beiden Mädchen kümmern. Als die Kinder auf die Welt kamen, war sie ein fröhlicher Mensch, und ist ganz in der Erziehung der Mädchen aufgegangen, bis Zoe in die Pubertät kam, und begann, ihren eigenen Weg zu gehen. Damit wurde sie nicht so recht fertig, und die Probleme begannen.Ich mochte die Erzählperspektive der Geschichte sehr gerne, denn sie wird zum größten Teil aus Zoes Perspektive erzählt, aber auch durch Briefe, die Gina Zoe an jedem ihrer Geburtstage geschrieben und gesammelt hat. Eine originelle Idee, eine solche Geschichte habe ich bisher nicht gelesen. Dadurch, dass man auch Ginas Erlebnisse erfährt, bekam ich großen Einblick in Ginas Version der Vergangenheit, die Zoe bisher nicht kennt, weil sie ungefähr seit zehn Jahren jeden von Ginas Annäherungsversuchen abgeblockt hat.Zu Anfang erschien mir Zoes Entscheidung, Jamie vor dem Traualtar stehen zu lassen, und ihrer Mutter zu Hilfe zu eilen, sehr konstruiert und unglaubwürdig, obwohl es während der Geschichte vom Verstand her plausibel begründet wird. Im weiteren Verlauf konnte ich Zoes Entscheidung jedoch gut nachvollziehen.Als Mutter und Tochter aufeinander treffen, scheint es, als könnten sie nicht unterschiedlicher sein, doch sie haben mehr gemeinsam, als sie denken, und nach und nach arbeiten sie ihre Geschichte auf.Mir hat dieser Familienroman sehr gut gefallen, trotz der schwierigen Thematik bin ich immer wieder gerne zu diesem Buch zurück gekehrt. Oft habe ich mir beim Lesen die Frage gestellt, wie ich mich wohl in dieser oder jener Situation entscheiden würde, bzw. was in dieser Situation wohl das Beste für alle Beteiligten wäre. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es kein Patentrezept gibt, um eine solche Situation für alle erträglich zu lösen. Mir haben Zoe und Gina super gefallen, aber auch einige interessante Nebenfiguren waren in der Geschichte dabei. Auch hat mich die Erkrankung Ginas ans Buch gefesselt, die ich schrecklich und interessant zugleich finde.Ich mag Bücher von Autoren, die mich als Leser nicht in Watte packen, und das Leben zeigen, wie es wirklich ist, von daher eine Leseempfehlung von mir für Menschen, die mit einem solchen Schicksal umgehen können, und/oder sich für die Alzheimer-Krankheit interessieren, denn diese war hier wirklich glaubhaft und echt dargestellt, hier war nichts beschönigt oder übertrieben dargestellt, wie ich als frühere Sozialhelferin bestätigen kann.

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  • Ein sehr gefühlsvoller Mutter-Tochter-Roman, der einen zum Lachen aber auch zum Weinen bringt.

    Du erinnerst mich an morgen

    Sarah_Knorr

    25. August 2017 um 03:01

    Zum Cover: Das Cover erinnert mich an ein Mandala. Es ist schlicht gehalten, aber dennoch hat es etwas Magisches an sich.Das Cover richtet sich auf die Mitte aus. Der Titel ist zentral und in Großbuchstaben gehalten, umhült von einem großen, runden, pinken Kreis.Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut, denn der Leser oder der Betrachter kann sehr viel hinein interpretieren.Zum Inhalt: Der Inhalt hat mich am Meisten verzaubert. Auf den ersten Blick wirkt "Du erinnerst mich an morgen" an eine Liebesgeschichte. Aber eigentlich ist es hauptsächlich ein Mutter-Tochter-Roman. Dem Leser wird eine sehr schwierige Muttter-Tochter-Beziehung dargestellt, die einfach an einigen Stellen schön und bezaubernd, aber auch traurig wirkt. Ein großes Thema dieses Romans ist die Krankheit Alzheimer, an der Gina leidet. Ein Roman über das Leben, das Vergeben und das Vergessen.Zum Schreibstil: Katie Marsh hat hier ein sehr schönes Werk geschrieben. Denn das Buch ist zum einen in Kapitel unterteil und durch die Hilfe von Absätzen, gut zum Lesen. Diese sorgen für einen guten Leseverlauf. Außerdem wurde sehr bildlich, beschreibend, bewegend, berührend und gefühlvoll geschrieben. Die Geschichte wirkt dadurch sehr lebendig und ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein. Die Geschichte wurde überwiegend aus der Perspektive von Zoe geschrieben. Der Leser erfährt jede Menge über sie. Von der Gegenwart. Von der Vergangenheit. Und genau diese Vergangenheit ist aus der Sicht ihrer Mutter Gina dargestellt, aber in Form von Briefen.Mein Fazit: "Du erinnerst mich an morgen" ist ein sehr gefühlsvoller, berührender und intensiver Mutter-Tochter-Roman, das mit einer Liebesgeschichte gespickt ist. Ich habe gelacht, geweint und mit Zoe und ihrer Familie und Liebsten mitgefiebert. Ich konnte das Buich nicht mehr aus der Hand legen.Die Auswirkung der Alzheimerkrankheit auf Gina und ihrerem Umfeld wurde sehr gut dargestellt. Für die Autorin Katie Marsh erzählt dieser Roman eine sehr persönliche Geschichte, die ihr wirklich sehr sehr sehr toll gelungen ist.Dementsprechend kann ich diesem Buch mit einem breitem Lächeln auf den Lippen 5 von 5 Punkten geben. 

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  • Eine dramatische Mutter-Tochter-Geschichte

    Du erinnerst mich an morgen

    schokohaeschen

    20. August 2017 um 13:59

    Titel: "Du erinnerst mich an Morgen"Autorin: Katie MarshVerlag: Diana VerlagSprache: DeutschBroschiert: 432 SeitenISBN: 978-3-453-29190-4Preis: 12,99€KlappentextWas, wenn deine Zukunft beginnt, dich aber deine Vergangenheit in diesem Moment einholt?Eine Tochter, die ihre große Liebe heiraten will und sich nicht von einer schmerzhaften Erinnerung lösen kann.Eine Mutter, die sich nach Versöhnung mit ihrer Familie sehnt und langsam ihre Erinnerung verliert.Die berührende Geschichte von Zoe und Gina erzählt von Verlust, zweiten Chancen und bedingungsloser Liebe.Meine MeinungEigentlich sollte es Zoes und Jamies großer Tag werden. Doch während Jamie vor dem Altar auf seine zukünftige Ehefrau wartet, wird diese von Zweifeln geplagt. Als dann der rettende Anruf kommt, dass ihre Mutter in Schwierigkeiten steckt, verlässt die Hochzeit und eilt ihr zu Hilfe.Doch diese Entscheidung soll nicht ohne Folgen bleiben.Zoes und ihre Mutter Gina haben schon seit über 10 Jahren keinen Kontakt mehr. Der Grund dafür liegt tief in der Vergangenheit.In diesem Moment kann niemand Zoes Entscheidung verstehen. Doch Mutter und Tochter schaffen es nach Jahren endlich zueinander zu finden und sich zu vergeben.Auch für Zoe wird nun einiges leichter. Sie kann endlich ihre verheerende Vergangenheit aufarbeiten und offen mit ihrem Vater und ihrer Schwester über Geschehenes sprechen.Während die Familie nun langsam wieder zueinander findet, klafft zwischen Zoe und Jamie ein großes Loch. Jamie ist enttäuscht und vermutet, dass Zoe ihm nicht vertraut. Ihre Vergangenheit hat nämlich auch ihren Schatten auf die gemeinsame Beziehung geworfen.Obwohl die Familie nun wieder enger zusammenrückt, wirft die Alzheimerkrankheit von Gina auch einen Schatten über dieses Glück.Ein sehr berührender Roman über ein schweres Familienschicksal.Die Charaktere wurden von Marsh super herausgearbeitet. Auch Gina, die in diesem Roman eindeutig der schwierigste Charakter ist, wurde sehr gut eingefangen. Das Verhalten einer alzheimererkrankten Person wurde sehr gut beschrieben und der Umgang aller anderen handelnden Personen mit der Krankheit, war gut nachzuvollziehen.Der leichte Schreibstil macht es dem Leser sehr einfach durch den Roman durchzukommen und es gab keine Passagen, die zu weit in die Länge gezogen wurden.

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  • Berührende Geschichte um eine Tochter und ihre an Alzheimer erkrankte Mutter

    Du erinnerst mich an morgen

    Bianca75

    Inhaltsangabe zum Buch:Zoe will gerade die Zukunft mit ihrer großen Liebe Jamie beginnen, als sie ihre Vergangenheit einholt. Kurz vor der Trauung erreicht sie der Hilferuf ihrer Mutter, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Ohne nachzudenken verlässt Zoe die eigene Hochzeit und findet eine veränderte Mutter. Die Neuigkeit trifft sie mit voller Wucht: Gina ist mit gerade mal Anfang fünfzig an Alzheimer erkrankt. Der Alltag wird bedrohlicher, die Versöhnung mit ihrer Tochter immer dringlicher. Zoe will Gina beistehen, ist aber auch damit konfrontiert, dass Jamie sie nach der geplatzten Hochzeit verlassen hat. Ist er bereit, ihr eine zweite Chance zu geben? Und können Mutter und Tochter die Vergangenheit überwinden, jetzt da Gina ihre Erinnerung langsam, aber unaufhaltsam verliert?Buchdetails:            Erscheinungsdatum Erstausgabe : 10.04.2017 , Aktuelle Ausgabe : 10.04.2017 , Verlag : Diana , ISBN: 9783453291904 , Flexibler Einband 432 Seiten , Sprache: Deutsch Über den Autor und weitere Mitwirkende Bevor ihr sensationelles Debüt "Die Liebe ist ein schlechter Verlierer" erschien, war Katie Marsh im Gesundheitswesen tätig. Der zweite Roman "Du erinnerst mich an morgen" erzählt von der Alzheimer-Krankheit. Ihre Bücher sind inspiriert von der Tapferkeit der Menschen, die ihr bei ihrer Arbeit begegnet sind. Katie bekommt Glücksgefühle, wenn sie eine leere Seite vor sich hat, und stiehlt ihrem Mann mit Vorliebe den Toast. Sie lebt mit ihrer Familie in London. Meine Meinung zu dem Buch: Ich habe dieses tolle Buch bei LovelyBooks im Rahme einer Buchverlosung gewonnen. Warum ich mich für dieses Buch beworben hatte? Mich sprach zum einen das bunte Cover mit dem interessant klingenden Titel an und ganz besonders wollte ich wissen, wie das Thema Alzheimer in einem Roman aufgegriffen wird. Das Thema Alzheimer war auch in meiner Familie vor Jahren aktuell. Meine Oma war an Alzheimer erkrankt und leider viel zu schnell und viel zu früh an dieser Krankheit verstorben. Alzheimer ist eine Krankheit, die in jeder Familie und bei jeder Person auftreten kann. Man darf vor dieser Krankheit nicht die Augen verschließen und als "Lapalie" oder "Spinnerei" abtun. Denn diese Krankheit ist für die Angehörigen betroffener Menschen weder das eine, noch das andere. Es ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die alles vorangegangene auf den Kopf stellt und ändert. Wie schafft man es, stark zu bleiben und nicht selber an der Krankheit einer lieben Person zu zerbrechen? All diese Gedanken, die ich immer bezüglich dieser Krankheit im Kopf habe, wurden einfühlsam von der Autorin aufgegriffen und beschrieben. Das Buch beginnt damit, dass Zoe in Begriff ist vor den Traualtar zu treten... aber plötzlich erhält sie einen Anruf, der ihr ganzes Leben verändert. Nichts ist mehr, wie es war... und wie es sein sollte. Zoe steht nun vor der Entscheidung: Zukunft, oder Vergangenheit? Wie wird sie sich entscheiden? Dieses Buch ist sehr einfühlsam und bewegend geschrieben und hat mir beim Lesen ab und an Tränen in die Augen getrieben, da ich immer nach Parallelen zu meiner Oma gesucht habe bzw. traurig war, dass meine Oma nicht die Chance hatte, in Frieden zu vergessen und sich so quasi bei uns zu verabschieden. Bei ihr ging alles in einem rasend schnellem Tempo. Für uns als Familie keine schöne Zeit. Ich bin froh darüber dieses Buch gelesen zu haben und kann und werde es sehr gerne weiter empfehlen. Vielen Dank für dieses berührende Buch, liebe Katie Marsh!

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  • Was würdest du tun, wenn die Chance dich mit deiner Mutter zu versöhnen immer mehr schwindet?

    Du erinnerst mich an morgen

    SarahDenise

    31. July 2017 um 18:22

    Zoe steht vor dem glücklisten Tag ihres Lebens, sie wird den Mann den sie mehr als alles andere liebt heiraten und ist nur „dezent“ nervös. Ihre Schwester ist bei ihr und ihr Vater ist bereit sie zum Traualtar zu führen… doch dies wird nicht geschehen. Kurz bevor die Trauung starten soll erhalten Zoe und ihre Schwester Lily einen Anruf. Am Apparat ist Mags, die Freundin ihrer Mutter, die Zoe um Hilfe bittet! Ihre Mutter Gina steckt in Schwierigkeiten und sie möchte das Zoe ihr hilft. Zoe verlässt kurzerhand ihre eigene Hochzeit um ihrer Mutter zur Hilfe zu kommen, doch warum? Keiner versteht warum sie Jamie, ohne jegliches Wort, einfach sitzen lässt und im Brautkleid zur Polizeistation eilt um ihrer Mutter zu helfen, denn Zoe und ihre Mutter haben seit Jahren keinen Kontakt mehr. Auf der Polizeistation angekommen wird ihr mitgeteilt, dass ihre Mutter etwas gestohlen haben soll !? Dies würde so gar nicht zu ihrer Mutter passen, aber sie muss erst einmal auf sie warten. Nachdem Gina „freigelassen“ wird merkt Zoe ziemlich schnell, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt… Nach und nach setzen sich die Puzzlestückchen zusammen und Zoe und ihre Schwester stehen vor einer Herausforderung, die sich niemand wünscht. Jemand muss sich dauerhaft um ihre Mutter kümmern, aber können Zoe und ihre Mutter das Kriegsbeil noch begraben, bevor es zu spät ist? Und wird Jamie Zoe jemals verzeihen können, dass sie ihn vor dem Traualtar hat stehen lassen? Ich hatte das Glück und habe dieses eBook vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und fand es wirklich schön und traurig und spannend und erschreckend…. Ich glaube es gibt nichts schlimmeres, als mit ansehen zu müssen, wie ein Mensch den man liebt, nach und nach alles vergisst. Wir hatten in unserer Familie so einen Fall und es ist für alle Beteiligten sehr schmerzhaft. Diese Unsicherheit die am Anfang dieser Krankheit entsteht ist in dem Buch sehr, sehr gut dargestellt und das es Erinnerungen in Form von Briefen gibt finde ich einfach klasse! Man fragt sich am Anfang des Buches die ganze Zeit, was wohl zwischen Zoe und ihrer Mutter vorgefallen sein mag, dass sie sich so zerstritten haben und nach und nach entsteht eine Ahnung. Das eine Mutter-Tochter-Beziehung so zerbrechen kann ist traurig, aber auch realistisch. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne auch mal etwas traurigere und ernste Bücher liest, denn dieses ist so eins. Es war sehr flüssig zum Lesen und hat einen in seinen Bann gezogen!  

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  • Etwas zu viel drum herum - aber alles in allem eine schöne Geschichte

    Du erinnerst mich an morgen

    thebooklettes

    31. July 2017 um 14:26

    Zoe hat alles was man sich erträumt. Sie ist jung, erfolgreich und steht kurz davor ihren Traummann zu heiraten. Es ist der Tag ihrer Hochzeit und sie ist gerade dabei sich für den wichtigsten Schritt ihres Lebens fertig zu machen. Die ersten Gäste trudeln ein und einer wunderschönen Feier steht nichts mehr im Wege. Doch dann bekommt Zoe einen Anruf. Ihre Mutter, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, sitzt auf dem Polizei Revier fest. Zoe lässt alles stehen und liegen und  fährt zu ihrer Mutter. Doch die Person der sie dort begegnet, hat sich stark verändert. Und in der darauf folgenden Zeit wird Zoe Zeuging, wie sich ihre Mutter noch stärker verändert. Nach mehreren Besuchen beim Arzt ist es dann traurige Gewissheit - Zoes Mutter Gina ist als Alzheimer erkrankt. Nun beginnt nicht nur ein großer Weg der Veränderung für Gina, sondern auch für Zoe. Doch können sie die Geister der Vergangenheit hinter sich lassen?"Du erinnerst mich an morgen" ist der zweite Roman von Katie Marsh. Und wieder wagt sie sich an ein nicht ganz einfaches Thema. Es ist nicht nur für die Person die an Alzheimer erkrankt ist eine komplette Umstellung, sondern auch ihre ganze Familie ist von der Krankheit betroffen. Katie Marsh schafft es sehr eindruckstark die Veränderung der Person darzustellen und was es heißt, immer mehr zu vergessen. Doch leider packt sie etwas zu viel Sidestories in dieses Buch. Es geschieht zu viel was von der eigentlichten Geschichte ablenkt und man hat oft das Gefühl, dass zahlreiche Passagen getrost weggestrichen hätten werden können. Alles in allem ist es aber eine wirklich schöne Geschichte die einen tief berührt. 

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  • Leserunde zu "Du erinnerst mich an morgen" von Katie Marsh

    Du erinnerst mich an morgen

    Knorke

    Diese Leserunde ist für die Mitglieder der Challenge "Zukunft vs. Vergangenheit".                        Monatsgenre "Romane und                                                Gegenwartsliteratur" Auch diesen Monat wollen wir wieder den Austausch wagen. Was für Romane stehen in eurem Regal? Was sollte jeder mal gelesen haben? Wer braucht eine Entscheidungshilfe, was als nächstes gelesen werden soll?

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    • 31
  • Bewegend und Gefühlvoll

    Du erinnerst mich an morgen

    muqqel

    06. July 2017 um 15:07

    Die Geister der Vergangenheit, die vermeindlichen Leichen im Keller. Die besizt jeder. Zoes Leben wurde früh geprägt. Auf Grund einer schwerern Krankheit findet sie zurück zu Ihrer Mutter und realisiert, dass sie beim wiederholten durchleben der Vergangenheit zu anderen Ergbnissen kommt. Sie versucht vergangenes nachzuholen und sprengt dabei einige innerliche Grenzen. Ein gefühlvolles sowie melancholisches Ende rundet ihre Geschichte ab.

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  • Du erinnerst mich an morgen

    Du erinnerst mich an morgen

    Mauela

    24. June 2017 um 16:05

    Zoe und Jamie haben noch ein paar Minuten, dann wollen sie vor den Traualtar schreiten. Doch dazu soll es nicht kommen, denn Zoe erhält einen Anruf mit der Bitte ihrer Mutter zur Hilfe zu eilen. Und obwohl Zoe und ihre Mutter seit Jahren keinen Kontakt mehr haben, lässt  Zoe die Hochzeit sausen um ihrer Mutter beizustehen. Als sie jedoch ihre Mutter wieder trifft, merkt sie, dass sie sich verändert hat. Dass sie oft Wörter vergisst, manchmal in der Vergangenheit lebt und sich an viele Ereignisse nicht mehr erinnern kann. Ein Arztbesuch bringt Klarheit und die Diagnose Demenz verändert nicht nur Zoes Mutter, sondern auch Zoe und das Verhältnis der beiden zueinander. Der Roman „Du erinnerst mich an Morgen“ von Katie Marsh, erzählt eine schöne, warmherzige aber auch traurige Geschichte über das Schreckensgespenst Alzheimer und die Veränderungen die langsam im Leben aller Betroffenen Einzug erhalten. Die Gefühle beider Seiten, die der unmittelbar betroffenen Person und auch die ihres Umfeldes, sind gut heraus gearbeitet und lassen auch Themen wie Ratlosigkeit und Überforderung, die oft mit der Diagnose Alzheimer einhergehen,  nicht aus. Unheimlich toll finde ich die Rückblicke, die in Form von Briefen, die Zoe von ihrer Mutter zu den einzelnen Geburtstagen erhalten hat, einen Blick in die Familiengeschichte ermöglichen und somit das Verhalten der einzelnen Protagonisten zum Zeitpunkt der Geschichte glaubhaft machen. Da Zoe aber zu Beginn des Romans, diese Briefe noch nicht kennt, da sie die Annahme der Briefe immer verweigert hat, weiß nur der Leser um die Gefühle der Mutter und um die Beweggründe für ihr Verhalten, erfährt aber dadurch auch den Grund für den Streit zwischen Zoe und ihrer Mutter. Und obwohl am Ende des Romans kein Happy End steht, ist das Ende so positiv wie nur möglich formuliert  und die Schlussszene am Strand lässt hoffen, dass auch mit der Diagnose Alzheimer, ein schönes und erfülltes Familienleben, wenn auch etwas anders als normal gestaltet, möglich ist. Insgesamt ein interessantes Thema für einen  Roman. Von mir eine Leseempfehlung für alle Leserinnen, die selber in der Familie mit der Diagnose Alzheimer konfrontiert sind oder auch für diejenigen, die sich mit Mutter-Töchter Beziehungen auseinander setzen möchten.

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  • Rezension: "Du erinnerst mich an morgen"

    Du erinnerst mich an morgen

    UnendlicheGeschichte

    20. June 2017 um 09:49

    Inhalt Zoe lässt ihren Verlobten Jamie vor dem Traualtar stehen, um einem telefonischen Hilferuf ihrer Mutter nachzueilen, die sie wegen eines Streits seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen hat. Schnell stellt sich heraus, dass diese mit gerade einmal Anfang fünfzig an Demenz erkrankt und auf Zoes Hilfe angewiesen ist. Als Zoes ihre Mutter schließlich bei sich zu Hause aufnimmt, wird sie nicht nur mit den Herausforderungen des Alltags im Zusammenleben mit einer Demenzkranken, sondern auch mit ihrer schwierigen gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert.Außerdem ist die Beziehung zu Jamie seit der missglückten Hochzeit nur noch ein Scherbenhaufen. Auch in Zoes Job läuft es, seit dem sie rund um die Uhr für ihre Mutter da sein muss, auch nicht mehr so gut, wie vorher.Meine Meinung„Du erinnerst mich an morgen“ ist der erste Roman von Katie Marsh, den ich gelesen habe.Die farbliche Zusammensetzung des Buchcovers ist stimmig und schön, sodass es sehr ansprechend wirkt. Auch der Buchtitel klingt sehr vielversprechend.Die Geschichte von Zoe und ihrer Mutter Gina wird immer abwechselnd, mal in der Echtzeit und mal durch Briefe, die Gina in der Vergangenheit an ihre Tochter geschrieben hat, erzählt. Auf diese Weise, kann man in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Charaktere eintauchen.Die Protagonistin Zoe wirkt anfangs etwas unnahbar. Nach und nach bröckelt ihre perfekte Fassade jedoch und man wird gewahr, dass eine schwierige Vergangenheit und einige einschneidende Ereignisse hinter ihr liegen, die sie nach wie vor sehr belasten.Als man Zoes Mutter Gina kennenlernt, ist ihre Krankheit schon weit fortgeschritten. Man wird aus ihrem chaotischen Verhalten nicht mehr wirklich schlau. Aber in den Briefen an ihre Tochter offenbart sich ihr wirklicher Charakter, man findet sie auf Anhieb sympathisch und ist in dem Familienstreit ganz klar auf ihrer Seite.Das Thema „Demenz“ wird eindrucksvoll aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Mit Gina und ihrer Familie zusammen durchlebt man alle Stadien der Krankheit (Diagnose, Pflege, Heim usw.), was teilweise stark betroffen macht. Auch, dass das Zusammenleben mit einer demenzkranken Person das eigene Leben vollkommen auf den Kopf stellt, wird durch Zoe deutlich, die nicht nur beruflich, sondern auch in ihrer Beziehung stark ins Straucheln gerät.Im Laufe der Handlung taucht man zudem mehr und mehr in ein unaufgearbeitetes Familiendrama erster Klasse ein und erfährt, warum mittlerweile jedes Familienmitglied seinen eigenen Weg geht.Ein paar Lichtblicke und aufbauende Momente hätten bei solch schwierigen Themen hier und da sicher gut getan.Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Jamie steht überwiegend im Hintergrund. Wenn sie thematisiert wird, ist sie jedoch sinnvoll in die Handlung eingebunden und wirkt echt und realistisch. Über einige wenige Passagen wirkt die Handlung etwas zäh, im Großen und Ganzen ist die Geschichte jedoch flüssig zu lesen.Die Sprache ist gut verständlich.Fazit Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. Es ist unterhaltsam geschrieben, wird jedoch den schwierigen Themen „Demenz“ und „familiären Problemen“ trotzdem gerecht. Für meinen Geschmack fehlt etwas Leichtigkeit, damit die Last zwischenzeitig nicht zu groß wird. Ich danke dem Diana-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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