Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen

von Katie McGarry 
4,6 Sterne bei14 Bewertungen
Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen
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Zwar ist die Story nicht ganz klischeefrei (speziell, was die Charakterisierung betrifft), aber auf jeden Fall nicht langweilig.

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Ich liebe diesen Titel!!!

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Inhaltsangabe zu "Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen"

Dramatische Liebe, schicksalhafte Wendung: Eine Nacht, ein mysteriöser Unfall, und die einst beliebte Echo Emerson ist plötzlich die Außenseiterin, über die der Schulhof tuschelt. Ein Schicksal, das Noah schon lange kennt: Der typische Troublemaker wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten, seit er seine Eltern verlor. Um seinen jüngeren Brüdern diese »Karriere« zu ersparen, muss er jedoch an seine Therapie-Akten kommen, genau wie Echo. Schon bald verbindet die beiden Außenseiter mehr als ihr Schicksal, viel mehr.
Eine knisternde Lovestory, die lange nachklingt, heftig und originell, und ein Protagonist zum Schwärmen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841505118
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    katha_dbnos avatar
    katha_dbnovor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Zwar ist die Story nicht ganz klischeefrei (speziell, was die Charakterisierung betrifft), aber auf jeden Fall nicht langweilig.
    Definitiv eins der besseren Jugendbücher

    Es ist immer ein sehr gutes Zeichen, wenn man sich auf den ersten Seiten schon mehrfach nicht eines Grinsens erwähren kann. Dadurch wusste ich sofort, dass ich sowohl den Schreibstil von Katie McGarry toll finde als auch Echos Denkweise. Die Narration hat - besonders am Anfang - eine wunderbar sarkastische Färbung. Genau genommen trieft er aus jedem dritten Satz, womit man bei mir immer punkten kann. Der Beginn liefert gleich eine Fülle von Informationen zur weiblichen Protagonistin, angefangen bei ihrem angespannten Verhältnis zu ihrem Vater und ihrer Stiefmutter, ihrer Trauer um ihren verstorbenen Bruder Aires (die Namenswahl von McGarry ist wirklich klasse!) über die Art von Mensch, die Echo einst war und der sie jetzt ist, bis hin zu den Gedächtnislücken, die sie aufgrund traumatischer Ereignisse hat und deretwegen sie in Therapie ist. Trotzdem nimmt die Autorin nicht gleich zu viel vorweg und hat damit meine Neugier entfacht. McGarry hat so, zumindest für mein Dafürhalten, die perfekte Basis für eine parasoziale Beziehung zu Echo gebildet. Im Laufe des Romans habe ich eine Person kennengelernt, die sich ihre eigene Meinung bildet, verzeihen kann und Menschen eine Chance gibt, die von anderen bereits abgeschrieben wurden, die witzig und melancholisch, sanftmütig und aufbrausend sowie verletztlich und stark sein kann. Das macht sie zu einem komplexen, plastischen Charakter, der der Geschichte Leben einhaucht. Zwar habe ich ihr Verhalten und ihre Entscheidungen nicht immer gutgeheißen, aber ich konnte ihre Wut, ihre Unsicherheiten, ihre Trauer, eigentlich die gesamte Palette ihrer Emotionen, sehr gut nachvollziehen.
    Der zweite Ich-Erzähler ist Noah, der (wie könnte es auch anders sein?) das Klischee des missverstandenen, mysteriösen Troublemakers erfüllt, dessen düstere Aura einen sowohl abschreckt als auch magisch anzieht. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von diesem Schema immer weniger angetan bin, einfach, weil es inzwischen viel zu häufig Einzug in Romane hält. Es ist aber auch noch nicht so, dass sich mir die aNackenhaare aufstellen, sobald es mir in einer Geschichte begegnet. (Außerdem kann ich mich nicht wirklich darüber aufregen, schließlich zwingt mich keiner dazu, diese Bücher zu lesen.) Wie es in den meisten Fällen ist, steckt auch bei Noah unter der harten Schale ein weicher Kern. Je näher Echo und er sich gekommen sind, desto mehr ist er in meinen Augen zum Softie mutiert, auch wenn mir zum Glück schwülstige Liebensbekundungen erspart geblieben sind. Für meinen Geschmack wirkte er ein bisschen zu sehr auf Echo fixiert bzw. schienen sich seine Gedanken fast nur noch um sie zu drehen. Ich hatte fast schon das Gefühl, als wäre er einzig allein dazu da, um Echos Ego wieder aufzubauen. Für meinen Geschmack hat er auch ein paar mal zu häufig erwähnt, wie sexy sie ist. Ich verstehe zwar, dass es wichtig ist, zu vermitteln, dass auch Menschen mit auffälligen Narben noch schön sind, aber es war auf Dauer nervtötend. Wesentlich mehr hat mich an ihm eigentlich seine eigene Familiensituation interessiert, denn die ist ebenso konfliktreich und dramatisch wie die von Echo. Daher hätte ich mir gewünscht, dass das Potenzial ein bisschen mehr ausgeschöpft worden wäre.
    Im Großen und Ganzen kann ich mich aber nicht über die Ereigniskette und die Erzählweise beklagen. McGarry hat durch das bewusste Vorenthalten der Informationen, was Echo zugestoßen ist, bis zur Auflösung Spannung erzeugt. Die hat mich übrigens auch nicht enttäuscht. Allerdings hat man den Spannungsabfall danach recht deutlich beim Lesen gemerkt. Statt einen abrupten Cut zu machen, hat sich McGarry Zeit genommen, die Geschichte (vernünftig) auslaufen zu lassen. Man wird also nicht im Regen stehen gelassen, was ich persönlich sehr begrüße.

    Mein Fazit

    "Dein Lächeln in diesen verdammten Tagen" hat mir einen fantastischen ersten Eindruck vermittelt, da Schreibstil und Protagonistin bei mir voll ins Schwarze getroffen haben. Dieser Eindruck hat sich auch im weiteren Verlauf bestätigt, wenngleich meine Begeisterung minimal nachgelassen hat, nachdem der erste "Rausch" verflogen ist. Das lag teils an klischeehaften Personendarstellungen und (in meinen Augen) unzureichenden Ausführungen, was Noahs Familiengeschichte betrifft, teils auch daran, dass der Roman bisweilen etwas ins Kitschig-Schmalzige abgedriftet ist, was mir persönlich nicht wirklich gefällt. Trotzdem ist es ein toller, emotionsgeladener Jugendroman, den ich auch für andere Fans des Genres kaufen würde!

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor 2 Monaten
    Dein Lächeln

    Die Protagonistin Echo ist eigentlich ein beliebtes Mädchen. Doch ein Ereignis ändert alles. Plötzlich wird hinter ihrem Rücken getuschelt und sie steht als Außenseiterin da. Doch sie weiß nicht genau wie so. Regelmäßig muss sie zur Therapie um zu versuchen was passiert ist.

    So geht es auch Noah. Er wird von einer Pflegefamilie zur nächsten gebracht und weiß nicht wo er hingehört. Zudem kämpft er um seine jüngeren Brüder. Wie Echo braucht er Einsicht in seine Therapie Akte um mehr zu erfahren. Aus zwei Außenseitern wird mehr als nur ein Gespann was mehr über sich wissen möchte.


    Mir hat der Schreibstil und die abwechselnden Perspektiven sehr gut gefallen. Mal erzählt Echo, mal Noah. So erfährt man immer stückchenweise was bei beiden geschah bis es am Ende zum großen Finale kommt. Die Geschichte der beiden gefiel mir sehr. Noah war jetzt nicht der "Bad Boy", den man vielleicht aus anderen Büchern kennt, aber er war auch nicht der brave Liebling von nebenan. Seine Energie und seinen Ehrgeiz fand ich toll. Auch Echo hat mir gut gefallen. Sie will wissen was in einer bestimmten Nacht geschah. Dafür setzt sie alle Hebel in Bewegung auch wenn es weh tut.

    Fazit

    Eine packende Liebesgeschichte mit viel Spannung und Energie

    5 von 5 Büchern

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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor 3 Monaten
    Liebesgeschichte mit höhen und tiefen

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dieses Buch hat mich schon durch sein Cover sehr angesprochen und ich war sehr gespannt, was sich wohl dahinter verbirgt und ich kann es kaum mit Worten fassen. Es war ein Buch, das einen in den Bann hält, dazu muss man auch auf alles gefasst sein. Es ist eine Liebesgeschichte, in der die Protagonisten sehr viele Probleme haben. Durch diese Probleme, wird die Liebesgeschichte nicht so einfach. So bleibt auch die Geschichte nach dem Lesen auch noch im Gedächtnis. Dabei hat sich die Autorin nicht auf Kitsch spezialisiert, sonder eher die Hintergründe gewählt. Nicht alles ist immer Friede, Freude, Eierkuchen. Es entsteht eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und jedes offene Ende, bekommt ein Ende. Es kommt nämlich vor, das einige Kapitel offen bleiben, aber es wird alles aufgeklärt. Man liest auch aus abwechselnder Sicht von den Protagonisten Noah und Echo. Dabei liest man aus der Ich-Perspektive der beiden und somit ist man hautnah dabei und kann deren Gefühle förmlich spüren. 
    Die Protagonistin Echo hat eine verhängnisvolle Nacht hinter sich, in der sich ihr Leben änderte, doch sie erinnert sich nicht daran. Sie war für mich wirklich eine starke Protagonistin und vorallem für ihr Alter schon ziemlich Reif bei ihren Entscheidungen. Dabei versucht sie auch alles um ihrem Vater ein Lächeln abzulocken und mit ihrer Stiefmutter hat sie immer wieder eine Auseinandersetzung. Echo hat allerdings auch ziemliche Angst, so zu werden wie ihre Mutter. Dadurch erfährt man auch sehr viel, wie ihre Mutter war und man hat durchaus verständnis für ihre Angst. Sie hat auch einen tiefen Wunsch, nämlich etwas für ihren toten Bruder zu Ende zu bringen. 
    Noah wird hier als ein Bad Boy beschrieben, doch schnell merkt man, das er ein großes Herz hinter der harten Schale verbirgt. Er war eine Person der immermal zu impulsiv handelt. Er hatte auch Angst, eine Beziehung zu führen und anderen Personen konnte er auch nicht wirklich vertrauen. Das kommt aber nicht von irgendher und als Leser erfährt man, woher das kommt. 
    In dieser Geschichte spielen auch noch viele andere Charakter ihre Rolle, auch wen es nur kurzzeitig ist. So auch Ashley, Echos Steifmutter. In meinen Augen, konnte Ashley Echo nicht wirklich leiden und lässt sie es auch immer wieder spüren, was einen selbst ganz schön wütend macht. Echos Vater kümmert sich auch nur lieber um Ashley als um seine Tochter. Er war nicht wirklich der Vater, den man sich erhofft, der sich eigentlich um die traumatisierte Tochter kümmern sollte. 
    Dieses Buch ist wirklich eine tolle Geschichte und das nicht nur für Erwachsene. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und spiegeln das Leben einer heranwachsender Frau, die es in ihrem Leben nicht leicht hat. Es wirkt auch nicht wirklich als eine ausgedachte Geschichte, sondern als eine, als hätte die Autorin diese Geschichte schonmal selbst erlebt. Es ist einfach ein Buch das man lesen sollte.

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    Buchbahnhofs avatar
    Buchbahnhofvor 3 Monaten
    Unheimlich tiefgehend

    Ich finde, dass der Klappentext diesem Buch nicht so richtig gerecht wird. Es geht um viel mehr, als um einen Troublemaker und eine dramatische Liebe. Es geht darum, für sich selbst im Leben einzustehen, sich gegenseitig zu vertrauen und zu unterstützen, es geht um Freundschaft, um Familie und um das Wissen, wo man im Leben steht und wo man hin möchte. Diese Geschichte bietet so viel mehr Tiefgang, als es der Klappentext vermuten lässt.

    Noah, der Troublemaker, ist in meinen Augen eigentlich gar keiner. Klar, er ist ein rebellierender Jugendlicher, hat einige Dinge auf dem Kerbholz, aber letzten Endes setzt er sich einfach nur für das ein was ihm wichtig ist: seine Brüder. Ich fand ihn und seine Art, vor allem auch im Umgang mit Echo total stark und einfühlsam. Man muss aber auch gestehen, dass er, bedingt dadurch, dass er dem System nicht mehr traut und sich wirklich in seine Mission verbissen hat, falsche Entscheidungen trifft. Nachvollziehbare Entscheidungen, aber dennoch falsch…

    Ganz übel war teilweise der Umgang der Erwachsenen mit Noah in Bezug auf seine Brüder. Es fehlte den Erwachsenen in jeder Hinsicht an Empathie. Ich konnte zwar einerseits nachvollziehen, warum sie Noah von seinen Brüdern fern halten, aber trotzdem geht das doch nicht? Wie kann man kein Verständnis dafür haben, dass ein Jugendlicher seine kleinen Brüder sehen möchte, nachdem die Eltern beide bei einem Brand ums Leben gekommen sind. Das Besuchsrecht war viel zu strikt eingegrenzt. Ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen hätte den Erwachsenen dieser Geschichte wirklich gut getan.

    Echo ist eine sehr spannende Persönlichkeit. Immer wieder kam bei mir an, wie stark sie daran arbeitet, von den Erkenntnissen, die sie im Laufe der Geschichte über sich und ihre Vergangenheit gewinnt, nicht zu zerbrechen. Es gibt Situationen im Leben, in denen ist es gar nicht so einfach, seine Seele zusammen zu halten und genau das spürt man bei Echo. Die Wahrheiten, die nach und nach ans Licht kommen sind schon für den Leser fast zu viel, da fragt man sich unwillkürlich: wie soll Echo das schaffen? Ich muss aber gestehen, dass sie mich wirklich überrascht hat. Sie wächst über sich hinaus und steht für sich ein.

    Echos Freundinnen sind zunächst alle der Graus, wobei Lila sehr schnell zumindest halbwegs vernünftige Ansätze zeigt und sich dann in die Richtige Richtung entwickelt. Noahs Freunde sind auch ein bisschen abgefahren, aber haben durchaus auch das Herz auf dem rechten Fleck.

    Die Geschichte hat richtig viel Tiefe und ging mir total unter die Haut. Wenn man ein bisschen Empathie hat, dann kann man mit Echo und Noah nur mitfiebern und mitleiden. Katie McGarry schafft es, dass beide Figuren eine enorme Entwicklung durchmachen, die absolut glaubwürdig ist und mich sehr gefreut hat.

    Der Schreibstil von Katie McGarry ist einerseits tiefgründig, andererseits aber auch sehr locker, so dass die Seiten nur so an einem vorbei fliegen. Sie schafft es, neben aller schwierigen Themen und die gibt es in diesem Buch wirklich, auch Stellen hinein zu bringen, an denen ich wirklich schmunzeln musste. Allen voran die Beschreibung des Fahrstils von Echos und Noahs Therapeutin.

    Es handelt sich um den ersten Band einer Reihe. Die Geschichte ist allerdings so weit in sich abgeschlossen, dass ich es für einen Einzelband gehalten hätte. Wie ich inzwischen gelesen habe, geht es in jedem Buch um andere Protagonisten. Man kann das Buch also super als Einzelband lesen.

    Von mir gibt es 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung. Ein Jugendbuch, welches nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern in die Tiefe geht, mit authentischen Figuren und einer spannenden Geschichte.

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    Jaanis avatar
    Jaanivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe diesen Titel!!!
    Ich liebe den Titel und diese wunderschöne Geschichte!

    Inhalt

    Vor ein paar Jahren musste  Echo (17) kurz nacheinander zwei Schicksalsschläge miterleben. Erst der Tod ihres geliebten Bruders und dann eine traumatische Nacht, die sie entstellt und ohne Gedächtnis zurückließ.
    Seit dem hat sich ihr Leben komplett verändert. Die einst so beliebte Schülerin ist zu einer Einzelgängerin geworden.
    Das einzige was sie noch hat ist ihr Vater, obwohl der sich eher für ihre Stiefmutter interessiert.

    Alles ändert sich als sie nach einer Schul-Therapiestunde auf  Noah (17) trifft. Noah ist nach außen hin der typische Bad Boy, aber in ihm drin sieht es ganz anders aus. Vor Jahren verlor er seine Eltern und lebt seit dem in Pflegefamilien, er hat nur noch eine Sache für die er kämpft - seine Brüder.

    Vielleicht sind die beiden sich viel ähnlicher, als sie dachten. Und da sie jetzt mehr Zeit miteinander verbringen müssen, merken sie, dass sie zusammen einfach mal ein bisschen „normal“ sein können. Sie schließen sich zusammen, um ihren Zielen näher zu kommen, doch plötzlich verbindet sie so viel mehr.

    Aber haben die beiden eine Chance auf eine Zukunft zusammen? Echo kämpft immer noch gegen ihre Ängst und Noahs Zukunft ist eigentlich schon verplant...


    Schreibstil

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Noah und Echo geschrieben. Der Schreibstil war super flüssig und mir sind keine Rechtschreibfehler oder ähnliches aufgefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und würde von der Geschichte mitgerissen als wäre ich selbst dabei.
    Das einzige was mich etwas gestört hat, war dass Echos Flashbacks einfach so kamen... Da wäre vielleicht eine andere Schriftart hilfreicher gewesen.


    Fazit

    Eigentlich habe ich mir dieses Buch gekauft, weil ich direkt verliebt in diesen Titel war. „Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen“ passt einfach so perfekt zu dieser Geschichte.
    Sie war einfach wunderschön und emotional.

    Die Charaktere waren beide super ausgearbeitet und hatten interessante Hintergründe. Echo musste in ihrem Leben schon viel durchmachen. Sie wurde dadurch von vielen ihrer Freunde verlassen, denen gesellschaftliche Anerkennung wichtiger war, als die Freundschaft mit einer angeblich „Verrückten“. Trotzdem gibt Echo nicht auf und findet langsam ihren Mut wieder.
    Auch Noah hat schon so viel tragisches erlebt, aber trotzdem ist er so ein liebenswerter Kerl, der alles für die Menschen, die er liebt tun würde.

    Beide haben es zusammen nicht leicht an diesen „verdammten Tagen“ aber zusammen geben sie sich wieder etwas Kraft.
    Auch die Nebencharaktere waren toll ausgearbeitet. Lila, Isiah und Beth mochte ich total, auch wenn sie manchmal etwas blöd waren. Leute wie Grace hingegen gingen gar nicht. Aber durch sie wurde auch total gut aufgezeigt, worum es wirklich geht. Nämlich nicht darum, dass zu machen was andere wollen, sondern seinen eigenen Weg zu gehen. Und die richtigen Leute werden dabei immer zu dir stehen.

    Die Grundidee des Buches war an sich nichts Neues, aber trotzdem einfach total mitreißend und emotional. Mehr als einmal sind mir die Tränen gekommen. Es tut einfach weh zu sehen, was so junge Menschen schon durchmachen mussten. Aber umso schöner ist es, wenn man sieht wie sie langsam wieder glücklich werden.
    Außerdem war es toll, da in der Geschichte die ganze Zeit eine gewisse Spannung gehalten wurde, da man erst ganz am Ende erfährt, was Echo in „dieser“ Nacht wirklich widerfahren ist. 

    Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde, aber das hat es. Irgendwie hat mich die Geschichte einfach total berührt und ich habe mich in die Charaktere verliebt. Klar gab es ein paar Kleinigkeiten, wie z.B das Cover, die einen stören, aber darüber konnte ich ganz einfach hinweg sehen, weil der Rest umso schöner war.
    Ich denke, dass es am Ende dieses Jahres definitiv zu meinem Highlights gehören wird.

    Wenn ihr Young Adult liebt, kann ich euch dieses Buch nur stark empfehlen. 
    Eine emotionale und schöne Achterbahnfahrt der Gefühle die man unbedingt gelesen haben sollte.

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eines meiner Highlights 2018! Absolute Leseempfehlung
    Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen

    Zum Inhalt:

    Einst war Echo eines der beliebtesten Mädchen an der Highschool. Doch seit dem tragischen Tod ihres Bruders Aires und dem „Vorfall“ mit ihrer Mutter, ist in Echos Leben nichts mehr so wie es war. Sie verdeckt ihre Narben unter langen Pullovern und hat sich zurückgezogen. Ihre Mutter ist aus ihrem Leben verschwunden. Und Echo erinnert sich nicht mehr an die schlimmsten Momente ihres Lebens. Alles wie ausgelöscht. Doch Echo will unbedingt wissen, was an jenem Abend geschah…

    Noah hatte ein glückliches Leben. Bis seine Eltern bei einem Brand ums Leben kamen und seine Brüder und er getrennt in Pflegefamilien untergebracht worden sind. Er will seine Brüder zurück, doch ihm sind die Hände gebunden. Dieser Umstand, der die Trauer um seine Familie noch verstärkt, hat ihn viel zu oft die falsche Entscheidung treffen lassen. Seine letzte Chance ist eine Therapie bei der neuen Schulpsychologin.

    Dort begegnet ihm Echo. Und das Mädchen mit den traurigen Augen berührt etwas in ihm, etwas, von dem er dachte, dass es nicht mehr existiert…

    Meine Meinung:

    Wow! Also, das war definitiv mal wieder ein der Geschichten, die man unmöglich aus der Hand legen kann, wenn man erst einmal mit dem Lesen angefangen hat.

    Echo ist so verletzt, so zurückgezogen. Sie schläft nicht. Ihre Nächte sind durchzogen von Alpträumen. Die Tatsache, dass sie nicht weiß, was an jenem Abend wirklich geschah, warum sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter haben darf, macht sie fast wahnsinnig.

    Sie ist so eine starke junge Frau, eine Kämpfernatur. Langsam, Stück für Stück kämpft sie sich zurück in ein Leben, bei dem sie andere Menschen wieder an sich heranlässt. Sie ist mutig, so unfassbar mutig.  Alleine dafür habe ich sie bereits nach kurzer Zeit in mein Herz geschlossen.

    Und Noah – Noah ist so verletzt, so traurig, so entschlossen, das Sorgerecht für seine Brüder zu bekommen, dass er manchmal den Blick für das Wesentliche verliert und die falschen Entscheidungen trifft. Mittlerweile hat er das Vertrauen in das System verloren und weiß, dass er ganz auf sich allein gestellt ist.

    Doch da tritt Echo in sein Leben und plötzlich ist er nicht mehr allein, denn dieses Mädchen berührt sein Herz….seine Seele…sein ganzes Dasein. Für ein Lächeln von ihr würde er alles geben.

    Am liebsten würde er ihr seine Gefühle gestehen, doch dann würde er sich wieder verletzlich machen. Und das kann er nicht. Doch Echo versteht das.

    Noahs Kampf mit sich selber ist beim Lesen so deutlich zu fühlen. Wie verletzt muss er sein? Wie einsam muss er sich fühlen? Seine Brüder, der Rest der ihm verbliebenen Familie ist nicht bei ihm…. Am Tod seiner Eltern gibt er sich die Schuld.

    Noah und auch Echo schaffen es, durch ihre Liebe und Zuneigung füreinander, den Mut zu bekommen, gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Die schlimmen Zeiten hinter sich zu lassen. Für ihr Leben einzustehen, falsche Entscheidungen zu revidieren und das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Für eine gemeinsame Zukunft. Für ein gemeinsames Leben voller Liebe und Glück.

    Das Buch hat mich geflasht. Der Schreibstil ist super, das Cover wunderschön und der Titel hat mich zu Recht auf diese wunderbare Geschichte neugierig gemacht.

    „Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen“ ist definitiv eines meiner Highlights in 2018 und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

    Ihr findet meine Rezension auch unter www.buchspinat.de


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    Tini_Ss avatar
    Tini_Svor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Trotz mangelnder Tiefgründigkeit, leichtem Kitsch und American Highschool-Klischees hat es mich am Ende berührt - und Noah ist klasse! <3
    Trotz mangelnder Tiefgründigkeit und einiger Klischees hat es mich am Ende berührt! <3

    Meine Meinung: Das Buch war wohl eines der ältesten auf meiner Wunschliste. Es steht schon seit 2014 (!!!) darauf und in der Verlagsvorschau sprang es mich plötzlich direkt an. Ich dachte mir: Moment mal, Namen und Klappentext kommen dir doch bekannt vor? Und Tatsache, die Geschichte erschien bereits als Hardcover unter dem Titel „Noah und Echo. Liebe kennt keine Grenzen“ und wurde jetzt als Taschenbuch neu aufgelegt. Da MUSSTE ich einfach ein Rezensionsexemplar anfragen, denn das Buch wurde mit den Worten: „Eine knisternde Lovestory, die lange nachklingt, heftig und originell, und ein Protagonist zum Schwärmen!“ angepriesen. Doch, ob sie wirklich so heftig war und immer noch in mir nachklingt? Finden wir es heraus …

    Zunächst fing mich der lockere, jugendliche Schreibstil ein, durch den ich schnell in die Geschichte reinkam und der mich sofort mit Echo verband. Noch besser fand ich aber Noahs Erzählperspektive, denn er nimmt kein Blatt vor den Mund, war sehr authentisch und humorvoll. Den typischen „Bad Boy“ konnte ich in ihm allerdings nicht sehen, dafür war er einfach zu gut und nett. Was mich zu der Frage bringt: Macht es jemanden schon zum „Bad Boy“, wenn er gelegentlich kifft und in Pflegefamilien aufgewachsen ist? Ich finde ja, dazu gehört noch mehr – beispielsweise ein krasses Fehlverhalten oder Ähnliches. Diesbezüglich wurden meine „böse Jungs“-Erwartungen leider nicht ganz erfüllt.

    Trotzdem mochte ich Noah sehr. Mit seiner flapsigen Erzählweise und direkten Art hat er für einige Schmunzler gesorgt! Aus Echos Sicht habe ich auch gerne gelesen, aber leider fehlte bei ihr das gewisse Etwas. Sie ist sehr unsicher, egoistisch und bemitleidet sich permanent selbst. Das kann ich bei ihrer Familiensituation natürlich verstehen – sie hat ihren Bruder durch die Marine verloren, ihre Mutter ist wegen einer schweren psychischen Erkrankung in Therapie und ihr Vater hat das Kindermädchen geheiratet, das nun auch noch hochschwanger ist – aber ich hätte mir doch etwas früher eine Einsicht ihrerseits gewünscht.

    Echo entwickelt sich zwar weiter, doch das kam spät und sie hätte ruhig NOCH mutiger sein und ein Statement setzen können (ich denke da vor allem an ihre „ach so tollen Freundinnen“). Wo wir schon mal bei den Freundinnen sind: Sie gingen mir wirklich auf den Keks, sind sie doch lediglich oberflächliche Teeniefilm-Klischees, denen ihr Ruf über alles geht. Ganz ehrlich? Ich hätte nicht so lange an ihnen gehangen und mich von ihnen ausbremsen lassen, sondern ihnen schon längst den Rücken gekehrt.

    Echos Exfreund Luke ist auch so ein Teeniefilm-Klischee. Der perfekte Footballstar, dem alle zu Füßen liegen, der aber eigentlich ÜBERHAUPT NICHTS versteht und Echo nur flachlegen will. *würg* Da fehlte mir einfach die Tiefe. Nicht nur in den Nebencharakteren, auch in der Thematik. Die wirklich spannenden und dramatischen Hintergründe wurden immer nur oberflächlich angekratzt und hätten gerne noch mehr beleuchtet werden können. Dieses typische American Highschoool-Flair mit Cliquenbildung, College-Bewerbungen, Eignungstests, Abschlussbällen und Co. zehrte schon arg an meinen Nerven.

    Dann ist da noch die Sache mit den Erwartungen … Wahrscheinlich waren sie aufgrund der ganzen begeisterten Rezensionen einfach zu hoch. *grmpf* Aber abstellen kann ich die nun mal leider nicht. Trotzdem war ich emotional stets dabei und fieberte mit Beiden mit, vielleicht nicht zu 100 %, aber mindestens zu 80 %! ;) Da sich einige Gedankengänge und Beschreibungen wiederholten und die Geschichte eher ruhig voranschritt, verspürte ich nicht den Drang, UNBEDINGT wissen zu müssen, wie es weitergeht.

    Dank kurzer Kapitel und vieler Sichtwechsel las es sich trotzdem schnell und am Ende konnte es nochmal einiges rausholen! Es wurde dramatisch, gefühlvoll und zu Tränen rührend! Besonders Noahs Brüder sind mir ans Herz gewachsen und die Szenen, in denen Noah sie bei den Pflegeeltern besucht und ich seine Zerrissenheit spüren konnte, haben auf meine Tränendrüsen gedrückt … *schnief* Auch die psychische Erkrankung von Echos Mutter ist heftig und ein wichtiges Thema, ich hätte mir aber gewünscht, dass sie noch näher beleuchtet worden wäre und dass Echo von viel mehr Erlebnissen in ihrer Kindheit berichtet, damit ich mir ein besseres Bild von der Krankheit machen kann.

    Das Ende hinterließ ein befriedigendes Gefühl, da (fast) alle Handlungsstränge abgeschlossen wurden. Nur, was Echos „Freundinnen“ und Noahs Freunde Beth und Isaiah angeht, hätte ich mir noch ein abschließendes Gespräch gewünscht. Vor allem Echos Aussprache mit ihrer Stiefmutter und ihrem Vater berührte mich und war wirklich echt und aus dem Leben gegriffen. Für meinen Geschmack vielleicht ein bisschen zu sehr „Happy End“, aber das lasse ich gerade nochmal durchgehen, weil es so schön war! ;)

    Fazit: Wie bewertet man eine Geschichte, der es teilweise an Tiefgründigkeit mangelt und die einige Klischees enthält, die mich aber trotz allem berühren konnte? Es war wirklich eine Berg- und Talfahrt mit mir und „Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen“. Noah mochte ich sehr, aber da er schon als echter Bad Boy angepriesen wurde, hätte er gern noch etwas „badder“ sein dürfen! :D So wie Echo – vor allem zum Ende hin – noch mutiger und taffer hätte auftreten können. Auch wirkten einige Dialoge ein wenig „glatt gebügelt“ und die Beziehung zwischen Echo und Noah schrammte knapp an der Kitschigkeit vorbei, denn sie schritt sehr rasant voran.

    Trotzdem habe ich mit ihnen gelitten und die ein oder andere Träne verdrückt. Auch finde ich es wichtig und mutig, dass das Thema psychische Krankheiten beleuchtet wurde, das in unserer Gesellschaft noch viel zu oft totgeschwiegen und stigmatisiert wird. Daher gilt, wie so oft bei mir: Meckern auf hohem Niveau! Ich bin immer etwas empfindlich, was Kitsch und Klischees angeht, anderen Lesern mag das möglicherweise nicht mal auffallen und sie werden ihren Spaß mit Noah und Echo haben!

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    Luna0501s avatar
    Luna0501vor 5 Monaten
    Wunderschön und sehr ergreifend!

    Wie ätzend gerade das gesellschaftliche Leben in einer High School sein kann, erfährt Echo Emerson gerade am eigenen Leib. Einen ganzen Monat hat sie gefehlt und seit dem brodelt die Gerüchteküche. Schwanger? Suizid? Verrückt? Was auch immer es ist, von der beliebten Schülerin zur Außenseiterin zu werden ist in der Situation, wie Echo es erlebt, nicht mehr das Schlimmste. Schließlich stellt so wenigstens keiner Fragen. Und wenn der Ruf eh schon ruiniert ist, lebt es sich bekanntlich leichter. Noah Hutchins ist das Bild, dass er auf andere hat ziemlich egal. Er geht seinen Weg und kämpft um seine Zukunft mit seinen zwei Brüdern. Kiffen ist da eine tolle Abwechslung. Bis Echo auf den Plan tritt und das Leben des jungen Frauenhelds ziemlich auf den Kopf stellt.

    Erst war ich skeptisch, aber das Cover und der Klappentext haben mich irgendwie fasziniert. Ich mag Jugendbücher, aber ich mag keine Klischee´s oder alltäglichen Handlungsstränge, die es in diesem Bereich einfach oft gibt. Auch wenn "Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen" diesen "Außenseiter trifft Außenseiter und sie tun sich zusammen" - Plot anzeigt, machte mich das Geheimnis um Echo sehr neugierig.

    Und siehe da...

    Ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

    Der Schauplatz ist natürlich oft die Schule. Beide Charaktere sind um die 18 Jahre alt und stehen kurz vor ihrem Abschluss. Echo hatte einen "Unfall", aber erinnert sich an nichts mehr. Nur die Narben auf ihrem Körper und vor allem die unsichtbaren in ihrer Seele erinnern sie an diesen Tag. Ihr Verstand wehrt sich einfach mächtig dagegen sich zu erinnern. Therapeut um Therapeut soll ihr helfen, bis Mrs Collins kommt. Die neue Psychologin an ihrer Schule. Sie geht das Problem anders an und ist dabei einfach eine ganz besondere Frau. Echo ist stark und sensibel zugleich. Sie kämpft die ganze Zeit und ich bewundere sie wirklich sehr. Zu Beginn wollte ich ihr den Kopf waschen, weil sie mehr daran gedacht hat "normal" zu werden, als sich so zu benehmen, wie sie sich nun mal fühlt. Aber zum Glück löst sich das schnell, denn Echo ist wirklich intelligent. Typisch für ihr Alter muss sie sich der Situation einfach stellen und sich weiter entwickeln. Es ist einfach unglaublich berührend und tragisch... Aber erfahrt selbst, warum sie ist, wie sie ist.

    Noah ist mehr als nur die Summe der Gerüchte, wie ihn die Schüler dar stellen. Auch er trägt ein riesiges Päckchen mit sich herum. Noah´s Weg damit umzugehen ist nicht unbedingt der beste. Ich kann es aber gut nachvollziehen, da Kinder Dinge erleben, die sie für ihr späteres Alter einfach prägen. Wenn man so etwas erlebt, ist es nicht leicht seine Gewohnheiten zu verändern. Am liebsten würde ich ihm ständig zeigen, dass es auch anders geht, aber zum Schluss macht er das selbst richtig gut. Die Kombination zwischen Echo und Noah ist ergänzend und so passend wie Yin und Yang.

    Zu erfahren, wie sie sich gegenseitig helfen aus ihrem Loch heraus zu kommen, mit zu empfinden welch wunderschöne Bindung sich zwischen den beiden bildet, ist für den Leser sehr ergreifend und vor allem sehr emotional. Beide sind authentisch, machen auch Fehler und treffen falsche Entscheidungen, wüten wie Tiere in ihren eigenen Käfigen und schreien sinnbildlich beide um Hilfe.
    Aber niemand versteht sie so richtig.

    Bis Echo und Noah aufeinander treffen... und etwas neues entsteht.

    Für ein Mädchen, dessen Weltbild falschen Einflüssen unterliegt
    und das sich verloren und alleine fühlt...

    Für einen Jungen, dessen Welt zusammengebrochen ist
    und der sein Vertrauen in alle außer sich selbst verloren hat...

    Katie McGarry hat aber auch bedeutsame Nebencharaktere erschaffen, was mich wirklich besonders beeindruckt hat. Eine so starke gefühlsmäßige Brücke zu einem Charakter zu erschaffen, der nicht mal effektiv im Buch handelt ist wirklich beeindruckend. Aber auch die handelnden Personen sind gewichtig für die Story und den Verlauf, und ich könnte mir das Buch nicht ohne sie vorstellen. Zwischen Noah, Beth und Isiah, aber auch zwischen Lila und Echo besteht eine innige Freundschaft, die sich jeder wünschen würde. Sie gehen durch dick und dünn, bekommen von der Autorin so viel Hintergrund, dass sie nicht blass wirken. Jeder kriegt seine eigene Persönlichkeit um einen wichtigen Part zur Geschichte bei tragen zu können und zeigt dabei ganz eigene Anwandlungen.

    Aber auch die Eltern, oder diejenigen welche den Part einnehmen, wurden sehr hervorgehoben. Ich war erschüttert aufgrund der Situation. Am meisten mochte ich aber Mrs Collins. Die Therapeutin des Pilotprojekts der Schule, bei denen Echo und auch Noah vorstellig werden müssen, ist so überhaupt nicht typisch für eine Frau ihres Berufs. Allein ihr Fahrstil hat mich echt zum Lachen gebracht.

    Die Schreibweise von Katie McGarry ist locker und leicht, aber so intensiv und emotional im beschreiben, dass ich zum Schluss Rotz und Wasser heulen musste. Man kann förmlich greifen, wie sich diese gefühlsmäßige Spannung allein schon durch das Geheimnis, das wirklich erst zum Schluss komplett offenbart wird,  die ganze Zeit steigert. Man wird mit Details gefüttert, die von Mal zu Mal heftiger erscheinen und am Schluss entlädt sich alles in einem großen Gefühlscrash.

    Mehr möchte ich euch auch gar nicht verraten. Jeder, der Jugendbücher mag und mal eine abwechslungsreiche Handlung bevorzugt, und nicht nur die Nachahmung einer High School Romanze lesen möchte, ist hier genau richtig.
    Man schmunzelt, man weint, man flucht und man leidet total mit.

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    Buechervielfalts avatar
    Buechervielfaltvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Jahreshighlight!
    Sehr tiefgründig und berührend

    Nach den ersten Seiten war ich etwas skeptisch, ob das Buch meinen Geschmack trifft, doch diese Sorge war vollkommen unbegründet. Mit jeder Seite konnte mich die Geschichte immer mehr begeistern.
    Der Schreibstil war sehr flüssig und fesselte mich bis zum Schluss. Es wurde abwechselnd aus der Perspektive von den Protagonisten Echo und Noah erzählt. Dies gefiel mir sehr gut, da man den Charakter der beiden dadurch richtig kennenlernte.
    Echo und Noah habe ich sehr ins Herz geschlossen, da sie echt und natürlich wirkten und man sie einfach gern haben musste. Beide hatten sehr viele Probleme, mit denen sie zu kämpfen hatten und haben sich dabei toll unterstützt.
    Echo war an vielen Stellen sehr unsicher, konnte aber auch schlagfertig und witzig sein. Sie wollte es allen immer recht machen, doch bei Noah hatte man das Gefühl, dass sie zeigen konnten, wie sie wirklich war. Es gab mehrere Seiten von Echo, die man im Laufe der Geschichte kennengelernt hat.
    Noah war der Bad Boy der Schule, doch er hatte ein großes Herz und war mir sehr sympathisch. Grundsätzlich waren sie sehr unterschiedlich, doch sie haben sich super gegenseitig ergänzt.
    Darüber hinaus waren die Nebencharaktere auch sehr gut herausgearbeitet. Die ganze Geschichte machte dadurch einen authentischen Eindruck. 
    Die Spannung wurde durchgehend aufrechterhalten und als Leser wollte ich unbedingt wissen, was bei diesem mysteriösen Vorfall wirklich geschah.
    Das Buch ist recht dick und die Schrift ist klein und trotzdem gab es keine Stelle, an der ich aufhören wollte zu lesen.
    Mir gefiel die Geschichte sehr gut und sie hat mich wegen ihrer Tiefgründigkeilt sehr berührt. Deswegen war ich sehr traurig als das Buch zu Ende war.


    Die Geschichte hat meine Erwartungen über einiges übertroffen und einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Sie enthielt sehr viel Tiefgang und eine große Portion Drama.
    Für mich ist es auf jeden Fall ein Jahreshighlight, da das Buch einem wirklich ans Herz geht.

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    ClaudiasBuecherhoehles avatar
    ClaudiasBuecherhoehlevor 7 Monaten
    Ein echtes Highlight

    Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen von Katie McGarry
    erschienen bei Oetinger

    Zum Inhalt

    Dramatische Liebe, schicksalhafte Wendung: Eine Nacht, ein mysteriöser Unfall, und die einst beliebte Echo Emerson ist plötzlich die Außenseiterin, über die der Schulhof tuschelt. Ein Schicksal, das Noah schon lange kennt: Der typische Troublemaker wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten, seit er seine Eltern verlor. Um seinen jüngeren Brüdern diese »Karriere« zu ersparen, muss er jedoch an seine Therapie-Akten kommen, genau wie Echo. Schon bald verbindet die beiden Außenseiter mehr als ihr Schicksal, viel mehr.
    (Quelle: Verlag)

    Zum Buch

    Ich kann euch nur warnen! Bei diesem Buch solltet ihr auf alles gefasst sein, es hat mich auch noch lange nach dem Lesen der letzten Seite beschäftigt und tief berührt. Daher fällt es mir richtig schwer, das Gelesene in Worte zu fassen. Dieses Buch war für mich einfach etwas Außergewöhnliches. Eine rührende Liebesgeschichte ohne zu viele Mädchenzickereien, dafür aber mit problembeladenen Protagonisten. Nichtsdestotrotz waren mir Echo und Noah sehr sympathisch und eroberten mein Herz im Sturm!

    Echo versucht sich mit allen Mitteln an die Nacht zu erinnern, die ihr Leben für immer veränderte. Sie muss dringend zur Ruhe kommen, aber es wird ihr nur gelingen, wenn ihr Gedächtnis sich nicht länger sperrt. Sie wirkt jederzeit stark, authentisch und reif in ihren Überlegungen und Entscheidungen. Sie gibt Noah Kontra, versucht alles, um ein einfaches Lächeln von ihrem Vater zu bekommen und schreckt auch vor einer Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter nicht zurück. Ihre Angst, ebenso zu werden wie ihre Mutter ist durchaus nachvollziehbar und verständlich. Echos Wunsch, noch etwas für ihren toten Bruder zu Ende zu bringen, ließen bei mir schon die ersten Tränchen kullern.
    Noah wirkt nach außen hin wie der typische Bad Boy. Doch der Leser merkt schnell, was für ihn wirklich zählt und dass die harte Schale durchaus einen sehr weichen und liebenswerten Kern beinhaltet. Wären die Drogen nicht gewesen, wäre er der absolute Traumtyp eines jeden Mädchens. Manchmal handelt Noah zu überstürzt, zu impulsiv, wofür er dann auch prompt seine Quittung bekommt. Sein Verlust von Vertrauen in andere Menschen kommt nicht von ungefähr, ebenso seine Beziehungsangst. Gelitten und gehofft habe ich sowohl mit ihm als auch mit Echo.
    Ashley ist Echos Stiefmutter und hochschwanger. Sie wirkte auf mich wie der typische Störenfried in der Familie, was die Autorin sicherlich mit Absicht so gewählt hat. Stellenweise ist Ashley einfach nur taktlos Echo gegenüber, was mich richtig wütend machte und nach Luft schnappen ließ. Einen kleinen Pluspunkt konnte sie bei mir erst ganz am Ende der Story gutschreiben.
    Echos Vater ist der Egoist schlechthin. Er kümmert sich mehr um seine neue junge Frau und seine Arbeit, als um seine traumatisierte Tochter. Im Laufe der Geschichte kommt es noch zu einem Vorfall, der genau in dieses Schema passt und ihn mir nicht gerade sympathischer machte. Vielleicht ist auch er mit der ganzen Situation überfordert. Doch zu seiner einzigen Tochter zu halten muss ja wohl oberste Priorität haben!

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Noah und Echo im personalen Erzählstil geschildert – meine Lieblingsvariante! Hautnah an den Protagonisten dran sein gefällt mir immer sehr gut.
    Die Liebesgeschichte beginnt sehr knisternd und langsam zwischen den Protagonisten. Doch nie wirkt es zu viel oder übertrieben. Zum Ende hin werden die einzelnen Kapitel stets emotionaler, und die Taschentücher wurden mein ständiger Begleiter. Der Schreibstil der Autorin ist einfach sehr eingängig und flüssig zu lesen.

    Katie McGarry hat mit ihrem Roman Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen für mich eine außergewöhnliche Geschichte kreiert, die ich lange im Gedächtnis behalten werde. Die Autorin hat auf Kitsch und Schmalz komplett verzichtet und sich mehr den Hintergründen der Charaktere gewidmet. Dadurch entstand eine wunderschöne Liebesgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Jedes lose Ende wird im Laufe der Story aufgeklärt, so dass ich das Buch in der Hinsicht mir ruhigem Gewissen zuschlagen konnte. Die Geschichte hallt allerdings noch nach. Ich kann euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen, für mich war es ein absolutes Highlight!



    Zum Autor

    Katie McGarry, geboren in den USA, war zu Zeiten von Grunge und Boy Bands ein Teenager und beschreibt diese Zeit als die besten und schlimmsten Jahre ihres Lebens. Sie liebt Musik, Happy Ends, Reality-TV und Basketball.

    Katie freut sich über Nachrichten ihrer Leser. Besuch sie auf Ihrer Homepage. www.katielmcgarry.com, folge ihr auf twitter @KatieMcGarry oder werde ein Fan auf facebook oder goodreads.


    ab 14 Jahren
    416 Seiten
    übersetzt von Lisa-Maria Rust
    ISBN 978-3-8415-0511-8
    Preis: 12 Euro

    © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

    An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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