Katinka Buddenkotte Fortpflanzung nach Tagesform

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Inhaltsangabe zu „Fortpflanzung nach Tagesform“ von Katinka Buddenkotte

Als ihnen der Reproduktions-Spezialist erklärt, dass ihrem Kinderwunsch auch keine hormonellen Probleme im Weg stehen,
hilft das den beiden nicht wirklich weiter. Jetzt stellt sich statt Freude beim Kindermachen erst recht eine Flaute ein, und das
große Zweifeln beginnt: Sind wir überhaupt schon reif genug fürs Elternwerden, hatten wir genug Spaß, gehören Kinder wirklich
zum Glücklichsein? Um sich vom Thema ungewollter Kinderlosigkeit abzulenken, beschließen sie, die Zeit zu nutzen, um all
das nachzuholen, was sie bisher in ihrem Leben versäumt haben. Gemeinsam, jeder für sich, und aneinander vorbei.
Die Geschichte, die Katinka Buddenkotte ihre Heldin Maike erzählen lässt, trifft das Lebensgefühl der Thirty-Somethings ins
Mark. Mit seiner schnoddrigen Unsentimentalität macht der Roman nachdenklich, mitunter auch melancholisch – wenn man
nicht gerade mit und über die Protagonisten herzhaft lachen kann.

Unterhaltsam und für alle, die das Thema "Kinderkriegen" locker angehen wollen. Es ist kein Ratgeber für Paare mit Kinderwunsch.

— schnaeppchenjaegerin

mit lakonischem Witz erzählte "Wir wollen ein Kind, aber es klappt nicht"–Geschichte, die letztendlich tröstet

— AntjeHerden

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  • Kinderwunsch, oder?

    Fortpflanzung nach Tagesform

    taigala

    20. September 2015 um 14:51

    Das Leben einer jungen Frau, die sich zusammen mit ihrem Partner ein Kind wünscht. Schnell wird sie ungeduldig und fürchtet, dass dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen wird. - Diesen Teil des Buches fand ich sehr gut geschrieben.
    Anschließend geht es um ein Auf und Ab der Familienmitglieder der beiden Protagonisten, hier empfand ich das Buch schleppend, teils schwerfällig zu lesen.

  • Ein sehr amüsanter Roman über die Generation Ü30

    Fortpflanzung nach Tagesform

    schnaeppchenjaegerin

    04. September 2015 um 17:10

    Maike und Hummel sind beide Mitte Dreißig und schon seit ein paar Jahren ein Paar. Hummel ist fest im Berufsleben eingespannt und Maike hat sich nun doch noch entschlossen, zu promovieren. Beide sind relativ unkonventionell und chaotisch, meinen aber - auch dem gesellschaftlichen Druck geschuldet - bereit für ein Kind zu sein. Als sich nach Wochen und Monaten nicht die erhoffte Schwangerschaft einstellt, obwohl körperlich mit beiden alles in bester Ordnung ist, ist Maike stark verunsichert. Genervt und gestresst von Doktorarbeit, bester Freundin Jenny, Schwester Leonie und Mutter, leidet auch die Beziehung zu Hummel. Zu allem Überfluss zieht dann auch noch "Siantichrist" und seine Bitch, Bruder von Hummel und dessen Schoßhündchen bei ihnen ein. Das Thema "Kinderwunsch" rückt in den Hintergrund und als Hummel seinen Job schmeißt und im Streit aus der gemeinsamen Wohnung auszieht, steht die Beziehung vor dem Aus. "Fortpflanzung nach Tagesform" ist ein unterhaltsamer Roman voller Sarkasmus, der aus der Perspektive von Maike erzählt wird. Die Generation Ü30 mit allen Stereotypen wird herrlich amüsant durch den Kakao gezogen. Zu Beginn steht zwar die Problematik rund um das Kinderkriegen im Vordergrund, ab der Hälfte handelt das Buch jedoch eher von der Unentschlossenheit, Unsicherheit und Unreife der Protagonisten. Charaktere und Handlung sind aktuell und stellen ein realistisches Bild der Menschen dar, die ihre akademische Ausbildung abgeschlossen haben und sich fragen, was danach kommt. Der Roman ist frech geschrieben und verlangt nach einer Fortsetzung!

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  • Ganz mein Geschmack

    Fortpflanzung nach Tagesform

    Eva-Maria_Obermann

    24. July 2015 um 13:01

    Maike und ihr Freund Hummel sind soweit, sich an den praktischen Teil des Kinderwollens zu machen. Sie sind bereit, haben eine Liste abgearbeitet, die sie vorbereiten soll, beide sind voll des Tatendrangs. Doch nach Wochen und Monaten stellt sich bei Maike Panik ein. Es klappt nicht. Soll es vielleicht nicht klappen? Oder kann es gar nicht klappen? Sie wird hysterisch und auch Hummel ist am Rande des Nervenzusammenbruchs. Dass seine Arbeit ihn sowieso auslaugt und ihre Doktorarbeit mehr und mehr ins Stocken gerät hilft da so wenig, wie ein unselbstständiger Schwager und dessen Bitch (Hund, meine Güte, es ist ein Hund, tatsächlich, regt euch ab). Anschaulich und eindrucksvoll zeigt Buddenkotte, dass auch ein im ersten Augenblick perfektes Paar durch den fremd- und selbstauferlegten Druck der Zeugung in Wanken gerät und schnell in der Luft hängt. Selbstzweifel und Unsicherheit ist die Folge. Noch dazu kommt das Einsehen, dass auch sichere Alltäglichkeiten eben keinesfalls so sicher sind, wie wir kleinen Spießer gerne denken und dass allen voran immer noch die Frage steht, ob wir dabei auch glücklich sind. Schnell zeigt sich auch, dass Unsicherheit mit der eigenen Person auch dazu führt, die Umgebung in Frage zu stellen. Maike etwa sieht sich nicht nur überall mit ihrem Nichtmuttersein konfrontiert, sondern ist zunehmend empfindlicher gegenüber allem, was Hummel macht. Und der scheint gerade zu Beginn des Buches fast zu perfekt zu sein. Kein Draufgänger, gemütlich, wortgewandt, immer zur Stelle, wenn Maike ihn braucht. Es braucht, um klar zu werden, dass Kinderwunsch nicht immer Kinderwunsch ist und auch unausgesprochener Druck Druck. Der sarkastische, böse Humor gefällt mir dabei sehr gut. Voller ironischer Momente, die eigentlich nur das Leben schreibt, ist die Geschichte von Maike und Hummel nicht nur erschreckend realistisch, sondern auch mit einem halbwegs glücklichen Ende versehen, das keine wirkliche Antwort liefert, aber viel Möglichkeit. Ich bin mir sicher, dass Fortpflanzung nach Tagesform nicht für jeden Leser geeignet ist. Es hat Herz und Kopf, von beidem viel, so dass es unterhaltsam und anspruchsvoll zugleich ist, nimmt Kinderwunsch und Fortpflanzungsdruck zum Thema und sieht dabei vor allem Maike als Erzählerin mit der Mutterfigur konfrontiert, die sie absolut nicht leiden kann. Gut zu lesen, sehr interessant und absolut mein Fall.

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  • Es geht auch anders

    Fortpflanzung nach Tagesform

    AntjeHerden

    01. April 2015 um 10:21

    Alles wäre bereit: Maike und Hummel sind Mitte Dreißig, haben ihre akademische Ausbildung nahezu beendet, sie wären gar so weit, das Rauchen einzustellen und alle anderen des überschaubaren Freundeskreises haben ebenfalls schon eines oder welche – Zeit ein Kind zu kriegen. Auch die Liste des listenliebenden Paares mit mindestens 48 Stichpunkten zum Thema Kind weist stark in diese Richtung. Allein es klappt nicht. Und nun? Katinka Buddenkotte lässt Maike erzählen – mit unangepassten Worten von direkten, manchmal auch unkorrekten Gedanken und von schönen, nicht so schönen und ungeschönten Szenen, die allesamt wenig mit dem zu tun haben, wofür die sogenannte Generation Y (Why?) steht und geliebt oder gehasst wird. Und wahrscheinlich ist es genau das, was diesen Roman von all den anderen „wir sind Mitte dreißig und noch nirgendwo angekommen, obwohl das alle erwarten, sogar wir selbst“–Romanen unterscheidet und heraushebt. Immer mit einem kecken Vergleich, einem lakonischen Witz oder einem grimmigen Späßchen auf den papiernen Lippen wirkt Maike zu Anfang etwas sperrig, doch schnell hat man sie lieb gewonnen, diese genau beobachtende, immer grübelnde und verletzliche Frau, die sich tapfer in der Welt zu behaupten versucht, dabei glaubt, ihre Tränen wegwitzeln, -rauchen oder –trinken zu müssen, und die eine Weile braucht, bis sie kapiert, dass sie da wo sie ist, vielleicht sogar richtig ist. Und das auch noch mit genau dem richtigen Menschen.

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