Katinka Kultscher

 4,5 Sterne bei 77 Bewertungen

Lebenslauf

Katinka Kultscher wurde 1999 geboren. Als Sprecherin ist sie unter anderem als "Lotta" in der Reihe "Mein Lotta-Leben" von Alice Pantermüller und Daniela Kohl zu hören. Als Sängerin wirkte sie zum Beispiel bei Bettina Göschls Produktion "Komm, lass uns mit Zahlen singen" mit.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Muh mir das Lied von der Kuh: Mein Lotta-Leben, Band 22 (ISBN: B0FXMWBGB5)

Muh mir das Lied von der Kuh: Mein Lotta-Leben, Band 22

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Neu erschienen am 06.11.2025 als Hörbuch bei JUMBO Neue Medien und Verlag GmbH.

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Neue Rezensionen zu Katinka Kultscher

Muh mir das Lied von der Kuh. Mein Lotta-Leben 22

Inhalt siehe Klappentext.


Wer Alice Pantermüllers „Mein Lotta-Leben“ kennt, hat sich vermutlich an die Quietschestimmen der Blöd-Brüder und Chanel gewöhnt - ich tue mich auch bei der 22. Folge noch etwas schwer damit. Witzig sind die Hintergrundgeräusche, die passend eingespielt werden, wenn Katinka Kutscher und andere Sprecher die Petersmanns und ihre Freunde vertonen. Lottas Mutter Sabine bekommt spontanen Besuch ihrer früheren besten Freundin Tina samt nerviger Tochter Nelly - ein verwöhntes Gör aus Amerika und Tina hält sich auch für etwas Besseres. Der Besuch wird zur Horror-Show für die ganze Familie, ein Schneechaos macht das Ganze nicht besser und alle Nerven liegen blank. Lotta lechzt immer noch nach Hündchen Anton aus dem Tierheim, den hätte sie schon seit ein paar Folgen gerne, aber die Eltern lassen sich erst durch Eis und Schnee erweichen. Einzige Verbündete ist Cheyenne und manchmal sogar die Blöd-Brüder - man glaubt es kaum. Vater Petermann kommt mir in dieser Folge sehr lasch und genervt vor, Mutter Petermann will es allen recht machen, das geht voll daneben und über den Besuch braucht man nicht reden - Hopfen und Malz verloren. Ich hätte beide rausgeworfen! Was sagt uns das? Freundschaften verändern sich im Laufe der Zeit, egal ob jung oder alt, Entfernung hilft nicht unbedingt weiter und Wetterextreme zeigen, ob und wie Menschen auf engstem Raum miteinander auskommen oder eben auch nicht. Eine kurzweilige Hörspielfolge von anderthalb Stunden, die man locker nebenbei hören kann. „Muh mir das Lied von der Kuh“, an der sich Anton später erfreut, bekommt von mir 3,5 bis 4 Sterne für die Vertonung und Darstellung.

Richtig tolles letztes Drittel

„Tauche ein in ein London voller Wunder und Magie“ – dieser Slogan hat mein Interesse sofort geweckt. Urban Fantasy mit einer geheimnisvollen, magischen Metropole als Kulisse trifft genau meinen Geschmack. „Spellcraft – Die Magie der silbernen Flamme“ von R. L. Ferguson verspricht genau das – und auch wenn der Einstieg holprig war, hat mich das Hörbuch mit der Zeit doch noch mitgenommen.

Die Sprecherin Katinka Kultscher leistet durchweg großartige Arbeit. Sie schafft es mit ihrer Stimme, den Figuren Leben einzuhauchen und der Geschichte Tiefe und Atmosphäre zu verleihen. Gerade im letzten Drittel, als die Handlung endlich an Tempo und Spannung gewinnt, trägt ihre lebendige Interpretation entscheidend dazu bei, dass man wirklich mitfiebert.

Allerdings muss ich ehrlich sagen: Das erste Drittel des Hörbuchs war für mich eine echte Herausforderung. Die magische Welt wird zwar mit viel Fantasie entworfen, aber es dauert lange, bis man sich darin zurechtfindet. Viele Begriffe, Regeln und Namen werden eingeführt, ohne dass man als Hörer*in sofort versteht, wie alles zusammenhängt. Ich empfand diesen Teil als recht verwirrend und streckenweise sogar langweilig.

Im zweiten Drittel kommt die Geschichte langsam in Gang. Die Protagonistin gewinnt an Profil, die Beziehungen zwischen den Figuren entwickeln sich und man beginnt, die größeren Zusammenhänge zu begreifen. Hier war mein Interesse geweckt – auch wenn ich mir an einigen Stellen etwas mehr Dynamik gewünscht hätte.

Das **letzte Drittel** hat mich dann schließlich wirklich begeistert: Die Handlung nimmt Fahrt auf, die Konflikte spitzen sich zu, und die magische Welt entfaltet endlich ihr volles Potenzial. Spannung, Action und ein Hauch von düsterer Magie sorgen dafür, dass ich dranbleiben musste und das Ende kaum erwarten konnte.

Thematisch geht es um Macht, Identität, Magie und den Mut, seinen eigenen Weg zu finden, auch gegen Widerstände. Dabei werden auch Freundschaft, Vertrauen und Selbstbestimmung*in den Mittelpunkt gerückt – klassische Fantasy-Themen, aber hier mit einem urbanen, modernen Twist umgesetzt.

Fazit: Ein Hörbuch mit Startschwierigkeiten, das sich aber lohnt. Dank einer starken Sprecherleistung und einem spannenden Finale konnte mich „Spellcraft“ schlussendlich doch noch überzeugen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen – mit Tendenz nach oben, falls es eine Fortsetzung gibt.

Äthermagie

Dieser Fantasyroman wird für die Altersgruppe ab 10 Jahren empfohlen. Tatsächlich gibt es hier vieles, was Kinder begeistern kann. Ein Kuscheltier, das lebt und einen aus einer Gefahr befreit. Gegenstände, die Zauberkräfte haben. All das hilft der Hauptfigur Lucy, zusammen mit ihren Freunden, ihre entführte Großmutter Serena zu befreien. Die Handlung spielt in einem magischen London, in denen die Spellcrafts diese magischen Objekte anfertigen können. Allerdings fließt erst durch die Hinzugabe von kostbarem Äther Magie in die Dinge.

Von Beginn an gestaltet sich die Handlung sehr temporeich. Vielleicht nimmt der Autor hier die Darstellung von Gewalt für Kinderseelen etwas zu leicht. Außerdem finde ich die verschiedenen magischen Gruppierungen etwas unübersichtlich, aber das mag dem Medium Hörbuch geschuldet sein, bei dem man nicht so einfach hin und her blättern kann, um etwas nachzulesen.

Die kindliche Stimme und Vortragsweise von Katinka Kultscher passt sehr gut zum jugendlichen Publikum.

Falls das Lesekind deutlich älter als 10 Jahre ist, kann ich diesen Roman mit Einschränkungen empfehlen.

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