Katja "LibbyReads" Kober Chaosprinz Band 2

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Inhaltsangabe zu „Chaosprinz Band 2“ von Katja "LibbyReads" Kober

Tobis Leben verlief bisher harmonisch: Aufgewachsen in einer Villa Kunterbunt, mit den besten Freunden der Welt und einer Mutter, die ihn abgöttisch liebt. Doch als diese mit ihrem Lebensgefährten nach Afrika auswandern will, ändert sich alles. Denn Tobi zieht es nicht nach Afrika und allein in Hamburg zu leben, ist auch keine Option. Also entschließt er sich kurzerhand zu einem drastischen Schritt und zieht zu seinem lange verschollenen Vater und dessen Familie nach München. Dank eines kleinen Taubenunfalls am Bahnhof, Terminproblemen, gebrochenen Kinderarmen und eines hilfsbereiten Tierarztes wird Tobis Start in München zu einem Abenteuer, bei dem so einiges ziemlich chaotisch läuft. Er muss lernen, dass Erwachsenwerden nicht immer leicht ist – besonders nicht, wenn man sich in seinen Stiefbruder verliebt…

Teil 2 - Genauso super

— Makaria
Makaria

Sofort nach Teil 1 gelesen und meine Meinung nicht geändert. Klasse Geschichte.

— SaranaFenwa
SaranaFenwa
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    Chaosprinz Band 2
    Makaria

    Makaria

    17. April 2017 um 20:55

    Hier sieht man Alex auf dem Cover. Das Buch ist ernster als der erste Teil und bezeugt damit Tobis Reifeprozess. Er ist nämlich auch hier derjenige, der von der Autorin begleitet wird. Er erzählt personal. Alex steckt in einem ewigen Kampf fest, sich den Normen der Gesellschaft zu beugen oder doch lieber die Liebe zu wählen - und Tobi, vielleicht. Zwischen den beiden gibt es oft Missverständnisse.   Wie für Teil eins gilt: Super Buch! Unbedingt lesen!

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  • Amüsante Geschichte mit tollen Charakteren

    Chaosprinz Band 2
    Koriko

    Koriko

    08. January 2015 um 12:40

    Story: Direkt an seinem 18. Geburtstag offenbart Tobias‘ Mutter ihrem Sohn, dass sie sich ein Leben in Ostafrika aufbauen und dort armen Kindern helfen will. Da Tobias Deutschland auf keinen Fall verlassen will, bleibt für ihn nur die Möglichkeit zu seinem Vater zu ziehen, mit dem er seit 15 Jahren keinen Kontakt hatte. So siedelt er von Hamburg nach München und lernt dort seine neue Familie kennen – seine neue Mutter, seinen unnahbaren Vater, die Zwillinge Emma und Tim und seine Stiefgeschwister Maria und Alex. Doch so schön sich Tobias sein neues Leben ausgemalt hat, so schwer fällt es ihm in der reichen Familie und in München einen Platz zu finden. Zwar findet er schnell Freunde, doch nach und nach mutiert Alex zum Hauptproblem seiner Gefühls- und Gedankenwelt. Als seine Liebe erwidert wird, wähnt er sich im siebten Himmel, doch Alex ist nicht bereit über seinen Schatten zu springen und das Bild des vorbildlichen Sohnes und Schülers zu zerstören. Für Tobias beginnt ein nervenzerreißendes Auf und Ab, bei dem er selbst erwachsen werden muss. Eigene Meinung: „Chaosprinz“ ist in gewisser Weise das Debüt der Autorin Katja Kober, wenngleich beim Cursed Verlag die Romane „Harlekin“ und „Männerheld“ vorher erschienen sind. Das liegt vor allem daran, dass „Chaosprinz“ zunächst nur online erschienen ist und eine Veröffentlichung erst später in Frage kam, nachdem die Rufe der Fans nach einer Veröffentlichung in Buchform immer lauter wurden. So hat der Verlag die fast 1.200 Seiten starke Geschichte in zwei Romane gepackt, die in einem hübschen Schuber daher kommen. So fällt „Chaosprinz“ schon optisch ein wenig aus der Reihe, da er wesentlich umfangreicher ist, als die gängigen Romane des Gay Romance Genres. Inhaltlich präsentiert die Autorin eine Liebesgeschichte, die ganz im Stil einer Soap Opera gehalten ist. „Chaosprinz“ ist eine typische Alltagsstory mit viel Drama, Herzschmerz, Romantik und Comedy. Das mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, entpuppt sich jedoch als sehr unterhaltsame und witzige Lektüre, die man gerne liest und die durchaus Spaß macht. Hin und wieder ziehen sich einige Passagen ein wenig, da Katja Kober ein Talent hat einige Szenen wirklich episch lang zu beschreiben und Tobias‘ Gedanken sehr ausführlich zu beschreiben. Das hat natürlich den Vorteil, dass man ihn sehr gut kennenlernt und sich wirklich gut in ihn hineinversetzen kann. Dennoch hätte man einige Passagen durchaus straffen können, denn 1.200 Seiten sind schon ein ordentlicher „Klöpper“, den man nicht an einem Tag liest. Das liegt vor allem an den liebenswerten, lebendigen Charakteren, die Katja Kober erschaffen hat. Tobias ist ein herzensguter, manchmal etwas kindischer Chaot, den man schnell ins Herz schließt und dessen Geschichte man gerne mitverfolgt. Man kann sich sehr gut mit ihm identifizieren, bekommt immer seine Gedanken du Gefühle mit und teilt mit ihm gute, wie schlechte Momente. Auch die übrigen Figuren (und davon gibt es eine Menge) haben Hand und Fuß. Positiv ist, dass sich die Autorin nicht nur auf Tobi und Alex konzentriert, sondern nach und nach gut zwanzig Figuren einführt, die alle für den Fortlauf der Handlung wichtig sind. Seien es Tobias‘ Schulfreunde Elena, Lena und Martin, deren Probleme und Liebesleben ebenfalls in die Geschichte eingeflochten werden, oder die skurrile Patchwork Familie, die sich im Laufe der Zeit bildet und für eine gute Portion Dramatik und Action sorgen – es macht einfach Spaß sie beim Lesen kennenzulernen. Dabei bleiben die Figuren stets realistisch: Tobias‘ Schulfreunde haben die üblichen Probleme und Hobbies von Jugendlichen in dem Alter: Party, Liebe und Schule, während die Sorgen der Erwachsenen auf einer ganz anderen Ebene liegen. Eine besondere Position nehmen dabei Tobias‘ schwule Freunde Manu und Marc ein, wobei gerade Letzterer schnell zu Tobias‘ schlechtem Gewissen, bestem Freund und Seelengefährten in einem mutiert, was mehr als einmal für witzige und amüsante Szenen sorgt. Auch er und sein Partner Manu haben im Laufe der Geschichte mit Problemen zu kämpfen, die man durch Tobias‘ Augen miterlebt. Katja Kober hat einen sehr leichten, lockeren Stil, der wunderbar zur Geschichte und den Figuren passt. Der Roman ist in der ersten Person Präsens geschrieben, was nicht jedermanns Sache sein mag, doch schnell eine Bindung zu Tobias aufbaut, da alles aus seiner Sicht erzählt wird. Man lernt ihn dadurch sehr gut kennen, was nicht bedeutet, dass die Autorin ihre anderen Figuren vergisst. So zeigt sie immer wieder, dass die Perspektive und die Meinungswelt ihres Protagonisten nicht immer das einzig Wahre ist und andere Menschen dieselbe Situation anders bewerten können. Auf diesem Weg lernt nicht nur Tobi die Sichtweise und Gefühle der anderen Figuren kennen, sondern auch der Leser, was gerade den Charakteren eine unglaubliche Dreidimensionalität verhält. So glaubt man oftmals Tobias sei in der Position des Opfers, bis man die Hintergründe und Sichtweise seiner Freunde oder seiner Familie kennenlernt. Neben der guten Charakterisierung hat Katja Kober ein Händchen für Humor und witzige Szenen. Mehr als einmal sorgt sie für Lacher und gerade die Comedy-Elemente (die zumeist auf Tobias‘ ungestüme und direkte Art zurückzuführen sind) machen „Chaosprinz“ so lesenswert. Es ist trotz seines Umfangs und allem Hin und Her zwischen Tobias und Alex unterhaltsam und amüsant. Es macht einfach Spaß und eignet sich perfekt für tristere Tage, in denen man sich nach lustiger Abwechslung sehnt. Fazit: Mit viel Witz, Charme und einem Haufen sympathischer Charakter gelingt Katja Kober ein schöner, lesenswerter Roman, in dem weder die Liebe, noch die vielen Probleme der handelnden Figuren zu kurz kommen. „Chaosprinz“ ist eine gelungene, mitreißende Soap Opera, in die man dank des liebenswerten Helden Tobias schnell eintauchen kann und dessen chaotisches Leben man sehr gern mitverfolgt. Wer romantische, witzige Bücher mag und vor dem Umfang von 1.200 Seiten nicht zurückschreckt, sollte einen Blick riskieren. Es lohnt sich.

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  • Chaosprinz 2

    Chaosprinz Band 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2013 um 14:54

    Meine Renzension gilt für beide Bände von Chaosprinz. Ich habe diese Bücher hintereinander gelesen und kann sie auch gedanklich nicht voneinander trennen. Die Bücher von Katja Kober bzw. Libby Reads hatte ich erstmal gar nicht vor zu lesen. Zwar prägen sich die Buchcover ihrer Romane unweigerlich ein, mich haben sie aber auch etwas abgeschreckt. Sie sind bunt ,lebendig und comichaft gezeichnet. Sie fallen auf, waren aber nicht wirklich hilfreich um die Bücher zuzuordnen. Stopp ! Falsch, das stimmt nicht so ganz, ich habe sie als Kinder- und Jungendbuch abgestempelt. Das sind sie aber nicht. Sie sind vielmehr für alle Altersklassen empfehlenswert. Wenn mir ein Buch gut gefällt, fallen auch bei mir oft Sätze, wie flüssiger Schreibstil, oder wundervoll geschrieben. Hier kommt jedoch noch etwas hinzu und das trifft auf alle Bücher von Katja Kober zu: Es ist ein lebendiger Schreibstil. Dieses Buch sprüht vor Leben und lädt jeden Leser ein darin zu verweilen. Einmal angefangen, kann man sich dem Buch nicht mehr entziehen. Der Mittelpunkt der Bücher ist Tobi. Er lebt mit seiner Mutter in Hamburg. Als diese mit ihrem Lebenspartner für einige Zeit beruflich nach Afrika geht, beschließt er nicht mit auszuwandern sondern zu seinem Vater, den er schon seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen hat nach München zu ziehen. Eben dieser Vater, den er eigentlich gar nicht kennt, hat dort eine neue Famile gegründet zu der auch 2 Kinder aus der ersten Ehe seiner neuen Frau gehören. Und schon sind wir mittendrin. Tobi weiß schon von Kindheit an das er schwul ist. Seine Mutter steht voll hinter ihm, seine Schlufreunde und sein Umfeld stoßen sich ebenfalls nicht daran. In München angekommen, muß auch er anfangen umzudenken. Das was in Hamburg so einfach war, wird in München viel komplexer. Er muß lernen, das das Leben vielschichtiger ist, als bisher angenommen. Er verliebt sich in Alex, den Sohn aus der 1. Ehe seiner Stiefmutter. Er lernt seine beiden jüngern Geschwister kennen. Er findet neue Freunde. Er lernt seinen Vater kennen und kennt ihn doch jeden Tag weniger. Und am Schluß  :  HappyEnd Dieses Buch hat in der Printausgabe 1200 Seiten. Von mir gelesen in 2 Tagen. Geschlafen habe ich kaum. Ich konnte einfach nicht aufhören. Dieses Buch hat einen Sog um mich herum entwickelt, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich habe den letzten Seiten entgegengetrauert. Ich wollte das Happyend für Tobi und Alex, ich wollte aber nicht das Ende des Buches. Ich will es noch immer nicht. Hätte ich dieses Buch in einem öffentlichen Verkehrsmittel gelesen. Man hätte micht wohl als  unzurechnungsfähig eingestuft. In dem einem Moment ein Grinsen im Geschicht, im nächsten Tränen in den Augen, im Moment danach herzhaft aufgelacht nur um wieder mit den Tränen zu kämpfen. Es waren aber alles gute Gefühle. In diesem Buch ist kein Platz für Trauer, Es macht hin und wieder nachdenklich, hält hier und da,mahnend einen Spiegel hoch. Tobi ist ein Chaosprinz, der seinen gefühlvollen Chaosreichtum mit vollen Händen an seine Leser verschenkt. Fazit: Humorvoll, gefühlvoll, nachdenklich,anrührend,liebevoll Die erwachsenen Leser , die Bücher wie Twighlight oder Rubinrot-Smaragdgrün-Saphirblau gelesen haben, die dürfen an diesem Buch nicht vorbeigegehen. Ein Buch für alle Altersklassen. Wer Bücher mag, wird dieses lieben.

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