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Berlin_Verlag

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen


Ist die WG die neue Familie?

Katja Altenhoven erzählt liebevoll von dem tragikomischen Versuch, das Leben nicht allein, sondern gemeinsam zu meistern – mit Aussicht auf Erfolg.
 
Renée ist 45, als sie ihren Mann verliert. Plötzlich sieht sie sich allein in ihrem über 300 m2 großen Kreuzberger Zimmer-Labyrinth, denn ihre Kinder gehen längst eigene Wege. In den Wochen der Trauer reift in Renée der Plan, die übergroße Eigentumswohnung doch nicht zu verkaufen, sondern stattdessen mit alten Freunden eine Wohngemeinschaft zu gründen. Eine Wunschkonstellation hat sie im Kopf, aber passen diese Menschen wirklich zusammen: ihre Sandkastenliebe Michael, ein Arzt, der Bücher liebt; das ungleiche Paar Anne und Pavel, von denen die eine als Bundestagsabgeordnete beruflich durchstartet, während der andere mit seiner Midlife-Crisis kämpft, sowie der schon pensionierte Musiklehrer und Jazzliebhaber Wilfried? Nach zwei gemeinsamen Test-Urlaubswochen in einem Haus in der Uckermark stürzen sie sich in das Wagnis und stellen fest, dass man zwar viel planen kann, das Leben am Ende aber immer andere Geschichten schreibt.

Ihr wollt dabei sein und eines von 20 Freiexemplaren gewinnen?


Dann beantwortet uns bitte folgende Frage:
Kann es gutgehen, wenn alte Freunde zusammenziehen, um eine Ü40-Wohngemeinschaft zu gründen?

(Für diejenigen unter euch, die sich jetzt nicht sooo viel unter einer Ü40WG vorstellen können, empfehlen wir die Lektüre unserer Leseprobe, insbesondere Kapitel 10!)

Autor: Katja Altenhoven
Buch: Willkommen zuhause!

uli123

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

WG's sind ja mittlerweile angesagte Wohnformen für alle Altersgruppen, selbst für Senioren. Wenn sich die Mitbewohner sogar schon lange kennen und sich nicht erst an die Marotten von Fremden gewöhnen müssen, steht dem Erfolg einer WG alter Freunde nichts entgegen.
Als frühere Studentin mit WG - Erfahrung würde ich dieses Buch zu gerne lesen.

Linny

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich habe WG Erfahrung gesammelt in meiner Ausbildungszeit. Es war ganz okay. Man sollte sich wirklich gut überlegen mit wehm man zusammen zieht. Wenn man die Freude nur von Feiern und nur mit guter Laune kennt.
Aber was ist mit den Alltag und jeder hat auch seine kleinen Macken.
Und grade mit über 40 hat man seine festen Angewohnheiten, aber es würde auch wieder Schwung ins Leben bringen.

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Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: S. 134 – S. 196
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So einfach ist das Zusammenleben nicht. Das fängt schon damit an, dass jeder seine eigenen Vorstellungen von Sauberkeit hat. Renée räumt (mal wieder) hinterher, Der Apothekerschrank mit den 60 Schubladen wird zum Gemeinschaftsmöbelstück (dieser Plan dazu wäre auch meine Idee gewesen), gemeinsame Mahlzeiten sind Wunschdenken - es klappt einfach nicht, weil Manche Bewohner einfach nicht zum Essen auftauchen.

Kathleen und ihr Rücken - nicht immer macht eine OP alles besser, und es wird meist zu schnell operiert, weil Ärzte oft zu ungeduldig sind - eine Besserung ist dann vorhanden, doch statt auf weitere Fortschritte zu warten, wird zum Skalpell gegriffen. Kathleen ist sehr ordentlich, vielleicht wäre sie eine geeignetere Mitbewohnerin gewesen für die ordnungsliebende Renée. Kathleen lebt alleine, und jetzt sieht Renée den krassen Kontrast zum WG-Leben.

Michaels Treffen mit Marie - ich weiß nicht so recht - ideal verlief das Treffen eher nicht - trotz Mails und Verwandtschaft - so recht springt der Funke nicht über und es stehen sich zwei Fremde gegenüber. Vielleicht wird es ja noch, wenn Marie ihren Plan umsetzt und nach Berlin zieht.

Ach so - man erfährt, dass Renée und Martin mit ihren Eltern auf einem Bauernhof in einer Kommune lebten. So schließt sich der Kreis - ich denke da an die WG auf dem Lande, die Renée beim Probewohnen kennenlernte. Aber hier zeigt sich wieder, dass Probewohnen und das "Real Life" ein himmelweiter Unterschied ist - völlig andere Voraussetzungen, eine Ausnahmesituation, das andere der Alltag.

Lesemaus_im_Schafspelz

vor 3 Jahren

Fazit / Rezensionen

Sehr gerne reiche ich meine Rezi noch nach.
Das wunderschöne Buch musste ich erst noch ein wenig auf mich wirken lassen.
Ich danke für das Leseexemplar - ich musste es direkt weiterempfehlen!

http://www.lovelybooks.de/autor/Katja-Altenhoven/Willkommen-zuhause-1122518748-w/rezension/1126724470/

Cappuccino-Mama

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: S. 134 – S. 196
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Sooo, ich steige wieder ein. Wille hat ein Date mit einer Frau, die genau seinem Geschmack entspricht. Ich kann Jazz überhaupt nichts abgewinnen, das macht mich regelrecht aggressiv.

Pavel und Anne - Politik verdirbt die Menschen, so die Meinung von Pavel. Und so verschweigt Anne ihm erst einmal, dass sie sich nochmals zur Wahl aufstellen lässt. Doch Pavel ahnt bereits Schlimmes und als sich dann herausstellt, dass er richtig lag, ist er so sauer, dass er im Pflegeheim übernachtet, bis Michael ihn wieder nach Hause beordert.

Der Schachspieler, der seine letzten Spiele absolvieren möchte, um danach zu sterben. Da musste ich schon schlucken.

Anne bremst mich beim Lesen immer etwas aus. Michael mag ich recht gerne, Pavel eigentlich auch. Ob Wille wohl krank ist? Irgendwie kommt es mir so vor - vielleicht Parkinson?

winterdream

vor 3 Jahren

Fazit / Rezensionen
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Hallo,
hier kommt jetzt auch meine Rezi. Sorry, dass es etwas länger gedauert hat.
http://www.lovelybooks.de/autor/Katja-Altenhoven/Willkommen-zuhause-1122518748-w/rezension/1134679003/
Ich habe sie auch bei amazon, thalia und weltbild eingestellt.
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte. Es hat viel Spaß gemacht.
Lieben Gruß

Cappuccino-Mama

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 4: S. 197 – S. 256
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So, ich habe das Buch zwar vor einiger Zeit fertiggelesen, muss aber noch etwas hinterherposten...

Wille kann einem leid tun, denn er wird immer schusseliger. Und das gerade jetzt, wo er und Amanda zusammengefunden hatten. Klar, dass er sich Gedanken macht, Ängste hat. Auf mich wirkt diese Situation geradezu beklemmend.

Renées Tochter bekommt ein Kind - wenigstens ein Lichtblick. Schade, dass Michaels Tochter langsam in der Versenkung zu verschwinden droht - ich hatte mir da eine positive Entwicklung erhofft.

Cappuccino-Mama

vor 2 Jahren

Leseabschnitt 5: S. 257 – Ende
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Echt beklemmend - da steckte Wille in einer Zwickmühle. Kann er anderen seine Krankheit zumuten? Wäre er nicht eine Belastung für Amanda? Doch Wille soll weiterhin in der WG bleiben - in guten wie in schlechten Tagen - aber eine WG ist eben keine Ehe. Und sollte es in der Endphase sehr viel schlechter werden, will Wille nicht länger bleiben. Amanda will dennoch heiraten und nimmt die Sache in die Hand. Schade, dass in diesem Buch der Humor zu kurz kam, denn auch ernste Bücher können humorvoll geschrieben werden. Mir fehlte etwas das Gemeinsame - viele Gedankengänge. Mir war das Buch etwas zu ernst, eben weil ich auch schon vergleichbare Bücher gelesen hatte über Freundschaften in der zweiten Lebenshälfte. Aber eines muss man dem Buch lassen: Es besitzt sehr viel Tiefgang und ist sehr sozialkritisch.

Cappuccino-Mama

vor 2 Jahren

Fazit / Rezensionen

Ich bin hier bei der Bewertung etwas zwiegespalten, habe mich aber letztendlich für 4 Sterne entschieden - ist ja auch nicht soooo schlecht, oder? Vielen Dank an den Verlag für das Buch. Hier nun die Rezi - besser spät, als nie:

http://www.lovelybooks.de/autor/Katja-Altenhoven/Willkommen-zuhause-1122518748-w/rezension/1139824373/

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