Katja Alves

 4,6 Sterne bei 34 Bewertungen
Autorenbild von Katja Alves (©Anita Affentranger)

Lebenslauf von Katja Alves

Katja Alves wurde in Coimbra, Portugal geboren und mag den Atlantik und Möwen. Sie arbeitete in verschiedenen Berufen, u.a. als Buchhändlerin und Radioredakteurin. Heute lebt sie als freie Autorin von Hörspielen, Kindergeschichten und Kinderromanen mit ihrer Familie in Zürich.

Neue Bücher

Cover des Buches Pernille und die Geisterschwestern (1). Gut gespukt ist halb ermittelt (ISBN: 9783401718088)

Pernille und die Geisterschwestern (1). Gut gespukt ist halb ermittelt

Neu erschienen am 15.09.2022 als Gebundenes Buch bei Arena.
Cover des Buches Komm, mach mit! 10 kleine Eulen wollen nicht schlafen (ISBN: 9783401718361)

Komm, mach mit! 10 kleine Eulen wollen nicht schlafen

 (1)
Neu erschienen am 14.07.2022 als Gebundenes Buch bei Arena.

Alle Bücher von Katja Alves

Neue Rezensionen zu Katja Alves

Cover des Buches Komm, mach mit! 10 kleine Eulen wollen nicht schlafen (ISBN: 9783401718361)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Komm, mach mit! 10 kleine Eulen wollen nicht schlafen" von Katja Alves

Hilfe der Eulen-Mama und bring ihre kleinen Eulenkinder für sie zu Bett Eine tolle Mitmachgeschichte, mit einigen Abend-Ritualen
Kinderbuchkistevor 2 Monaten

Hilfe der Eulen-Mama und bring ihre kleinen Eulenkinder für sie zu Bett

Eine tolle Mitmachgeschichte, mit einigen

 Abend-Ritualen

für kleine Nachteulen ab 3 Jahren

Oh, je, das ist der schusseligen Mama-Eule doch tatsächlich ein Missgeschick passiert!

Bei den Flugübungen im Tannenwald hat sie versehentlich nicht nur ihre 10 kleinen Eulenkinder mit nach Hause genommen, sondern auch den kleinen Hugo Fledermaus. Und da sie Hugo nun schnell nach Hause zu seiner Mama bringen möchte bitte sie die LeseKinder  ihre lieben Kleinen zu Bett zu bringen. 

"Das ist auch gar nicht schwierig, nur ein bisschen verzwickt" schreibt sie in ihrem Brief an die LeseKinder bevor sie ich auf den Weg macht und uns mit der Unterstützung des Erzählers allein lässt.

Ob wir es schaffen werden die nimmermüden kleinen Eulen zu Bett zu bringen?

Gut das wir nicht alleine sind. Mit der Hilfe des Erzählers, der eine Reihe Tipps parat hat, wie man die Kleinen ins Bett bekommt, könnte es tatsächlich klappen. Oder vielleicht doch nicht?

Wir versuchen es mit Hüpfen, Flattern, Summen, Flüstern.... doch irgendwie ist es wirklich gar nicht so leicht die Bande in Schach zu halten und zum Schlafen zu bewegen. Mal verstecken sie sich, mal fehlen ein paar Eulenkinder und wir müssen zählen und suchen, bevor wir einen neuen Versuch starten können, die Rasselbande in ihre Schlafkörbchen zu bekommen. 

Katja Alvers hinreißende und sehr raffiniert gemachte GuteNachtGeschichte macht richtig viel Spaß und nicht nur weil sie die kleinen Leser direkt anspricht und einbindet sondern auch weil sie von dem erzählt, was Kinder selbst kennen. Dabei spielen bekannte und potentielle Abendrituale genauso eine Rolle wie das andere Geschehen, das im Grunde den alltäglichen zu Bett geh Wahnsinn mit Kindern widerspiegelt. Da wird noch schnell was getrunken, Musik gehört, gespielt und gelesen, es müssen Zähne geputzt oder auch das Einschlafkuscheltier gesucht werden.

Wieso sollte es bei kleinen Eulen auch anders sein als bei Menschenkindern? 

So richtig lebendig, erlebbar und zum Mitmachen ist das Buch aber erst durch die wieder einmal fantastischen, einfach hinreißenden Illustrationen von Andrea Stegmaier.

Ihre Illustrationen begeistern meine Lesekinder immer wieder, doch dieses Mal hat sie sich (das meinen auch meine Kinder) selbst übertroffen. In jeder Zeichnung steckt so viel Liebe zum Detail und so viel Gefühl. Jede kleine Eule ist anders und nicht nur optisch. Andrea Stegmaier hat es geschafft allen 10 kleinen Eulenkindern einen eigenen Charakter einzuhauchen, der natürlich irgendwie auch mit dem Namen des jeweiligen Eulenkindes zu tun hat, oder ist es umgekehrt? Egal!

Ob "Niemüde-Eule", "Hüpfe-Eule", "Schnarch-Eule" oder...... jedes Eulchen hat seinen Platz in der Geschichte und somit natürlich auch in den Bildern, in denen es turbulent her geht und so richtig nachempfinden lässt, wie schwer es doch ist 10 so verschiedene Eulenkinder ins Bett zu bringen. Da ist ein Gewusel, ein Hin und Her, das man selbst nach dem zigsten Mal noch etwas entdeckt, was man zuvor nicht so wahrgenommen hat. Besonders schön ist auch die Farbpalette, die die Illustratorin gewählt hat. viele dunkele, Blau-Grau-Braun -und Grüntöne in einer Kombination mit sanften, warmen helleren Tönen, die Akzente setzten verleihen der Geschichte genau die richtige Stimmung für ein GuteNachtBuch, das Kinder zu Bett bringen möchte.

Der dunkle Wald, das Leuchten des Mondes, die hellen Augen der Eulen alles ist so fein aufeinander abgestimmt.

Und wenn wir dann die kleinen Eulen zufrieden in ihren Körbchen liegen sehen, die Äuglein "fast" geschlossen, dann stellt sich für Mama Eule nur noch eine Frage: 

"Wer sagt, dir "GuteNacht" meine liebe Leserin, mein lieber Leser?"

Katja Alves und Andrea Stegmaiers interaktive Geschichte von den 10 kleinen Eulen, die nicht schlafen wollen ist Lesespaß pur.

Eine feine, sehr sensibel gewählte Mischung aus aktiven Mitmachelementen, quirligen Bildern und sehr gefühlvoller, ruhiger Stimmung zum Ende hin. Das die Kinder zu jeder Zeit direkt angesprochen, eingebunden und gefordert sind, macht es für die jungen Leser zu einem besonderen Erlebnis. Ihrem Erlebnis. Denn jeder einzelne Leser, hat am Ende eigenständig 10 kleine Eulen-Kinder zu Bett gebracht und sein Bestes gegeben bis die Rasselbande in den Körbchen liegt.

Da darf man dann auch selbst etwas müde sein.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Warte, luege, lose, laufe! (ISBN: 9783314105791)Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Warte, luege, lose, laufe!" von Katja Alves

Ein richtig tolles Buch für die Verkehrserziehung, witzig, unterhaltsam, lehrreich mit Frageelementen
Kinderbuchkistevor 3 Monaten

Eine vergnügliche Geschichte über den Straßenverkehr

mit aktiven Mitmachteilen

-Schweitzerdeutsch-

für Kinder ab 3,5 Jahren

Verkehrserziehung ist wichtig. Sehr wichtig sogar!

Und daher sind Bilderbücher, in denen Kinder ganz viel über das richtige Verhalten im Straßenverkehr erfahren auch so besonders wichtig. 

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Vorab WICHTIG!!:

Meine deutschen Leser werden sich vielleicht etwas über den Titel

"Warte, luege, lose, laufe!" wundern, was daran liegt, das die Geschichte in Schweitzerdeutsch abgedruckt ist, was der Heimat des Verlages geschuldet ist. Es heißt nichts anderes als

 "Warten, schauen, hören, laufen!"

Es ist aber überhaupt kein Problem beim Vorlesen das deutsche Wort zu nehmen, damit die Kinder die Geschichte wirklich vollständig verstehen. Dafür braucht der Vorleser keine großen Schweitzerdeutsch-Kenntnisse zu haben, denn es ergibt sich in der Regel aus dem Zusammenhang.      

Die Geschichte ist so wundervoll, so gut durchdacht und so zauberhaft illustriert, das Sprache hier absolut kein Hindernis fürs Vorlesen darstellen sollte.

Also mein Rat, holt euch dieses wirklich tolle Bilderbuch!

Im Übrigen gibt es so unglaublich viel zu gucken, das die Kinder auch viel von der Handlung allein über die Bildsprache verstehen bzw. sich erschließen können!

Max (der Verkehrsdachs-Lotse) begleitet die Kindern in dieser Geschichte als eine Art Verkehrslotse auf dem Weg zum Kindergarten bzw. der Schule und in der Freizeit.

Bevor es losgeht lernen wir erst einmal die weiteren Protagonisten kennen. Da sind die Zwillinge Luca und Laura und Malele und Emir und dann ist da noch Milo, der in den "ersten Kindergarten" geht, was nichts anderes bedeutet als das er im ersten Kindergartenjahr ist (zum Schweizer Kindergarten-Schulsystem erkläre ich euch unten noch etwas!). Nicht vergessen sollte ich Peterli, den grüne Wellensittich des netten Hauswarts Herrn Fröhlich, denn der spielt später noch eine nicht unbedeutende Rolle.

Die Kinder sind ganz aufgeregt, denn es ist der erste Tag an dem sie gemeinsam alleine in den Kindergarten gehen dürfen. Wobei so ganz alleine sind sie dann doch nicht, denn Verkehrsdachs Max begleitet sie und sogt dafür, dass die Kinder sicher ans Ziel kommen. Bevor es losgeht verteilt der erst einmal knallorgangefarbene  Leuchtstreifen, damit jeder gut zu sehen ist. 

Die Kinder kennen den Weg gut, doch es wartet auch viel Ablenkung. Überall gibt es etwas zu entdecken, überall geschieht etwas. Den Fokus auf den Weg zu legen und dabei auch noch immer zu wissen, wie man sich genau verhält, ist nicht leicht und, so hat Max dann doch allerhand zu tun damit die quirlige Bande wirklich gut ankommt.

Fangen spielen ist keine gute Idee, das kann richtig gefährlich werden. Am besten ist es wenn die Kinder ruhig auf der "Kinderseite" (Innenseite- weit weg von der Straße) des Gehwegs laufen und auch bei einem Zebrastreifen muss man zügig die Straße überqueren. Was hat man beim Überqueren einer Straße mit einer Verkehrsinsel zu beachten?

Wieso ist es besser auf dem richtigen Weg zu bleiben und keine Abkürzung "querfeldein" zu nehmen? Wieso sollte man dort, wo es keinen Bürgersteig gibt immer hintereinander und ganz am Rand gehen?

Was ist zu beachten wenn man an einer Straße aus einem Auto aussteigt und wieso darf man nicht mit einem Kickboard auf dem Bürgersteig oder der Straße fahren? All das und noch viel mehr lernen die Kinder mit dieser Geschichte, in der wir die Kinder nicht nur auf den Weg zum Kindergarten begleiten sondern auch am Nachmittag in ihrer Freizeit, denn auf dem am Morgen auf dem Weg in den Kindergarten haben sie Peterli entdeckt, der wieder einmal ausgebüxt ist. Als er am Mittag immer noch verschwunden ist, machen sich die Kleinen auf, den sprechenden Wellensittig, mit einer Vorliebe für Äpfel, zu suchen. Natürlich begleitet Max der Verkehrsdachs die Truppe auch bei dieser Mission, was wirklich wichtig ist, denn es passiert viel und es gibt viel zu beachten. Durch die detailverliebten wundervollen Illustrationen von Hans de Beer, dessen Geschichten vom kleinen Lars Eisbär, bestimmt den meisten bekannt sind, können die kleinen Leser ganz genau mit beobachten was so alles passiert und wie man sich im Straßenverkehr sicher bewegt, bzw. was für Ablenkungen und Probleme es geben kann. Gleichzeitig nimmt nehmen die Bilder uns auch mit auf den Schulhof und auf die Suche nach dem Wellensittich.

Überall gibt es so viel zu entdecken, das es den kleinen Lesern viel Spaß macht in die Bilderwelt einzutauchen.

Besonders intensiv verinnerlichen die Lesekinder das Geschehen bzw. lernen die richtigen Verhaltensweisen im Straßenverkehr durch eingebaute Frageelemente, wie z.B. "Warum darf das Kind nicht auf dem Fussgängerstreifen stehenbleiben, um die Vögel zu begrüssen?" oder "Was hat Milo mit seinem Papa auf der Verkehrsinsel geübt?"

Diese Fragen sind als gelb unterlegtes Textfeld zu erkennen und können entweder direkt nach dem Vorlesen der Seite gestellt werden oder in einem zweiten Durchgang nach dem ersten Vorlesen der gesamten Geschichte. Beides ist machbar. Das sollte man individuell handhaben. Wichtig ist eigentlich nur, das man sich darüber im Vorfeld Gedanken macht. Die Auflösung der Frage ist ganz klein auf der gleichen Doppelseite zu finden. Eine kleine Vignette auf der Dachs Max zu sehen ist geht der Antwort voraus.

Die Kombination aus erzählender Geschichte und Fragestellung ist ideal um erfahrenes oder gelerntes Wissen zu festigen und zu verinnerlichen.

Gleichzeitig haben die Kinder viel Spaß daran die Fragen zu beantworten und damit zu zeigen, wie klug und wissend sie schon in Bezug auf das Verhalten im Straßenverkehr sind, denn wer das weiß ist dem Großwerden ein ganzes Stück näher gekommen. "Ich bin schon groß, ich kann das schon, siehst du, was ich alles schon weiß!" ist genau das was uns Kinder gern vermitteln möchten und sie gleichzeitig stark macht.

Dachs Max als Verkehrspiloten zu platzieren ist von der Autorin gut gewählt, denn als vermenschlichtes Tier genießt er eine ganz anderen Stellenwert bei den Kinder, als ein Erwachsener.

Max ist einfach Max,  und Max weiß alles über den Straßenverkehr. Max ist mehr ein Freund, als ein Belehrer, was bei den Kindern in der Geschichte, wie auch bei den Lesekindern, sehr gut ankommt. Sie hören auf ihn und nehmen seine Anweisungen und Tipps für sich an. 


Mit dem Buch, der Leitfigur Max und den integrierten Fragen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten mit Kindern ins Gespräch zu kommen und das Gehörte / Erlebte noch einmal aufzuarbeiten.

Bei uns haben die Kinder Szenen aus dem Straßenverkehr gezeichnet, dann haben sie ihr Bild mit einer kleinen eigenen Geschichte präsentiert und dazu eine Frage formuliert, die die anderen beantworten sollten.

Damit eine Verbindung zur Geschichte entsteht hat jedes Kind zuvor einen Dachs Max gebastelt, der an einem kleinen Holzstab befestigt, als eine Kelle dient und beim Geschichtenerzählen auch schon mal, wie eine Stabpuppe durchs Bild laufen kann.


Sicher fällt euch noch viel, viel mehr dazu ein!

Wissenswert ist vielleicht für euch auch:

In der Schweiz beginnt die Schulzeit mit dem vierten Lebensjahr!

Die Grundschule dauert 8 Jahre. Die ersten 2 Jahre dieser Grundschule ist die Stufe des Kindergartens

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Cover des Buches Die supergeheime Pfötchen-Gäng - Der Zwei-Millionen-Körnerschatz (ISBN: 9783401706887)julia_kistlers avatar

Rezension zu "Die supergeheime Pfötchen-Gäng - Der Zwei-Millionen-Körnerschatz" von Katja Alves

Eine tierisch, lustige Lese-Mission
julia_kistlervor 5 Monaten

Ob der Pfötchen-Gäng die super geheime Mission, den Körnerdieb aufzuspüren und zu überführen wohl gelingen wird?

Durch die leichtverständliche Sprache ist das Buch gut geeignet für Leseanfänger oder Kinder ab ca. 8 Jahren.
Es ist sehr niedlich geschrieben und auch wunderschön illustriert. Besonders der Hausübersichtsplan gefällt mir sehr gut.
In diesem Buch bekommt jede Tierfigur ganz deutlich ihren eigenen Charakter, was die Geschichte sehr unterhaltsam gestaltet.
Leider gibt es in dieser Geschichte keinen wirklichen Spannungsmoment. 


Übrigens: Ein Schmunzeln kann man sich beim gemeinsamen lesen mit dem Kind oder auch beim vorlesen nicht verkneifen... ;)

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