Katja B. Am Ende zählt nur das Leben

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Inhaltsangabe zu „Am Ende zählt nur das Leben“ von Katja B.

Sie haben sich auseinandergelebt, doch in der Enge der Familienwelt ist Katja B. nicht klar, dass ihr Mann an Depressionen leidet. Als sie nach drei Ehejahren beschließt, sich von ihm zu trennen, weiß sie nicht, welche dramatischen Folgen dieser Entschluss für sie und ihre Tochter haben wird. Das Paar hatte sich seit der Geburt der Tochter immer mehr entfremdet. Doch Katja B. ahnt nicht, was ihr Trennungswunsch für ihn bedeutet und welche Ereignisse sie damit auslöst. An einem einsamen Wochenende tötet er zuerst das Kind und dann sich selbst. Für Katja stürzt eine Welt zusammen. Erst durch eine langwierige Traumatherapie begreift sie, was passiert ist und was sie vorher nie wirklich verstanden hat: Ihr Mann litt unter Depressionen. Ganz allmählich, mühsam und nach viel Trauerarbeit findet sie wieder ins Leben zurück. Ihre Familie unterstützt sie, sie kann sogar eine neue Beziehung eingehen und ist inzwischen wieder Mutter. Ein Buch über das Zusammenleben mit einem depressiven Partner und über eine alltägliche Situation, die Familien unbemerkt in den Abgrund reißen kann.

Sehr berührendes Buch, habe es innerhalb kurzer Zeit verschlungen.

— Kleine_Kitty

Eindrucksvolle Schilderung einer Familientragödie! Respekt an Katja B., dass sie die Kraft gefunden hat, ihre Geschichte aufzuschreiben!

— Shadowgirl

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  • Im Sog der Depression

    Am Ende zählt nur das Leben

    R_Manthey

    20. July 2015 um 10:02

    Als Katja ihren ersten Ehemann kennenlernte, stellte er sich als "der Cay" vor. Cay war sechzehn Jahre älter, offenbar gut verdienend und äußerst agil. Erst viel später in der Ehe kam auch seine andere Seite zum Vorschein. Cay konnte nicht mit seiner Tochter spielen, war oft müde und lustlos und zog sich zurück. Katja suchte wie viele Frauen die Schuld dafür bei sich. Doch irgendwann hatte sie es satt und beschloss, sich zu trennen. Als sie ihrem Mann diesen Entschluss mitteilte, setzte sie ungewollt eine Lawine in Gang, die ihr Leben auf dramatische Weise verändern sollte. Cay fuhr mit seiner Tochter in einen Kurzurlaub. Dort brachte er zunächst sie und dann sich um. In ihrem Buch erzählt Katja diese Geschichte und die folgenden Entwicklungen. Cay litt unter einer manischen Depression. All seine kraftraubenden Bemühungen, das innere Gleichgewicht zu halten und den äußeren Schein zu wahren, zerbrachen mit der Trennungsnachricht. Wäre Katja in diesen verhängnisvollen Urlaub mitgefahren, so wie Cay es wollte, würden wir dieses Buch nicht lesen können. Denn später fand man in Cays Auto auch einen Strick für sie. Konnte man dieses grauenhafte Geschehen voraussehen? Diese quälende Frage entstand natürlich auch in Katjas Kopf und zog sie tief in depressive Stimmungen. Es fällt schwer, mit solchen brennenden Schuldgefühlen weiterzuleben. Doch wie sollte eine junge und dazu noch recht naive und unerfahrene Frau, die in einer großen Familie und behütet aufgewachsen war, das Verhalten depressiver Menschen kennen, die unter einer bipolaren Störung leiden, also zwischen euphorischer Aktivität und Lustlosigkeit schwanken? Zumal ihr Mann wesentlich älter war und sie dessen von ihm absichtsvoll aufgebaute Autorität zunächst anerkannte. Wenn man dieses bedrückende Buch gelesen hat, ist man wahrscheinlich eher in der Lage, die Warnsignale zu deuten. Neben der befreienden und wenigstens in gewissem Sinne abschließenden Wirkung, die sich mit dem Aufschreiben schlimmer Erlebnisse verbindet, bestand das Anliegen der Autorin vor allem in einer solchen Aufklärung. Der Text ist ein schlichter, aber ergreifender Bericht, der die Ereignisse und die im Nachhinein entdeckten Hintergründe schildert und das Unverständnis greifbar macht, mit dem Katja ihnen gegenüberstand.

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  • Ins Herz geschlossen

    Am Ende zählt nur das Leben

    gurke

    10. April 2013 um 14:02

    Ich habe großen Respekt vor der Autorin. Sie hat einen so schweren Schicksalsschlag erlitten, wie man ihn sich gar nicht erst vorstellen möchte. Katja B. hat ihre Tochter verloren. Ihr Ehemann, den sie einst geliebt hat, bringt das kleine Mädchen ohne Vorwarnung um und begeht im Anschluss Suizid. Trotz aller Trauer gibt die Mutter nicht auf. Sie bringt den Mut auf, sich mit den Geschehnissen auseinanderzusetzen, beginnt eine Therapie und sieht letztendlich wieder nach vorn. Dass sie es geschafft hat, erkennen wir bereits daran, dass wir dieses Buch in den Händen halten. Katja B. wertet ihr Buch nicht mit einem besonderen Schreibstil auf. Es ist auch nicht besonders spannend, sondern eher sachlich und nüchtern. Dennoch steckt so viel Gefühl in den Zeilen, dass es einem durchaus den Atem verschlägt. Davon einmal abgesehen, wird hier ein Thema behandelt, dass leider immer aktuell ist. Es geht um Familie, Zusammenhalt und um Depression. Dass man diese Krankheit nicht unbedingt erkennt und man sich selbst nicht die Schuld daran geben darf, zeigt diese Geschichte mehr als deutlich. Mir hat das Buch gefallen. Auch wenn das eigentlich falschen Worte sind. Ich habe mit Katja B. mit gelitten und sie als Leser sehr ins Herz geschlossen. Außerdem musste ich mir viele Gedanken machen und bewundere einfach ihren unglaublichen Mut.

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