Katja Behrens

 3,3 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor*in von Alles Sehen kommt von der Seele, Hathaway Jones und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Katja Behrens

Katja Behrens, 1942 in Berlin geboren, arbeitete seit 1978 freiberuflich. Sie wurde ausgezeichnet mit dem Förderpreis zum Ingeborg-Bachmann-Preis (1978), dem Förderpreis der Märkischen Kulturkonferenz (1978), dem Thaddäus-Troll-Preis (1982), dem Villa-Massimo-Stipendium (1986) und dem Stadtschreiber-Preis der Stadt Mainz (1992). Katja Behrens verstarb am 6. März 2021 in Darmstadt. 

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katja Behrens

Cover des Buches Vogelherz (ISBN: 9783737351331)

Vogelherz

 (31)
Erschienen am 25.09.2014
Cover des Buches Alles Sehen kommt von der Seele (ISBN: 9783407744999)

Alles Sehen kommt von der Seele

 (13)
Erschienen am 14.07.2014
Cover des Buches Der Baum der roten Sterne (ISBN: 9783596316830)

Der Baum der roten Sterne

 (2)
Erschienen am 28.04.2017
Cover des Buches Adam und das Volk der Bäume (ISBN: 9783423650045)

Adam und das Volk der Bäume

 (2)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Alles Sehen kommt von Seele. Helen Keller (ISBN: B003CM57Z6)

Alles Sehen kommt von Seele. Helen Keller

 (1)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches "Leben Sie wohl und glücklich" (ISBN: 9783534200979)

"Leben Sie wohl und glücklich"

 (1)
Erschienen am 01.01.2007

Neue Rezensionen zu Katja Behrens

Cover des Buches Alles Sehen kommt von der Seele (ISBN: 9783407744999)
L

Rezension zu "Alles Sehen kommt von der Seele" von Katja Behrens

Taubblindheit
Leseabenteuervor einem Monat

Hier geht es um die Lebensgeschichte von Helen Keller. Helen Keller ist mit 2 Jahren erblindet und ertaubt. Für sie ist es eine schwierige Zeit und auch für ihre Eltern

Als sie 7 Jahre alt war, bekommt sie eine Lehrerin Anne Sullivan, die mit ihr per Fingersprache arbeitet. Helen kann sich nun die Welt erschließen. Sie ist wießbegierig und lerneifrig. 

Schnell wird auch die Öffentlichkeit auf sie aufmerksam. Helen Keller hält im Laufe ihres Lebens viele Reden. 

Es ist eine sehr besondere und bewegende Lebensgeschichte gewesen. Helen war eine außergewöhnliche Frau. Aber ohne ihre Lehrerin Anne konnte sie nicht leben. 

Ich muss sagen, dass ich das Gefühl hatte, dass Anne Sullivan eher In diesem Buch im Fokus stand. Es wird viel von ihren Arbeitsmethoden und ihrem Leben erzählt. Es war zwar auch sehr interessant, aber ich hätte gerne noch mehr persönliche Einblicke von Helen Keller erfahren 

Trotzdem ein gutes Buch über eine bemerkenswerte Persönlichkeit. 

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Cover des Buches Alles Sehen kommt von der Seele (ISBN: 9783407808899)
peedees avatar

Rezension zu "Alles Sehen kommt von der Seele" von Katja Behrens

Eine besondere Beziehung von Helen und Teacher Annie
peedeevor 3 Jahren

Helen Keller (1880 – 1968) ist als Kleinkind aufgrund einer Hirnhautentzündung ertaubt und erblindet. Die Welt der Hörenden und Sehenden schien für Helen für immer verschlossen zu bleiben. 1887 änderte sich ihr Leben, als Anne „Annie“ Sullivan (1866 – 1936), die selbst einige Jahre blind war, als ihre Lehrerin eingestellt wurde. Schritt für Schritt konnte Helen sich die Welt ertasten und lernen, sich auszudrücken. Sie wurde später eine erfolgreiche Schriftstellerin.

Erster Eindruck: Auf dem Cover ein Foto von Helen als Kind, im Hintergrund ein Blatt mit Brailleschrift und vorne Hände, die für Taubblinde einen Teil ihrer Sprache darstellen. Das Cover gefällt mir. Im Mittelteil des Buches gibt es eine kleine Fotostrecke – das finde ich bei Erfahrungsberichten immer sehr wertvoll.

Die Geschichte der Helen Keller war mir schon vor der Lektüre dieses Buches bekannt; ich habe vor Jahren u.a. zwei Verfilmungen über ihr Leben gesehen. Dennoch war ich gespannt, mehr über Helen und ihre Lehrerin Anne Sullivan zu erfahren.
Der Verlust eines einzigen Sinnes beeinflusst das Leben stark – doch wenn gleich zwei Sinne ausfallen, nämlich das Hören und das Sehen, stelle ich mir das unwahrscheinlich belastend vor. Ich unterstütze seit Jahren eine Organisation, die sich für Taubblinde einsetzt. Für mich ist es wichtig, dass ich einen kleinen Beitrag leisten kann, um Betroffene unterstützen zu können. Es ist für mich eine enorm beklemmende und panikauslösende Vorstellung, taub und blind zu sein.
Helen Keller ist das Kind von Kate Keller, Mitte zwanzig und Arthur Keller, Mitte vierzig. Kate war Arthurs zweite Frau und Helen ihr erstes gemeinsames Kind. Die Eltern waren verzweifelt, als ihr kleines Mädchen Hör- und Sehsinn verlor. Sie waren hilflos und wussten nicht, wie mit ihrer Tochter umzugehen. Ihrer Wut konnten sie nichts entgegensetzen; sie benötigten Hilfe. Alexander Graham Bell (Erfinder des Telefons) war wie bereits sein Vater Taubstummenlehrer; seine Mutter war taub und seine Frau ebenfalls. Er vermittelte den Kellers einen Kontakt zum Perkins-Institut in Boston, einer Blindenschule, die sodann Annie Sullivan als Lehrerin vermittelte. Annie hatte keine einfache Kindheit und der Aufenthalt im Armenhaus hat sie zeitlebens geprägt und sie stets als Aussenseiterin fühlen lassen. Annie hat Helen vier Alphabete beigebracht: das Fingeralphabet, die Quadratschrift, Boston Line Type und Braille. Der Weg von Helen und Annie war kein leichter…

Es ist verständlich, dass ein kleines Buch mit nur 192 Seiten nicht in die Tiefe und Breite gehen kann, wie eine ausführlichere Biografie. Es gibt jedoch einen guten Überblick und weitere Literatur zu Helen Keller und Annie Sullivan ist vorhanden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich haben beide Frauen sehr beeindruckt. Von mir gibt es 5 Sterne.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Vogelherz (ISBN: 9783737351331)
Scholus avatar

Rezension zu "Vogelherz" von Catherine Catmull

Wunderschönes Cover, aber man sollte vorher die Leseprobe lesen!
Scholuvor 4 Jahren

Ich habe mir dieses Buch nur allein wegen des Covers gekauft, weil ich mich sofort in dieses verliebt hatte!
Der Klappentext klang auch interessant, einzig die Rezensionen waren nicht so perfekt ...
Aber ich lasse mich von negativen Rezensionen nicht aufhalten, die machen mich meist nur umso neugieriger auf das Buch.

Hier ist die Sprache aber so speziell, dass ich persönlich leider gar nichts damit anfangen kann, und das Buch nach dem 5ten Kapitel abgebrochen habe ...

Einerseits ist die Sprache wirklich toll und es gibt schöne Sätze, die die Liebe zum Cover auch auf das Buch ausweiten, wie zB auf S. 20: " Wenn man seine wahre Gestalt findet, wenn der Wind einen trägt, wenn man sich erinnert, wer man ist, muss man gehen."

Dem steht dann allerdings soetwas wie auf S. 38 gegenüber, bei dem ich nur verwundert den Kopf schütteln kann und irritiert bin ... "Als sie die Eule sah, hob die maskierte Gestalt den zitternden Vogel vors Gesicht und verharrte einen Augenblick. Dann öffnete sie den Mund, warf den lebenden Vogel hinein und verschluckte ihn. Sie wandte sich an die Eule. "Jetzt sag mir, was es neues gibt." "

(Hardcover, Sauerländer, 2014)

Bei dem Buch empfiehlt es sich, die Leseprobe zu lesen. Wer mit der "unvergleichlich beeindruckenden Sprache" (Klappentext) klarkommt, wird mit dem Buch ein echtes Schmuckstück im Regal haben! ;)

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