Technologie und Wissenstransfer an amerikanischen Universitäten

Cover des Buches Technologie und Wissenstransfer an amerikanischen Universitäten (ISBN:9783838657288)
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Inhaltsangabe zu "Technologie und Wissenstransfer an amerikanischen Universitäten"

Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 2,5, Universität Leipzig (unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:§In dieser Arbeit wurde der Technologie- und Wissenstransfer (kurz: Transfer) zwischen den amerikanischen Universitäten und der Wirtschaft beschrieben und an Fallbeispielen untersucht.§Zunächst einige allgemeine Feststellungen zum Technologie- und Wissenstransfer zwischen den amerikanischen Universitäten und der Wirtschaft. Obwohl die amerikanischen Universitäten bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Technologien und ihr Wissen in die Wirtschaft transferieren, hat sich der Transfer zwischen den Universitäten und der Wirtschaft erst in den letzten zwanzig Jahren intensiviert. Diese Entwicklung ist verschiedenen Faktoren zu verdanken, wie z.B. den staatlichen Gesetzen (allen voran der Bayh-Dole Act von 1980, der auch als Motor des Technologietransfers in den USA bezeichnet wird), der Risikobereitschaft der Investoren, den hohen Forschungsaufwendungen der Forschungsträger, den guten Forschungsergebnissen und der unternehmerischen Denkweise der Universitäten, der Größe und technologischen Intensität der Wirtschaft sowie der Transferbereitschaft der Universitäten und Unternehmen. Der Erfolg des Technologie- und Wissenstransfers zwischen den Universitäten und der Wirtschaft kann in einem frühen Stadium an der Anzahl der Patente, Lizenzen und Firmengründungen gemessen werden. In einem späteren Stadium können dann auch die Lizenzeinnahmen, die neu geschaffenen Produkte, Arbeitsplätze, Industrien und Dienstleistungen sowie daraus resultierende Steuereinnahmen zur Evaluation hinzugezogen werden. Sowohl der Erfinder als auch sein Institut, seine Universität, die Wirtschaft, der Staat und die Öffentlichkeit profitieren von einem intensiver gewordenen Transfer. Dabei sollte man den Transfer aber durchaus auch kritisch betrachten, weil er u.a. eine einseitige und auf die Belange der Wirtschaft ausgerichtete Forschung begünstigt.§Nun einige Ergebnisse der Untersuchung der Technologietransferstellen der Boston University und des MIT. Sowohl das Office of Technology Transfer der Boston University als auch das MIT Technology Licensing Office existierten bereits vor dem Inkrafttreten des Bayh-Dole Act, also vor 1980. Die untersuchten Transferstellen unterhalten ihre Büros auf dem Campus der jeweiligen Universität und unterstehen dieser. Es gibt sowohl an der Boston University als auch am MIT weitere Einrichtungen, die ebenfalls für den Transfer zwischen der Universität und der Wirtschaft verantwortlich sind. Ihre Aufgabenbereiche überschneiden sich jedoch nicht mit denen der Transferstellen, obwohl sie eng zusammenarbeiten. Die dadurch entstehenden Synergieeffekte kommen den Universitäten zugute. Während das OTT von der Universität finanziert wird, trägt sich das TLO seit etwa zehn Jahren durch Lizenzeinnahmen selbst. Das TLO arbeitet insgesamt erfolgreicher als das OTT, d.h. es kann mehr Patente, Lizenzen, Firmengründungen sowie ein höheres Patentbudget und höhere Lizenzeinnahmen verzeichnen. Beide Transferstellen beschäftigen Mitarbeiter, die wissenschaftlich und wirtschaftlich versiert sind. Ihre doppelte Qualifikation ist entscheidend für den Erfolg der Transferstelle, denn sie müssen zwischen den Universitäten als Technologieanbietern und den Unternehmen als Technologienutzern vermitteln können. Das heißt, sie müssen in der Lage sein, die Innovationen von Studenten und Professoren auf ihre Neuheit, Brauchbarkeit und Marktfähigkeit hin zu bewerten. Des weiteren gehören das Anmelden von Patenten, das Vergeben von Lizenzen, das Überwachen von Lizenzverträgen, die Verwaltung der daraus resultierenden Lizenzeinnahmen sowie die Beratung von Universitätsausgründungen (spin-offs) zu ihren Aufgaben. Hinzu kommt, daß das OTT (bzw. der ihm vorstehende CTF) sogar Risikokapital in spin-offs investie...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783838657288
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:108 Seiten
Verlag:GRIN Verlag
Erscheinungsdatum:30.01.2014

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