Floaters - Im Sog des Meeres

von Katja Brandis 
4,1 Sterne bei28 Bewertungen
Floaters - Im Sog des Meeres
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Positiv (23):
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Super Man lernt dass man nicht so viel Plastik verwenden soll

Kritisch (1):
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Interessant und auch erschreckend, wie sich unsere Lebensgewohnheiten auf die Umwelt auswirken. Die Geschichte an sich ist ganz ok.

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Inhaltsangabe zu "Floaters - Im Sog des Meeres"

Der Kampf um Rohstoffe tobt – mitten im Ozean!

2030, mitten im Pazifik: Die 17-jährigen Zwillinge Danilo und Malika sind an Bord des Spezialschiffes von Benjamin Lesser. Der Milliardär will den Müllstrudel im Meer recyceln. Doch »Floaters« und andere Müll-Piraten haben längst begonnen, die Abfälle auszubeuten und verteidigen erbittert ihr Revier. Lessers Schiff wird angegriffen und die Crew auf eine alte Bohrinsel verschleppt. Unter den Entführern ist der junge Arif – er scheint Malika beschützen zu wollen. Kann sie ihm vertrauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407747389
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:15.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Bennettvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Katja Brandis verpackt ihr Anliegen (Müll im Ozean) in einen rasanten Abenteuerroman - und so macht das Thema Umwelt richtig Spaß.
    Knackiger Abenteuerroman - mit Tiefgang

    Inhalt: Die nahe Zukunft im Jahr 2030 - Die Zwillinge Danilo und Malika - ehemalige "Boatkids", die mit ihren Eltern jahrelang um die Welt segelten - heuern auf den Spezialschiffen des Milliardärs und Umweltaktivisten Benjamin Lesser an. Ihre Mission: Einen gigantischen Müllstrudel mitten im Pazifik recyceln. Doch Müll ist in der Zukunft ein kostbares Gut - und Müllpiraten und sogenannte "Floaters" haben längst begonnen, den Abfall auszuschlachten. Die Zwillinge geraden bald zwischen die Fronten - und Malika trifft Arif, Pirat wider Willen, der mehr für sie empfindet, als er dürfte…

    Kritik: Eine positive Überraschung! 

    Als Kind der 80er, das "Die letzten Kinder von Schewenborn" und Ähnliches als Schullektüre lesen musste, hatte ich eher Scheu vor Jugendromanen zu Umweltthemen. Aber ich bin ein großer Fan der Sachbücher der Autorin, daher habe ich mich mal herangetraut - und es keine Sekunde bereut. :-)

    Mit "Floaters" verpackt Katja Brandis ihr Anliegen (Verschmutzung der Weltmeere) in einen rasanten Abenteuerroman - und so macht es richtig Spaß, sich mit dem Thema Umwelt zu beschäftigen. 

    Die jugendlichen Helden Malika, Danilo und Arif sind lebendig beschrieben, gerade Malika überzeugt als eigensinnige, starke Heldin. Auch Arifs Schicksal und sein moralisches Dilemma als Pirat wider Willen wird so erzählt, dass man als Leser mitfühlt. 

    Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, das erhöht das Tempo und die Spannung. Zudem sind auch sämtliche Nebenfiguren bis hin zur 2-Seiten-Minirolle Kapitän Djamal ("Shetan!") mit Liebe zum Detail ausgearbeitet.  

    Katja Brandis ist eine erfahrene Autorin mit mehreren Dutzend Büchern aus den Bereichen Jugendbuch, Kinderbuch, Sachbuch, Fantasy und SF. Dementsprechend souverän ist ihr Stil - das Buch ließt sich flüssig und lebendig, die Sprache ist klar und schnörkellos. 

    Ein tolles Buch für jugendliche Leser - ich freue mich schon darauf, es meinem 13-jährigen Neffen zu schenken!

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Abgesehen von dem wichtigen und toll recherchierten Thema schwächelt Floaters für mich leider.
    Wichtiges Thema - ansonsten schwächelt es aber

    Inhalt: Piraten, die damit Geld machen, Umweltaktivisten, die nicht nur dem Müll trotzen: Katja Brandis aufwühlender Roman über die Bedrohung unseres Ökosystems.

    2030, mitten im Pazifik: Ein gigantischer Teppich aus Plastikmüll. Der Milliardär Benjamin Lesser will diesen Müllstrudel recyceln. Mit an Bord seines Spezialschiffes sind die Zwillinge Danilo und Malika. Doch »Floaters« und andere Müll-Piraten haben längst begonnen, die
    Abfälle auszubeuten und verteidigen gewaltsam ihr Revier. Lessers Schiff wird angegriffen und die Crew auf eine alte Bohrinsel verschleppt. Unter den Entführern ist der junge Arif – er scheint Malika beschützen zu wollen. Kann sie ihm vertrauen? (Quelle: Verlag)

    Meine Meinung: Floaters liegt hier schon sehr lange herum. Erst zum Lesen auf meinem Nachttisch und dann zur Rezension auf meinem Schreibtisch. Jetzt, nach Wochen, setze ich mich endlich dran und versuche meinen Eindruck zum Buch in Worte zu fassen. Und wenn ihr wüsstet, wie schwer mir dies fällt und wie unschlüssig ich jetzt immer noch bin, dann würdet ihr wahrscheinlich verstehen, wieso ich so lange für meine Rezension gebraucht habe. 

    Das Thema der Meerverschmutzung durch Plastikmüll interessiert mich schon sehr lange. Ich war noch gar nicht so alt, konnte das Ganze nur sehr schwer fassen und trotzdem hat es mich zutiefst berührt. Und da bis heute. Katja Brandis hat mit Floaters ein so unendlich wichtiges Thema aufgegriffen denn auch wenn man sich nicht sonderlich für Umweltschutz und Co. interessiert, irgendwann landet das Plastik über die Fische und Meeresfrüchte, die wir zu uns nehmen, auch wieder in unseren Mägen. Als ich von Floaters gehört habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ein für mich sehr wichtiges Thema wurde mit einer Zukunftswelt und einer ordentlichen Brise Abenteuer vermischt. Dennoch war der Einstieg in Floaters sehr schwer. Nach einem interessanten Prolog wollte ich nicht so wirklich in die Geschichte einfinden. Am Anfang geht es noch sehr langsam zu bei Danilo und Malika. Allein Arif, aus dessen Perspektive das Buch ebenfalls erzählt wird, sorgt für ein bisschen Action, als er von Piraten entführt wird und fortan auf deren Schiff arbeiten muss. Tatsächlich bleibt das Buch, jedenfalls für mich, noch weit über die Hälfte relativ ruhig und fast schon viel zu unspektakulär. Später wurde es dann noch einmal richtig spannend und konnte mich auf den letzten Seiten noch einmal fesseln. Durch den ersten Teil habe ich mich jedoch ein bisschen gequält. Das Buch ist aber auf jeden Fall auch etwas für Jungs muss ich sagen. Themen wie Liebe und Freundschaft, die man in fast jedem Buch findet, zu dem ich greife standen hier nicht im Vordergrund sondern es wurde sehr viel Fokus auf das Abenteuer und das Müllprojekt bzw. das Piratenleben gelegt. So hat mir auch an dieser Stelle etwas gefehlt. Mit den drei Erzählern, Malika, Danilo und Arif konnte ich auch nicht wirklich warm werden, was das Ganze noch einmal erschwert hat. 

    Aber ich kann nicht nur meckern. Am Ende wurde es noch einmal richtig spannend und ich habe die letzten 150 in einem Rutsch gelesen. Das konnte zwar nicht mehr alles gut machen, was ich an den ersten 300 Seiten zu bemängeln hatte aber es hat doch ein wenig gut gemacht. Außerdem mochte ich den Schreibstil von Katja Brandis sehr. Man merkt, dass sie schon so viel Schreiberfahrung hat denn das ganze Buch war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Was mir aber mit am meisten gefallen hat, war die tolle Recherche, die sie betrieben hat. Es muss so viel Arbeit hinter einem Roman stecken, der ein so ernstes und ein so wahres Thema hat und der so penibel recherchiert wurde. Die ganze Idee war sehr gut ausgefeilt und man hat viel gelernt und vor allen Dingen: Man wurde zum Nachdenken angeregt. Man muss nicht gleich, wie Malika und Danilo, komplett auf Plastik verzichten aber jeder von uns kann einen kleinen Teil davon beitragen und kann versuchen weniger Plastik zu verbrauchen. Floaters öffnet die Augen zu diesem wichtigen Thema und leistet meiner Meinung nach ebenfalls einen kleinen Beitrag zur Verbesserung. Wenn ihr euch also für dieses Thema interessiert, dann ist es die Anschaffung dieses Romans auf jeden Fall wert.


    Bewertung: Floaters lässt mich sehr unschlüssig zurück. Für mich hat sich der Roan ein wenig zu sehr auf Umwelt und Piraten konzentriert worunter die Spannung und andere Themen wie Liebe und Freundschaft ein wenig gelitten haben. Auch mit den Charakteren kam ich nicht unbedingt zurecht. Dafür aber mit Katja Brandis Schreibstil, ihrer tollen Idee und vor allen Dingen der grandiosen Recherche. Ein Buch, das wunderbar um Nachdenken anregt aber ansonsten etwas schwächelt. Dafür gibt es von mir 3 von 5 Füchschen. 

    Vielen Dank an Beltz & Gelberg für das tolle *Rezensionsexemplar. 

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    Icelegsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte nimmt immer mehr Spannung auf, gelesen habe ich sie aber wegen dem Plastikaspekt: und der hat mich überzeugt!
    Fesselnder Abenteuerroman der auf Plastikmüll aufmerksam macht

    "Diesen Großen Pazifischen Müllstrudel, der im Roman erwähnt wird, habt ihr euch nur ausgedacht, oder?" "Nein, leider nicht", musste ich jedes Mal zurückmailen. "Und er ist wirklich schon so groß wie Mitteleuropa."
    Nachwort der Autorin S. 463

    Die 18jährigen Zwillinge Danílo und Malika dürfen als Freiwillige mit auf Projektschiffe um den Müll aus dem Meer zu fischen – besonders Malika träumt schon lange davon, um genau zu sein seit die beiden als Kinder mit dem Segelschiff ihrer Eltern den Müllstrudel mit eigenen Augen gesehen haben. Doch im Müllstrudel gibt es nicht nur ihre Schiffe die das Meer säubern und das Plastik recyceln wollen – da wären noch Piraten die Benzin, Solarzellen, Essen und alles was sonst noch Wert hat rauben und Floaters die selbst den Müll fischen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Projektschiffe sind da gar nicht gerne gesehen und es wird für die Mannschaft brenzlig…

    Erzählt wird aus der Sicht von Malika, Danílo und von Arif – einem 16jährigen Piraten der sich mit der wilden Mannschaft arrangieren muss nachdem diese sein eigenes Schiff mitsamt Crew in die Luft gejagt haben. So gibt es zu Beginn zwei Erzählstränge die langsam eins werden und immer mehr  Spannung aufbauen.

    Neben der eigentlichen Handlung streut die Autorin Informationen zum Plastikmüll. Zum Beispiel kommen im Buch viele verschiedene Tiere vor die Plastikteile für Futter halten und sozusagen mit vollem Magen verhungern. Genauso werden aber auch ein paar Alternativen aufgezeigt: die Zwillinge benutzen Holzzahnbürsten und die ganze Mannschaft trinkt aus Metallflaschen. Außerdem werden Lebensmittel nur mehr offen verkauft und jeder muss wiederverwendbare Behälter benutzen.

    Die Geschichte habe ich nicht überragend, aber doch sehr spannend gefunden, gelesen habe ich das Buch aber wegen dem Umweltaspekt: und in dieser Hinsicht hat mich das Buch auch überzeugt!


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    L
    Leseclubvor 3 Jahren
    Wichtiges Thema!

    Wer Geschichten zu sehr wichtigen und aktuellen Themen mag...

    Nichts gegen anfängliche Längen hat...

    Und Katja Brandis mag...
    Für den ist dieses Buch perfekt!

    Danilo und Malika steigen im Jahr 2030 auf ein Schiff, um beim recyclen des Meeres zu helfen! Der Plastikstrudel wird immer größer und einige Piraten sehen in ihm große Möglichkeit. Möglichkeiten, um die sie kämpfen werden!

    Am Anfang waren wir noch nicht so begeistert von der Geschichte, da nichts passierte, was unser Herz zum Klopfen bringen konnte. Dann wurden allerdings immer Einblenden aus der Sicht eines Gefangenen der Piraten gezeigt, die uns schon viel mehr packten.

    Nachdem wir weiterlasen, passierte Schlag auf Schlag immer mehr und wir haben schlussendlich alle sehr gespannt gelesen!  Einige von uns wurden mehr von den Piratenszenen begeistert, wir Mädchen waren aber alle sehr erschrocken über das viele Plastik im Meer.

    Sicher, die Geschichte spielt in der Zukunft, aber das Ganze ist wirklich realistisch! Uns allen ist jetzt klar, dass wir viel mehr mit Plastik sparen müssen und beim Einkaufen zukünftig nur noch Stofftaschen benutzen.

    Kurz gesagt macht das Buch wirklich eine total tolle Entwicklung durch!

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    Manja82s avatar
    Manja82vor 3 Jahren
    ein sehr guter Jugendroman zu einem sehr aktuellen Thema

    Kurzbeschreibung
    Piraten, die damit Geld machen, Umweltaktivisten, die nicht nur dem Müll trotzen: Katja Brandis aufwühlender Roman über die Bedrohung unseres Ökosystems.
    2030, mitten im Pazifik: Ein gigantischer Teppich aus Plastikmüll. Der Milliardär Benjamin Lesser will diesen Müllstrudel recyceln. Mit an Bord seines Spezialschiffes sind die Zwillinge Danilo und Malika. Doch »Floaters« und andere Müll-Piraten haben längst begonnen, die
    Abfälle auszubeuten und verteidigen gewaltsam ihr Revier. Lessers Schiff wird angegriffen und die Crew auf eine alte Bohrinsel verschleppt. Unter den Entführern ist der junge Arif – er scheint Malika beschützen zu wollen. Kann sie ihm vertrauen?
    (Quelle: Beltz & Gelberg)

    Meine Meinung
    Die Boatkids Malika und Danilo sind behütet auf dem Schiff ihrer Eltern aufgewachsen. Nun aber sind die Zwillinge erwachsen und fragen sich was sie mit ihrem Leben anfangen wollen.
    Malika ist sich schnell klar, sie will den Ozean retten, ihn vom Müll befreien. Danilo ist hier bei seiner Schwester, er folgt ihr. Die beiden lernen den Millionär Benjamin Lesser kennen, der ebenfalls das Ziel hat den Müll auf dem Ozean zu holen. Sie heuern bei ihm an und machen sich gemeinsam mit ihm auf zu einem großen Müllstrudel im Pazifik.
    Doch die drei sind nicht alleine, auch andere haben es auf den Müll abgesehen. Und so geraten sie schnell in akute Gefahr …

    Der Jugendroman „Floaters: Im Sog des Meeres“ stammt von der Autorin Katja Brandis. Für mich war dies nicht das erste Buch der Autorin, die dafür bekannt ist aktuelle Themen in ihren Büchern aufzugreifen.

    Die Zwillinge Malika und Danilo waren mir an sich recht sympathisch. Sie sind sogenannte Boatkids, wachsen also auf einem Schiff auf. Ihnen fehlte es aber irgendwie die Beständigkeit in ihrem Leben. Man kann als Leser die Handlungen der beiden nachvollziehen. Allerdings leider erfährt man nicht so viel über sie, sie werden nicht richtig charakterisiert.
    Arif ist ein 17-jähriger Indonesier. Er ist Fischer und hat auch mal Garnelen gezüchtet. Arif hat einen sehr starken Überlebenswillen als er von Piraten gekidnappt wird. Und er ist ein sehr großer Familienmensch, diese bedeutet ihm wirklich alles. Allerdings merkt Arif auch was es bedeutet Macht zu haben und vor allem auch wie sie einen beeinflussen kann.

    Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, wie beispielsweise die Piraten oder der Millionär Benjamin Lesser, die recht gut beschrieben sind. Man kann sie sich vorstellen und ihre Handlung nachvollziehen.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig lesbar. Katja Brandis hat das Buch gut strukturiert und man merkt sie hat sehr gut recherchiert. Es ist alles nachvollziehbar umgesetzt.
    Die Handlung selbst greift ein sehr aktuelles Thema auf. Der Müll in den Ozeanen nimmt leider eine immer größere Fläche ein. Dieses Thema bietet eine interessante Rahmenhandlung für einen spannenden Jugendroman. Es werden auch Themen wie Freundschaft, Liebe und Familie aufgegriffen. Die Handlung ist spannend gehalten. Am Anfang gibt es einige viele Informationen, man wird vielleicht ein wenig erschlagen davon, dann aber steigert sich der Roman nach und nach immer mehr. Ab dem zweiten Drittel etwa war ich mittendrin und habe das Buch nicht mehr weglegen können.
    Allerdings gibt es auch einen Kritikpunkt. Die Liebesgeschichte zwischen Malika und Arif passt irgendwie so rein gar nicht ins Geschehen. Sie wirkt unglaubwürdig und fast schon merkwürdig. Ich meinen Augen hätte es diese nicht unbedingt gebraucht.

    Fazit

    Zusammenfassend gesagt ist „Floaters: Im Sog des Meeres“ von Katja Brandis ein sehr guter Jugendroman zu einem sehr aktuellen Thema.
    An sich sympathische Protagonisten, ein flüssiger Stil der Autorin und eine spannende Handlung mit einem interessanten Rahmenthema haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
    Durchaus lesenswert!

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    SofiaMas avatar
    SofiaMavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich ein Must-Read!
    Wirklich ein Must-Read!


    Das Cover gefällt mir recht gut. Man sieht ein unruhiges Meer und darauf ein Segelschiff, was ja auch zum Inhalt passt.
    Einzig die Schrift ist nicht so meins, obwohl sie rein optisch dazu passt.
    Was den Titel selber angeht passt er irgendwie schon, da es im Buch auch um die "Floaters" geht, allerdings finde ich ihn nicht sooo gelungen, da es ja nicht hauptsächlich darum geht.
    Die Kapitel sind mittellang.



    Wie ihr ja warscheinlich durch meinen "Gemeinsam Lesen"-Post mitbekommen habt, ist mir Umweltschutz, gerade was Plastikmüll angeht, sehr wichtig, weshalb mich dieser Roman natürlich interessiert.
    Ich bin froh, sagen zu können, dass Floaters  mich kein klitzekleines Bisschen enttäuscht hat, eher im Gegenteil: Es gehört wohl ziemlich sicher zu meinen bisherigen Jahreshighlights!
    Zum einen ist natürlich die Geschichte drumherum schon toll. Ich stehe ja seit Das Herz von Libertalia  (übrigens auch von Beltz & Gelberg) total auf Piratengeschichten, und bei Floaters  geht es auch darum.
    Brandis hat die Piraten meiner Meinung nach genauso dargestellt, wie ich mich Piraten vorstelle: schmutzig, roh und gewaltbereit.
    Arif, einer der Protagonisten, wird von ebendiesen Piraten entführt, als diese sein Schiff überfallen und zerstören. Der Junge ist eigentlich gar nicht zum Piratendasein geschaffen, weshalb er sich zuerst auch nicht wohl auf deren Schiff fühlt. Als Leser kann man sich gut in seine Lage hineinversetzen, da die Schilderungen Brandis´ seiner derzeitigen (Gefühls-)Lage und die Handlungsweise der Piraten sehr anschaulich und greifbar sind.  Dadurch, dass man also erfährt, wie sie so sind, fühlt man mit Arif mit.
    Obwohl allerdings nicht alle Piraten gleich "böse" sind, und es auch welche gibt, die der Leser hin und wieder sympathisch findet, weiß der Leser trotz allem natürlich, dass auch diese genauso roh und gewaltbereit sind wie die anderen. So schafft die Autorin also nicht nur Facettenreichtum unter den einzelnen Figuren, sondern auch Spannung, da man ja nicht will, dass Arif etwas passiert. Schließlich ist dieser, wie erwähnt, kein geborener Pirat, und wird auch dementsprechend von der Besatzung behandelt.

    "Befehlen darf man nicht folgen, wenn sie gegen das eigene Gewissen gehen!" (S. 244 - Malika zu Danílo)
    Primär geht es bei Floaters  allerdings natürlich um den Umweltschutz und die Verschmutzung der Ozeane und Gefährdung der dort lebenden Tiere durch Plastikmüll - der Grund, weshalb ich mir das Buch eigentlich ausgesucht hatte.
    Hier kommt dann die andere Protagonistin - Malika - ins Spiel, die, wie Arif, sympathisch ist. Obwohl ich da sagen muss, dass ich, wenn ich auch kein Problem mit ihr hatte, mich nicht so richtig "verbunden" mit ihr gefühlt habe. Dennoch erhält der Leser einen Einblick in ihre Gefühlswelt und kann ihre Handlungen nachvollziehen. Sie ist ebenfalls ein Charakter mit Tiefe, was ein weiterer Punkt ist, der mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat.
    Malika jedenfalls setzt sich sehr für den Umweltschutz ein, da sie und ihr Bruder, dadurch, dass ihre Eltern Segler sind, auf dem Meer quasi aufgewachsen sind. Sie will den Müll aus dem Ozean fischen, und wie es der Zufall will, trifft sie auf einen Millionär, der genauso ein Projekt startet (das klingt jetzt vielleicht etwas doof und irgendwie unwahrscheinlich, ist im Buch aber alles andere als das dargestellt, also keine Sorge! ;) ).
    Was ich wirklich, wirklich gut finde, ist, dass man merkt, dass sich die Autorin mit dem Thema Müllteppich usw. auseinandergesetzt hat. Sie verbindet schreckliche Wahrheiten mit einem Fünkchen Fiktion und regt dadurch vielleicht sogar die Leute zum Nachdenken an, die sich vorher nie dafür interessiert haben.
    Denn auch wenn man es nicht weiß: Im Meer existieren wirklich  riesige Müllteppiche und -strudel aus Plastik, die auch dort bleiben, weil Plastik nicht verschwindet sondern nur in immer kleinere und kleinere Partikel zerfallen. Und dabei werden nicht nur die größeren Plastiktüten u. Ä. von Meerestieren und Vögeln gefressen, weil sie sie mit Nahrung verwechseln, auch diese kleinsten Plastikteile verwechseln die Tiere mit Plankton. Das hat zur Folge, dass die Innereien der Tiere, dadurch, dass diese das Plastik nicht verdauen können, damit "verstopfen" und die Tiere sozusagen mit vollem Magen verhungern.
    All dies wird in Floaters  super aufgenommen und mal mehr mal weniger subtil zur Sprache gemacht. Wer beim Lesen glaubt, dies sei alles Fiktion der Autorin, wird in ihrem Nachwort, in dem sie die traurigen Fakten aufzählt, eines Besseren belehrt.
    Und hier kommen wir zu dem Punkt, der mir am meisten gefallen hat: Die Autorin versteht es, harte Realität so mit Fiktion und Spannung zu vermischen, dass man gar nicht anders kann, als sich damit auseinanderzusetzen und über die Probleme nachzudenken. Dabei hat mir auch der Zukunftsaspekt gefallen: Bereits jetzt, 2015, ist die Situation was das angeht schon schlimm, aber Brandis hat das in ihrem Roman glaubwürdig weitergesponnen; Was passiert, wenn wir nichts unternehmen?
    Denn wir haben  nun einmal Meere voller Plastikmüll. Wenn wir daran nichts ändern, werden vielleicht irgendwann keine Tiere mehr in den Ozeanen leben. Falls wir dann überhaupt noch Ozeane haben und nicht riesige Müllhalden.
    Dadurch, dass die Autorin also einen Blick in die - nahe, nebenbei bemerkt - Zukunft wirft, ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht sogar noch größer, dass mehr Menschen die Augen öffnen.



    Ein wirklich toller Roman, in dem die Autorin dem Leser, ob dieser nun will oder nicht, die Augen öffnet. Sie vermischt Sachbuch mit Abenteuergeschichte, sodass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen und zwangsläufig mit dem Problem Plastikmüll in den Meeren konfrontiert wird.
    Floaters  ist nicht nur spannende Lektüre mit facettenreichen Charakteren und einem tollen Plot, sondern regt auch zum Nachdenken an und lässt einen auch lange, nachdem man das Buch beendet hat, nicht mehr los.
    5/5 Sterne.

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    BibisBuecherparadiess avatar
    BibisBuecherparadiesvor 3 Jahren
    Tolle Story über wahre Probleme

    Ich finde das Thema, über welches Katja Brandis, hier schreibt sehr gut. Sie spricht hierbei ein Problem der Meere an, ohne es langweilig zu gestalten. Die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen.

    Sehr gut fand ich auch, dass aus verschiedenen Perspektiven und 'Standorten' geschrieben wurde. Auch, dass nicht immer abwechselnd aus der gleichen Sicht erzählt wurde sondern unterschiedlich. Somit wusste man nicht von vornherein, aus welcher Sicht der nächste Abschnitt oder das nächste Kapitel geschrieben ist.

    Dadurch, dass das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben ist, bekommt man einen guten Eindruck von beiden Seiten der Handlungen und Orte. Jedoch wiederholt sich nichts.

    Der Schluss hat mir super gut gefallen. Das Ende um Arif, Danílo, Malika usw. Ich fand es einfach total passen und mir sind ab und zu auch einige Tränen in die Augen getreten.

    Und dann zum Schluss auch noch: Delfine <3 Meine absoluten Lieblingstiere. Es wäre mein Traum, einmal welche live zu sehen <3

    Leider kannte ich einige Begriffe wie z.B. 'M-80 Stiletto', 'Bohrinsel' oder 'Pentamaran' nicht. Da kann natürlich die Autorin nichts für, wenn ich als Leser diese Begriffe nicht kenne. Aber für jemanden, der nichts mit der Seefahrt zu tun hat, waren einige Begriffe eben nicht klar. Ich habe diese dann entsprechen gegoogelt.

    Was mir leider nicht gefallen hat, war sie Liebesgeschichte zwischen Arif und Malika. Dass die beiden schon füreinander 'schwärmen', bevor sie sich überhaupt begegnet sind oder kannten, hat mir leider total die Lust an der Liebesgeschichte genommen. Auch im Laufe der Story konnte ich mich nicht mehr damit anfreunden. Obwohl da ansonsten nichts weiter Überstürztes oder so war. Aber ich wurde irgendwie einfach nicht mehr mit der kleinen Liebesgeschichte warm.

    Der Schreibstil ist einfach zu lesen und zu verstehen. Trotzdem fliegt man nicht komplett durch die Seiten sondern braucht schon seine Zeit zum lesen. Ich habe mir die Umgebung sehr gut vorstellen können.

    Aufgrund der genannten Punkte, gibt es eine Eule Abzug.  Ich kann dieses Buch trotz meinen Kritikpunkten vollkommen weiterempfehlen und vergebe daher 4 Sterne.

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    lenasbuecherwelts avatar
    lenasbuecherweltvor 3 Jahren
    Lena liest rezensiert...

    Es ist das Jahr 2030, als die Zwillinge Danilo und Malika mit an Bord des Milliardärs Benjamin Lesser steigen, um beim recyclen des Müllstrudels mitten im Pazifik zu helfen. Der große Plastikteppich hat allerdings schon die Aufmerksamkeit vieler Müll-Piraten auf sich gezogen und die überlassen ihre Einnahmequelle gewiss nicht einfach der Crew… Als Lessers Schiff erobert und verschleppt wird, geraten Danilo und Malika in Gefahr. Kann Alif, der Pirat, der eigentlich gar keiner sein will, helfen?


    Wer mich schon etwas länger verfolgt, wird vielleicht mitgekriegt haben, dass ich Katja Brandis Bücher wirklich toll finde und bisher jedes verschlungen habe. Sie verknüpft in ihren Geschichten Abenteuer und Fakten immer so toll, dass sie mir jedes Mal lange in Erinnerung bleiben. Dementsprechend gespannt war ich auf ihr neustes Werk und die Messlate habe ich ziemlich hochgesetzt. Ob Floaters sie überwunden hat? Nicht ganz, aber lest selbst…

    Danilo und Malika sind Zwillinge und haben ihre Kindheit auf See verbracht, als sie hören, dass Benjamin Lesser ein Umweltprojekt startet und das Meer vom Plastikmüll befreien will, sind sie sofort zur Stelle! Die beiden erzählen die Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht, doch auch Alif, ein junger Pirat, der eigentlich nur zu seiner Familie will,  berichtet an einigen Stellen von seinem Leben… Alif habe ich im Laufe der Geschichte ziemlich gut kennengelernt und mögen gelernt, während die Zwillinge mich nicht ganz überzeugen konnten, da ihe Gefühle nicht wirklich bei mir ankamen…

    Schon das Cover zeigt: Meer ist nicht gleich Erholung! Ein Sturm zieht auf und mit ihm kommt das ganze Plastik, was uns schon jetzt Probleme bereitet. Doch wie soll das in 15 Jahren aussehen? Das zeigt uns Floaters! Erschreckend und deutlich öffnet das Buch den Lesern definitiv die Augen und zeigt, dass jeder etwas unternehmen muss, damit wir nicht mit einem riesigen Plastikstrudel enden…

    Die ersten 50 Seiten haben mich leider nicht gleich gepackt, irgendwie ist nicht viel passiert, es wurden für mich viele unwichtige Sachen beschrieben und man hätte sich hier auf jeden Fall kürzer fassen können, damit sich die Handlung nicht zieht und es schneller losgehen kann und  so würde auch schon früher mehr Spannung aufkommen! Doch da das so nicht war, bin ich erst nach dem Anfang so richtig durchgestartet und habe mich vom Meeresstrom mitziehen lassen. Nun hat Katja Brandis aber gewohntes Niveau abgelegt und konnte mich wirklich begeistern.


     Meine Erwartungen waren hoch und das Thema hat mich sehr interessiert. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch auch begeistert und gefesselt, anfangs hatte die Geschichte einen kleinen Durchhänger und auch von Malika und Danilo hätte ich gerne mehr erfahren, doch ich bin nun gut über das Plastik im Meer informiert und mir wurde klar, wie wahrscheinlich es ist, dass die Situation in Floaters tatsächlich wahr wird. Also: Lasst auch euch die Augen öffnen und spart mit dem Plastik! 

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    Bambi-Ninis avatar
    Bambi-Ninivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das nicht nur vor Spannung schwer aus der Hand zu legen ist, sondern auch noch zum Nach- und Umdenken anregt.
    Wissen in Spannung gewickelt

    Als Kinder segelten die Zwillinge Danílo und Malika mit ihren Eltern über die Weltmeere und stießen dabei zufällig auf den großen pazifischen Müllstrudel, der ihnen nicht mehr aus dem Kopf ging. Als 18-jährige beschließen die zwei, sich aktiv an der Säuberung der Meere zu beteiligen. Dabei ahnen sie nicht, welche Konkurrenz es um den Müll im Meer gibt.
    Zeitgleich wird der 16-jährige Arif nach einem Angriff von Piraten auf seinen Fischkutter gefangen genommen und kämpft danach unter den Freibeutern um sein Überleben.

    Malika und Arif sind zwei sehr verschiedene Charaktere, die in völlig unterschiedliche Abenteuer verwickelt werden. Beide Schiffsbesatzungen erleben viele verschiedene Abenteuer. Dabei ist es interessant, wie unterschiedlich der Alltag von den Piraten und den Müllfischern verläuft und welche Hindernisse im Pazifik auf beide Gruppen lauern.

    Die Geschichten laufen lange nebeneinander her, die Handlungsstränge werden abwechselnd erzählt. Zwar entwickelt man schnell Theorien, in welcher Form die zwei Gruppen aufeinandertreffen könnten, doch bis dahin gibt es noch einige überraschende Ereignisse und unerwartete Wendungen.
    Dank vieler detaillierter Beschreibungen ist es dabei sehr leicht, sich die ganze Geschichte bildlich vorzustellen. Auch Einblicke in die Gedanken der Figuren, besonders von Malika und Arif, gibt es, obwohl in der dritten Person erzählt wird.
    Es gibt eine Vielzahl an Figuren, die alle sehr facettenreich ausgearbeitet sind. Neben den sympathischen Geschwistern und dem mutigen Arif gibt es darunter auch einige Charaktere, die sich zunächst nur schwer einordnen lassen und deren Motive nicht immer klar ersichtlich sind, sodass es auch hier zu Überraschungen kommt. Bis zum Schluss wechseln sich Spannung, Dramatik und Gefühl ab und lassen den Leser kaum zu Atem kommen.

    Die Geschichte spielt 2030 – zwar in der Zukunft, aber nicht so weit entfernt, dass es uns nicht betreffen würde. Katja Brandis gelingt es, das wichtige Thema in eine packende Geschichte zu wickeln. So gibt es immer wieder kleine Infos über die Folgen des Plastikmülls in den Weltmeeren, die geschickt in die Geschichte, z.B. in Gespräche über bestimmte Funde, eingebunden sind, sodass man als Leser durchaus etwas lernen kann, ohne sich belehrt zu fühlen – denn die Existenz des Müllstrudels ist leider keine Erfindung der Autorin, sondern schon jetzt Realität.

    Ein Buch, das nicht nur vor Spannung schwer aus der Hand zu legen ist, sondern auch noch zum Nach- und Umdenken anregt.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 3 Jahren
    Plastikmüll im Meer

    Die 12jährigen Zwillinge Danilo und Malika  und ihre Eltern sind mit dem Katamaran Skylark im Pazifik unterwegs, als sie eine riesige Müllmenge entdecken. Es handelt sich um den größten Müllstrudel der Welt, der so groß ist wie Mitteleuropa.

    Sechs Jahre später sind beide auf einer Perspektive für die Zukunft. In der Zeitung lesen sie, dass der Milliardär Benjamin Lesser den Plastikmüll aus dem Meer fischen will. Malika und Danilo wollen dabei sein.

    Die Zwillinge sind mehr oder weniger auf dem Meer groß geworden und daher ist ihre Liebe zum Meer selbstverständlich. Malika hat sich in den Kopf gesetzt, etwas gegen diese Verschmutzung zu tun, als sie sich im Müllstrudel befand. Jetzt ist die Möglichkeit da und sie lässt sich durch nichts aufhalten, weder von Lessers Sekretärin noch davon, dass nur ein Platz frei ist beim Projekt. Sie will unter allen Umständen mit Danilo zusammen dabei sein.

    Aber anscheinend wurde etwas blauäugig an die Sache herangegangen. Denn kaum haben sie ihre Arbeit begonnen, tauchen andere skrupellose Müllfischer auf und auch Piraten sehen gute Einnahmen. Auf dem Piratenschiff Mata Tombak ist auch Arif, wenn auch nicht freiwillig. Nachdem die Piraten „sein“ Schiff versenkt und ihn gerettet haben, muss er nun mitmachen, ob er will oder nicht.

    Es macht einen schon nachdenklich, wenn man liest, welche Ausmaße die Verschmutzung durch Plastikmüll hat. Wenn man dann auch noch erfährt, wie die Tiere mit dem Müll zu kämpfen haben und dass vieles davon unweigerlich in der Nahrungskette wieder auftaucht, dann kann man doch gar nicht anders, als auf Plastiktüten und –verpackungen zu verzichten. Sollte man meinen! Leider machen es Industrie und Handel nicht leicht, die Vorsätze umzusetzen.

    Diese Geschichte ist voll Action und spannend, gleichzeitig aber auch eine Geschichte über Liebe und Freundschaft. Im Mittelpunkt des Geschehens steht natürlich, wie bedenkenlos wir Müll anhäufen, wie leichtsinnig wir damit umgehen und wie rücksichtslos wir so die Umwelt zerstören. Das bringt einen zum Nachdenken und hoffentlich auch zur Änderung des Verhaltens.

    Es ist ein Buch für Jugendliche, das auch für die „Älteren“ interessant ist.

    Meine Leseempfehlung für ein unterhaltsames Buch.

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