Katja Brandis Libellenfänger

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Inhaltsangabe zu „Libellenfänger“ von Katja Brandis

Um Rickys Kindheit rankt sich ein düsteres Geheimnis. Als ihre Mitschülerin Antonia plötzlich stirbt, ist sie die Einzige, die an Mord glaubt. Doch um diesen aufzuklären, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen ... Nicht einmal ihre engsten Freunde wissen, dass die 17-jährige Ricky Mayer im Gefängnis zur Welt kam und dort mit ihrer inhaftierten Mutter ihre Kindheit verbringen musste. Am liebsten würde Ricky ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia auf mysteriöse Weise stirbt, aktiviert sie ihre Kontakte zur Unterwelt. Bald ist sie sicher - Antonia wurde umgebracht. Aber was bedeuten die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen? Ausgerechnet sie bringen Ricky schließlich auf eine heiße Spur - und damit tappt sie dem Mörder genau in die Falle ...

Spannend bis zum Ende.

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  • Durchschnittlicher Jugendthriller!

    Libellenfänger
    Plumblossoms

    Plumblossoms

    24. April 2015 um 13:55

    "Nicht einmal ihre engsten Freunde wissen, dass die 17-jährige Ricky Mayer im Gefängnis zur Welt kam und dort mit ihrer inhaftierten Mutter ihre Kindheit verbringen musste. Am liebsten würde Ricky ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia auf mysteriöse Weise stirbt, aktiviert sie ihre Kontakte zur Unterwelt. Bald ist sie sicher – Antonia wurde umgebracht. Aber was bedeuten die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen? Ausgerechnet sie bringen Ricky schließlich auf eine heiße Spur – und damit bringt..." (Klappentext) Lange habe ich auf einen neuen Thriller aus dem IVI Programm gewartet und nun war es endlich soweit...Der erste Thriller aus dem IVI Programm "Sommerfalle" hatte mir schon echt gut gefallen und so war ich richtig überrascht als ich "Libellenfänger" im Briefkasten finden durfte. Wenn man sich nämlich so den Klappentext durchliest, finde ich, dass das Buch echt spannend und facettenreich klingt: Eine Protagonistin mit einer interessanten Vergangenheit, die sich schon bald der Aufklärung eines Mordes widmet, hat man ja nicht alle Tage. Von ihren Mitschülern bekommt sie  zwar zuerst nur mäßig Unterstützung, aber als sie eine engere Beziehung zu Marek aufbauen kann, steht er ihr tatkräftig zur Seite. Von dort an sind die Beiden Hals über Kopf in ihre Detektivarbeit vertieft, vorallem aber darin rauszufinden, was die Libellenflügel zu bedeuten haben. Gegen Ende kommt Ricky dann auf eine heiße Spur ohne jedoch zu bemerken, dass sie dem Mörder näher ist, als sie je zu glauben gewagt hätte... Der Inhalt des Buches verspricht von vorne herein also viel Spannung und Abwechslung.Doch leider genau diese Versprechungen konnte das Buch nicht einlösen, denn ich habe mich ganz ehrlich die meiste Zeit beim Lesen dieses Buches gelangweilt und ich musste mich echt dazu zwingen weiterzulesen. Gut, es scheint sich ja hier um einen Jugendthriller zu handeln (wie es so schön auf dem Buchdeckel steht), also erwarte ich jetzt keine Mengen von Blut. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass ein Buch den Titel "Thriller" nur verdient hat, wenn man in der Handlung auch Spannung finden kann. Dies gelingt auch den meisten Jugendthrillern, aber bei "Libellenfänger" handelt es sich eher um eine mäßig interessante Detektivgeschichte mit einer zu großen Portion Liebe. Da wären wir auch schon bei dem nächsten Punkt angelangt, der mich gestört hat: Die Liebesgeschichte. Manch einer mag von meinen anderen Rezensionen wissen, dass ich in diesem Punkt, immer besonders kritisch bin. Das gebe ich auch gerne zu, aber ein Thriller indem es mehr Liebesdrama als Thriller gibt, ist meiner Meinung nach ein echtes No-Go. Zudem kann ich auch noch nicht mals sagen, dass die Liebesgeschichte besonders einfühlsam war und mich berührt hat. Echt schade, wie sich hier eine gute Handlungsidee in zu viel Nebensächlichem verliert. Nach recht viel Kritik, muss ich Frau Brandis aber auch loben. Ihr Schreibstil gefällt mir nämlich wirklich gut. Locker, leicht und eher typisch Jugendbuch mäßig konnte ich mich schnell durchs Buch gleiten lassen. Die Benutzung von vielen Adjektiven unterstützte gut meine Vorstellungskraft, wobei hier auch nicht zu sehr ins Detail gegangen worden ist. Desweiteren muss ich auch noch die Handlung am Schluss loben, denn diese war wirklich spannend und enthielt viele überraschende Wendungen. Hätte das Buch nur so eine Spannung wie in den letzten Kapiteln gehabt, wäre es mir wohl weitaus positiver in Erinnerung geblieben. Gut gefallen haben mir auch  noch die Einblicke in verschiedene Themenbereiche, wie z.B.  in das Schulfernsehen nec.tv, welches an Rickys Gymnasium angeboten worden ist. Aber nicht nur in Hinblick Fernsehen bekam man viele neue interessante Infos geboten, sondern es ging auch um Esoterik und Wahrsagen. Zwei Themengebiete, die verknüpft mit dem Hauptkern Engel, eine spannende Abwechslung geboten haben.  Zu guter letzt hat Katja Brandis auch Musik eingebaut, wie z.B "Set Fire To The Rain" von Adele, ein Lied, das wahrscheinlich jeder kennt, aber die Atmosphäre der Szenen im Buch unheimlich gut wiedergespiegelt hat. Letztendlich kann man also sagen: Sollte Frau Brandis irgendwann mal noch einen Thriller  schreiben, wäre es gut wenn sie bei ihrem Buchrezept mehr als 10g Spannung in die Schüssel fließen lässt. Wer "Libellenfänger" lesen möchte, sollte sich zuvor im Klaren  sein, dass er hier nicht Spannung erster Sahne serviert bekommt. Es handelt sich vielmehr um eine mäßig spannende Detektivgeschichte, die mit - für mich- nicht so realistischer Liebesgeschichte gepaart wird. Den Schreibstil der Autorin und die Recherchearbeit  bezüglich Esoterik, Wahrsagen und Taekwando kann man jedoch nur in den höchsten Tönen loben. Da mir aber selber der Lesespaß bei einem Buch am wichtigsten ist, komme ich nicht über eine Wertung von 3 Erdbeeren. 3/5 Erdbeeren

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  • Libellenfänger.

    Libellenfänger
    Cookies_Books

    Cookies_Books

    01. June 2014 um 21:20

    Ich finde diesen Buch spannend bis zum Ende. Auf jeden Fall war das Ende unerwartet.  Katja Brandis schreibt im Thriller ,,Libellenfänger" über Ricky Mayer welche nachdem Mord eines Mädchens an ihrer Schule, herausfinden will wer sie umgebracht hat und ob es überhaupt ein Mord war. Neben ihrer Ermittlungen hat Ricky aber auch noch ihre eigenen Probleme und verliebt sich auch noch.  Ich hatte das Buch in nur zwei Tagen verschlungen. Einmal angefangen fesselte mich der Thriller und Katja Brandis ist es wirklich gut gelungen verschieden Gefühle und Emotionen aufzuschreiben. Libellenfänger bekommt von mir 4 von 5 Sterne, es ist zwar ein wirklich Spannendes und  super angenehm zu lesen, jedoch gab es einige Stellen die mir nicht so zusagten.

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  • Super schön

    Libellenfänger
    buechermaus25

    buechermaus25

    05. January 2014 um 14:10

    Ricky ist der Hauptcharakter in dieser Geschichte. Kriss ist ihre beste Freundin, Nele kann essen was sie will, sie nimmt nie zu. Antonia macht gerne Videos außerdem hat sie blonde Locken.  Deborah macht sich gerne schick und deswegen zupft sie ihre Augenbrauen, immer vor dem Dreh. Marek dachte immer er wäre ein sehr guter Komiker. Jannic ist der Kameramann. Es ein ziemlich spannendes Buch, man hat es rasend schnell durchgelesen da man unbedingt wissen will wie es weitergeht. Ich finde die Zusammenarbeit von Ricky und Marek super gut. Es ist fast wie bei Sherlock Holmes. Die Charaktere und auch die verschiedenen Szenen wurden super gut ausgearbeitet und harmonieren gut miteinander. Außerdem ist es ziemlich flüssig geschrieben. Ehrlich gesagt habe ich die Wendung der Geschichte so nicht erwartet. Katja Brandis hat sich mit dieser Geschichte ziemlich mühe gegeben und man kann sie deswegen nur loben. Mein Fazit für "Libellenfänger" ist,  ein spannendes Buch mit einem gewissen "Wow" Gefühl. Diesen Thriller muss man lieben, lest einfach das Buch und überzeugt euch selbst.

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  • Super für junge Thriller- Fans

    Libellenfänger
    Kakashi

    Kakashi

    25. September 2013 um 09:58

    Der Thriller Libellenfänger war das erste Buch der Autorin Katja Brandis, das ist gelesen habe. Ich selbst bin ein großer Fan von (Psycho-)Thrillern und liebe die Bücher von Schriftsteller Sebastian Fitzek. Natürlich war ich ebenso gespannt auf Libellenfänger, vor allem, nachdem mich bereits die kurze Inhaltsangabe auf dem Buchrücken neugierig gemacht hat. Ganz kurz: Worum geht es überhaupt? Die 16-jährige Ricarda, genannt Ricky besucht das Arnold - Gymnasium in Neustadt. Da Rickys Mutter, ihren Ehemann und somit Rickys Vater ermordet hat, verbrachte das junge Mädchen ihre ersten Lebensjahre in der Mutter-Kind- Abteilung einer Haftanstalt. Später lebt sie bei ihren Großeltern, behält das Geheimnis ihrer Kindheit jedoch für sich und erzählt nicht einmal ihrer besten Freundin von der Vergangenheit. Als ein Mädchen aus ihrer Klasse, auf mysteriöse Weise, während eines Diskobesuches zusammenbricht und verstirbt, geht Ricky nicht von einem natürlichen Tod aus. Ihr Gefühl sagt ihr, dass etwas nicht stimmt und auch die Libellenflügel, die sie seit dem Tod ihrer Mitschülerin immer wieder findet, machen sie misstrauisch. So beginnt Ricky selbstständig zu ermitteln. Unterstützt wird sie dabei von Marek, einem Jungen aus ihrer Klasse, für den sie schließlich auch Gefühle entwickelt. Ricky geht jeder kleinsten Spur nach und lässt sich stets von ihrem Bauchgefühl leiten. Auch die ehemalige Exstraftäterin und Bekannte ihrer Mutter Valentina versucht Ricky bei ihren Ermittlungen zu helfen. Ricky ist sich immer sicherer: Ihre Mitschülerin wurde ermordet und der Mörder ist jemand aus der eigenen Schule. Vorweg muss ich sagen, dass man Libellenfänger natürlich nicht mit den Werken von Sebastian Fitzek vergleichen kann, da es sich hierbei um einen Thriller für Jugendliche handelt. Es erwarten einen dementsprechend nicht grausame Foltermethoden und eine Menge Blut. Vielmehr konzentrier sich der Thriller auf die Ermittlungen der Hauptpersonen und taucht unter anderem in die Dimension der Esoterik, Magie und Engel ab. Die Idee mit den Libellenflügeln, die vom Täter während der gesamten Geschichte immer wieder platziert werden, finde ich sehr gelungen, da man unbedingt erfahren will, was es mit diesen ominösen Zeichen auf sich hat. Besonders interessant fand ich die Figur der Valentina. Leider erfährt man von ihr und ihrem Einfluss bei der russischen Mafia nicht allzu viel, was ich schade fand aber nicht als negative betrachte. Die Figuren von Ricky und Marek werden dafür umso intensiver beschrieben und auch die kleine Liebesgeschichte, sowie ihre Auseinandersetzungen sorgen für Abwechslung. Manchmal konnte ich nicht ganz folgen, wie genau Rickys Vermutungen zu Stande kamen, da sie sich oft einfach nur von einem Gefühl leiten gelassen hat. Auch die Überführung des Täters, sowie dessen Motiv waren für mich ein bisschen schwammig. Insgesamt finde ich jedoch, dass Libellenfänger ein wirklich gut geschriebener und spannender Thriller ist, der besonders für junge Thriller-Fans absolut lesenswert ist.

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  • spannender Jugendthriller

    Libellenfänger
    gurke

    gurke

    30. July 2013 um 20:14

    Das auffällige Cover sticht einem sofort beim Stöbern ins Auge. Ein richtig knalliges Gelb kann man einfach nicht übersehen. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen habe, musste ich „Libellenfänger“  einfach haben. Dieser klang so spannend und hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Außerdem bin ich eh ein Fan von Jugendthriller. Schon von der ersten Seite an ist man völlig mitgerissen von der Lektüre. Es geht spannend los und lässt auch nicht nach. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dabei ist der Schreibstil sehr einfach und flüssig. Das macht es leicht den Thriller innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen. Es geht hier nicht nur vordergründig um den mysteriösen Tod von Rickys Freundin Antonia, sondern auch um Ricky selbst. Sie schließt sich zwar vom Gesellschaftsleben nicht aus, ist aber dennoch sehr in sich gekehrt und verschlossen. Das liegt an ihrer Vergangenheit. Es geht in dem Buch auch darum, dass Ricky endlich verarbeiten und abschließen sollte, dass sie ihre ersten Jahre der Kindheit mit ihrer Mutter in der JVA verbracht hat. Alles in allem ist „Libellenfänger“ ein spannender Jugendthriller und das bis ganz zum Schluss. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten begeistern. Ich möchte Katja Brandis ein großes Kompliment aussprechen und wärmstens an alle empfehlen, die Spannung und Jugendgeschichten lieben.

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  • Lautlos wie der Tod

    Libellenfänger
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    14. April 2013 um 17:39

        » Tausend Libellen umgaukeln den Menschen und schillern und locken, aber die schönste ist grau, wenn er sie endlich erhascht. Christian Friedrich Hebbel, deutscher Schriftsteller (1813 - 1863)   Die Protagonistin Ricky Mayer wurde im Gefängnis geboren und hat auch die ersten Lebensjahre mit ihrer Mutter dort verbracht. Doch ihre Schulkolleg/innen und nicht mal ihre engsten Freund/innen wissen davon. Ricky hält ihre düstere Vergangenheit geheim und will sie eigentlich vergessen.   Als Ihre Mitschülerin Antonia, vor allen Augen, mitten auf der Tanzfläche des Lokals ›Jupiter‹ zusammenbricht und stirbt, glaubt Ricky nicht an einen natürlichen Tod. Zu seltsam erscheint ihr der Vorfall und dass man sie trotz rascher Reanimationsversuche nicht retten konnte. Ob ihr jemand Gift in das Getränk gemischt hat? Gemeinsam mit ihrem Freund Marek versucht sie die Hintergründe ihres Todes zu beleuchten und ist sich bald sicher, dass Antonia ermordet wurde. Dann findet sie auf einmal überall Libellenflügel und meint, solche Flügel auch bei Antonia gesehen zu haben. Etwas haben Antonia und Ricky gemeinsam, beide abeiten für Nec.tv, dem Schulfernsehen. Ist der Mörder in den eigenen Reihen zu suchen oder was es jemand, den sie für eine der Sendungen interviewt haben? Und ohne es zu ahnen, begibt sich Ricky durch ihre Nachforschungen in große Gefahr und muss sich auch ihrer verhassten Vergangenheit stellen...   Ich habe diesen Roman vom Kriminetz-Team zum Rezensieren zur Vefügung gestellt bekommen und war teilweise positiv überrascht von diesem als Jugenthriller gekennzeichneten Roman, der im Ivi Verlag erschienen ist. Ich hatte zuvor noch nie ein Buch von Katja Brandis gelesen, habe daher keinen Vergleich. ›Libellenfänger‹ ist sehr gut geschrieben, liest sich flüssig und der Perspektivewechsel wurde moderat eingesetzt. Allerdings hätte man den Roman etwas kürzen können, denn die Ermittlungshandlung kommt erst in der Hälfte des Romans so richtig in Fahrt, davor ist es eher eine Milieustudie. Den Charakteren, deren Privatleben und Beziehungen wird viel Raum gegeben, was Jugendliche in dem Alter vermutlich gerne lesen. Natürlich geht es in einem Jugendthriller softer zu als in Thrillern für Erwachsene. Aber bei Teenagern kann auch dieser Roman für die eine oder andere schlaflose Nacht sorgen. Der Plot ist gut konstruiert, die Charaktere agieren glaubhaft. Man kann sich in die Protagonistin und deren Freunde gut hineinversetzen. Auch die Atmosphäre wird bildhaft beschrieben. Der Prolog ist zudem ein richtiger Appetizer. Er macht Lust auf mehr und da hätte ich mir auch mehr gewünscht. Mehr Gedanken aus der Sicht des Antagonisten. Aber alles in allem ist „Libellenfänger“ solide Krimikost mittleren Spannungsniveaus, für Teenager, vor allem für Mädchen, da auch eine Liebesgeschichte darin verwoben wird.   Für die deutsche Autorin Katja Brandis ist es nicht der erste Jugendthriller. Sie hat bereits eine Fangemeinde. Für diesen Roman hat sie sehr gut recherchiert und sich sogar ins Gefängnis gewagt, Taekwondo versucht und sich mit Wahrsagen und Tarotkarten beschäftigt.   Dem Verlag kann man auch großes Lob aussprechen. Das Cover ist sensationell gelungen und äußerst auffällig. An diesem Buch geht kein Leser vorbei. Ein kluger Schachzug, auch die Aufmachung ist gelungen. Besonders gut hat mir die Kapiteleinteilung gefallen. Jedes Kapitel wurde nicht nur schnöde durchnummeriert, sondern mit Namen wie „Schutzschild“, „Schwarze Sekunden“ oder „Fire chicken“ betitelt.   Fazit: Auf alle Fälle lesenswert! Vielen Dank an das kriminetz für diese kurzweilige Lektüre!     Ungedingt LESEN!

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  • Rezension zu "Libellenfänger" - Katja Brandis

    Libellenfänger
    Angela2011

    Angela2011

    09. April 2013 um 10:48

    Jugendthriller sind seit längerem mein Lieblingsgenre. Irgendwie komme ich garnicht von Ihnen los... So ist es auch mit "Libellenfänger" von Katja Brandis gewesen. Knallgelb mit einer schwarzen Libelle, und einem pinken Titel-Schriftzug. Allein schon das Cover sticht einem ins Auge. Ich finde es toll, das die Libelle bzw. die Libellenflügel die das Cover zeigt, auch in der Geschichte vorkommen. Die Autorin Katja Brandis hat mich mit ihrem Jugendthriller "Libellenfänger" in ihren Bann gezogen. Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, und bei mir kam auch keine Langeweile auf. Das Arnold-Gymnasium in Neustadt mit dem Schülerfernsehen, Polizeitarbeit und ein Todesfall in der Disko der tatsächlich passiert ist, ein Besuch in der JVA Kempten, Taekwondo in einem Dojang,  und Recherchen über Wahrsager, Schamanen, Geisterjäger und übernatürliche Wesen - über das alles und noch viel mehr, hat Katja Brandis sich meiner Meinung nach sehr gut informiert. Ausserdem hat sie auch symphatische Charaktere erschaffen, und eine unvorhersehbare Handlung. Bis kurz vor Ende tappte ich im Dunkeln wer der Täter sein könnte. Katja Brandis versteht es sehr gut, mich immer wieder in die Irre zu führen. "Liebellenfänger" ist ein toller Jugendthriller mit einer sehr guten recherchierten Handlung. Für Jugendthriller-Fans ein MUSS. Ich freue mich schon auf meine nächste Lektüre "und keiner wird dich kennen" von ihr... Fazit 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. December 2012 um 11:42

    Kurzbeschreibung: Um Rickys Kindheit rankt sich ein düsteres Geheimnis. Als ihre Mitschülerin Antonia plötzlich stirbt, ist sie die Einzige, die an Mord glaubt. Doch um diesen aufzuklären, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen...Nicht einmal ihre engsten Freunde wissen, dass die 17-jährige Ricky Mayer im Gefängnis zur Welt kam und dort mit ihrer inhaftierten Mutter ihre Kindheit verbringen musste. Am liebsten würde Ricky ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia auf mysteriöse Weise stirbt, aktiviert sie ihre Kontakte zur Unterwelt. Bald ist sie sicher – Antonia wurde umgebracht. Aber was bedeuten die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen? Ausgerechnet sie bringen Ricky schließlich auf eine heiße Spur – und damit tappt sie dem Mörder genau in die Falle... Zur Autorin: Katja Brandis wurde 1970 geboren, wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und studierte Amerikanistik, Germanistik und Anglistik. Bereits als Jugendliche produzierte sie stapelweise Manuskripte und publiziert seit 2002 erfolgreich Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Sohn und drei Katzen in der Nähe von München und arbeitet als freie Autorin, Lektorin und Journalistin. Für die Recherche zu Libellenfänger interviewte sie Wahrsager und mehrere Kripo-Ermittler, sah sich in einem Gefängnis um, erprobte Taekwondo am eigenen Leib und experimentierte mit Tarot. Rezension: Die 17-jährige Ricarda, genannt Ricky, ist auf den ersten Blick eine ganz normale Jugendliche: Sie geht zur Schule und hat einen netten Freundeskreis. Doch trägt sie auch ein großes Geheimnis vor ihren Freunden mit sich. Sie wurde im Gefängnis geboren, in dem ihre Mutter einsitzen musste, da sie Rickys Vater ermordet hat. Seit ihrer Entlassung lebt Ricky nun bei ihren Großeltern, ihre Mutter sieht sie mehr sporadisch. Als bei einem abendlichen Discobesuch die Mitschülerin Antonia ums Leben kommt, glaubt Ricky nicht an einen natürlichen Tod. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Unterstützung findet sie in Marek, einem Klassenkameraden, mit dem sie auch zusammen für das Schulfernsehen arbeitet. Schon bald gerät Ricky in eine Spirale aus Misstrauen, Verschwiegenheit und Geheimnissen und ist dem Täter bald näher als sie denkt... Katja Brandis erzählt mit Libellenfänger eine spannende Geschichte, in der vor allem die Protagonistin Ricky begeistern kann. Sie ist eine durchaus selbstständige Person, die sehr stur sein kann, wenn sie sich etwas in den Kopf setzt und sich nach Antonias Tod keinesfalls mit einer natürlichen Todesursache abspeisen lässt. Ihre Ermittlungen führt sie trotz Verwarnungen und einer Suspendierung durch den Schuldirektor weiter. Auf der anderen Seite ist sie aber auch eine verletzliche Person, da sie stets die Befürchtung hat, dass ihre Vergangenheit ans Licht kommt und ihre Mitschüler sie dafür verachten könnten. In Marek findet sie einen starken Verbündeten im Fall Antonia, in den sie sich zusehends verliebt. Doch Marek ist bereits in festen Händen und so scheint das Glück der beiden keine Zukunft zu haben. Der Fall an sich wurde von Katja Brandis glaubhaft und authentisch geschildert, auch die Lösung konnte mich überzeugen, wogegen der Verdächtigenkreis relativ klein gehalten worden ist, so dass man durchaus Überlegungen in die richtige Täterrichtung während des Lesens ziehen kann. Die Spannung ist nach Antonias Tod sehr hoch und bleibt auch bis zum Ende hin erhalten und dürfte somit die angesprochene Zielgruppe bis zur Lösung mit Ricky und Marek mitzittern lassen. Mich konnte Libellenfänger gut unterhalten, denn die einzelnen Charaktere, vor allem Ricky und Marek, konnten mich begeistern, da sie auch ihre Ecken und Kanten vorweisen können und beide ihre eigenen kleinen Geheimnisse mit sich tragen. Fazit: Libellenfänger ist ein gut durchdachter und spannender Jugendthriller, den Katja Brandis mit sympathischen und interessanten Charakteren ausgestattet hat, der auch interessierte erwachsene Leser ansprechen dürfte.

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    Leselampe_

    Leselampe_

    16. December 2012 um 17:34

    Eigentlich ist die 17 jährige Ricky Mayer ein ganz normaler Teenager. Eigentlich... denn sie trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, von dem nicht einmal ihre engsten Freunde wissen. Ricky kam im Gefängnis zur Welt und verbrachte dort einen Teil ihrer Kindheit mit ihrer inhaftierten Mutter. Als bei einem gemeinsamen Abend in der Disco plötzlich ihre Mitschülerin Antonia zusammenbricht und stirbt beginnt Ricky auf eigene Faust zu ermitteln, da sie im Gegensatz zur Polizei und allen Anderen nicht glaubt, dass Antonia eines natürlichen Todes gestorben ist. Dafür muss sie jedoch ihre alten Kontakte zur Unterwelt nutzen. Und welche Bedeutung haben die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen? Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mich in dieses Genre nicht sehr oft verirre und von daher war ich sehr gespannt, was mich in diesem Buch erwarten würde. Auch ist dies das ersten Buch, dass ich von Katja Brandis gelesen habe. Aufgefallen ist mir das Buch hauptsächlich wegen dem recht ungewöhnlichem Cover. Die Farbgebung fällt eben extrem auf :) Aber auch den Klappentext fand ich sehr interessant und er machte mich extrem neugierig. Ricky ist ein typischer Teenager, besucht das Arnold Gymnasium in Neustadt, das in der Nähe von Coburg liegt und lebt bei ihren Großeltern. In ihrer Freizeit moderiert sie bei nec.tv, dem Schülerfernsehen an ihrer Schule. Auch ist sie eine begeisterte Taekwondo Kämpferin. An ihrer Schule weiß niemand von ihrer Vergangenheit, denn an ihrer früheren Schule kam schon das ein oder andere Mal ein dummer Spruch deswegen. Nach dem Tod von Antonia ist sie die Einzige, die nicht von einem natürlichen Tod überzeugt ist. Jedoch findet sie bei der Polizei und auch in der Schule kein Gehör. Lediglich Marek, der ihr schon in der Disco bei der Reanimation Antonias geholfen hat, steht ihr zur Seite. Marek ist ein sehr sympatischer Typ mit bunten Haaren, der auch bei nec.tv als Kameramann tätig ist. Gemeinsam beginnen sie in dem Mordfall zu ermitteln und stoßen immer wieder auf Gegenwehr. Sei es von der Polizei oder von Seitens der Schule aus. Denn niemand geht davon aus, dass es sich hier um einen Mordfall handeln könnte. Erzählt ist die Geschichte aus der Sicht von Ricky, welche mir sehr sympatisch war. Sie ist humorvoll, hartnäckig und ihrer Umwelt gegenüber sehr misstrauisch. Mir hat sehr gut gefallen, mit was für einer Sturheit, ja fast schon Verbissenheit Ricky der Suche nach dem Täter nachgeht. Allerdings konnte ich ihre Verdächtigungen, die sie Anfangs einigen ihrer Mitschüler gegenüber hatte, nicht so richtig nachvollziehen, zumal ja noch gar nicht klar war, dass es sich bei dem Tod von Antonia um einen Mord handelte. Bei ihren Ermittlungen kommen ihr ihre Kontakte, die sie noch von früher hat sehr zu Hilfe. Auch wenn diese sie ins kriminelle Milieu führen. Doch durch ihre Schnüffelei bringt sie sich immer mehr in Gefahr, ohne es zu wissen. Denn sie kommt dem Täter gefährlich nahe. Aber auch die anderen Charaktere, die man im Verlauf der Geschichte kennen lernt, waren recht gut beschrieben. Naja, jedenfalls die Wichtigsten, die für die Handlung relevant waren. Besonders mochte ich Marek mit seinen bunten Haaren, über dessen Vergangenheit man auch so einiges erfährt. Tja und die Liebesgeschichte, die sich zwischen den Beiden entwickelt, fand ich irgendwie süß :) Der Schreibstil ist locker, leicht und lässt sich sehr angenehm lesen. Perfekt für ein Jugendbuch. Nach den vielen Fantasy- und Dystopiebüchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, war es allerdings echt ungewohnt ein Buch mit realen Bezügen zu lesen. Toll fand ich auch, dass der Leser genauso wie Ricky bis zum Ende im Dunkeln tappte, was den Täter anbelangt. Es war nicht vorhersehbar, wer es ist und man muss das Buch wirklich bis zum Ende lesen um es zu erfahren. Insgesamt hat alles gepasst, obwohl ich sagen muss, dass es streckenweise etwas an Spannung fehlte. Es ist halt ein Thriller für Jugendliche und da muss es meiner Meinung nach auch gar nicht blutig oder sehr gewalttätig zugehen. Zusammenfassend gesagt ist "Libellenfänger" ein Thriller, der ideal als Einstieg in dieses Genre herhalten kann. Die Handlung ist gut durchdacht, unvorhersehbar und die Charaktere sind sehr sympatisch.

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    glitzerfee22

    glitzerfee22

    12. December 2012 um 19:17

    Inhalt: Antonia ein junges Mädchen kippt in der Disco um, Ricarda (Ricky) und Marek, zwei Mitschüler von Antonia, versuchen sie wiederzubeleben. Jedoch ohne Erfolg. Man geht von einem natürlichen Tod aus, doch Ricarda ist da ganz anderer Meinung und ermittelt anfangs noch alleine, später mit immer mehr Mitschülern. Meine Meinung: Der Schreibstil von Libellenfänger ist flüssig und leicht, es passt gut zum Jugendbuch. Die Kapitel sind nicht zu lang, so habe ich das Buch noch schneller durchgehabt, leider. Bei mir ist es immer so, dass ich dann denke ach, nur noch ein Kapitel, ist ja nicht so viel und dann ach, eins geht noch….naja, ihr wisst bestimmt, was ich meine. Für mich war das Buch zwar kein typischer Thriller, da mir dafür einfach die Spannung gefehlt hat. Ich finde allerdings, dass es ein gutes Jugendbuch ist. Die Handlung ist gut durchdacht und teilweise überraschend. Die Ermittlungen, die Ricky selber anstellt, sind gut und manchmal mit einem Hauch von Humor. Was einfach zu ihrer Persönlichkeit passt. Ricarda ist mir sehr sympathisch, ich mag ihre Art sehr gerne. Sie ist locker, hartnäckig, misstrauisch und ein wenig verschlossen zudem besitzt sie Humor und hat immer eine Ausrede parat. Sie gibt nicht auf und will unbedingt rausfinden, warum Antonia sterben musste. Als ihr der anfangs noch unscheinbare, wilde und bunthaarige Marek die Hilfe anbietet, merkt sie immer mehr, dass er ein ganz netter Mensch ist, der sie schnell durchschaut und sie sehr gut zu kennen scheint. Wie man merkt, mochte ich die Protagonisten ganz gerne. Die anderen Charaktere wurden auch gut beschrieben, da es so einige waren, blieb der ein oder andere auf der Strecke aber das fand ich persönlich nicht so schlimm. Was mir auch gut gefallen hat, dass man von Antonias und Mareks Vergangenheit eine Menge erfahren hat. So hat man sie noch mehr verstanden und ins Herz geschlossen. Zudem hat sie die Freundschaft zwischen den beiden sehr schön entwickelt und auch hier gibt es die eine oder andere Überraschung, die vielleicht alles zerbricht. Fazit: Trotz der teilweise mangelnden Spannung und manchmal etwas langatmigen Stellen hat mir Libellenfänger gut gefallen. Tolle Charaktere, eine gut durchdachte Handlung und Überraschungen, mit denen man einfach nicht rechnet. Das Buch wollte ich nicht aus der Hand legen und war ein wenig traurig Abschied zu nehmen, als ich es beendet habe. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    11. December 2012 um 19:51

    DIE GESCHICHTE... Niemand von ihren Freunden weiß, dass die 17-jährige Ricky Mayer im Gefängnis zur Welt gekommen ist und dort die ersten paar Lebensjahre verbracht hat, denn am liebsten würde die intelligente Schülerin ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia vor ihren Augen in der Disco stirbt, glaubt niemand außer Ricky an einen unnatürlichen Tod. Denn wer sollte der schönen Antonia etwas Böses wollen und welche Rolle spielen die Libellenflügel, die Ricky plötzlich überall findet? Mithilfe ihres Schulkollegen Marek, der bei Ricky Wiederbelebungsversuchen dabei war, stürzt sie sich in die Nachforschungen - und gerät dabei in das Visier des Täters.... MEINE MEINUNG: Das knallgelbe Cover mit der Libelle passt zum Inhalt und ist ein optischer Hingucker. "Libellenfänger" ist mein erstes Buch von Katja Brandis, aber sicherlich nicht mein letztes. Den Schauplatz hat die Autorin nach Neustadt bei Coburg verlegt, die Handlungsdauer umfasst schätzungsweise 2 - 3 Wochen. Ricarda "Ricky" Mayer hat die ersten 4 Jahre ihres Lebens mit ihrer Mutter im Gefängnis gelebt und wohnt nun bei ihren Großeltern. Die 17-jährige Schülerin ist zurückhaltend, dickköpfig und liebt Taekwondo, ihren Moderatorenjob beim Schulfernsehen sowie die Serie "How I Met Your Mother" über alles. Als Ricky versucht, ihre Mitschülerin Antonia zu reanimieren, bekommt sie unerwartet Hilfe von Marek Kaminski, der ebenfalls das Arnold-Gymnasium besucht, mit seinen buntgefärbten Haaren auffällt und bei den "KidsNews" von nec.tv als Kameramann tätig ist. Ricky ist eine interessante, facettenreiche Hauptperson, die authentisch agiert und trotz ihrer Jugend mit einer bewegten Lebensgeschichte aufwartet, denn normalerweise verbringt man seine ersten Lebensjahre nicht in der JVA. Dadurch kennt die eigensinnige Schülerin, die ihre Ziele ehrgeizig verfolgt, auch die Russin Valentina, die mit ihrem Sohn ebenfalls in der Mutter-Kind-Abteilung Aichach inhaftiert war und für Ricky eine Art Mutterersatz darstellt. Auch die restlichen Nebencharaktere wie z.B. Rickys Mutter, ihre Großeltern, Marek und diverse Schulfreunde sind reizvolle Figuren, die sich harmonisch ins Geschehen einfügen. Ich hatte keine besonderen Erwartungen an dieses Buch und wurde angenehm überrascht. Denn neben der fundierten Recherche wartet "Libellenfänger" mit einer großartigen Romanidee auf, die hervorragend umgesetzt wurde. Katja Brandis hat großes Augenmerk auf das professionell wirkende Schulfernsehen nec.tv gelegt und zudem ein paar esoterische Elemente wie Wahrsagungen und Engel in ihren Jugendthriller verpackt, was der Geschichte noch zusätzlichen Charme verleiht. Schön finde ich auch, dass die Autorin den gefühlsintensiven Song "Set Fire To The Rain" von Adele in die Handlung eingebaut hat und dabei viel Fingerspitzengefühl beweist. Denn die packende Story, die ganz ohne Längen oder überflüssige Passagen auskommt, bringt viele verschiedene Emotionen & Gefühle ans Tageslicht, die sich im Handlungsverlauf widerspiegeln. Ihr seht: "Libellenfänger" hat sehr viel zu bieten und es geschafft, mich vollends zu begeistern. Wen die leicht übersinnlichen Elemente und eine ordentliche Portion Romantik nicht stören, ist mit diesem Werk sehr gut beraten. Natürlich möchte man, genauso wie Ricky und Marek, wissen, warum die allseits beliebte Antonia Kreisler sterben musste und was es mit den Libellenflügeln, die seit Antonias Tod überall auftauchen, auf sich hat. Für einen Jugendthriller ist "Libellenfänger" erstaunlich spannend und wurde mit vielen falschen Fährten bzw. Irrwegen ausgestattet. Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter ist und warum die bildhübsche Schülerin sterben musste, was bei mir bei einem Jugendthriller nicht oft vorkommt. ;-) Ich-Erzählerin Ricky schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrer Sicht und gewährt uns einen tiefen Einblick in ihre Gefühle & Gedanken, wodurch man die sympathische Protagonistin schnell ins Herz schließt und mit ihr mitfiebert, fühlt & leidet. Gemeinsam mit Ricky begeben wir uns auf die Suche nach Antonias Mörder, was sich ziemlich schwierig gestaltet, denn außer Marek glaubt ihr niemand - doch durch ihre unbequemen Nachforschungen kommt Ricky dem Täter gefährlich nahe... Komplettiert wird die spannende Story durch den mitreißenden Schreibstil von Katja Brandis samt lebendigen Beschreibungen und unterhaltsamen Dialogen sowie eine, der jugendlichen Zielgruppe angepassten Sprache. Am liebsten möchte man das Buch gar nicht mehr beiseitelegen und fliegt nur so durch die knapp 370 Seiten. Zu der Genrezuordnung möchte ich noch etwas sagen: Auf dem Buchcover steht zwar "Thriller", aber für mich geht "Libellenfänger" eindeutig in die Richtung Jugendthriller und wird deshalb auch in diese Schublade gesteckt. ;-) FAZIT: "Libellenjäger" hat mich dank des erstklassigen Plots (der mit frischen Ideen, vielen Emotionen und überraschenden Wendungen besticht), der liebenswerten Hauptperson, die nicht aufgibt sowie durch die ausdrucksstarke Schreibweise an die Seiten gefesselt. Da ich von diesem Jugendthriller sehr angetan bin, gibt's von meiner Seite 5 STERNE.

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    06. December 2012 um 19:53

    "Ein schlechtes Gewissen kroch in mir hoch, kalt und feucht wie eine Wegschnecke." . Katja Brandis´ Libellenfänger kann mit einem wunderschönen, augenfälligen Cover aufwarten - doch leider war das auch schon alles. . Kaum hatte ich dieses Buch begonnen, merkte ich schon, dass es sich hierbei um einen anspruchslosen Jugendthriller handelt. Die Charaktere blieben ausnahmslos flach und undetailliert, wodurch der Leser keine rechte Bindung zu ihnen aufbauen kann. Zwar versucht die Autorin diesen eine Tiefe einzubauen, indem sie um jeden ein Geheimnis rankt, doch sind diese nur langweilig. . Der eigentliche Mordfall und das Geheimnis darum sind spannend geschildert und machen Lust auf mehr, allerdings wird die Suche nach dem Mörder so langweilig von Katja Brandis geschildert, dass ich daran schon bald die Lust verloren habe. Denn nach der dritten Befragung hat man das Gefühl, schon alles gehört, bzw gelesen zu haben. . Auch die Auflösung konnte nicht nicht so recht überzeugen. Zwar war sie überraschend, doch wurde dies eher teilnahmslos geschildert, sodass ich auch hier Abzüge machen muss. . Fazit: Ein anspruchloser Thriller für Zwischendurch. Das wars dann aber auch schon.

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2012 um 14:03

    Inhalt Ricky ist ein scheinbar ganz normales Mädchen, geht zur Schule hat Freunde ect. Doch sie trägt ein Geheimnis mit sich, ihre Mutter ist eine Mörderin und auch sie hat ihre ersten Jahre zusammen mit ihr im Gefängnis verbracht. Als ihre Mitschülerin Antonia plötzlich stirbt, ist sie die einzige die glaubt, dass sie einem Mörder zum Opfer wurde, immer wieder begegnen ihr Libellenflügel, für Ricky ein klares Zeichen. Für Ricky beginnt eine schwere Zeit in der sie versucht sich Gehör zu verschaffen, nur einer steht ihr zur Seite, Marek ein Klassenkamerad, dennoch lauert die Gefahr auf Ricky.. Gestaltung Das Cover sticht durch seine grelle Farbe definitiv hervor, mich würde Cover und Titel sehr neugierig machen, zu mal ich Libellen sowieso schon immer irgendwie unheimlich fand. :D Meinung Sehr gespannt war ich auf dieses Buch, denn die Autorin ist mir ja nicht unbekannt. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte da mich der Klappentext schon sehr neugierig gemacht hat, Thriller sind ja in der Regel nicht unbedingt meins aber Jugendtrhiller lese ich komischerweise immer sehr gerne. :) Hier erwartet uns ein Buch bei dem die Thriller Elemente gar nicht allzu sehr im Vordergrund stehen, sie nehmen klar ihren Platz ein aber es ist kein rasantes Buch bei dem es sich dann um nichts anderes dreht als den Mord. Rickys Leben ist es viel mehr in das man hinab taucht, der Fall verändert ihr Leben in gewisser Weise, sie beschäftigt sich damit versucht die Wahrheit zu finden, all das kommt hier definitiv auch nicht zu kurz, aber es geht halt auch um Ricky an sich. Ihre Gefühlswelt und ihr Leben, man lernt das Mädchen Stück für Stück kennen und mit ihr eine wirklich zauberhafte Person. Sie ist sehr warmherzig und liebenswert, allerdings auch eine ehrgeizige Person die sich so schnell nicht von ihrem Ziel abbringen lässt, kann ja nicht schaden bei ihren Ermittlungen. ;) Zu dem wird ihre Welt sehr toll dargestellt, in diesem Buch steckt sehr viel Gefühl und man hat das Gefühl, dass der Autorin sehr viel an dieser Geschichte lag, man schlüpft einfach sehr tief in das Buch hinein und die Emotionen sind für einen selbst sehr greifbar. Das kommt natürlich auch dem Thriller Teil im Buch sehr zu Gute, die Spannung im Buch baut sich sehr langsam auf, schadet dem Buch aber absolut gar nicht, weil es eben noch so viel mehr im Buch zu finden gibt. Die Thriller Elemente wurden sehr gekonnt in die Geschichte integriert, für mich war es sehr mitreißend und fesselnd und der Wahrheit kam ich bis zum Ende nicht auf die Spur, die Autorin versteht es wirklich gekonnt falsche Fährten zu legen und dem Leser so in die Irre zu führen. Die Wahrheit kam dann sehr überraschend, machte das Buch dann aber komplett zum Highlight, denn das Ende ist absolut authentisch und nicht so weit hergeholt wie in manch anderen Jugendthrillern. Vom Schreibstil her lässt sich das Buch zzügig lesen, er verhilft dem Leser nur noch mehr dazu hinab zu tauchen und sich vollkommen auf dieses Buch einzulassen. :) Fazit Ein Thriller der gerade durch seinen langsamen Aufbau und seiner ruhigen Atmosphäre zu überzeugen weiß. Absolut packend und mitreißend, in diesem Buch ist man gefangen bis man den Buchdeckel schließen kann. :)

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    Damaris

    Damaris

    29. November 2012 um 11:24

    Der Anfang: Sie war ein herrliches Geschöpf, ein Stück des Himmels. * Thriller gehören zum beliebtesten Buchgenre. Gerade darum sind Thriller oder Krimis für Jugendliche ein echter Trend und werden gerne gelesen. Mit "Libellenfänger" kam jetzt ein besonders ansprechendes Exemplar auf den Markt. Mit dem gelb-pinken Äußeren und der großen schwarzen Libelle ist das Buch ein echter Eyecatcher und schreit förmlich danach, sofort gelesen zu werden. Auch an einen Jugendthriller hat man bestimmte Erwartungen, was die Spannung anbelangt. Diese muss keinesfalls mit haufenweise Leichen oder viel Blut erzeugt werden, aber eine spannende, gruselige Atmosphäre muss vorhanden sein. Hier kann "Libellenfänger" nicht komplett punkten. Der Roman ist gut durchdacht und schlüssig, die Spannung bleibt über einen langen Mittelteil teilweise auf der Strecke. Dafür rücken persönliche Probleme und Beziehungsgeschichten der Hauptprotagonistin in der Vordergrund. * _Es war so unerwartet. Im ersten Moment wusste ich gar nicht, wovon er sprach. Dann traf es mich wie ein Schlag in den Magen. "Das geht dich nichts an", sagte ich, stellte die volle Kaffeetasse auf seinen Schreibtisch und ging hinaus, durch den Flur, aus der Wohnung, aus dem Haus. - S. 61_ * Ricky ist nach außen hin sehr tough und oft um keine bissige Antwort oder Gedanken verlegen. Sie lässt sich nicht schnell von ihrem gewählten Weg abbringen und geht auch den kleinsten Hinweisen nach. Das macht sie zu einer Hauptprotagonistin, die man gerne liest. Zudem hat sie auch eine sehr gefühlvolle, verletzbare Seite. Diese zeigt sie nach außen hin aber nicht, weil sie immer in Sorge lebt, dass ihre Freunde hinter ihr Familiengeheimnis kommen könnten. Darum wirkt sie sie auf ihre Freunde und Bekannten auch oft verstockt und bockig. Durch ihrer Gefängnisvergangenheit hat sie einige sehr ungewöhnlich, fast schon skurrile, Bekanntschaften. Diese geben der Geschichte aber einen reizvollen Pep. Kriss, Rickys beste Freundin, nimmt eine Nebenrolle in der Geschichte ein. Man lernt sie nicht gut genug kennen, um sich ein vollständiges Bild von ihr zu machen oder sie für die Geschichte sehr wichtig zu nehmen. Die zweite Hauptperson ist Marek, ein sehr cooler Junge, der seine Haare, in leuchtenden Farben färbt. Mal Azurblau, Grün oder Orange. Das entscheidet er je nach Situation oder Stimmung. Er wirkt sehr lässig und cool, kann aber auch ernsthaft und hilfsbereit sein. Mareks Person gefällt sehr gut. Während ihren Ermittlungen kommen Ricky und Marek sich näher. Die Lovestory verläuft aber nicht ohne Komplikationen. Ob diese für die Geschichte nötig gewesen wären? Wahrscheinlich nicht. * "Libellenfänger" startet mit einem echten Gänsehautprolog, der dem Namen des Buches alle Ehre macht. Sehr gruselig, sehr spannend, sehr dicht. Auch während der gesamten Story wird man immer wieder gekonnt in die Irre geführt. So ist man sich nie sicher, ob Personen auch wirklich das darstellen, was sie vorgeben. Nach dem Todesfall zu Beginn nimmt die Spannung leider ab. Das liegt vor allem an Rickys Ermittlungen, oft im Alleingang und nicht immer auf Tatsachen gestützt. Manchmal ermittelt sie rein nach Vermutung oder nach einer Einschätzung, die sie von unbeteiligten Personen erhalten hat. Die Auflösung gegen Ende ist dann eine kleine Überraschung und hier steigt die Spannung auch wieder an. Am Schluss ist man dann sehr zufrieden, weil wirklich alle aufgekommenen, Fragen geklärt sind. * Das persönliche Fazit Meine Augen fing "Libellenfänger" sofort ein, das auffällige Cover spricht einfach für sich. Insgesamt war die Geschichte für mich etwas zu unspannend. Obwohl Ricky verbissen ein Verbrechen aufklären will und fleißig ermittelt, war mir der Mittelteil zu gewollt auf Ermittlungsarbeit getrimmt. Auch habe ich mich manchmal gefragt, ob alle vorkommenden Personen für die Handlung nötig gewesen wären. Richtiges Thrillerfeeling bekommt man dann im letzten Buchdrittel. Für junge Krimifans ist "Libellenfänger" schon wegen der toller Idee und der wirkungsvollen Sprache mehr als einen ersten Blick wert. 3 Sterne gibt es von mir. © Damaris liest.

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  • Rezension zu "Libellenfänger" von Katja Brandis

    Libellenfänger
    alper

    alper

    27. November 2012 um 15:59

    Katja Brandis wurde 1970 geboren, wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und studierte Amerikanistik, Germanistik und Anglistik. Bereits als Jugendliche produzierte seit 2002 erfolgreich Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Sohn und drei Katzen in der Nähe von München und arbeitet als freie Autorin, Lektorin und Journalistin. Nicht einmal ihre engsten Freude wissen, dass Ricky Mayer im Gefängnis geboren wurde und mit ihrer inhaftierten Mutter mehrere Jahre dort gelebt hat. Am liebsten würde Ricky ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia auf mysteriöse Weise stirbt, muss sie ihre Kontakte zur Unterwelt aktivieren. Bald ist sie sicher - Antonia wurde ermordet. Aber welche Bedeutung haben die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen? Erstmal zum Cover. Das Cover finde ich eigentlich schön und eklig in einem. Die Farbe ist schön, jedoch bringt die Libelle ein bisschen Ekel auf. Die Schrift ist in schwarz und pink gehalten. Wenn man das broschierte Buch aufschlägt sind die Innenseiten Pink mit Libellenflügenmuster. Dieses Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe noch nichts von der Autorin vorher gelesen, weiß aber das es ihr erster Thriller ist. Die Geschichte war an sich ganz gut, jedoch wurde mehr auf die Beziehung zwischen Marek und Ricky eingegangen anstatt als auf die Spannung. Die Protagonisten sind Marek und Ricky. Beide haben mir sehr gut gefallen und waren sehr sympathisch. Einige der Nebenpersonen waren mit unsympathisch wie z.B. Deborah. Valentina hat mir anfangs nicht zugesprochen, doch sie wurde immer sympathischer und netter. Das Buch war anfangs spannend als es noch um den Mord von Antonia ging. Nach und nach wurde es ein bisschen langweilig. Die Ermittlungen von Ricky und Marek waren nicht sehr spannend. Ich finde einige Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet. Es war sehr langgezogen und deswegen gibt es leider Punkteabzug. Der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch war flüssig und leicht zu lesen. Die Erzählperspektive hat sich öfters geändert, jedoch wurde meistens aus der Sicht von Ricky erzählt. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und war schon entsetzt wer der Mörder war. Alles in allem ein guter Einstiegsthriller für Jugendliche.

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