Katja Brandis Vulkanjäger

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(7)
(11)
(6)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vulkanjäger“ von Katja Brandis

Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe. Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilmer und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens …

Nett für zwischendurch aber nichts, worüber man noch lange nachdenkt

— -Imagine-
-Imagine-

Katja Brandis hat es mit diesem Buch geschafft, mich für Vulkane zu interessieren.

— lenasbuecherwelt
lenasbuecherwelt

›Vulkanjäger‹ ist ein rasanter, actiongeladener, interessanter Abenteuerroman mit einer Prise Romantik

— J-B-Wind
J-B-Wind

Super spannendes Abenteuer nicht nur Teenies.

— mienebaja-74
mienebaja-74

Mischung aus spannendem Abenteuerroman, kleine Jugendbuchromanze und Sachbuchanteilen zum Thema Vulkanologie

— Buchraettin
Buchraettin

Mischung aus spannendem Abenteuerroman, kleine Jugendbuchromanze und Sachbuchanteilen zum Thema Vulkanologie

— Buchraettin
Buchraettin

Stöbern in Jugendbücher

Obwohl es dir das Herz zerreißt

Zu viele Themen

momkki

PS: Ich mag dich

Locker Leicht zu lesen, eine sehr schöne, rührende Geschichte. Ich empfehle es jedem.

Lys-Heaven

Moon Chosen

Wohl durchdacht, liebevoll beschrieben und wirklich schön zu lesen - wären da doch bloß nicht gewalttätige und widerwärtige Kannibalen. Bäh.

Booksloveforeveryone

New York zu verschenken

Super witzig und süße Love-Story <3

EllaWoodwater

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Eine sehr unruhige Geschichte!

Tamii1992

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vulkane so spannend wie nie!

    Vulkanjäger
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    08. June 2014 um 17:35

    Der 16-jährige Jan wächst bei seiner Mutter auf und wird eines Tages von seinem Vater Andre, einem berühmten Vulkanologen, eingeladen, um mit ihm einen Dokumentarfilm zu drehen. Voller Vorfreude fliegt Jan mit Andre zu verschiedenen Vulkanen. Beim Filmen ausbrechender Vulkane bringen sich Andre, Jan und das Team immer wieder in Lebensgefahr. Als Jan dann auch noch die süße Giulia trifft und der Vesuv gefährlich wird, ist das ganze Abenteuer dann nicht mehr nur Spaß... Jan ist 16 Jahre und lebt bei seiner Mutter, seine Eltern sind getrennt. Jan hält trotzdem Kontakt zu seinem Vater und er freut sich ungemein, als er von ihm eingeladen wird, um einen Dokumentarfilm mit ihm über Vulkane mitzudrehen. Jan ist mir sympathisch, er ist ein ruhiger Junge, manchmal auch ein wenig naiv. Während der Geschichte wird er selbstbewusster und das hat mir gut gefallen! Jan verliebt sich während seines Aufenthalts in Neapel in Giulia, die ein nettes und lebensfreudiges Mädchen ist. Andre, der Vater von Jan, ist Vulkanologe und mit seiner Besessenheit bringt er sich oft in lebensgefährliche Situationen. Am Anfang ist er sich in der Rolle des Vaters noch unsicher und vergisst, dass er auch auf seinen Sohn aufpassen muss. Doch mit der Geschichte lernt Andre und wurde mir sehr sympathisch. Das Buch lässt sich flüssig lesen und auch jemand, der, wie ich, vor dem Buch noch nicht viel Ahnung von Vulkanen hat, kann alles verstehen. Falls doch einmal Begriffe auftauchen sollten, die unverständlich sind, kann man im Glossar nachschlagen. Die Geschichte lesen wir aus Jans Sicht und dadurch wirkt es so, als wären wir immer live dabei. Ich habe zuvor noch nie ein Buch über Vulkane gelesen, aber da ich Katja Brandis "Ruf der Tiefe" so toll fand, stand "Vulkanjäger" ganz oben auf der Wunschliste. Katja Brandis hat es mit diesem Buch geschafft, mich für Vulkane zu interessieren. In der Geschichte erfährt man viel über Vulkane und die jeweiligen Länder, trotzdem bleibt die Geschichte spannend und zum Ende überschlagen sich die Ereignisse. Ich gebe dem Buch diese Bewertung in Schulnoten: 1 ( sehr gut )

    Mehr
  • Spannender Abenteuerroman!

    Vulkanjäger
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    13. May 2014 um 09:04

    »Denke ich an Neapel, ja gar nach Sizilien, so fällt es einem sowohl in der Erzählung als in Bildern auf, dass in diesen Paradiesen der Welt sich zugleich die vulkanische Hölle so gewaltsam auftut und seit Jahrtausenden die Wohnenden und Genießenden aufschreckt und irre macht.« - Johann Wolfgang von Goethe, Italienische Reise I, 16. Februar 1787 Katja Brandis ist längst ein Fixstern am Jugendliteraturhimmel. Ihre Abenteuerromane, Fantasytrilogien und Jugendkrimis haben einen großen Fankreis und sind sehr beliebt. Ihr neuester Wurf heißt ›Vulkanjäger‹ und wird am 10. Februar im Verlag Beltz und Gelberg als gebundene Ausgabe und als E-Book erscheinen. ›Vulkanjäger‹ sind diese (lebensmüden) Forscher, die aufgrund ihrer Neugierde und im Dienste der Wissenschaft auf aktive Vulkane klettern, über Lava gehen (Ja, das ist möglich!) und Wasserproben aus Kraterseen fischen. Sie begeben sich wissentlich in große Gefahr, können es aber nicht lassen. Man kann sie mit Extremsportlern vergleichen, die ihre Leidenschaft auch nicht ad acta legen können, weil sie den Thrill brauchen. Vulkanologen fühlen sich nur lebendig, wenn sie die Hitze der Lava spüren. So ein ›Vulkanjäger‹ ist Jans Vater, ein berühmter Dokumentarfilmer und Vulkanologe, der eines Tages beschließt seinen Sohn, den Protagonisten des Romans, auf eine seiner Reisen mitzunehmen. Die Reise führt über Neapel, nach Hawaii und endet in Asien, und führt natürlich nur an Plätze mit Vulkanen. Und dabei lernt Jan seinen Vater zum ersten Mal richtig kennen, er erkennt dessen Sucht nach dem perfekten Take, dem perfekten Lavastrom, und dem schönsten Ausbruch. Mitunter hat es den Anschein, als ob sein Vater beim Anblick eines aktiven Vulkans alles andere vergisst, ja sogar die Sicherheit seines Sohnes aufs Spiel setzt. Aber Jan erlebt nicht nur gefährliche Abenteuer. In Italien begegnet er Giulia, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Doch bevor diese zarte Liebe keimen kann, muss Jan auch schon weiterziehen. Jedoch schafft er es nicht sie auf seiner Reise zu vergessen. Nach dem Aufenthalt in Asien, fliegen sie zurück nach Neapel, da sich Anzeichen verdichten, die einen Ausbruch des Vesuvs wahrscheinlich machen. Und Jans Vater will natürlich dabei sein. Als das große Unglück schließlich tatsächlich geschieht, ist Giulia mitten im Brennpunkt und Jan versucht alles, um sie und ihre Familie zu retten. ›Vulkanjäger‹ ist ein rasanter Abenteuerroman, mit jeder Menge Thrill und überraschender Wendungen. Er spielt in der gar nicht so fernen Zukunft, was man an Kleinigkeiten merkt. Zum Beispiel spricht Jan von einem Communicator, anstatt eines Handys. Die ganze Geschichte wird in Ich-Form aus der Sicht des Teenagers Jan erzählt, was sehr passend ist. Dadurch ist man quasi live am Geschehen, kann sich wunderbar in die Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten, der auch eine wunderbare Identifikationsfigur darstellt, hineinversetzen, versteht seinen Handlungen besser und fiebert mit ihm mit. Die zarte Liebesgeschichte rundet das Katastrophenszenario ab. Der Vergleich mit dem Film ›Titanic‹ kam bei mir nicht nur einmal auf. Die Dramaturgie ist ähnlich, da das Buch sich stark an der Heldenreise orientiert. Fans des Films und gleichartiger Filme und Bücher werden ›Vulkanjäge‹ auf jeden Fall lieben. Katja Brandis versteht es meisterhaft packende und gleichzeitig informative Geschichten zu erzählen. Der Leser erfährt viel über Vulkane und deren Auswirkungen auf Land und Leute. (Sehr ergreifend sind die Szenen in der Schwefelmine) Doch schafft es die Autorin diese Informationen so einfließen zu lassen, dass sie für Jung und Alt verständlich und nachvollziehbar sind. Die Geschichte wirkt dadurch homogen und niemals überladen oder zu wissenschaftlich. ›Vulkanjäger‹ ist sehr actiongeladen und wird deshalb auch Jungs gut gefallen. Mit Jan ist Katja Brandis ein jugendlicher Held geglückt, der trotz fallweiser Selbstzweifel niemals aufgibt, weil er nicht nur Grips, sondern auch das Herz am rechten Fleck hat. Seine große Liebe Giulia ist kein passives Mädchen, das auf ihren Retter wartet, sondern ergänzt Jan perfekt. Der Roman besticht durch eine feinfühlige Erzählweise. Katja Brandis benutzt eine klare Sprache, die Figuren sind lebhaft gezeichnet, die Szenerie wird gerade soviel beschrieben wie notwendig. Die Dialoge sind locker und leicht, und trotzdem niemals platt. Die Liebesgeschichte um das Katastrophenszenario herum ist romantisch, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten. Obwohl der Roman für Jugendliche zwischen 13 und 16 empfohlen wird, fühlt man sich auch als Erwachsener gut unterhalten. Fazit: ›Vulkanjäger‹ ist ein rasanter, actiongeladener, interessanter Abenteuerroman mit einer Prise Romantik für Jungs, Mädchen und junggebliebene Erwachsene, der hoffentlich bald verfilmt wird. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

    Mehr
  • Spannendes Abenteuer

    Vulkanjäger
    mienebaja-74

    mienebaja-74

    30. April 2014 um 12:34

    Inhalt: Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe. Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilmer und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens … Quelle:http://www.beltz.de/de/verlagsgruppe-beltz/gesamtprogramm/detailansicht/titel/vulkanjaeger.html Zur Autorin:Katja Brandis, geb. 1970, ist seit vielen Jahren begeisterte Taucherin. In den Meeren dieser Welt hat sie unvergessliche Begegnungen mit Haien, Rochen und Delfinen erlebt. An Land arbeitet sie als freie Autorin und hat bereits zahlreiche Abenteuer- und Fantasyromane für Jugendliche veröffentlicht. Sie lebt mit Mann und Sohn in der Nähe von München. Quelle: http://www.beltz.de/de/verlagsgruppe-beltz/unsere-autoren/autor/katja-brandis.html Meine Rezension Jan begleitet in den Ferien seinen Vater, der ein berühmter Vulkanologe und Dokumentarfilmer ist. Es soll ein ganz großer Abenteuerurlaub werden. Jan der ansonsten bei seiner Mutter lebt hat selten Kontakt zu seinem Vater und freut sich besonders über die gemeinsame Zeit. Die Große Liebe findet Jan in Giulia einer Italienerin die er in Neapel kennenlernt. Auf der Jagd nach den besten und spektakulärsten Bildern und Storys führt ihre Reise sie zu den verschiedensten mehr oder weniger aktiven Vulkanen. Aus der Sicht des Protagonisten Jan, einem 16jährigen Teenager, beschreibt die Autorin seine Erlebnisse mit Vater André und Fred dem Kameramann. Sehr plastisch beschreibt sie die Figuren und auch die Schauplätze des Buches. Das Buch ist so spannend und gleichzeitig flüssig geschrieben und dies schon von Anfang an um dann in einem hochdramatischen Finale zu gipfeln. Mich konnte das Buch schon von der ersten Seite an fesseln. Neben der Abenteuergeschichte kommt auch die Liebe nicht zu kurz, was aber nicht heißen soll dass dies ein Buch nur für Mädchen wäre. Im Gegenteil auch Jungs zwischen 13 und 16 kommen hier auf ihre Kosten. Highlight ist in meinen Augen auch das Glossar am Ende des Buches wo man Erklärungen zu „Vulkanen und Vulkanischen Begriffen“ erläutert bekommt. Ich fühlte mich von der ersten Seite an sehr gut unterhalten und kann das Buch gerne weiterempfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Vulkanjäger" von Katja Brandis

    Vulkanjäger
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    11. April 2014 um 21:59

    Der 16-jährige Jan steht vor dem Abenteuer seines Lebens. Sein Vater André, der bis jetzt eher eine etwas kleinere Rolle in Jans Leben einnahm, macht ihm ein unwiderstehliches Angebot: Jan soll seinen Vater bei Filmarbeiten während der Sommerferien unterstützen. Diese führen sie an die gefährlichsten Orte dieser Welt: zu Vulkanen, die kurz vor dem Ausbruch stehen. Am Anfang dieser Reise ist Jan völlig überwältigt von der Schönheit und dem Abenteuer, aber irgendwann verwirrt eine furchtbare Angst seine Gefühle, denn auf der Jagd nach den spektakulärsten Ausbrüchen, begeben sie sich oft in Lebensgefahr. Auch der Leser steht vor einem aufregenden Abenteuer, jedoch wird er langsam an die Geschichte herangeführt, bevor er selbst in die gefährliche Welt der Vulkane eintauchen kann. Bevor die Handlung uns Leser auf eine spektakuläre und unvergessliche Reise schickt, gilt es erst einmal, die literarischen Figuren und ihre etwas komplizierten Beziehungen zu ergründen. Denn gerade die beiden Hauptfiguren, Jan und sein Vater André, haben in der Vergangenheit sehr wenig Zeit miteinander verbracht. Beide wachsen erst im Verlauf in ihre eigentlichen Rollen und nähern sich einander als Vater und Sohn. Was am Anfang einfach erscheint, wird während ihrer gemeinsamen Arbeit auf eine harte Probe gestellt, denn die verlorene Zeit kann niemand aufholen.Die einzige Konstante während Jans Trip ist Guilia, ein Mädchen, das er in den ersten Passagen kennenlernt und sich in es verliebt. Obwohl in vielen Passagen tausende von Kilometern zwischen ihnen liegen, schafft Guilia es immer, Jan durch schwierige Situationen zu begleiten und ihn aufzubauen. Katja Brandis ist dafür bekannt, dass sie sich in ihren Büchern gerne Themen aus unserer Natur annimmt. Wir Leser durften gemeinsam mit der Autorin in die Tiefen des Ozeans abtauchen, oder eine sehr aufregende Dschungeltour bestreiten. In „Vulkanjäger“ beschreibt sie uns die völlig faszinierende Arbeit eines Dokumentarfilmers, der von brodelnden Vulkanen magisch angezogen wird. Dass Jan sich vor seiner Reise nur wenig mit Vulkanologie beschäftigt hat, ist von Vorteil für viele unwissende Leser. Durch Jans packende Erlebnisse erfährt man sehr viel über dieses Thema. Da Katja Brandis alles sehr anschaulich erklärt, bleiben keine Fragen offen. Sollte man jedoch eine vulkanische Begrifflichkeit nicht verstanden haben, findet man im Anhang ein ausführliches Glossar. Wie auch schon in „Im Schatten des Dschungels“ konnte mich Katja Brandis mit ihrem bildgewaltigen Stil restlos begeistern. Während des Lesens tauchte ich komplett ab in die Welt der Vulkane und vergaß fast alles um mich herum. Zeitweise kam es mir so vor, als würde Jan mich durch seine Augen blicken lassen oder mir gar seinen Körper leihen, um die Hitze der Lava am eigenen Leib zu spüren. Einen Kritikpunkt muss ich jedoch auch erwähnen. Obwohl sich dieses Jugendbuch dank der besonderen Themen von der Masse absetzt, hat Katja Brandis eine etwas aussichtslose Liebesgeschichte eingefügt, die meiner Meinung nach überflüssig ist. „Vulkanjäger“ beschäftigt sich mit so vielen gut recherchierten und interessanten Themen, die den Leser bestens unterhalten, sodass man auf die Romanze gut verzichten könnte. Katja Brandis Ausflug in die Welt der Vulkane möchte ich trotzdem jedem Leser ans Herz legen, der Bücher mag, die sich mit außergewöhnlichen Themen beschäftigen. Und für Menschen, die mit offenen Augen durch unsere Natur gehen, wird dieses gewaltige Naturspektakel ein purer Genuss. http://kathrineverdeen.blogspot.de/

    Mehr
  • Katja Brandis hat mein Feuer für die Vulkane geweckt

    Vulkanjäger
    Gurke

    Gurke

    11. April 2014 um 17:26

    Begeisterung ist ein Vulkan. In seinem Krater wächst kein Gras des Zauderns. (Khalil Gibran) Jemand, der auch nicht zaudert, ist Jan Benderts Vater André, ein Vulkanologe mit Leib und Seele, der seinen Sohn, den er die letzten 16 Jahre stark vernachlässigt hat, zu seinem nächsten Trip einlädt – nach Hawai, Indonesien und all die Hot Spots der Vulkanjäger. Erster Halt auf ihrer Reise zu faszinierenden Filmaufnahmen am Rand der magmaspuckenden Ungetüme ist Neapel, wo Jan sich Hals über Kopf in die Einheimische Giulia verliebt, die dort als Verkäuferin in einem Souvenirgeschäft arbeitet. Leider nimmt die Arbeit keine Rücksicht auf Gefühle und so trennen sich die Wege der beiden Turteltauben schon nach kurzer Zeit wieder, ehe sich der Protagonist im Abenteuer seines Lebens wiederfindet und vor gefährlichen Aschewolken und Lavaströmen in panischer Angst flieht. Niemals würde er sich je freiwillig wieder so nah an Naturgewalten heranwagen, bis der Vesuv zu grummeln beginnt und Giulia am Fuße des Hanges unbedarft einen Geburtstag feiert. Katja Brandis Schreibkunst habe ich schon durch den Jugendroman „Schatten des Dschungels“ kennen gelernt, der wie auch ihr neuestes Werk durch hervorragende Rechercheleistung punktet und das Geschehen mit sehr lebhaften Sätzen und Erkenntnissen schmückt. Neben dem hohen Unterhaltungsfaktor, der durch die brenzligen Situationen mit Spannung aufgeheizt wird, erfahren wir jede Menge Wissen über Vulkane insgesamt, sowie ihre Zerstörungswut in Pompeji, Riten rund um die Besänftigung der Göttin Pele, und Frühwarnsystemen. Beim Lesen packte mich der Wunsch einmal selbst mit einem speziellen Handschuh in die Lava zu greifen oder einfach glühende Schwefelfelder zu besichtigen, obwohl ich dem Nervenkitzel, der damit einhergeht vermutlich nicht gewachsen wäre. Ein Minuspunkt an der Geschichte war eindeutig die etwas aufgezwungene Liebesgeschichte im schönen Neapel. Was als unverfänglicher Urlaubsflirt begann, entwickelt sich bei der Autorin in Windeseile in die größte Liebe, die Italien seit Romeo und Julia je gesehen hat und für diesen sonst sehr hochwertigen Jugendroman viel zu ausgelutscht ist. Ein Junge darf schließlich mit seinem Vater auch einfach nur die Zweisamkeit genießen und trotzdem dabei das jüngere Publikum interessieren. Ebenfalls ist der Höhepunkt in Jans Familienstory auf hoher See nicht ganz rund, wodurch ich nach dem Epilog noch immer wie in einem kleinen Boot schaukelte und der Hintergrund, der sich auf die Berufsgruppe, der Vulkanologen allgemein bezieht, nicht bei mir ankam. Erst durch das sehr persönliche und informative Nachwort bin ich praktisch vom Dampfer gestiegen. Nichtsdestotrotz konnte mich Katja Brandis wieder mitreißen und ich hoffe, dass ihr Mut zu Büchern mit dem federleichten Wissensfaktor belohnt und ihr Erfolg wie ein Stratovulkan explodieren wird, denn „Vulkanjäger“ hat es sich redlich verdient.

    Mehr
  • Hauptfigur sind die Vulkane!

    Vulkanjäger
    Spatzi79

    Spatzi79

    17. March 2014 um 15:40

    Jan ist 16 und lebt bei seiner Mutter. Seinen Vater André hat er in den letzten Jahren nicht allzu oft gesehen, denn dieser ist als Vulkanologe ständig in der ganzen Welt unterwegs und filmt und untersucht Vulkanausbrüche. Dementsprechend überrascht ist Jan, als André eines Tages anruft und kurz darauf vorbeikommt und ihn einlädt, ihn während der Sommerferien auf seinen Reisen zu begleiten. Jans Mutter stimmt zu, da sie selber berufliche Termine hat und froh ist, wenn Jan während der Ferien nicht allein zuhause rumsitzt. Sie setzt allerdings voraus, das André gut auf Jan aufpassen und ihn nicht in gefährliche Situationen bringen wird. Zuerst klappt das auch gut, denn ihre erste Station ist Neapel. Dort treffen sie sich mit Andrés Partner Fred und planen von dort aus ihre nächsten Ziele. Jan nutzt die Tage in der italienischen Stadt und lernt ein Mädchen kennen. Er verliebt sich Hals über Kopf in Giulia und auch sie scheint durchaus von ihm angetan zu sein. Doch bevor mehr passieren kann, geht die Reise nun erst richtig los und sie müssen schon wieder Abschied nehmen. Für Jan werden die Ferien nun noch aufregender, denn er erlebt den Ausbruch von Vulkanen aus nächster Nähe und sein Vater führt ihn an diese faszinierenden Naturschauspiele heran – näher, als es Jan lieb ist, der bald erkennen muss, dass André die Gefahr regelrecht sucht und erhebliche Risiken einzugehen bereit ist! Katja Brandis siedelt ihren Abenteuerroman einige Jahre in der Zukunft an, was sich aber nur durch einige technische Spielereien wirklich bemerkbar macht. Insbesondere kann sie sich dadurch aber die Freiheit nehmen, reale Vulkane tatsächlich ausbrechen zu lassen. Die Figuren blieben mir insgesamt ein bisschen zu blass. Jan wird noch am genauesten dargestellt, aber die anderen bleiben eigentlich alle Randfiguren, von denen mir keine besonders ans Herz wachsen konnte. Auch fand ich, dass einige Geheimnisse und Nebenhandlungen zu sehr aufgebauscht wurden und sich am Ende als relativ unspektakulär herausstellten. Die eigentlichen Protagonisten des Buches sind für mich die Vulkane. Ich habe in diesem Buch viel gelernt, es werden eine Menge Fakten vermittelt, sowohl im Laufe der Handlung selbst als auch durch ein ausführliches Glossar am Ende. Mich persönlich konnte das Buch nicht komplett überzeugen, ich bin aber sicher, dass diese spannende und unterhaltsame Abenteuergeschichte bei der jugendlichen Zielgruppe sehr gut ankommt!

    Mehr
  • gelungenes Jugendbuch mit spannender Handlung und vielen Infos über Vulkane

    Vulkanjäger
    Manja82

    Manja82

    13. March 2014 um 16:44

    Kurzbeschreibung: Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe. Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilmer und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens … (Quelle: Beltz & Gelberg) Meine Meinung: Jan lebt bei seiner Mutter, hat aber Kontakt zu seinem Vater André und vermisst ihn schon schmerzlich. Dieser ist „Vulkanjäger“, besser bekannt als Vulkanologe und immer auf der Suche nach dem Abenteuer. Kurz bevor André zu einer neuen Reise nach Neapel zum Vesuv aufbricht fragt er Jan ob dieser nicht Lust hätte ihn zu begleiten. Jan ist sofort dabei und es wird eine abenteuerliche aufregende Reise für ihn. Vor allem auch als er am Fuße des Vesuvs Guilia kennenlernt und sich letztlich in sie verliebt. Diese Reise verändert Jans Leben komplett … Das Jugendbuch „Vulkanjäger“ stammt von der Autorin Katja Brandis. Leider hatte ich bis zu diesem Buch noch nichts von der Autorin gelesen, das wird sich nun aber mit sehr großer Sicherheit ändern. Jan ist ein 16-jähriger Teenager. Seine Eltern leben getrennt, er wächst bei der Mutter auf. Zu seinem Vater hat er regelmäßig Kontakt, vermisst ihn aber dennoch sehr. Zu Hause ist Jan viel auf sich gestellt, muss viel im Haushalt machen. Sein Vater ist für Jan ein großes Vorbild, allerdings merkt er auf der Reise schnell das nicht alles was er sich ausgemalt hat wirklich der Realität entspricht. In der Liebe ist Jan noch ziemlich unerfahren. Auf mich hat Jan während des Lebens sehr authentisch gewirkt, ich mochte ihn sehr. André ist Jans Vater und Vulkanologe von Beruf. Er ist regelrecht besessen von Vulkanen. So sehr das er oftmals sehr leichtsinnig ist und es vor allem mit der Sicherheit nicht unbedingt so genau nimmt. Guilia ist eine Italienerin mit feurigem Temperament. Sie ist recht eigensinnig und selbstbewusst, quasi das Gegenteil von Jan. Die Liebesgeschichte zwischen Jan und Guilia ist süß und zart und fügt sich wunderbar ins Gesamtgeschehen ein. Neben den genannten Charakteren gibt es noch ein paar weitere im Buch. Diese bleiben allerdings recht blass, es fehlt hier die nötige Tiefe. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, recht einfach und sachlich gehalten. Es ist alles verständlich beschrieben und so kommt man gut durch die Seiten. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jan in der Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer live dabei, erlebt die Vulkane so als ob man sie quasi gerade wirklich sehen würde. Die Handlung selber ist interessant und vor allem zum Ende hin wird es auch richtig gehend spannend. Dann zieht auch das Tempo merklich an und man traut sich kaum das Buch zur Seite zu legen. Katja Brandis hat die Hintergründe sehr gut recherchiert. Man lernt als Leser viel über Vulkane, fremde Länder und Kulturen. Am Ende des Buches gibt es zudem ein Glossar, das die wichtigsten Dinge erklärt. Das Ende kam für mich persönlich ziemlich überraschend. Ich finde aber es passt gut zur Gesamthandlung und macht das Buch schön rund. Fazit: „Vulkanjäger“ von Katja Brandis ist ein gelungenes Jugendbuch. Ein sympathischer Protagonist, die rech spannende abenteuerliche Handlung und interessante Hintergrundfakten über Vulkane machen Spaß und wissen zu unterhalten. Durchaus lesenswert!

    Mehr
  • Spannender Abenteuerroman!

    Vulkanjäger
    J-B-Wind

    J-B-Wind

    10. March 2014 um 17:29

    »Denke ich an Neapel, ja gar nach Sizilien, so fällt es einem sowohl in der Erzählung als in Bildern auf, dass in diesen Paradiesen der Welt sich zugleich die vulkanische Hölle so gewaltsam auftut und seit Jahrtausenden die Wohnenden und Genießenden aufschreckt und irre macht.« - Johann Wolfgang von Goethe, Italienische Reise I, 16. Februar 1787 Katja Brandis ist längst ein Fixstern am Jugendliteraturhimmel. Ihre Abenteuerromane, Fantasytrilogien und Jugendkrimis haben einen großen Fankreis und sind sehr beliebt. Ihr neuester Wurf heißt ›Vulkanjäger‹ und wird am 10. Februar im Verlag Beltz und Gelberg als gebundene Ausgabe und als E-Book erscheinen.   ›Vulkanjäger‹ sind diese (lebensmüden) Forscher, die aufgrund ihrer Neugierde und im Dienste der Wissenschaft auf aktive Vulkane klettern, über Lava gehen (Ja, das ist möglich!) und Wasserproben aus Kraterseen fischen. Sie begeben sich wissentlich in große Gefahr, können es aber nicht lassen. Man kann sie mit Extremsportlern vergleichen, die ihre Leidenschaft auch nicht ad acta legen können, weil sie den Thrill brauchen. Vulkanologen fühlen sich nur lebendig, wenn sie die Hitze der Lava spüren.   So ein ›Vulkanjäger‹ ist Jans Vater, ein berühmter Dokumentarfilmer und Vulkanologe, der eines Tages beschließt seinen Sohn, den Protagonisten des Romans, auf eine seiner Reisen mitzunehmen. Die Reise führt über Neapel, nach Hawaii und endet in Asien, und führt natürlich nur an Plätze mit Vulkanen. Und dabei lernt Jan seinen Vater zum ersten Mal richtig kennen, er erkennt dessen Sucht nach dem perfekten Take, dem perfekten Lavastrom, und dem schönsten Ausbruch. Mitunter hat es den Anschein, als ob sein Vater beim Anblick eines aktiven Vulkans alles andere vergisst, ja sogar die Sicherheit seines Sohnes aufs Spiel setzt. Aber Jan erlebt nicht nur gefährliche Abenteuer. In Italien begegnet er Giulia, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Doch bevor diese zarte Liebe keimen kann, muss Jan auch schon weiterziehen. Jedoch schafft er es nicht sie auf seiner Reise zu vergessen. Nach dem Aufenthalt in Asien, fliegen sie zurück nach Neapel, da sich Anzeichen verdichten, die einen Ausbruch des Vesuvs wahrscheinlich machen. Und Jans Vater will natürlich dabei sein. Als das große Unglück schließlich tatsächlich geschieht, ist Giulia mitten im Brennpunkt und Jan versucht alles, um sie und ihre Familie zu retten.   ›Vulkanjäger‹ ist ein rasanter Abenteuerroman, mit jeder Menge Thrill und überraschender Wendungen. Er spielt in der gar nicht so fernen Zukunft, was man an Kleinigkeiten merkt. Zum Beispiel spricht Jan von einem Communicator, anstatt eines Handys. Die ganze Geschichte wird in Ich-Form aus der Sicht des Teenagers Jan erzählt, was sehr passend ist. Dadurch ist man quasi live am Geschehen, kann sich wunderbar in die Gedanken- und Gefühlswelt des Protagonisten, der auch eine wunderbare Identifikationsfigur darstellt, hineinversetzen, versteht seinen Handlungen besser und fiebert mit ihm mit. Die zarte Liebesgeschichte rundet das Katastrophenszenario ab. Der Vergleich mit dem Film ›Titanic‹ kam bei mir nicht nur einmal auf. Die Dramaturgie ist ähnlich, da das Buch sich stark an der Heldenreise orientiert. Fans des Films und gleichartiger Filme und Bücher werden ›Vulkanjäge‹ auf jeden Fall lieben.   Katja Brandis versteht es meisterhaft packende und gleichzeitig informative Geschichten zu erzählen. Der Leser erfährt viel über Vulkane und deren Auswirkungen auf Land und Leute. (Sehr ergreifend sind die Szenen in der Schwefelmine) Doch schafft es die Autorin diese Informationen so einfließen zu lassen, dass sie für Jung und Alt verständlich und nachvollziehbar sind. Die Geschichte wirkt dadurch homogen und niemals überladen oder zu wissenschaftlich.   ›Vulkanjäger‹ ist sehr actiongeladen und wird deshalb auch Jungs gut gefallen. Mit Jan ist Katja Brandis ein jugendlicher Held geglückt, der trotz fallweiser Selbstzweifel niemals aufgibt, weil er nicht nur Grips, sondern auch das Herz am rechten Fleck hat. Seine große Liebe Giulia ist kein passives Mädchen, das auf ihren Retter wartet, sondern ergänzt Jan perfekt. Der Roman besticht durch eine feinfühlige Erzählweise. Katja Brandis benutzt eine klare Sprache, die Figuren sind lebhaft gezeichnet, die Szenerie wird gerade soviel beschrieben wie notwendig. Die Dialoge sind locker und leicht, und trotzdem niemals platt. Die Liebesgeschichte um das Katastrophenszenario herum ist romantisch, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten.   Obwohl der Roman für Jugendliche zwischen 13 und 16 empfohlen wird, fühlt man sich auch als Erwachsener gut unterhalten.   Fazit: ›Vulkanjäger‹ ist ein rasanter, actiongeladener, interessanter Abenteuerroman mit einer Prise Romantik für Jungs, Mädchen und junggebliebene Erwachsene, der hoffentlich bald verfilmt wird. Prädikat: Sehr empfehlenswert!  

    Mehr
  • Vulkane - faszinierend und tödlich

    Vulkanjäger
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    24. February 2014 um 23:10

    Jan ist 16 Jahre alt und lebt bei seiner Mutter. Seine Eltern haben sich vor Jahren getrennt und der Kontakt zu seinem Vater ist eher sporadisch und unregelmäßig. André ist Vulkanologe und durch seinen Job als Dokumentarfilmer der gefährlichsten Vulkane der Erde sehr viel auf Reisen. Umso überraschter ist Jan, dass sein Vater ihn in den Sommerferien mitnehmen möchte zu einer seiner Dokumentationen. Ihre Reise führt sie zuerst nach Neapel. Dort verliebt Jana sich unsterblich in Giulia. Dann geht es weiter zum Kilauea nach Hawaii, zum Merapi in Indonesien und zum Pinatubo auf den Philippinen. André ist auf gewisse Art und Weise süchtig, fast schon besessen, von den gefährlichsten Vulkanen diese Welt und mehr als einmal bringt er sich, aber auch Jan und seine Crew in Gefahr nur um ganz besonders spektakuläre Bilder bzw. Filme machen zu können. So bleibt es dann auch nicht aus, dass André sein Schicksal zu sehr herausfordert und beim Dreh auf den Philippinen verunglück. Jan ringt seinem Vater noch auf dem Krankenhausbett das Versprechen ab fortan nur noch Dokumentationen über ruhende Vulkane zu machen und so schließt sich der Kreis: Sie reisen zurück nach Neapel. Der Vesuv ist einer der gefährlichsten Vulkane der Welt – aber er ruht seit vielen Jahren. Daß sich dieser Zustand ändert und sie alle in Lebensgefahr schweben, wird ihnen bewusst als in Neapel immer öfter die Erde bebt. Durch seine Liebe zu Giulia wächst Jan über sich hinaus. Zum Buch: Das Cover des Buches ist dem Thema entsprechend in rot gehalten. Es vermittelt einem schon beim Anschauen das Gefühl von Hitze. Die Hauptakteure Jan und André rufen bei mir gegensätzliche Gefühle hervor. Jan ist ein typisch 16jähriger Junge der anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend scheint, aber durch die Erlebnisse mit seinem Vater sehr schnell an Reife gewinnt. André muss sich erst einmal in seine Vaterrolle hineinfinden weswegen er seinen Sohn das eine oder andere Mal in Gefahr bringt ohne sich seiner Verantwortung so ganz bewusst zu sein. Als Leser würde man ihn gerne mal nehmen und schütteln. Aber auch André wächst an seinen Aufgaben. Das Ende des Buches hat mich total überrascht. Im 16seitigen Glossar werden die im Buch benutzten vulkanspezifischen Bezeichnungen sehr ausführlich erläutert. Aufgrund der hervorragenden Recherche kann man so ganz nebenbei auch noch richtig viel über Vulkanismus lernen. Auch wenn es ein Jugendbuch ist und ich dem Jugendalter schon eine ganze Zeit lang entwachsen bin, bekommt es von mir 5 Sterne. 

    Mehr
  • Eine junge Liebe und gefährliche Vulkane

    Vulkanjäger
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    24. February 2014 um 13:05

    Die Eltern des 16-jährigen Jan Bendert leben getrennt, umso mehr freut er sich darüber, als sein Vater André ihn während der Sommerferien einlädt, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. André ist ein bekannter Vulkanologe und Dokumentarfilmer. Die Reise führt sie nach Neapel, wo er sich in Giulia verliebt. Leider bleiben den Beiden nur wenige Tage, da Jan und sein Vater auf dem Weg nach Hawaii und Indonesien sind. Bald findet Jan heraus, daß André geradzu besessen von den Vulkanen ist und dafür manches Risiko eingeht, ohne Rücksicht auf seine Mitreisenden. Dieses Jugendbuch ist mein erster Roman der Autorin Katja Brandis und mich hat hauptsächlich das Thema Vulkane angesprochen, das ich sehr spannend finde. Dieses Thema hat die Autorin hervorragend umgesetzt, die Beschreibungen der unterschiedlichen Vulkanarten und -ausbrüche, der pyroklastischen Ströme usw. sind sehr lebendig. Auf diese Weise wird dem Leser viel Wissen vermittelt, welches geschickt in die Handlung eingebaut ist. Zusätzlich gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit ausführlichen Erklärungen zu den vulkanspezifischen Begriffen und Phänomenen. Aber es geht in diesem Buch nicht nur um Vulkane: es geht auch darum, wie sich Vater und Sohn annähern, nachdem die Beiden sich aufgrund des Berufs von André nicht so oft gesehen haben. Die Annäherung ist nicht ganz umproblematisch und der anfänglichen Begeisterung und Bewunderung Jans gegenüber seinem Vater weicht bald die Erkenntnis, daß sein Vater auch seine Schattenseiten hat. Der Roman war für mich leicht zu lesen, das Ende ist sehr spannend und berührend. Ich war mir zuerst sicher, zu wissen, wie das Buch ausgehen würde, aber es kam dann doch anders – und ich mußte dabei die eine oder andere Träne verdrücken. Jan Bendert ist mehr der introvertierte Typ, der sich für unaufällig hält, außerdem ist er etwas schüchtern und eher ängstlich. Er leidet etwas unter der Situation, daß seine berufstätige Mutter wenig Zeit für ihn hat und er dadurch of den ganzen Haushalt organisieren muß, was nicht unbedingt typisch für einen 16-jährigen ist. Für seinen Vater, den weltweit bekannten André Bendert, empfindet er Bewunderung und freut sich natürlich riesig, als ihm dieser anbietet, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. Welcher Jugendliche wäre nicht begeistert, in den Sommerferien nach Neapel, Hawaii und Indonesien zu reisen. Als Jan jedoch mitbekommt, daß sein Vater unnötige Risiken für seine Arbeit in Kauf nimmt, muß er sich fragen, ob es das alles wert ist. Jans Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen. André Bendert, Jans Vater, ist ein Frauentyp, der mit seinem Charme die Menschen für sich einnehmen kann. Sein Bekanntsheitsgrad tut sein Übriges dazu. Der Leser fragt sich, warum er ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt seinen Sohn einlädt, ihn zu begleiten, nachdem sich die Beiden zuvor eher sporadisch gesehen haben. Unangenehm fällt bei André auf, daß er für spektakuläre Aufnahmen ein lebensgefährliches Risiko eingeht und damit nicht nur sich selbst in Gefahr bringt. . Daher hat mir Andrés Partner und guter Freund Federico, Fred genannt, gefallen. Anfangs erscheint er ziemlich brummelig, aber das gibt sich; außerdem ist er der ruhende Pol im Team, der nicht viel von Andrés Risikobereitschaft hält. Giulia ist eher das Gegenteil von Jan: sie macht gerne auch mal Sachen, die ungewöhnlich sind. Jan gefällt ihr gut, weil er anders ist als die Jungs, die sie bisher kennengelernt hat. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn meines Erachtens der Handlungsstrang um Giulias Exfreund Nino nicht hätte sein müssen, aber die „feurigen“ Beschreibungen konnten mich voll und ganz überzeugen.

    Mehr
  • Die Welt der Vulkane...

    Vulkanjäger
    nicigirl85

    nicigirl85

    23. February 2014 um 22:48

    Der 16 jährige Jan kann sein Glück kaum fassen als er von seinem Vater in den Sommerferien dazu eingeladen wird bei dem Dreh eines Dokumentarfilms über Vulkane dabei zu sein. So weit ist Jan noch nie gereist und das Abenteuer kann starten. Nur ahnt Jan nicht, dass diese Reise sein Leben für immer verändern wird… Katja Brandis siedelt das Setting in der nahen Zukunft an, denn wir schreiben das Jahr 2020. Jan fungiert hier als Ich- Erzähler und lässt uns an seiner Gefühlswelt teilhaben. Hatte ich zu Beginn noch meine Zweifel, dass Jan ein echter Kerl ist, stellte sich im Laufe der Geschichte sehr schnell heraus, dass der Junge eine ordentliche Entwicklung durchmacht, was mir bei Charakteren, die anfangs schwach sind, in Büchern immer besonders gefällt. Das Beste an der Geschichte ist eigentlich, dass sie in mir die Faszination für Vulkane geweckt hat, denn damit hatte ich mich bisher noch nie beschäftigt. Die Autorin schafft es jede Menge Fakten gekonnt in der Handlung zu verknüpfen, ohne dass der jugendliche Leser sich dabei überfordert fühlt. Man lernt selbst als Erwachsener noch vieles dazu. Das Ende der Geschichte kam für mich so unerwartet, dass ich mit einem Staunen zurück blieb und eine leichte Gänsehaut verpasst bekam. Fazit: Eine Geschichte nicht nur über Vulkane, sondern auch über Freundschaft und die erste Liebe. Ich kann dieses Jugendbuch nur empfehlen, wirklich lesenswert!

    Mehr
  • Brandis, Katja - Vulkanjäger

    Vulkanjäger
    Emili

    Emili

    07. February 2014 um 06:40

    Meine Meinung: Jan, der Hauptprotagonist des Romans, ist ein 16-jähriger Junge, der bei seiner Mutter aufwächst. Er hat zwar einen Kontakt zu seinem Vater, doch man merkt es ihm an, dass er ihn sehr vermisst in seinem Leben. André ist "Vulkanjäger" oder besser gesagt, Vukanologe. Er ist berühmt, dreht Dokumentarfilme über die Vulkane der Welt. Diesmal ergibt es sich, dass er seinen Sohn fragt, ob dieser ihn nach Neapel, zum Vesuv, begleiten möchte . Das wird eine Reise ins Abenteuer, nicht nur, dass Jan ein Mädchen Giulia kennenlernt und sich verliebt,  auch die Arbeit mit seinem Vater ist mehr als aufregend. Dass der Vesuv, einer der gefährlichsten Vulkanen der Welt ist, und das Unternehmen mit seinem Vater ganz und gar nicht ungefährlich ist, merkt Jan erst später... Der Jan als Hauptcharakter des Romans hat mir gut gefallen, ich fand den Jungen authentisch wirkend und sympathisch, eben so wie ein 16-jähriger sein kann. Andere Hauptprotagonisten blieben eher blass, doch da sie kaum eine wichtige Rolle in dem Roman übernahmen, fand ich es nicht weiter schlimm. Der Roman lässt sich gut lesen:  in einer einfachen, gut verständlichen, eher sachlichen Art erzählt die Autorin die Geschichte. Sehr gut gefallen hat mir, wie das Wissen über Vulkane in den Roman eingeflochten wurde: Interessante neue Erkenntnisse und Informationen, die vielleicht nicht jeder kennt, der sich nicht explizit mit den Vulkanen beschäftigt hat. Am Ende des Romans gibt es auch noch einen Glossar. Mir hat die Abenteuergeschichte recht gut gefallen. Eine gute abenteuerreiche Unterhaltung mit einer Priese Wissen vermengt, auf einem Niveau, das den jungen Lesern angepasst ist.

    Mehr
  • Interessante Einblicke in die Welt der Vulkanjäger

    Vulkanjäger
    Wonder_

    Wonder_

    06. February 2014 um 19:23

    Nachdem mich "Ruf der Tiefe" und "Schatten des Dschungels" von Anfang bis Ende gefesselt haben, ging ich voller Erwartungen an "Vulkanjäger" heran, das anders als die anderen beiden Bücher allerdings nur von Katja Brandis alleine verfasst wurde. Meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt, das Buch reicht lange nicht an die beiden Bände heran, die die Autorin gemeinsam mit Hans-Peter Ziemek verfasst hat. Dennoch ein Buch, das ein eher ungewöhnliches Thema anspricht und viele interessante Einblicke in die Welt der Vulkanjäger bietet. Das Cover passt natürlich perfekt zum Thema, wenn es mir auch optisch nicht wirklich zusagt. Trotzdem eine klare und deutliche Aussage über den Inhalt des Buches, wie auch der Titel selbst. Die Charaktere sind für mich die große Schwachstelle des Buches gewesen. Zwar sind sie durchaus interessant und vielfältig, ein wirkliches Eigenleben entwickeln sie allerdings nicht. Sie bleiben durch die Reihe sehr flach und fungieren eben nur als schlichte Figuren, um die Geschichte umzusetzen. Hauptperson ist der 16jährige Jan, der bei seiner Mutter aufgewachsen ist und viel auf sich allein gestellt klarkommen musste. Anders als seine Freunde, übernimmt er Zuhause großteils den Haushalt und kümmert sich um alles mögliche. Seinen Vater sieht er sehr selten, doch André ist für ihn trotzdem, oder gerade deshalb, ein großes und bewundernswertes Vorbild. Auf seiner Reise bemerkt Jan allerdings, dass das schillernde Bild, das er von seinem Vater hatte, nicht wirklich der Realität entspricht. André ist leichtsinnig und vollkommen besessen von seiner Arbeit, sodass er oft alles andere außer Acht lässt, auch die Sicherheit seines eigenen Sohnes. Auch Giulia nimmt eine wichtige Rolle ein. Die kleine Italienerin hat es Jan vom ersten Augenblick an angetan und sie lässt ihn nicht mehr los. Giulia ist sehr selbstbewusst, eigensinnig und hat ein feuriges Temperament. Eine sehr reizvolle junge Frau für den bisher recht unerfahrenen Jan. Einige weitere Figuren sind ebenfalls mit von der Partie, bleiben aber kaum in Erinnerung. Sie verfügen allesamt über einige Eigenschaften, die ihnen ihren Platz in der Geschichte zuweisen, aber es fehlt doch deutlich an Tiefe, sodass sie sehr schnell wieder in Vergessenheit geraten.   Nachdem Jan seinen Vater lange nicht gesehen hat, taucht er plötzlich bei ihm Zuhause auf. Mit einem tollen Angebot: Jan darf André bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Dokumentarfilm begleiten! Für Jan steht außer Frage, dass er seinen Vater begleiten wird, auch wenn es ihm eher darum geht, Zeit mit ihm zu verbringen, als wirklich um die Vulkane, die André erforschen will. Ihre Reise führt sie zunächst nach Neapel, wo Jan auf Giulia trifft, die ihn sofort in ihren Bann zieht. Der Abschied fällt entsprechend schwer, doch die beiden bleiben in Kontakt, auch als Jan und sein Vater längst auf Hawaii sind. Dort beginnen sie mit den eigentlich Dreharbeiten und André zeigt Jan so einige eindrucksvolle Stellen. Doch er geht auch enorme Risiken ein und setzt Jan einer Gefahr nach der anderen aus. Jan zweifelt immer mehr an an der Zurechnungsfähigkeit seines Vaters, doch jedes Mal, wenn er ihn darauf anspricht, weicht er aus. Die Reise führt zu verschiedenen weiteres Vulkanen und immer wieder setzt André nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel. Als Jan wirklich beinahe getötet wird, verspricht André jedoch die weiteren Dreharbeiten auf ruhende Vulkane zu beschränken. Wie Jan es sich erhofft hat, führt die Reise zurück nach Italien und somit zurück zu Giulia, in die er sich langsam verliebt. Doch dort lauert eine ungeahnte Gefahr, denn der Vesuv ist nicht so still und ungefährlich, wie es scheint... Eine wahre Katastrophe bahnt sich an. Die Geschichte selbst ist wirklich gut gelungen. Das Buch ist zwar nicht als reine Unterhaltung zu empfehlen, aber für diejenigen, die beim Lesen auch noch etwas lernen wollen, bestens geeignet. Man erfährt unheimlich viel über Vulkane, die Arbeit als Vulkanforscher, die Risiken und auch die Faszination. Die eigentliche Handlung war dabei eher Nebensache und konnte daher auch nicht wirklich berühren. Fesseln ohne Frage, aber die emotionale Nähe zu der Geschichte blieb etwas auf der Strecke. Lediglich die letzten paar Kapitel sind dann wirklich auf die Geschichte selbst konzentriert und rauben einem fast den Atem. Zwar verhält es sich bei "Ruf der Tiefe" und "Schatten des Dschungels" ähnlich, aber bei "Vulkanjäger" war es dann doch noch etwas ausgeprägter. Meine Erwartungen wurden daher nicht ganz erfüllt, aber das Buch ist trotzdem eine sehr interessante Lektüre und auf keinen Fall Zeitverschwendung. Der Schreibstil ist recht schlicht und sachlich gehalten, passend zum sehr informativen Inhalt. Charaktere und Story bleiben so zwar etwas auf der Strecke, aber die vielen neuen Erkenntnisse über Vulkane und alles was dazu gehört werden einfach und verständlich erklärt und können dadurch umso mehr begeistern.

    Mehr