Katja Braun Fairytales

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Inhaltsangabe zu „Fairytales“ von Katja Braun

Alles ist Caprice. Sie lieben jene ohne Maß, die sie bald ohne Grund hassen werden. Als Carina Sanders Rian Conner kennen lernte sah es so aus, als sei es Vorsehung gewesen. So, als hätten zwei Seelenverwandte sich endlich gefunden. Ihre Zeit zusammen war erfüllt von gegenseitigem Verständnis und Übereinstimmung, wie man sie nur selten findet. Sie schienen sich so ähnlich zu sein und es sah so aus, als würde Rian sie über alles lieben - sie tat es! Es war die ganz große Liebe! Doch schon sehr bald traten ein paar seltsame Verhaltensweisen von Rian zum Vorschein, die ihr zu denken gaben: Rian liebte zu viel! Umso unverständlicher also, das das alles, was sich als etwas ganz Großes angekündigt hatte, von einem Moment zum nächsten in Frage gestellt wurde und durch zufällige Aufdeckung eines ganzen Berges von Lügen wie eine Seifenblase zerplatzte. Für Carina begann eine Zeit von quälendem hin- und her Gerissensein zwischen der großen Frage nach dem WARUM!? Sollte sie Rian fortan einfach nur ignorieren und ihr Leben "ganz normal" weiterleben, so, als wäre nichts gewesen? Sie konnte es nicht! Er hatte ihr Herz zu sehr berührt. Ruhe und Frieden konnte sie erst langsam finden, als sie glaubte, das WARUM tatsächlich gefunden zu haben: Rian litt unter der Borderline Persönlichkeitsstörung! Das Puzzle fügte sich, nur so erschien alles einen Sinn zu geben! Nun konnte ihre eigentliche Trauerarbeit beginnen: Sie erforschte die Thematik, die sie hinter Rians Verhalten vermutete und schrieb dieses Buch. Würde sie Rian fortan wieder normal entgegentreten können; ohne Wut, Trauen, Enttäuschung und auch ohne Hoffnung? Wenn ihre Vermutung nicht stimmte, wenn sie sich doch irrte, dann beruht ihre große Liebesgeschichte vielleicht doch nur auf Fairytales?

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  • Rezension zu "Fairytales" von Katja Braun

    Fairytales

    Heike110566

    Katja Braun, geb. 1974, hat hier eine besondere Liebesgeschichte geschrieben. Es ist die Geschichte von Carina und Rian. - Eine Liebesgeschichte in einem besonderen Rahmen: Liebe auf der Grenzlinie Borderline. Die Autorin, einst selbst Partnerin eines Borderliners, schreibt hier in Form einer Erzählung ihre Erfahrungen nieder. Und dies zweifellos auf eine sehr interessante Art und Weise. Aber: am Ende bleibt nur, dass man daraus mitnimmt, dass auch andere schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wie man selbst. Ansonsten hat das Buch leider nichts zu bieten. Keine Tipps, ob und wie man auch in solchen Beziehungen Möglichkeiten hat der anderen Person Hilfestellungen zu bieten, die Beziehung eine Chance hat zu bestehen. Es ist nicht wirklich eine Hilfe dieses Buch zu lesen, wenn man, trotz des Wissens um die Probleme, versuchen will diese Beziehung zu retten. Auch der andere Partner ist ja, trotz Borderline, ein Mensch. Ein Mensch der auch viele liebenswerte Facetten hat. Ein Mensch, den man unter Umständen sehr liebt und eben nicht einfach so fallen lassen möchte, wie Carina es mit Rian in dieser Geschichte tut, nachdem sie sein Grenzgängertum erkannt hat. - Da läßt das Buch einen aber völlig im Stich. Ich kann durchaus verstehen, dass Carina genug hatte von den Eskapaden Rians und dass sie für sich beschlossen hat dieses Kapitel abzuschliessen. Für mich ist das aber irgendwie nicht die Lösung. Es ist mir zu einfach den anderen einfach sich selbst zu überlassen. Es muss auch noch andere Möglichkeiten geben als nur das Weite zu suchen. Diese gibt es aber in diesen Buch absolut nicht, nicht einmal andeutungsweise. Und das ist für mich sehr enttäuschend.

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