Katja Brommund

 3.6 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Das Pergament.
Autorenbild von Katja Brommund (©MC)

Lebenslauf von Katja Brommund

Ich wurde im März 1971 in Bielefeld geboren. Nach der Fachhochschulreife u. a. freie Journalistin und »Künstleragentin«. Neuorientierung und Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin, dann ein Studium der Landschaftsplanung an der Fachhochschule Osnabrück. Danach war ich einige Jahre im Umweltschutz und als Ingenieurin in einem Planungsbüro tätig. Zweiter Kurswechsel: Mitarbeiterin in der biologischen Landwirtschaft und einige Jahre im Einkauf/Verkauf in verschiedenen Bioläden. In dieser Zeit begann ich meinen ersten Roman zu schreiben. Zwischenzeitlich Gärtnerin aus Leidenschaft. Zurzeit lebe ich mit meinem Mann in Gütersloh.

Seit meiner Studienzeit beschäftige ich mich mit der Entwicklung historischer Kulturlandschaften und altem Brauchtum, sowie mit Archäologie, Mythologie, Philosophie und Spiritualität. Für meinen Roman „Das Pergament“ habe ich fünf Jahre lang recherchiert; Fachliteratur und Übersetzungen aus dem Lateinischen gelesen, Museen durchwandert, im Internet gestöbert und Dokumentationen angesehen (speziell über die Geschichte der Antike). Alle relevanten Schauplätze in meinem Buch habe ich mit meinem Mann bereist. Am Ende habe ich mich in die Stadt Rom verliebt... und Frankreich in mein Herz geschlossen.

Alle Bücher von Katja Brommund

Cover des Buches Das Pergament (ISBN:9783863514778)

Das Pergament

 (11)
Erschienen am 26.09.2018

Neue Rezensionen zu Katja Brommund

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Rezension zu "Das Pergament" von Katja Brommund

Das Vermächtnis der Fürstentochter
EmiliAnavor 10 Monaten

Die ehrgeizige Altphilologin und Keltologin Davina Martin von der Berliner Humboldt Universität bekommt unverhofft eine dringende Einladung aus Marseille!
Der renommierte Archäologe Professor Dupont benötigt ihr Expertenwissen bei der Entzifferung eines Pergaments, das, in einer Amphore verborgen, bei Bauarbeiten in der französischen Küstenstadt aufgetaucht ist, beschrieben von der keltischen Fürstentochter Meduana im Jahre 59 vor Christus.
Da es so gut wie keine schriftlichen Dokumente über das rätselhafte Volk der Kelten gibt, das Wissen um sie vielmehr hauptsächlich aus Cäsars berühmtem Werk "De bello gallico" stammt, ist der Fund des Pergaments eine Sensation, die die heutige Sicht auf die Kelten untermauern oder aber revidieren könnte.
Sich der ungeheuerlichen Bedeutung dieses Zeugnisses, Traum eines jeden Altertumsforschers und Archäologen, sehr bewusst, macht sich die junge Frau, die mit ihrer strengen Ratio dem Bild einer Wissenschaftlerin exakt entspricht, auf den Weg nach Frankreich und direkt an die Arbeit, noch nicht ahnend, in welch entscheidendem Maße sich ihr Leben mit dem Eintauchen in Meduanas Welt verändern sollte...

Dies ist nur der Beginn einer Geschichte, die den Leser alsbald in Leben und Zeit der ungewöhnlichen Fürstentochter und Kriegerin katapultieren wird, um sich gemeinsam mit der Protagonistin auf der zweiten, der heutigen, Zeitebene, Davina, langsam völlig zu verlieren auf der ersten Zeitebene, die von Meduana beherrscht wird.
In schneller Abfolge wechseln sich diese Ebenen ab, halten den Leser ständig in Bewegung, in Spannung, reißen ihn mit, führen ihn tief in ein Leben, wie es gewesen sein könnte vor rund 2000 Jahren mitten im damaligen Gallien - oder auch nicht!

Wobei dem Kenner von Cäsars kriegerischem Werk nicht entgehen dürfte, wie genau sich die Autorin auskennt in der späten Keltenzeit, deren Untergang bereits besiegelt war.
Lücken zu füllen und dabei seine Phantasie tanzen zu lassen, ist das Recht jeden Schriftstellers - und so überzeugend, wie Katja Brommund schreibt, so detailreich, wie sie ihre Geschichte angelegt hat, könnte sie durchaus ins Schwarze getroffen haben, mag man meinen...

Aber nun, sie lässt ihre Protagonistin Meduana selbst zu Worte kommen! Aus deren Blickwinkel erfährt man eine Unmenge darüber, wie die Kelten bis kurz vor ihrer Vernichtung lebten, was und woran sie glaubten; und man ist ein um das andere Mal verblüfft über ihre Weltsicht, die von großer Spiritualität geprägt war. Nicht umsonst waren Druiden mit die mächtigsten Männer im Volk, ohne ihre Weis- und Voraussagungen wurden keine größeren Entscheidungen getroffen.
Gleichzeitig ist da, unglaublicherweise, die grausame Lust am Krieg, am Töten der Feinde - und schockierend ist zu lesen, auf welch barbarische Art das geschah! Wie bringt man ein solches Verhalten in Einklang mit einem Volk, das andererseits so spirituell war, so im Einklang mit der Natur und ihren vielfältigen Manifestationen lebte? Archaisch mutet das an, geradezu alttestamentlich! Und doch spiegelt es die menschliche Natur wieder, die sich im Laufe der Jahrtausende nicht entscheidend verändert hat - Gut und Böse, beides ist in uns angelegt und forwährend gilt es, das eine anzustreben und das andere zu bekämpfen.

In jeder Zeile jedoch spürt man eine Atmosphäre, die man als authentisch empfindet, die wahr und echt ist, weil die Autorin dieses überwältigenden Romans, für den sie so akribisch recherchiert haben muss, diesen mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und voller Einfühlungsvermögen geschrieben hat.
Aus Meduana spricht Katja Brommund, niemand anders!
Und genauso begegnen wir der Autorin auf der zweiten Zeitebene in Gestalt der zunächst so spröden und etwas langweiligen Berliner Wissenschaftlerin, die dennoch ihren Geist öffnet, die zulässt, dass der spannende Bericht der Fürstentochter sie so berührt und erschüttert, dass eine geistige Verbindung zu ihr entsteht, eine Verbindung über den unglaublichen Zeitraum von 2000 Jahren hinweg.
Diese Verbindung wird zu einem festen Band, die Fürstentochter dringt in das innere Sein der Wissenschaftlerin ein, wie auch umgekehrt eine Verschmelzung stattfindet.
Seelenwanderung? Mag sein! Davina als wiedergeborene Meduana? Auch das wäre denkbar!

Die Autorin lässt, und das ist nicht nur in Ordnung so sondern auch wertschätzend dem Leser gegenüber und überdies logisch bei dieser Art von Roman, vieles offen und stellt es dem Leser anheim, seine eigenen Antworten zu finden, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Was sie ihm dabei zumutet ist die Ermunterung zum Andersdenken, zum Zulassen von Dingen, die jenseits der eigenen Vorstellungskraft liegen mögen, deren Wissen aber zu den selbstverständlichen Weisheiten unserer Vorväter gehört hat.
Es ist an der Zeit, es wiederzuentdecken!

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Rezension zu "Das Pergament" von Katja Brommund

Viele Details..
buchwoelkchenvor einem Jahr

Inhalt:
Davina Martin ist studierte Keltologin. Neben ihrer Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitet sie als Übersetzerin für antike Texte und ordnet archäologische Funde ihrem historischen Kontext zu. Als strenge Rationalistin glaubt sie weder an die Existenz parapsychologischer Phänomene noch an die Möglichkeit einer »Seelenwanderung«. Sie gäbe aber viel darum, einmal in die Vergangenheit reisen zu können, um zu erfahren, wie es damals bei den Kelten »wirklich« war. Als sie überraschend einen Übersetzungsauftrag in Marseille angeboten bekommt, wittert sie ihre Chance, noch mehr über die alte Hochkultur zu erfahren, und sagt zu.


Meine Meinung:
Die Autorin hat sehr viel Liebe in die Recherche des Romans gesteckt. Das merkt man ihm bis zum Ende an.  Sie hat die Geschichte sehr detailreich und bildlich beschreiben, so das der Leser sich mittendrin fühlt.
Sehr gut fand ich das Glossar des Buches. Das machte es etwas leichter Zeiten und Namen zuzuordnen. Leider wurde dadurch manchmal der Lesefluss unterbrochen.
Die Charaktere im Buch waren gut beschrieben, mir jedoch manchmal etwas fern. Ich konnte hin und wieder die Handlungen nicht ganz nachvollziehen.
Was ich auch sehr gut fand ist, das ich sehr viel über die Kelten lernen konnte. Man lernt viel über Riten, das Leben und das Sprituelle. Was mich persönlich sehr interessiert hat.
Mich hat das Buch gefesselt, obwohl es hier und da ein paar Längen hatte die nicht hätten sein müssen.

Mein Fazit:
Ein toller historischer Roman der Leser die sich für die Kelten interessieren, sehr gefallen wird!

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Rezension zu "Das Pergament" von Katja Brommund

Historienroman mit vielen Details
MajaGruenvor einem Jahr

Der Roman ist eher etwas für Historiker denn Historienromanliebhaber. Man wird mit Namen und Orten geradezu überhäuft. Das muss man schon mögen. Positiv muss man allerdings die offensichtlich detaillierte Recherche der Autorin hervorheben.
Den Protagonisten fehlt es an Tiefe, weswegen man sich schwer mit ihnen identifizieren kann.
Wie gesagt: für Geschichtsinteressierte vielleicht lesenswert, für mich waren die oft überbordenden (gleichzeitig für die Handlung aber oft unnötigen) Details der Grund, warum ich den Roman insgesamt als mühsam zu lesen bewerten muss.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das Pergament (ISBN:undefined)

Bonjour liebe Freunde des historischen Romans!

Ich möchte Euch mit dieser Leserunde zu einer ungewöhnlichen Zeitreise einladen, auf einen spannenden Ausflug in die Welt der Antike, der Götter und der großen Mysterien.

Der Roman beinhaltet zwei verschiedene Zeitstränge: In der Gegenwart wird die Geschichte von Davina und Marc erzählt, die beide, auf ganz unterschiedliche Weise, leidenschaftliche Forscher sind. Der andere spielt in der Vergangenheit, in der Zeit von Julius Caesar, zur Blütezeit der keltischen Kultur in Gallien. Er erzählt die Geschichte von Meduana, einer jungen Kriegerin und Tochter des Fürsten Gobannix, die aufgrund der Weissagung eines Druiden auf eine gefährliche Mission geschickt wird. Damit beginnt für sie eine abenteuerliche Reise, die sie bis nach Rom und damit ins Herz des Imperiums führen wird. Auf ihrem Weg begegnet sie u.a. dem griechischen Schriftgelehrten Poseidonios, dem Advokaten Cicero und den Personen, die den Untergang ihres Volkes mitbestimmen werden…

Dies zum geschichtlichen Teil. Nun ist „Das Pergament“ aber kein klassischer Historienroman (auch wenn ich großen Wert auf die exakte Darstellung historischer Tatsachen gelegt habe), denn zwischen den beiden Zeitsträngen besteht eine Verbindung. Und an dieser Stelle wird die Geschichte fiktiv. Inspiriert von der ägyptischen Mythologie, der griechischen Philosophie und der Aussage Caesars, die Gallier hätten an eine „Seelenwanderung“ geglaubt, habe ich der Erzählung noch einen weiteren Aspekt hinzugefügt. Einen, der die Frage aufwirft, ob uns Wissenschaft und Religion tatsächlich auf alles eine Antwort geben können.

Alors, wer möchte die Zeitreise antreten? Wenn Du Lust auf den Roman bekommen hast, bewerbe Dich bitte bis zum 23. Februar für die Verlosung zur Leserunde und beantworte mir eine der beiden Fragen:

a) In welcher Zeit hat die keltische Fürstentochter Meduana gelebt?

b) Welches „historische Ereignis“ trug zum Ende der keltischen Hochkultur bei?

Hier noch ein Link zur Leseprobe: „Das Pergament“

Für die Verlosung spendiert der Klöpfer&Meyer-Verlag 5 E-Books und 10 Bücher (Hardcover mit Karte, Glossar und Zeittafel). Wer eine persönliche Widmung von mir haben möchte, sollte das bitte in seiner Bewerbung mit angeben. Zur Versendung der E-Books werden die E-Mail-Adressen der Gewinner an den Verlag weitergereicht. Alle Adressen werden selbstverständlich nach dem Versand der E-Books und der Bücher gelöscht.

Ich bin sehr neugierig; auf den persönlichen Austausch mit Euch, auf Eure Fragen, Eure Kommentare. Deshalb (und natürlich auch wegen des Buchumfangs) möchte ich der Leserunde vier Wochen Zeit geben. Jeder, der sich an dem Austausch beteiligen möchte, fühle sich dazu herzlich eingeladen! Über eine abschließende Rezension würde ich mich natürlich sehr freuen. Eine ehrliche Rezension ist Schokolade für den Autor… ;-) Merci!

Eure Katja Brommund

225 BeiträgeVerlosung beendet

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