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KaBro

vor 1 Monat

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Bonjour liebe Freunde des historischen Romans!

Ich möchte Euch mit dieser Leserunde zu einer ungewöhnlichen Zeitreise einladen, auf einen spannenden Ausflug in die Welt der Antike, der Götter und der großen Mysterien.

Der Roman beinhaltet zwei verschiedene Zeitstränge: In der Gegenwart wird die Geschichte von Davina und Marc erzählt, die beide, auf ganz unterschiedliche Weise, leidenschaftliche Forscher sind. Der andere spielt in der Vergangenheit, in der Zeit von Julius Caesar, zur Blütezeit der keltischen Kultur in Gallien. Er erzählt die Geschichte von Meduana, einer jungen Kriegerin und Tochter des Fürsten Gobannix, die aufgrund der Weissagung eines Druiden auf eine gefährliche Mission geschickt wird. Damit beginnt für sie eine abenteuerliche Reise, die sie bis nach Rom und damit ins Herz des Imperiums führen wird. Auf ihrem Weg begegnet sie u.a. dem griechischen Schriftgelehrten Poseidonios, dem Advokaten Cicero und den Personen, die den Untergang ihres Volkes mitbestimmen werden…

Dies zum geschichtlichen Teil. Nun ist „Das Pergament“ aber kein klassischer Historienroman (auch wenn ich großen Wert auf die exakte Darstellung historischer Tatsachen gelegt habe), denn zwischen den beiden Zeitsträngen besteht eine Verbindung. Und an dieser Stelle wird die Geschichte fiktiv. Inspiriert von der ägyptischen Mythologie, der griechischen Philosophie und der Aussage Caesars, die Gallier hätten an eine „Seelenwanderung“ geglaubt, habe ich der Erzählung noch einen weiteren Aspekt hinzugefügt. Einen, der die Frage aufwirft, ob uns Wissenschaft und Religion tatsächlich auf alles eine Antwort geben können.

Alors, wer möchte die Zeitreise antreten? Wenn Du Lust auf den Roman bekommen hast, bewerbe Dich bitte bis zum 23. Februar für die Verlosung zur Leserunde und beantworte mir eine der beiden Fragen:

a) In welcher Zeit hat die keltische Fürstentochter Meduana gelebt?

b) Welches „historische Ereignis“ trug zum Ende der keltischen Hochkultur bei?

Hier noch ein Link zur Leseprobe: „Das Pergament“

Für die Verlosung spendiert der Klöpfer&Meyer-Verlag 5 E-Books und 10 Bücher (Hardcover mit Karte, Glossar und Zeittafel). Wer eine persönliche Widmung von mir haben möchte, sollte das bitte in seiner Bewerbung mit angeben. Zur Versendung der E-Books werden die E-Mail-Adressen der Gewinner an den Verlag weitergereicht. Alle Adressen werden selbstverständlich nach dem Versand der E-Books und der Bücher gelöscht.

Ich bin sehr neugierig; auf den persönlichen Austausch mit Euch, auf Eure Fragen, Eure Kommentare. Deshalb (und natürlich auch wegen des Buchumfangs) möchte ich der Leserunde vier Wochen Zeit geben. Jeder, der sich an dem Austausch beteiligen möchte, fühle sich dazu herzlich eingeladen! Über eine abschließende Rezension würde ich mich natürlich sehr freuen. Eine ehrliche Rezension ist Schokolade für den Autor… ;-) Merci!

Eure Katja Brommund

Autor: Katja Brommund
Buch: Das Pergament

EmiliAna

vor 1 Monat

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Die Leseprobe fand ich sehr spannend und hätte gerne weitergelesen! So werde ich mich also für die Leserunde bewerben ( Print bevorzugt ) und hoffen dabeisein zu können.
Zu den Bewerbungsfragen:
a) die Fürstentochter Meduana hat um das Jahr 59 vor Christus gelebt, wenn ich nach der Leseprobe gehe.
b) das historische Ereignis müsste wohl der gallische Krieg gewesen sein.

Ein schönes Wochenende!
Emi

UteChristine

vor 1 Monat

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Ich liebe Romane, die in 2 Zeitebenen spielen. Das klingt sehr spannend und ich würde gerne Davina und Marc kennenlernen.

a.) Fürstentochter Meduana hat um 59 vor Christus gelebt,
b.) die Schlacht von Telamon

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KaBro

vor 1 Tag

Forum Romanum:

Es ist wohl an der Zeit mich mal zu „outen“. In der Hoffnung, ein wenig Klarheit zu bringen, nicht um zu missionieren. Ich beschäftige mich jetzt seit vielen Jahren intensiv mit Psychologie, Philosophie und Spiritualität. Einmal, weil ich einen Faible dafür habe (Neugierde auf Verstandesebene). Ich möchte wissen, wer ich bin und warum ich so denke und fühle, wie ich denke und fühle. Dann, weil ich Menschen in meinem Bekanntenkreis und Freunde habe, die sich von Berufs wegen mit diesen Themenfeldern beschäftigen (müssen). Schließlich auch aus dem einfachen Grund, dass ich des Öfteren sehr unzufrieden mit mir und meinem Leben bin und ich meinen Frieden suche. Dabei treffe ich immer wieder auf Menschen, die sich aus Mangel an Wissen und Weisheit ihre Welt „zurechtdenken“ (so wie ich es auch immer noch tue, wenn ich etwas nicht besser weiß - aber darum weiß ich), die völlig uninspiriert herumphilosophieren, die sich in „realitätsfernen“, esoterischen Gedankenwelten und Verschwörungstheorien verlieren oder die versuchen, in einem unheilvollen Mix aus wissenschaftlichen Halbwahrheiten ihre Antworten zu finden. Das alles führt zu nichts und lässt den Graben zwischen den Menschen und das Unverständnis nur noch größer werden. Einfach, weil keine Offenheit mehr für das Denken und die Wahrnehmung anderer vorhanden ist. Es gibt „gute und schlechte“ Wissenschaftler und Philosophen, „gute und schlechte“ Ärzte und Heiler, „gute und schlechte“ Psychologen oder spirituelle Lehrer. Es kommt immer darauf an, wie bewusst und offen der Mensch ist, der einem begegnet, egal aus welcher Richtung er kommt. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Ich habe auch erkannt, dass mit dem Verstand allein nicht alle Fragen zu beantworten sind, einfach weil dieser begrenzt ist und sich gerne täuschen lässt (wir sehen, was wir sehen wollen, und reagieren ungehalten wenn etwas unsere Wahrnehmung stört). Ich ziehe seitdem sehr klare Grenzen zwischen Religion, Esoterik, Philosophie und Spiritualität (auch wenn da natürlich Verbindungen bestehen). Wissenschaft und Spiritualität hingegen passen für mich sehr gut zusammen. Beides kann - auf verschiedenen Ebenen und wenn sie zusammenarbeiten - zu großen Erkenntnissen, Weisheit und Verständnis führen. Zudem finde ich es höchst interessant, dass die Wissenschaft heutzutage vieles bestätigt, was in unserer Gesellschaft lange Zeit als Spinnerei abgetan wurde: Träume und Traumreisen werden interdisziplinär und auf neuronaler Ebene erforscht, Heilpraktiken aus anderen Kulturen übernommen (z.B. die Meditation), die Quantentheorie weist tatsächlich darauf hin, dass unser Denken unsere materielle Welt formen kann, unsere Gene werden von der Umwelt beeinflusst und geprägt (was man bis vor wenigen Jahrzehnten noch für unmöglich gehalten hat), und auch in der Psychologie wird der immense Einfluss unserer „inneren Haltung“ auf das Geschehen im Außen immer mehr zum Thema. Alles hat also mit uns und unserer Bereitschaft zu tun, offen zu bleiben. Auch für neue Erfahrungen und Erkenntnisse. Man sollte dabei stets sehr aufmerksam sein, mit einer gesunden Skepsis natürlich, sich nicht verführen und manipulieren lassen, nachfragen, auf der Suche bleiben und - ganz wichtig - „die anderen“ nicht für ihre scheinbar verrückten Gedanken und Wünsche verurteilen (dahinter steht immer eine ganz reelle Sehnsucht). Dann können tatsächlich wunderbare Dinge geschehen, neue Beziehungen entstehen und ungewöhnliche Begegnungen stattfinden. So wie die mit Theresa in der Kathedrale zu Chartres. Ich habe solche Begegnungen selbst erlebt, habe immer wieder wundersame, spirituelle Erlebnisse gehabt. Das Leben wird dadurch nicht unbedingt „leichter“, aber sehr viel gehaltvoller und spannender, und manchmal ergeben sich die Dinge tatsächlich so, wie die Suche nach der Statue, ganz von allein und ohne Widerstände. Immer dann, wenn man voll und ganz „bei der Sache ist“, mit dem Herzen dabei ist und das Ziel nicht aus den Augen verliert.
Es tut mir richtig weh, wenn ich jetzt lese, dass so etwas von manchen Menschen nicht einmal für möglich gehalten wird, dass Spiritualität und Esoterik (die ich im Roman mit einem Augenzwinkern bedacht habe – in der überzogenen Darstellung von Theresa) in einen Topf geworfen werden, und dass eine für mich wichtige Essenz des Romans gar nicht erfasst wird: Nämlich, dass die meisten Völker, früher wie heute, Spiritualität für etwas ganz Normales und Natürliches gehalten haben und halten, und nur „wir“ in unserer wissenschaftlich-religiös geprägten Welt, den Bezug dazu verloren haben. Daher habe ich Davina am Anfang so „unpersönlich“ dargestellt. Sie spiegelt für mich den von sich selbst distanzierten Verstandes-Menschen, der dazu gezwungen wird, sich mit der seiner unbewussten Seite auseinanderzusetzen. Der Auslöser ist ihre Neugierde und der brennende Wunsch, der Sache auf den Grund zu gehen. Darin erkenne ich mich selbst wieder...

buchwoelkchen

vor 1 Tag

Leseabschnitt 3 (Kapitel 7 bis 10)
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Ich finde die Geschichte weiterhin sehr interessant. Ich mag das es sehr bildhaft beschrieben wird. Man fühlt sich mittendrin. Aber ich finde den Wechsel in den Zeitebenen manchmal etwas verwirrend:-)

EmiliAna

vor 1 Tag

Forum Romanum:
@KaBro

Liebe Katja,
ich habe Deine Ausführungen sehr aufmerksam gelesen und darüber nachgedacht. Ich denke, sie waren hauptsächlich an mich gerichtet, weil ich meine Zweifel so deutlich gemacht habe und darüber hinaus tatsächlich Spiritualität und Esoterik mehr oder minder in einen Topf geworfen habe.
Nun, ich habe schon einige Bekehrungsversuche von selbsternannten spirituellen Menschen erlebt, die ihrerseits spirituell tatsächlich mit esoterisch verwechselt haben. So scheint es mir jetzt. Und Bekehrungsversuche mag ich grundsätzlich gar nicht.
Ich weiß sehr wohl, dass alte Kulturen oder Naturvölker, wie wir sie nennen, anders mit der Welt umgegangen sind, dass sie mit ihr und nicht gegen sie gelebt haben. Und dass uns viel von dem alten Wissen verlorengegangen ist, weiß ich auch. Wenn wir es denn hätten - wie sähe unsre Welt dann wohl aus? Würde es in unsre Zeit passen und in ihr überleben? Und vielleicht die wichtigste Frage: wie würde sich die Menschheit heute darstellen, wenn sie die - und das sage ich jetzt ganz bewusst - Spiritualität ihrer Vorväter gewahrt und tradiert hätte? Warum überhaupt haben wir sie irgendwann einmal abgelegt und ersetzt durch - ja was? Rationalität? Materiellen Fortschritt? Wohlstand?
Wenn ich mich über die Mittelalterfreaks - ich subsumiere hier die unterschiedlichen Gruppierungen, die die Vergangenheit leben - ein wenig lustig mache, dann tue ich das, weil ich sie erlebt habe, immer wieder aufs Neue. Die erscheinen mir alles andere als spirituell. Sie sind unecht, spielen nur etwas vor, das sie nicht verinnerlicht haben. So etwas mag ich nicht - Gefühle vorgeben, die man nicht hat, sich als jemand ausgeben, der man nicht ist. Und - ich erkenne ganz genau, was echt oder nur aufgesetzt ist! Zudem nehme ich übel, wenn man mir echte Gefühle vorgaukeln, mich damit, ich weiß nicht, - betrügen möchte.
Darf ich Dich zum Schluss noch um Deine persönliche Definition eines spirituellen im Gegensatz zu einem esoterischen Menschen bitten? Es wäre womöglich hilfreich, alte Vorurteile zu überdenken....

EmiliAna

vor 1 Tag

Leseabschnitt 6 ( Kapitel 18 bis 20)
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Es ist unnütz, dass ich mich in diesem sechsten Leseabschnitt frage, ob ich "De Bello Gallico" gründlicher hätte lesen sollen, als wir damals ganze Passagen daraus auswendig lernen mussten - ich habe es nicht getan, denn mit 13 Jahren habe ich mich nicht interessiert für die endlosen Kriege, die Cäsar geführt hat, und auch nicht für Latein. Kriegsschilderungen kann ich noch immer nichts abgewinnen, Latein habe ich dann allerdings später studiert....
Und jedes Schulfach steht und fällt mit dem Lehrer, der es unterrichtet.

Doch so viel erinnere ich noch aus Cäsars Protz-Werk: die Hintergründe für die Schlacht, von der wir hier lesen, stammen daraus. Wie überhaupt "De Bello Gallico" als wichtige Quelle dem Roman zugrunde liegt, liegen muss.
Erstaunlich für mich, vielleicht aber ganz normal für die Zeit, in der die Meduana-Geschichte angesiedelt ist, ist der Feuereifer, mit der die junge Frau in den Kampf gezogen ist, der Wunsch nach Töten, den Davina als Meduana in jenen Szenen verspürt hat. Steckt diese Art von Grausamkeit in uns Menschen? Muss man nur einen Anlass bekommen, um sie freizulassen? Rhetorische Fragen, denn die Antworten liegen auf der Hand. Man muss nur täglich die Zeitung aufschlagen.

Schockierend die Reaktion des Fürsten, nachdem Meduana verletzt wurde. Damit hat sie ihm Unehre gemacht, ihm Schmach zugefügt. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er sie verstoßen. Und das, nachdem sie für so allerhand Böses hatte den Kopf hinhalten müssen.
Ja, eine sehr fremde Kultur, fürwahr! Hart und grausam. Wenn das Sitte und Brauch war, ist das nichts, das ich nachvollziehen könnte. Wäre Meduana getötet worden im Kampf, hätte das dem Fürsten eher zur Ehre gereicht. Und wenn ich hundertmal versuche, das Geschehen vor dem Hintergrund der damaligen Zeit zu sehen, so bleibt es mir doch unverständlich! Und zudem - ein solches Verhalten bringe ich nicht in Einklang mit einem Volk, das andererseits so spirituell ( ich denke, dass das hier passt ) war, so im Einklang mit der Natur und ihren Erscheinungen lebte. Archaisch, alttestamentlich.

Meduana ist dann später gar heimatlos geworden, - diesmal allerdings durch ihr eigenes Fehlverhalten. Das macht mich traurig, denn keinem war mit ihrer neuerlichen Verbannung gedient. Zurück blieben nur unglückliche Menschen.
Spannend, sehr spannend war Meduanas Begegnung mit Diviciacus und mit Cicero höchstpersönlich. Das war vorzüglich geschrieben, gibt viel preis von dem großen Denker, allerdings auch von dem verräterischen Druiden, der später eine ziemlich wichtige Rolle bei der Zerstörung seines eigenen Volkes einnehmen wird.
Und so bleibt es spannend auf der Zeitebene der Fürstentochter, die mir trotz all ihrer Eigenarten am Herzen liegt.

Auf der heutigen Zeitebene ordnet Davina einiges in ihrem Leben. Zuerst beendet sie die Beziehung zu Jan - ob sie mit Marc eine andere führen wird? Dann müsste sie ihr Leben ändern, das sie so liebt. Das unstete, in dem niemand außer ihr Platz hat.
Doch hat sich ihr inneres Leben sowieso schon verändert, sie selbst hat sich durch das Lesen des Pergaments und die darauf folgenden Träume verändert. Dann wird das alte Leben wie eine brüchig gewordene Haut allmählich von ihr abfallen...
Ich stelle nun weder Spekulationen darüber an, was der Besuch bei der Psychotherapeutin in ihr bewirkt haben mag noch kommentiere ich die Rückführung, Dieser Strang ist auch noch nicht zu Ende, geht in den vorletzten Abschnitt hinein.

Doch noch eine kleine Sache am Ende, die mich nicht wenig erheitert hat: als Marc und Davina in ein Restaurant gehen, erfahren wir, dass Marc "aus spirituellen Gründen" Vegetarier ist - doch dann kann er den Moules Marinière nicht widerstehen...
Ja, ja - Wasser predigen und Wein trinken, wie man bei uns Katholen so sagt!
Aber womöglich wurde diese Szene ja auch mit einem ironischen Augenzwinkern geschrieben!?

MajaGruen

vor 8 Stunden

Leseabschnitt 2 (Kapitel 3 bis 6)

Das Buch wird extrem gut recherchiert. Allerdings habe ich immer eher das Gefühl, ich lese eine Reportage als einen Roman. Ich mag Bücher mit Realitäts- / Geschichtsbezug sehr, aber in diesem Fall ist es für meinen Geschmack zu detailliert und vollgestopft mit Orten und Fachbegriffen. Man beschäftigt sich mehr damit, sich die Namen und unzähligen Orte zu merken als sonst etwas. Im Glossar ist zwar sehr viel beschrieben, aber es ist mühsam, immer wieder nachzusehen für Begriffe und Orte, die zum Großteil vermutlich gar keine Relevanz haben.
Die Handlungen und die Umgebung sind nach wie vor sehr gut beschrieben. Den Charakteren fehlt es mir an Tiefe - was auch wieder den Doku-Effekt hervorruft. Ich musste mir teilweise beim Lesen wirklich in Erinnerung rufen, dass ich mich verpflichtet habe, bis zum Schluss zu lesen.
In den letzten Seiten, die ich bis jetzt gelesen habe, kommt etwas "Gefühl" und Spannung in die Story und es fällt mir leichter. Ich hoffe, das setzt sich fort.

buchwoelkchen

vor 6 Stunden

Leseabschnitt 4 (Kapitel 11 bis 13)
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Ich muss auch sagen das mir die Geschichte um Meduana auch besser gefallen hat. Das mit der Esoterik..kann man ja sehen wie man will. ich persönlich glaube da nicht so wirklich dran. Ich werde mal schnell weiterlesen!

EmiliAna

vor 2 Stunden

Leseabschnitt 7 ( Kapitel 21 bis 24)
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So findet Meduana also in Massalia eine neue Heimat - und sie findet Poseidonios, der sich für sie als wahrer Glücksfall herausstellt. Aber auch er wendet sich ihr zu, als er erkennt, dass er da eine ganz und gar ungewöhnliche Frau vor sich hat. Auch er, der Philosph, eine Ausnahmeerscheinung unter den Männern!
Ja, es ist schon unglaublich, was die nun nicht mehr junge Kriegerin sich in ihrem Leben alles erkämpft hat! Ganz unweibliche Dinge für ihre Zeit. Sie hat einen so starken Willen, dass es ihr gelingt, die meisten ihrer Vorhaben tatsächlich auch auszuführen.

Dann kommt ein sehr kriegerisches Kapitel, bei dem ich sehr bald die Orientierung verloren habe in dem Gewirr von Namen, Schlachten, Orten. Wer gehört wohin, wer hat wen verraten und warum? Das sind nur einige der Fragen, die sich mir stellen.
Tja, hätte ich "De Bello Gallico" doch nur mal ordentlich gelesen! Aber ich fürchte, das hätte auch nicht viel genützt, denn für Kriege, Eroberungen, Strategien etc. fehlt mir der Sinn.

Wie auch immer, die alten Druiden-Prophezeiungen haben sich erfüllt, soweit ich das sehen kann, und wenn ich mich aus früheren Kapiteln recht erinnere. Schwierig war die Erinnerung an sich, denn die Keltenzeit in dem Roman begann ja recht abrupt: plötzlich war man mitten drin im Geschehen und wurde mit Namen und Geschehnissen geradezu überhäuft. Am Ende dieses vorletzten Abschnitts jedenfalls war ganz Gallien in römischer Hand ( wenn man mal von dem kleinen gallischen Dorf hoch oben im Norden mit den unbeugsamen, bärenstarken Chaoten absieht....), die meisten Keltenfürsten sind tot, der Ekel-Römer Titurius, ein besonders übles Exemplar seiner Gattung, auch.

Doch ist die Geschichte ja noch nicht zu Ende. Meduana hat das Pergament beschrieben und in der Amphore aufbewahrt. Das heißt, die bekannten Ereignisse, die sie aufgeschrieben hat, sind zu Ende. Was weiter passiert, wird wohl Davina wieder auf den Plan bringen, die durch ihre Träume die der Nachwelt hinterlassenen Worte mit Leben gefüllt hat. Noch habe ich keine Ahnung, wie der Kontakt wieder hergestellt wird, da Davina immer nur das bereits Gelesene weitergeträumt hat. Wo sind jetzt Anhaltspunkte, Auslöser? Möglicherweise die Isis-Statue? Das muss sich ja in den nicht mehr allzu vielen Seiten, die vom Roman noch verbleiben auflösen.
Interessant ist, dass nicht nur Davina in Meduanas Welt hineingehen kann, sondern dass das auch umgekehrt der Fall ist! Da kommt mir wieder das Wurmloch in den Sinn, von dessen Existenz zumindest Stephen Hawking fest überzeugt war....

Zu dem Handlungsstrang auf der Ebene der Gegenwart möchte ich nicht viel sagen. Ich habe über Davinas Aufwachen nach der Rückführung gelesen; ebenso habe ich die Erläuterungen der Psychotherapeutin zur Kenntnis genommen - und glaube kaum, dass ich sie verstanden habe. Bemüht habe ich mich. Wie die Träume denn tatsächlich zustande gekommen sind, verstehen die Beteiligten anscheinend - ich verstehe es nicht.
Ich bemühe mich wirklich, mit aufnahmebereitem Kopf und mit dem Gefühl auch an diese Passagen heranzugehen, dennoch kann ich das, was ich lese, nicht in mich aufnehmen. Ich sehe Worte, aber keinen Sinn dahinter.

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