Katja Hirschel Der Henker von Bad Berging

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Inhaltsangabe zu „Der Henker von Bad Berging“ von Katja Hirschel

„Enthaupteter im Hafen – Polizei tappt im Dunklen – Brutaler Mord - Sind unsere Rentner in Gefahr? – Container des Grauens“ Das sind die Schlagzeilen, die Deutschland erschüttern. In Hamburg und kurz darauf in München werden abgetrennte Köpfe gefunden. Die Augen sind ausgestochen, vom restlichen Körper fehlt jede Spur. Es handelt sich ganz klar um die Handschrift eines Serienkillers! Sofort macht sich ein Spezialteam unter der Führung von Super-Profiler Jens Kessler an die Ermittlungen. Zusammen mit seiner Partnerin Rita Hubschmied führt ihn sein Weg direkt in die bayerische Landeshauptstadt. Während aber die ganze Republik in Aufruhr ist, geht in Bad Berging alles seinen gewohnt gemütlichen Gang. Das einzige Verbrechen, das hier zu lösen gilt, ist das rätselhafte Verschwinden einiger Haustiere. Hauptkommissar Gerhard Maus und seine Leute ahnen natürlich nicht, dass die pechschwarzen Wolken bereits über ihrem idyllischen Örtchen schweben. Als im heimischen Wildpark plötzlich Leichenteile gefunden werden und der Henker somit sein jüngstes Opfer präsentiert, wird klar, dass sich die blutige Spur direkt nach Bad Berging zieht. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und Kommissar Maus bekommt Unterstützung von Kesslers Sondereinheit. Unweigerlich prallen zwei Welten aufeinander: High-Tech-Profiling versus traditionelle Polizeiarbeit – kriminalistische Tiefenpsychologie versus gesunde Menschenkenntnis. Eine explosive Mischung also, die unweigerlich zu einem überraschenden Schluss führen muss. ________________________________ So viel kann noch verraten werden: Es gibt vier Opfer, einigen Herzschmerz, eine Grippewelle, zwei geplagte Mütter, sportliche Herausforderungen, engagierte Hunde- und Katzenbesitzerinnen, italienische Cousins, Geschwisterrivalität und -liebe, drei bekennende Raucher, zwei Stroh- und einen echten Witwer, Western-Fans, einen Englischkurs, liebenswerte Tiere und die Hoffnung auf ein glückliches Ende.

Leider konnte mich weder die Geschichte noch die Charaktere überzeugen.

— Anneja
Anneja

bayrische Komödie trifft auf Krimi, rasante Szenenwechsel auf Protagonisten, die gefallen oder anecken....gelungene Mischung

— vielleser18
vielleser18

Ein bisschen Krimi, ein bisschen Thriller, ein bisschen Komödie

— Bibliomarie
Bibliomarie

Spannnender und zugleich witziger Krimi

— Vampir989
Vampir989

Euch erwartet eine spritzig, urkomische, dennoch spannungsvolle Jagd nach einem Serienkiller quer durch Bad Berging!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein humorvoller, bayrisch Regionalkrimi, dem aber etwas die Spannung fehlte und der zu oft und zu schnell die Szenen wechselte.

— claudi-1963
claudi-1963

Ein durchaus humorvoller Krimi, der mich persönlich nicht vollends überzeugt hat.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Hat mir Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen

— Ladybella911
Ladybella911

Absolut genial, voller Spannung und doch mit so viel Charme und Witz! 👍

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Regionalkrimi aus Bayern, der mich gut unterhalten hat!

— vronika22
vronika22

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Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.

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  • Bad Bergings Kopfmörder

    Der Henker von Bad Berging
    Anneja

    Anneja

    16. March 2017 um 15:12

    Vorab muss ich sagen das ich den ersten Teil von Kommissar Maus nicht gelesen habe. Dies ist anscheinend auch nicht nötig da ich auch ohne Vorabwissen sehr gut in die Geschichte kam.Deutschland ist geschockt, in verschiedenen Städten werden Köpfe gefunden, die an ihren Fundorten perfekt in Szene gesetzt wurden. Um den Fall zu lösen werden Jens Kessler und Rita Hubschmied angefordert, da diese bestens für diesen Fall ausgebildet sind. Sie erwartet ein Wettrennen durch verschiedene Städte und bringt Rita am Ende sogar in ihre Heimatstadt. Können sie dort den Täter finden?Der Hauptcharakter im Buch ist eigentlich Kommissar Maus aus Bad Berging, der aber durch die beiden Ermittler dermaßen in den Hintergrund gestellt wird, das man sich teils fragt wieso er überhaupt intigriert wurde.Das in Bad Berging nicht gerade viel los ist merkt man sofort, denn Kommissar Maus und seine Untersetzten können ihre Tage stets ruhig und harmonisch beginnen. Von Ermittlungen oder allgemeinen Tätigkeiten ist kaum etwas zu erlesen. Die Hauptarbeit bestand aus Tratschen, an eine Suche der vermissten Haustiere war nicht zu denken. Obwohl gerade die sehr spannend hätte sein können.Das schlimmste am Buch waren aber der Ermittler Jens Kessler, der mit seiner Arroganz und Wichtigtuerei einen einfach nur den letzten Nerv raubte. Der Star aus Amerika macht keinen Finger krumm und schiebt seine Arbeit gerne der Kollegin Hubschmied zu. Die machte natürlich die Arbeit, aber auch nur um selbst im Vordergrund stehen zu können, denn sie sehnt sich nach Anerkennung. Für mich hätte man diese beiden Charaktere gerne aus dem Buch weg lassen können.Der Schreibstil war sehr angenehm und ließ sich durchweg sehr gut lesen. Die Übersetzung der mit Dialekt gesprochenen Sätze war sehr hilfreich, da man manche Worte einfach nicht zuordnen konnte. Etwas störte mich der dauerhafte Wechsel der Ortschaften. Diese waren zu häufig und man fand sich schnell nicht mehr zurecht. Auch das Ende konnte nicht gerade punkten. Denn gerade da wurde es so dermaßen verwirrend das ich nicht mehr wusste welcher Charakter jetzt wo steht oder wo er her kam. Für mich hatte dieser Krimi viel zu viele Nebenstränge die das Hauptgeschehen komplett untermalten. Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, da diese Handlungen begangen die ich zu unglaubwürdig empfand und nicht wirklich bei der Sache schienen.Sehr schade.

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  • Regionalkrimi mit viel Humor, bayrischen Dialekt und liebevoll gezeichneten Charakteren

    Der Henker von Bad Berging
    SteffiR30

    SteffiR30

    02. March 2017 um 12:27

    Inhalt:Enthaupteter im Hafen – Polizei tappt im Dunklen – Brutaler Mord - Sind unsere Rentner in Gefahr? – Container des Grauens“ Das sind die Schlagzeilen, die Deutschland erschüttern. In Hamburg und kurz darauf in München werden abgetrennte Köpfe gefunden. Die Augen sind ausgestochen, vom restlichen Körper fehlt jede Spur. Es handelt sich ganz klar um die Handschrift eines Serienkillers! Sofort macht sich ein Spezialteam unter der Führung von Super-Profiler Jens Kessler an die Ermittlungen. Zusammen mit seiner Partnerin Rita Hubschmied führt ihn sein Weg direkt in die bayerische Landeshauptstadt. Während aber die ganze Republik in Aufruhr ist, geht in Bad Berging alles seinen gewohnt gemütlichen Gang. Das einzige Verbrechen, das hier zu lösen gilt, ist das rätselhafte Verschwinden einiger Haustiere. Hauptkommissar Gerhard Maus und seine Leute ahnen natürlich nicht, dass die pechschwarzen Wolken bereits über ihrem idyllischen Örtchen schweben. Als im heimischen Wildpark plötzlich Leichenteile gefunden werden und der Henker somit sein jüngstes Opfer präsentiert, wird klar, dass sich die blutige Spur direkt nach Bad Berging zieht. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und Kommissar Maus bekommt Unterstützung von Kesslers Sondereinheit. Unweigerlich prallen zwei Welten aufeinander: High-Tech-Profiling versus traditionelle Polizeiarbeit – kriminalistische Tiefenpsychologie versus gesunde Menschenkenntnis. Eine explosive Mischung also, die unweigerlich zu einem überraschenden Schluss führen muss. Meine Meinung:Gleich zu Beginn steht Jens Kessler vor einem grausigen Leichenfund in Hamburg, der überraschende Ähnlichkeit mit den Taten des Serienkiller Harry Raven hat, mit dem Kessler schon zu tun hatte. Kurz darauf wird in München ein weiterer abgetrennter Kopf gefunden. In Bad Berging geht es unterdessen gelassen und ruhig zu. Kommissar Maus hat zu Beginn lediglich mit verschwundenen Haustieren und deren verzweifelten Besitzerinnen zu kämpfen. Doch plötzlich tauchen dort Leichenteile auf, die zu den abgetrennten Köpfen passen und schon ist die bayrische Idylle dahin. Das Spezialteam rund um Jens Kessler wird herbeigerufen, um das Team um Kommissar Maus zu unterstützen. Klar bleiben die Probleme nicht aus, wenn die kühlen Kollegen aus dem hohen Norden auf die gemütlichen bayrischen Kollegen stoßen. Auch die eine oder andere sprachliche Barriere war einfach nur köstlich.Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, durch die gesamte Handlungen ziehen sich humorigen Szenen, die das Ganze etwas auflockern. An vielen Stellen habe ich herzhaft gelacht, obwohl es ein Kriminalroman ist. Humor und Spannung werden toll miteinander verknüpft. Dazu rückt die spannende Tätersuche immer wieder etwas in den Hintergrund durch zahlreiche Perspektivwechsel kommt aber keine Langeweile auf und das Tempo wird wieder angeheizt. Prinzipiell gefallen mir die schnellen Wechsel, im Lauf der Geschichte nehmen diese aber extrem zu und der Leser muss sich doch sehr konzentrieren, um den Überblick nicht zu verlieren. Es sind sehr viele (Neben-) Charaktere, Nebenschauplätze und Nebenhandlungen zu sortieren. Hier wäre weniger definitiv mehr. Ganz am Ende findet man zwar einen Spickzettel, auf dem diverse Personen vermerkt sind, mir war aber das Blättern immer zu umständlich. Katja Hirschel legt geschickt Fährten und führt den Leser immer wieder aufs Glatteis. Das Mitraten hat mir gut gefallen. Das Finale ist rasant und birgt einige Überraschungen.  Alle Charaktere, auch die Nebendarsteller, sind sehr detailliert & originell dargestellt und wurden mit viel Liebe zum Leben erweckt. Diese humorigen, teilweise skurrilen Protagonisten machen für mich dieses Buch aus. Toll fand ich Kommissar Maus, von dem ich gerne noch ein bisschen mehr gelesen hätte. Wie sein komplettes Team war er mir sehr sympathisch. Jens Kessler dagegen ist ein schwieriger Charakter, seine herrische, überhebliche Art mochte ich genauso wenig wie seine übereifrige Kollegin Rita Hubschmied, die ständig im Mittelpunkt stehen will. Ebenso gefällt mir der tolle bayrische Dialekt, der sich durch das ganze Buch zieht. Für Leser mit Schwierigkeiten beim Verständnis ist am Ende der Seite eine Fußnote mit der Übersetzung ins Hochdeutsche eingefügt.Der Henker von Bad Berging war mein erstes Buch von Katja Hirschel, aber sicher nicht mein letztes. Fazit: Ein spannender Regionalkrimi mit viel Humor, der sich durch seine liebevoll gezeichneten Charaktere und den bayrischen Dialekt auszeichnet. Auch wenn viele Perspektivwechsel recht verwirrend sind, hat mir das Buch viel Lesevergnügen bereitet und erhält deshalb 4 Sterne.  

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  • Wütet ein Serienmörder im beschaulichen Bayern

    Der Henker von Bad Berging
    Booky-72

    Booky-72

    24. January 2017 um 11:12

    Ich kannte im Vorfeld die Autorin noch nicht, bin aber angenehm überrascht. Gleich zu Beginn ein grausiger Leichenfund in Hamburg, geht also schon mal gut los. Dann der Sprung an den eigentlichen Handlungsort Bad Berging und Jens Kessler wird herbeigerufen, um das Team um Kommissar Maus zu unterstützen, denn nun gibt es hier Hinweise auf den Serienkiller Harry Raven, mit dem Kessler schon zu tun hatte. Dieser Fall wird doch dann noch sehr verzwickt. Viele Überraschungen hält er bereit und so ist auch die Auflösung schier unglaublich. Die Charaktere sind durchweg sympathisch, auch mit Kessler konnte ich mich im Laufe des Falles anfreunden. Dass die Kapitel so unterschiedlich eingeteilt sind und manches Mal nach nur einer kurzen Info sofort in den anderen Handlungsort springen, hätte für mich nicht so minutiös sein müssen. Dialekt wurde übersetzt, aber ich persönlich kam auch gut klar und habe die Stellen immer besser lesen können. Was den Schreibstil besonders macht, sind die humorigen Szenen, die sich durch die gesamte Handlung ziehen und das Ganze etwas auflockern. Gute Weiterempfehlung für Buch und Autorin von mir.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    07. January 2017 um 17:53
  • Heiter bis wolkig...Krimikomödie zum Mitraten und Schmunzeln

    Der Henker von Bad Berging
    vielleser18

    vielleser18

    02. December 2016 um 09:13

    Gleich vornweg: das ist ein Krimi der ganz anderen Art ! Es ist auf jeden Fall einer, bei dem man Humor haben muss, denn es ist auch eine Komödie, eine Mischung aus schwarzer Sartire, manchmal skurilen Protagonisten und herrlichem (bayrischem Dialekt (für ungeübte mit Übersetzung), aber dennoch gibt es auch einem unheimlich grausligem Fall.... Zum Inhalt: Bad Berging ist eine Kleinstadt in Bayern (die es leider nur im Buch gibt), die unversehens in den Mittelpunkt einer norddeutschen Spezialeinheit rückt, denn hier scheinen die Fäden einer grausamen neuen Mordserie zusammen zu laufen. Zwei Opfer hat es schon gegeben, doch da es unheimlich offensichtliche Parallelen zu dem amerikanischen Serienkiller Harry Raven gibt, wird es wohl nicht bei den beiden bleiben. Der Mörder spielt mit der Polizei, trappiert die Köpfe der Opfer, der Rumpf fehlt... Jens Kessler, Star-Profiler und seine neue berufliche Partnerin Rita Hubschmid sind kein eingespieltes Team, hier wird noch gehackt und gestochen, verbal....werden sie sich abstimmen und miteinander den Fall lösen können ? In Bad Berging trifft der Leser auf Kommissar Maus und seine Kollegen, diese sind manchen schon von Katja HIrschels erstem Band "Der Semmelkönig" bekannt. Diese werden vom Profi-Team regelrecht überrollt. Werden sie sich behaupten können ? (...im Fall der Enthauptungen....-))). Es gibt noch weitere Schauplätze, entschwundene Hunde und aufgeregte Damen, eine atemberaubende Englischlehrerin und ihre Abendkursklasse, bei denen sehr viele ein Auge auf sie geworfen haben, aber auch ein Baron, der nicht nur auf Wildjagd geht, sondern auch ein Auge auf die Lehrerin geworfen hat. Man braucht etwas, um in diese rasante Geschichte hinein zu finden. Die Wechsel sind atemberaubend, es erzeugt eine gehörige Dynamik, in die man sich erst einmal einfinden muss. Nebenhandlungen, Nebeninformationen, Nebendarsteller, alles muss für den Leser erst einmal sortiert werden. Helfen tut ein Personenregister im Anhang. Dennoch haben mir die schnellen Wechsel gefallen, so bleibt es spannend. Doch dieser Krimi legt nicht nur Wert auf Spannung, sondern auf die humorigen, schrulligen, skurilen, überdrehten Protagonisten. Ebenso auf die verbalen Auseinandersetzungen im bayrischen Dialekt. Für Leser mit Schwierigkeiten beim Verständnis ist jedesmal eine Fußnote mit der Übersetzung ins Hochdeutsche eingefügt, aber ich denke, die meisten werden, wie ich, diese nicht benötigen. Katja HIrschel legt Fährten, führt auch den Leser aufs Glatteis und man sollte der Handlung bis zum Schluß genau folgen, dann hat man auch "die letzte Nuss geknackt" (hier zitiere ich mal die Autorin). MIr hat das Mitraten gefallen, die Wendungen, die Auflösung, aber auch den Showdown gegen Ende des Romans. Fazit: Wer gerne überaus humorvolle Krimikomödien liest, wer schwarzen Humor, Dialekt mag und dennoch blutigen Spuren nachjagen möchte, dem kann ich die Krimikömödien von Katja HIrschel ans Herz legen.

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  • Leserunde zu "Der Henker von Bad Berging" von Katja Hirschel

    Der Henker von Bad Berging
    KatjaHirschel

    KatjaHirschel

      Es ist wieder soweit! Kommissar Maus kommt mit einem neuen Fall zurück und braucht schnellstmöglich tatkräftige Unterstützung. Aber OBACHT – im zweiten Teil werden Köpfe rollen!   Die Schlagzeilen dieser Tage lauten nicht umsonst:   „Enthaupteter im Hafen – Polizei tappt im Dunklen – Brutaler Mord – Container des Grauens – Sind unsere Rentner in Gefahr?“   Hiermit werden alle Hobby-Miss-Marples, Vollzeit-Columbos, Profi-Holmese oder Watsons, Wochenend-Jerry-Cottons, Teilzeit-Lord-Peter-Wimseys, Feierabend-Emma-Peels inklusive der drei??? sowie jeder, der nicht zu allzu zart besaitet ist, aufgerufen, bei der Suche nach einem „Serienmörder vom Feinsten“ mitzuhelfen.   Voraussetzung ist, dass man starke Nerven hat, gerne und viel lacht, Dialekte (keine Sorge, es gibt Fußnoten mit der Übersetzung), Tiere und skurrile Charaktere liebt. Ein Vorteil - aber kein MUSS - wäre, wenn man schon den ersten Band „Der Semmelkönig“ kennt, denn es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten. D.h. „alte Häsinnen und Hasen“ aber auch „Frischlinge“ (man beachte das Cover) sind herzlich willkommen.   Wer sich also jetzt angesprochen fühlt und die grauen Herbsttage mit einem ungewöhnlichen Krimi kurzweilig verbringen möchte, der bewirbt sich gaaaanz schnell für die 15 wirklich dicken Bücher und mit ein bisschen Glück, kann sie oder er am 06.11. als neuer Mitarbeiter in der SOKO „Kopflos“ begrüßt werden.   Für ganz Ausgefuchste, die nicht unvorbereitet in den Fall reinstolpern möchten, empfehle ich einen investigativen Blick auf die Leseprobe:   http://www.acabus.de/belletristik_9/spannung_3/krimis_15/der-henker-von-bad-berging_9783862824373.htm     Kommissar Maus, Hannes Petersen, Steffi, Hammer, Sedelmayer, Krautschneider, Dr. Frank, Jens Kessler und Rita Hubschmied freuen sich jetzt schon auf euch.  

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    • 347
  • Mundartkrimi mit Schmunzelgarantie

    Der Henker von Bad Berging
    Antek

    Antek

    30. November 2016 um 17:01

    Dies ist nach „Der Semmelkönig“, bereits der zweite Krimi aus Bayern von Autorin Katja Hirschel. Für mich war es der erste und da ich Dialekt liebe, den man hier reichlich findet, hatte ich viel Lesespaß. Jens Kessler, der sich in den USA als erfolgreicher Profiler einen Namen gemacht hat, wird in Hamburg zu einem grausamen Leichenfund gerufen. Gemeinsam mit seiner Kollegin Rita Hubschmied steht er vor einem abgetrennten Kopf, dem die Augen ausgestochen wurden. Sofort erinnern sich beide an den Princetown Mörder, der aber vor Jahren erfolgreich verhaftet wurde und sicher einsitzt. Ist die Vorgehensweise zufällig dieselbe, oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter? An einen Zufall will aber niemand mehr glauben, als in München am Bismark-Denkmal ein ebensolcher abgetrennter Kopf auftaucht, hier ist eindeutig ein Serienkiller unterwegs. Hamburg, München, was hat das mit dem fiktiven Ort Bad Berging zu tun? Hat der Täter etwa den riesigen Forst in dem bayrischen Örtchen zum Entsorgen der übrigen Leichenteile für sich entdeckt? So bleibt Kommissar Maus und seiner Truppe vor Ort nichts anderes übrig, statt vermisster Haustiere, plötzlich einen Mörder zu suchen. Wäre das nicht schon genug, bekommen sie auch noch Unterstützung von Kessler und seinem Team. Das bedeutet Nordisches High-Tech- Profiling versus echt bayrische, traditionelle Polizeiarbeit, die knapp 500 Seiten bedarf, bis man sagen kann “Des Schlimmst´homma hinta uns!“ Der Krimi geht sofort mit dem wirklich ganz grausigen Leichenfund extrem spannend los und ich war sofort am Rätseln. In Bad Berging geht es derweil gelassen und ruhig zu, das zeigt die Autorin auch mehr als deutlich. Da läuft das Leben nach seinem eigenen Takt und zahlreiche Szenen erzählen davon. Ganz klar, dass dazu die spannende Tätersuche immer wieder etwas in den Hintergrund rückt. Damit diese aber nicht auf Eis liegt und das Tempo wieder so richtig angeheizt wird, verwendet Katja Hirschel zahlreiche Perspektivwechsel, was mir grundsätzlich sehr gut gefällt. Hier musste ich mich beim Lesen aber schon extrem konzentrieren, sonst hätte ich den Überblick sicher verloren. Was aber weniger an einem höchst komplexen Fall liegt, sondern daran, dass es zu den teilweise nur wenige Zeilen langen wechselnden Szenen auch für mich viele Charaktere gibt. Hier wäre mir bei beidem etwas weniger sehr lieb gewesen. Das Finale ist rasant und birgt einige Überraschungen.   Der Schreibstil der Autorin liest sich an sich locker, leicht und richtig begeistert bin ich davon, dass man viel lachen kann. Ich liebe Dialekt und das zeichnet diesen Krimi für mich aus. Die Autorin lässt ihre Charaktere gern in O-Ton zu Wort kommen. Sogar im Englischkurs, darf ein Teilnehmer noch „I am on se Liste“ zur Völkerverständigung beitragen. Ich habe teilweise wirklich Tränen gelacht. Auch die Probleme, die sich nicht nur aus dem Zusammentreffen  von kühler Art aus dem Norden und den gemütlichen Bayern zwangsläufig ergeben, sondern auch die eine oder andere sprachliche Barriere fand ich einfach nur köstlich. Dass es für den Leser keinerlei solche Verständnisprobleme gibt, dafür sorgt die Autorin mit Fußnoten, die alle Passagen ins Hochdeutsche übersetzen. Ich hätte die allermeisten nicht gebraucht, toll fand ich aber, dass sie direkt am Seitenende zu finden sind und man deshalb bei Bedarf nicht ständig blättern muss. Ganz am Ende findet man einen Spickzettel, der einem mit den diversen Personen hilft. Gerade ich als Neueinsteiger, der zusätzlich noch mit einem äußerst schlechten Namensgedächtnis ausgestattet ist, war darum sehr froh. Richtig witzig fand ich Kommissar Maus, von dem ich gerne noch ein bisschen mehr gelesen hätte. Aber er gehört zur Stammbesetzung und sicher bringt er mich mit dem ersten Teil und den noch  folgenden, die ich bestimmt lesen werde, noch weiter zum Lachen. Sehr sympathisch fand ich aus seinem Team Steffi Vogler. Die alleinerziehende Mama mit ihren Sorgen ist richtig authentisch dargestellt. Jens Kessler ist ein schwieriger Charakter, mit dem eine Zusammenarbeit sicher nicht einfach ist. Seine herrische, barsche Art konnte ich immer mehr nachvollziehen, aber längst nicht gutheißen. Aber Rita Hubschmied, die mit ihrem Vorpreschen natürlich gar nicht in Kesslers Konzept passt, lässt sich nicht entmutigen. Mehr als zahlreiche Nebendarsteller sind liebevoll und originell dargestellt, bei Hübner, dem Nachbarn von Kommissar Maus angefangen, über Kathy, die begehrte Englischlehrerin, bis hin zu den einzelnen Minirollen, wie die der hysterischen Hundehalterin, die ihren Chihuahua vermisst. Die Autorin muss so ein solcher Tierfreund wie ich sein, und ich habe mich sehr über die diversen tierischen Mitspieler gefreut.   Alles in allem ein  Krimi, der sich für mich durch seine zahlreichen Passagen in Dialekt auszeichnet, sich ab und an etwas auf Kosten der Spannung anderen Dingen zuwendet und mit knapp 500 Seiten daher auch Durchhaltevermögen verlangt. Aber für alle Liebhaber von Mundart, die gerne lachen, ist „Der Henker von Bad Berging“ sicher eine Empfehlung wert und bekommt von mir deshalb noch vier Sterne.

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  • Noch ein Krimi aus Bayern

    Der Henker von Bad Berging
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    29. November 2016 um 10:42

    „Noch ein Krimi aus Bayern“ diesen selbstironischen Satz setzt die Autorin schon auf dem Cover ihres neuen Buches als Motto voran. Damit wird der Titel auch schon charakterisiert: mehr Komödie, oder Groteske als Kriminalroman. Ein Kopf mit ausgestochenen Augen wird in Hamburg gefunden. Die Vorgehensweise erinnert an einen Serienmörder in den USA, der aber schon seit Jahren einsitzt. Kurz darauf wird auch im idyllischen Bad Berging in Bayern ein weiterer Kopf und dann viele Leichenteile aufgefunden, das bringt sofort den – nach eigener Ansicht – besten Profiler Jens Keller auf den Plan. Schließlich war er es, der damals den amerikanischen Serienmörder zur Strecke brachte.Jens Keller und seine Assistentin/Konkurrentin Rita arbeiten nun mit erheblicher Arroganz mit oder eher gegen die bodenständigen Polizisten aus Bayern und Hamburg. Das gibt schon genügend Potential für kuriose Szenen, Dialekte, ob norddeutsch, bayerisch oder hessisch kommen zum Einsatz. Die Handlung ist rasant, die Handlungsorte und –stränge wechseln sehr schnell. Ganz geschickt wird damit das Tempo hochgehalten und die Autorin stellt Handlungsort, Datum und Zeit wie in einem Protokoll vor die kurzen Abschnitte. Allerdings wirkte das auf mich auch öfters konfus und beeinträchtigt mein Lesevergnügen . Die Vielzahl der Personen könnte man nicht im Kopf behalten, wäre nicht ein wirklich nützliches Personenregister mit angefügt. Mir hätten weniger ausufernde Nebenhandlungen besser gefallen, so fand ich diesen Roman etwas aufgebläht und mir ging immer wieder die Spannung oder auch der Witz verloren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich dieses Mal nicht recht wusste, ist es jetzt eine Komödie, ein Thriller oder ein Regionalkrimi. Alle Zutaten zusammen ergaben keine homogene Mischung. Trotzdem hatte ich immer wieder Spaß an einzelnen genialen Einfällen und dem Sprachwitz der Autorin. Meine Lesegeduld wurde dann auch mit einer interessanten Auflösung belohnt, bei der allerdings viele Zufälle eine Rolle spielten.

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  • Spannender und zugleich witziger Krimi

    Der Henker von Bad Berging
    Vampir989

    Vampir989

    27. November 2016 um 06:46

    Dies ist der zweite Krimi von Kommissar Maus.Man kann das Buch aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgägers lesen.In Hamburf werden abgetrennte Köpfe mit asgestochenen Augen gefunden.Das Spezialteam Kessler macht sich sofort an die Ermittlungen und allen wird klar das es sich um einen Serienkiller handeln muss.Doch plötzlich tauchen im idylischen bayrischen Bad Berging im Wildpark Leichenteile auf und für Kommissar Maus beginnt nun eine Jagd nach dem Mörder.Aber er bekommt Ünterstützung vom Spezialteam Kessler.Zwei unterschiedliche Teams müssen nn zusammen arbeiten und den Mörder finden.Haben die abgetrennten Köpfe etwas mit den Leichenteilen zu tun? Eine spannende Suche beginnt.Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man kommt mit dem Lesen gut voran.Nennenswert ist hier das man viel mit bayerischer Mundart gearbeitet hat.Es wird aber gleich mit Fussnoten ins Hochdeutsch übersetzt.Dies ist mal etwas anderes als bei anderen Büchern und macht es daher sehr lesenswert.Die Protogonisten werden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir bildlich gut vorstellen.Jeder hat seinen eigenen Charakter und ist in seinem Wesen anders .Viele Szenen werden detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei und habe mitgefiebert und mitgerätselt.Die Autorin vesteht es Spannung und Humor miteinander zu verbinden.Ich habe mich an vielen Stellen köstlich amüsiert obwohl es ein Kriminalroman ist.Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Das Cover finde ich auch sehr schön gewählt und passend zum Buchtitel und der Geschichte.Mir hat das Lesen dieses Buches viel Freude bereitet und ich kann es jedem Krimiliebhaber nur wärmstens empfehlen.

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    • 2
  • pure Unterhaltung

    Der Henker von Bad Berging
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2016 um 19:46

    Ich bin sehr gut ins Buch reingekommen, der Schreibstil ist leicht und angenehm. Alles bayrische ist mit Fußnoten für den Nichtbayer verständlich übersetzt. Aber glaubt mir, einmal drin in der Geschichte benötigt ihr die Fußnoten dann gar nicht mehr, weil euch das Bayrisch schon ins Blut übergegangen ist ;)Wunderbar beschriebene Charaktere begleiten euch durch die Ermittlungen, jeder mit ganz eigenen Ecken und Kanten. Es macht Spaß sie zu begleiten, ihre Eigenheiten und Marotten dann schon ganz gut einschätzen zu können. Was habe ich an manchen Stellen gelacht!Aber auch die "ernstere" Seite kommt nicht zu kurz. Wir erfahren viel auch über Kesslers Vergangenheit und warum ihn dieser Fall so stark mit nimmt. Ungeheuerlich, welche Grausamkeit auch der Killer an den Tag legte! Und diesen Leichenfund im Wäldchen möchte ich mir lieber nicht bildlich vorstellen!Einfach eine rundum gelungene Mischung aus Spannung und Humor!Wie schon im Klappentext vermerkt verfolgen wir zwei Seiten bei den Ermittlungen. Einmal die bayrischen Polzisten um Hauptkommissar Maus und auf der anderen Seite das Team um Profiler Jens Kessler.Jedes Team ermittelt auf seine Weise und kommt so an neue Spuren und dem Täter immer näher.Ich hatte zwischendrin schon einen Verdacht, lag damit aber leicht daneben. Es bleibt spannend bis zum Ende. Und auch wenn man denkt, so das war also der/ die Täter/in, so lässt die letzte Seite das Ruder doch noch mal rumreißen und einige Fragen offen.Ich möchte euch nicht spoilern, deshalb gehe ich darauf natürlich nicht näher ein. Aber es hat mich neugierig gemacht, diese Verbindung die so viel Spielraum für weitere Ereignisse legen könnte! Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird! 

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  • Nun ist's aus mit der Beschaulichkeit ...

    Der Henker von Bad Berging
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    24. November 2016 um 15:57

    Dieses Buch ist der zweite Krimi rund um Kommissar Gerhard Maus. Der Schauplatz Bad Berging ist ein fiktiver Ort in Bayern, beschaulich und idyllisch gelegen, mit Schloss und einem ausgedehnten Forst.Worum geht’s?Sowohl in Hamburg als auch kurz danach in München werden abgetrennte Köpfe gefunden. Grausames Detail: der oder die Täter haben den Opfern die Augen ausgestochen. Da der Tathergang immer derselbe ist, geht die Polizei von einem Serienkiller aus. Mit der Beschaulichkeit in Bad Berging ist es bald vorbei, als hierorts die fehlenden Leichenteile im Wildpark gefunden werden. Die Vermutung liegt nahe, dass der Serienkiller sich der Überreste seiner Opfer entledigen wollte. Zu dem „Ermittlungsteam Süd“ rund um Kommissar Maus gesellt sich nun das „Ermittlungsteam Nord". An dessen Spitze steht der hochgejubelte Profiler Jens Kessler und seine Partnerin Rita Hubschmied, die wie von „oben“ gewünscht, Maus’ Truppe beraten sollen. Kessler sieht im Team Süd nur Amateure, die sich „um Diebstähle und die verschwundenen Haustiere kümmern, aber sich ansonsten am besten aus seiner Ermittlungstätigkeit heraushalten sollten“. Die Rivalität der beiden Ermittlerteams kommt durch die unterschiedlichen Dialekte gut zur Geltung. Sprachliche Missverständnisse sind inkludiert und durchaus gewollt. Sie geben dem Krimi eine nette humoristische Note.Wer wird das Rennen um die Ergreifung des oder der Täter machen? Team Nord um Jens Kessler oder doch Team Süd mit Gerhard Maus?Schreibstil/Spannung:Der Schreibstil der Autorin gefällt durch die Verwendung der Bayerischen Mundart. Sie hat den „Leuten auf’s Maul geschaut“. Aber keine Bange, die Übersetzung wird mit Fußnoten gleich mitgeliefert.Katja Hirschel verwendet einen recht ungewöhnlichen Aufbau. Um die Dramatik und Geichzeitigkeit der vielen Handlungsstränge zu symbolisieren, verwendet sie extra kurze stakkato-artige Kapitel, die immer mit Datum und Uhrzeit sowie dem Ort des aktuellen Geschehens versehen sind. Manche dieser Szenen sind nur wenige Zeilen lang. Das ist für einige Leser – so auch für mich – gewöhnungsbedürftig. Der abrupte Wechsel zwischen den Handlungen/Personen/Orten verlangt den Lesern exaktes Dabeibleiben ab.Manchmal driftet der Krimi in Nebenhandlungen ab, was aber u.a. mit dem schwierigen Charakter von Jens Kessler und den unterschiedlichen Handlungssträngen erklärbar ist. Während Kessler auf „high-tech-Profiling“ setzt, probiert es Gerhard Maus mit dem gesunden Menschen- und Hausverstand. Die Aufklärung ist für mich ein wenig überraschend, weil ich diverse andere Verdächtige eher im Visier hatte.Charaktere:Richtig warm bin ich mit keinem der Protagonisten geworden.Kommissar Maus war mir zu wenig präsent. Allerdings habe ich mit ihm herzlich lachen können.Profiler Jens Kessler wirkt sehr unsympathisch. Doch nachdem ich seine Geschichte erfahren habe, kann ich für seine Verbissenheit, den Täter zu finden und unschädlich zu machen, Verständnis aufbringen. An seiner ruppigen Art mit den Mitmenschen umzugehen, sollte er noch arbeiten und ev. professionelle Hilfe annehmen.Steffi Vogler macht einen sympathischen, wenn auch ein wenig überforderten, Eindruck. Ihr Ex-Mann zahlt keinen Unterhalt und die Tochter ist in der Pubertät.Die Personengruppe, der die Haustiere abhanden kommt, sowie alle möglichen und unmöglichen Bad Berginger sind fast im Überfluss vorhanden. Da wäre ein bisschen weniger, deutlich mehr gewesen.Fazit:Ein durchaus humorvoller Krimi, der mich persönlich nicht vollends überzeugt hat.

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    • 5
  • Das Monster von Bad Berbing

    Der Henker von Bad Berging
    claudi-1963

    claudi-1963

    24. November 2016 um 10:14

    Die Schlagzeilen Deutschlands sind erschütternd, den in Hamburg und kurz darauf in München werden abgetrennte Köpfe, mit ausgestochenen Augen gefunden. Doch von den restlichen Körpern fehlt jede Spur. Da werden die Vermutungen laut, das ein Serienkiller am Werk ist, deshalb zieht man Jens Kessler, Profiler und ein Meister seines Fachs zu Rate. Zusammen mit Kollegin Rita Hubschmidt und einem Team werden sie nach München beordert, um den Fall näher zu analysieren. Immer mehr Details kommen zu Tage und Jens findet Parallelen zu einem Fall aus den USA. Bei diesem hat er damals seinen Partner und Freund, sowie sein eines Auge verloren. Als dann auch noch Leichenteile im Wildpark von Bad Berging gefunden werden, wird das Team von Kommissar Maus ebenfalls involviert. Die Jagd nach dem Mörder kann beginnen und so treffen bayrisch, menschliche Kriminalarbeit auf nordisch steife Tiefenpsychologie und High-Tech-Profiling. Und so gibt es außer mehreren Toten und verschwundenen Tieren, wieder mal sportliche und gefährliche Herausforderungen für Kommissar Maus und die anderen Ermittler. Meine Meinung: Ein bayrischer Regionalkrimi mit fast 500 Seiten mutet dem Leser viel zu, unter anderem das die Szenen öfters in Sekunden wechseln. Auch Dialekte spielen in Katja Hirschels Krimi eine große Rolle. Doch keine Sorge, die Autorin übersetzt jedes einzelne und fügt sie als Fußnote unten an. Wunderbar auch der Spagat zwischen bayrischem Humor und nordisch steifen Ermittlern. Mit dem Schreibstil der Autorin musste ich mich erst anfreunden, da mir die häufigen Szenenwechsel nicht immer leicht gefallen sind. Und ich musste mich dadurch immer wieder neu orientieren. Auch die Spannung fehlte mir größtenteils, leider war sie nur am Ende massiv präsent. Beim Täter war ich dann doch überrascht und hätte mit dem Ende nicht gerechnet. Auch Fragen blieben zum Schluss offen, wobei ich mir vorstellen könnte das die Autorin, da eine Fortsetzung im Blick hat. Was an Spannung ein bisschen zu wenig war, kam dafür der Humor und die bayrische Art nicht zu kurz. Damit man mit den vielen Namen klar kommt, ist am Buchende ein Personenregister eingefügt. Wer also einen leichten, regionalen Krimi mit einiges an Humor sucht, der ist bei diesem Krimi gut aufgehoben. Auch das Cover mit Bezug zum Roman ist sehr schön gestaltet und passt wunderbar zum ersten Band. Für mich bekommt dieser Krimi gute 3 von 5 Sterne und es bleibt noch Luft nach oben für den nächsten Fall.

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  • Lesenswert und mit einer guten Prise Humor gewürzt

    Der Henker von Bad Berging
    Ladybella911

    Ladybella911

    22. November 2016 um 22:46

    Dieser Krimi von Katja Hirschel, es ist der 2. Fall für Kommissar Maus, macht vor allen Dingen eines: es macht Spaß, ihn zu lesen. Aus dem Klappentext entnommen: „Enthaupteter im Hafen – Polizei tappt im Dunklen – Brutaler Mord - Sind unsere Rentner in Gefahr? – Container des Grauens“ Das sind die Schlagzeilen, die Deutschland erschüttern. In Hamburg und kurz darauf in München werden abgetrennte Köpfe gefunden.......….und die Kommissar Maus und sein Team auf den Plan rufen. Die Taten haben die Handschrift eines in den USA einsitzenden Mörders, gibt es einen Nachahmungstäter? Das Hamburger Ermittlerteam, die Star-Profiler Jens und Rita sorgt dafür, dass wir manchmal die Köpfe schütteln müssen, denn die beiden liefern sich einen heftigen Schlagabtausch.Bei all den verwirrenden Spuren, die Katja Hirschel gekonnt legt und die uns immer wieder auf die falsche Fährte führen, kommt auch der Humor nicht zu kurz, zum Beispiel der köstlich beschriebene Englischkurs, an dem Maus teilnimmt, um sein Englisch wieder auf Vordermann zu bringen.Die Münchner Truppe, die zu Hilfe kommt, weil sich die Mordfälle ähneln, besteht aus einigen sympathischen bayrischen Originalen und bringt Farbe in die ganzen Ermittlungen.Mir hat dieser Krimi mit dem bayerischen Touch gut gefallen, ich liebe Krimis mit viel Lokalkolorit und ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit den Dialekten. Sehr gut finde ich die Fußnoten, damit auch Nichtkundige gut in den Lesefluss kommen.Die Geschichte liest sich angenehm und der Schreibstil ist locker-leicht und flüssig. Da macht das Lesen Spaß. Wichtig ist mir bei solchen Krimis, dass der Humor auch nicht zu kurz kommt. Ich musste des Öfteren schmunzeln, bzw. sogar herzlich lachen. Die Charaktere kamen für mich sehr authentisch rüber und waren bildhaft gezeichnet und ausgearbeitet. Einzig das Ende, welches so absolut nicht vorhersehbar war, hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Fragen, die sich mir aufdrängen, in einem Nachfolgeband geklärt werden. Mein Fazit: Lesenswert

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  • „Der Henker von Bad Berging: Noch ein Krimi aus Bayern“ von Katja Hirschel

    Der Henker von Bad Berging
    nancyhett

    nancyhett

    20. November 2016 um 07:41

    Eine Fortsetzung der Kommissar-Maus-Reihe von der deutschen Autorin Katja Hirschel, erschienen im Oktober 2016 vom Acabus Verlag. Klappentext: „Enthaupteter im Hafen – Polizei tappt im Dunklen – Brutaler Mord - Sind unsere Rentner in Gefahr? – Container des Grauens“Das sind die Schlagzeilen, die Deutschland erschüttern. In Hamburg und kurz darauf in München werden abgetrennte Köpfe gefunden. Die Augen sind ausgestochen, vom restlichen Körper fehlt jede Spur. Es handelt sich ganz klar um die Handschrift eines Serienkillers! Sofort macht sich ein Spezialteam unter der Führung von Super-Profiler Jens Kessler an die Ermittlungen. Zusammen mit seiner Partnerin Rita Hubschmied führt ihn sein Weg direkt in die bayerische Landeshauptstadt.Während aber die ganze Republik in Aufruhr ist, geht in Bad Berging alles seinen gewohnt gemütlichen Gang. Das einzige Verbrechen, das hier zu lösen gilt, ist das rätselhafte Verschwinden einiger Haustiere. Hauptkommissar Gerhard Maus und seine Leute ahnen natürlich nicht, dass die pechschwarzen Wolken bereits über ihrem idyllischen Örtchen schweben. Als im heimischen Wildpark plötzlich Leichenteile gefunden werden und der Henker somit sein jüngstes Opfer präsentiert, wird klar, dass sich die blutige Spur direkt nach Bad Berging zieht.Die Jagd nach dem Mörder beginnt und Kommissar Maus bekommt Unterstützung von Kesslers Sondereinheit. Unweigerlich prallen zwei Welten aufeinander: High-Tech-Profiling versus traditionelle Polizeiarbeit – kriminalistische Tiefenpsychologie versus gesunde Menschenkenntnis. Eine explosive Mischung also, die unweigerlich zu einem überraschenden Schluss führen muss. Meine Meinung: Ein humorvoller Regio-Krimi mit viel Lokalkolorit und typisch bayerischer Mundart, die aber gut mit Fußnoten ins Hochdeutsch übersetzt wurden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen und brachte mich des Öfteren zum Lachen oder Schmunzeln. Die Charaktere waren interessant und gut ausgearbeitet. Auch die Handlung war spannend, mit vielen Wendungen und Überraschungen. Alles in allem, ein spannender Krimi mit einer gelungenen Prise vom Humor. Mein Fazit: Lesenswert!

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  • Unterhaltsamer bayrischer Lokalkrimi

    Der Henker von Bad Berging
    vronika22

    vronika22

    19. November 2016 um 23:01

    Dies ist der zweite Krimi um Kommissar Gerhard Maus aus dem bayrischen Bad Berging.Inhalt:In Hamburg und kurz danach in München werden abgetrennte Köpfe gefunden, bei denen die Augen ausgestochen sind. Es sieht ganz nach einem Serienkiller aus. Als dann auch noch in Bad Berging Leichenteile in einem Wildpark gefunden werden, wird vermutet, dass auch hier dieser Serienkiller tätig war. Zu dem Ermittlungsteam um Kommissar Maus gesellt sich nun noch ein "Ermittlungsteam Nord" mit dem bekannten Profiler Jens Kessler und seiner Partnerin Rita Hubschmied an der Spitze.Meine Meinung:Das Buch ist mit 481 Seiten relativ dick. Es ist in ganz viele kleine Kapitel oder Abschnitte gegliedert. Jedem Abschnitt ist als Überschrift Wochentag, Uhrzeit und Ort vorangestellt. Das ist auch gut, denn die Orte wechseln sehr häufig und so ist es doch etwas leichter den Überblick zu behalten.Es gibt zahlreiche wichtige Personen in diesem Buch. Der Übersichtlichkeit halber gibt es hinten als Anhang einen "Spickzettel", damit man die Personen nachschlagen und besser zuordnen kann. Dies fand ich sehr hilfreich.Es gibt ein "Ermittlungsteam-Nord" mit Jens Kessler und  Rita Hubschmied an der Spitze, sowie das "Ermittlungsteam-Süd" mit Gerhard Maus an der Spitze. Außerdem gibt es wirklich zahlreiche weitere beteiligte Personen. Es handelt sich hier um einen bayrischen Regionalkrimi. Häufig taucht auch Mundart auf. Aber in Fußnoten wird am Ende der Seite alles ins Hochdeutsche übersetzt. Dies ist  gut gelöst, wobei ich das meiste auch ohne die Übersetzung verstanden habe, und somit die meisten Fußnoten gar nicht lesen musste.Der Schreibstil von Katja Hirschel hat mir sehr gut gefallen. Vieles ist  sehr humorvoll und witzig geschrieben. Ich musste immer wieder schmunzeln und lachen und habe mich beim Lesen gut amüsiert.Auch die Handlung war richtig gut und trotz des Humors war der Krimi auch spannend. Man wurde zwischendurch auf falsche Fährten geführt, wenn man meinte, zu wissen wer der Mörder ist. Das Ende war dann nicht vorhersehbar, das fand ich durchaus gut. Allerdings war mir das Ende andererseits auch irgendwie zu sehr auf Zufall gebaut. Das hat mich ein klein wenig unzufrieden zurück gelassen.Aber die einzelnen Morde und Handlungsstränge wurden am Ende  zu einem Ganzen verflochten und sind sicher auch gut durchdacht.Wer einen humorvollen Regionalkrimi mit viel bayrischem Lokalkolorit lesen möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Ich habe mich wirklich  gut unterhalten gefühlt und möchte nun auch den Vorgängerband um Kommissar Maus (Der Semmelkönig) lesen. Das Buch hat also bei mir Lust aus der Feder von Katja Hirschel erweckt.

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