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Katja IrleDas Regenbogen-Experiment
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Das Regenbogen-Experiment
Das Regenbogen-Experiment
 (2)
Erschienen am 03.03.2014
Katja IrleWie Inklusion in der Schule gelingen kann - und warum manche Versuche scheitern: Interviews mit führenden Experten
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Katja IrleDas Regenbogen-Experiment: Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern?
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Sokratess avatar

Rezension zu "Das Regenbogen-Experiment" von Katja Irle

Die homosexuelle Gesellschaft
Sokratesvor 4 Jahren

Das Buch eignet sich sehr gut, um sich einen allgemeinen Einblick in Thematik und Forschung zu verschaffen; darüber hinaus verblieb mir das Buch zu allgemein. Hinsichtlich dessen jedoch hat die Autorin eine gute Arbeit geleistet: Sie widmet sich allen aktuellen Diskussionstendenzen, beleuchtet die allgemeinen politischen Ansichten, die in den Großparteien Deutschlands vertreten werden. Neben gesellschaftlichen Tendenzen widmet sich die Autorin überdies in einem eigenen Kapitel der pädagogischen, soziologischen und psychologischen Forschung. Auch hier bleiben die Ergebnisse indifferent; es existieren nur einige wenige Studien und insbesondere keine Langzeitstudien, die generelle Entwicklungen aufzeigen könnten. So verbleibt bei dem sozial doch noch sehr kontrovers diskutierten Thema vieles dem Spekulativen überlassen. Das Buch versteht sich daher für mich eher als Aufruf zu mehr Akzeptanz.

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Mone80s avatar

Rezension zu "Das Regenbogen-Experiment" von Katja Irle

Das Regenbogen-Experiment
Mone80vor 5 Jahren

Meine Meinung:
 
Ich war ziemlich verwundert, als mir das Buch vorgestellt wurde, denn ich habe mir nie irgendwelche Gedanken um dieses Thema gemacht. Selbstverständlich bekommt man das ein oder andere mit, aber meist wird es nur am Rande erwähnt und findet nicht die Beachtung, die es eigentlich verdient, um vielleicht mal über seine eigene Vorurteile, sollte man sie denn haben, nachzudenken.

Aber wie es so oft in einer Gesellschaft ist, was man nicht kennt, macht Angst und es bilden sich Vorurteile, man schreit laut auf, weil eine Tradition anscheinend gefährdet ist. Doch dem ist nicht so, denn die klassische Familie, wie sie noch in vielen Köpfen herumschwirrt, existiert nicht mehr so. Es gibt nicht den Vater, der das Geld nach Hause bringt und die Mutter, die sich nur um die Kinder kümmert. Bzw. ist dies doch schon eher die Ausnahme.

Ganz ehrlich: es ist dem Kind erstmal egal, ob es zwei Mütter oder zwei Väter hat, denn, das wesentliche, was ein Kind benötigt, sind meiner Meinung nach, feste Bezugspersonen, die Liebe, Geborgenheit spenden und in denen das Kind wohlbehütet aufwachsen kann. 
 
Katja Irle hat mit "Das Regenbogen-Experiment" ein Buch geschrieben, das aufräumt mit Vorurteilen, in dem Fakten auf den Tisch gelegt werden, die von der breiten Öffentlichkeit erstmal nicht wahrgenommen werden. Es regt an, sich Gedanken zu machen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
 
Gerade im ersten Abschnitt gibt es viele Zahlen, die mich teilweise ein wenig überfordert haben. Ich bin halt kein Zahlenmensch. Außerdem beschreibt sie, wie der Weg für Schwulen und Lesben ist, wenn sie ein Kind bekommen wollen. Welche Hürden ihnen begegnen und wieviele zweifelhafte Gestalten es gibt, die einem Helfen wollen. Denn eines steht fest, wenn Schwule und Lesben ein Kind haben möchten, ist es nicht einfach und bedarf einer guten Planung.

Im zweiten Teil geht es um die Kinder. Wie fühlen sie sich? Wie wachsen sie auf? Gibt es Nachteile oder gar Vorteile einer Regenbogen-Familie? Zu Wort kommen hierbei nicht nur Experten, wie Jesper Juul oder Remo H. Largo, sondern auch die Kinder selbst.  Es zeigt auf, wie wichtig Ehrlichkeit dem Kind gegenüber ist und welche Probleme es geben kann.  
Das Ende bildet ein Anhang, in dem alle Quellen und Anmerkungen niedergeschrieben wurden.

Fazit: Ein Buch, welches vielen Mut geben kann und interessierten Lesern, einen neuen Blickwinkel gibt. Es räumt auf mit Vorurteilen. 

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