Katja Kleiber Dicker als Blut

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Inhaltsangabe zu „Dicker als Blut“ von Katja Kleiber

Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht. Denn der Fall zieht Kreise bis nach Afrika: Als es Sandy gelingt, einen internationalen Ring von Kinderhändlern aufzudecken, gerät sie selbst in äußerste Gefahr. Der Krimi von Katja Kleiber zeigt die Bankenstadt Frankfurt von ihren unbekannten Seiten.

Schön, einer weiteren Frankfurter Autorin „über den Weg gelaufen“ zu sein, die ihre Privatdetektivin in Frankfurt Kriminalfälle ermittelt.

— chrissi

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  • Unkonventionelle Privatdetektivin ermittelt in Frankfurt

    Dicker als Blut

    chrissi

    04. March 2015 um 16:03

    Immer wieder gerne lese ich Krimis mit Lokalkolorit, besonders wenn sie im Rhein-Main-Gebiet bzw. in Frankfurt am Main angesiedelt sind. Auch von Urlaubsorten nehme ich mir gerne einen Krimi mit… Jetzt konnte ich wieder einen echten Frankfurt-Krimi lesen. Beschreibung des Buches: Der Krimi „Dicker als Blut“ von Katja Kleiber ist im Leinpfad-Verlag erschienen. Er hat 253 Seiten. Es ist der erste Fall um die Privatdetektivin Sandy, die in Frankfurt am Main ermittelt. Die Autorin liest selbst gerne Krimis und Thriller und lebt seit über 20 Jahren in Frankfurt. 2014 war sie für den Jacques-Berndorf-Preis nominiert. Das Titelbild ist in schwarz/rot/olivgrün gehalten. Es zeigt einen Teil der Skyline, einen roten Himmel und eine Person mit Punkfrisur. Mich hätte allein das Titelbild nicht angesprochen, der Klappentext des Buches aber weit mehr. Kurze Zusammenfassung: Sandy ist Privatdetektivin in Frankfurt am Main. Als der bekannte Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert erstochen in seiner Kanzlei aufgefunden wird, beauftragt seine Tochter Verena die Ex-Punkerin Sandy. Diese ermittelt auf recht unkonventionelle Weise. Als ein zweiter Mord geschieht, zeigt sich, dass es in diesem Fall um mehr geht als um eine Wohnungskündigung, wie zunächst angenommen. Mein Leseeindruck: Der Sprachstil der Autorin hat mich sofort angesprochen. Auch wenn dieser Krimi in der Ich-Form aus Sicht von Sandy, der Privatdetektivin, erzählt ist (was mir manchmal nicht so gefällt), so hatte ich schon bei den ersten Sätzen den Eindruck, dass dieser Krimi mir gefallen könnte. Die Szenen sind sehr detailreich beschrieben. Man kann sich richtig in die Geschehnisse hineinversetzen, fast wie bei einem Drehbuch. Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, die Lust aufs Weiterlesen machen (auch wenn ich z.B. immer gerne ein Kapitel fertiglese, bevor ich ein Buch zuklappe), da die Überschriften manchmal wie ein Cliffhanger auf mich wirken. Das Privat- und Liebesleben von Sandy kommt in diesem Krimi nicht zu kurz, das gefällt mir gut. Noch kann ich mich nicht entscheiden, ob ich Sandy sehr sympathisch finde, auf alle Fälle gefällt mir ihre Art, die Dinge anzugehen. Es ist schon erstaunlich, dass sich eine ehemalige Punkerin als Privatdetektivin auf den Weg macht, aber gerade ihre Milieukenntnisse und ihre dadurch unkonventionelle Art zu ermitteln machen diesen Krimi so interessant. Was mir auch gut gefällt sind die Frankfurter Ortsbeschreibungen, das mag ich besonders an den Regionalkrimis. Die Spannung wird im ganzen Buch gehalten. Es werden immer wieder neue Fährten gelegt. Das eigentliche Thema bzw. der Grund für den ersten Mord, lichtet sich erst im letzten Viertel des Buches, so lange bleibt alles doch eher im Verborgenen. Fazit Schön, noch einer weiteren Frankfurter Autorin „über den Weg gelaufen“ zu sein, die ihre Privatdetektivin in Frankfurt Kriminalfälle ermitteln lässt. Ich würde mich sehr über neue Fälle von Sandy freuen.

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  • besser als erwartet

    Dicker als Blut

    abuelita

    06. November 2014 um 19:32

    Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht. Denn der Fall zieht Kreise bis nach Afrika: Als es Sandy gelingt, einen internationalen Ring von Kinderhändlern aufzudecken, gerät sie selbst in äußerste Gefahr ... Dieser Krimi war besser als erwartet – und hat aber doch auch seine Schwächen. Z. B. hätte ich doch gerne mehr über Sandy und ihr bisheriges Leben erfahren und mir ist auch nicht ganz klar, ob es Absicht der Autorin war, ihre Protagonistin doch ein bisschen dümmlich aussehen zu lassen… Auch das Thema an sich ist gut gewählt, kommt aber leider viel zu kurz in meinen Augen. Hier wird das dann doch recht zügig und schnell abgehandelt. Trotzdem, es war mal ein erfrischend anderer Krimi mit einer unkonventionellen Ermittlerin….

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  • Ein Duo für die Punkerin und den Polizisten

    Dicker als Blut

    lenchen_196

    17. February 2014 um 00:06

    Eine ältere Dorfsehenswürdigkeit und Jungfrau, die zur scharfsinnigsten Detektivin geworden ist,  ist schon längst bekannt. Eine ehemalige Soldatin und Pleite gegangene Businesswoman, die als Geheimagentin Glück gehabt hat, ist auch nicht besonders frisch. Eine junge Punk-Dame (zumindest Ex-Punkerin), die als Privatdetektivin um ihren Platz unter der Sonne kämpft, ist etwas Ungewöhnliches. Diese Figur steht in der Mitte vom neuen Roman von Katja Kleiber „Dicker als Blut“, der nicht dicker als die Lieblingsklassiker von Agatha Christie & Co ist. Der auch so schnell während eines Abends gelesen werden kann und mehr Spaß, als kranke Gefühle bringt. Der gut ausgewogen zwischen Action, Psychologie, Soziologie und Humor ist. Der leicht verstanden wird, obwohl er auf einer Kette von richtig komplizierten Rätseln basiert. Der keine banalen Lebenserfahrungen beschreibt und keine klassische Kriminaltechnik unterrichtet, wie man ohne Formalitäten die Verbrecher sucht, findet, enthüllt und in Knast liefert. Über die Autorin wissen wir noch nicht viel: Katja Kleiber ist das Pseudonym einer Frankfurterin, die Heavy Metal hört, in schwarzer Kleidung spazieren geht, schnelle Autos liebt und sich für abwegige Dinge interessiert. Ihre Heldin, Ex-Punkerin-Privatdetektivin Sandy, hat sich in die abwegigen Dinge vertieft, verbunden durch zwei ganz verschiedene Morde. Sie sucht nach gemeinsamen Motiven der Morde eines angesehenen Rechtsanwalts in der Frankfurter High Society und eines illegalen Immigranten im Untergrund. Weil sie sich in verschiedenen Lebensschichten gut auskennt, kann sie solche Verbindungen entdecken, die für die Polizei und die Presse unmöglich scheinen. Sie fühlt sich wie ein Fisch im Wasser unter Punks, Spontanbesetzern der Großstadtimmobilien, Immigranten usw. Sie kann ihnen zuhören und sie verstehen. Sie hat keine Vorurteile diesbezüglich. Deswegen wird eben von ihr – und nicht vom netten Polizeikommissar Matuschewski – das Rätsel des Doppelmordes geknackt. Natürlich ist die Lösung unerwartet, sowohl für den Polizeiprofi als auch für die Leser. Und natürlich, wenn es eine junge scharfsinnige Dame und einen alleinstehenden Polizisten gibt, läuft eine romantische Story an – möglicherweise für ein nächstes Buch.

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  • Ein Mord in Frankfurts angesehenen Vierteln

    Dicker als Blut

    Malibu

    10. February 2014 um 13:44

    Ein Mord an einem angesehenen Rechtsanwalt in Frankfurt, der Verdacht fällt auf die Punkerszene bzw. Hausbesetzer. Da trifft es sich doch gut, dass genau die Privatdetektivin eingesetzt wird, die früher selbst in dieser Szene war. Auf ihren Wegen und Umwegen dürfen wir sie begleiten und mit ihr gemeinsam ermitteln im Krimi „Dicker als Blut“ von Katja Kleiber. Der Rechtsanwalt Ebert wird ermordet in seiner Kanzlei aufgefunden. Tochter Verena beauftragt die Privatdetektivin Sandy, welche früher Punkerin war. Das aus dem Grund, da sie in der Hausbesetzerszene ermitteln soll und sich hier prima auskennt. Aus irgendeinem Grund ist Verena überzeugt, dass der Mörder aus diesen Kreisen kommt. Sandy versucht dies mit allen Mitteln zu widerlegen, da sie davon gar nicht überzeugt ist. Als ein zweiter Mann stirbt, kommt Sandy der Sache langsam auf den Grund. Verwickelt war der Anwalt mit einem Gynäkologen und Afrika – hier führt es sie zu illegalen Adoptionen. Sandy ist einem von Beginn an sympathisch – auch wenn sie eine manchmal etwas komische Ausdrucksweise hat. Sie ist eigentlich eine normale Person, die es nicht so mit der Ordnung hat und sich gern ihren Gefühlen hingibt. Dass sie Männer mag, findet man gleich heraus, als sie den schwarzen Jerry rauswirft, da er sich weigert, ein Kondom zu benutzen. Kaum ist er weg, taucht ihr Freund aus Hamburg auf, Wombel. Auch mit diesem vergnügt sie sich hin und wieder und hat es früher auch schon getan. Er taucht mit seinen eigenen Problemen auf, er flüchtet vom Jugendamt, da ihn eine Lesbe als Samenspender benutzt hat. Wenn man sich Sandy vorstellt, so hat man gleich Lisbeth aus der Millenium-Reihe vor Augen. Sie ähnelt dieser doch sehr von ihrer Art und Vergangenheit und auch diese ermittelt privat. Im Laufe des Buches lernen wir noch Mattu kennen, ein Polizist, zu welchem Sandy sich auch hingezogen fühlt – was da landet, was man vermutet hat. Er ist ein sympathischer Kerl und scheint Sandy echt zu mögen, sie sperrt sich nur etwas dagegen und geht die ganze Zeit davon aus, dass er verheiratet ist. Sandys beste Freundin Freya war früher auch in der Punkerszene aktiv, ist aber mittlerweile eine Anwältin und beschafft Sandy da Zugang, wo diese ihn normal nicht hat. So fügen sich Puzzleteile um Puzzleteile und man kommt der Sache langsam auf die Spur. Die Spannung ist stetig, aber auch nicht zu hoch – keinesfalls aber zu niedrig. Sie ist genau richtig gewählt, man kommt sich fast vor, als wäre man mit Sandy unterwegs. Manchmal sind es zu viele Spuren auf einmal, die sich immer wieder verlaufen und als Leser vergisst man diese zwischendurch genauso wie Sandy. Dann kommt der Moment „Ach da war doch etwas“ - und es wird weiterhin in diese Richtung ermittelt. Durch den leichten Schreibstil und die passenden Situationen sowie Gespräche, macht es die Autorin dem Leser leicht, Zeile um Zeile zum Ziel zu gelangen. Mit Spannung verfolgt man das weitere Geschehen und nimmt alles in sich auf. Auf was das alles hinausläuft, hätte man anfangs nie gedacht, eine wirklich gut gespinnte Geschichte! Was ich aber anmerken muss, ist, dass der Klappentext auf Amazon meines Erachtens irgendwie schon zuviel verrät. Wenn man das weiß, sollte man diesen erst gar nicht lesen, sonst überrascht einen die Geschichte nicht mehr so wie wenn man einfach eintaucht. Auch ist es eher weniger Krimi und mehr Geschehen in der Frankfurter Untergrundswelt. Was das Buch aber umso lesenswerter macht! Etwas fehlte es mir hier an der Tiefgründigkeit der Charaktere und eine Sache, die so gar nicht verfolgt wurde, bei welcher man unbedingt wissen wollen würde, wie sie ausgegangen wäre. Schade, aber kein Weltungergang! Wer also gerne einmal einen etwas weniger blutrünstigen Krimi in die Hand nimmt und sich weder von Punker, Hausbesetzern und vor allem nicht Regionalkrimis abschrecken lässt, ist hier gut unterhalten und wird die Schreibweise sowie die Charaktere des Buches lieben! Ich für meinen Teil werde sehr gerne erneut ein Buch der Autorin in die Hand nehmen!

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  • *+* Wenig Krimi, viel Drumherum *+*

    Dicker als Blut

    Irve

    16. January 2014 um 21:48

    *+ Wenig Krimi, viel Drumherum +* Inhaltsangabe: Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht §Der Krimi von Katja Kleiber zeigt unbekannte Seiten der Bankenstadt Frankfurt. (Quelle: lovelybooks.de) Das Cover: Vor dem roten Himmel ragen Gebäude der Frankfurter Innenstadt empor. Im Vordergrund sieht man einen in Grautönen colorierten Irokesen, ist also somit stimmig zum Rückentext. Meine Meinung: Als ich die ersten Takte gelesen hatte, musste ich bei Sandys Schilderung unwillkürlich an Lisbeth Salander aus der Stieg-Larsson-Trilogie denken. Dieser Eindruck verflog allerdings sehr schnell wieder, denn Sandy ist ganz anders. Die abgerissene Privatdetektivin kommt ziemlich unvorteilhaft rüber. Sandy wirkt naiv und leicht dümmlich, hat teilweise von den einfachsten Sachen keine Ahnung. Daher wunderte es mich sehr, dass sie ihre Ermittlungen zielstrebig vorantreiben kann. Egal wen sie befragt, jeder gibt ihr bereitwillig Auskunft. Und das obwohl sie nicht sehr ansprechend aussieht und die Leute sie teilweise überhaupt nicht kennen. Das gilt für Leute aus der Punk-Szene genauso wie für den Hauptkommissar, der in den beiden Mordfällen ermittelt. Dieser Krimi hat leider keinen gut ausgeprägten Spannungsbogen. Vielleicht liegt es daran, dass Sandys Privatleben und dem ihres Freundes aus alten Tagen sehr viel Platz eingeräumt wird. Das wirklich gute Thema des Buches wird dadurch leider etwas in die Ecke gedrängt und kann sich nicht seiner Wichtigkeit entsprechend entfalten. Die Story plätschert größtenteils vor sich hin, so war ich sehr überrascht, dass sich zum Schluss das Blatt plötzlich wendete und alle Probleme und Unklarheiten recht zügig gelöst wurden.. Die Autorin gewährt einige tiefere Blicke in die Lebensweise und Einstellungen der Punks und beschreibt sehr ausführlich das Privatleben und die Probleme ihres Freundes. Mich hätten vielmehr ausführlichere zum eigentlichen Thema des Falles interessiert, ein paar weitere Fakten und nicht eine so schnelle Abhandlung der Ursache zweier Morde. Der Schreibstil ist recht flüssig und das Buch lässt sich angenehm lesen. Mein Fazit: Eine für mich recht unglückliche Gewichtung der „Zutaten“ drückt sehr auf den Spannungsbogen. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen. Infos zum Buch: „Dicker als Blut“ von Katja Kleiber ist am 25.09.2013 unter der ISBN-Nr. 9783942291590 im Leinpfad Verlag erschienen. Es umfasst 256 Seiten und ist auch als eBook erhältlich. (Quelle: lovelybooks.de) *+* Weitere Rezensionen, Interview, Verlosungen und vieles mehr findet ihr auf meinem Blog http://irveliest.wordpress.com Schaut doch mal vorbei, ich freue mich über jeden Besucher *+*

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  • Leserunde zu "Dicker als Blut" von Katja Kleiber

    Dicker als Blut

    Leinpfad_Verlag

    Liebe Krimifreunde, eine Ex-Punkerin ermittelt in der Bankenstadt Frankfurt. Hört sich spannend an, oder? Wir möchten euch gerne zu unserer Leserunde einladen und verlosen dafür zehn Bücher "Dicker als Blut." Die Autorin Katja Kleiber wird die Leserunde leiten und alle Fragen rund um das Buch beantworten. Bitte bewerbt euch bis zum 8. November!  Worum geht es? Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht … Über die Autorin Katja Kleiber, Jg. 66, ist das Pseudonym einer freien Autorin aus Frankfurt. Sie hört Heavy Metal, trägt gerne Schwarz und liebt schnelle Autos. Sie interessiert sich für abseitige Dinge. Sie steckt ihre Nase gerne in fremde Angelegenheiten und liebt Abenteuer. So hat sie viele verschiedene Milieus der Gesellschaft kennen und schätzen gelernt. Eine Leseprobe findet ihr auf unserem Blog.  Wir freuen uns schon riesig auf die Leserunde und auf eure Beiträge! Katja Kleiber und das Team vom Leinpfad Verlag

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  • Dicker als Blut

    Dicker als Blut

    Mine_B

    08. January 2014 um 09:42

    Der Krimi von Katja Kleiber „Dicker als Blut“ spielt in Frankfurt. Der Name Katja Kleiber ist ein Pseudonym einer Autorin aus Frankfurt. „Dicker als Blut“ ist das erste Buch, welches unter dem Pseudonym veröffentlicht wurde.   Klappentext: Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht… Der Krimi von Katja Kleiber zeigt unbekannte Seiten der Bankenstadt Frankfurt.   Das Cover des Buches „Dicker als Blut“ ist auf den Inhalt abgestimmt. Es zeigt einen Mann mit einem Irokesen und Piercings. Der Punker steht vor der Skyline einer Großstadt – Frankfurt. Die Farbgestaltung des Covers spricht mich persönlich nicht direkt an. Doch sie passt zu einem Krimi. Der Schreibstil von Katja Kleiber ist angenehm, das Buch lässt sich flüssig lesen. Man kommt ohne Anlaufschwierigkeiten in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist recht direkt – passt aber zu der Ex- Punkerin Sandy und somit auch zu der Geschichte. Durch die Erzählperspektive bekommt man einen guten Einblick in die Ansichten von Sandy. Auch ihr Umfeld ist recht gut dargestellt, wobei mir persönlich teilweise zu viele Klischees bedient werden. Leider konnte mich Sandy als Charakter nicht vollständig überzeugen. Manchmal wusste sie die einfachsten Begriffe nicht. Die Handlung ist an sich recht interessant, aber doch irgendwie wieder zu viele Klischees. Ein angesehener Anwalt, welcher im Rotlichtmilieu tätig war und wohl etwas zu verheimlichen hat. Allgemein fand ich, dass etwas Originelles gefehlt hat – das gewisse Etwas. Die Geschichte lässt sich schon angenehm lesen, jedoch ist es an sich nichts Neues. Auch wurde, meiner Meinung nach, nicht immer der Spannungsbogen aufrecht erhalten. Jedoch wusste ich bis zum Ende nicht, um was es genau geht- wer wen ermordet hat und wieso. Jedoch hätte dies meiner Meinung nach mehr ausgebaut werden können, mir ging es am Ende einfach zu schnell.   Alles in allem ein solider Krimi, wobei mir bei den Charaktere etwas an Tiefe gefehlt hat. Mir persönlich wurden auch zu viele Klischees eingebaut. Ein Krimi der unterhaltsam war, mich aber nicht vollständig überzeugen konnte. Dafür gibt es von mir 3,5 Sterne.

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  • Sehr guter Krimi!

    Dicker als Blut

    Kitty411

    29. December 2013 um 19:42

    Zum Buch: „Dicker als Blut“ von Katja Kleiber ist ein Krimi, der am 25.09.2013 im Leinpfad Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3942291592/lovebook-21 Klappentext: Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht . Der Krimi von Katja Kleiber zeigt unbekannte Seiten der Bankenstadt Frankfurt. Die Story: Sandy wird beauftragt, den Mord an einem Anwalt zu untersuchen. Auf unkonventionelle Weise geht sie die Ermittlungen an und es dauert nicht lange, bis sich ihre Wege mit denen der Polizei kreuzen. Doch die Ansätze sind unterschiedlich, weshalb Sandy unbehelligt weiter ermitteln kann. Als ein weiterer Mord geschieht wird der Fall immer undurchsichtiger, und obwohl Sandy einige Puzzleteile zusammenfügen kann erkennt sie doch den Hintergrund nicht – bis es fast zu spät ist. Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story wurde in der Ich-Form aus Sicht von Sandy verfasst und in 25 Kapitel unterteilt, welche mit Titeln überschrieben sind. Covergestaltung: Das Cover zeigt die Zeichnung eines Punkers vor der schemenhaften Skyline einer Stadt, der Hintergrund ist blutrot. Im Schatten der Stadt steht der Autorenname in hellgrün und der Titel des Buches in rot. Zum Autor: Katja Kleiber hört Heavy Metal, trägt gerne schwarz und liebt schnelle Autos. Sie interessiert sich für abseitige Dinge. Sie steckt ihre Nase gerne in fremde Angelegenheiten und liebt Abenteuer. Sie liest gerne Krimis und Thriller, etwa von Mankell, Larsson oder Montalbán. In Frankfurt, der Hauptstadt des Verbrechens, lebt sie seit über 20 Jahren. Katja Kleiber ist das Pseudonym einer freien Autorin aus Frankfurt. (Quelle: www.katja-kleiber.de) Meine Meinung: Dieser Krimi zählt zu meinen Lesehighlights 2013.  Der Schreibstil ist frisch und flüssig, er lässt sich hervorragend lesen und dadurch macht die Lektüre wirklich Spaß. Durch die Erzählung in der Ich-Form konnte ich mich schnell in die Geschichte einfinden und darin versinken, und auch das Einfühlen in die Protagonistin Sandy ist mir rasch gelungen. Die Autorin bringt dem Leser ihre Hauptfigur und deren Freunde sehr gut nahe und man fühlt sich wohl, das gesamte Umfeld ist einem einfach sympathisch. Auch als Person lernt man Sandy während dieses Buches gut kennen, fast fühlt man, als sei sie eine Freundin. Die Handlung des Buches ist sehr interessant und fesselnd, eine stetige Spannung zieht sich durch das Buch, die den Leser die ganze Zeit in ihrem Bann hält. Bis zuletzt konnte ich beim Lesen nicht erahnen, wie die Ermittlungen am Ende ausgehen würden, und durch manche Wendung innerhalb der Story wurde es nie langweilig. Von mir gibt es für diesen Krimi 5 Sterne.  

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  • toller Krimi, guter Unterhaltungswert

    Dicker als Blut

    Binchen84

    15. December 2013 um 23:10

    Inhalt:  Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht. Nämlich um illegale Adoptionen: Der Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert arbeitete mit einem Gynäkologen zusammen, der seinen Patientinnen mit UKW (unerfülltem Kinderwunsch) Babys aus Afrika vermittelt. Das geht so lange gut, bis sich ein afrikanischer Vater nach Deutschland aufmacht, um seine kleine Tochter zurückzuholen. Der Krimi von Katja Kleiber zeigt die Bankenstadt Frankfurt von ihren unbekannten Seiten. Meine Meinung: Nachdem ich das Buch gelesen hatte musste ich es noch auf mich wirken lassen. Es ist toll geschrieben und lässt sich super lesen, aber was mich am meisten überrascht hat, war die Geschichte. Sandy die mal Ex-Punkerin war hat sich zur Privatdetektivin gewandelt - diesen Hintergrund fand ich sehr interessant. Es ist somit was völllig anderes.  Die Geschichte ist von Anfang an spannend und ab und zu musste ich über Sandy schmunzeln. Die Punkerbegriffe bzw. -sprache macht das Ganze sehr interessant und bringt dies auch glaubwürdig rüber.  Die kleinen Hinweise die man immer wieder bekommt lassen ein Bild entstehen - aber leider lag ich mit meiner Vermutung was geschehen sein könnte, doch etwas daneben.  Die Protagonisten sind toll beschrieben und das eine oder andere Mal hätte ich Sandy gerne in den Arm genommen - so sehr ist sie mir ins Herz gewachsen. Auch die Orte und Frankfurt sind super dargestellt, sodass man sie sich bildlich gut vorstellen kann. Das Cover ist recht dunkel gehalten in den Farbtönen Rot, Schwarz und Graugrün. Es ist ein Punker abgebildet und Hochhäuser die für Frankfurt stehen. Der Titel lässt sich gut lesen und passt hervorragend zu der Geschichte.  Ich fand das Buch sehr interessant und unterhaltsam, da es einen völlig anderen Hintergrund hatte und die Geschichte auch sehr gut verpackt ist.  Dieses Buch kann ich euch sehr empfehlen! www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Punks, Anwälte und Golf

    Dicker als Blut

    anke3006

    08. December 2013 um 21:29

    Katja Kleiber hat einen Frankfurt-Krimi geschrieben der mir viel Spass gemacht hat. Sandy ist Privatdetektivin die sich als Ex-Punkerin in der Szene bestens auskennt. Sie ermittelt unkonventionell aber mit dem richtigen Riecher. Die einzelne Figuren sind in ihrer Umgebung sehr passend dargestellt. Die Story liest sich flüssig und was sehr wichtig ist, sie ist schlüssig. Ich würde gerne mehr von Sandy lesen.

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  • Spannende Unterhaltung

    Dicker als Blut

    PinkBookLady

    03. December 2013 um 17:12

    Die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy wird zu einem Mordfall gerufen. Der angesehene Frankfurter Anwalt Hans-Jochen Ebert wurde erstochen in seiner Westend Kanzlei aufgefunden. Für die Tochter des Ermordeten steht von Anfang an fest, das es nur welche aus der Hausbesetzer Szene sein können, denn diese hat ihr Vater erst vor kurzem aus dem Haus geklagt. Sie erhofft sich von Sandy einen schnelleren Ermittlungserfolg, als die Polizei ihn bringen kann. Denn Sandy kann da ermitteln wo die Polizei keinen Zugang hat: Punkkonzerte oder bei Bier in Hinterhof Kneipen. Doch dann passiert ein zweiter Mord. Wird es noch weitere Morde geben? Und was hatte der Frankfurter Anwalt noch so auf dem Kerbholz? Das dürft ihr nun selber "ermitteln" indem ihr dem spannenden Krimi eine Chance gebt und ihn lest. Die Autorin Katja Kleiber schaffte hier einen super spannenden & unterhaltsamen Krimi zu schaffen. Der erfährt man in dem Buch ein wenig über die ganzen Charaktere die auftauchen, was ich echt sehr schade finde, gern hätte ich mehr über Sandy & Freya erfahren zu ihrer aktiven Punker & Hausbesetzerzeit. Was einen kleinen Punktabzug bedeutet. Ansonsten ist der Schreibstil flott gehalten was einen das Buch sehr schnell weg lesen lässt. Die Geschichte war auch von Anfang an spannend gehalten und die Autorin schaffte es immer wieder mich zu verwirren, wenn ich grade einem anderem Täter auf der Spur war und es dieser dann doch nicht war. Grade als ein weiterer Mord passierte der alles in ein anderes Licht rückte. Die Auflösung des Rätsel wird recht spät dann klar und der eigentliche Täter wird erst noch auf ein paar Seiten später bekannt gegeben. Aber das macht das ganze nicht weniger spannend, ganz im Gegenteil. Wer Regionalkrimis mag, wird diesen mit Sicherheit auch mögen, da bin ich mir sicher.

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  • Ein solider Krimi

    Dicker als Blut

    Fami

    01. December 2013 um 11:01

    Allgemeine Informationen: Ausgabe: Taschenbuch Seiten: 256 S. Preis: 9,90 € Verlag: Leinpfad Verlag Teil einer Reihe: Nein Klappentext: Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht.   Meine Meinung: Das Cover ist sehr passend zur Geschichte gewählt worden und gefällt mir persönlich gut. Die Story an sich ist ebenfalls gut gewesen. Bis zum Schluss wusste ich nicht was hinter den Morden steckt und hatte eine ganz andere Vermutung als wie es am Ende dann wirklich war. Dadurch das die Geschichte nicht sehr lang ist, sind die Charaktere leider etwas blass geblieben und in den Hintergrund gerückt. Über Sandy und ihre Punk-Vergangenheit hat man leider nicht viel erfahren. Auch nicht warum sie ausgestiegen ist und dann als Privatermittlerin arbeitet. Über Freya, Sandy´s Freundin aus der Punkszene, erfährt man genauso wenig wie über Sandy selbst. Sollte es weitere Teile geben würde ich mir wünschen das man über beide etwas mehr erfährt. Wer allerdings nicht so auf die Gefühlswelt von Ermittlern steht, der ist hier mit einem gut konstruierten Kriminalfall ohne SchnickSchnack super bedient. Der Schreibstil hat mir klasse gefallen. Er war super leicht zu lesen und hat mich ans Buch gefesselt. Die Sprache im Buch wurde auch jeweils den Situationen angepasst, wenn Sandy z.B. mit der Tochter des toten Anwalts gesprochen hat war es eine etwas "gehobenere" Ausdrucksweise als wenn sie mit Freya gesprochen hat. Fazit: Für mich ein solider Krimi, der mich gut unterhalten hat. Für Krimifans empfehlenswert und diejenigen die nicht auf so harten Tobak stehen.

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  • Punks, Adlige, Illegale Einwanderer

    Dicker als Blut

    TochterAlice

    30. November 2013 um 09:54

    ... Anwälte, die "übliche"Frankfurt Klientel, also die am Geld interessierten und noch so einige mehr - sie alle tummeln sich in Katja Kleibers Regionalkrimi "Blut ist dicker als Wasser". Ex-Punkerin Sandy rutscht durch ihre Mitsteiterin, die Anwältin Freya, in den Fall hinein: ein Frankfurter Anwalt der ersten Riege wird ermordet, älter schon, mit einem bislang soliden Ruf in den unterschiedlichsten Milieus.. Seine Tochter beauftragt  Sandy, als Privatdetektivin zu ermitteln, die Arbeit der Polizei erscheint ihr nicht vertrauenswürdig. Schnell offenbart sich, dass das Opfer nicht nur ermordet, sondern auch gefoltert wurde.  Alle Ermittlungen verlaufen im Sande, bis es einen zweiten Mord mit ähnlichen Merkmalen gibt -ausgerechnet im Kreis von afrikanischen Einwanderern. Wie kann das alles zusammenhängen. Sandy ermittelt fleissig und stösst dabei immer wieder auf Mattu, den alles andere als unattraktiven Kommissar, der seinerseits auch durchaus ein Faible für sie zu haben scheint.  Alles in allem ein sehr lässig, aber gekonnt erzählter Krimi mit einer zumindest überwiegend stringenten Story und guten Ideen. Leider auch mit vielen Schwächen: Reich = Golf, Punk = Bier und Pogo: hier ergeht sich die Autorin in gängigen Klischees. Und ihr gelingt es auch nur teilweise, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie so richtig farbig werden zu lassen - nur zu oft lässt sie leider nur Allgemeinplätze zu. Das Schlimmste für mich aber ist das Ende, das sich einerseits zu plötzlich auftut und quasi vom Himmel fällt, andererseits aber zu hastig und oberflächlich abgewickelt wird. Eine ganze Reihe von Fragen bleiben da offen. Ich empfehle das Buch eigentlich nur Frankfurter Lokalpatrioten, die jeden dort angesiedelten Krimi lesen, würde aber durchaus zum nächsten Teil - sollte es einen solchen geben - greifen. Die Ansätze sind nämlich durch vielversprechend und wer sagt denn, dass man diese nicht ausbauen kann?

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  • Katja Kleiber -" Dicker als Blut"

    Dicker als Blut

    miss_mesmerized

    28. November 2013 um 20:32

    Ein Frankfurter Anwalt wird ermordet. Seine Tochter beauftragt die Ex-Punkerin Sandy, die Ermittlungen als Privatdetektivin aufzunehmen. Noch am Tatort stellt sie fest, dass der Anwalt nicht nur getötet, sondern auch gefoltert wurde. Zunächst fällt der Verdacht auf eine Gruppe Hausbesetzer, doch ein zweiter Mord an einem illegalen Einwanderer, der scheinbar im Zusammenhang mit dem ersten Fall steht, legt nahe, dass es Ndere Hintergründe geben muss. Mehr und mehr Ungereimtheiten treten zu Tage und Sandy alle Hände voll zu tun - was durch ihr chaotisches Privatleben nicht leichter wird. Das Buch fällt durch den flampsigen, umgangssprachlichen Ton aus dem Rahmen. Dieser passt jedoch gut zur Protagonistin, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Das Personal ist insgesamt eher extrem zwischen der reichen Frankfurter Oberschicht und illegalen Einwanderern sowie der linksalternativen Szene. Der Kriminalfall wird am Ende etwas hastig, aber sauber und in sich stimmig gelöst. Kritikpunkte sind für mich die Figuren, die aufgrund der Erzählperspektive wenig Entwicklung zeigen und deren Hintergrund sich auch nicht wirklich klärt. Sandy schwankt mir auch zu sehr zwischen clever kombiniert und dann wieder völlig weltfremd und verblödet, was mir zu viel Bruch ist. Um sich richtig wohl im Roman zu fühlen, muss man schon eine gehörige Portion Sympathie für die Protagonistin mitbringen, die mir bisweilen leider fehlt, sich jeden Abend bis zum Filmriss zu besaufen, wenn eventuell Menschenleben am eigenen Handeln hängen, ist mir zu fremd. Alles in allem für mich ein durchschnittlicher Krimi.

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  • Bunte Charaktere - wie eine Punkfrisur

    Dicker als Blut

    angi_stumpf

    26. November 2013 um 23:29

    Katja Kleiber (ein Pseudonym) erzählt in ihrem Frankfurt-Krimi "Dicker als Blut" eine spannende Geschichte, die mit der Ermordung des Rechtsanwaltes Hans-Jochen Ebert ihren Lauf nimmt. Die Tochter des Opfers vermutet sofort, dass der Täter in der Hausbesetzerszene zu finden ist und engagiert - noch vor dem Anruf bei der Polizei - die Ex-Punkerin Sandy, die ihr Geld inzwischen als Privatdetektivin verdient. Sie erhofft sich von ihr schnellere Ermittlungserfolge als von der Polizei, denn schließlich kennt Sandy noch viele Leute aus der Punkszene. Lange kann Sandy allerdings nicht alleine und unbemerkt recherchieren, denn sie hat am Tatort ihre Fingerabdrücke hinterlassen. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist sie polizeibekannt und wird prompt ins Präsidium beordert. Der zuständige Kommissar "Mattu" zieht sie gleich ungewöhnlich offen ins Vertrauen und sie tauschen erste Informationen aus - offensichtlich steht der Polizist auf die Ex-Punkerin. Schnell wird klar, dass sie allesamt auf der falschen Spur sind, denn ein zweiter Mord geschieht, der die Zusammenhänge in ein anderes Licht rückt... Den sehr lockeren, schnellen Schreibstil fand ich total angenehm. Die Autorin hält sich nicht mit langen Erklärungen auf, die Story wird in einem hohen Tempo erzählt, es kommt nicht zu langweiligen Passagen. Die Figuren werden ganz gut beschrieben, ohne jedoch zu viel auf ihre Gefühlswelt und sonstige Befindlichkeiten einzugehen, was ich allerdings auch nicht vermisst habe. Es kommen viele Personen vor, die alles andere als alltäglich sind und eine bunte Mischung ergeben. Die Auflösung des Rätsel wird erfreulich spät klar und der eigentliche Täter noch ein paar Seiten später - die Spannung wird also recht lange aufrecht erhalten. Insgesamt ist die Geschichte schlüssig erzählt, auch wenn mir das Ende etwas zu schnell abgehandelt wurde. Das Buch habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen, es hat mich durchwegs gut unterhalten und ich kann nur einige Kleinigkeiten im letzten Drittel bemängeln, daher von mir 4 von 5 Sterne!

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