Katja Kramer Unvollkommen Glücklich

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Inhaltsangabe zu „Unvollkommen Glücklich“ von Katja Kramer

Vier Paare, drei Liebesgeschichten, eine Familie Die sanfte Luise begegnet dem wohlhabenden, aber verbittert wirkenden Tom und versucht mit Geduld und Leidenschaft, sein Vertrauen zu gewinnen. Doch beide verschweigen Geschehnisse ihrer Vergangenheit voreinander, und als Luise auf das Geheimnis seiner Familie stößt, hat das auch Folgen für ihr eigenes Leben. Die offene Marit verliebt sich in Toms selbstbewussten Sohn Paul, der zwar gern mit ihr zusammen ist, sich aber keine Freundin im Rollstuhl vorstellen kann. Er sieht sie eher als perfekte Frau für seinen besten Freund: Den zurückhaltenden Michael, querschnittgelähmt und wie Marit trotzdem fest im Leben stehend. Jette, das fröhliche Nesthäkchen der Familie, verliebt sich in Michael, als sie ihn während ihrer Studienzeit wiedertrifft. Doch kann diese Liebe überhaupt Bestand haben? Drei Generationen einer Familie, die sich alle auf ihre Weise mit den Hindernissen auf dem Weg zum Glück auseinandersetzen.

Das Cover war es, das mich zu diesem Buch hinzog, der Klappentext machte mich neugierig,

— GabiR

Gut recherchierte, leicht zu lesende Familiengeschichte mit Charakteren, die einem weitgehend etwas fremd bleiben

— SonjaB

Ein sehr spannendes Buch, obwohl es kein Krimi ist. Eine normale Familiengeschichte, die doch nicht so normal ist, aber schaut selbst.

— tigger0705

Diese Familiengeschichte besticht durch Dramaturgie, Figuren und ihren ganz besonderen epischen Erzählstil. Einfach nur GENIAL!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • "Vier Paare, drei Liebesgeschichten, eine Familie"

    Unvollkommen Glücklich

    GabiR

    23. July 2017 um 13:35

    *hmm Das Cover war es, das mich zu diesem Buch hinzog, der Klappentext machte mich neugierig, das Buch enttäuschte mich dann etwas. Die Geschichten um die einzelnen Paare hätten etwas mehr ans *Eingemachte* gehen können, waren mir etwas zu oberflächlich und sprunghaft erzählt. Interessant waren die Hintergründe, die verschwiegenen, die allerdings etwas mehr Details vertragen hätten können. Im Großen und Ganzen eine interessante Geschichte, die aber ausbaufähiger gewesen wäre. Drei Chaospunkte

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  • Gut recherchierte, leicht zu lesende Familiengeschichte mit Charakteren, die einem weitgehend etwas

    Unvollkommen Glücklich

    SonjaB

    30. July 2016 um 07:32

    Es handet sich bei "Unvollkommen glücklich" um die Liebesgeschichte von vier Paaren - Großeltern, Eltern, Tochter und Sohn, die sich jeweils in einen Partner verlieben und mit diesem einige Hürden meisten muss. (Fast) immer handelt sich bei den Hürden um eine Behinderung - in unterschiedlicher Ausprägung und Form.Am allermeisten hat mir die letzte Geschichte gefallen.Einziges Problem, was ich habe sind die Personen. Denn das ist leider Grund für den Sternenabzug. Oft sind die Storys sehr spannend - sehr mitreißend, aber die Charaktere berühren einem nicht. Was mir gefehlt hat, ist das verwobene der Storys. Ich hätte mir in den jeweils anderen Geschichten eine Weiterentwicklung aller Personen gewünscht, doch Eltern, Geschwister bleiben blass in den Geschichten des jeweils anderen. So fühlt es sich manchmal wie ein Sammelband von vier Kurzgeschichten an - nicht wie ein Roman über eine Familie. Das ist noch bedingt bei den ersten zwei Generationen gelungen, wo die Geschichte der Eltern in der Geschichte über den Sohn weitererzählt wird, doch leider nicht mehr später. Wir erleben hier eine schöne Entwicklung der mittleren Generation, die aber in den darauffolgenden Geschichten kaum noch eine Rolle spielen und nur noch als die Eltern fungieren, zu denen man zu Besuch kommt. Auch bei den Geschwistern ist dies leider nicht gelungen. Der ältere Bruder - der Sohn - hat eine sehr interesante Geschichte (zum Beispiel sein Konflikt mit dem Tragen der Beinschienen), die aber in der Geschichte der Schwester leider nicht mehr aufgegriffen werden.Doch ansonsten ist dieses Buch wirklich lesenswert. Erstens liest man es sehr gerne - es ist flüssig, leicht geschrieben, hat keine Rechtschreibfehler, keine Grammatikfehler und verführt einen dazu immer weiter lesen zu wollen. Was mir noch sehr gut gefallen hat, ist dass die Autorin sehr gut recherchiert hat. Ich habe schon so viele Bücher über Querschnittgelähmte gelesen, und schon so viel Unsinn in Bezug auf diese Behinderung, aber hier ist es wirklich wohltuend. Die Autorin beschönigt nichts, lässt aber nicht unerwähnt, wie glücklich und erfüllt ein Leben auch mit Behinderung sein kann. Auch zeigt sie an zwei Personen mit Querschnittlähmung wie unterschiedlich diese Lähmungen sein können. So läuft die eine Person kurze Distanzen, während die andere Person komplett auf den Rollstuhl angewiesen ist.Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!Ich freue mich sehr, dass ich dieses Buch gelesen habe. Mir wurde es ausgeliehen und ich bin echt dankbar dafür. Ich wünsche der Autorin noch alles Gute für den weiteren Verlauf der Schreibkarriere und werde sie sicherlich im Auge behalten, um weitere Bücher von ihr lesen zu können.

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  • Eine Familie mit drei Geschichten über drei Generationen.

    Unvollkommen Glücklich

    tigger0705

    24. August 2015 um 08:43

    Luise ist die Assistentin von Tom, der gerade von Hamburg nach Berlin versetzt wurde, um das Ansehen der Firma wieder herzustellen. Er betreut ein Projekt und Luise steht ihm dabei zur Seite. Eine Reise nach Indien wird den beiden zum Verhängnis und plötzlich geht es nicht mehr ohne den Anderen, auch wenn sich beide das erst sehr spät eingestehen. Das nächste Pärchen hat es auch nicht so leicht, da Paul glaubt, dass Marit viel besser zu seinem Freund Michael passt, der ebenfalls (wie Marit) im Rollstuhl sitzt. Für ihn kommt eine Frau im Rollstuhl nicht in Frage, obwohl auch er ein gewisses Problem hat. Das Nesthäkchen Jette verliebt sich auf dem Campus ihrer Uni in den besten Freund von Paul, den sie schon seit sehr vielen Jahren kennt. Michael sitzt im Rollstuhl und so richtig will er keine Beziehung haben. Zumal ja auch mehr als 10 Jahre Altersunterschied zwischen den beiden liegen und er sie schon von klein auf kennt. Kann ihre Liebe trotzdem erfüllt werden? Liebesgeschichten mit Handicap. So könnte man wohl am besten beschreiben, wie sich Luise, Tom, Paul, Marit, Jette und Michael fühlen. Was ich jetzt genau damit meine, müsst ihr schon selber herausfinden. Der Roman ist einfach toll geschrieben und liest sich so weg. Auch ist er sehr spannend, weswegen man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Im Grunde beschäftigt der Roman sich mit dem Alltagsleben einer Person, die ein Handicap besitzt. Er ist nicht besonders romantisch oder kitschig, aber er berührt ein im Herzen. Der Autorin ist es gelungen, eine spannende Familiengeschichte zu schreiben, die vor allem am Anfang sehr verzwickt ist. Es machte einfach Spaß in die Geschichte einzutauchen und zu zusehen, wie die Figuren sich entwickeln und wie sie ihr Leben oder Probleme meistern.

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  • Meisterhaft erzählte Familiengeschichte

    Unvollkommen Glücklich

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2015 um 19:14

    „Drei Generationen einer Familie, die sich alle auf ihre Weise mit den Hindernissen auf dem Weg zum Glück auseinandersetzen“ heißt es in der Buchbeschreibung des Romans. Klingt ziemlich normal, doch was ich tatsächlich zwischen den (virtuellen) Buchdeckeln entdeckte, hat mich total überrascht – und begeistert. INHALT: Im Nachkriegsdeutschland hat sich Grete in den Schriftsteller János verliebt, doch ihre gemeinsame Zukunft scheitert an der Realität. Der gemeinsame Sohn Tom wächst in einer Scheinwelt auf, die ihn mürrisch und eigenbrötlerisch hat werden lassen. Luise muss schon ziemlich kämpfen, um an ihn heranzukommen. Und auch ihren Kindern Paul und Jette fällt die Liebe nicht in den Schoß. MEINUNG: An die Lektüre bin ich mit der Frage herangegangen, wie sich Entscheidungen eines Paares – in diesem Fall von Grete und János zu Beginn der 1950er Jahre – auf ihre Nachfahren bis in die Gegenwart auswirken. Die Antwort gibt die Autorin in ihrer Handlung und das in einer verblüffend leichten Art und Weise. Sie beobachtet die Figuren, lässt sie agieren, nur vereinzelt sinnieren, aber dafür umso mehr im Umfeld forschen, um dem_r Leser_in das Hintergrundwissen auf die vielen Warum-Fragen der Story zu vermitteln: Warum ist Tom so unnahbar? Warum flüchtet Luise aus ihren Beziehungen? Warum ist Gretes große Liebe zu János gescheitert? Und viele mehr, die sich über sechzig Jahre hinweg ergeben. Der Stil, in dem die Autorin die Figuren handelt lässt, hat mich ebenfalls überrascht – und fasziniert. Katja Kramer geht für mein Gefühl erstaunlich sparsam mit Dialogen um, und doch zeigt sie die Handlung, statt sie nur zu erzählen. Die Autorin zieht ihre Leser_innen gnadenlos in die Geschichte hinein. Man folgt der Handlung unweigerlich atemlos und will beständig wissen, wie es weitergeht. Und das mit Hilfe eines epischen Stils, der wunderschöne Wortbilder in knapper Sprache verwendet. Die Figuren faszinieren durch die Bank weg – Haupt- wie Nebenfiguren gleichermaßen. Die größte Aufmerksamkeit liegt dabei auf der zweiten Generation von Tom und Luise, denn als Eltern der dritten Generation bleiben sie auch in der weiteren Geschichte erhalten. Tom und Luise werden sehr ausführlich vorgestellt, was aber notwendig ist, um darauf das Fundament der Handlung aufzubauen. Toms väterliche Vorfahren leiden an einer Erbkrankheit, die er trägt und – ahnungslos – an seinen Sohn Paul weitergegeben hat. Alle Männer seiner Linie und die dazugehörigen Frauen haben sich unter der Lupe des Buches mit dem Thema und den Konsequenzen für ihre Beziehungen auseinanderzusetzen. Die Autorin schildert das aus einer angenehmen Distanz, aus der heraus dennoch die Emotionen der Figuren wahrnehmbar sind, ohne den Leser in einem Gefühlsbad zu ertränken. WERTUNG: Das Buch ist für mich eine überraschende Neuentdeckung. Die Autorin hat ein echtes Erzähltalent, das mich hellauf begeistert hat. Vor allen Dingen ihre Sprache, der dramaturgische Aufbau des Buches und die Figuren haben mir ausgezeichnet gefallen. Eine fantastische Leistung, insbesondere für ein Erstlingswerk. Auf alle Fälle verdient die Story mein persönliches „GENIAL“ und fünf von fünf Wertungspunkte. Mein Fazit: Wunderbare Familiengeschichte mit einem ganz besonderen Stil. Lesenswert!

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