Katja Lange-Müller Böse Schafe

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Inhaltsangabe zu „Böse Schafe“ von Katja Lange-Müller

Westberlin im Jahr 1987: Soja, gelernte Schriftsetzerin, Republikflüchtling, Aushilfsblumenhändlerin mit weitem Herzen, trifft Harry, groß, frei, still-entschlossen, abgründige Vergangenheit, düstere Zukunft. Und fortan bestimmt sein Schicksal ihr Leben. 'Eine Liebesgeschichte voll unheimlicher Spannung und Dynamik, ein psychologisches Meisterporträt: Der neue Roman von Katja Lange-Müller ist eine jener großen Liebesgeschichten, wie sie in der Literatur aller Zeiten rar waren und sind.' Ingo Schulze, Der Spiegel 'Die literarische Stimme Berlins' Die Welt 'Es ist dies ein unerhört wesentlicher Roman des Überlebens für all jene, die sich bedenken- und grenzenlos dem Leben ausliefern.' Berliner Zeitung

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  • Katja Lange-Müller | BÖSE SCHAFE

    Böse Schafe

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 15:19

    INHALT: Soja und Harry waren einmal ein Paar. Einige Jahre nach dem Ende der gemeinsamen Zeit, bekommt Soja eine Art Tagebuch in die Finger, in dem Harry von ebenjenen Monaten in den späten 1980er Jahren in Westberlin berichtet, als die beiden sich kennenlernten. Er schreibt über alles und jeden … nur über Soja nicht. Dabei war sie die einzige, die sich wirklich um ihn gekümmert hat, die einzige, von der man behaupten könnte, sie habe ihn verstanden. Obwohl es nicht einfach war, denn Harry war nicht nur schweigsam, sondern auch verschwiegen. Erst nach und nach erfuhr Soja, mit wem sie da eigentlich zusammen war, und sein Tagebuch ergänzt ihr Wissen… FORM: Das Buch ist in der Ich-Form aus Sojas Sicht geschrieben. Es entsteht eine Art Bericht oder Brief an Harry. Soja spricht ihn direkt an, erzählt die gemeinsame Zeit nach und ergänzt diesen Bericht um die Zeilen aus Harrys Tagebuch. Obwohl die Beziehung der beiden im Vordergrund steht, tut sich dem Leser ganz nebenbei ein authentisches Bild der Wendezeit in Berlin auf, was die ganze Geschichte in ein leicht vergilbtes Licht taucht. FAZIT: Grundsätzlich hat mir der Roman gut gefallen, allerdings tat ich mich mit der besonderen Grammatik etwas schwer, die sich aus der Briefform ergibt. Da Soja die Vergangenheit beschreibt und Harry dabei anspricht, benutzt sie die zweite Person Singular im Präteritum: du sagtest, zischtest, flüstertest, stecktest, küsstest, erklärtest, erwidertest, und so weiter und so fort, in allen Farben, in rauen Mengen. So interessant das auch sein mag, ging es mir beim Lesen gehörig auf die Nerven. Auch wirkten die Sätze auf mich zu bemüht verschachtelt; irgendwie unrund und holprig. Die Story an sich fand ich großartig. Es beginnt alles sehr locker und auf eine unkitschige Art romantisch, entwickelt sich dann aber zu einem echten, soll heißen glaubwürdigen Drama, das mich sehr berührt hat. Auf halber Strecke gibt es eine Szene, bei der ich seit langer Zeit mal wieder merkte, dass gute Schriftsteller die Macht haben, dem Leser aus dem Nichts heraus einen Knüppel in die Magengrube zu dreschen. Wer das Buch kennt, weiß, welche Szene ich meine. Tolle Geschichte, Abzüge jedoch in der B-Note … sagen wir vier Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Eine wunderbar offen und poetisch, dabei niemals kitschig erzählte Liebesgeschichte

    Böse Schafe

    Code-between-lines

    13. December 2014 um 09:21

    Zum Inhalt: Berlin 1987: Ein knappes Jahr ist Soja nach ihrer Flucht aus der DDR in West-Berlin angekommen, als sie Harry kennenlernt. Harry, der sie zu Kakao einlädt, ihr unbeholfene Geschenke macht und sie, trotz ihrer erfahrenen 41 Jahre, mit einem „Kinderkuss sofort verzaubert“. Schnell gesteht er ihr, dass er gerade eine zehnjährige Haftstrafe abgesessen und nur dann eine Chance hat, nicht direkt wieder einzufahren, wenn er seine abgebrochene Drogentherapie erfolgreich wieder aufnimmt und seine Bewährungsauflagen erfüllt. Was er ihr nicht erzählt, ist: „Ich bin HIV-positiv.“ Überhaupt erzählt Harry nicht Vieles –Gefühle, Ängste und seine Sicht auf die Dinge  behält er lieber für sich. Eine Situation, die für Soja, die ihren „schweigsamen Geliebten, so gern aus seinem Leben retten möchte, oftmals unerträglich ist. Soja empfindet es als großes Bedürfnis, Harry zu helfen, so dass sie "endlich mal wieder kämpfen konnte, wie ich es bislang immer gekonnt hatte, nicht gegen etwas, sondern um jemanden ..." Und gleichzeitig fragt sie sich immer wieder hilflos, was sie an ihm eigentlich so sehr anzieht. Jahre nach ihrer gemeinsamen Geschichte erfährt Soja zuvor verschwiegene Gedanken aus einem alten Schulheft, in welchem Harry während ihrer gemeinsamen Zeit Gedanken und Gefühle notierte – nur ihr eigener Name fehlt darin. In Form von 20 Jahre nach ihrer gemeinsamen Zeit geschriebenen Briefen an Harry, setzt Soja sich in schonungsloser „Selbstaussprache“ mit der Vergangenheit und dem, was zwischen ihr und Harry war (oder nicht war), auseinander. Eigene Meinung: Diese Buch lebt von der wunderbaren Sprache Katja Lange-Müllers. Trotz einer manchmal dem geschilderten Umfeld geschuldeten schnoddrigen Ausdrucksweise (oder gerade deswegen, weil manchmal fast schmerzhaft authentisch) erzeugt die Autorin eine wunderbare Poesie in Sojas rückblickender Perspektive auf ihre gemeinsame Zeit mit Harry und straft damit ihre Protagonistin, die auf Seite 29 behauptet „nein, ich liebte Dich nicht, obwohl Du für mich wie ein Bruder warst […], aber eben kein leiblicher, sondern einer, der mit mir schlief, vögelte, kopulierte…“, Lügen. Und so kommt dann auch das rückblickende Eingeständnis Sojas - „Von dem Harry, den ich liebte und noch liebe, hatte und habe ich ein ganz bestimmtes inneres Bild, das kein späteres überblenden oder gar verdrängen kann.“ Die Geschichte wird in Sojas Worten in einem guten Tempo erzählt, was in einem auf 204 Seiten begrenzten Buch, das Einiges zu erzählen hat, auch wichtig ist. Schnell werden die Protagonisten in Grundzügen vorgestellt, ein vollständiges Bild erhält der Leser jedoch erst nach und nach. Immer wieder wird Erlebtes und Vergangenes aus Sojas und Harrys Leben eingestreut, welches oftmals der Schlüssel zum Verständnis der beiden recht komplexen Protagonisten ist. Ebenfalls, hauptsächlich durch das Auftreten der für ein Buch mit solch knapp bemessener Seitenzahl recht umfangreichen Liste von immerhin 18 Neben-Charakteren, gelingt es der Autorin, ein eindrückliches Bild des West-Berlins der späten achtziger Jahre entstehen zu lassen, was zum Charme und der Authentizität der Geschichte deutlich beiträgt. Am Ende des Romans steht mit dem Fall der Mauer das Ende von Ost-Berlin, aus dem Soja kommt und von West-Berlin, welches für Harry verloren ist – und zugleich auch das Ende von Harrys und Sojas Geschichte - „Ich war weggegangen, weil ich nicht zu Hause sein wollte, wenn sich beides auflöste, mein Ost- und unser Westberlin, hatte befürchtet, dass ich mich ebenso auflösen und eben verschwinden würde; da war ich lieber woandershin verschwunden …“ Fazit: Eine uneingeschränkt offen und wunderbar poetisch erzählte, dabei niemals kitschige Liebesgeschichte, die es 2007 zu Recht auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2012 um 17:41

    Die meiste Zeit hat mich das Selbst-Bemitleiden von der Protagonistin Soja gestört, las in dem ganzen Buch einzig ihren angestauten Gram, unverholene Vorwürfe heraus. Doch wie so oft in einigen Romanen haben es die letzten Seiten geschafft, mich ein wenig mit dem Inhalt zu versöhnen. Jetzt kann ich das Buch im Nachhinein als eine einzige Liebeserklärung lesen und erkenne Sojas Kummer, nicht zu wissen, ob sie auch so eine zentrale Rolle in Harrys Leben gespielt haben mag, wie er in ihrem.

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    chris_tiane

    16. August 2011 um 23:19

    ... fürchterlicher Schreibstil , wenig Spannung - man hätte aus dem Thema viel mehr machen können zumal es in einer recht bewegten Zeit spielt.

  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Binea_Literatwo

    07. May 2011 um 10:20

    Von manchen Büchern wird man aufgesogen, ist vom ersten Wort an mitten drin und steigt in die Geschichte ein. So sollte es sein. Dann gibt es aber wiederum solche Bücher wie dieses. Der Einstieg ins Buch muss hart erkämpft werden. Das Buch hält ganz spezielle Charaktere bereit, die nicht sofort zu durchschauen sind und stellt sich auch selbst kompliziert an, den Leser an seinen Inhalt heran zu lassen, so empfand ich. Mit einem Bein war ich bereits bei Soja Edith Krüger, der Protagonistin, im Roman, aber mit dem anderen Bein, wollte ich nicht in die Handlung einsteigen, Soja nicht kennen lernen. Hartnäckig bleiben, war hier die Devise. Nach knapp 30 Seiten war ich dann an Sojas Seite. Soja ist eine naive Frau und war früher ein naives Mädchen. Sie ist aus Ostberlin, aber hat es zeitig geschafft, in den Westen der Stadt zu flüchten. Auf der Straße begegnet sie zwei Männern. Ihr Blick bleibt bei einem der beiden hängen und der Blick von ihm, er stellt sich bald als Harry vor, bleibt an ihr hängen. Ein kurzer Smalltalk und beide verabreden sich zu einem Kakao. Das Treffen ist ein ganz spezielles und verläuft sehr merkwürdig. Aber Soja hat sich verliebt, scheint sich verliebt zu haben. Harry ist oft bei ihr und täglich erfährt sie mehr von dem ehemaligen Inhaftierten. Er hat eine magische Anziehungskraft auf sie, stößt sie aber genauso sehr auch ab. Ein Gefühlschaos, was sich täglich neu auszutoben scheint. Soja reißt sich für Harry sprichwörtlich Beine heraus. Sie kümmert sich um ihn, verleiht Geld, sucht Leute, die verantwortungsvoll sind, um Harry täglich mit beizustehen, denn er macht einen Drogenentzug und darf nie ohne Aufsicht den Tag und die Nacht verbringen. Soja tut alles für ihn, doch der Dank bleibt aus und sie stört es nicht, sie liebt Harry, wie er ist und bleibt an seiner Seite. Und dann erzählt Joe, der Leiter der Therapiestunden, etwas über Harry, was erschütternder nicht sein könnte. Soja fällt innerlich in sich zusammen, wie später die Mauer, die den Osten vom Westen trennte. „Mit der Liebe ist es wie mit den Masern. Man bekommt sie nur einmal, und je später das passiert, desto schlimmer wird’s.“ Ein bedrückendes Buch, von Seite zu Seite beklemmend. Was hätte ich gern geschrien – „Soja, leb dein Leben, lass Harry in Ruhe, ihn kann man nicht mehr retten. Soja, rette dich, lebe dein Leben, mach es lebenswert, genieß es und mach was daraus!“ Katja Lange-Müller fängt den Leser spätestens im ersten Drittel des Buches auf eine spezielle Art. Das Gefühl, als ob man eingeklemmt ist, umgibt den Leser. Soja hat viel zu erzählen über ihre Jugend, über die Beziehung zu Harry und vor allem über ihre Gefühle während dieser Zeit. Als Leser erlebt man ihr Leben noch einmal mit, wird mit allerhand Leid und Schmerz konfrontiert und von Seite zu Seite wird dieses dünne Buch immer dicker und schwerer. Die Emotionen im Buch muss man sich selbst herauslesen, es ist hart geschrieben, es ist stellenweise sehr kalt und dunkel. Man gibt sich Soja hin und weiß, genau wie Harry ist sie nicht zu retten und doch gibt es Hoffnungsschimmer am Horizont der beiden Leben. Keine Sommerlektüre, aber ein Lebensbuch einer Liebe, die eine Liebe sein sollte, aber vielleicht doch keine war. Nicht nur in Berlin stand eine Mauer, auch zwischen Harry und Soja.

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    ninchen1809

    18. April 2011 um 13:08

    Katja Lange-Müller erzählt in ihrem für den im Jahre 2007 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman eine ungewöhnliche, einseitige Liebesgeschichte. Der Roman spielt zum großen Teil im Westberlin der Jahre 1987 und 1988. Soja, Anfang 40, ist aus der DDR geflohen und arbeitet als Aushilfe in einem Blumenladen. Eines Tages trifft sie auf Harry, der eine sehr zwielichtige Vergangenheit besitzt. Sie verliebt sich in ihn, doch ihre Liebe wird nicht wirklich erwidert, eher wird sie ausgenutzt. Nach und nach erfährt Soja, dass er Straftäter, ein Junkie und HIV-positiv ist. Aber das gibt ihr noch nicht Grund genug sich von ihm zu trennen. Ganz im Gegenteil, sie unterstützt ihn wo sie nur kann, hilft ihm clean zu werden, doch nichts hilft wirklich. Und irgendwann bricht die Krankheit Aids aus… Ob es sich um eine Liebesgeschichte handelt, muss jeder für sich entscheiden. Der Roman ist in einer Art „Briefstil“ geschrieben. Es ist so, als würde sie mit Harry reden und ihm alles Geschehene nochmals erzählen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, den Westberliner Flair der 80er Jahre rüberzubringen. Der Roman vermittelt eine depressive Stimmung und macht traurig.

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  • Frage zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Daniela

    "Böse Schafe", ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen in Ost- und Westdeutschland. Welche anderen Romane über diese Ost-West-Konflikt kennt ihr noch?

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Petruscha

    12. July 2010 um 09:15

    tolle Liebesgeschichte. Kein bißchen überzuckert und toll geschrieben.

  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    SaaSuu

    01. April 2010 um 11:48

    Soja, eine DDR-Flüchtige, erzählt in diesem Roman von ihrer Beziehung zu Harry, einem Drogenabhängigen und Schwerkranken. In ihrer Vergangenheit zu oft enttäuscht, entdeckt sie durch Harry eine ganz neue Lebensanschauung und eine neue Art und Weise an das andere Geschlecht heran zu gehen. Eine packende, traurige Geschichte.

  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Thaila

    20. March 2010 um 16:29

    Katja Lane-Müllers Roman Böse Schafe erzählt die Geschichte einer einseitgen Liebe. Soja wurde als Kind von ihrem Vater sexuell mißbraucht, ist aus der DDR geflohen und lebt einer eher einsames Leben in Westberlin. Zu Männern hat sie ein eher distanziertes Verhältnis, hat keine großen Erwartungen an sie und hat nur flüchtige Kontakte. Das ändert sich als sie Harry kennen lernt. Harry ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er wegen Drogendelikten einsaß. Harry ist für Soja die große Liebe und obwohl sie ihn kaum kennt, mobilisiert sie alles, um ihm zu helfen, seine Bewährungsauflagen zu erfüllen. Doch es gelingt ihr nicht, Harry aus dem Drogensumpf herauszuziehen. Jahre später fallen ihr seine Tagebücher aus der gemeinsamen Zeit in die Hand, allerdings wird sie dort kein einziges Mal erwähnt. Böse Schafe war ja ausgesprochen erfolgreich und stand lange Zeit auf der Spiegelbestseller-Liste. So richtig nachvollziehen konnte ich das beim Lesen des Buches nicht. Das Buch ist gut geschrieben. Auch wenn die Klammer-Liebe von Soja oft schwierig zu ertragen war, ist die Figur doch sehr glaubwürdig. Harry bleibt dagegen blass, was aber durchaus intendiert ist, da sich die Protagonistin gerade damit auseinander setzt, dass sie ihre große Liebe nicht richtig kennen gelernt hat. Aber ich fand den Roman wenig spektakulär, wenig originell, weder thematisch noch stilistisch. Kann man lesen, muss man aber nicht!

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Gruenente

    09. August 2009 um 14:28

    Soja, lebt als Republikflüchtling in Westberlin (kurz vor dem Mauerfall). Sie lernt durch Zufall Harry kennen und beginnt eine Beziehung mit ihm. Doch Harry hat Probleme, die er nur nach und nach enthüllt. Seine Drogen- und Knastvergangenheit. Soja versucht alles um ihm zu helfen, bekommt aber nicht viel Offenheit zurück. Dann wird alles noch schlimmer, als Harrys Therapeut die Wahrheit über Harry erzählt. Eine Liebesgeschichte, in einem sehr ungewöhnlichem Sprachstil erzählt. Sie lässt das Ende der 80er Jahre aufleben.

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Dilbertine

    12. July 2009 um 11:40

    „Ihr benahmt euch seltsam, ausgelassen, ja übergeschnappt: wie zwei Kettenhunde, die sich losgerissen, aber erst eine Nacht unter fremden Fenstern geschlafen und noch nicht wieder den ganz großen Hunger haben; und doch deutet das Glitzern in ihren Pupillen, diese Tollheit mit der sie einander bei Laune halten, schon darauf hin, daß sie den Preis der Freiheit bald kennen und bezahlen würden.“ - Sojas erste Eindrücke, als sie ihre große Liebe Harry und seinen Freund Benno an einem kalten Wintertag im Jahr 1987 in der Nähe des Winterfeldplatzes im ehemaligen West-Berlin kennenlernt. Soja, die gerade erst vor einem Jahr aus dem Osten Berlins übergesiedelt ist, hat nur wenig soziale Kontakte, sucht noch nach ihrem Platz in der fremden Gesellschaft und hält sich mit Arbeitslosengeld und einem Job als Blumenverkäuferin am S-Bahnhof Halensee über Wasser. Soja verliebt sich bedingungslos in Harry, einen der ersten HIV Positiven Junkies Berlins, der gerade vor 14 Tagen aus dem Knast entlassen wurde und sich bereits in der kurzen Zeit seinen Bewährungsauflagen entzogen hat. Sie kämpft um diese Liebe und opfert sich über mehrere Jahre auf, geht dabei durch die Hölle. Anfang der 90er Jahre verstirbt Harry nach schwererem Leiden in einem Berliner Hospiz für Drogenabhängige und HIV Infizierte. Soja erhält sein restliches Hab und Gut, zu dem auch ein tagebuchähnliches Notizbuch zählt, in dem ihr Name nicht einziges Mal erwähnt wird. „Ach, Harry, wäre dieses Heft bei jemand anderem gelandet und der neugierig genug gewesen, es auch zu lesen, er hätte nicht einmal ahnen können, daß es mich in deinem Leben, das meines war und ist, jemals gab." „Böse Schafe“ ist ein Tauchgang in die Abgründe einer Liebe. Eine Ausnahmeliebesgeschichte, die bitter schmeckt, zutiefst rührend ist und traurig macht. Dabei ist sie aber nicht einen Moment lang kitschig. Der Autorin ist es gelungen, meinen anfänglichen Ärger über die Naivität der immerhin schon 39 jährigen Soja in Verständnis und den Glauben an die große Liebe zu wandeln. Im Verlauf dieser Geschichte, in der er es äußerst selten positive Entwicklungen gibt, sind mir die Protagonisten, auch das böse Schaf Harry, so ans Herz gewachsen, dass am Ende der Story Tränenalarm angesagt war. Da ich in Berlin Tiergarten lebe, sind mir die Orte des jeweiligen Geschehens (überwiegend Moabit), die eindringlich beschriebenen, mitunter sehr trostlosen, Wohn- und Lebensverhältnisse im klassischen Altberliner-Bau, die Anonymität in einer Großstadt und natürlich auch die typische schnoddrige Berliner Art sehr vertraut. Insofern ist mir die Geschichte sehr real erschienen und könnte die einer unserer Nachbarn sein. Von mir gibt es die volle Punktzahl für einen Roman, dessen Wirkung lange nachhallt und der dem Deutschen Buchpreis durchaus würdig gewesen wäre. Ein Buch für Männer und Frauen, die Liebesgeschichten, die eng mit einem Sozialdrama verbunden sind, und ohne Happy-End auskommen müssen, verkraften können und natürlich für all diejenigen, die Berlin-Romane mögen.

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    BeautyBooks

    15. May 2009 um 21:39

    Westberlin im Jahr 1987: Soja, gelernte Schriftsetzerin, Republikflüchtling, Aushilfsblumenhändlerin mit weitem Herzen, trifft Harry, groß, frei, still-entschlossen, abgründige Vergangenheit, düstere Zukunft. Und fortan bestimmt sein Schicksal ihr Leben. Ein sehr sehr tolles Buch.. Anfangs fand ich die Schreibweise gewöhnungsbedürftig. Sobald man sich aber reingelesen hat, fesselt einen die Story total. Mit viel Liebe, Trauer und Gefühl geschrieben. Hätte mir nicht gedacht, dass mich dieses Buch so packen wird =)

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  • Rezension zu "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller

    Böse Schafe

    Greta

    12. April 2009 um 13:33

    "Ich fühlte mich, als säße ich in einem Zug und sämtliche Bäume, an denen ich vorbeigefahren war, kämen mir plötzlich wieder entgegen."

    "Deine Augen sind geschlossen, meine schauen hoch zum offenen Fenster... Wir haben einander und Zeit, nichts sonst, doch davon ganz viel, obwohl es scheint, als existiere sie nicht mehr."

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