Katja Maybach

 4.2 Sterne bei 318 Bewertungen
Autorin von Eine Nacht im November, Die Stunde unserer Mütter und weiteren Büchern.
Katja Maybach

Lebenslauf von Katja Maybach

Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin“, was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch sie hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann sie mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging sie nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin. Nach einer schweren Krankheit begann sie erfolgreich, Romane zu schreiben. Bereits ihr Debüt-Roman „Eine Nacht im November“ war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebt die Autorin in München, sie hat zwei erwachsene Kinder.

Alle Bücher von Katja Maybach

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Eine Nacht im November

Eine Nacht im November

 (47)
Erschienen am 01.03.2007
Die Stunde unserer Mütter

Die Stunde unserer Mütter

 (39)
Erschienen am 01.06.2017
Das Haus unter den Zypressen

Das Haus unter den Zypressen

 (39)
Erschienen am 01.03.2013
Die Nacht der Frauen

Die Nacht der Frauen

 (34)
Erschienen am 02.03.2015
Das Haus ihrer Kindheit

Das Haus ihrer Kindheit

 (35)
Erschienen am 03.03.2014
Der Mut zur Freiheit

Der Mut zur Freiheit

 (30)
Erschienen am 02.05.2018
Dem Himmel entgegen

Dem Himmel entgegen

 (26)
Erschienen am 02.05.2016
Die Stunde der Schwestern

Die Stunde der Schwestern

 (26)
Erschienen am 06.01.2012

Fragen an Katja Maybach

Allgemeine Fragen zur Autorin und zum Roman DAS HAUS IHRER KINDHEIT

Sie haben lange als Designerin gearbeitet. Wie sind Sie schließlich zum Schreiben von Romanen gekommen?

Die Leidenschaft für Bücher packte mich bereits im zarten Alter von sechs Jahren: Kaum konnte ich lesen, bin ich regelmäßig alleine in die Leihbibliothek gefahren, um mir so viele Bücher auszuleihen, wie ich tragen konnte. Meine ersten Bücher waren: „Hauffs Märchen“ – so schön zum Gruseln, dass ich mich auch am Tag fürchtete – „Peter, der Eichkater“, und später natürlich „Nesthäkchen“, „Hanni und Nanni“ und die „Fünf Freunde“. Aus dem Lesen wurde eine richtige Sucht, die ganz automatisch zum Schreiben führte. Und so schrieb ich mit zwölf Jahren meinen ersten Mädchenroman – mit der Hand, denn tippen auf der Schreibmaschine konnte ich noch nicht. Irgendwann sind dann aber leider die stolzen 220 Seiten verloren gegangen. Später entwickelte sich mein Leben erst einmal anders, bis ich zum Schreiben zurückkehrte. Als mein erster Roman „Eine Nacht im November“ ein so toller Erfolg wurde, habe ich natürlich weitergemacht.

Was begeistert Sie beim Schreiben am meisten?

In der Entwicklung einer Geschichte, dem Nachspüren eines erfundenen Lebens gibt es keine Grenzen. In der Phantasie ist alles möglich. Das ist faszinierend.

Ihre Romane behandeln in den meisten Fällen eine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Üben Geheimnisse aus der Vergangenheit eine besondere Faszination auf Sie aus? Gibt es eventuell Anleihen aus Ihrem persönlichen Leben oder dem von Bekannten?

Ja, aus meiner Familie. Hier gibt es erstaunliche Geschichten, die es alle wert sind, erzählt zu werden. Aber nicht alle Geheimnisse in meinen Romanen sind autobiographisch. Vieles ist natürlich auch Fiktion.

Wie recherchieren Sie für Ihre Romane, deren Themenfelder sich von Mode über Malerei erstrecken, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs oder in der Nachkriegszeit angesiedelt sind und sich auf vielerlei unterschiedliche Schauplätze erstrecken, zum Beispiel Italien, Argentinien, England?

Ich wuchs in einem Elternhaus auf, in dem Musik und Malerei eine große Rolle spielten. Und Mode war ja jahrelang mein Beruf. Ich interessiere mich auch heute noch für alle Entwicklungen innerhalb der Mode, auch wenn meine Entscheidung richtig war, die Szene zu verlassen. Zu der Zeit des Zweiten Weltkriegs habe ich Recherchen innerhalb meiner Familie gemacht: Authentische Erzählungen von Großeltern, Eltern, Tagebücher, Briefe. Ein unglaublicher Schatz an persönlichen Schicksalen und Erlebnissen. Was Argentinien („Melodie der Erinnerung“) betrifft, finde ich die Ära der Evita Peron sehr faszinierend. Argentinien kenne ich leider nicht persönlich, hier durchforstete ich Bildbände und ließ mir sehr viel von Leuten erzählen, die Buenos Aires gut kennen. Hinterher hatte ich das Gefühl, selbst dort gewesen zu sein.

Die Heldin Ihres neuen Romans, Georgia, ist Kostümbildnerin, ihr Freund Aiden ist Regisseur in Covent Garden. Wie haben Sie über die Welt der Oper recherchiert?

Meine Schwester war viele Jahre Kostümbildnerin und an großen Opernhäusern tätig. Darüber hinaus kenne ich eine junge Frau, die in Covent Garden künstlerisch tätig ist.

Waren Sie selbst schon einmal in England – und gibt es ein reales Vorbild für das Pfarrhaus, das als „DAS HAUS IHRER KINDHEIT“ beschrieben wird?

Ich kenne London sehr gut. Für das Pfarrhaus in Surrey hatte ich kein Vorbild, das sah ich nur in meiner Phantasie vor mir.

Welche der Figuren im Roman DAS HAUS IHRER KINDHEIT ist Ihre Lieblingsfigur? Und warum?

Außer Isla Jones liebe ich den alten Kunsthändler Sir Alistair Flythe. Ein alter Mann, der Charme, Klugheit und einen vornehmen Geist besitzt. Ein Mann, der in jungen Jahren Verantwortung übernommen hat, zu einer großen Liebe fähig und dazu bereit war, für diese Frau alles zu tun. Ist das nicht überwältigend?

Was macht Ihnen schlechte Laune, was macht Ihnen Freude?

Schlechte Laune: ein schlechtes Buch, Freude: ein schönes Buch.

Sie können Frühstück, Mittag- und Abendessen an drei unterschiedlichen Orten auf der Welt einnehmen – wohin führt Sie diese Reise?

Frühstück: Deux Magots in Paris, Mittagessen: in Rom, Abendessen: irgendwo am Meer bei Sonnenuntergang.

Kaffee oder Tee?

Tee. Nur im Deux Magot, zu den Brioche und Croissants: café au lait!

Woher kommen die Inspirationen zu Ihren Büchern?

Fliegen mich an. Ich greife irgendetwas auf. Manchmal eine Bemerkung, die ich höre, ein Ort, Fotos, Stimmungen.

Neben der Arbeit als Schriftstellerin – was wären alternative Berufe für Sie? warum?

Ich hatte schon ein paar Berufe, jetzt bin ich beim Schreiben angekommen. Endlich! Mein Traum, seit ich zwölf Jahre alt bin, ich möchte nichts anderes mehr machen.

Haben Sie einen Lieblingsautor? Wer ist es und weshalb?

Im Moment ist es die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan („Das Lächeln meiner Mutter“). Ich bewundere ihren Mut, über die Grenzen ihrer eigenen Emotionalität zu gehen und daher so berührend zu schreiben.

Welche Person – aus Roman, Film oder dem öffentlichen Leben – würden Sie gerne treffen? Und was würden Sie zu ihm/ihr sagen?

Coco Chanel. Sie hat sich gegen jede Konvention gestellt und das Leben so gelebt, wie sie es für richtig hielt, ehrgeizig, mutig. Auch in ihrem Design ist sie sich treu geblieben und ist gegen alle Widerstände und Konkurrenz ihren klaren Weg gegangen. Unbeirrt stieg sie nach vielen Niederlagen im Alter von siebzig Jahren wie der Phönix aus der Asche und kam in die Mode zurück. Ich bewundere sie, Mode geschaffen zu haben, die nie „aus der Mode“ kommt und die immer noch die Basis für jede Chanel Kollektion ist. Coco Chanel gab Frauen einen eigenen Stil, Eleganz und die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Kühl, überlegen und trotzdem sehr erotisch zu sein. Das alles würde ich ihr sagen. Darüber hinaus würde ich gern einmal den großartigen Schriftsteller Jonathan Franzen in New York treffen. Ersatzweise: James Salter, dessen Roman ich gerade lese.

Wenn Sie die berühmten drei Wünsche frei hätten, wie sähen sie aus?

Dass mein nächster Roman, der gerade herauskommt, ein großer Erfolg wird. Dass alles so bleibt, wie es im Moment ist. Dass es den Menschen, die ich liebe, immer gutgehen wird.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?

Carpe diem … LEIDER gelingt es mir nur selten.

Haben Sie schon das nächste Projekt im Kopf?

Ja, und ich kann es kaum erwarten, damit anzufangen.

Neue Rezensionen zu Katja Maybach

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Rezension zu "Die Stunde unserer Mütter" von Katja Maybach

Gut geschrieben, wirkt authentischer durch die in die Handlung eingeflochtenen Feldpostbriefe
Julitraumvor einem Monat

Deutschland 1940 zu Zeiten des NS-Regimes und des 2 Weltkrieges. Maria und Vivien sind Schwägerinnen. Vivien ist die Schwester von Marias Bruder. Während Maria sich in ihrer Ehe mit Werner, der an der Front kämpft, schon länger nicht mehr wohfühlt und ihr die Trennung von ihm nicht allzu schwer fällt, ist es bei Vivien ganz anders. Sie liebt ihren Mann immer noch und fühlt sich sehr wohl in ihrer Ehe, doch auch sie lebt jetzt getrennt von ihrem Mann Philip. Da er eine riskante Mission betreibt, nämlich jüdische Mitbürger zu verstecken und ihnen noch eine Flucht ins Ausland zu ermöglichen, schwebt er in ständiger Gefahr vor Entdeckung. Darum hat er auch Vivien bei seiner Schwester Maria auf dem Land untergebracht und sich auch zum Schein von der in England geborenen Vivien getrennt. Vivien ist also mit ihrer Tochter Antonia zu Maria und ihrer Tochter Anna auf Land gezogen. Während Maria noch ihre Vorbehalte gegen die weltgewandte und stilvolle Vivien hatte, merkt sie schon bald, daß dies nur Vorurteile waren. Die beiden Frauen kommen sich schnell nahe und sind einander eine große Stütze in den harten Zeiten. Auch zwischen den Mädchen Antonia und Anna, die so verschieden scheinen, wächst über die Jahre ein enges Band der Vertrautheit und Freundschaft, das durch tragische Ereignisse immer fester wird.

Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr einfühlsam geschrieben. Die verwendente Sprache ist leicht und flüssig zu lesen. Sehr viel wird auf die Schicksale der Protagonisten am Rande des Kriegsgeschehens eingegangen. Dabei wirken die Feldpostbriefe des Vaters der Autorin sehr authentisch und passen gut ins Geschehen. Die Handlung ist eigentlich recht gut in die Zeit des NS-Regimes eingeflochten, kommt mir jedoch manchmal ein wenig oberflächlich daher. Dies liegt jedoch vielleicht auch daran, daß ich aus persönlichen Erzählung und anderen Büchern eine detailreichere Ahnung bekommen habe. Dennoch vermag dieser Roman sehr zu berühren und erahnen, welche Zeit damals herrschte. Von mir daher gerne zu empfehlen.

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Rezension zu "Der Mut zur Freiheit" von Katja Maybach

Liebe und Unabhänigigkeit
Eliza08vor 2 Monaten

Dies war mein erstes Buch von Katja Maybach und die Autorin hat es von der ersten Seite an geschafft mich zu fesseln und mich in die Geschichte von Margarita, Valentina und Olivia hineinzuziehen. Aber der Reihe nach.

Das Cover des Buches mochte ich von Anfang an, eine Frau, die auf Zehenspitzen steht und an einer Balustrade hinunterschaut, was sich dort verbirgt bleibt dem Betrachter vorenthalten. Der Klappentext macht dann aber auf jeden Fall Lust gleich los zu lesen, bisher habe ich selten Romane gelesen, die in Spanien zur Zeit der Franco-Diktatur spielen, umso neugieriger war ich.

Es geht aber nicht nur um das Franco-Regime, sondern vor allen Dingen um die Liebe, um die Liebe dreier Frauen, die ihren ganz eigenen Weg suchen. Margarita, die Großmutter, musste ihr Heimatdorf verlassen, da sie unverheiratet schwanger geworden war, ihr eigener Vater jagte sie aus dem Haus. Heute ist sie stolze Besitzerin mehrerer Wäschesalons. Ihre Tochter Valentina verliebt sich Hals über Kopf in einen liierten Mann und bleibt ebenfalls nach seiner überstürzten Abreise schwanger zurück. Olivia, ihre Tochter, kämpft leidenschaftlich für die Rechte und den Schutz von Tieren, sie engagiert sich  z.B. gegen den Stierkampf. Was sie nicht weiß, sie verliebt sich in einen Stierkämpfer und auf einmal steht ihre ganze Karriere als Tänzerin auf dem Spiel. Es gibt vieles was die drei Frauen verbindet, vor allen Dingen ist es die Liebe und der Mut ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie haben den Mut zur Freiheit, ohne sich von einem Mann oder einer Familie etwas sagen zulassen. Sicherlich gibt es viele Parallelen und Muster, die sich in dem Roman wiederholen, aber ich denke dies gibt es wirklich in einigen Familien.

Der Roman wird aus den drei Perspektiven der Frauen erzählt, dies hat den Vorteil, dass die drei uns als Leserinnen sehr nah sind und wir uns gut mit ihnen identifizieren können. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, zwar bleiben einige spanische Wörter unerklärt, dies tut dem Verständnis des Romans aber keinen Abbruch. Ich habe dieses Buch innerhalb von nur zwei Tagen gelesen und es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ein kleines Muss für alle Frauen, die gerne Romane über starke, unabhängige Frauen lesen. Ein sehr berührender Frauenroman, der gleichzeitig auch noch wunderbar unterhält. Vielen Dank an die Verlagsgruppe Droemer Knaur für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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Rezension zu "Der Mut zur Freiheit" von Katja Maybach

Madrid Ende der 1940er Jahre!
Angie*vor 4 Monaten

Meine Meinung:


Dieses Buch hat mich über den heutigen Tag begleitet und ich mochte es gar nicht aus der Hand legen. Die Autorin schildert fesselnd eine vergangene Zeit der Geschichte und zwar die Franco Diktatur Ende der 1940 er Jahre.  Sie hat diese komplizierte und gefährliche Zeit geschickt und faszinierend mit dem Schicksal drei starker Frauen verknüpft. Ihr Schreibstil  ist unkompliziert , flüssig und angenehm zu lesen. Ich konnte durch das Buch fliegen und alles wunderbar aufsaugen und miterleben. 


Diese  Zeit der Diktatur  in der realen Geschichte ist ja längst vergangen - aber nicht vergessen! Beklemmende Schilderungen von heimlicher Überwachung und Bespitzelung der Bevölkerung, die nicht regimetreu erschien, waren an der Tagesordnung und die Menschen haben sich eingerichtet damit. Diese Atmosphäre hat die Autorin sehr dicht und eindringlich geschildert. Alleinstehende und/oder alleinerziehende Frauen mit einem eigenen Willen und selbstbestimmten Leben waren zu der Zeit unbeliebt, selten und wurden von der Gesellschaft verachtet. Dagegen haben sich diese drei Frauen gestemmt und es fast geschafft, sich einen festen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Aber die Liebe hat sie immer wieder in neue Bahnen und tragische Abenteuer geworfen. Das war aufregend, anregend und sehr fein mitzuerleben durch die bunten Schilderungen der Autorin. Es geht um  leidenschaftlichen Flamenkotanz, lebensgefährliche Stierkämpfe und um das Stadt - und Nachtleben in der funkelnden Metropole Madrid.


Margarita , Anfang des 19. Jahrhundert geboren beginnt in  diesem Frauenreigen, gefolgt von Tochter  Valentina  und deren Tochter Olivia.
Zitat  Seite 55 : " Bartolomé aber kam wieder auf Margarita zu sprechen: " Sie und ihre Tochter haben bewiesen, dass sie tief lieben können, ohne sich irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen zu unterwerfen. Den Mut zur Freiheit zu besitzen und sie offen leben. Das ist sehr bewundernswert." 


 Einige kleine Zweifel und Kritikpunkte möchte ich noch anfügen.  Die Denkweise und Einstellungen  dieser drei Frauen erschienen mir fast zu modern, sie würden viel eher in die heutige Zeit passen und ich bin nicht sicher, ob das mit der damaligen Wirklichkeit tatsächlich in Zusammenhang zu bringen ist. Es war mir  auch nicht bewusst, dass es  damals schon Tierschutzorganisationen gab, aber ich vertraue gern der sorgfältigen Recherche der sympathischen Autorin. 


Meine Bewertung: VIER **** STERNE für dieses tolle Zeitzeugnis.
Herzlichen Dank an die Autorin und den Knaur TB Verlag für die Zusendung des Buches !

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Gespräche aus der Community

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KatjaMaybachs avatar
Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

am 2. Mai erscheint mein neuer Roman "Der Mut zur Freiheit", der im Madrid der 40er Jahre spielt, als Taschenbuch bei Knaur.

Inspiriert haben mich ein Film über Eva Peróns Besuch in Madrid und ein Buch über den Stierkampf: das Töten eines Tieres, und die Menschen, die dies als Kunst betrachten.
So habe ich mich nach und nach in diese Zeit in Madrid hineinziehen lassen.

Zur Zeit Francos durften Frauen nicht selbstbestimmt sein. Sie konnten sich nur über einen Mann beruflich und privat definieren. Margarita, die Protagonistin aus "Der Mut zur Freiheit" musste sogar Demütigungen erdulden, um ihre Ziele zu erreichen und Erfolg zu haben.
Aus meiner Sicht ein interessantes und hochaktuelles Thema in unserer Zeit der Debatten über Belästigung und #MeToo.

Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuesten Roman einladen!

Ihr habt die Möglichkeit, eins von 15 Rezensionsexemplare von "Der Mut zur Freiheit" zu gewinnen, die ich zusammen mit Knaur verlose.

Wenn ihr also Lust habt, euch an einer Leserunde zu beteiligen, euch über meinen Roman auszutauschen und eine Rezension* dazu zu schreiben, solltet ihr diese Leserunde zu "Der Mut zur Freiheit" nicht verpassen!

* Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr bereit seid, den Roman zeitnah zu lesen, euch an der Leserunde zu beteiligen, euch mit den anderen Leserundenteilnehmern auszutauschen und anschliessend eine Rezension zu schreiben.

Inhalt
Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann…
Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. "Eine Nacht im November", "Irgendwann in Marrakesch" und "Die Stunde unserer Mütter") einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.

Hier geht es zur Leseprobe

Zu meiner Person
Ich war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.
Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.

Habt ihr Lust, dabei zu sein?
Dann antwortet bitte bis zum 10.05 auf folgende Frage:

Meine Hauptfiguren sind mutige Frauen, die den Mut zur Freiheit haben.
Was bedeutet Freiheit für euch? Wie weit würdet ihr gehen, um eure Träume zu erfüllen und eure Ziele im Leben zu erreichen?

Ich freue mich auf eure Antworten!

Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.

Eure Katja Maybach
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