Katja Maybach Das Haus ihrer Kindheit

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Inhaltsangabe zu „Das Haus ihrer Kindheit“ von Katja Maybach

1946: Als die junge Isla dem Kunsthändler Sir Alistair Flythe ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Alistair es nur kauft, weil er Isla seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es sechzig Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll.

Wieder ein tolles Buch einer wunderbaren Autorin!

— Katjuschka

Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen, wollte endlich wissen, was es mit dem Geheimnis um Isla und Georgia auf sich hatte.

— roelchen

Fr. Maybach fesselt mich in jedem ihrer Romane! So auch "im Haus ihrer Kindheit"! Kann kaum erwarten, bis ihr nächster Roman rauskommt!

— Merlin09

Meine Emotionen fuhren Achterbahn!

— tootsy3000

Auf den Spuren der Vergangenheit... Schön erzählt und sehr fesselnd!

— Sternenstaubfee

Ein mitreißender Roman, der einige spannende Lesestunden verspricht.

— MrsAmy

Ein schöner, leicht zu lesender Familienroman!

— Thala

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  • Leserunde zu "Die Stunde unserer Mütter" von Katja Maybach

    Die Stunde unserer Mütter

    KatjaMaybach

    Hallo, liebe Leserinnen und Leser,"Die Stunde unserer Mütter" ist mein neuer und zugleich persönlichster Roman. Inspiriert haben mich Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge von meinem eigenen Vater. Es geht um das Leben zweier Frauen während der Schicksalsjahren 1940 bis 1945: die Bedrohung durch die Gestapo und sogar durch Nachbarn und vermeintliche Freunde, die Hilflosigkeit aber auch den Widerstand gegen den Hass, der sich immer weiter ausbreitet. "Die Stunde unserer Mütter" ist ein Roman über das Bewahren der eigenen Menschlichkeit und über die Liebe, die verloren geglaubt ist und dennoch zum Moment der Hoffnung wird. Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuesten Roman einladen!InhaltIm Mittelpunkt stehen Maria und Vivien, die einander nie besonders sympathisch waren – und jetzt eine Schicksalsgemeinschaft bilden, aus der nach und nach tiefe Freundschaft entsteht.Dabei sind die beiden Frauen denkbar unterschiedlich: Während Maria, die ihren Mann, den Forstbeamten Werner, gegen den Willen ihrer Familie heiratete, mittlerweile an ihrer Ehe zweifelt, schmerzt die Engländerin Vivien jede Minute der erzwungenen Trennung von ihrem Mann Philipp. Maria ringt bei jedem Feldpostbrief Werners mit sich, die Distanz, die zwischen ihnen entstanden ist, zu durchbrechen und ihm ein paar liebevolle Worte zu schreiben. Vivien dagegen, die nur deshalb in der Kleinstadt vor den Toren Münchens Zuflucht gesucht hat, um ihren Mann, der im Widerstand tätig ist, nicht zu gefährden, wartet nur auf ein Zeichen, um zu ihm zurückzukehren. Während Maria zu ihrer verträumten Tochter Anna nur schwer Zugang findet, sind Vivien und ihre Tochter Antonia einander sehr ähnlich.Doch je schmerzhafter die täglichen Einschränkungen werden, je näher der Krieg ihnen kommt und je größer die Gefahren von Denunziation und Anfeindungen werden, desto enger rücken die beiden Frauen zusammen…Zu meiner PersonIch war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.Zusammen mit Droemer Knaur verlose ich 15 Exemplare von meinem Roman "Die Stunde unserer Mütter" unter allen, die bereit sind, sich an der Leserunde zu beteiligen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben.Habt ihr Lust, dabei zu sein?Dann antwortet bitte bis zum 28.05. auf folgende Frage:Die Briefe und Tagebucheinträge meines Vaters haben mich inspiriert.Schreibt ihr auch Briefe? Führt ihr vielleicht ein Tagebuch? Oder bevorzugt ihr lieber Emails und Blogs?Ich freue mich auf eure Antworten!Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.Eure Katja Maybach

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  • Leserunde zu "Dem Himmel entgegen" von Katja Maybach

    Dem Himmel entgegen

    KatjaMaybach

    Hallo, liebe Leserinnen und Leser,ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuesten Roman "Dem Himmel entgegen" einladen, der vor wenigen Tagen erschienen ist.Inhalt1963: Sie sehnt sich nach der Freiheit über den Wolken. Schon immer wünscht sich die Flugbegleiterin Isabelle, als Pilotin in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Doch Frauen ist dieser Beruf verwehrt. Erst eine Zufallsbekanntschaft gibt Isabelle neue Hoffnung: Ein amerikanischer Pilot will sich für sie einsetzen. Sie kann nicht ahnen, dass diese Begegnung alles in Frage stellen wird: ihr Vertrauen in ihre Eltern, ihr Verhältnis zu ihrer Schwester, ihren Glaube an sich selbst.LeseprobeÜber meine PersonIch war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin. Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.Zusammen mit Droemer Knaur verlose ich 15 Exemplare von meinem Roman "Dem Himmel entgegen" unter allen, die bereit sind, sich an der Leserunde zu beteiligen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben.Habt ihr Lust, dabei zu sein?Dann antwortet bitte bis zum 09.05. auf folgende Frage:Isabelle hat einen großen Traum: Pilotin zu werden. Habt ihr auch einen großen Traum? Was tut ihr dafür, diesen zu verwiklichen? Oder habt ihr es sogar geschafft, dass euer Traum Realität wird?Ich freue mich auf eure Antworten!Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.Eure Katja Maybach

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  • Das Haus ihrer Kindheit

    Das Haus ihrer Kindheit

    -sabine-

    18. July 2015 um 19:59

    Liest man den Klappentext, könnte man meinen, es handelt es sich bei diesem Roman um eine reine Liebesgeschichte – doch weit gefehlt, das ist es nicht. Dieses Buch ist viel tiefgründiger und viele Themen werden angeschnitten - es geht um Liebe und Hasss, um die Macht der Familie – im Guten wie im Bösen -, um Freundschaft und Loyalität. Katja Maybach versteht es, Geschichten auf mehreren Zeitebenen zu spinnen und diese geschickt miteinander zu verknüpfen – und so ist es auch bei dieser. Weiß man zunächst nicht, wie die Fäden der verschiedenen Erzählstränge zusammenlaufen sollen, entwirren sich nach und nach die Fäden und geben am Schluss ein großes Ganzes. Im Jahr 2001 ist Georgia die Protagonistin – sie erbt ein altes Bild, über das sie Nachforschungen anstellt und dabei an den Kunsthändler Alistair Flythe gerät. Dieser kann ihr zu dem angebotenen Bild eine lange Geschichte erzählen – in den 40er Jahren nämlich hat sich die junge Isla mit eben diesem Bild an ihn gewandt. Ihr Ehemann ist verschollen und hat sie mit einem Berg Schulden und wütenden Gläubigern zurückgelassen. Doch der Verkauf des Bildes löst nicht ihr Problem. Vor allem die Geschichte um Isla hat mir sehr gut gefallen – sie ist zunächst zwar keine Figur, die ich ins Herz schließen würde, aber sie hat sie im Verlauf ganz schön gemausert zu einer Frau mit Willensstärke, Mut und Entschlossenheit – und diese Züge habe ich an ihr sehr geschätzt. Sie kämpft sich durch eine schwere Zeit und muss dabei leider einiges einstecken – und trotzdem gibt sie nicht auf. Letztlich ist sie ein Opfer der Umstände und der Kriegszeit geworden, was die ganze Geschichte nochmal tragischer macht, und ich habe mit ihr gelitten und gefiebert. Dagegen wirkt Georgia in der Gegenwart deutlich blasser und viele ihrer Handlungen konnte ich nicht verstehen. Zwar ist sie mir nicht unsympathisch, aber sie wirkte oft so unentschlossen, dass ich sie manchmal gerne an die Hand genommen hätte – dabei ist sie ja eine erwachsene Frau, die mitten im Leben steht. Das Buch ist nicht spannend von der ersten Seite an, doch je mehr man sich in die Geschichte rein liest, umso mehr fesselt sie und man fragt sich, wie die Fäden zusammenlaufen werden. Das eine oder andere habe ich geahnt, vieles aber war überraschend und genau diese Wendungen haben das Buch dann spannend gemacht. Der angenehme und flüssig zu lesende Schreibstil haben die Seiten dann nur so dahinfliegen lassen – dabei ist er klar und präzise und hält sich nicht mit vielen Beschreibungen auf, schafft es aber dennoch, die verzweifelte Stimmung und die Atmosphäre der Kriegsjahre einzufangen - und damit hatte ich stets Bilder vor Augen und war in der Geschichte gefangen. Wer andere Bücher der Autorin kennt, den wird auch dieses nicht enttäuschen – wer aber noch nichts von Katja Maybach gelesen hat und Bücher mag, in denen mehrere Erzählstränge zu verschiedenen Zeiten nach und nach zusammenlaufen, der sollte sich dieses Buch unbedingt mal anschauen. Mein Fazit Zwei Erzählstränge, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, die dann aber nach und nach geschickt miteinander verknüpft werden und ein ansprechender, präziser Schreibstil, der trotz fehlender ausführlicher Beschreibungen die Atmosphäre der Kriegsjahre wunderbar einfängt, machen dieses Buch zu einer unterhaltsamen und auch fesselnden Lektüre. Mir hat „Das Haus ihrer Kindheit“ sehr gut gefallen und ich gebe gerne 4,5/5 Sternen.

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  • Das Bild ihrer Mutter

    Das Haus ihrer Kindheit

    Spatzi79

    06. January 2015 um 16:30

    Georgia ist Kostümbildnerin beim Theater und lebt in London. Ihr Freund Aiden ist Regisseur und so haben sie momentan das Glück an derselben Oper arbeiten zu können. Doch dann stirbt Georgias Mutter. In ihrem Nachlass befindet sich ein geheimnisvolles Gemälde, anscheinend ein Original. Georgia bringt es zu Sir Alistair Flythe, einem alten Kunsthändler, der es seit Jahren sucht. Er freut sich über die Bekanntschaft mit der jungen Frau und beginnt, ihr die Geschichte des Bildes zu erzählen. Die Vergangenheitshandlung erzählt von Isla, einer jungen Frau, deren Mann sie und die gemeinsame kleine Tochter mitten im Krieg verlassen hat und dessen Gläubiger nun bei Isla die Rückzahlung seiner Schulden einfordern. Zum Glück hat sie einen guten Freund, auf den sie sich verlassen kann, Sir Alistair. Ich mag Bücher, die auf zwei Zeitebenen spielen, meist sehr gerne, insbesondere, wenn es dann noch um ein Familiengeheimnis geht. Auf den ersten Seiten war ich ein wenig verwirrt, da recht viele Personen eingeführt werden, aber das legte sich dann auch wieder. In der Rahmenhandlung mochte ich vor allem Sir Alistair sehr gerne, er ist ein äußerst liebenswürdiger alter Herr. Sehr unangenehm hingegen entwickelte sich Georgias Freund Aiden. Eine Idee zum Zusammenhang der beiden Zeitebenen kam mir recht früh und die entpuppte sich am auch als richtig. Dennoch war die Lektüre spannend und unterhaltsam und ich habe mir vorgenommen, noch mehr von der Autorin zu lesen!

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  • Katja Maybach "Das Haus ihrer Kindheit"

    Das Haus ihrer Kindheit

    kriminudel

    Das Buch: 1946: Als die junge Isla dem Kunsthändler Sir Alistair Flythe ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Alistair es nur kauft, weil er Isla seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es sechzig Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll. Die Autorin: Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin“, was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch sie hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann sie mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging sie nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin. Nach einer schweren Krankheit begann sie erfolgreich, Romane zu schreiben. Bereits ihr Debüt-Roman „Eine Nacht im November“ war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebt die Autorin in München, sie hat zwei erwachsene Kinder. Meine Meinung: Sehr gut gefallen hat mir der stete Wechsel zwischen den Jahren 1940/46 und 2001. Nach und nach erfährt man mehr über die handelnden Personen und wie die verschiedenen Leben zusammenhängen. In „Das Haus ihrer Kindheit“ spielen Themen wie die Zeit des zweiten Weltkrieges, Verlässlichkeit, Freundschaft, die Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern und natürlich die Liebe eine grosse Rolle. Zu Beginn wird eine Spannung aufgebaut und man kann es gar nicht erwarten bis zur Auflösung. Katja Maybach ist ein sehr schöner Roman gelungen, der mir schöne Lesestunden beschert hat und den ich allen die das Thema Liebe sehr mögen empfehlen kann.

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    • 2

    dieFlo

    17. August 2014 um 13:23
  • Eine berührende Geschichte

    Das Haus ihrer Kindheit

    zauberblume

    21. June 2014 um 20:10

    "Das Haus ihrer Kindheit" von Katja Maybach ist mein erster Roman, den ich dieser Autorin gelesen habe. Die Liste meiner Lieblingslautorinnen wurde um einen Namen ergänzt. Die Geschichte hat mich gefesselt, berührt und von Anfang an gefangen genommen. Die Geschichte beginnt im Jahr 2001 in Hongkong. Eine Unbekannte erzählt aus ihren Leben. Doch wer ist diese Frau. Dann lernen wir Georgia kennen. Sie lebt in Paris, zieht jedoch aus beruflichen Gründen für kurze Zeit nach London. Hier will sie mit ihrem Freund, einem bekannten Regisseur, gemeinsam an der Oper arbeiten. Beide erhoffen sich ihren beruflichen Durchbruch an die Weltspitze. Doch dann erbt Georgina von ihrer Mutter ein Bild "Die Frau mit den Spitzenschleier". Als sie es dem bekannten Londoner Kunstkritiker Alistair Flythe zum Begutachten gibt, findet dieser Gefallen an der jungen Frau und lädt sie zu sich ein. Alistair erzählt ihr seine Lebensgeschichte in der Isla Jones eine große Rolle spielt.Die junge Isla bot im 1945 das gleiche Bild,das jedoch eine Fälschung war, zum Kauf an. Ihr Ehemann war verschollen und seine Gläubiger verfolgten sie. Alistair kauft das Gemälde nur, weil er Isla liebt. Die Geschichte erweckt in Georgia eine große Neugier und sie stellt Nachforschungen an. Wird sie Erfolg haben? Als ich das Buch zu Ende gelesen habe, habe ich es mit einem weinenden Auge geschlossen. Die Geschichte war so bewegend und Alistair eine bewundernwerte starke Persönlichkeit mit so viel Ausstrahlung, die förmlich zu spüren war. Islas Geschichte hat mich sehr berührt. Kann ein Mensch so viel leid und Kummer ertragen, aber Isla hat sich wieder hochgerappelt und das Beste aus ihrem Leben gemacht. Die Kälte des Vikars schlug mir aus dem Buch entgegen. Er hat ein wirklich strenges Regiment geführt. Aber vielleicht war auch die Zeit schuld daran. Georgia ist mir auch ans Herz gewachsen. Gerne hätte ich ihr ab und an geholfen, denn mit Aiden hatte sie ja auch keine Unterstützung. Ein wunderbares Buch, das keine Wünsche offen lässt und auch zum Nachdenken anregt. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein,daß ich von Katja Maybach lesen werden. Gerne vergebe ich 5 Sterne (schade, daß ich nicht mehr vergeben kann). Das Cover passt auch wunderbar zur Geschichte. Mir gefällts. Ich werde das Buch sehr gerne weiterempfehlen.

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  • Angenehm

    Das Haus ihrer Kindheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es ist mein erster Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und ich bin angenehm überrascht. Ihr Schreibstil entspricht dem, was ich gern lese, wenn ich etwas zum Entspannen brauche. Aber um was geht es in den Rpman? Der Roman beginnt mit einen Prolog, in dem eine alte Frau über ihr einsames Leben und über ihre Schuld berichtet. Der Leser erfährt hier noch nichts genaues, es ist nur eine wage Andeutung der Dinge. Danach wird man in zwei verschiedene Zeitebene entführt, in die Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges und in die Gegenwart. Zum einen geht es dabei um Isla, deren Mann 1940 England verlässt und sie mit Schulden zurücklässt. In der andere Handlung geht es um Georgia, welche ein Gemälde von ihrer Mutter erbt. Welche Verbindung zwischen den Handlungen und auch zu den Prolog besteht möchte ich natürlich hier nicht verraten. Mir hat der Roman von der ersten Seite an gefallen. Das Geheimnisvolle der Handlungen hat mich angezogen. Katja Maybach unterschiedliche Art ihre Personen zu beschreiben, finde ich gut. Ihre fast liebvolle Art, mit der sie z.B. Sir Alistair Flythe beschreibt, tut einen gut und haben mir es angetan. Seine Liebe zur Kunst steckt einfach an. dadurch ist der Roman für mich nicht nur ein Liebes-/Familienroman, sondern auch eine Anregung wieder einmal zum Beispiel eine Ausstellung zu besuchen. In den Roman gibt es viele Sätze, die mir sehr gefallen haben und die einen berührt haben. Es ist ein sehr schöner Roman für Frauen, dessen Ende man zwar recht schnell vorhersehen kann, aber etwas trotzdem etwas Spannendes behält. Ich kann den Roman gern weiterempfehlen und werde sicher auch ein weiteres Buch von der Autorin mal lesen.

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    • 3

    bauerhepeter

    31. May 2014 um 20:57
  • Unterhaltsamer Frauenroman auf zwei Zeitebenen, eine Lüge, ein Geheimnis, ein Gemälde

    Das Haus ihrer Kindheit

    Lesegenuss

    02. May 2014 um 22:40

    Es beginnt im Jahre 2001, als in Hongkong eine Frau in einer Email ein Leben lang gehütetes Geheimnis in knappen Sätzen an eine Empfängerin schreibt, der ihr den Weg zu ihren Wurzeln ebnen soll. Diese Lüge beginnt im Zweiten Weltkrieg in einer Bombennacht, als deutsche Flieger ihre Bomben über London abwerfen. Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen, zum einen in der heutigen Zeit und in der Vergangenheit während des Zweiten Weltkriegs. Georgia arbeitet derzeit in London und ist als Kostümbildnerin für in der Oper tätig, an der ihr langjähriger Freund Aiden als Regisseur arbeitet. Doch ihre Zusammenarbeit steht unter keinem guten Stern. Georgias Mutter lebt in Paris und ist sehr krank. So muss Georgia ihre Arbeit unterbrechen und zurück zu ihr. Dort kann sie nur noch die letzten Stunden mit ihr verbringen. Diese geht von ihr mit den Worten ... Zitat S. 35 „Lilly ...“, flüsterte sie. „Lilly ... auf dem großen Schiff ... Sie hat so viel geweint.“ Der angesehene Kunsthändler Sir Alistair Flythe ist im Besitz eines kleinen Gemäldes, von dem er weiß, dass es eine Fälschung ist. Doch, wo war das Original? Unter dem Nachlaß von Georgias Mutter befindet sich ein Bild, das der Vater ihrer Mutter zu deren Hochzeit geschenkt hatte. Während ihres Aufenthaltes in Paris, die Beerdigung und die Tage danach kommt es zu weiteren Zerwürfnissen zwischen Georgia und Aiden. London zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die junge Isla hat ihre Liebe Sebastian gegen den Willen der Eltern geheiratet und lebt in London ein gutes Leben. Ihr Glück ist perfekt durch die kleine Tochter, die sie oft bei ihrer alleinstehenden Freundin Penelope lässt.  In wenigen Wochen ist Weihnachten und Sebastian hatte Isla gesagt, dass sie ins Ausland gehen würden. Hier in London könnte er kein Geld mehr verdienen, der Kunstmarkt gebe nichts mehr her. So fährt Isla mit ihrer Tochter ohne ihn Weihnachten zu ihren Eltern. Sebastian war schon vorausgefahren. In Surrey wohnte die Familie, wo der Vater als Vikar arbeitete. Die Ereignisse überschlagen sich und Isla muss alles verkaufen, was Geld bringt. Sebastian hatte sich anscheinend aus dem Staub gemacht und sie mit einem immensen Schuldenberg sitzen gelassen. So trifft sie auf den Kunsthändler Sir Alistair, der ihr das Gemälde für viel Geld abkauft. Durch Zufall lernt Georgia den Kunsthändler Sir Alistair kennen, weigert sich aber, ihm das Original zu verkaufen. Doch die beiden verstehen sich und treffen sich bei ihm im Haus, tauchen ein in Erinnerungen. Die Geschichte um Isla, ihrer Familie, spannend geschrieben. London im Krieg, die Bombenangriffe, es gibt viele Szenen, die klar und verständlich geschrieben sind, dass man als Leser sich mitten drin meint. Während die Romanze um Georgia und Aiden m. E. schlicht gestrickt ist, bewegt die Vergangenheit. Nur in der Zeit, wenn Georgia bei Sir Alistair weilt, ist sie als Charaktere sympathisch. „Das Haus ihrer Kindheit“, ein Familienroman, der auf zwei Zeitebenen spielt. Eine Familiengeschichte, die berührt, auch wenn einiges schon früh zu erahnen ist. Während es mir in der Gegenwart oft an Atmosphäre fehlte, hat mir die Vergangenheit sehr gut gefallen.

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  • Leserunde zu "Das Haus ihrer Kindheit" von Katja Maybach

    Das Haus ihrer Kindheit

    KatjaMaybach

    Ich freue mich auf alle Bewerberinnen für die Leserunde zu meinem neuen Roman "Das Haus ihrer Kindheit". "Das Haus ihrer Kindheit" ist mein sechstes Buch und ich liebe es ganz besonders. Klappentext 1946: Als die junge Isla ihrem Bekannten, dem Kunsthändler Jerome Flythe, ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Jerome es nur kauft, weil er sie seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es 60 Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll. Leseprobe Zur Autorin Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite zu begrüßen. Zu verlosen: 15 Printausgaben und 5 E-Books. Bewerbungsfrage: Wie gefällt Euch das Cover? Das Design dafür ist völlig anders als die meiner bisherigen fünf Romane. Wenn Ihr diese Frage beantwortet, bitte unter der Rubrik "Bewerbung". Bitte gebt an, welches Format ihr im Gewinnfall bevorzugt. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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    • 304
  • Eine bewegende Familiengeschichte

    Das Haus ihrer Kindheit

    Sternenstaubfee

    27. April 2014 um 14:37

    Aus beruflichen Gründen reist Georgia von Paris nach London. Hier wird sie aufmerksam auf eine Anzeige in einer Zeitung, in der nach einem bestimmten Gemälde gesucht wird. Dieses Gemälde ist Georgia gut bekannt, denn es ist in ihrem Besitz und hat zuvor ihrer Mutter gehört, der es sehr viel bedeutet hat. Georgia sucht den Kunstsammler auf und erfährt von ihm eine Geschichte, die Georgia in ihren Bann zieht. Mein Leseeindruck: Obwohl schon einige Bücher der Autorin in meinem Regal stehen, ist "Das Haus ihrer Kindheit" doch das erste Buch von Katja Maybach, das ich gelesen habe. Das Buch beinhaltet eigentlich zwei Geschichten, nämlich einmal die von Georgia in der Gegenwart und einmal die Geschichte von Isla, die in den 1940er Jahren spielt. Beide Frauenschicksale sind miteinander verknüpft, und mit jeder Seite erfährt der Leser ein wenig mehr von den Zusammenhängen. Mir persönlich hat die Geschichte von Isla ein wenig besser gefallen. Islas Schicksal ist sehr bewegend und aufwühlend und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Doch auch die Geschichte von Georgia ist durchaus fesselnd. Es ist faszinierend, wie sich mit der Zeit ein bisher lang gehütetes Geheimnis endlich lüftet. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, leicht und unkompliziert, so dass sich das Buch recht flüssig lesen lässt. Mir hat es sehr gefallen, und nun freue ich mich darüber, dass ich noch weitere Bücher der Autorin in meinem Regal habe und somit bald lesen kann.  

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  • Das Haus ihrer Kindheit

    Das Haus ihrer Kindheit

    AgnesM

    25. April 2014 um 12:10

    Georgia zieht zusammen mit ihrem Freund für einige Zeit nach London, da beide dort für eine Oper arbeiten. Ursprünglich kommt Georgia aus Paris, wohin sie nach kurzer Zeit zurückkehren muss, weil ihre Mutter im sterben liegt. Da es zwischen ihr und ihrem Freund kriselt, muss sie sich alleine um die Organisation der Beerdigung kümmern, dafür sorgen das die Wohnung nach dem Tod der Mutter ausgeräumt wird und erhält so aus dem Nachlass ihrer Mutter das Original des Bildes „Frau mit Spitzenschleier“. Georgia erfährt durch einen Zufall, dass einer der angesehensten Kunsthändler Londons - Sir Alistair Flythe - schon seit einer Ewigkeit auf der Suche nach diesem Bild ist. Er versucht ihr das Bild abzukaufen, doch Georgia sträubt sich dagegen. Schließlich ist das kostbare Bild eine der letzten Erinnerungsstücke an ihre geliebte Mutter. Doch Flythe lässt nicht locker und lädt Georgia zu sich ein. Nach und nach entsteht zwischen beiden eine engere Freundschaft und Flythe erzählt ihr eine unglaubliche und emotionale Geschichte, die dieses Bild umgibt. Während der Erzählungen von Sir Alistair Flythe wechselt der Schauplatz und der Leser erfährt die Lebensgeschichte von Isla. Sie ist eine junge Frau, die vom Ehemann verlassen, den Krieg überlebt und versucht ihr Leben wieder positiv zu gestalten. Dies erweist sich als sehr schwierig, da ihr nicht nur der verbitterte und mürrische Vater im Wege steht, sondern auch ein unheimlicher Herr Turner, welcher Isla erpresst. Die Geschichten, die von Sir Alistair Flythe, Georgia und Isla, haben eine Gemeinsamkeit: das Bild „Frau mit Spitzenschleier“. Doch welches Geheimnis umgibt dieses besondere Bild? Stückweise wird in dem Buch der Zusammenhang zwischen den Personen und dem Bild hergestellt. Der Leser begibt sich auf eine Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Liebe und Hoffnung, Verrat und Trauer. Der Roman von Katja Maybach hat mir gefallen. Die Charaktere sind gut beschrieben und wachsen dem Leser ans Herz. Ich habe mit Isla und Georgia mitgefiebert und fand Sir Alistair Flythe unglaublich sympathisch. Die Verbindung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart wurde angenehm dargestellt und sorgt für spannende Abwechslung.

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  • Wenn Kunst das Herz berührt...

    Das Haus ihrer Kindheit

    JessSoul

    22. April 2014 um 23:16

    Georgia ist gerade beruflich in London, als ihre Mutter von einem Tag auf den anderen ihren Herzproblemen erliegt. Georgia erbt von ihr ein Gemälde und erfährt dann in einer Zeitung, dass der Londoner Galerist Sir Alistair Flythe genau dieses Gemälde dringend sucht, weil er selbst nur eine Fälschung besitzt. Er bietet ihr eine sehr großzügige Summe, doch Georgia lehnt ab, weil sie weiß, dass ihrer Mutter sehr viel an dem Bild lag. Alistair fühlt sich zu der jungen Frau hingezogen und erzählt ihr die Geschichte des Bildes. Kann er damit auch endlich aufklären, warum das Bild von so großer Bedeutung für Georgias Mutter war und welche Verbindung zwischen seiner Jugendliebe Isla und der Kostümbildnerin Georgia besteht? "Das Haus ihrer Kindheit" von Katja Maybach fesselt einen mit einer sehr engen Bindung zu den Figuren im Buch und mit einer fast greifbaren Leidenschaft für Kunst. Man reist als blinder Passagier in die Vergangenheit und entdeckt Geheimnisse, die man kaum für möglich gehalten hatte. An Spannung und sympathischen Figuren mangelt es ebenfalls nicht. Meine liebste Figur im Buch ist übrigens der Galerist Alistair Flythe, ein alter Mann, der um eine verlorene Liebe trauert. Nur zu gern wäre ich in Wirklichkeit bei den Teestunden von ihm und Georgia dabei gewesen, so schön und vertraut waren diese Szenen geschrieben! Es gibt zwar ein paar Ungereimtheiten, die das Lesevergnügen ein wenig trüben, aber im Großen und Ganzen ist es definitiv ein empfehlenswerter Roman, der besonders die Herzen von Kunstliebhabern höher schlagen lässt.

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  • leider nicht meines

    Das Haus ihrer Kindheit

    Pepples002

    18. April 2014 um 14:24

    1946: Als die junge Isla ihrem Bekannten, dem Kunsthändler Jerome Flythe, ein Gemälde aus dem Besitz ihrer Familie anbietet, hat sie keine andere Wahl. Ihr hoch verschuldeter Ehemann gilt als verschollen, seine Gläubiger verfolgen sie. Sie ahnt nicht, dass das Bild eine Fälschung ist und dass Jerome es nur kauft, weil er sie seit der ersten Begegnung liebt. Noch weniger kann sie ahnen, dass es 60 Jahre später einer jungen Frau den Weg zu ihren Wurzeln weisen soll. Ich musste dieses Buch leider abbrechen, habe es mehrfach versucht und bin in die Geschichte nicht reingekommen. Dabei habe ich das erste Buch der Autorin, das Haus unter den Zypressen geliebt.

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  • Schwach

    Das Haus ihrer Kindheit

    Das_Leseding

    13. April 2014 um 21:16

    Inhalt: 2 Frauen und deren untrennbares Schicksal, nur verbunden durch ein altes Gemälde, welches der jungen Georgia den Weg in ihre Vergangenheit weist … Schreibstil: Der Schreibstil ist gut, lässt sich flüssig lesen und das war es dann leider auch schon. Katja Maybach schafft es nicht eine Spannungskurve aufzubauen und dadurch ist die Geschichte vorhersehbar. Charaktere: Alle Männer, die eine Partnerin haben, sind egoistisch, vielleicht sogar Frauenverachtend und absolut hassenswert gezeichnet. Es gab nur einen Mann, der mir einigermaßen gefallen hat. Sir Alistair Flythe, der Kunsthändler. Aber auch hier, hat die Autorin immer wieder konstruierte Cliffhanger eingebaut, dass es selbst bei ihm anstrengend wurde am Ball zu bleiben. Die Frauen nehmen sich aber auch nichts. Naiv und dumm sind sie dargestellt. Sie denken nicht selbstständig und wenn, dann geht es nicht gut aus. Cover: Das Cover finde ich sehr schön, eine junge Frau in London, auf der Suche nach … Fazit: Ein Buch ohne Spannungskurve und schwachen Charakteren. Auch müssen viele Charaktere unfreiwillig sterben / verschwinden um die Handlung voranzutreiben, so dass Krimiliebhaber eventuell auf den Geschmack kommen, aber wenig gefördert werden. Mir war die Geschichte nicht genug durchdacht, zu einfach und, was ich ganz schlimm fand, ich konnte zu keinen Charakter eine Bindung aufbauen. Daher nur einen Stern.

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  • Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

    Das Haus ihrer Kindheit

    HarIequin

    11. April 2014 um 19:11

    In zwei Zeitebenen werden die Geschichten zweier Frauen erzählt. Georgia lebt in der Gegenwart und entwirft Kostüme für die Oper, als ihre Mutter verstirbt. Als Andenken an sie, nimmt sie das Gemälde „Frau mit Spitzenschleier“ mit zu sich. Gleichzeitig sucht der Kunsthändler Sir Alistair Flythe nach dem Original des Gemäldes und so treffen sich die beiden. Von dem alten Mann erfährt Georgia die Geschichte hinter seiner Suche, deren Mittelpunkt eine Frau darstellt: Isla. Isla lebte während des zweiten Weltkriegs und verkaufte ihm unwissentlich eine Fälschung, als sie Geld für die Gläubiger ihres Mannes brauchte. Zusammen mit Georgia taucht Sir Flythe noch einmal in die Vergangenheit rund um Isla Jones ein, ohne zu wissen, wie eng verknüpft die Geschichte von damals mit heute ist. Der Roman fängt gut an, es werden viele Fragen aufgeworfen, Andeutungen gemacht und die Geschichte rund um das Porträt ist eine interessante Idee. Die Geschichte macht neugierig und gerade Isla Jones erschien als faszinierende Frau, von der ich unbedingt mehr lesen wollte. Der Schreibstil ist dazu einfach gehalten und sehr flüssig zu lesen, man rutscht nur so durch die Seiten. Doch leider war für mich nach der Hälfte irgendwie die Luft raus. Zum einen ließ für mich die Spannung oft nach, weil vieles vorhersehbar war. Zum anderen konnte ich dem Buch die Vergangenheit nicht abnehmen. Die Kriegszeit kam mir unauthentisch vor, sprachlich war mir vieles zu modern gehalten. Auch Isla jones anfängliche Faszination ließ leider nach, weil ich ihr Verhalten und ihre Naivität oft nicht nachvollziehen konnte. Auch mit Georgia wurde ich nicht wirklich warm. Dafür erwies sich Sir Flythe als interessanter Charakter. Der alte Kunsthändler ist warmherzig und liebenswert. Schade, dass er nicht mehr eigenen Raum in der Geschichte bekommen hat, ich hätte gerne mehr von ihm gelesen. Ein paar Wendungen haben das Ganze dann zu Ende noch etwas spannender gemacht, aber letztendlich gereicht hat mir das nicht. Außerdem wurde mir das Ende zu schnell abgehandelt. Alles in allem konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, trotzdem war es nett für zwischendurch. Einfach zu lesen, aber für mich leider ohne Wow-Effekt.

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