Der Mut zur Freiheit

von Katja Maybach 
4,7 Sterne bei30 Bewertungen
Der Mut zur Freiheit
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Sehr angenehm zu lesen! Eine Begegnung mit drei starken Frauen im Spanien der Franco-Diktatur Ender der 1940er Jahre.

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Diesen Mut wünsche ich jeder Frau! Ein wunderbares Buch!

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Inhaltsangabe zu "Der Mut zur Freiheit"

Dramatisch, fesselnd, voller Gefühl und Geheimnis: In ihrem Spanien-Roman „Der Mut zur Freiheit“ erzählt die erfolgreiche Autorin Katja Maybach die Geschichte von drei selbstbewussten Frauen.

Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann …

Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. „Eine Nacht im November“; „Irgendwann in Marrakesch“ und „Die Stunde unserer Mütter“) einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.

„Katja Maybach ist eine wunderbare Erzählerin.“ Münstersche Zeitung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520086
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Eliza08s avatar
    Eliza08vor 18 Tagen
    Liebe und Unabhänigigkeit

    Dies war mein erstes Buch von Katja Maybach und die Autorin hat es von der ersten Seite an geschafft mich zu fesseln und mich in die Geschichte von Margarita, Valentina und Olivia hineinzuziehen. Aber der Reihe nach.

    Das Cover des Buches mochte ich von Anfang an, eine Frau, die auf Zehenspitzen steht und an einer Balustrade hinunterschaut, was sich dort verbirgt bleibt dem Betrachter vorenthalten. Der Klappentext macht dann aber auf jeden Fall Lust gleich los zu lesen, bisher habe ich selten Romane gelesen, die in Spanien zur Zeit der Franco-Diktatur spielen, umso neugieriger war ich.

    Es geht aber nicht nur um das Franco-Regime, sondern vor allen Dingen um die Liebe, um die Liebe dreier Frauen, die ihren ganz eigenen Weg suchen. Margarita, die Großmutter, musste ihr Heimatdorf verlassen, da sie unverheiratet schwanger geworden war, ihr eigener Vater jagte sie aus dem Haus. Heute ist sie stolze Besitzerin mehrerer Wäschesalons. Ihre Tochter Valentina verliebt sich Hals über Kopf in einen liierten Mann und bleibt ebenfalls nach seiner überstürzten Abreise schwanger zurück. Olivia, ihre Tochter, kämpft leidenschaftlich für die Rechte und den Schutz von Tieren, sie engagiert sich  z.B. gegen den Stierkampf. Was sie nicht weiß, sie verliebt sich in einen Stierkämpfer und auf einmal steht ihre ganze Karriere als Tänzerin auf dem Spiel. Es gibt vieles was die drei Frauen verbindet, vor allen Dingen ist es die Liebe und der Mut ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie haben den Mut zur Freiheit, ohne sich von einem Mann oder einer Familie etwas sagen zulassen. Sicherlich gibt es viele Parallelen und Muster, die sich in dem Roman wiederholen, aber ich denke dies gibt es wirklich in einigen Familien.

    Der Roman wird aus den drei Perspektiven der Frauen erzählt, dies hat den Vorteil, dass die drei uns als Leserinnen sehr nah sind und wir uns gut mit ihnen identifizieren können. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, zwar bleiben einige spanische Wörter unerklärt, dies tut dem Verständnis des Romans aber keinen Abbruch. Ich habe dieses Buch innerhalb von nur zwei Tagen gelesen und es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ein kleines Muss für alle Frauen, die gerne Romane über starke, unabhängige Frauen lesen. Ein sehr berührender Frauenroman, der gleichzeitig auch noch wunderbar unterhält. Vielen Dank an die Verlagsgruppe Droemer Knaur für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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    Angie*s avatar
    Angie*vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr angenehm zu lesen! Eine Begegnung mit drei starken Frauen im Spanien der Franco-Diktatur Ender der 1940er Jahre.
    Madrid Ende der 1940er Jahre!

    Meine Meinung:


    Dieses Buch hat mich über den heutigen Tag begleitet und ich mochte es gar nicht aus der Hand legen. Die Autorin schildert fesselnd eine vergangene Zeit der Geschichte und zwar die Franco Diktatur Ende der 1940 er Jahre.  Sie hat diese komplizierte und gefährliche Zeit geschickt und faszinierend mit dem Schicksal drei starker Frauen verknüpft. Ihr Schreibstil  ist unkompliziert , flüssig und angenehm zu lesen. Ich konnte durch das Buch fliegen und alles wunderbar aufsaugen und miterleben. 


    Diese  Zeit der Diktatur  in der realen Geschichte ist ja längst vergangen - aber nicht vergessen! Beklemmende Schilderungen von heimlicher Überwachung und Bespitzelung der Bevölkerung, die nicht regimetreu erschien, waren an der Tagesordnung und die Menschen haben sich eingerichtet damit. Diese Atmosphäre hat die Autorin sehr dicht und eindringlich geschildert. Alleinstehende und/oder alleinerziehende Frauen mit einem eigenen Willen und selbstbestimmten Leben waren zu der Zeit unbeliebt, selten und wurden von der Gesellschaft verachtet. Dagegen haben sich diese drei Frauen gestemmt und es fast geschafft, sich einen festen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Aber die Liebe hat sie immer wieder in neue Bahnen und tragische Abenteuer geworfen. Das war aufregend, anregend und sehr fein mitzuerleben durch die bunten Schilderungen der Autorin. Es geht um  leidenschaftlichen Flamenkotanz, lebensgefährliche Stierkämpfe und um das Stadt - und Nachtleben in der funkelnden Metropole Madrid.


    Margarita , Anfang des 19. Jahrhundert geboren beginnt in  diesem Frauenreigen, gefolgt von Tochter  Valentina  und deren Tochter Olivia.
    Zitat  Seite 55 : " Bartolomé aber kam wieder auf Margarita zu sprechen: " Sie und ihre Tochter haben bewiesen, dass sie tief lieben können, ohne sich irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen zu unterwerfen. Den Mut zur Freiheit zu besitzen und sie offen leben. Das ist sehr bewundernswert." 


     Einige kleine Zweifel und Kritikpunkte möchte ich noch anfügen.  Die Denkweise und Einstellungen  dieser drei Frauen erschienen mir fast zu modern, sie würden viel eher in die heutige Zeit passen und ich bin nicht sicher, ob das mit der damaligen Wirklichkeit tatsächlich in Zusammenhang zu bringen ist. Es war mir  auch nicht bewusst, dass es  damals schon Tierschutzorganisationen gab, aber ich vertraue gern der sorgfältigen Recherche der sympathischen Autorin. 


    Meine Bewertung: VIER **** STERNE für dieses tolle Zeitzeugnis.
    Herzlichen Dank an die Autorin und den Knaur TB Verlag für die Zusendung des Buches !

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    anushkas avatar
    anushkavor 3 Monaten
    Liebesroman in historischem Gewand

    Spanien, Ende der 1940er Jahre: Die Familie Serrano besteht aus drei Generationen von Frauen. Margarita, die Großmutter, führt mehrere Wäschereien. Sie musste sich allein durchs Leben kämpfen, da sie als junge unverheiratete Frau wegen ihrer Schwangerschaft von der Familie verstoßen wurde. Die Mutter Valentina arbeitet im Staatsapparat Francos, sogar sehr nah am Diktator dran. Auch sie wurde unverheiratet schwanger und hat als Alleinerziehende eine Tochter großgezogen. Olivia, die Tochter, ist eine berühmte Tänzerin. Als sie sich in ihrem Engagement für den Tierschutz gegen den Stierkampf stellt, überschlagen sich die Ereignisse für sie und ihre Familie. In allem Trubel, auch zwischen den zeitgeschichtlichen Ereignissen wie der Besuch Evita Perons, entwickeln sich für die Frauen aber auch Liebesbande.

    "Der Mut zur Freiheit" erzählt von drei starken Frauenfiguren, die sich zwangsläufig, aber auch selbstbewusst, allein im Leben behaupten, vor allem in einer Zeit, in der Frauen noch wenig Selbständigkeit zugebilligt wurde. In abwechselnden Kapiteln erfährt der Leser die Geschichte der einzelnen Frauen, ihre Perspektive und vor allem ihre aktuellen Verwicklungen, die sie durchaus voreinander geheim halten. Der Schreibstil ist dabei leicht, flüssig und anschaulich. Das historische Setting ist an der ein oder anderen Stelle relevant, wirkte auf mich aber sonst eher wie eine Kulisse. Lange Zeit hatte ich nicht das Gefühl, dass der Alltag der Frauen wirklich davon durchdrungen war, auch wenn natürlich verschiedene Lebensumstände erst zu bestimmten Handlungen führten. Auf mich wirkte das Buch daher eher wie ein Liebesroman mit historischem Anstrich. Mir fehlte etwas die Gesellschaftskritik oder das "Sittengemälde" drumherum. Zudem wirkte es nicht ganz so glaubhaft, dass sich wirklich für alle drei zur selben Zeit plötzlich Liebesgeschichten ergaben. Gut hingegen gefiel mir das Ende und dass sich nicht alles trotz diverser Widrigkeiten plötzlich in einem Happy End auflöst. Es gab tatsächlich etwas Tragik, die auch mir dann doch mitfühlende Emotionen entlockt haben und vielleicht hatte ich zwischenzeitlich auch mal was im Auge ...

    Alles in allem beleuchteten die drei unterschiedlichen Frauengeschichte interessante Aspekte der spanischen Gesellschaft der 1940er (wenn auch meiner Meinung nach zu oberflächlich) und das Buch ist, wenn auch vergleichsweise schmal, ein kleiner Schmöker; sicherlich bestens geeignet für die Urlaubszeit. Wer also gern Liebesromane und Familiengeschichten vor historischer Kulisse liest, dem sei "Der Mut zur Freiheit" empfohlen, das trotz mehrerer Liebeshandlungen gleichzeitig meiner Meinung nach nie wirklich kitschig wird. Mir hat es insgesamt, trotz kleiner Kritikpunkte, gut gefallen.

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    Larischens avatar
    Larischenvor 3 Monaten
    Die Geschichter dreier starker Frauen

    Madrid, 40er Jahre: Margarita hat sich nach oben gekämpft. Nachdem sie als Jugendliche von ihrem Vater verstoßen wurde, hat sie es zur erfolgreichen Unternehmerin gebracht. Sie führte eine Reihe von Wäschereien in Madrid und legt gemeinsam mit ihrer Tochter Valentina und ihrer Enkelin Olivia in einem schönen Haus in einer guten Gegend der Stadt. Und nicht nur Margarita hat beruflichen Erfolg, auch ihre Tochter und ihre Enkelin haben eine beachtliche Karriere gestartet. Klingt im ersten Moment, als hätten die drei Frauen ein gutes Leben im Schatten der Diktatur Francos. Doch wie so oft ist nicht alles so einfach, wie es scheint. Die drei Frauen sind zwar beruflich erfolgreich, aber ihr Privatleben gleicht eher einer turbulenten Achterbahnfahrt – es hat schließlich seinen Grund, warum sie noch zusammen wohnen. Eine Frauen-WG aus mehreren Generationen war zu dieser Zeit alles andere als selbstverständlich.


    Katja Maybach erzählt in „Der Mut zur Freiheit“ die Geschichte von drei starken Frauen vor einer historischen Kulisse. Genau das war auch der Grund, weshalb ich mich für dieses Buch beworben habe. Von Katja Maybach habe ich zuletzt „Die Stunde unserer Mütter“ gelesen und war völlig begeistert. Meine Erwartungen waren dementsprechend auch sehr weit oben angesiedelt.

    Ich muss sagen, dass der historische Hintergrund (mehr ist es bei Maybach tatsächlich nie) sich wirklich abhebt. Tatsächlich habe ich bisher noch gar keinen Roman gelesen, der bewusst in der Franco-Zeit spielt. Und schon wie beim Vorgänger schafft die Autorin es, dem Leser ganz nebenher diese Diktatur näher zu bringen und Interesse an der damaligen Zeit zu wecken.

    Auch der Schreibstil Maybachs liegt mir total. Ich bin aber der ersten Zeile voll dabei und würde das Buch am liebsten nicht aus der Hand legen.

    So weit so gut, die Rahmenbedingungen waren genau so, wie ich es erwartet habe. Leider hat mich in diesem Fall die Handlung etwas enttäuscht. Ich habe die Geschichte der drei Frauen irgendwie flacher empfunden, als es bei „Die Stunde unserer Mütter“ war. Obwohl Margarita, Valentina und Olivia wirklich starke Frauen sind, habe ich den Eindruck, dass Männer doch irgendwie eine zu große Rolle in ihrem Leben spielen. Zudem waren mir die Parallelen zwischen den drei Frauen dann doch etwas zu stark. Es hat fast den Eindruck erweckt, dass es einer Frau dieser Familie so ergehen muss.

    Tatsächlich ist das aber der einzige kleine Kritikpunkt, denn grundsätzlich werden ja im Roman auch einige wichtige Themen (z.B. der Stierkampf) besprochen, sodass es natürlich keine plumpe Liebesgeschichte ist.

    Ich hätte mich tatsächlich über noch ein paar mehr Seiten gefreut. Ich glaube man hätte im Leben der drei Frauen noch einigen Stoff zum Erzählen finden können.


    Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch besonders hoch, aber im Vergleich zum Vorgänger muss ich „Der Mut zur Freiheit“ von Katja Maybach leider minimal schlechter bewerten. Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch uneingeschränkt weiter!

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    Lese_gernevor 4 Monaten
    Der Mut der Freiheit - die drei Serrano Frauen teilen das gleiche Schicksal

    "Für alles im Leben gibt es den richtigen Zeitpunkt" 

    *********************************************

    1948 in Madrid: Margarita, ihre Tochter Valentina und dessen Tochter Olivia wohnten bis vor kurzen zusammen in einem Haus. Margarita wurde damals unehelich schwanger und musste Valentina alleine aufziehen, da sie von ihrer streng katholischen Familie in der Provinz verstoßen wurde. Auch Valentina zieht ihre Tochter Olivia allein groß und muss als allein stehende Frau für alles kämpfen. Die 24-jährige Olivia ist eine bekannte Flamingo Tänzerin und setzt sich sehr für den Tierschutz ein, Ausgerechnet in einen Stierkämpfer verliebt sie sich und sie weiß nicht ob sie ihren Herz oder ihrem Verstand folgen soll.

    **********************************************

    "Der Mut der Freiheit" ist schon das vierte Buch von Katja Maybach, das ich gelesen habe und das dritte, das ich durch eine Leserunde kennenlernen durfte. Mir gefallen Bücher, die über mehrer Generationen gehen, sehr gut. Gerade bei diesem Buch dürfen wir die drei Serrano Frauen kennenlernen, die als allein stehende Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einiges in Kauf nehmen mussten um erfolgreich zu sein. Das Buch wechselt immer wieder zwischen den Geschichten der drei Frauen hin und her. So erfahren wir wie Margarita als junge Frau von der Provinz nach Madrid kam und durch die Hilfe ihrer Tante wieder Fuß fassen konnte, wie Valentina Olivias Vater kennenlernte und wie Olivia sich gerade in einem Mann verliebt dessen Leidenschaft sie so nicht teilen kann und deshalb im Zwiespalt ist. Im Buch wird auch die Herrschaft von General Francisco Franco und der Besuch von Evita in Spanien thematisiert. "Der Mut der Freiheit" ist ein wunderbarer Frauen- und Schicksalsroman, den ich jedem, der gerne Bücher liest, die in vergangenen Zeit handeln, weiterempfehlen. Katja Maybach ist wieder ein wunderbares Buch gelungen.

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    tardys avatar
    tardyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Diesen Mut wünsche ich jeder Frau! Ein wunderbares Buch!
    Der Mut zur Freiheit

    Katja Maywalds zentrales Thema in ihren Büchern, ist fast immer der Mut. Mut, der uns Frauen so oft fehlt. Den wir an anderen Frauen zwar immer bewundern, sie aber dafür leider auch oft verachten.

    In Ihrem neuen Buch "Der Mut zur Freiheit" zieht er sich wieder, direkt beim Titel angefangen, wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Von drei starken Frauen erzählt sie uns. Großmutter, Mutter und Tochter. Sie leben 1947 alle zusammen in Spanien, der Zeit der schweren Diktatur unter Franco. Dies war eine schwierige Zeit für jede Frau, vor allem dann, wenn sie wie in diesem Fall, alleinerziehend und ohne Mann war, aber trotzdem den Mut hatte sich etwas aufzubauen, Karriere zu machen, in der Öffentlichkeit zu stehen. Diesen Mut hatten alle drei. Und mussten dafür viele Opfer bringen.

    Schon nach den ersten Kapiteln war ich derart fasziniert und gefangen, dass ich mich kaum mehr vom Buch lösen konnte. Die detaillierte und emotionale Sprache lässt uns Leser mitfühlen und mitleiden. Dadurch wird eine sehr authentische Atmosphäre geschaffen, die den Eindruck verschafft, man wäre selbst mit dabei. Ich war schockiert von den Erzählungen Margaritas, was sie alles erleiden musste, um sich ihr Geschäft aufzubauen. So unvorstellbar grausam und doch so mutig.

    Katja Maybach hat wieder ausgezeichnet recherchiert und lässt auch die politischen Missstände nicht unerwähnt. Als Frau hatte man unter Franco wenig Rechte. Und diese wenigen auch noch einzufordern, forderte viel Mut.

    Das Buch ist spannend und fesselnd, berührend und fordernd, traurig und glücklichmachend zugleich. Es gibt Hoffnung und macht Mut. Die Geschichte der drei Frauen wird mir noch lange im Kopf herumschwirren, denn sie hat mich sehr betroffen gemacht. Vor allem auch deshalb, weil sie so erschreckend authentisch ist. Denn alle drei verhalten sich wie reale Menschen, sind nicht immer sympathisch, agieren manchmal unverständlich und zeigen ihre Schwächen. Auch dafür braucht man viel Mut.

    Vielen Dank, Katja Maybach, für dieses ausgesprochen mutige Buch. Ich wünsche ihm, dass es viele Leser findet, nicht nur Leserinnen.

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    Andrea-Karminrots avatar
    Andrea-Karminrotvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: lesenswert
    Wie mutig wärst du ein neues Leben zu beginnen

    In was für einer unbeschwerten Zeit wir derzeit leben, wird einem erst bewusst, wenn man mal ein Buch in die Hand nimmt, das in den Momenten der Geschichte spielt, in der es für uns Frauen nicht so einfach war. Oftmals kann ich mir gar nicht vorstellen, nicht das machen zu können, was ich will. Die Leute reden nicht hinter meinem Rücken, nur weil ich es geschafft habe ein “Imperium” aufzubauen. (Wenn ich denn eines aufgebaut hätte! ) Sie zeigen eher selten mit dem Finger auf mich, weil ich Alleinerziehend bin. Oder einfach die Chefin bin. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht auch heute noch den einen oder anderen Lästerer gibt, aber es ist einfacher geworden zu sein, wie und wer man will…

    Zum Buch:

    Drei spanische Frauen in der Zeit Francos, der späten 1940er Jahre in Madrid, sind die Hauptakteurinnen in diesem Roman.

    Margarita war schwanger nach Madrid zu ihrer Tante geschickt worden, nachdem der Vater sie aus dem katholischen Zuhause geprügelt hatte. Gegen viele Widerstände hat sie sich durchgesetzt, lesen und schreiben gelernt und einige Wäschereien gegründet. Sie hat sich einen Namen gemacht. Man kennt und schätzt Margarita in der Stadt.
    Doch der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ihre Tochter Valentina ist inzwischen selbst Mutter einer unehelichen Tochter. Dem Vater hatte sie nie von ihrer Schwangerschaft erzählt. In dem Haus ihrer Mutter Margarita, zieht Valentina ihre hübsche Tochter Olivia mit Hilfe der brummeligen Haushälterin groß. Olivia wird Tänzerin und sehr bekannt und beliebt. Olivia hat sich dem Tierschutz verschworen und ihr Herz an einen gefeierten Stierkämpfer verloren. Ob das gut geht?

    Es ist eine schwierige Zeit für Frauen unter dem Francoregime. Alleinerziehend und selbstständig, das wirft Fragen auf. Aber die drei Frauen setzen sich durch, zeigen Stärke und leben ihr Leben selbstbewusst. Jede hat ihre eigene Geschichte, die Katja Maybach sehr angenehm erzählt. Die 304 Seiten sind so schnell gelesen, dass man die Zeit nicht missen möchte. Welchen Unbill die Frauen durchmachen müssen und wie sie sich gegen die Anfeindungen widersetzen, um ihrer Wege zu gehen, wird spannend erzählt. Die drei Frauen sind frei, sie können selber entscheiden und brauchen die Männer nicht. Und doch, ist es immer wieder die Liebe, die das Leben durcheinander bringt und die Frauen straucheln lassen.

    https://lesezimmer.karminrot-blog.de/2018/06/20/wie-mutig-waerst-du-ein-neues-leben-zu-beginnen/

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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr besonderes und bewegendes Lesehighlight über die Liebe und den Mut von drei starken Frauen!
    Ein sehr besonderes und intensives Lesehighlight!

    Beim Betrachten eines Familienbildes blickt Margarita auf eine bewegende Vergangenheit zurück und Erinnerungen kommen hoch. Von ihrer großen Liebe hintergangen und geschwängert wird sie von ihrem Vater  aus dem Haus geworfen und verbannt. Unterschlupf findet sie bei ihrer Tante Leonora, einer modernen Frau, die sich in Madrid eine kleine Existenz aufgebaut hat und  in der frauenfeindlichen Zeit des  Franco-Regimes durchzusetzen weiß. Margarita unterstützt sie und ermöglicht dabei ihrer Tochter Valentina eine bessere Zukunft. Doch auch ihre Liebe steht unter einem schlechten Stern und ihr bleibt aus dieser Beziehung nur  ihre wundervolle Tochter Olivia, die eine anerkannte Flamenco Tänzerin wird. Ausgerechnet sie verliebt sich als engagierte Tierschützerin leidenschaftlich in einen berühmten Stierkämpfer und sie erregen dadurch das öffentliche Interesse auf jede mögliche Art. Erhält ihre Liebe endlich eine Chance?

     

    „Der Mut zur Freiheit“ ist eine wundervolle und bewegende Familiengeschichte mit historischem Hintergrund, die gleichzeitig auch eine Hommage an die Liebe und den Mut für ein selbstbestimmtes Leben ist. Katja Maybach verzaubert einen von Anfang an durch  ihren unglaublich fesselnden, lebendigen und herzerwärmenden Schreibstil und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Perfekt wird hier die Geschichte von Margarita, Valentina und Olivia mit Leben gefüllt und ihnen sehr liebevoll interessante und stark polarisierende Charaktere an die Seite gestellt. Alle drei Serrano Frauen scheinen kein Glück in der Liebe zu haben, doch ein Schatz blieb ihnen immer aus dieser Beziehung und es ist beachtungswert, wie sie sich zur damaligen Zeit während Francos Diktatur so behaupten konnten. Jede von ihnen steht zu ihren Handlungen und so müssen sie auch mit ihren Konsequenzen leben, wenn sie sich über Konventionen hinwegsetzen. Man spürt die Unsicherheit und die Angst im Nacken der Menschen, die so ein totalitäres Regime mit sich bringt und es wird zwischendurch  auch schon mal ein beklemmendes Gefühl beim Lesen erzeugt.

      

    Für mich ist es eine hohe Kunst, wie gekonnt und ausdrucksstark die Autorin hier die geschichtlichen Einbindungen platziert hat. Alles fließt so meisterhaft ineinander über und man ist gefühlt mit in der damaligen Zeit.

     

    Unglaublich feinfühlig und emotionsvoll werden,  in drei sich abwechselnden Erzählsträngen, Details aus dem Leben der faszinierenden Frauen offenbart und ich kann gar nicht sagen, bei welchem ich auf das weitere Geschehen am meisten hin gefiebert habe.

    Mit meiner Lieblingsfigur Margareta, die am längsten für  ihre Familie kämpfen musste und deren Mut und Wille ich bewundernswert finde? Ihre Sehnsucht nach gesellschaftlicher Anerkennung und einer erfüllten Liebe lässt einen immer für sie mit hoffen. Oder für Valentina, die es ebenfalls weit in ihrem Leben gebracht hat und deren Glück eigentlich so nahe liegt? Letztendlich auch für Olivia, die aus purer Leidenschaft für ihren Tanz, ihr Engagement für den Tierschutz und der unerwarteten Liebe zu einem Stierkämpfer, besteht?

    Katja Maybach schafft es unvergleichlich, das man sein Herz für alle drei Frauen öffnet und  mit ihnen hofft, leidet, fiebert und liebt.

     

    Zusammen mit ihnen den Anfang, den Umbruch und den Start in eine neue erfüllte Zukunft zu gehen, war ein sehr besonderes Lesehighlight!

     

    Mein Fazit:

     

    Katja Maybach konnte mich mit „Der Mut zur Freiheit“ vollkommen in den Bann der Geschichte ziehen und es war für mich ein besonderes und bewegendes Leseerlebnis. Für diesen Roman spreche ich sehr gerne eine unbedingte Leseempfehlung aus und vergebe hierfür  absolut verdiente 5 Sterne!

     

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    milkysilvermoons avatar
    milkysilvermoonvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bewegende, sehr besondere Familiengeschichte
    Die Schicksale der drei Serrano-Frauen

    Madrid im Jahr 1947: Die 63-jährige Margarita Serrano García ist die Inhaberin einer Wäscherei mit mehreren Filialen. Als Schwangere mit 19 Jahren von ihrer streng katholischen Familie verstoßen, hat sie den Neubeginn geschafft. Obwohl sie mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, gelang es ihr, ihre Tochter Valentina alleine groß zu ziehen. Auch Valentina Serrano bekommt eine uneheliche Tochter: Olivia. Der Vater ist Deutscher – und verheiratet. Und die 24-jährige Olivia, eine gefragte Tänzerin und Tierschützerin, verliebt sich ausgerechnet in einen Stierkämpfer…

    „Der Mut zur Freiheit“ von Katja Maybach ist ein Roman über drei Frauen, die nicht nur viele Gene, sondern auch ähnliche Schicksale teilen.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus 22 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Margarita, Valentina und Olivia. Neben dem gegenwärtigen Geschehen in den 1940er-Jahren gibt es einige Rückblenden. Der Aufbau funktioniert gut und gefällt mir.

    Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Er ist anschaulich, eindringlich, lebhaft und liebevoll. Mir fiel es leicht, in die Geschichte hineinzufinden und in die damalige Zeit abzutauchen. Das Buch habe ich nur ungerne zur Seite gelegt.

    Margarita, Valentina und Olivia sind die drei Hauptprotagonistinnen des Romans. Die drei Serrano-Frauen waren mir sympathisch. Ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineindenken und habe ihre Lebenswege gerne verfolgt. Sie werden vielschichtig und authentisch dargestellt. Besonders die Erlebnisse von Margarita machen betroffen. Auch die Nebenfiguren wie Javier, Bartolomé, Leandro und die anderen werden interessant geschildert.

    Das Setting im Spanien der Franco-Diktatur finde ich sehr reizvoll. Es gelingt der Autorin, die damaligen Umstände und die Lebensbedingungen von Frauen in dieser Zeit einzuflechten, ohne den Leser zu überfordern oder zu langweilen. Somit ist die Lektüre nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Darüber hinaus schafft die Geschichte den Spagat zwischen gefühlvoll und kitschig und konnte mich emotional sehr berühren.

    Die Handlung erscheint an manchen Stellen ein wenig konstruiert, ist aber insgesamt schlüssig und abwechslungsreich. Der Roman hat einige Wendungen zu bieten. Auch der Schluss der Geschichte hat mich nicht enttäuscht.

    Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zu den 1940er-Jahren. Der Titel des Buches ist ebenfalls treffend gewählt.

    Mein Fazit:
    „Der Mut zur Freiheit“ von Katja Maybach ist eine bewegende, sehr besondere Familiengeschichte. Das Buch hat für schöne Lesestunden gesorgt und ist nicht nur für Fans historischer Romane eine empfehlenswerte Lektüre.

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    Buecherwurm1973s avatar
    Buecherwurm1973vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Generationenroman, der etwas Zeit braucht bis er fesselt, aber danach wird man mit einer kraftvollen Geschichte belohnt.
    Mut zur Freiheit

    Madrid in den 40er Jahren unter Francos Diktatur: Margarita lebt mit ihrer Tochter Valentina und ihrer Enkelin Olivia unter einem Dach. Sie wurde damals von ihrem Vater verstossen, weil sie von einem jungen Mann schwanger wurde, der bereits einer anderen versprochen war. Sie flüchtete nach Madrid, wo sie von ihrer Tante aufgenommen wurde. Auch Valentina musste ihre Tochter Olivia ohne Mann erziehen. Während die drei Frauen heute erfolgreich in ihrem Berufsleben sind, ist ihr Liebesleben etwas turbulenter.

    Der Leser begleitet Margarita, Valentina und Olivia in ihrem Alltag und erfährt nebenbei die wichtigsten Episoden aus ihrem Leben. Sie sind starke Frauen, die Weg ihren eigenen Weg gehen, was in dieser Zeit unüblich war. Da brauchte eine Frau einen Mann an ihrer Seite, der ihr die Pforten öffnete. Margarita, Valentina und Olivia zeigen, dass sie es mit Mut und Ehrgeiz, es auch alleine schaffen.

    Ich lese sehr gerne schwere historische Schmöker. Daher war ich im ersten Drittel ziemlich enttäuscht, weil der historische Hintergrund kaum zum Tragen kam. Ich wurde aber sowas von versöhnt. Ohne seitenweise die politische Lage im damaligen Spanien zu beschreiben, integriert Katja Maybach sie in die Geschichte.


    Durch Olivias Kampf gegen den Stierkampf habe ich erfahren, dass der Stierkampf bereits damals die Tierschützer aufhorchen liess. Das wusste ich nicht. 

    Es ist ein Roman, der etwas Zeit braucht, bis er fesselt, aber dann wird man mit einem kraftvollen Generationenroman belohnt. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KatjaMaybachs avatar
    Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

    am 2. Mai erscheint mein neuer Roman "Der Mut zur Freiheit", der im Madrid der 40er Jahre spielt, als Taschenbuch bei Knaur.

    Inspiriert haben mich ein Film über Eva Peróns Besuch in Madrid und ein Buch über den Stierkampf: das Töten eines Tieres, und die Menschen, die dies als Kunst betrachten.
    So habe ich mich nach und nach in diese Zeit in Madrid hineinziehen lassen.

    Zur Zeit Francos durften Frauen nicht selbstbestimmt sein. Sie konnten sich nur über einen Mann beruflich und privat definieren. Margarita, die Protagonistin aus "Der Mut zur Freiheit" musste sogar Demütigungen erdulden, um ihre Ziele zu erreichen und Erfolg zu haben.
    Aus meiner Sicht ein interessantes und hochaktuelles Thema in unserer Zeit der Debatten über Belästigung und #MeToo.

    Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuesten Roman einladen!

    Ihr habt die Möglichkeit, eins von 15 Rezensionsexemplare von "Der Mut zur Freiheit" zu gewinnen, die ich zusammen mit Knaur verlose.

    Wenn ihr also Lust habt, euch an einer Leserunde zu beteiligen, euch über meinen Roman auszutauschen und eine Rezension* dazu zu schreiben, solltet ihr diese Leserunde zu "Der Mut zur Freiheit" nicht verpassen!

    * Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr bereit seid, den Roman zeitnah zu lesen, euch an der Leserunde zu beteiligen, euch mit den anderen Leserundenteilnehmern auszutauschen und anschliessend eine Rezension zu schreiben.

    Inhalt
    Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
    So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann…
    Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. "Eine Nacht im November", "Irgendwann in Marrakesch" und "Die Stunde unserer Mütter") einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.

    Hier geht es zur Leseprobe

    Zu meiner Person
    Ich war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.
    Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.

    Habt ihr Lust, dabei zu sein?
    Dann antwortet bitte bis zum 10.05 auf folgende Frage:

    Meine Hauptfiguren sind mutige Frauen, die den Mut zur Freiheit haben.
    Was bedeutet Freiheit für euch? Wie weit würdet ihr gehen, um eure Träume zu erfüllen und eure Ziele im Leben zu erreichen?

    Ich freue mich auf eure Antworten!

    Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.

    Eure Katja Maybach
    Zur Leserunde
    KatjaMaybachs avatar
    Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

    am 2. Mai erscheint mein neuer Roman "Der Mut zur Freiheit", der im Madrid der 40er Jahre spielt, als Taschenbuch bei Knaur.

    Inspiriert haben mich ein Film über Eva Peróns Besuch in Madrid und ein Buch über den Stierkampf: das Töten eines Tieres, und die Menschen, die dies als Kunst betrachten.
    So habe ich mich nach und nach in diese Zeit in Madrid hineinziehen lassen.

    Zur Zeit Francos durften Frauen nicht selbstbestimmt sein. Sie konnten sich nur über einen Mann beruflich und privat definieren. Margarita, die Protagonistin aus "Der Mut zur Freiheit" musste sogar Demütigungen erdulden, um ihre Ziele zu erreichen und Erfolg zu haben.
    Aus meiner Sicht ein interessantes und hochaktuelles Thema in unserer Zeit der Debatten über Belästigung und #MeToo.

    Wer nicht bis zum 2. Mai warten möchte, hat jetzt die Möglichkeit, eins von 5 Rezensionsexemplare als Ebook von "Der Mut zur Freiheit" zu gewinnen, die ich zusammen mit Knaur verlose.

    Wenn ihr also gerne Ebooks lest und eine Rezension* über meinen neuesten Roman schreiben möchtet, solltet ihr diese Verlosung nicht verpassen!

    * Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr bereit seid, das Ebook zeitnah zu lesen und anschliessend eine Rezension zu schreiben.

    Inhalt
    Margarita, ihre Tochter Valentina und deren Tochter Olivia, sie leben, wie sie lieben: leidenschaftlich und frei. Im Madrid der späten 1940er Jahre teilen sich die drei Frauen nicht nur ein Haus, sondern auch ein Schicksal: Die Liebe wird ihnen zum Verhängnis.
    So wurde die schwangere Margarita von ihrer streng katholischen Familie verstoßen und musste Valentina allein groß ziehen. Valentinas große Liebe, Olivias Vater, ist ein verheirateter Mann. Und die 24-jährige Olivia, eine engagierte Tierschützerin, hat ihr Herz an einen Stierkämpfer verloren, einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben kann…
    Vor der imposanten Kulisse Madrids entfaltet Katja Maybach (u. a. "Eine Nacht im November", "Irgendwann in Marrakesch" und "Die Stunde unserer Mütter") einen großen Familien-Roman über mehrere Generationen – über Liebe, die nicht sein darf, Liebe, die sich nicht an Konventionen hält, und Liebe, die den Mut zur Freiheit verleiht.

    Hier geht es zur Leseprobe

    Zu meiner Person
    Ich war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.
    Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.

    Habt ihr Lust, dabei zu sein?
    Dann antwortet bitte bis zum 22.04. auf folgende Frage:

    Was verbindet ihr mit Spanien? Wart ihr schon mal da? Was hat euch am besten gefallen?

    Ich freue mich auf eure Antworten!

    Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.

    Eure Katja Maybach
    KatjaMaybachs avatar
    Letzter Beitrag von  KatjaMaybachvor 5 Monaten
    Vielen Dank für die schöne Rezension! Deine Katja
    Zur Buchverlosung

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