Katja Maybach Die Nacht der Frauen

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht der Frauen“ von Katja Maybach

Zwanzig Jahre nachdem sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen hat, kehrt Dalia Rheinberg nach Wien zurück. Eigentlich hatte sie ihren Vater nie wiedersehen wollen, lastet sie ihm doch den Selbstmord ihrer Mutter an. Doch als er schwer krank in eine Klinik eingeliefert wird, erklärt sie sich bereit, für ihn einige wichtige Firmenunterlagen zusammenzusuchen. Sie kann nicht ahnen, dass sie etwas finden wird, das ihr Leben für immer verändern soll – den Beweis für eine unerfüllte Liebe, das Dokument einer dramatischen Nacht, das Zeugnis einer großen Freundschaft.

Wieder ein tolles Buch einer wunderbaren Autorin!

— Katjuschka

Ein fesselnde Geschichte über eine Freundschaft in schweren Zeiten, einer schicksalshaften Entscheidung und eine späte Versöhnung.

— Smberge

Spannend, fesselnd und voller Geheimnisse.

— Lienne

Ein toller Frauenroman, der mich von der ersten bis zu letzten Seite wirklich gefesselt hat.

— winterdream

2 Frauen kämpfen um ihre Freundschaft in einer aus den Fugen geratenen Welt - fesselnd

— Sporchie

Ein sehr bewegendes Buch mit einer spannenden Geschichte

— thiefladyXmysteriousKatha

Berührend und mit Figuren, die man nicht so schnell vergisst. Mein erstes Buch von Katja Maybach wird nicht mein letztes sein!

— aba

Tiefgehende Story mit tollen Protagonisten und einer gehörigen Portion Freundschaft!

— Sikal

Bewegende Geschichte über Freundschaft und Familie

— Schnuck59

Eine wundervolle, emotionale und gefühlsvolle Geschichte. Die Geschichte von Irene, Leah und Dalia, unglaublich starke Frauen.

— Lesezirkel

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  • Leserunde zu "Die Stunde unserer Mütter" von Katja Maybach

    Die Stunde unserer Mütter

    KatjaMaybach

    Hallo, liebe Leserinnen und Leser,"Die Stunde unserer Mütter" ist mein neuer und zugleich persönlichster Roman. Inspiriert haben mich Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge von meinem eigenen Vater. Es geht um das Leben zweier Frauen während der Schicksalsjahren 1940 bis 1945: die Bedrohung durch die Gestapo und sogar durch Nachbarn und vermeintliche Freunde, die Hilflosigkeit aber auch den Widerstand gegen den Hass, der sich immer weiter ausbreitet. "Die Stunde unserer Mütter" ist ein Roman über das Bewahren der eigenen Menschlichkeit und über die Liebe, die verloren geglaubt ist und dennoch zum Moment der Hoffnung wird. Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuesten Roman einladen!InhaltIm Mittelpunkt stehen Maria und Vivien, die einander nie besonders sympathisch waren – und jetzt eine Schicksalsgemeinschaft bilden, aus der nach und nach tiefe Freundschaft entsteht.Dabei sind die beiden Frauen denkbar unterschiedlich: Während Maria, die ihren Mann, den Forstbeamten Werner, gegen den Willen ihrer Familie heiratete, mittlerweile an ihrer Ehe zweifelt, schmerzt die Engländerin Vivien jede Minute der erzwungenen Trennung von ihrem Mann Philipp. Maria ringt bei jedem Feldpostbrief Werners mit sich, die Distanz, die zwischen ihnen entstanden ist, zu durchbrechen und ihm ein paar liebevolle Worte zu schreiben. Vivien dagegen, die nur deshalb in der Kleinstadt vor den Toren Münchens Zuflucht gesucht hat, um ihren Mann, der im Widerstand tätig ist, nicht zu gefährden, wartet nur auf ein Zeichen, um zu ihm zurückzukehren. Während Maria zu ihrer verträumten Tochter Anna nur schwer Zugang findet, sind Vivien und ihre Tochter Antonia einander sehr ähnlich.Doch je schmerzhafter die täglichen Einschränkungen werden, je näher der Krieg ihnen kommt und je größer die Gefahren von Denunziation und Anfeindungen werden, desto enger rücken die beiden Frauen zusammen…Zu meiner PersonIch war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.Zusammen mit Droemer Knaur verlose ich 15 Exemplare von meinem Roman "Die Stunde unserer Mütter" unter allen, die bereit sind, sich an der Leserunde zu beteiligen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben.Habt ihr Lust, dabei zu sein?Dann antwortet bitte bis zum 28.05. auf folgende Frage:Die Briefe und Tagebucheinträge meines Vaters haben mich inspiriert.Schreibt ihr auch Briefe? Führt ihr vielleicht ein Tagebuch? Oder bevorzugt ihr lieber Emails und Blogs?Ich freue mich auf eure Antworten!Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.Eure Katja Maybach

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    Nil

    21. June 2017 um 10:26
  • Leserunde zu "Dem Himmel entgegen" von Katja Maybach

    Dem Himmel entgegen

    KatjaMaybach

    Hallo, liebe Leserinnen und Leser,ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuesten Roman "Dem Himmel entgegen" einladen, der vor wenigen Tagen erschienen ist.Inhalt1963: Sie sehnt sich nach der Freiheit über den Wolken. Schon immer wünscht sich die Flugbegleiterin Isabelle, als Pilotin in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Doch Frauen ist dieser Beruf verwehrt. Erst eine Zufallsbekanntschaft gibt Isabelle neue Hoffnung: Ein amerikanischer Pilot will sich für sie einsetzen. Sie kann nicht ahnen, dass diese Begegnung alles in Frage stellen wird: ihr Vertrauen in ihre Eltern, ihr Verhältnis zu ihrer Schwester, ihren Glaube an sich selbst.LeseprobeÜber meine PersonIch war bereits als Kind eine echte "Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb ich meinen ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch ich hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann ich mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging ich nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin. Nach einer schweren Krankheit begann ich, Romane zu schreiben. Bereits mein Debüt-Roman "Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebe ich in München, meine Kinder sind bereits erwachsen.Zusammen mit Droemer Knaur verlose ich 15 Exemplare von meinem Roman "Dem Himmel entgegen" unter allen, die bereit sind, sich an der Leserunde zu beteiligen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben.Habt ihr Lust, dabei zu sein?Dann antwortet bitte bis zum 09.05. auf folgende Frage:Isabelle hat einen großen Traum: Pilotin zu werden. Habt ihr auch einen großen Traum? Was tut ihr dafür, diesen zu verwiklichen? Oder habt ihr es sogar geschafft, dass euer Traum Realität wird?Ich freue mich auf eure Antworten!Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite begrüßen zu können.Eure Katja Maybach

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  • eBook Kommentar zu Die Nacht der Frauen von Katja Maybach

    Die Nacht der Frauen

    eva

    via eBook 'Die Nacht der Frauen'

    ein super spannendes Buch

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  • Die Nacht der Frauen

    Die Nacht der Frauen

    Kleine8310

    06. September 2015 um 23:30

    "Die Nacht der Frauen" ist ein Roman der Autorin Katja Maybach. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Dalia Rheinberg. Dalia kehrt nach zwanzig Jahren wieder in ihre Heimatstadt Wien zurück. Diese hatte sie damals, nach dem tragischen Selbstmord ihrer Mutter, fluchtartig verlassen. Zu ihrem Vater hat Dalia den Kontakt abgebrochen, denn sie gibt ihm die Schuld am Tod ihrer Mutter. Als ihr Vater, der mittlerweile in einem Sanatorium liegt, wichtige Firmenunterlagen benötigt, holt sie ihm diese aus dem Safe. Doch an diesem Tag macht sie einige Entdeckungen, von denen sie zu Beginn noch nicht ahnt, dass sie großen Einfluss auf ihr weiteres Leben nehmen werden...    Der Schreibstil von Katja Maybach hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es sehr gut, Emotionen zu vermitteln und ich konnte wirklich mit den Charakteren mitfühlen. Zudem schreibt sie bildhaft und flüssig, sodass mir das Lesen viel Freude gemacht hat. Was mir zudem sehr gut gefallen hat, ist dass das Buch wirklich spannend und geheimnisvoll geschrieben ist. Ich wollte immer wissen wie es weitergehen würde und ich habe das Buch daher auch nur selten aus der Hand gelegt.    Die Charaktere in dieser Geschichte waren ebenfalls sehr gut ausgearbeitet. Sie wirkten authentisch und man hat bei ihnen auch eine gewisse Entwicklung gemerkt, die sie im Laufe des Buches durchmachen. Das Ende ist nicht komplett offen geblieben, aber es bleibt trotzdem noch Platz sich selbst zu überlegen, wie bestimmte Dinge sich weiterentwickeln könnten.    "Die Nacht der Frauen" ist ein toller, emotionaler Roman mit authentischen Charakteren und einer spannenden Geschichte!  

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  • Leserunde zu "Die Nacht der Frauen" von Katja Maybach

    Die Nacht der Frauen

    KatjaMaybach

    Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern, das hat der griechische Philosoph Aristoteles gesagt. Und unter diesem Motto habe ich meinen neuen Roman "Die Nacht der Frauen" geschrieben. Eine spannende Geschichte über zwei starke Frauen, die durch Freundschaft so eng verbunden sind, dass sie sogar gleich denken und fühlen. In der Zeit der Judenverfolgung und des Rassismus kommt es zu dramatischen Ereignissen, die diese Freundschaft auf eine harte Probe stellen. Zum Inhalt Zwanzig Jahre nachdem sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen hat, kehrt Dalia Rheinberg nach Wien zurück. Eigentlich hatte sie ihren Vater nie wiedersehen wollen, lastet sie ihm doch den Selbstmord ihrer Mutter an. Doch als er schwer krank in eine Klinik eingeliefert wird, erklärt sie sich bereit, für ihn einige wichtige Firmenunterlagen zusammenzusuchen. Sie kann nicht ahnen, dass sie etwas finden wird, das ihr Leben für immer verändern soll – den Beweis für eine unerfüllte Liebe, das Dokument einer dramatischen Nacht, das Zeugnis einer großen Freundschaft. Leseprobe Zur Autorin Ich würde mich freuen, euch auch auf meiner Facebook Seite zu begrüßen. Zu verlosen: 20 Printausgaben. Ende der Bewerbungsphase: 15.03.2015 Bewerbungsfrage: Warum möchtet ihr meinen Roman lesen? Hat euch die Leseprobe gefallen? Oder erinnert euch diese Geschichte an eine liebe Freundin? Wenn Ihr diese Frage beantwortet, bitte unter der Rubrik "Bewerbung/Ich möchte mitlesen". Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

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  • Die Entscheidung einer Nacht

    Die Nacht der Frauen

    Smberge

    18. May 2015 um 23:39

    Inhalt: Wien: 20 Jahre nach ihrer Flucht aus dem Elternhaus kommt Dalia zurück in ihr Elternhaus. Sie hatte es damals nach dem Selbstmord ihrer Mutter fluchtartig verlassen und gibt ihrem Vater bis heute die Schuld an der Tat ihrer Mutter. Als ihr Vater schwer erkrankt, erklärt Dalia sich bereit, wichtige Firmenunterlagen aus dem Tresor ihres Vaters zu holen, dabei stößt ich auch auf alte Briefe ihrer Mutter. Bei der Durchsicht der Briefe entdeckt sie die Geschichte ihrer Familie, die Freundschaft zwischen ihrer Mutter und ihrer besten Freundin, der Jüdin Leah und ein gut gehütetes Geheimnis. Meine Meinung: Mich hat hat diese Geschichte einer großen Freundschaft zwischen zwei Frauen unter der Naziherrschaft sehr berührt. Einfühlsam beschreibt die Autorin, wie sich die Lebensumstände der Jüdin Leah zunehmend verschlechtern und ihr ein Leben in Wien unmöglich gemacht wird. Irene hält auch in diesen Zeiten zu Leah und hilft ihr wo sie nur kann. Sehr gefühlvoll werden auch Irenes Gewissenskonflikte bei der Entscheidung zu bleiben, oder die Schwangerschaft zu gefährden und ins Ausland zu gehen beschrieben. Die Situation spitzt sich zu, die beiden Frauen eine unvorstellbare Entscheidung treffen müssen. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ich kann wenig Kritikpunkte anbringen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, einmal die Rahmenhandlung mit Dalia, die die alten Ereignisse anhand von Briefen rekonstruiert. Diese wirken wie eine Brücke in die Vergangenheit und leiten über in die die Zweite Ebene, die Ereignisse rund um Irene und Leah Ende der 30er Jahre. Die Handlung ist dramatisch, aber nicht übertrieben oder unglaubwürdig beschrieben. Zusammen mit dem flüssigen, zu lesenden Schreibstil der Autorin, macht das in Summe ein Buch, dass viele interessante Lesestunden garantiert und mal wieder deutlich macht, dass viele Ereignisse ganz anders aussehen, wenn man auch die Hintergründe kennt. Ein wirklich lesenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann.

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  • Ein wunderbares Buch

    Die Nacht der Frauen

    AddictedToBooks

    08. May 2015 um 14:49

    Klappentext: Zwanzig Jahre nachdem sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen hat, kehrt Dalia Rheinberg nach Wien zurück. Eigentlich hatte sie ihren Vater nie wiedersehen wollen, lastet sie ihm doch den Selbstmord ihrer Mutter an. Doch als er schwer krank in eine Klinik eingeliefert wird, erklärt sie sich bereit, für ihn einige wichtige Firmenunterlagen zusammenzusuchen. Sie kann nicht ahnen, dass sie etwas finden wird, das ihr Leben für immer verändern soll – den Beweis für eine unerfüllte Liebe, das Dokument einer dramatischen Nacht, das Zeugnis einer großen Freundschaft. Katja Maybach hat es mit ihrem Roman "Die Nacht der Frauen" geschafft, mich schon von den ersten Seiten an richtig in das Buch verliebt zu machen. Dabei half nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch der Schreibstil, der mir von Anfang an gefallen hat. Ich liebe Bücher, in denen es um die Zeit der beiden Weltkriege geht, da mich dieser geschichtliche Aspekt sehr interessiert. Dank der Autorin durfte ich in eine Welt eintauchen, die sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit umfasst. Dalias Geschichte spielt im Hier und Jetzt, ich persönlich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, da sie einfach so ein liebenswürdiger Mensch ist. Obwohl ich einige Entscheidungen nicht als richtig empfunden habe, ist mir Dalia schon nach kurzer Zeit richtig ans Herz gewachsen. Der zweite Teil des Buches spielt in der Vergangenheit, während der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, denn auch diejenigen, die das Buch nach meiner Rezension lesen, sollten genauso viel Spannung erleben wie ich. Wo wir bereits beim Thema Spannung sind. Katja Maybach hat es durch ihren flüssigen Schreibstil geschafft, mich in das Geschehen zu ziehen. Die Seiten flogen nur so dahin, und ich merkte, wie Kapitel um Kapitel gelesen war, und ich, trotz Müdigkeit (vor allem abends) einfach nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Es gibt so viele Geheimnisse, so viele Dinge, die man erfahren will. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel und genau das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Doch leider muss ich auch einen kleinen Punkt bemängeln. Einige Szenen im Buch waren für mich nicht so ganz realistisch. Erst ging die Denkweise der Protagonisten stark in die eine Richtung, man war fast überzeugt, dass es nie möglich wäre, dass diese Denkweise sich ändert, und von einer Sekunde auf die andere war alles anders. Und das konnte ich oft nicht nachvollziehen. Da ging es mir zu schnell, da hätte ich mehr Zweifel, mehr Überlegungen erwartet. Manchmal hätten auch einfach ein paar Sätze mehr gereicht, damit alles besser verständlich und nachvollziehbar wird, aber so war es leider nicht. Diese Szenen haben mich etwas verwirrt, aber mein Leseerlebnis im Allgemeinen natürlich nicht getrübt. Abschließend kann ich also sagen, dass mir "Die Nacht der Frauen" von Katja Maybach wirklich sehr gut gefallen hat. Man merkt, wie viel Herzblut in dem Buch steckt und das hat mir sehr gut gefallen. Mich kann die Autorin ab jetzt sicherlich zu ihren Fans zählen. "Die Nacht der Frauen" erhält von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Spannend, fesselnd und voller Geheimnisse.

    Die Nacht der Frauen

    Lienne

    03. May 2015 um 10:12

    Zwanzig Jahre nachdem sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen hat, kehrt Dalia Rheinberg nach Wien zurück. Eigentlich hatte sie ihren Vater nie wiedersehen wollen, lastet sie ihm doch den Selbstmord ihrer Mutter an. Doch als er schwer krank in eine Klinik eingeliefert wird, erklärt sie sich bereit, für ihn einige wichtige Firmenunterlagen zusammenzusuchen. Sie kann nicht ahnen, dass sie etwas finden wird, das ihr Leben für immer verändern soll – den Beweis für eine unerfüllte Liebe, das Dokument einer dramatischen Nacht, das Zeugnis einer großen Freundschaft. Meine Meinung: Katja Maybach ist mit "Die Nacht der Frauen" ein wunderbares Buch gelungen. Spannend, fesselnd und voller Geheimnisse, konnte ich in das Buch abtauchen. Der Schreibstil ist wunderbar locker und dennoch fesselnd, eindringlich und behält die Spannung durchgehend bei. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet. Vorallem die Geschichte um Dalias Mutter fand ich wirklich interessant und konnte das Buch in diesen Abschnitten kaum aus der Hand legen. Die Idee von zwei Zeitsträngen und aus abwechselnd unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, wurde hier sehr gut umgesetzt und hat mir sehr gefallen. Den Punktabzug gibt es leider für das Ende. Nach einer so traumhaften Geschichte fand ich das Ende zu schnell und unbefriedigend, doch das ist natürlich nur meine Meinung. Fazit: Eine wundervoller Geschichte, voller Geheimnisse, die mich bis auf das Ende sehr überzeugt hat. Auf jeden Fall lesenswert!

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  • Die Nacht der Frauen

    Die Nacht der Frauen

    -sabine-

    29. April 2015 um 18:33

    Ich muss zugeben, dass ich keine Erwartungen hatte, als ich diesen Roman angefangen habe zu lesen – ich wusste nur, dass mich die Autorin mit anderen Büchern schon überzeugen konnte. Doch schon nach wenigen Seiten war ich drin in der Geschichte, in der es um eine tiefe Freundschaft zwischen zwei Frauen geht, um eine Liebe, die nicht sein darf und um ein Familiengeheimnis, das lange im Verborgenen lag. Schon der Einstieg in die Geschichte ist interessant und sofort war ich gefangen von der Geschichte um Dalia, die nach 20 Jahren in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weil ihr Vater schwer erkrankt ist, den sie aber seit 20 Jahren weder gesehen noch gehört hat, weil sie ihn für den Selbstmord der Mutter verantwortlich macht. Durch Zufall entdeckt sie alte Briefe, die eine Geschichte erzählen, die sie nicht kennt, Briefe, die auf vieles ein ganz neues Licht werfen. Geschickt hat die Autorin es geschafft, den Handlungsstrang der Gegenwart mit dem der Vergangenheit zu verknüpfen und weiß man zunächst nicht, wohin die Geschichte führen wird, entwirren sich nach und nach die Fäden. Dabei sind beide Handlungsstränge – sowohl der in der Gegenwart, als auch der im Jahr 1939 – interessant und fesselnd; vor allem aber habe ich mit Leah und Irene, den beiden Protagonistinnen der Vergangenheit, mitgefiebert und gelitten. Zwar habe ich ab einem gewissen Punkt geahnt, wie die Geschichte verlaufen wird, dennoch aber war ich gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Handlung legen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Dabei hat mir vor allem gefallen, dass sie immer wieder die genau passende Stimmung und Atmosphäre für die verschiedenen Situationen schafft, so dass ich mich wirklich gut in das Geschehen hineinversetzen konnte. Die Charaktere fand ich sehr gut gezeichnet – gefallen haben mir vor allem Irene und Leah in der Vergangenheit, zwei außergewöhnliche Frauen, die nicht nur eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet, sondern die sich nicht scheuten, Entscheidungen zu treffen, die ihr weiteres Leben nachhaltig beeinflussen. Dabei zeigt sich der wahre Charakter beider Frauen wirklich erst im Verlauf der Geschichte, und war ich zunächst geneigt, die beiden zwar sympathischen Frauen als ein wenig oberflächlich und naiv abzustempeln, habe ich mein Urteil doch revidieren müssen – denn ich habe großen Respekt vor den Entscheidungen, die sie treffen mussten, ohne Rücksicht auf sich selber oder andere Verluste. Auch Dalia in der Gegenwart war mir sympathisch, und auch sie entwickelt im Verlauf der Geschichte eine ungeahnte Stärke, die ich ihr am Anfang gar nicht zugetraut hätte. Den Rahmen der Geschichte fand ich vielleicht ein wenig konstruiert – Dalia, die sich bereit erklärt, für ihren kranken Vater Dokumente zusammenzusuchen, obwohl sie ihn doch seit über zwanzig Jahren weder gehört noch gesehen hat und das eigentlich auch nicht ändern wollte. Und auch das erste Treffen zwischen Tochter und Vater schien mir wenig realistisch – ich hätte gedacht, dass es ganz anders verlaufen wäre, schließlich trägt Dalia ja viele Vorwürfe gegen ihren Vater mit sich herum. Aber auch wenn ich diesen Teil der Geschichte sehr konstruiert fand, hat es mich aber nicht so sehr gestört, dass mich der Rest nicht trotzdem begeistern konnte und ich nicht richtig abtauchen konnte in die mich fesselnde Geschichte im Jahr 1939. Das Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an gepackt, der Autorin ist es gelungen, die Spannung durchweg zu halten – und selbst als das „große Geheimnis“ gelüftet ist, bleibt die Geschichte fesselnd und bietet ein zwar ungewöhnliches, aber sehr passendes Ende. Mein Fazit Mich konnte „Die Nacht der Frauen“ wirklich begeistern: ein gut zu lesender, packender Roman auf zwei Zeitebenen, Charaktere, die erst im Verlauf der Geschichte ihre wahre Stärke zeigen in einer Zeit, in der Entscheidungen das Leben verändern oder auch kosten können. Ein Buch über eine tiefgehende Freundschaft und eine Jahre überdauernde Liebe, über Missverständnisse und Geheimnisse – spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich gebe gerne gute 4/5 Sternen.

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  • spannende Geheimnisse

    Die Nacht der Frauen

    robberta

    28. April 2015 um 15:20

    Die Nacht der Frauen von Katja Maybach Zwanzig Jahre nachdem sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen hat, kehrt Dalia Rheinberg nach Wien zurück. Eigentlich hatte sie ihren Vater nie wiedersehen wollen, lastet sie ihm doch den Selbstmord ihrer Mutter an. Doch als er schwer krank in eine Klinik eingeliefert wird, erklärt sie sich bereit, für ihn einige wichtige Firmenunterlagen zusammenzusuchen. Sie kann nicht ahnen, dass sie etwas finden wird, das ihr Leben für immer verändern soll – den Beweis für eine unerfüllte Liebe, das Dokument einer dramatischen Nacht, das Zeugnis einer großen Freundschaft. Meine Meinung: im Klapptext wird ein Geheimnis angedeutet das Dalias Vater hütet aber erst im Verlauf des Buches bekommt man einen viel tiefgründigeren Eindruck hier ist Spannung und diverse Gefühlswelten vereint ... Dalias Mann Tamas will sie, wegen ihrer Alpträume, nicht zurück nach Wien gehen lassen feine Andeutungen, der Besuch mit ihrer Mutter auf dem Friedhof lässt einige dunkle Geheimnisse erahnen man möchte sich gern mit Dalia in die Vergangenheit begeben und den Geheimnissen auf den Grund gehen Der Schreibstil ist gut zu lesen. Der spannende und geheimnisvolle Roman handelt von den vielen verschiedenen Formen der Liebe, die in den Kriegsjahren 1939 ihren Anfang nehmen. Mutterliebe, Vaterliebe, unerwiderte Liebe, Liebe auf den ersten Blick.... Der Roman handelt zum einen von einer dramatischen Liebe die 1939 beginnt und 1958 endet und von der großen Liebe die nicht sein darf und nach sehr vielen Jahren doch noch Erfüllung findet. „Die Nacht der Frauen ist emotional, dramatisch, geheimnisvoll, spannend und wunderbar vielseitig.

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  • Schön, aber durchschaubar.

    Die Nacht der Frauen

    LiberteToujours

    25. April 2015 um 18:45

    Dalia kann es sich eigentlich nicht vorstellen, noch einmal in ihre alte Heimatstadt, Wien, zurück zu kehren. Sie wollte ihren Vater nie wiedersehen. Ein wirklich gutes Verhältnis hatten die beiden noch nie, doch Dalia gibt ihm zudem die Schuld am Selbstmord ihrer Mutter. Sie erklärt sich dennoch, zunächst etwas widerwillig, bereit, einige Firmenunterlagen für ihn zu suchen, als er schwer krank in einer Klinik liegt. Sie konnte nicht ahnen, wie sehr diese Reise ihr Leben verändern würde.. Besonders gut gefallen an diesem Buch hat mir die eindrückliche Beschreibung der Beziehung, die die Protagonistin Dalia zu ihrem Mann hat. Eigentlich nur Nebenhandlung war das für mich das absolute Highlight. Zu Beginn hab ich die Beziehung noch eher zähneknirschend betrachtet. Dalia benahm sich nicht sehr eigenständig, wirkte geradezu abhängig vom Wohlwollen ihres Mannes. Umso besser hat es mir gefallen, dass sie sich alleine auf diese Reise begeben hat - und sie sogar verlängerte, obwohl es ihrem Mann nicht so wirklich gefiel. Die Beziehung wird von mehreren Seiten beleuchtet, irgendwann beginnt der Leser zu verstehen, warum die Dinge sind, wie sie eben sind. Umso mehr hat mir der Wandel gefallen, der während des Romans in Dalia vorging. Besser hätte man es meiner Meinung nach nicht umsetzen können! Die Beschreibungen der Vergangenheit haben mich sehr viel mehr in ihren Bann gezogen als die Handlungen der Gegenwart - abgesehen von oben beschriebener Entwicklung natürlich. Die Autorin hat die Stimmung der damaligen Zeit gut auf Papier gebannt. Es herrscht eine eher bedrückte Stimmung, das Unglück, das Unheil, ist fast greifbar. Die Schwierigkeiten, die die Zeit der Judenverfolgung auch für deren Freunde mit sich brachte sind authentisch auf Papier gebannt. Dalia ist im Begriff, ein großes Geheimnis der Vergangenheit zu lösen. Nur, dass dieses Geheimnis für mich eben kein Geheimnis war. Schon nach dem ersten Viertel war mir bewusst, auf welche Offenbarung die Handlung zusteuert. Am Ende musste ich leider Recht behalten, obwohl ich zwischenzeitlich immer wieder gehofft hatte, es würde sich in eine andere Richtung entwickeln. Das hat mir leider die Spannung genommen. Geblieben ist ein atmosphärisch geschriebener Roman und Zeugnis einer großen Freundschaft, der auch ohne Spannung für mich noch lesenswert war. 

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  • Ich bin restlos begeistert.

    Die Nacht der Frauen

    winterdream

    21. April 2015 um 17:55

    Inhalt: Zwanzig Jahre nachdem sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen hat, kehrt Dalia Rheinberg nach Wien zurück. Eigentlich hatte sie ihren Vater nie wiedersehen wollen, lastet sie ihm doch den Selbstmord ihrer Mutter an. Doch als er schwer krank in eine Klinik eingeliefert wird, erklärt sie sich bereit, für ihn einige wichtige Firmenunterlagen zusammenzusuchen. Sie kann nicht ahnen, dass sie etwas finden wird, das ihr Leben für immer verändern soll – den Beweis für eine unerfüllte Liebe, das Dokument einer dramatischen Nacht, das Zeugnis einer großen Freundschaft. Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passt super zum Buch. Den Titel fand ich nicht ganz so passend. Da hätte sich vielleicht noch ein besserer gefunden. Mein Fazit: Ein toller Frauenroman, der mich von der ersten bis zu letzten Seite wirklich gefesselt hat. Die Autorin hat es verstanden, einen mit der Geschichte in den Bann zu ziehen. Man wollte einfach wissen, was mit Irene und Leah passiert ist. Das gesamte Buch ist sehr emotional und eher in einer bedrückenden Stimmung gehalten, aber gerade das macht es aus und man kann mit den Protagonisten mitfiebern und erlebt alles hautnah mit. Mir hat die Schreibweise sehr gut gefallen und ich konnte mich sofort sehr gut in die Charaktere und die Geschichte hineinversetzen. Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Personen beschrieben und ich fand es auch nicht schwer, sich dort zurecht zu finden, denn über den einzelnen Kapiteln steht immer, welche Person gerade berichtet. Mich hat das Buch auf jeden Fall begeistert und ich habe es regelrecht verschlungen. Deshalb möchte ich hier auch gerne 5 von 5 Punkten vergeben.

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  • Verbundenheit

    Die Nacht der Frauen

    Cupcakes2

    18. April 2015 um 18:52

    Seit 21 Jahren hat Dalia nicht mehr mit ihrem Vater gesprochen. Eines Tages erhält sie einen Anruf vom Anwalt ihres Vaters. Er beauftragt sie in die Rheinberg-Villa zu fahren, um dort Dokumente aus dem Safe zu holen. Ihr Vater befindet sich zurzeit in einem Sanatorium. Denn er ist schwer krank und muss jede Aufregung vermeiden. Für Dalia ist es der richtige Zeitpunkt um heimzufahren. Zurück in der Villa kommen sofort Erinnerungen in ihr auf, die sie bedrücken. Vor vielen Jahren hatte sie ihre Heimatstadt fluchtartig verlassen. Doch Dalia ist jetzt bereit sich der Vergangenheit zu stellen. In der Villa findet sie Briefe, die ihrer Mutter gehörten. Katja Maybach hat einen Roman einer tiefen Freundschaft zwischen zwei Frauen geschrieben. Wir befinden uns in der Zeit der Judenverfolgung. Irenes beste Freundin ist Jüdin. Sie kennen sich bereits seit ihrer Kindheit. Jede der Frauen lebt sein eigenes Schicksal. Leah muss sich als Jüdin mit ihrem Mann im verdunkelten Haus verstecken. Irene lebt alleine in der Villa. Ihr Mann ist dem Einberufungsbefehl in den Krieg gefolgt. Heimlich schreiben die Freundinnen Briefe aneinander. Diese sie in eine Mauer zwischen ihren Häusern legen. Doch die Lage wird immer schwieriger. In einer Nacht passiert furchtbares und die zwei Frauen müssen eine Entscheidung treffen. Irene ist eine bewundernswerte Frau. Sie muss in ihrem Leben, unbegreifliches durchmachen. Die Autorin hat mit grossem Einfühlungsvermögen eine unglaubliche Geschichte in Abschnitten in der Vergangenheit von Irene und der Gegenwart von ihrer Tochter Dalia geschrieben. Diese hat mich völlig gefesselt. Um mich herum vergass ich alles, denn ich verstand die Ängste, Verzweiflung, Verluste und Trauer der Protagonisten. Es gab Stellen, wo ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Ein tiefsinniger Roman der einem zum Grübeln bringt und nicht mehr loslässt.

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  • Entscheidungen

    Die Nacht der Frauen

    Sporchie

    10. April 2015 um 19:05

    Dahlia Rheinberg kehrt nach über 20 Jahren wieder zurück in ihr Elternhaus. Seit dem Selbstmord der Mutter, für den sie ihren Vater verantwortlich macht hat, hat sie jeden Kontakt abgebrochen. Seit Jahren lebt sie bereits in Paris und ist dort mit einem berühmten Pianisten verheiratet.  Alleine macht sie sich auf die Reise nach Wien  Durch die Krankheit ihres Vaters wird sie gezwungen ihr Elternhaus wieder zu betreten um dort für ihn wichtige Firmendokumente zu besorgen. Mit viel Unbehagen begibt sie sich an den Ort ihrer Kindheit -  Dabei stößt sie auf alte Briefe ihrer Mutter und deren bester Freundin Leah. Nach und nach erfährt sie mehr und mehr über deren beider Schicksal während der NS-Zeit und entdeckt das Geheimnis einer verzweifelten Entscheidung. Katja Maybach hat mit einer sehr ruhigen Art einen nachdenklichen Roman geschrieben - in Rückblenden und Briefen wird die Geschichte Stück für Stück entrollt. Fazit: Lesenswert  

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  • Ein absolutes Lesehighlight

    Die Nacht der Frauen

    zauberblume

    09. April 2015 um 18:27

    Katja Maybach hat mich mit ihrem Traumbuch "Die Nacht der Frauen" regelrecht bezaubert und verzaubert. Ein Familiengeheimnis, das mich von der ersten Seite an begeistert hat, mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Eine bewegende Geschichte, die im Jahr 1979 beginnt. Dalia Rheinberg kehrt nach 20 Jahren wieder in ihre Heimatstadt Wien zurück. Diese hat sie damals, nach dem tragischen Selbstmord ihrer Mutter fluchtartig verlassen. Dalia gibt ihrem Vater die Schuld am Tod ihrer Mutter und hatte jeden Kontakt zu ihm abgebrochen. Dalia ist seit 20 Jahren mit einem berühmten Pianisten verheiratet und lebt in Paris. Nun kehrt sie nach Hause zurück, um für ihren Vater, der in einem Sanatorium liegt, wichtige Firmenunterlagen aus dem Safe zu holen. Doch hier macht sie einige Entdeckungen, die einen Einfluss auf ihr weiteres Leben nehmen werden. Es ist das Zeugnis einer großen Freundschaft zwischen Dalias Mutter Irene und ihrer Freundin Leah, die Jüdin war; die Spuren einer tragischen Entscheidung und das Dokument einer tragischen Nacht, von der auch Irenes Leben geprägt war. Die Geschichte hat mich komplett gefangengenommen. Die Autorin hat einen Schreibstil, der einen fesselt. In der ganzen Geschichte liegen soviel Emotionen, die förmlich zu spüren sind. Und gleichzeitig ist alles äußerst spannend und geheimnisvoll. Wir erfahren soviel über das Leben von Irenes Mutter und ihrer Freundin Leah zu dieser schrecklichen Kriegszeit. Mit gefällt der Sprung, wenn einmal von Dalia und ihrem Leben und dann wieder von ihrer Mutter erzählt wird. Man kann Irene verstehen, ihren Kummer, ihre nicht erwiderte Liebe zu Christian fühlen. Ich habe mitgelitten mit diesen starken Frauen. Doch auch Dalia ist mutig, sie stellt sich der Vergangenheit. Und als sie zum ersten Mal ihren Vater sieht, habe ich dieses Bild direkt vor Augen. Und Dalia schaut nach vorne. Toll finde ich auch, daß man die Geschichte noch weiterspinnen kann. Wie wird es weitergehen mit Dalia und Tamas? Wie wird Dalias Besuch bei ihrer alten Klavierlehrerin? Und kommen sich Dalia und ihr Vater nach so langer Zeit endlich nah? Ein wirklich herausragendes Buch, das jetzt schon zu meinen Lesehighlights 2015 zählt. Ich bin froh, dieses wunderbare Autorin, die mich immer wieder bezauert, entdeckt zu haben. Das Cover passt hervorragend zum Buch und der Geschichte. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne (schade, daß es nicht mehr sein können).

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