Katja Oelmann

 5 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Prinz Arschloch.

Lebenslauf von Katja Oelmann

Katja Oelmann hat sich nach Schulzeit und Ausbildung zur Kauffrau in Potsdam mit Eventgastronomie selbständig gemacht. 25 Jahre mit Leuten vor und hinter dem Tresen – das ist pralles Leben, schärft den Blick fürs Menschliche, schult eine fröhliche Selbstironie und inspiriert die Fantasie. Sie hat‘s aufgeschrieben. Gut so.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katja Oelmann

Cover des Buches Prinz Arschloch9783944459967

Prinz Arschloch

 (7)
Erschienen am 16.03.2018

Neue Rezensionen zu Katja Oelmann

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Rezension zu "Prinz Arschloch" von Katja Oelmann

humorvoll und direkt ....
Claudia_Reinländervor 7 Monaten

Klappentext:


Amelie Rosenbach ist Single. Selbstbewusst steht sie mit beiden Beinen und mit ihrem »Irish Pub« mitten im Leben der schönen Stadt Potsdam.
Im Internet entdeckt sie einen benötigten Lieferwagen und fliegt nach Stuttgart.
Schon im Flugzeug kommt es zu turbulenten und peinlichen Situationen. Der Macho auf dem Fensterplatz hat seinen Anteil daran. Amelie trifft ihn noch öfter, als ihr recht ist.
Der Autokauf platzt kurze Zeit nach der Ankunft in Stuttgart. Rückflüge sind ausgebucht. »Mach was draus!«, meint Amelie und beschließt, für die Nacht ein Hotel in der Stadt aufzusuchen, in dem sie dann doch länger bleibt ...
Der amüsierte Leser erfährt allerlei über die Charakter-eigenschaften von Mann und Frau und warum sie nie und nimmer zusammenpassen.
Das Schicksal ist da schon mal anderer Meinung ...


Cover:


Das Cover wirkt relativ einfach und simpel und doch hat es sehr viel Aussagekraft Man sieht ein gelbes T-Shirt an einer Wäscheleine. Auf dem T-Shirt steht ganz groß der Titel des Buches, "Prinz Arschloch". Die Farbwahl ist sehr gut getroffen und es zieht auf jeden Fall die Aufmerksamkeit auf sich.


Meinung:


Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und direkt. Der humorvolle und flüssige Schreibstil ermöglicht ein schnelles Lesen, so dass die Seiten wie im Flug vergehen. 


Auch die Gliederung des Buches ist sehr gut gelungen. Die Überschriften werden farblich hervorgehoben und einige Zusätze wie mail-Einschübe lockern den Text zusätzlich auf.


Eine typische Mann Frau Problematik wird hier sehr überspitzt und mit viel Humor in einer kurzweiligen Geschichte verpackt. 


Vom eigentlichen Inhalt möchte ich gar nicht so viel verraten, da die 222 Seiten viel zu schnell vergehen und man diese lieber selbst lesen sollte.


Mich hat das Buch sehr angesprochen und mehrfach herzhaft zum Lachen gebracht. Der Humor ist einfach herrlich und zeitweise folgt ein Gag dem nächsten. Weiterhin geht es immer spannend voran, so das zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Das Spielen mit Klischees, die Beschreibung von Alltagssituationen und der gewisse Sarkasmus runden die lockere und humorvolle Erzählweise ab. Die Charaktere sind sehr toll geworden und bringen einen ständig mit ihren Aussagen zum grinsen oder lachen. Vieles kann man sich sehr gut vorstellen und nachempfinde. Auch die Sichtweise über Beziehungen kam sehr gut rüber und in Amelie kann man sich sehr gut hinein versetzen. Eine wirklich tolle, starke und taffe Powerfrau.


Die Figuren kommen sehr authentisch und real rüber. Ihre direkte und gerade Art und Weise gepaart mit dem spitzen Humor, machen das Buch zu einem wunderschönen Leseerlebnis.


Die Geschichte ist von der Idee her sehr schön und sehr gut ausgereift. Sie nimmt einen nimmt und unterhält dabei sehr gut.


Für mich eine klare Leseempfehlung, für jeden der gern mal wieder etwas zu Lachen haben möchte.


Fazit:


Humorvolle und direkte Schreibweise sorgen für viele Lacher und einen angenehmen Lesefluss.



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N

Rezension zu "Prinz Arschloch" von Katja Oelmann

Kein klassischer Frauenroman - geradlinig, sympathisch und herrlich ironisch
Natalie_Gablervor 7 Monaten

Bereits beim Lesen der ersten 3 Seiten hat einen die Geschichte. Zumindest ging es mir so. Ich habe etliche der klassischen, lustigen Frauenromane gelesen. „Prinz Arschloch“ ist mit keinem davon vergleichbar. Ereignis reiht sich an Ereignis, ein Knallerspruch folgt dem nächsten. Lange hat mich kein Buch auf solch witzige Art unterhalten, wie das Erstlingswerk von Katja Oelmann. Auch wenn die Geschichte an sich – Frau und Mann treffen mit den bekannten Geschlechter-Vorurteilen aufeinander – nicht neu ist, wird sie mit einer derart köstlichen Würze serviert, dass man gar nicht genug davon bekommt. Die 222 Seiten des Romans lesen sich flüssig und sind so kurzweilig, dass man am Ende des Buches einfach weiterlesen möchte.


Die Autorin trifft mit ihrem hart aber herzlichen Humor – einer Mischung aus Ironie, Sarkasmus und Sich selbst nicht so ernst nehmen – bei mir komplett ins Schwarze. Sie stellt bei der Schilderung alltäglicher Szenen teils so lustige Vergleiche auf, dass ich lauthals loslachen musste.


Man fühlt sich der Protagonistin Amelie Rosenbach (kein typisches Weibchen, nicht nur weil sie keine Shopping-Queen ist, die Dinge selbst anpackt und einen Irish Pub in Potsdam besitzt) so verbunden, als würde man sie persönlich kennen. Sie ist die Busenfreundin, die sich jede Frau an ihrer Seite wünscht. Amelie ist locker, unaufgeregt, frech und geradlinig. Sie zerdröselt Probleme nicht, sie bringt sie knallhart auf den Punkt. Schöngeredet wird hier nichts, der Leser bekommt die schonungslosen Gedanken und spitzfindigen Feststellungen der uneitlen Gastronomin ungefiltert um die Ohren gehauen. Das muss auch ihr unfreiwilliger Reise- und Leidensgefährte „Prinz Arschloch“ (Andreas Wendler) aushalten. Aber genau diese Bodenständigkeit macht Amelie so sympathisch und authentisch.


Für den Roman „Prinz Arschloch“ kann ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben.


Ich hoffe sehr, noch weitere Romane aus der Feder von Katja Oelmann lesen zu dürfen und danke ihr an dieser Stelle herzlich, für die Überlassung eines Rezensionsexemplares!

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Rezension zu "Prinz Arschloch" von Katja Oelmann

Ein richtig lustiges Arschloch
UdoFroehlichvor einem Jahr

Da begleite ich sogar als männlicher Leser sehr gerne die weibliche Protagonistin auf ihrer Reise quer durch Deutschland; den größten Teil davon mit ihrem "Prinz Arschloch",. Katja Oelmann versteht es brilliant, Momente im Alltag realistisch und glaubhaft überspitzt darzustellen. Ob es Begegnungen im Zugabteil oder Situationen im Hotel sind. Ich habe an vielen Stellen herzhaft gelacht und konnte mir die zum Teil sukrrilen Situationen lebhaft vorstellen. Das Buch braucht man nicht aus der Hand legen sondern kann es in einem Stück durchlesen, weil es keine Längen hat sondern zum Teil Gag an Gag reiht. Meine Skepsis, einen Comedy-Roman von einer Autorin zu lesen, wo ich bisher ausschließlich die männlichen üblichen Verdächtigen aus diesem Genre gelesen habe, verflog bereits nach der ersten Seite. Ich weiß nun, dass ein "Macho nicht gerne Muschi genannt werden möchte" und was ein "Titten-Maggelan" ist. Außerdem würden Frauen am liebsten nur Baumwollschlüpfer tragen. Auch das habe ich nun gelernt. Wer mal wieder beim Lesen so richtig ablachen möchte, wird mit diesem Buch bestens bedient. Da Katja Oelmann vieles aus ihrem persönlichen Lebens-Blickwinkel und Erfahrungsschatz zu Papier gebracht hat, hoffe ich, dass noch einiges mehr passiert und weitere Erzählungen folgen werden.

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