Katja Reim Ab ins Netz?!

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Inhaltsangabe zu „Ab ins Netz?!“ von Katja Reim

Digitale Kompetenz schlägt digitale Demenz!Hilfe: Mein Kind will vor den Bildschirm! Irgendwann ist es so weit, der Nachwuchs soll einen Einstieg in die digitale Welt finden. Eltern fürchten dort allerhand Gefahren – reale und weniger reale. Sich-Heraushalten oder Kontrolle scheinen oft die einzigen Alternativen. Katja Reim weiß, dass es auch anders geht. Sie erzählt mit viel Know-How und Selbstironie, wie man Kinder schon im Kindergartenalter auf virtuelle Spielplätze begleiten kann. Dann sind sie nämlich sicher unterwegs, wenn sie später nichts mehr auf den Rat der Eltern geben.

Persönliche Erfahrungen, fundiertes Wissen - das Thema ist gut recherchiert und lässt sich ohne erhobenen Zeigefinger lesen.

— Kamima
Kamima

Ein toller Ratgeber für Eltern, die ihre Kinder in die weite Welt des Internets einführen möchten

— Tessa_Jones
Tessa_Jones

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  • Eher unterhaltsames Buch denn Ratgeber

    Ab ins Netz?!
    TaHa

    TaHa

    05. August 2017 um 14:58

    Die Autorin legt den Lesern wirklich unterhaltsam und sehr plausibel ihre Grundhaltung dar die grob heißt: begleiten statt verbieten und von Anfang an altersgemäß an Medien heran führen. Es geht um sinnvollen Umgang mit Medien und neuen Technologien jenseits von Zeitbegrenzung und Kindersicherungen. Hier liegt kein Ratgeber vor, der Eltern und Erziehungsberechtigte mit Informationen versorgt, wie Endgeräte für die Kindernutzung vorzubereiten und/oder sicher zu machen sind. Nein! Das Buch ist eher wie eine charmante Erzählung aufgebaut, in der die Autorin ihre eigenen Erfahrungen als Mutter einer kleinen Tochter notiert. Der Plan der Autorin ist, die Tochter möglichst vor der Pubertät fit in Sachen Medien zu machen. Hintergrund ist, dass sie erwartet, mit Eintritt der Pubertät weniger an das Kind heranzukommen und sich dann darauf verlassen kann, dass die Tochter ja fit ist. (Diese Einstellung muss jetzt einfach mal unkommentiert stehen bleiben.) Sehr interessant ist, dass sie darlegt, warum sie von der vielbeschworenen „Zeitenregelung“ für elektronische Medien absieht. Wenn also etwas künstlerisch-kreatives mit Smartphone oder Tablett gemacht wird, darf Maria auch lange und ohne Reglementierung an das entsprechende Gerät. Sie führt aber auch sehr schön an, dass sie selber als Mutter sich in neue Software einarbeitet, um diese dann ihrem Kind zu erklären, mit dem Kind zusammen zu üben, bis es selbständig funktioniert. (Die Idee, die Kinder die Fotokalender machen zu lassen ist übrigens gut!) Das Buch ist ein netter und sicher richtiger Einstieg ins Thema für alle, die kleine Kinder haben. Für Teenagereltern bräuchte es tatsächlich mehr Infos. Auch, wenn diese die Kinder medienfit gemacht haben, tun sich Gefahren und Themen auf, auf die dieses Buch keine Antwortet bietet. Die genannten Apps richten sich eher an die Kleinen und deren Eltern. Was wirklich ärgerlich ist an diesem Buch, sind die blauen Sprechblasen, in denen wörtlich das wiedergegeben wird, was man obendrüber oder untendrunter im Fließtext lesen kann. Hier wird nicht Wesentliches extrahiert oder etwas Neues eingeleitet, sondern schlicht wiederholt. Fazit: Für Eltern von Kindergartenkindern ein schöner, kompakter, unterhaltsamer und kurzer Einstieg ins Thema. Fragen von Eltern von Großen werden tendenziell nicht beantwortet (aber auch nicht aufgeworfen). 

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  • Wertvolle Tipps - locker geschrieben und gut recherchiert

    Ab ins Netz?!
    Kamima

    Kamima

    20. June 2017 um 11:30

    Ob PC, Tablet oder Smartphone – unsere Kinder wachsen eigentlich ab Tag 1 mit der digitalen Welt auf: Mama & Papa machen die ersten Fotos auf der Säuglingsstation mit dem Smartphone, später dürfen die Kleinen die ersten Gute-Nacht-Geschichten oder -Melodien auf dem Tablet hören bzw. sehen oder bekommen beim Warten in der Kinderarztpraxis das Smartphone zum Spielen in die Hand gedrückt... ja, für die heutige Elterngeneration gehört die digitale Ausstattung wie selbstverständlich dazu. Aber mit Beginn der Selbstständigkeit unserer Kids wachsen die Ängste um den richtigen Umgang des Nachwuchses mit der digitalen Welt – auch bei mir. Und so war ich besonders gespannt auf das neue Buch von Katja Reim, welche sich nicht nur über ihren Blog „Mein Computerkind“, sondern auch Diskussionsrunden, Tagungen einen Namen als Fachfrau zum Thema Medienkompetenz gemacht hat. Modern ist das Buch aufgemacht: frisches Blau als Kontrast zum Inhalt, aufgelockert durch Sketchnotes von Diana Meier-Soriat und Sprechblasen, dazu Klick-Tipps zum Themen vertiefen – es hat wirklich Freude gemacht, das Buch „oldschool“ als Taschenbuch zu lesen ;) wobei man es – natürlich – auch als Ebook haben kann. Inhaltlich hat das Buch in 16 Kapiteln sehr viel zu bieten und ich habe nach dem Lesen bzw. Durcharbeiten (denn es steht wirklich ein Menge Wissenswertes darin) nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Die Themen sind altersgemäß gestaffelt und immer dargestellt mit Hilfe von Alltagssituationen der Autorin mit ihrer kleinen Tochter. Werbung, Realität und Fiktion auf dem Bildschirm, die erste Email an Oma oder welchen Weg geht die Puppe in der digitalen Welt – alltagsnahe Situationen werden in leicht verständlicher Sprache, aber inhaltlich fundiert recherchiert (und am Ende in den Anmerkungen auch verzeichnet) ausgearbeitet. Die Autorin schafft die Gradwanderung der erwachsenen Sprache und der kindlichen Aufnahmefähigkeit – dem erwachsenen Verständnis, verbunden mit der negativen & positiven Erfahrung und der kindlichen Neugier und einer Logik, die man nur bei den Kids findet... In vielen Themen habe ich mich wiedergefunden und wurde durch die Lösungsvorschläge Katja Reims zum Nachdenken, manchmal zum Stirnrunzeln oder Kopfschütteln animiert. Natürlich passt nicht immer alles 1 : 1 auf unser Leben, aber ich habe dennoch noch einiges lernen können bzw. weiß nun, wie ich es anders machen werde, wenn meine Kleinste in das Alter für Whatsapp & Co kommt. „Eltern, traut euch! Vertraut eurem Bauchgefühl!“ (Zitat Seite 7) gehört sicherlich zu den besten Tipps ;) ob man wirklich als Eltern entspannt bleiben kann, wage ich zu bezweifeln, aber mit Hilfe dieses Buches gelingt es mir sicherlich besser, so manchen Weg meiner Kinder in der digitalen Welt zu verstehen, verständlich zu machen und ein bisschen zu lenken... daher ist dieses Buch für mich eine absolute Empfehlung wert.

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  • Ein toller Ratgeber für Eltern, die ihre Kinder in die weite Welt des Internets einführen möchten

    Ab ins Netz?!
    Tessa_Jones

    Tessa_Jones

    07. June 2017 um 21:37

    Autor: Reim, Katja Verlag: Kösel-Verlag Veröffentlichungsdatum: 2017-04-03  ISBN: 9783466310791  Seitenanzahl Paperback: 223  (Quelle: Kösel-Verlag)Inhalt:Kinder kommen heute ja schon sehr früh mit moderner Technik in Kontakt, und für Eltern stellen sich dadurch viele Fragen, wie etwa: Ab wann lasse ich mein Kind an ein Smartphone? Welche Computerspiele sind geeignet? Welche Gefahren drohen? Dieses Buch zeigt Wege auf, wie ein Kind ganz langsam und sicher in den großen Dschungel Internet eingeführt werden kann. Denn es gibt nicht nur Gefahren, sondern auch viele Chancen, wie etwa sich Wissen anzueignen, sich kreativ auszutoben und ganz neue Berufsgruppen kennenzulernen. Deshalb wird hier beschrieben, wie ein Kind frühzeitig für Internet & Co. fit gemacht werden kann, um sich selbst schützen zu können.Eigene Meinung:"Ab ins Netz?!" ist ein toller Ratgeber für Eltern, die ihrem Kind den Einstieg in das Internet spielerisch und leicht ermöglichen wollen. Und selbst für mich als Erwachsene gab es noch neue Informationen, dazu komme ich gleich noch genauer. Das Buch ist in 16 Kapitel eingeteilt, wie z. B. "Warum Werbung unglücklich machen kann", "Digitales Taschengeld" oder "Wie privat ist die digitale Sphäre". In jedem Kapitel und zusätzlich nach jedem Kapitel gibt es Links zu Seiten, die das Thema noch vertiefen. Außerdem hat Diana Meier-Soriat in jedem Kapitel noch schöne Sketchnotes gezeichnet, die noch einmal kompakt den Inhalt des Kapitels wiedergeben. Ganz toll ist auch noch einmal die komplette Link- und Textverweisesammlung am Ende des Buches, so dass alles noch einmal auf einem Blick nachgeschlagen werden kann. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, alles liest sich flüssig und ist leicht verständlich geschrieben. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass Katja Reim viele Beispiele sowohl von ihrem Leben mit ihrer Tochter als auch aus anderen Quellen einfügt. So ist das Gelesene noch nachvollziehbarer. Außerdem lässt sie auch verschiedene Experten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten zu Wort kommen, die die Thematik noch vertiefen. Die letzten beiden Kapitel beschäftigen sich dann mit den Fragen, wie das Internet entstanden ist und wem das Internet gehört, und hier gab es für mich viele Informationen, die ich bisher noch nicht gewusst habe.  Jede Thematik wurde von der Autorin sehr gut recherchiert. Dieses Buch gibt gute Ratschläge für Eltern in einem Thema, das noch völlig neu ist und sie deshalb nicht auf den Erfahrungsschatz ihrer eigenen Eltern zurückgreifen können. Die Frage: "Wie hätten da jetzt meine Eltern reagiert?" gibt es nicht, da es damals noch kein Internet oder Smartphone gab. Deshalb ist es gut, hier mit diesem Buch einen Ratgeber zu haben, der Eltern einen Weg aufzeigt, das eigene Kind voller Selbstbewusstsein in die große Welt des Internets einzuführen. Katja Reims Blog www.meincomputerkind.de diente als Vorlage für dieses Buch.Fazit:"Ab ins Netz?!" ist ein absolut empfehlenswerter Ratgeber, der durch einen klaren Aufbau, einen schönen Schreibstil und die schön gezeichneten Sketchnotes das Thema leicht verständlich darlegt.

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