Katja Schneidt

 4.1 Sterne bei 82 Bewertungen
Autor von Gefangen in Deutschland, Plötzlich Türkin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Katja Schneidt (©)

Lebenslauf von Katja Schneidt

Katja Schneidt, Jahrgang 1970, arbeitet seit 1999 ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Viele Jahre führte sie eine Beziehung mit einem türkischen Mann und lebte abgeschnitten von der Außenwelt in dessen muslimischer Großfamilie. Sie ist engagiertes Mitglied der SPD und hat für mvg bereits mehrere Bücher geschrieben, darunter den Spiegel-Bestseller Gefangen in Deutschland. Sie lebt in der Nähe von Frankfurt am Main.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katja Schneidt

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Buchformat:
Cover des Buches Gefangen in Deutschland9783404607105

Gefangen in Deutschland

 (38)
Erschienen am 15.02.2013
Cover des Buches Plötzlich TürkinB00JPJQIFS

Plötzlich Türkin

 (10)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Befreiung vom Schleier9783868828191

Befreiung vom Schleier

 (7)
Erschienen am 12.06.2017
Cover des Buches Wir schaffen es nicht9783868839982

Wir schaffen es nicht

 (7)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Plötzlich Türkin - Jilly und YasinB00OUGA1T0

Plötzlich Türkin - Jilly und Yasin

 (4)
Erschienen am 23.10.2014
Cover des Buches Kopftuchland9783957611765

Kopftuchland

 (5)
Erschienen am 20.03.2017

Neue Rezensionen zu Katja Schneidt

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Rezension zu "Gefangen in Deutschland" von Katja Schneidt

Eine Geschichte, bei der man unbedingt wissen will, wie sie ausgeht
DrunkenCherryvor einem Jahr

Zwischendurch lese ich gerne mal einen Erfahrungsbericht bzw. eine Lebensgeschichte. Doch bei diesem Buch war ich seit langem mal wieder richtig schockiert. Denn die Protagonistin Katja ist so naiv, dass man am liebsten in die Seiten greifen wollte, um sie zu schütteln.
Denn gleich bei der ersten Begegenung ist ersichtlich, dass ihr türkischer Verehrer Mahmud nicht ganz richtig tickt und sehr stark an machohaften Traditionen hängt.
Ich als Leser habe einfach nicht verstanden,w arum sie sich trotzdem auf ihn eingelassen, ihn sogar geliebt hat. Denn Katja berichtet fast ausschließlich von den negativen Dingen der Beziehung. Doch gerade zu Beginn muss es ja auch gute Tage gegeben haben - es wäre schön gewesen, ein bisschen mehr Einblick in diese Beziehung zu bekommen, denn für mich war Mahmud von Anfang an ein Albtraum.
Zu lesen,w as Katja widerfahren ist, war sehr verstörend und bildlich - und das, obwohl der Schreibstil nicht wirklich gut war. Oft war es sehr plump beschrieben, doch trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wie Katja sich letzten Endes aus dieser Beziehung retten konnte.
Das Ende fand ich dann etwas ernüchternd. Ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wie Katja es geschafft hat, nach der Beziehung wieder zu sich zu finden. Das wurde mir doch etwas zu kurz abgefrühstückt. Außerdem fand ich es sehr sehr schade, dass hier so viel pauschalisiert wurde und ich den Eindruck hatte, hier würde vermittelt, dass es bei ALLEN Türken so zuginge. Schließlich gibt es auch viele, die sich perfekt integriert haben und nicht an veralteten Denkmustern hängen.

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Rezension zu "Gefangen in Deutschland" von Katja Schneidt

Super Aufklärung
Scheckentoeltervor 2 Jahren

Katja Schneidt schafft es meiner Meinung nach super aufzuklären, das in Deutschland durchaus die "Geheime" Türkische Welt, mit all ihren grauenvollen Traditionen Einzug erhalten hat.


Das Buch sehe ich als Warnung, damit Frauen aufgeklärt werden! Und vielleicht auch damit Angehörige Helfen können!

Das Cover ist mit der Frau und dem Kopftuch mehr als passend.

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F

Rezension zu "Wir schaffen es nicht" von Katja Schneidt

und wir haben doch viel geschafft
Frenx51vor 3 Jahren

Katja Schneidt hat selbst jahrelange Erfahrungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe und zieht in ihrem Buch die Bilanz, dass der Optimismus der Bundeskanzlerin nicht möglich ist, denn „wir schaffen es nicht“ und warum nicht beschreibt sie in ihrem Buch.

Seit der Flüchtlingswelle 2015/2016 sind viele weitere Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Viele Deutsche begannen danach sich für sie zu engagieren-Unterkünfte wurden errichtet, Projekte ins Leben gerufen aber viele arbeiteten auch ehrenamtlich mit ihnen-begleiteten sie zu Ärzten, Behörden oder gaben Deutschunterricht. Die Erfahrungen sind vielfältig, doch viele hatten auch Ängste durch den großen Zustrom und mögliche Probleme. Gegen die Ängste versuchte Angela Merkel Zuversicht zu schaffen mit ihrem berühmten Satz „wir schaffen das“. Doch die Autorin Katja Schneidt zweifelt daran, denn es gibt viele Probleme und Schwierigkeiten.

Ich arbeite selbst als Sozialarbeiterin mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und habe ebenso wie die Autorin einen Blick in die Thematik. Einigen Gedanken der Autorin kann ich somit zustimmen, denn es war nicht alles rosig. Ich kann ihr zustimmen, dass zu Beginn vieles schwierig verlief, es gab wenig bezahlte Fachkräfte, fehlende Unterkünfte oder Überforderung von Behörden, jedoch ist das Buch bereits von 2016 und mitten in der Krise geschrieben und vieles hat sich heute verbessert. Natürlich gibt es immer noch Punkte, die verbessert werden, u.a. die Integration oder auch die Schaffung von Wohnraum etc.

Nun aber zu den eigentlichen Aussagen der Autorin und ihrem Standpunkt „wir schaffen es nicht“. In ihrem Buch setzt sie sich in verschiedenen Kapitel mit Themen auseinander, die ihren Standpunkt belegen und einen umfassenden Überblick schaffen sollen. Für ihre Argumente nutzt sie ihre Erfahrungen in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Was mich an ihrer Themenauswahl und ihren Aussagen stört ist, dass der Großteil sich auf negative Aspekte bezieht. Meiner Meinung nach gibt es ebenso genügend positive Aspekte, die Flüchtlinge mitbringen und die uns und unsere Gesellschaft bereichern, die man vor allem sieht, wenn man mit Flüchtlingen arbeitet. Umso schwieriger ist es für den Leser, positive wie negative Aspekte aus dem Buch zu filtern und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Es werden viele Aspekte und auch Infos zur eigenen Person immerzu wiederholt-jeder Leser weiß bereits zu Beginn, dass sie Flüchtlingshelferin und Mitglied der SPD ist, mit einem türkischen Mann verheiratet war und zum Islam konvertiert ist. Die Wiederholungen erschweren das Lesen und bewirkten bei mir, dass ich die Autorin weniger ernst nahm, weil ich das Gefühl hatte, sie versucht durch die Infos zu ihrer Person, sich unangreifbar und allwissend zu machen.

Einige Aspekte haben mich wütend gemacht und ließen mich hinterfragen, welchen Zweck die Autorin verfolgt. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ich finde es fragwürdig, dass wenn man 20 Jahre in der Flüchtlingshilfe arbeitet den Zuwachs in der eigenen Stadt, erst wirklich mitbekommt, wenn man ehrenamtlich hilft und dann trotzdem fast ausschließlich negative Einblicke beschreibt. Die Autorin setzt einen Fokus auf Vergewaltigungen und sexuelle Belästigungen durch Flüchtlinge und bemängelt, dass diese nicht angeklagt werden. Dem kann ich zum Teil zustimmen, jedoch ist in Deutschland das Rechtsystem allgemein noch nicht soweit, dass alle Fälle, die auch von Deutschen begangen werden verurteilt werden bzw. so verhandelt werden, dass Opfer Angstfrei eine Anzeige oder Aussage machen können. Außerdem sollen alle Gefährder abgeschoben werden, damit pauschalisiert sie, dass alle Personen, die möglicherweise einen Terroranschlag planen etc., Flüchtlinge sind, dass viele der Gefährder in Deutschland geboren oder aufgewachsen sind, beachtet sie wiederrum nicht. Insgesamt sollte das Buch deutlicher recherchiert und anders aufgebaut werden. Sie vermittelte mir ebenso häufig das Gefühl, dass sie viele ehrenamtliche Helfer schlecht redet, da diese nur das positive sehen oder nicht ausgebildet werden. Doch meiner Meinung nach ist jeder ehrenamtlicher Helfer ein wichtiger Helfer, der sich in der Arbeit auch weiter entwickeln kann und Angebote, die Ehrenamtliche Helfer fördern wurden ebenfalls geschaffen.

Das Buch der Autorin schafft einen Einblick in Aspekte, die sie als Schwierigkeiten in der Flüchtlingshilfe beschreibt. Leider kann der authentische und ehrliche Einblick, welcher die Gesamtsituation berücksichtigt, was das Ziel der Autorin war, erst erlangt werden, wenn man auch positive Aspekte aufführt, Menschen nicht alle in eine Schublade wirft und besser recherchiert.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Gefangen in Deutschlandundefined
Ich möchte gerne eine Leserunde zu meinem Buch "´Gefangen in Deutschland" abhalten und würde mich über viele Teilnehmer freuen. Dafür stelle ich drei Mal die Original Ausgabe "Hardcover" zur Verfügung!
74 BeiträgeInvalid date
Letzter Beitrag von  Susi180vor 7 Jahren

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