Katja Scholtz

 4,5 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Mein Buch.

Lebenslauf von Katja Scholtz

Katja Scholtz, geboren 1971, studierte Literaturwissenschaften an den Universitäten Freiburg, Bonn und Aberdeen. Sie hat in den Lektoraten verschiedener Verlage gearbeitet und lebt seit 2008 in Hamburg, wo sie das Buchprogramm von mare verantwortet. Daneben ist sie gelegentlich als Übersetzerin tätig; für ihre Übersetzung von »Wovon wir träumten« wurde sie 2014 gemeinsam mit der Autorin Julie Otsuka mit dem Albatros-Literaturpreis der Günter-Grass-Stiftung ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Katja Scholtz

Cover des Buches Wovon wir träumten (ISBN: 9783442479689)

Wovon wir träumten

 (159)
Erschienen am 17.03.2014
Cover des Buches Mein Buch (ISBN: 9783453285453)

Mein Buch

 (23)
Erschienen am 25.09.2017
Cover des Buches El Greco und ich (ISBN: 9783866482791)

El Greco und ich

 (21)
Erschienen am 14.08.2018
Cover des Buches Fehler machen (ISBN: 9783458358626)

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 (0)
Erschienen am 13.08.2012

Neue Rezensionen zu Katja Scholtz

Cover des Buches Wovon wir träumten (ISBN: 9783442479689)N

Rezension zu "Wovon wir träumten" von Julie Otsuka

Traurig und bewegend
Nadezhdavor 6 Monaten

Was für ein trauriges Buch. 

Mich hat die Wir-Perspektive mit den unzähligen Einzelschicksalen, die so kurz, aber pointiert beleuchtet wurden, sehr bewegt. Nur gegen Ende des Buches wurde mir das zu viel, zu zerfasert. Und ich muss noch ein wenig über den Schluss nachdenken...

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Cover des Buches Wovon wir träumten (ISBN: 9783442479689)Lesegezwitschers avatar

Rezension zu "Wovon wir träumten" von Julie Otsuka

Der Traum zerbricht
Lesegezwitschervor einem Jahr

✨ Empfehlung ✨


Wow, was für ein trauriger und wichtiger Roman. 


Klappentext:

Mit vielen Fragen und großen Hoffnungen im Gepäck überqueren sie den Ozean: junge Japanerinnen, die ihre Heimat verlassen haben, um in Amerika zu heiraten. Ihre zukünftigen Männer kennen sie nur von den strahlenden Fotos der Heiratsvermittler, und auch sonst haben sie äußerst vage Vorstellungen von ihrer Zukunft. Die Überfahrt wird zu einer seltsamen, oft traumartigen Passage zwischen zwei Welten - und die Ankunft in Amerika zu einem abrupten Erwachen... 


Meinung:

Dieses Buch erzählt vom harten Schicksal der Japanerinnen, von geplatzten Träumen, von Missbrauch und Ausgrenzung.

Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, allen Frauen eine Stimme zu geben, in dem sie das Pronom "wir" verwendet. Das hat mir sehr gefallen. 

Es berührt mich sehr, was diese Frauen hinnehmen mussten, geprägt von ihrem kulturellen Hintergrund. Ich bin wütend, dass die Frauen alles über sich ergehen lassen mussten und kann es dennoch verstehen. 

Sie sind nie Teil der Gesellschaft, werden von ihr benutzt, sie guckt nur zu und handelt nicht.


Dieses Buch ist wahrhaftig nicht bequem und dennoch sehr wichtig, da die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht (und mich dazu animiert hat, mich über diesen Hintergrund noch intensiver zu beschäftigen).


TW: hier werden die Themen Gewalt, (sexueller) Missbrauch, Tod (auch von Kindern) thematisiert.


//Übersetzt von Katja Scholtz//

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Cover des Buches Wovon wir träumten (ISBN: 9783442479689)Suszis avatar

Rezension zu "Wovon wir träumten" von Julie Otsuka

Wohin das Leben uns auch führt...
Suszivor einem Jahr

Anfang des vergangenen Jahrhunderts verlassen junge Japanerinnen unterschiedlicher Herkunftsschichten ihre Heimat um in Kalifornien japanische Einwanderer zu heiraten, die sie bisher nur von Fotos kennen. Ihre Reise und ihr Erleben im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ schildert Julie Otsuka auf eindringliche Weise.

Im ersten Moment ein etwas ungewohntes Buch, das durch in Wir-Form gehaltene Erzählsicht und sich wiederholende Satzanfänge besticht. Es sind einfache Sätze, die mit dem was sie ausdrücken, trotzdem sehr viel und vor allem eindringlich erzählen: Von ihren Ängsten vor dem Unbekannten, dem Erleben eines neuen Landes und Lebens, die Anpassung, die sie zu unauffälligen Einwohnern und Nachbarn macht, die Unterschiede des Lebensstandards, bis hin zu ihrem „Verschwinden“. Das so leise von statten geht, wie ihr Kommen und ihr Leben unter den Einheimischen: unauffällig und ruhig. 

Eben diese Schlichtheit macht dieses Buch für mich so fesselnd, unabhängig davon dass ein für mich bisher unbekannter geschichtlichen Aspekt thematisiert wurde. Mit wenigen, doch überaus treffenden Formulierungen wird alles gesagt – viel besser als es lange Umschreibungen je könnten. 

„Wovon wir träumten“ hat mich von Inhalt als auch Stil sehr beeindruckt und hallt noch lange in mir nach. Ich würde es definitiv wieder lesen und kann es nur weiterempfehlen.

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