Katri Dietz Härtetest

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Inhaltsangabe zu „Härtetest“ von Katri Dietz

Leben mit Kind – es wird nicht besser, nur anders! Das Leben kann manchmal besonders gemein sein. Eigentlich ist Sophie glücklich, wären da nicht: die Praktikantin ihres Mannes Jonas, die ihn sich unter ihre manikürten Fingernägel reißen will. Die reizende vierjährige Tochter Maja, die ihre Mutter aber auch mal bis aufs Blut reizen kann. Die überstrenge Erzieherin im Kindergarten, vor der alle kuschen. Und der Zickenkrieg bei der Zeitschrift „Mütter“, für die Sophie arbeitet. Ist das Leben zu hart oder bist du zu schwach?

Das Buch bleibt leider hinter allen Erwartungen zurück. Schade, die Autorin hätte aus ihrem motivierten Schreibstil mehr machen können.

— MelC
MelC

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    Härtetest
    MelC

    MelC

    10. August 2016 um 09:49

    "Härtetest" von Katri Dietz ist auch ein Härtetest für mich als Leser gewesen. Es handelt sich um die Geschichte einer Mutter, deren Ehe gerade in einem Tief dümpelt und die es gilt zu retten. Nebenschauplätze sind diverse Geschichtchen rund um die kleine Tochter, das Mutterdasein, Parties, Freundschaften, Dating und Frisurprobleme. Ein bißchen mutete der Roman wie die frühen Werke von Hera Lindt an, die damals aber noch mit neuem und Frischem glänzen konnten, während "Härtetest" bestenfalls ein etwas moderneres Revival ist. Es gibt nicht so recht den roten Faden in der Geschichte, viele Handlungsstränge landen in Sackgassen oder sind sehr vorhersehbar. Schade eigentlich, denn der Schreibstil ist durchaus gekonnt und stellenweise auch humorig. Da hätte die Autorin wirkllich mehr drauß machen können. Da auch eine Kapiteleinteilung fehlt wird man sich der Längen erst recht bewußt, da irgendwie kein Ende abzusehen ist. Insgesamt leider nicht zu empfehlen.

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  • Härtetest von Katri Dietz.

    Härtetest
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 03:33

    Sophie hat es geschafft, ein Job als Kolumnistin und Redakteurin bei einem namhaften Elternmagazin, den Traummann geheiratet und mit ihm eine Tochter gezeugt, ein Haus kurz vor Hamburg. Doch alles ist nicht so wunderbar, wie es scheint, der Alltag im Job oft öde und einfallslos, die kleine Tochter bockiger als es manchmal erträglich wäre und der Ehemann ständig auf Arbeit. Doch Sophie würde sich mit all diesen Makeln zufrieden geben, wenn ihr die junge, attraktive Praktikantin ihres Mannes nicht Grund zur Beunruhigung gäbe… So weit so klischeehaft und ähnlich geht es natürlich weiter, mein Erlebnis mit dem Roman war also durchwachsen. Denn eigentlich macht Katri Dietz nichts falsch, schreibt unterhaltsam über Frauenthemen und -Sorgen und erschreibt sich mit der gestressten Sophie, die versucht Kind und Job und Haushalt unter einen Hut zu bringen, und dabei noch den Ehemann vor den Fängen der Praktikantin zu bewahren, eine sympathische Hauptfigur, deren Alltagsabenteuer sie humorvoll beschreibt. Doch ich wurde bis zu letzt nicht warm mit diesem Roman, der zu seinem Leidwesen kein Klischee auslässt und sich somit auch nicht mehr spontan und dynamisch liest, sondern auf mich irgendwie abgegriffen wirkte. TV Film Stimmung kommt auf, wenn auch die Mütter/Redakteurinnen sich mal besaufen gehen und das dann dermaßen in die Hose geht, dass sie vorm Tresen der örtlichen Dönerbude landen und dort, man glaubt es kaum, tanzen – wie originell. Oder auch wenn Hauptfigur Sophie zum wiederholten Mal den Ehering ihres Angetrauten in der Schublade findet und der, also der Ehemann nicht der Ring, immer so glänzende Augen kriegt, sobald die Rede auf seine neue Praktikantin kommt. Wer sich auf Allgemeinplätzen zuhause fühlt, den dürften diese und die, gefühlt hundertausend, weiteren klischeehaften Handlungspunkte und Szenen nicht weiter stören. Für Leser mit etwas höheren Ansprüchen an den klassischen, lustigen Frauenroman dürfte es aber nicht ausreichen. Doch auch wenn ich beim Lesen durchaus mal mit den Augen rollen musste, schafft Katri Dietz es mich über ein paar hundert Seiten Roman bei der Stange zu halten und am liebsten noch ein Kapitel und dann noch eins zu lesen – manchmal aus Neugier, andere Male aus purer Verzweiflung im Stile, da muss doch noch was originelles kommen. Wer also mal ein bisschen Ferien braucht von allzu verkopften Geschichten, wer beim Lesen mal wieder Schmunzeln, vielleicht sogar Lachen möchte. Wer eventuell selbst täglich mit einem kleinen Kind ringen und hinter einem vielbeschäftigten Gatten hinterher räumen muss. Dem empfehle ich diesen Roman ohne Einschränkung, denn eigentlich ist er doch ganz lustig. Ein Roman voller Klischees, die allerdings durchaus Wirkung zeigen – man muss dafür nur in der richtigen Stimmung sein.

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