Katrin Bauerfeind Hinten sind Rezepte drin

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Inhaltsangabe zu „Hinten sind Rezepte drin“ von Katrin Bauerfeind

Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt? Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann? Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte? Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen? Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben. Klar, für den Preis dieses Buchs können Sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustiges oder nicht viel Wahres … Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumrumreden. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin …

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  • Ironisch, witzig, spritzig

    Hinten sind Rezepte drin
    KerstinTh

    KerstinTh

    01. August 2017 um 08:17

    In ihrem zweiten Buch geht es genau so witzig und ironisch weiter wie in Bauerfeinds ersten Werk „Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag“. Auf locker leichte Art und Weise erzählt sie vom Leben als Frau. Dieses Buch ermöglicht einen humorvollen und auch kritischen Blick auf unsere heutige Gesellschaft und die Stellung der Frau. Allerdings keinesfalls als Emanzipationsbefehl. Nebenbei gibt es auch noch einige alltägliche Geschichten. Wie beispielsweise die heutigen Elektrogeräte, die alle ihr Mitteilungsbedürfnis haben und vor sich hin piepen und blinken. Dieses Buch enthält viele kurze Kapitel, die meist für sich stehen. Somit eignet sich dieses Buch super, um es in kurzen Pausen zu lesen. Allerdings fällt es schwer es wieder aus der Hand zu legen, so dass es schnell am Stück durchgelesen ist. Auch dieses Buch ist wieder geprägt von Humor und Ironie. Sehr gut gefällt mir, dass Katrin Bauerfeind auch nicht davor zurückschreckt sich selbst auf den Arm zu nehmen! Bei der Lektüre dieses Buchs habe ich häufig herzhaft lachen müssen und mich in der ein oder anderen Geschichte wiedererkannt. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Allerdings ist mit Sicherheit der Humor von Katrin Bauerfeind nicht jedermanns Sache – meinen Humor trifft sie voll und ganz! Man muss es einfach ausprobieren. Da mich ihr erstes Buch mehr überzeugen konnte erhält dieses Buch von mir „nur“ vier von fünf Sternen.

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  • Entspannend und amüsant für zwischendurch

    Hinten sind Rezepte drin
    Caydence

    Caydence

    02. July 2017 um 17:07

    Ich mag Katrin Bauerfeind sehr gerne und finde ihren Humor und ihre Ehrlichkeit außergewöhnlich erfrischend, wo doch heute alle in der Öffentlichkeit stehenden Menschen, nur ihre positiven Seiten präsentieren wollen und bei denen alles immer total super ist. In diesem Buch spricht sie vor allem Frauen aus der Seele, die schon ihre leidvollen Erfahrungen in unserer immer noch männerdominierten Gesellschaft machen mussten oder auch die Zickigkeit anderer Frauen erlebt haben. Sie schreibt über ihre eigenen Unzulänglichkeiten, auch wenn sie manchmal peinlich sind und hält den heutzutage gängigen und hippen Gepflogenheiten der Gesellschaft den Spiegel vor. Natürlich strotzen die kurzen Episoden vor Klischees und oberflächlichen Betrachtungen, aber ich denke, sie erhebt auch gar keinen Anspruch auf Tiefgang und politisch korrekten Umgang mit den Themen. Sie zieht witzige Vergleiche zwischen Männern und Frauen, spielt mit Metaphern und schreckt auch nicht vor philosophisch angehauchten Einsichten zurück. Die Skurrilitäten des Alltags werden dem Leser oder der Leserin unterhaltsam verpackt, aus einem vielleicht bisher unbekannten Blickwinkel vor Augen geführt und ich habe mich in vielen Situationen wiedererkannt und manchmal gedacht: "Genau so ist es!" und mich köstlich darüber amüsiert. Ich finde es sehr sympathisch, wie sie sich selbst und das Dasein nicht so Ernst nimmt und aus dem Leben gegriffene Szenen beleuchtet, die jeder schon mal in der einen oder anderen Art erlebt hat und sich daher genau vorstellen kann. Besonders das Kapitel über ihr Cellulite-Wasser war leider so wahr. Man muss sich nur die gängigen Werbespots anschauen, die mit der richtigen Marketingstrategie und wunderbaren Versprechungen, den unkritischen Konsumenten jeglichen Müll andrehen wollen und damit sogar immensen Erfolg haben... Mir haben die leichten und entspannenden Geschichten sehr gut gefallen und sind als angenehme Zwischendurchlektüre zu empfehlen.

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  • Das Leben als Frau

    Hinten sind Rezepte drin
    kris006

    kris006

    30. November 2016 um 07:45

    In dem Buch erzählt die Autorin mit viel Humor was es heißt eine Frau zu sein. Dabei kommt sie ohne erhobenen Finger oder blödsinnigem Gerede aus. Es wird erklärt wie "Frau" denkt, fühlt und handelt. Dabei werden Alltagssituationen erklärt aber auch Klischees aufgegriffen. So erfährt man über die weibliche Emanzipation, Wellness, fehlende Unterwäsche, Männer und vieles mehr das ein oder andere interessante Detail. Ach und noch etwas: Hinten gibt es gar keine Rezepte. Ich war recht gespannt auf das Buch. Das Cover mit Katrin Bauerfeind mag ich genauso wie den Titel. Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite gleich gepackt, ich habe das Buch gerne gelesen und es las sich super schnell. Frau Bauerfeind hat die nötige Portion Humor eingebracht und die ganze Sache schön auf die Schippe genommen. Dabei werden recht vielfältige Themen aufgegriffen - ich musste herrlich schmunzeln bei den Ausführungen. Insgesamt ein lustiges, in sich rundes Buch, über das weibliche Geschlecht. Kann ich nur weiterempfehlen.    

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  • Wieder beste Unterhaltung - wie auch schon im 1. Buch :-)

    Hinten sind Rezepte drin
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    17. November 2016 um 11:13

    Autorin:Katrin Bauerfeind, geb. am 21.07.1982 im schwäbischen Aalen, absolvierte ihr Technikjournalismus-Studium in Bonn mit Diplom und moderierte im Studium bereits das Internet-TV-Magazin „Ehrensenf“, wofür sie mit Awards bedacht wurde. Parallel arbeitete sie für den WDR-Radiosender einslive. Als Moderations-Allround-Talent moderierte sie diverse Kultur- und Lifestyle-Sendungen im TV (z. B. Polylux, Kulturzeit, Stilbruch etc.), Gala-Veranstaltungen und Preisverleihungen, war Co-Moderatorin (u. a. bei Harald Schmidt und in der Talkshow 3nach9), TV-Thementage, Beiträge bei der Fußball-EM 2008 – um nur einige zu nennen – nicht zuletzt ihr eigenes Magazin „Bauerfeind“ auf 3Sat. Außerdem wirkte sie nebenher noch in einigen deutschen Film- bzw. TV-Produktionen als Darstellerin mit. In der Reihe „Bauerfeind assistiert …“ in 3Sat ist sie als Praktikantin bei anderen Promis im Einsatz. Handlung: 45 witzige Kolumnen präsentiert Katrin Bauerfeind auch in ihrem 2. Buch, in dem es dieses Mal auf gewohnt humorvolle Weise um frauen- und männerspezifische Begebenheiten geht. Fazit:Wie schon beim 1. Buch von Katrin Bauerfeind ziert auch hier das Cover wieder ein Porträtfoto von ihr – der Kaktus im Schritt, soll wohl auf irgendeine lustige Weise das Männer-/Frauen-Thema verdeutlichen. Finde ich jetzt aber – für eine selbst ernannte Feministin – nicht so wirklich gelungen. Auch hier sind wieder 45 kolumnenartige Kapitel + Dankwort auf 222 Seiten verteilt, im gleichen großzügigen, angenehm lesbarem Schriftbild wie im Vorgängerbuch. Durch die kurze Leselänge der Kapitel bietet sich hier erneut ein perfektes Zwischendurch-Lesevergnügen – das Buch kann problemlos als Zweitbuch parallel neben einem Roman gelesen werden. Ich habe mich hier – wie schon im 1. Buch – wieder wirklich bestens unterhalten gefühlt. Die Autorin hält auch hier der Gesellschaft mit ihrem Humor mal wieder einen Spiegel vor und in irgendeiner Geschichte kann sich jeder wohl auf irgendeine Weise wiederfinden. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, bringt die Dinge auf den Punkt und lässt kein (peinliches) Thema aus. „Gebärdienstverweigerung“ ist schon eine mutige Überschrift – ein Thema, das mich irgendwie total angesprochen hat. Vom Schmunzeln bis zum lauten Lachen haben mir die vielen Geschichten des Buches wirklich alles geboten. Katrin Bauerfeind zieht nicht nur andere durch den Kakao, sondern auch sich selbst. Und wer dieses Buch liest, sollte ebenso in der Lage sein, auch über sich selbst und seine geschlechterspezifischen Eigenarten lachen zu können, sonst hat er möglicherweise nicht so viel Spaß an dieser Lektüre wie ich ihn hatte. Der Humor ist hier schon was Besonderes. Katrin Bauerfeind sollte nur aufpassen, dass sich dieses Buch-Konzept nicht irgendwann tot läuft. Wieder Unterhaltung vom Feinsten und eine 5*****-Sterne-Leseempfehlung :-)

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  • Hinten sind Rezepte drin

    Hinten sind Rezepte drin
    LeilaLeseMaus

    LeilaLeseMaus

    18. October 2016 um 00:45

    Schade, hätte bessere Unterhaltung von Frau Bauerfeind erwartet. Tatsächlich zu klischeehaft und langatmig. Warte schon auf das nächste..;)

  • Ein amüsanter Blick auf das Leben als Frau

    Hinten sind Rezepte drin
    coala_books

    coala_books

    18. July 2016 um 17:13

    Katrin Bauerfeind schafft es auch mit ihrem zweiten Band, den Leser kurz einfach das normale Leben zu vergessen. Sehr amüsant und unterhaltsam wird man doch bestens unterhalten, wenn sie das Frau-sein erklärt. Allseits bekannte Situationen werden auf sehr humorvolle Weise erzählt, sodass man doch stets bestens unterhalten wird. Man muss doch des Öfteren Lachen und wird an eigene Situationen im Leben erinnert. Herrlich normal und mitten aus dem Leben, sollte sich jede Frau angesprochen fühlen. Aber auch Männern werden viele Situationen kennen und schon miterlebt haben. Das meiste ist nicht neu, aber doch unterhaltsam verpackt. Zudem findet man in vielem auch nachdenklichere Gedanken, die dazu anregen, sich selber auch mal etwas mehr Gedanken um das gelesene zu machen.Ein unterhaltsames Buch, bei dem der Humor im Vordergrund steht. Bekannte Situationen sind humorvoll verpackt und können überzeugen. Zudem regen viele angesprochene Situationen auch zum Nachdenken an. Diese kurze Lektüre ist daher die Perfekte Unterhaltung für Zwischendurch.

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  • Katrin plaudert wieder aus dem Nähkästchen

    Hinten sind Rezepte drin
    Bella5

    Bella5

    Den Titel finde ich unglaublich gelungen. Wie oft habe ich mich schon über den Zusatz "Hinten sind Rezepte drin" geärgert! Die Symbolik des Titelmotivs finde ich aber etwas platt; andererseits ist Katrin natürlich eine Augenweide und daher die beste Werbung für ihr eigenes Buch. Ihren Erstling habe ich geliebt! Daher war für mich zunächst klar: Die fast 15 Tacken für "Hinten sind Rezepte drin" müssen gut investiertes Geld sein! Und anfangs schien es auch so zu sein: Bauerfeind erzählt aus ihrem Leben, vom Frausein, aber sie berichtet auch von Alltagsphänomenen, die sie staunend kommentiert: Emojis, sexting und überhaupt das digitale Leben! Dann geht es natürlich auch um Beziehungskisten. Manchen Thesen stimme ich zu, anderen nicht, und oft dachte ich beim Lesen: "Dito" ! Besonders die erste Hälfte des Buches ist humorvoll, geistreich und sehr lustig geschrieben, wobei ich die Gedanken zum Thema Religion und Katholizismus schon ein wenig flach fand. Die zweite Hälfte des Buches fand ich leider nicht so gelungen, und manche Aussagen waren mir regelrecht unsympathisch: "Darf man noch Neger sagen? " fragt Bauerfeind, und an anderer Stelle spricht sie von "den Behinderten" als Kollektiv, als sie sich vorstellt, bei WWM für eine Behindertenwerkstatt Geld zu erspielen. Ich stelle fest: Political Correctness ziehen immer die Menschen durch den Kakao, die nicht betroffen sind. Es werden auch Themen angeschnitten, die schon im ersten Buch thematisiert wurden: Katrins Haare/Haut/Gewicht, ihre Familie, Oma/Mama/Papa Bauerfeind. Teils hatte ich beim Lesen leider das Gefühl, daß zum Ende hin Seiten gefüllt werden mussten. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, der sehr umgangssprachlich gehaltene Erzählton hat mich nicht gestört. Fazit: Leider kann ich dieses Mal keine 5 Sterne vergeben, aber 4 Sterne erhält "Hinten sind Rezepte drin" .

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    • 3
    woelfchen90

    woelfchen90

    27. May 2016 um 07:13
  • Minder gute Unterhaltung ob mit oder ohne Rezepten

    Hinten sind Rezepte drin
    susiuni

    susiuni

    16. May 2016 um 21:20

    Nach "Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag" legt Frau Bauerfeind ein weiteres Sachbuch aus dem Bereich der Unterhaltungsliteratur nach. Das Buch verspricht lustige Anektoden über Frauen und Männer, Sex, Urlaub, Dates und andere Konflikte zwischen beiden Geschlechtern.Das Buch wurde wirklich geschickt vemarktet, die Leseprobe, bzw. die ersten Seiten, die man im Buchhandel liest und sich zum oder gegen einen Kauf entscheidet sind die besten am ganzen Buch. "Brigitte" die Frauenreligion oder das Praktizieren "nett verpackter" Kritik sind die noch unterhaltsamsten Stellen. Danach schummeln sich vereinzelt mal wieder ein paar Stellen mit Wiedererkennungswert und Schmunzeleinladung ein. Doch am Ende erinnert das Buch mehr an einen Diätratgeber einer verzweifelten, schlanken Frau, die mühsam versucht ein paar Pfündlein zu verlieren und ihren Frust in Buchform zu verarbeiten versucht. Zugegeben, schuhtechnisch quäle ich mich mit der selben Problematik und 1-2 Kilo bis zur Bikini-tauglichen Figur könnten durchaus purzeln, doch ob ich daraus gleich ein Buch stricken würde, fraglich.Da die Frau Bauerfeind aber Potential zum Lustigsein zu besitzen scheint, und wie ich aus dem Buch erfahren habe auf 3Sat ausgestrahlt wird, hat das Buch wenigstens genug Neugier geschürt um am 21.05 mal bei "Bauerfeind assisitiert ... Best of" einzuschalten.

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  • Hinten sind Rezepte drin

    Hinten sind Rezepte drin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2016 um 12:13

    Klappentext: „Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt? Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann? Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte? Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen? Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben.“ Ich muss vorweg sagen, dass ich Katrin Bauerfeind vorher noch nicht kannte und auch noch kein Buch von ihr gelesen habe. Es ist wohl auch nicht mein Genre, aber ich hab mich von dem witzigen Cover und dem Untertitel „Geschichten, die Männern nie passieren würden“ ansprechen lassen und dachte einfach mal lesen, kann ja nicht schaden. Aber ich habe mich die meiste Zeit einfach nur geärgert. Anstatt wirklich originelle Geschichten zu erzählen, gibt Frau Bauerfeind nur die gängigen Klischees wieder und erzählt auch Geschichten, die man schon hundert Mal gehört hat. So fehlen bei ihr nicht, die Geschichte über das Kleinkind an der Supermarktkasse und auch nicht die über die Übermütter am Spielplatzrand (Natürlich hat sie selbst noch keine Kinder und muss deshalb auf diese Klischees ausweichen.) Aber es gibt auch so unsinnige Geschichten wie die erste „Frauenreligion“, unglaubwürdige Tagebucheinträge aus ihrer Teenezeit, bei der sie Wodka nicht von destilliertem Wasser unterscheiden kann, eine Abhandlung über das Lachen, einen Brief bei dem sie sich als Modebloggerin bewirbt und ähnlichen Schmarrn. Dazu kommt, dass ich immer das Gefühl hatte, dass sie überhaupt nicht einen Schritt weiter denken kann. Sie erzählt wie nervig sie die zusätzlichen Ansagen überall findet. Zum Beispiel die in den Zügen zur Ausstiegsrichtung und schreibt dann: „Selbst wenn, darf jemand, der nicht sieht, auf welcher Seite der Bahnsteig ist, Zug fahren?“ Und ich denk nur „Hallo? Blinde?“ Es kam nicht rüber, dass sie auch nur einen Gedanken an sie verschwendet hat.

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  • Was es bedeutet eine Frau zu sein

    Hinten sind Rezepte drin
    leucoryx

    leucoryx

    15. May 2016 um 09:38

    In dem Buch "Hinten sind Rezepte drin" erzählt Katrin Anekdoten aus ihrem Leben, die ihr so wohl nciht passiert wären, wenn sie ein Mann wäre. Sie berichtet von ihren Erlebnissen als Kind, aber auch von Erfahrungen ihrer Mutter und Oma. Zwischendurch stellt sie Listen und erfundene Dialoge zusammen, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau verdeutlichen.Die Grundidee zu zeigen, was es bedeutet eine Frau zu sein, fand ich gut. Auch das Cover ist recht provokativ mit dem Cover und trotzdem herzlich durch Katrins Lächeln. Der Schreibstil ist sehr locker und zuweilen ironisch. Es machte Spaß ihre Kommentare zu Ereignissen zu lesen. Was mir allerdings nicht gefiel, war die Zusammenhanglsosigkeit der Geschichten. Es schien eher, dass sie munter darauflos erzählte, was ihr so einfiel, anstatt dem ganzen Buch einen roten Faden zu geben. Außerdem sind bei weitem nciht alle Geschichten typisch für Frauen, so dass mir die Grundaussage des Buches schnell verloren ging. Einige heikle Themen werden angerissen, aber nicht tiefergehend betrachtet. Das was sie nicht selbst erlebt hat, wird nicht Gegenstand der Diskussion. Allgemein bezieht sie kaum Stellung. Sie will eher unterhalten als kritisch zu sein. Für mich hat das Buch sein Thema verfehlt, denn es gibt durchaus Bücher, die sie konkret und tiefergehend damit auseinandersetzen, was es wirklich bedeutet eine Frau zu sein. Welche Unterschiede es auch heute noch gibt trotz (oder gerade?) wegen der Emanzipation. Meine Konzentration ließ zum Ende hin nach, da ich nicht wirklich mal auf neue und interessante Themen hoffen konnte. Wer sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich "Das innere Korsett" von Bärbel Kerber. wem ein humoristische Anreisen von Problemen genügt, der darf sich an dieser Lektüre versuchen. Meiner Meinung nach wurde hier aber viel Potential verschenkt.

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  • Unterhaltsam, aber leider nicht viel Neues

    Hinten sind Rezepte drin
    BlueSunset

    BlueSunset

    Inhalt Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumherum. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin… Meine Meinung „Der Feminismus hat mehr Frauen enttäuscht als die Verfilmung von 50 Shades of Grey“ - Erster Satz | Seite 9 Zunächst einmal möchte ich darauf eingehen, was ich von dem Buch eigentlich erwartet habe. Laut Klappentext und Leseprobe sollte es sich hierbei um ein lustiges und wahres Buch über die Frau von heute handeln. Ich erwartete somit nicht nur Lustiges, sondern auch Denkanstöße und neue Blickwinkel. Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Mit viel Humor und tollen Formulierungen macht Katrin Bauerfeind eine Art Tatsachenbestand über Frauen und Männer. Ihr Ton ist dabei plaudernd – Ich hatte das Gefühl, dass ich bei einem gemütlichen Tee mit ihr zusammensitze und sie mir über ihre Beobachtungen erzählt. Das verleiht dem Buch eine gewisse Leichtigkeit und ich fühlte mich in meinem ersten Eindruck bestätigt. Doch leider zeichnete sich recht schnell eine gewisse Zwiespältigkeit der Autorin ab. Während sie einerseits über Frauenklischees berichtet und Frauen rät, sich diesen nicht mehr unterzuordnen, so sind die Männer in ihrer Erzählung sehr stereotypisch. Warum sollte die Aufhebung der Stereotypen nur für Frauen gelten? „Mareike hat den Wagenheber am Ende dann in die Hand genommen und den Reifenwechsel erledigt. Es war eine stille, rumpelige Rückfahrt. Auch der Weg aus den Klischees ist lang und steinig.“ – Seite 51 Der Untertitel des Buches lautet: „Geschichten, die Männern nie passieren würden“ und doch kommen in dem Buch einige Geschichten vor, die Männern passieren. Das ist natürlich bei solch einem Thema nicht zu vermeiden, doch anstatt sie nur darzustellen, hätte Katrin Bauerfeind sich mit ihnen auseinandersetzten können. Es tut mir Leid um die vertane Chance, dem Buch einen Mehrwert zu geben und sich von der mittlerweile doch recht breiten Masse der „Feministischen“-Frauenbücher abzuheben. Sie hätte helfen können, die Klischees zu beseitigen und für gegenseitiges Verständnis werben können. „Stop! Aus! Halt! Sag mal, wo hast du die Klischees denn her? Aus’m Ausverkauf? Die sind jedenfalls superbillig!“ - Seite 190 Kurz vor Ende des Buches hat sich die Autorin zudem zu einer Lästerrunde gegen Heidi Klum verleiten lassen. Die Kernaussage des Kapitels ist natürlich sehr wichtig und richtig: Es geht um Magerwahn, Diäten und dem (weiblichen) Bedürfnis, den perfekten Körper zu haben. Doch durch die Lästerei hat das Buch in meinen Augen einiges an Niveau verloren. Egal wie lässig und nah am Leser die Autorin damit sein wollte, für mich hat so etwas in einem Buch nichts zu suchen. Fazit Alles in allem ist „Hinten sind Rezepte drin“ ein unterhaltsames und nettes Buch. Es lässt sich gut lesen, da die Kapitel alle unabhängig voneinander und auch nicht sehr lang sind. Was gut, lustig und unterhaltsam anfängt, hinterlässt letztendlich einen Eindruck, nichts Neues aus dem Buch mitgenommen zu haben. Katrin Bauerfeind stellt Klischees und Geschichten dar, ohne ihnen einen wirklich neuen Anstrich zu verpassen. Somit ist das Buch für mich nichts, was man gelesen haben muss. Dennoch war es für mich auch keine verschwendete Zeit – amüsant war die Lektüre ja trotzdem. „Klar, für den Preis dieses Buches können sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustigeres oder nicht viel Wahres…“ - Klappentext Solltet ihr Interesse an dem Buch haben, empfehle ich nicht, es zum derzeitigen Preis von 14,99 € zu kaufen. Für 224 Seiten und ein Buch ohne tiefere Botschaft ist mir das Geld zu schade und ich würde wohl lieber einen Hemingway kaufen. Hoffentlich bringt der Verlag auch noch ein Taschenbuch zu einem günstigeren Preis heraus.

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    • 4
  • Amüsant als Lektüre für Zwischendurch

    Hinten sind Rezepte drin
    Kwony

    Kwony

    27. April 2016 um 21:18

    Die erste Hälfte des Buches habe ich sehr genossen, die Kapitel sind durchweg sehr lustig. Lediglich ein roter Faden fehlt. Es wirkt wie eine wahllose Aneinanderreihung von Anekdoten. Danach wird das Buch leider schwächer. Die Anekdoten werden klischeehafter und Frau Bauerfeinds Meinung wird zur Allgemeingültigkeit erklärt. Es ist ratsam, das Buch Kapitel für Kapitel zu lesen. Jede Anekdote für sich betrachtet, kann einem z. B. die morgendliche Pendelei mit Bus oder Bahn versüßen.

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  • Das Leben einer Frau

    Hinten sind Rezepte drin
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    17. April 2016 um 13:33

    Mit dem humorvollen Sachbuch "Hinten sind Rezepte drin", das im "Fischer-Verlag" erschienen ist, möchte die Autorin und Moderation "Katrin Bauerfeind" den Wahnsinn einer Frau genauer unter die Lupe nehmen.Was macht eine Frau eigentlich aus? Und wann ist eine Frau emanzipiert? Ist eine Frau emanzipiert, wenn sie nicht kochen kann? Mit solchen Fragen setzt sich Katrin Bauerfeind auseinander. Sie schildert in 46 Kapiteln die verschiedenen Situationen einer Frau und versucht dies mit viel Humor und Ironie auf den Punkt zu bringen! Natürlich befinden sich keine Rezepte drin und Männer würden eher zurückschrecken, doch auch die Beziehungen zwischen Frau und Mann kommen nicht zu kurz...Die Bestsellerautorin "Katrin Bauerfeind" ist durch das Fernsehen auf ARD und 3Sat bekannt und auch ihr voheriges Buch "Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag" ist auf der Bestsellerliste. Aus diesem Grund hatte ich Lust auf eine humorvolle, spritzige Frauenkomödie und habe mich auf viel zum Lachen gefreut.Den Anfang des Buches fand ich noch sehr amüsant und unterhaltsam. Katrin Bauerfeind hat sich als Persönlichkeit lustig beschrieben und erzählt, um was es eigentlich in diesem Buch gehen soll. Somit hat mir das erste Kapitel "Vorweg" ganz gut gefallen und den Start in das Buch gebracht.Doch leider hat mich das Buch enttäuscht. In den verschiedenen Kapitel dreht sich alles um die Frau und wird trotz Ironie absolut klitscheehaft geschildert. Zu Anfang konnte man noch hin und wieder schmunzeln, aber nach den ersten 50 Seiten hat sich das Thema nur noch wiederholt. Wobei die Rolle der Frau und des Mannes ständig auf übertriebene Art und Weise beschrieben wurde.Durch die ständigen Wiederholungen der Themen wurde das Buch für mich teilweise in die Länge gezogen, sodass eine zunehmende Langeweile entstanden ist. Zwar hat mir der Aufbau eigenermaßen gefallen, doch die Abwechslung war nach der Hälfte kaum vorzufinden und somit hat das Buch dann an Witz und Charme verloren.Trotzdem wollte ich dem Buch 2 Sterne geben, da mir die Erzählart von Katrin Bauerfeind eigentlich gefällt und auch ihr Humor! Doch in diesem Buch kam mir die Handlung einfach zu langatmig vor und würde es nur für Zwischendurch empfehlen, falls man nicht unbedingt etwas Intellektuelles verlangt!

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  • Irgendwie so gar nicht meins...

    Hinten sind Rezepte drin
    KatharinaJ

    KatharinaJ

    01. April 2016 um 20:57

    Eigentlich habe ich mich auf ein humorvolles, intelligentes Sachbuch gefreut. Bekommen habe ich eine eher fade, ausgelutschte Aneinanderreihung aller gängigen Männer- / Frauenklischees.
    „Hinten sind Rezepte drin“ kann man lesen - Muss man aber nicht.
    Ja, Frau Bauerfeind hat Humor aber mehr als seicht unterhalten hat mich ihr Buch leider nicht. Daher gibt es von mir nur 2 Sterne.

  • Sehr lustig - auch ohne Rezepte :-)

    Hinten sind Rezepte drin
    Donata

    Donata

    01. April 2016 um 19:11

    Das neue Buch von Katrin Bauernfeind hab ich mir jetzt doch gekauft. Und es nicht bereut! Mir ging es nicht so gut, und ich wollte mal was lesen, was lustig ist und mich aufmuntert. Gott sei Dank hat es geklappt. Die kurzen Geschichten sind wirklich total witzig und treffen meinen Humor! Ich musste immer wieder mal laut loslachen und hab dann oft ganze Seiten meinem Freund vorgelesen. Der es sogar auch witzig fand. Wirklich schön zu lesen und super für zwischendurch, da die Themen/Kapitel recht kurz sind.

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