Katrin Boese Zelda Fitzgerald "So leben, dass ich frei atmen kann"

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Inhaltsangabe zu „Zelda Fitzgerald "So leben, dass ich frei atmen kann"“ von Katrin Boese

Katrin Boese erzählt die Lebensgeschichte der amerikanischen Autorin, Malerin und Tänzerin Zelda Fitzgerald (1900–1948), Ehefrau des Schriftstellers F. Scott Fitzgerald. Ihre Amour fou mit dem großen Autor der amerikanischen Moderne prägte das Bild einer Frau zwischen Glamour, Wahnsinn und der Suche nach Selbstverwirklichung. Katrin Boese rehabilitiert Zelda Fitzgerald als eigenständige Künstlerin und eröffnet einen ganz neuen Blick auf die Beziehung des berühmten Paares, indem sie Zeldas Geschichte aus der Sicht von deren lebenslanger Freundin Sara Mayfield erzählt.

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  • Schau mich an und Scott. Wir haben alles gehabt- Liebe, Geld und eine tolle Zeit. Alles außer Glück.

    Zelda Fitzgerald "So leben, dass ich frei atmen kann"
    AuroraBorealis

    AuroraBorealis

    01. September 2013 um 17:22

    Nachdem ich "Tender is the night" ausgelesen hatte, zweifelte ich an meinen Englishkünsten und fürchtete meine miese Bewertung für das Buch, sei eine Fehleinschätzung, da ich es womöglich einfach falsch aufgefasst hatte. 255 Seiten des Romans Zelda Fitzgerald  geschrieben von Katrin Boese  überzeugten mich, in Erinnerung an des Werkes von Scott Fitzgerald, vom Gegenteil. Das Buch gibt  einen tiefen Einblick in eine Ehe zweier Ikonen der 20er Jahre. Deutlich wird: Neben der Bestimmung zum Schreiben existierte auch gleichzeitig die Bestimmung der  gegenseitigen Zerstörung des Lebens. Katrin Boese porträtiert und interpretiert das Wandeln Zelda Fitzgeralds aus einer neuen Perspektive, die man auf keinen Fall als schön bezeichnen kann.  Auch wenn ich glaube, dass es sehr schwer ist, einen Roman mit biografischen Bezügen und sogenannten "wahren Begebenheiten" zu verfassen, ohne ein falsches Bild zu erstellen, hat die Autorin, die sich intensiv mit den literarischen Hinterlassenschaften von und über das Glamourpaar der 20er auseinandergesetzt hat, mich mit  ihrem Werk  tief berührt.  Mitleidig hat der Leser das Gefühl Zelda retten zu wollen, sie aus den Fängen eines jähzornigen und egozentrischen Tyranns zu befreien, der sie quält und in Heilanstalten sperrt, in welchen sie einen grausamen Tod findet.  Die Distanz zum Leben von Zelda und Scott schafft sie durch eine fiktive Freundin namens Sara. Sara ist Beobachterin und verfolgt ihr ganzes Leben das tragische Leiden einer Frau, die in Hassliebe zu einem ganz und gar verrückten Schriftsteller versucht aus all ihren Talenten Kraft zu schöpfen und an eine bessere Zeit zu glauben. Während Zelda resigniert, resigniert auch der Leser.  Es ist eine unendlich traurige Begebenheit neu interpretiert aus der Sicht einer modernen Schriftstellerin über das Leben einer meiner Meinung nach verkannten Schriftstellerin und Persönlichkeit.

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