Katrin Burseg

 4.1 Sterne bei 102 Bewertungen
Autorin von In einem anderen Licht, Der Sternengarten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Katrin Burseg

Katrin Burseg, wurde 1971 in Hamburg geboren - wo sie auch heute mit ihrer Familie lebt - und wuchs auf einem alten Bauernhof in Schleswig-Holstein auf. In Kiel und Rom studierte sie Kunstgeschichte und Literatur, bevor sie als Journalistin zu arbeiten begann. Sie schreibt v.a. historische Romane, wie „Der Sternengarten“ (2013).

Neue Bücher

Die rebellische Königin: Historischer Roman

Neu erschienen am 01.06.2020 als E-Book bei dotbooks Verlag.

Alle Bücher von Katrin Burseg

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches In einem anderen Licht (ISBN: 9783548291611)

In einem anderen Licht

 (60)
Erschienen am 12.10.2018
Cover des Buches Der Sternengarten (ISBN: 9783833309090)

Der Sternengarten

 (21)
Erschienen am 13.08.2013
Cover des Buches Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern (ISBN: 9783548613390)

Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern

 (8)
Erschienen am 10.02.2017
Cover des Buches Das Königsmal (ISBN: 9783939674061)

Das Königsmal

 (7)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Die Rebellin des Papstes (ISBN: 9783939674290)

Die Rebellin des Papstes

 (6)
Erschienen am 15.05.2010
Cover des Buches Unter dem Schnee (ISBN: 9783453292222)

Unter dem Schnee

 (0)
Erscheint am 08.09.2021
Cover des Buches Die Zofe der Königin: Historischer Roman (ISBN: B0855LLZ8V)

Die Zofe der Königin: Historischer Roman

 (0)
Erschienen am 01.03.2020

Neue Rezensionen zu Katrin Burseg

Neu

Rezension zu "In einem anderen Licht" von Katrin Burseg

Die Vergangenheit aufspüren und verarbeiten
le_petit_renardvor 4 Monaten

Inhalt: 

"Fragen Sie Dorothea nach Marguerite.“ Die Journalistin Miriam erhält mysteriöse Briefe, die sie dazu auffordern ein Rätsel um die Stifterin Dorothea Sartorius zu lüften. Dorothea Sartorius, eine Mäzenin in Hamburg, wird in wenigen Wochen den Sartorius Preis für Zivilcourage auszeichnen. Miriam macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit der Wohltäterin und stößt auf Hinweise zu der linksextremen Terrorgruppe RAF.



Eigene Meinung: 

Die Geschichte hat mich direkt gefesselt. Man begleitet Miriam auf Ihrer Suche nach der Wahrheit und erlebt mit, wie sie in dieser Zeit, auch ihre eigene Trauer bewältigt. Es gibt so wundervoll geschriebene Passagen, die man gerne auch zwei Mal durchliest, um sie sich intensiver durch den Kopf gehen zu lassen. Der flüssige Schreibstil und die sympathischen Charaktere runden das Buch ab.



Fazit: 

Ein Buch, das einen dazu ermutigt, beide Seiten der Geschichte zu betrachten - nicht nur schwarz und weiß. Ich habe es mit Vergnügen gelesen und daher gibt es hierfür verdiente 5 Sterne.


Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "In einem anderen Licht" von Katrin Burseg

Eat, pray, love, nur ohne pray, dafür an der Schlei
Aspasiavor einem Jahr

Die Trauer als Rabe in der Brust einer alleinerziehenden Witwe, eine katzennärrische Begine mit dem 2. Gesicht & bewaffnetem Widerstand im Herzen, Kartons voller preisverleihungswürdiger Zivilcouragierter, ein ausgestiegener, Ganzkörper tätowierter Drachenbaukünstler aus der ehemaligen DDR, ein Huhn mit Katzenklo…

Ich könnte sie ewig so weiter auflisten, denn in In einem anderen Licht, dem 2017 erschienenen Roman von Katrin Bruseg, wird kein „wärmendes-Herz-Klischee“, keine besänftigende Rührseligkeit ausgelassen. Die Autorin gibt alles, dass nach der Lektüre das eben noch leere Glas der, wie ich zugegebenermaßen etwas sexistisch vermute, hauptsächlich weiblichen Leserschaft nun wenigstens halbvoll ist 

Manchmal braucht man so ein Buch, wenn das eigene Leben gerade irgendwie nicht so rund läuft, sucht jeder irgendwo Trost & Leser finden den in Büchern, manchmal auch in solchen. 

Seit Inga Runge die Menschen vor den TV Schirmen nicht mehr mit dem Versprechen „Und alles wird gut“ in die Nacht entlässt, muss jeder sehen, wo er bleibt.

So auch Miriam. Eine junge Journalistin, Mutter des zuckersüßen 5-jährigen Max & Wohnstatt des oben erwähnten Raben, ist seit nunmehr 2 Jahren Witwe. Ihre große Liebe, Georg, Journalist wie sie, ist auf einer Reportagereise im Irak, von einer verwirrten Kugel mitten ins Herz getroffen worden. Seitdem versucht sie zu überleben & sich mit dem Raben zu arrangieren Das alte Leben loszulassen & an einem neuen zu gestalten: neuer Stadtteil, Hamburg St. Georg, das hippe, kosmopolitische Drachentöterviertel, neue Wohnung mit algerischem Café Betreiber im Vorderhaus, neues Bett, in dem sie nachts nur Max besucht, neuer Job, statt politischem Magazin, nun in der Redaktion eines Frauenmagazins mit Anspruch. 

Für jenes Printwerk organisiert sie eine Preisverleihung; der Sartorius-Preis für Zivilcourage unter der Schirmherrschaft der Reedereiwitwe & großen Mäzenin, Dorothea Sartorius, über die sie auch einen Artikel schreiben soll. Während der Vorbereitung bekommt Miriam zahlreiche Briefe, die lediglich mit dem Kürzel E gezeichnet sind & sie auffordern Dorothea nach Marguerite zu fragen. Was sie während eines Interviews mit der Grande Dame, die der Öffentlichkeit gegenüber immer sehr zurückhaltend mit Details über ihr Leben war, auch tut. Sie erhält zwar keine befriedigende Antwort, aber die Aufforderung, den Absender ausfindig zu machen. Das gelingt ihr wenig später in einem Beginenkloster an der Schlei, wo sie ganz in der Nähe zus. mit Max einen Drachenbau-Workshop bei einem weit gereistem & hier im mystischen Land an der Schlei gestrandeten Akkordeonspieler gebucht hat. Die über Achtzigjährige Elisabeth wirft ihrer einstigen Weggefährtin, Dorothea, Verrat vor. Miriam lüftet Dorotheas Geheimnis & hadert mit sich es öffentlich zu machen. 

Katrin Burseg erzählt in ihrem Roman von einer großen Liebe & ebensolcher Trauer, von jugendlichen Idealen & dem Verrat daran, erzählt von Wahrheit und Wahrhaftigkeit, von Sieg & Niederlage, sie erzählt einfach vom Leben. 

Da sie dazu aber alle greifbaren Klischees bemüht, glückliche Zufälle sich an noch glücklichere Zufälle reihen, das der postulierte moralische Anspruch ihrer Heldin an die Zeit von der Wiege bis zur Barre ein gar unmenschlicher ist, erinnert mich In einem anderen Licht an die märchenhaften Geschichten, die uns schon als Kinder vorgelesen wurden.

Aber ja, manchmal braucht es ein „Es war einmal..“ & ein „Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende,“ um dem wahren Leben wieder die zerfurchte Stirn bieten zu können.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "In einem anderen Licht" von Katrin Burseg

eher schlecht
Das_Lesedingvor 2 Jahren

Inhalt:
Miriam sowie ihr Mann arbeiteten beide als Journalisten für das selbe Magazin. Als Miriams Mann bei einer Reportage stirbt, wechselt sie den Herausgeber und arbeitet stattdessen für eine Frauenzeitschrift. Für ihren aktuellen Artikel erhält sie anonyme Briefe und entscheidet sich, diesen nachzugehen …

Schreibstil:
Der Stil ist durchwachsen. Mit Trauerbewältigung, RAF-Terror, Liebe, allein erziehende Mutter und einem vertuschten Mord hätte ich mehr erwartet als eine extrem konstruierte Handlung, welche dann auch noch mit Klischees behaftet ist. Vielleicht waren es aber auch zu viele Themen, welche ja alle untergebracht werden müssen und daher dieses konfuse durcheinander, was so unrealistisch erscheint, dass die ganze Geschichte zunichte macht.

Charaktere:
Miriam trauert sehr viel um ihren Mann – verständlich – und sie versucht ihre Trauer durch geschickte Handlungen in den Griff zu bekommen. auch stilistisch hat die Autorin gut nachgeholfen, dennoch wirkt das ganze einfach nicht, wenn sie sich dann Bo an den Hals wirft.

Bo hingegen, taucht auf und ihm wird sofort Miriams Sohn anvertraut. Logisch, würde ja jede Mutter so machen *da kann man nur mit dem Kopf schütteln

Auch die anderen Charaktere sind einfach immer zur richtigen Stelle da oder sterben dann ganz schnell, damit sie nicht mehr antworten müssen – wie praktisch!

Cover:
Das Cover ist sehr schön und hat mich zum Lesen verleitet.

Fazit:
Eine von vorne bis hinten konstruierte Geschichte, welche einfach nur unglaubwürdig ist! Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 2 Sterne.

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Der Sternengarten

Heute möchten wir Euch gerne einladen zu einer Leserunde rund um einen ganz besonderen historischen Roman.

Sophie hat Mutter und Vater verloren, auch ihr Zwillingsbruder Christian ist nicht von der Ochsentrift zurückgekehrt: Sie ist ganz auf sich allein gestellt. Dann erhält sie am Hofe Herzog Friedrichs III. die Gelegenheit, das Gärtnerhandwerk zu erlernen – und trifft dort auf Farid. Die beiden trösten einander und scheinen im anderen einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Doch sie ahnen nichts von den Turbulenzen im Hintergrund. Während der Herzog seine souveräne Politik gegen den Willen der Ritterschaft durchsetzen und die Welt mit einem begehbaren Riesenglobus in Staunen versetzen will, zieht in Vollmondnächten eine mordende Bande durch die Herzogtümer. Wer steckt hinter den Unruhen? Und hat die Bande auch etwas mit dem Tod ihres Vaters und Bruders zu tun?
Vor dem Hintergrund von Genie und Wahn, Macht und Ohnmacht muss Sophie sich den dunklen Geheimnissen ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.

Hier geht's zur Leseprobe:
http://www.katrinburseg.de/downloads/Leseprobe-dersternengarten.pdf

Der Berlin Verlag stellt 20 Exemplare zur Verfügung, die unter allen verlost werden, die uns bis zum 1. September verraten, warum sie gerne mitlesen möchten.
Katrin Burseg wird an der Leserunde teilnehmen und freut sich schon sehr darauf.

343 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  mama2009vor 7 Jahren

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks