Katrin Burseg Der Sternengarten

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Inhaltsangabe zu „Der Sternengarten“ von Katrin Burseg

Schloss Gottorf bei Schleswig, 1640: Die junge Sophie kommt an den Hof des Herzogs, um das Gartenhandwerk zu erlernen - ebenso wie der junge Perser Farid, ein Souvenir der letzten fürstlichen Orient-Expedition. Sophie und Farid finden zueinander, doch die Wirrnisse der Zeit gefährden ihr Glück. Denn beider Schicksal verknüpft sich immer enger mit den tollkühnen Plänen des Fürsten, in seinen Gärten das achte Weltwunder zu erbauen. Immer wieder nimmt Sophies Leben dramatische Wendungen, bis sie schließlich erkennt: Für die Liebe ist kein Weg zu weit.

Historisch klasse recherchiert, spannend geschrieben, sehr empfehlenswert!

— mabuerele

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  • Leserunde zu "Der Sternengarten" von Katrin Burseg

    Der Sternengarten

    Berlin_Verlag

    Heute möchten wir Euch gerne einladen zu einer Leserunde rund um einen ganz besonderen historischen Roman. Sophie hat Mutter und Vater verloren, auch ihr Zwillingsbruder Christian ist nicht von der Ochsentrift zurückgekehrt: Sie ist ganz auf sich allein gestellt. Dann erhält sie am Hofe Herzog Friedrichs III. die Gelegenheit, das Gärtnerhandwerk zu erlernen – und trifft dort auf Farid. Die beiden trösten einander und scheinen im anderen einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Doch sie ahnen nichts von den Turbulenzen im Hintergrund. Während der Herzog seine souveräne Politik gegen den Willen der Ritterschaft durchsetzen und die Welt mit einem begehbaren Riesenglobus in Staunen versetzen will, zieht in Vollmondnächten eine mordende Bande durch die Herzogtümer. Wer steckt hinter den Unruhen? Und hat die Bande auch etwas mit dem Tod ihres Vaters und Bruders zu tun? Vor dem Hintergrund von Genie und Wahn, Macht und Ohnmacht muss Sophie sich den dunklen Geheimnissen ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Hier geht's zur Leseprobe: http://www.katrinburseg.de/downloads/Leseprobe-dersternengarten.pdf Der Berlin Verlag stellt 20 Exemplare zur Verfügung, die unter allen verlost werden, die uns bis zum 1. September verraten, warum sie gerne mitlesen möchten. Katrin Burseg wird an der Leserunde teilnehmen und freut sich schon sehr darauf.

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    • 321
  • Sternengarten

    Der Sternengarten

    mama2009

    11. November 2013 um 22:00

    Inhalt: Das Schicksal meint es nicht gut mit Sophie, ihre Mutter ist früh gestorben und ihr Vater und Zwillingsbruder Christian sind von der Ochsentreibjagd nicht zurück gekehrt. Ihre Pflegemutter Johanna kann sich nicht noch um sie kümmern. Christian hat als einziger den Überfall überlebt und wird gerettet. Und zwar durch den Ritter Christian Rantzau, der im weiteren Verlauf noch das Leben der Zwillinge bestimmen wird. Obwohl Sophie nicht wissen kann, dass Christian noch lebt, fühlt sie sich ihm immer noch nah. Und so nimmt die Geschichte rund um den Gottorfer Hof seinen Lauf, wie später die Gestirne um den Globus im Lustgarten von Herzog Friedrich III. Fazit: Hauptprotagonistin Sophie ist für mich eine erstaunliche Frau, sehr zeitig auf sich allein gestellt, trotz sie den widrigen Umständen der damaligen Zeit und schafft es durch einen kleine Trick eine Anstellung/Arbeit in der Gartenanlage am Gottorfer Hof zu bekommen. Durch ihren Arbeitswillen und -eifer schafft sie es, sich einen Namen zu machen und so auch Gönner zu bekommen, die sich für sie einsetzen und ihr Wissen nicht als Hexerei verteufeln. Das Leben am Hof wird erstaunlich genau beschrieben, wobei die Einblicke im Leben des Herzogs für mich etwas zu kurz kommen. Erstaunlich finde ich, wie weit das Wissen rund um die Gestirne zu den damaligen Zeiten angediehen war und mit welcher Akribie Adam Olearius das Lebenswerk von Herzog Friedrich III. umgesetzt hat. Noch dazu mit wenigen Hilfsmitteln. Umso beeindruckend fand ich, dass es dieses Globushaus mit seinem Sternenhimmel wirklich gibt. Sehr gut recherchiert und beim Lesen bekommt man richtig Lust, sich dieses Anwesen in Natura anzuschauen. Hervorzuheben ist noch das ausführliche Nachwort und das Personenregister, was für mich immer zu einem guten historischen Roman gehört. In der Nachbetrachtung zum Buch finde ich etwas ungünstig gelöst, dass zum Ende hin Ritter Rantzau davon gekommen ist und an ihm nicht Rache genommen wurde und Sophie so gegen den Wunsch von ihrem Bruder verstoßen hat. Sicherlich ist Rache kein ehrbarer Gedanke, aber hier hätte man noch mehr ausschmücken können. Ein klein wenig vermute ich ja, dass eine Fortsetzung gibt und Ritter Rantzau noch seine gerechte Strafe erfährt und ich hoffentlich noch mehr über Farid erfahren kann!? Die Sache um den Ritter Ranztau ist für mich ein Kritikpunkt, weswegen ich nur 4 von 5 Punkten vergebe. Sternengarten war für mich das erste Werk von Katrin Burseg, es hat mir sehr gut gefallen, da es sehr fundiert und recherchiert ist. Es wird nicht das letzte sein, "Rebellin des Papstes" ist schon auf meinen Reader geladen.

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  • Der Sternengarten

    Der Sternengarten

    manu62

    01. November 2013 um 12:33

    Der Sternengarten Klappentext (Amazon): Schloss Gottorf bei Schleswig, 1640: Die junge Sophie kommt an den Hof des Herzogs, um das Gartenhandwerk zu erlernen - ebenso wie der junge Perser Farid, ein Souvenir der letzten fürstlichen Orient-Expedition. Sophie und Farid finden zueinander, doch die Wirrnisse der Zeit gefährden ihr Glück. Denn beider Schicksal verknüpft sich immer enger mit den tollkühnen Plänen des Fürsten, in seinen Gärten das achte Weltwunder zu erbauen. Immer wieder nimmt Sophies Leben dramatische Wendungen, bis sie schließlich erkennt: Für die Liebe ist kein Weg zu weit. Über den Autor (Amazon): Katrin Burseg, geboren 1971 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte und Literatur in Kiel und Rom, bevor sie als Journalistin arbeitete. Sie hat mehrere Historische Romane veröffentlicht, darunter »Das Königsmal« (2008) und »Die Rebellin des Papstes« (2010). Die Autorin ist gerne am Meer, mag Reisen in die Vergangenheit und die überraschenden Abenteuer beim Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.  Meine Meinung: Der Sternengarten ist mein erstes Buch der Autorin Katrin Burseg. Die Autorin versteht es, einen schönen, historischen Roman über die Zeit von Herzog Friedrich III. Mitte des 17. Jahrhunderts zu schreiben. Die Protagonistin Sophie wird dem Leser sympatisch nahe gebracht, man leidet förmlich mit ihr mit. Das Ganze wird überzeugend mit den historischen Hintergründen zusammengefügt (das sie Autorin Christian Rantzau mit seiner Beschreibung Unrecht tut, hat sie im Nachwort beschrieben). Die gute Recherche und der flüssige, spannende Schreibstil der Autorin lassen die über 600 Seiten schnell verfliegen. Obwohl ich aufgrund des Klappentextes eine andere Handlung der Geschichte erwartet habe, hat es mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und das relativ offene Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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  • barocker Gartenbau und ein Riesenglobus

    Der Sternengarten

    irismaria

     "Der Sternengarten" von Katrin Burseg ist ein historischer Roman, der Mitte des 17. Jahrhunderts in Norddeutschland spielt. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Sophie und Christian, die aus einer einfachen Familie stammen. Christian begleitet seinen Vater als Ochsentreiber und entkommt nur knapp einem Raubüberfall, bei dem der Vater umkommt. Da der Anführer der Täter, ein berüchtigter Adliger, Christian gesehen hat, muss dieser sich verstecken. Sophie kommt mit ihrer kleinen Schwester zuerst bei einer Kräuterfrau unter, doch dann muss sie Arbeit suchen und findet am Hofe Herzogs Friedrich III. in Gottorf eine Anstellung als Gartenjunge. Dort lernt sie eine wunderbare neue Welt kennen, denn in Gottdorf soll neben der prunkvollen Ausgestaltung des Barockgartens ein begehbarer Riesenglobus mit einem Blick auf den Sternenhimmel von innen entstehen. Der Perser Farid, der als „Mitbringsel“ einer Expedition an den Hof kam, wird Sofies Freund. Doch sie kann nicht immer verbergen, dass sie ein Mädchen ist… "Der Sternengarten" ist eine gut lesbare Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus historischen Begebenheiten und den Erlebnissen der Hauptpersonen. Das Lebensgefühl der damaligen Zeit kommt für mich gut rüber und ich habe viel über Gartenbau erfahren. Ein kleines Minus geben für mich die extrem vielen Schicksalsschläge, die die Hauptpersonen treffen. Davon abgesehen kann ich "Der Sternengarten" sehr empfehlen!  

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    • 2

    KatrinBurseg

    15. October 2013 um 20:24
  • Der Sternengarten

    Der Sternengarten

    Blaustern

    14. October 2013 um 20:12

    Während ihrer Reise nach Isfahan / Persien erzählt Sophie die Geschichte ihres bisherigen Lebens einem alten Mann im Hafen von Amsterdam. Wir schreiben das Jahr 1640 zu Zeiten Friedrich III. in Schleswig-Holstein. Hier lebt Sophie mit ihrer Familie bis ihr Vater eines Tages bei einer Reise stirbt und ihr Zwillingsbruder Christian auch nicht mehr zurückkehrt. Fortan ist Sophie auf sich selbst gestellt und muss sich mit ihrer kleinen Schwester durchbringen. Um sich den Lebensunterhalt verdienen zu können, bringt sie Johanna dann aber, wenn auch ungern, zu ihrer Amme, die gute Kräuterfrau und Freundin der Familie. Sophie verkleidet sich als Junge, und geht so an den Hof des Herzogs auf Schloss Gottdorf, um das Gartenhandwerk zu erlernen. Dort lernt sie Farid kennen, einen jungen Perser, der ebenfalls dort arbeitet und ein Geschenk aus der großen Orientexpediton des Herzogs ist. Farid erkennt Sophies Verkleidung. Die beiden verlieben sich ineinander, aber das Schicksal schlägt erbarmungslos zu. Außerdem nimmt Sophie Anteil an dem Bau des großen Kunstwerkes des Gartens, der begehbaren Weltkugel, und macht sich durch ihre großartigen Zeichenkünste nicht nur Freunde. Dem Roman merkt man auf Anhieb das große geschichtliche Hintergrundwissen der Autorin, welches auch sehr gut recherchiert wurde, an. Eingebaut in die Historie wurde die Liebes- und Leidensgeschichte von Sophie, einer sympathischen jungen Frau, die mutig, herzensgut und intelligent ist und immer wieder von neuen Schicksalsschlägen getroffen wird. Man leidet mit ihr und ist völlig mit in den Bann gezogen, was auch zusätzlich noch an dem wunderbar flüssigen Schreibstil liegt. Das Ende ist relativ offen und lässt auf einen zweiten Teil hoffen.

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  • Der Sternengarten (Katrin Burseg)

    Der Sternengarten

    LieLu

    11. October 2013 um 16:56

    Berlin Taschenbuch Verlag Die Autorin Die Autorin Katrin Burseg wurde 1973 geboren und wuchs in Schleswig-Holstein auf. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Romanistik in Kiel und war schon während ihrer Studienzeit als freie Autorin für diverse Zeitungen tätig. Nach dem Studium ging sie nach Hamburg, wo sie in einem Verlag für Corporate Publishing zuständig war. Später war sie als freie Autorin für den Stern, die Süddeutsche Zeitung, Freundin und Cosmopolitan tätig, was sie gelegentlich auch heute noch macht. Hauptberuflich ist sie Geschäftsführerin der Redaktionswerft, einem Verlag, der Zeitschriften im Entertainmentbereich publiziert. Schloss Gottdorf (Schleswig) 1640 Sophie kommt an den Hof des Herzogs und such als Sophian Arbeit. Sie wird im Garten eingestellt und widmet sich fortan dem Gartenhandwerk des Herzogs.  Auch der junge Perser Farid arbeitet im Garten und glaubt an Sophian als Jungen, verwirrt ist er deshalb von den Gefühlen, die er für ihn zu entwickeln scheint. Von Olearius, dem Hofmathematiker verlangt der Herzog den Garten umzubauen zum „ersten begehbaren Himmel der Welt“. Diese tollkühnen Pläne des Fürsten führen zu hohen Schulden, aber auch zu einem zueinanderfinden von Sophie und Olearius, welcher sie als seine Tochter bei sich aufnimmt. Viele Schicksalsschläge und Wirren führen zu einer Verknüpfung von Schicksalen und dramatischen Wendungen, welche Sophies Leben bestimmen. Doch auch Sophie erkennt: Für die Liebe ist kein Weg zu weit. Fazit Ein spannendes historisches Buch, welches sich zu lesen lohnt. Bereits von der ersten Seite an überzeugt es mit Sympathie, Spannung, Abenteuer und historischen Wahrheiten. Im Buch hinten sind sogar die wahren und erfunden historischen Personen gelistet, was ich sehr gut finde. Das Buch empfand ich ein wenig wie das Häuten einer Zwiebel, je mehr der Globus, der Sternengarten, im Herzogspalast aufgebaut wird, desto mehr offenbart sich auch Sophie. Viele dramatische Momente und Augenblicke zwingen den Leser förmlich bei der Stange zu bleiben und das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Ich finde allerdings, dass der Klappentext wenig über das wahre Potenzial des Buches verrät, denn nicht nur die Liebesgeschichte und das Schicksal der Liebe von Farid und Sophie geben dem Buch seine Spannung und Lesefreude, sondern auch die Charaktere und Nebengeschichten. Diese bleiben im Klappentext jedoch unerwähnt. Ein rundum gelungenes Buch, welches ich auf der Stelle noch einmal lesen würde.

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  • Rezension zu "Der Sternengarten" von Katrin Burseg

    Der Sternengarten

    dorli

    Schleswig 1640. Nachdem ihr Vater und ihr Bruder Christian von einem Ochsentrieb nicht zurückgekehrt sind, lässt die 12-jährige Sophie ihre kleine Schwester Melissa bei der Kräuterfrau Johanna Michels zurück und macht sich in der Kleidung ihres Bruders auf den Weg nach Gottorf, um als Gartenjunge zu arbeiten. Hier begegnet Sophie dem jungen Perser Farid. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, doch eine gemeinsame Zukunft wird nach einer Gräueltat des Ritters Rantzau für beide unmöglich. Während Farid Gottorf verlässt, findet Sophie im Haushalt der Familie Olearius Unterstützung und kann sowohl an der Herstellung des Gottorfer Codex wie auch an der Planung des Gottorfer Riesenglobusses mitarbeiten… In „Der Sternengarten“ entführt Katrin Burseg den Leser in die Zeit der Regentschaft des Herzogs Friedrich III. nach Gottorf. Nach einem kurzen Prolog beginnt die eigentliche Geschichte mit der öffentlichen Hinrichtung des für die fehlgeschlagene Orientexpedition verantwortlich gemachten Otto Brüggemann. Herzog Friedrich hat nach dem Debakel der Persienreise seine Handelspläne aufgegeben und wendet sich nun anderen Ideen und Träumen zu. Friedrich lässt nördlich des Gottorfer Schlosses den Neuwerk-Garten angelegen und plant hier den Bau eines Globushauses mit einem begehbaren Riesenglobus. Es ist Katrin Burseg hervorragend gelungen, Sophies Geschichte in diese historischen Begebenheiten einzubetten. Fiktive und historische Figuren werden einleuchtend miteinander kombiniert, das Zusammenspiel ist gut durchdacht und ausgeklügelt. Man kann Sophies Lebensweg und ihren Werdegang in Gottorf von der Gartenarbeit über die Blütenmalerei für den Gottorfer Codex bis hin zu ihrer Mithilfe an den Plänen für den Globus sehr gut verfolgen und lernt dabei auch historische Persönlichkeiten wie den Hofmathematiker Adam Olearius oder den Kunstschmied Andreas Bösch gut kennen. Die lebendige, flüssige Schreibstil und besonders das anschauliche Erzählen haben mich begeistert. So lässt die Autorin den Perser Farid ganz farbenprächtig seine Heimatstadt Istefan beschreiben oder Olearius sehr detailliert von der Planung und dem Bau des Globusses berichten und dessen genaue Funktion erklären, so dass man sich ein sehr gutes Bild von diesem technischen Wunderwerk der damaligen Zeit machen kann. Katrin Burseg lässt auch die politischen Verwicklungen und die Schwierigkeiten in der von Kriegen strapazierten Region nicht aus. Seine kostspieligen Vorhaben will der Herzog mittels Steuererhöhungen finanzieren. Eine Maßnahme, die der Ritterschaft ein Dorn im Auge ist, da Friedrich die erforderliche Zustimmung der Ritter bei Steuerbewilligungen außer Acht lassen will. Es kommt zu Unruhen. Die Autorin hat den Ritter Christian Rantzau als Bösewicht für ihren Roman auserkoren, hat aber im Nachwort erklärt, ihm mit dieser Rolle Unrecht zu tun. Nichtsdestotrotz spielt Rantzau den ihm zugedachten Part mehr als gut – er ist brutal und grausam und sieht sich selbst mit seinem Tun völlig im Recht, er ist der Meinung, Gott wäre auf seiner Seite. Besonders Sophie muss durch Rantzau sehr viel Leid erfahren. Der Roman spielt in der Zeit von 1640 bis 1658. Eine recht große Zeitspanne. Ich hatte manchmal das Gefühl, als würde ich von einem großen Ereignis zum nächsten hüpfen und die Geschehnisse dazwischen würden viel zu schnell an mir vorbeiziehen. Hier und da hätte ich gerne noch mehr über Sophies Alltag gelesen. Aber das hätte dann wohl den Rahmen dieses ohnehin schon über 600 Seiten starken Romans gesprengt.

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    • 2
  • Das achte Weltwunder in Schleswig – Der Sternengarten

    Der Sternengarten

    elisabethjulianefriederica

    Dieser fundiert recherchierte Roman entführt uns nach Schleswig in die Zeit zwischen 1640 und 1658.Die junge Sophie kommt nachdem ihr Vater und ihr Zwillingsbruder nicht von einer Reise zurückgekehrt sind und sie ihe jüngere Schwester bei einer Kräuterfrau zurücklassen musste, nach Schloss Gottorf an den Hof des Herzogs, verkleidet als Junge, um das Gartenhandwerk zu erlernen. Dort lernt sie den jungen Perser Farid kennen, sie arbeiten am grossen Traum des Herzogs, in seinen Gärten das achte Weltwunder in Form eines Riesenglobusses zu erbauen mit , finden zueinander, doch ihr Glück wird durch den grausamen Ritter Rantzau zerstört. Der sehr interessante geschichtliche Hintergrund, in eine bittersüsse Liebesgeschichte eingebettet, liest sich flüssig und angenehm – wären da nicht die Greueltaten des grausamen Ritters Rantzau, die äusserst detailliert beschrieben werden. Klar ist es realistisch, das Leben für das einfache Volk und besonders für die Frauen war sehr oft von Gewalt bedroht, aber es war mir gelegentlich doch etwas viel.Gestört hat mich, dass dieser furchtbare Mensch ausser ein paar Albträumen keine Konsequenzen aus seinem Handeln bekommt, aber vielleicht gibt es ja noch einen zweiten Band dazu ? Es ist ein lesenswerter Roman mit grossem Hintergrundwissen, lebendig geschrieben, mit einem für mich etwas unbefriedigenden Ende. Von mir 4 Sterne mit der Hoffnung auf eine Fortsetzung.

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    • 2

    KatrinBurseg

    30. September 2013 um 09:43
  • Rezension zu "Der Sternengarten" von Katrin Burseg

    Der Sternengarten

    tigerbea

    23. September 2013 um 13:08

    Schleswig im Jahre 1640. Die junge Sophie lebt allein mit ihrer kleinen Schwester Melissa, nachdem ihr Vater und ihr Bruder Christian von einer Reise nicht zurückgekehrt sind. Schweren Herzens beschließt Sophie, Melissa bei der Kräuterfrau Johanna zu lassen und im Schloß Gottorf als Gartenjunge zu arbeiten. Dort lernt sie Farid, einen jungen Perser, kennen. Als beide älter werden, finden sie in Liebe zueinander. Das Glück wird durch den mörderischen Ritter Rantzau jäh zerstört. Sophie findet Halt, indem sie beim ehrgeizigen Plan des Herzogs Friedrich, einen begehbaren Globus zu bauen, mitwirkt. Doch nach vielen Wirren wird Sophie klar, was in ihrem Leben wirklich wichtig ist, und sie macht sich auf, dieses Ziel zu erreichen. Das Buch macht den Leser schnell klar, wie hart die Zeiten damals für das einfache Volk waren. Ich finde es gut, daß die Autorin sich im Anhang beim Ritter Rantzau entschuldigt. Schließlich hat der noch Nachfahren, und wer möchte schon so einen Teufel zum Vorfahren haben. Ich werde auf jeden Fall an Christian Rantzau denken, wenn ich an Schloß und Dorf Rantzau vorbei fahre. Auch das Schloß Gottorf, seine Gärten und den Globus sieht man jetzt mit anderen Augen. Wenn man bedenkt, wie lange Jahre Menschen daran gearbeitet haben, weiß man diese Sache zu schätzen. Das Buch ist beides: Eine Geschichte über ein Liebespaar, daß es sehr schwer hat, zueinander zu finden, und eine Beschreibung der Zeit, in der blutrünstige Horden das Land unsicher machten. Ein Menschenleben zählte damals nicht viel. Auf jeden Fall ist es ein interessantes Eintauchen in eine andere Zeit!

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  • Sophie und ihre Sterne

    Der Sternengarten

    daskleinebuechercafé

    Inhalt: Es ist 1640 in Schleswig, die 12 jährige Sophie ist Vollweise. Sie hat zuerst die Mutter, dann den Vater und so denkt sie auch ihren Zwillingsbruder Christian verloren. Um zu überleben muss sie arbeiten gehen. Ihre kleine Schwester Melissa lässt sie bei der Amme Johanna und begibt sich zu Schloss Gottorf um dort Arbeit zu finden. Sie hat Glück und kann als Gartenhilfe anfangen. Bei dieser Arbeit lernt sie den jungen Perser Farid kennen. Er kam als Geschenk des Schahs für den Herzog von Gottorf von einer Expedition des Hofmathematicus Olearius nach Persien an den Hof.   Meine Meinung: Der Roman überzeugt schon durch die sehr umfassende  Recherche von Katrin Burseg. Dies spiegelt sich vor allem in den zeitlichen historischen Abläufen wieder. Die Beschreibungen welcher König mit wem im Kriegszustand war, dann wieder kurzer Frieden, vereinbarte Hochzeiten. Die Länderzugehörigkeiten und wie die Machtverhältnisse zwischen dem Adel, den Rittern und den Gelehrten spüren lassen, was für ein Kampf im Hintergrund ausgeführt wurde.  Sehr spannend fand ich die Arbeit des Hofmathematicus Olearius. Was er doch für ein Genie gewesen ist und wie in Zusammenarbeit mit dem Kunstschmied Bösch der Geniale Globusbau in Angriff genommen wurde. Dann ist noch die die Anlegung des Gartens durch den Hofgärtner Friedrichs faszinierend. Dieses zu wissen würde dem Leser aber alles alleine nichts bringen, denn erst das geschriebene Wort der Autorin lässt der Fantasie freien lauf. Der Roman ist so flüssig geschrieben, dass dem Leser die Bilder vor Augen entstehen und mit in die Geschichte genommen wird. Sei es bei den romantischen Abschnitten, ebenso bei den grausamen, bei denen man mitkämpfen möchte. Der Autorin ist ein genialer Roman gelungen, bei dem die Romantik, die Grausamkeiten, das schwere Leben der einfachen Menschen, der pure Luxus der Oberen sowie die historischen Hintergründe des 17.Jahrhunderts miteinander verwoben sind. Sehr gut finde ich, dass die historischen Personen und die fiktiven Personen im Anhang erklärt wurden.  Mein Fazit: Dies ist ein Roman, der sich einfach so weg liest. Man mochte das Buch nicht aus den Händen geben. Ich konnte eintauchen in eine wunderbare nicht immer einfache Zeit. Habe mich mitgefreut aber auch gelitten, es sind auch Tränen geflossen. Und ich hoffe, dass Sophies Sternengarten in Amsterdam eine weitere Reise antreten kann.    

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    • 3

    daskleinebuechercafé

    20. September 2013 um 10:35
  • Der große Traum von Friedrich III.

    Der Sternengarten

    claude20

    Der Schauplatz dieses historischen Romans ist Schloss Gottorf bei Schleswig. Es ist 1640 und Sophie kommt nach dem Tod ihrer Eltern und dem Verschwinden ihres Bruders an den Hof des Herzogs Friedrich III. Hier erlernt sie das Gartenhandwerk und trifft dabei auf den jungen Perser Farid. Er ist ein Geschenk aus der großen Orientexpediton des Herzogs. Farid und Sophie werden Freunde, Seelenverwandte und Liebende. Der große Plan des Herzogs ein achtes Weltwunder zu erbauen wird auch ihr Leben bestimmen und leiten. Immer wieder gibt es in Sophies Leben einschneidene Erlebnisse, die ihr ganzes Dasein auf den Kopf stellen und ihre Liebe zu Farid gefährden. Wird der Plan des Herzogs gelingen und wird Sophie erkennen, was das wichtigste in ihrem Leben ist? Dieser historische Roman von Katrin Burseg läßt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Geschichte von Sophie ist spannend erzählt und lässt den Leser mitfiebern wie es in ihrem Leben weitergeht. Die Beschreibungen des Mathematicus und die Dialoge zum Bau des achten Weltwunders, den Sternengarten bzw. dem Globus fand ich teilweise ein wenig zu langatmig. Es war sehr interessant etwas zu diesem Thema zu erfahren, aber in dieser umfassenden Weise war es dann doch für mich nicht nötig. Ich fand es hat den Fluss der Geschichte ein bisschen unterbrochen. Schön fand ich, dass sie Autorin im Anschluss an den Roman noch in kurzen Worten auf den historischen Hintergrund eingegangen ist und dem Leser erklärt hat, was in ihrer Geschichte historisch belegt ist. So hat der Leser noch einmal einen kleinen Überblick auch ohne noch einmal im Internet recherchieren zu müssen. Mir hat das Buch Alles in Allem gut gefallen und die Freunde von historischen Romanen werden mit diesem Buch sicherlich auch ihre Freude haben. © claude

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    • 2

    KatrinBurseg

    19. September 2013 um 17:03
  • Der Sternengarten

    Der Sternengarten

    flieder

    Sophie befindet sich auf der Reise nach Isfahan in Persien und erzählt im Hafen von Amsterdam einem alten Mann ihre Geschichte. Sophie wartet vergebens auf die Rückkehr ihres Vaters und Bruders Christian, die Bullen für den Markt treiben. Als auch nach Tagen keine Spur der beiden zu finden ist, muss sie ihre kleine Schwester bei Johanna, die Amme des Mädchens und eine gute Freundin der Familie, zurücklassen um für sich ein Auskommen zu haben.Da es sich Friedrich III. in den Kopf gesetzt hat den schönsten Garten aller Zeiten entstehen zu lassen,  bekommt sie  als Junge verkleidet rasch Arbeit im Schloss Gottdorf und verdient sich hier ihren Lebensunterhalt. Hier lernt sie auch Farid kennen, einen persischen Jungen, der wie sie im Garten arbeitet. Die Krönung des Gartens soll eine begehbare Weltkugel sein und Friedrich III. beauftragt Olearius damit dieses Kunstwerk zu bauen. Durch ihre Zeichenkünste erlangt Sophie bald großes Ansehen, aber das bringt ihr auch Feinde ein. Schnell ist man gefesselt von dem Buch und man möchte es kaum noch aus der Hand legen. Die Autorin Katrin Burseg versteht es, den Leser bildlich in die Gärten zu versetzen. Auch der recht flüssige Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Das Cover finde ich sehr passend und gefällt mir gut.

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    • 2

    KatrinBurseg

    19. September 2013 um 09:09
  • Die Leiden der jungen Sophie

    Der Sternengarten

    romantic devil

    1640: Sophie begibt sich an den Hof des Herzogs, weil sie das Gartenhandwerk erlernen will. Dort trifft sie auf den Perser Farid und zwischen ihnen entspinnt sich eine Liebesgeschichte, die durch den grausamen Ritter Rantzau zerstört wird und weiterer Sophies Weg zum Glück ist steinig. Das Buch hat mir gut gefallen, vor allem der Schreibstil. Man kann es wirklich sehr schön und flüssig lesen. Allerdings ist mir das Buch etwas zu düster und grausam. Was besonders die Frauen erleiden müssen, mag realistisch für diese Zeit, gefällt mir aber nicht. Ich persönlich lese nicht gerne von Grausamkeiten gegenüber Frauen. Was für mich dann ein riesiger Kritikpunkt dieses Buches ist, denn Sophie erfährt viel Schlechtes, fast alles, was eine Frau so erleiden kann. Dennoch bleibt sie eine starke Persönlichkeit und das Ende ist dann wieder versöhnlich, wenn auch nicht perfekt, das nicht alle bekommen, was sie verdienen. Fazit: Dieses Buch ist wirklich gut geschrieben und absolut lesenswert.

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    • 5
  • Das Glück steht in den Sternen...

    Der Sternengarten

    Dreamworx

    17. September 2013 um 14:15

    Im Hafen von Amsterdam erzählt Sophie von ihrem Leben, während sie auf die Weiterreise in die persische Stadt Isfahan wartet. Ihre Geschichte beginnt 1640 zu Zeit Friedrich III. in Schleswig-Holstein, wo sie mit ihrer Familie lebte, bevor sie durch einen schweren Schicksalsschlag ihre Eltern verlor und ihr Zwillingsbruder Christian von ihr getrennt wurde. Während ihr Bruder auf Rache für das Unglück sinnt, versucht sich Sophie mit ihrer kleinen Schwester durchzuschlagen, die sie dann jedoch schweren Herzens bei einer Amme lässt und sich allein auf den Weg macht. Sophie verkleidet sich als Junge und bekommt die Möglichkeit, auf Schloß Gottdorf im Garten zu arbeiten, wo sie den Perser Farid kennenlernt. Der hat ihre Verkleidung schon früh durchschaut, die beiden werden sehr enge Freunde, die allerdings beide vom Schicksal schwer bestraft und getrennt werden. Währenddessen beauftragt Friedrich III. Adam Olearius damit, eine begehbare Weltkugel, den sogenannten „Weltenglobus“ zu errichten. Sophie, die seit einiger Zeit bei der Familie Olearius lebt, ist hautnah bei dessen Entstehung dabei. Die Autorin Katrin Burseg hat mit ihrem Roman „Der Sternengarten“ einen historischen Roman vorgelegt, der eine reale Geschichte mit einer fiktiven verwebt zu einem wunderschönen, wenn auch traurigen Roman, der durch sein offenes Ende auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut recherchiert und macht die erzählte Geschichte deshalb umso authentischer. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, der Leser wird sogleich in den Bann genommen und kann das Buch nur schwer aus den Händen legen. Die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben, so dass man sich alle gut vor dem inneren Auge vorstellen kann. Doch die meisten Sympathien erntet Sophie, die sowohl tapfer und mutig als auch warmherzig und klug ist. Ihre Schicksalsschläge rühren den Leser ans Herz. Für Liebhaber historischer Bücher ein klare Empfehlung für ein schönes, trauriges Buch.  

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  • Die Sterne von Schloss Gottorf

    Der Sternengarten

    gst

    Das Cover verspricht ein romantisches Lesevergnügen: Eine junge Frau riecht an einer orangeroten Rose und scheint mit ihren Gedanken weit fort zu sein. Ein Bild, das auf Sophie, eine Protagonistin dieses Buches passt. Sophie lernt der Leser gleich zu Beginn kennen. Sie steht in Amsterdam am Hafen und will nach Isfahan in Persien reisen. Auf die Frage nach demGrund ihrer Reise, erzählt sie aus ihrem Leben. Schon sind wir mitten drin im Roman und erfahren, wie Sophie Mutter, Vater und Zwillingsbruder verlor. Auch die kleine Schwester musste sie bei der befreundeten Amme zurücklassen, um sich selbst über die Runden zu bringen. Wie ein Junge arbeitete sie in den Gärten von Schloss Gottorf bei Schleswig. Dort, wo der Herzog vom achten Weltwunder träumte, traf sie auf den Perser Farid. Er wurde zu ihrem besten Freund. Gemeinsam überstanden sie die Pest, retteten Sophies kleine Schwester Melissa und kamen sich immer näher. Leider war das Schicksal ihnen nicht gut gesonnen ... Ganz nebenbei taucht der Leser in die Zeit Friedrich III. zwischen 1640 und 1658 ein. Nach der Hinrichtung des Kaufmanns Otto Brüggemann, der für das Scheitern einer Expedition nach Persien verantwortlich gemacht wurde, kam dessen Begleiter Adam Olearius groß heraus. Neben der Veröffentlichung einer ausführlichen Reisebeschreibung erhielt das mathematische Genie von Friedrich III. den Auftrag, einen „Weltenglobus“ zu errichten. So verquickt sich die fiktive Liebesgeschichte von Sophie und Farid mit den realen Geschehnissen. Anders als ein geschichtliches Werk liest sich dieses Buch fast von allein. Die Spannungsbögen sind so gewählt, dass man vergisst, die Seiten zu zählen. „Der Sternengarten“ ist der dritte historische Roman der 1973 geborenen Katrin Burseg. Viel Wissen hat sie sich während des Studiums der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften und Romanistik in Kiel angeeignet. Die Art, wie sie es in diesem Buch weitergibt, macht Geschichte erlebbar. Ein lesenswerter Roman!

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    • 2

    KatrinBurseg

    17. September 2013 um 10:10
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