Katrin Graßl Askana: Die Bestimmung

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Inhaltsangabe zu „Askana: Die Bestimmung“ von Katrin Graßl

“Hoffnung ist ein zweischneidiges Schwert. Sie spendet Mut und macht stark, doch kann sie einen auch zerstören.“ Ich glaubte nie an Religion, Schicksal oder Bestimmung, aber meine Welt wurde auf den Kopf gestellt. Alles was ich je zu wissen glaubte, alles für das ich stand, erwies sich als falsch. Askanas unergründliche Welt, belehrte mich eines Besseren. Ich war unglücklich und ziellos, doch nun habe ich Hoffnung. Eine BESTIMMUNG. Lilly hat Depressionen und hat ihre Lebenslust verloren. Sie kämpft mit Selbstmordgedanken, doch ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie durch einen Unfall in eine andere Welt katapultiert wird. Von Ängsten geplagt, schließt sie sich Igor, einem älteren Wittwer, an. Dieser gewährt ihr eine Herberge und weist sie in die Gebräuche und Sitten seines Dorfes ein. Nach und nach erfährt Lilly, was die Schreckensherrschaft von Nefarius aus Askana gemacht hat. Ungläubig steht sie diesem Terrorregime gegenüber, bis sie es am eigenen Leib erfährt.

Kurzweiliger Reihen-Auftakt, der den Leser gut unterhält, im Punkt Spannung aber noch Potenzial bietet

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    Askana: Die Bestimmung

    Line1984

    13. August 2016 um 11:12

    Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden.Das Cover gefiel mir auf Anhieb und auch der Klappentext weckte meine Neugierde.Lilly leidet unter Depressionen, sie besucht ein Gymnasium und ist eine Einzelgängerin.Das passt so gar nicht in das Bild der perfekten Vorzeigefamilie welches Lillys Eltern unbedingt aufrecht erhalten wollen.Als Lilly wieder einmal alles zu viel wird, zieht sie sich an ihren geheimen Rückzugsort zurück, eine alte Weide an einem See.Plötzlich ist nichts mehr wie es scheint und Lilly sieht sich einer völlig fremden Welt gegenüber, sie landet in Askana. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf..Der Schreibstil der Autorin liest sich recht locker und flüssig.Dadurch liest sich das Buch im nu aus.Erzählt wird die Story aus der Sicht von Lilly, dadurch hatte ich einen recht guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken.Die Charaktere sind authentisch gezeichnet.Ich konnte mich in sie gut hineinversetzten und somit ihr tun nachvollziehen.Diese neue Welt die die Autorin hier geschaffen hat ist einmalig und hat mir unglaublich gut gefallen.Die Handlung ist fesselnd und auch spannend, allerdings hätte ich mir etwas mehr Fahrt gewünscht, teilweise hat es sich ein wenig gezogen.Das Buch endet leider mit einem Cliffhanger, das weckt natürlich die Neugierde auf Band 2, den ich mit Sicherheit auch lesen werde.Klare Empfehlung für alle Fantasyliebhaber.Fazit:Mit "Askana - Die Bestimmung" ist der Autorin ein toller Reihenauftakt gelungen der mich gut unterhalten konnte, er macht ganz klar Lust auf mehr und ich bin gespannt was mich in den Folgebänden noch erwarten wird.Dieses Buch bekommt von mir 4 Eulen.

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  • Kurzweiliger Reihen-Auftakt, der den Leser gut unterhält, im Punkt Spannung aber noch Potenzial biet

    Askana: Die Bestimmung

    SelectionBooks

    19. July 2016 um 13:05

    Nach dem Lesen des Klappentextes war mir klar, dass ich „Askana – Die Bestimmung“ unbedingt lesen muss. Ich liebe es, fremde Welten zu entdecken und darin abzutauchen. Trotz kleiner Schwächen ist der Autorin Katrin Graßl ist mit ihrem Debut ein solider Auftakt gelungen, der neugierig macht auf die Fortsetzung.Lilly ist eigentlich ein gewöhnliches Mädchen aus gutem Elternhaus. Doch im Gegensatz zu anderen Mädchen in ihrem Alter ist sie zutiefst unglücklich mit ihrem Leben. Depressionen machen es ihr schwer, Freude und Zufriedenheit zu empfinden. Sie rutscht emotional immer weiter ab und schon bald plagen sie Selbstmordgedanken, bis sie eines Tages ohne Vorwarnung in die mittelalterlich anmutende Welt Askana gelangt. Dort angekommen findet sie bei dem Witwer Igor ein neues Zuhause. Da Lilly nicht weiß, wie sie nach Hause gelangen soll, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit der Situation zu arrangieren und das Beste daraus zu machen. Ihr neues Leben ist abwechslungsreich und anstrengend. Sie muss auf dem Markt arbeiten, kämpfen lernen und die Pflanzenwelt Askanas erforschen. Mit der Zeit wird Lilly immer gelöster und zufriedener. Zwar beginnt sie langsam zu verstehen, wie gut sie es in ihrem alten Leben hatte, aber in Askana fühlt sie sich richtig heimisch. Auf den ersten Blick wirkt es dort friedlich und idyllisch, doch Lilly muss schnell feststellen, dass der Schein trügt. Askana wird von einem grausamen König beherrscht. Nefarius hat die Abgaben der Bürger drastisch erhöht und den Glauben an Götter verboten. Mit dem Verbot ihrer Religion stirbt auch langsam die Hoffnung der Menschen auf ein besseres Leben. Unterdrückung, Angst und Terror beherrschen ihr Leben. Eine Armee aus seelenlosen Monstern sorgt dafür, dass sich niemand gegen den König auflehnt. Jeder Aufstand wird auf grausame und blutige Art und Weise im Keim erstickt. Lilly ist schockiert über die politischen Verhältnisse in Askana. In ihrer neuen Heimat heißt es anpassen oder sterben. Welchen Weg wird Lilly gehen?Der Einstieg in das Buch ist mir durch den jugendhaften und flüssigen Schreibstil sehr leicht gefallen. Die Geschichte beginnt mit Lillys alltäglichem Leben und zeigt, wie unglücklich sie ist. Bedingt durch ihre Depressionen zieht sie sich immer weiter zurück. Obwohl ich nicht ganz nachvollziehen konnte, warum Lilly so unglücklich ist, dass sie Selbstmordgedanken hegt, konnte ich von Anfang an mit ihr mitfühlen und habe sie schnell ins Herz geschlossen. Mit der Ankunft in Askana fallen dann die trüben Gedanken und das lethargisches Verhalten von ihr ab. Lilly entwickelt sich langsam von einem unglücklichen Teenager zu einer selbstsicheren und mutigen jungen Frau. Ihre Entwicklung hat mir unheimlich gut gefallen. Nur die Tatsache, dass sie ihre richtige Familie recht wenig vermisst, fand ich etwas befremdlich. Obwohl die Geschichte im Prinzip nichts Neues ist, hat das Lesen Spaß gemacht. Es hat mir gut gefallen, mit Lilly zusammen die Welt Askana zu entdecken. Ab und an hätte die Story mehr Spannung vertragen können. Bis kurz vor dem Ende des Buches ist das Erzähltempo eher mäßig. Ich hätte mir im Mittelteil ein paar überraschende Wendungen oder spannende Ereignisse gewünscht, um mehr Spannung aufzubauen. Trotzdem konnte Katrin Graßl mich mit „Askana – Die Bestimmung“ gut unterhalten und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Fazit: Mit „Askana – Die Bestimmung“ ist Katrin Graßl ein solides Debut gelungen. Das Buch konnte mich gut unterhalten und macht neugierig auf die Fortsetzung. Nur im Punkt Spannung bietet das Buch noch Potenzial nach oben. 3,8 / 5,0 Sterne. 

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  • Ganz nett für Zwischendurch

    Askana: Die Bestimmung

    Brunhildi

    25. June 2016 um 14:48

    Meine Meinung:Zum Cover: Das Cover finde ich sehr außergewöhnlich, auch wenn es für mich irgendwie nicht ganz rund wirkt. Es zeigt die Protagonistin Lilly und ich finde, dass ihre hübschen roten Haare sehr schön mit dem Hintergrund harmonieren.Zum Buch:In der Geschichte geht es um die 18-jährige Lilly, die unter Depressionen leidet. Sie geht auf ein Gymnasium und ist eine wahre Einzelgängerin. Ihre Eltern wollen eine Vorzeigefamilie sein und da fühlt sie sich sehr fehl am Platz. Durch einen "Unfall" landet sie in einer anderen Welt und lässt ihre Depressionen immer weiter hinter sich. Doch auch in der neuen Welt ist nicht alles so rosig, wie es zu Anfang scheint und schon bald soll sie dort Tod und Schrecken erfahren.Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil. Er hat mich von der ersten Seite an begeistert und das Buch war leider viel zu schnell vorbei. Ich habe mich immer wieder gewundert, wie schnell ich vorangekommen ist. Weil der Schreibstil von Katrin Graßl so detailreich ist, ist er gleichzeitig bildgewaltig. Ich habe mir die fremde Welt ohne große Mühe durchaus immer wieder gut vorstellen können.Die Charaktere haben mir alle gut gefallen. Sie waren sehr unterschiedlich und besonders die Charaktere aus der erschaffenen Welt konnten mich mit ihrer Freundlichkeit begeistern.Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Lilly geschrieben und so hat uns die Autorin auch einen Einblick in Lillys depressive Gedanken geben können. Lilly hat eine sehr schöne Entwicklung durchlebt, die mich begeistert hat.Obwohl mir die Story und die Charaktere gut gefallen haben, gibt es auch ein paar Kritikpunkte, weshalb es bei mir keine Spitzenbewertung sein wird. Mich hat unglaublich gestört, dass der Witwer Igor immer "meine Kleine" zu Lilly gesagt hat. Ab und zu wäre das ja in Ordnung gewesen, aber es kam ja fast in jedem zweiten Satz des Gesprächs vor. Das war mir einfach zu unrealistisch, denn so würde im wahren Leben doch keiner Reden. Ein Kritikpunkt ist auch, dass das Buch quasi mitten in der Handlung ohne Vorwarnung zu Ende ist. Da hätte ich mir vielleicht lieber noch ein paar Seiten mehr gewünscht, so dass es ein passenderer Abschluss gewesen wäre. Ein wenig mehr Spannung wäre vielleicht auch noch schön gewesen. Die Geschichte plätscherte ja eher langsam vor sich hin, ohne das es große Überraschungen gab.Die Autorin hat sogar eine kleine Liebesgeschichte mit eingebaut, die mir sehr gut gefallen hat. Das wollte ich dann doch auch noch erwähnen, denn sie hat wirklich mein Herz erwärmt.Fazit:Eine nette Geschichte für Zwischendurch, die tolle Charaktere und eine tolle neue Welt enthält. Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es weiter geht.3,5/5 Punkte(Mehr als nur gut!)Vielen Dank an Katrin Graßl zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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