Katrin Hummel Entsorgte Väter

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Inhaltsangabe zu „Entsorgte Väter“ von Katrin Hummel

Volker Bode muss seit der Geburt seines sechsjährigen Sohnes um jede Minute mit ihm kämpfen. Ralf Koch wird ohne jeden Grund vorgeworfen, er habe seine kleine Tochter sexuell missbraucht. Michael Ebert konnte mit seiner achtzehn Jahre alten Tochter nur wenige Stunden alleine verbringen, obwohl er von Beginn an für sie sorgen wollte. Dies sind keine Einzelfälle. Wenn Frauen den Kontakt zwischen Vater und Kindern nicht wünschen, haben ihre Ex-Männer wenig Chancen, den gemeinsamen Nachwuchs trotzdem zu sehen. Die Dimension dieses Unrechts hat ein tragisches Ausmaß erreicht. Der Grund: Deutschlands Rechtswirklichkeit. Und der weit verbreitete Glaube, dass Frauen die besseren Eltern sind. Deutschland ist das Land der Mütter: Es muss endlich etwas getan werden, damit Gerechtigkeit einkehrt. Denn Vater ist man für immer.

Ich bin wirklich kein Horror-Fan, aber dieses Buch ist die absolute Krönung des Genres. Und es gibt keine Rettung vor dem Monster Realität.

— Matriga

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  • Rezension zu "Entsorgte Väter" von Katrin Hummel

    Entsorgte Väter

    Maultäschle

    08. June 2011 um 13:59

    Nachdem ich dieses Buch über entsorgte Väter gelesen habe, war ich einfach nur sprachlos. Dies alles sollte so mehr oder weniger einfach gehen - in einem Rechtsstaat wie Deutschland? Ich war lange Zeit der Meinung, dass die Frauen immer so arm dran sind und Männer diejenigen sind, die sich nach einer Trennung nicht um die Kinder kümmern wollen. Es gibt garantiert auch jede Menge solcher Fälle - da nehmen sich wahrscheinlich Mann/Frau nichts - aber dank des Buches habe ich auch eine andere Sichtweise kennengelernt. Während dem Lesen sind mir mehrfach die Haare zu Berge gestanden, da mir das ganze Handeln so surreal vorkam. Am Anfang werden verschiedene Fälle von "entsorgten" Vätern beschrieben. Die Autorin (Journalistin) hatte wohl versucht, sowohl die Situation der Männer als auch der Frauen darzustellen. Wobei dies leider seitens der Frauen nicht möglich war (Drohungen mit Anwalt, etc). Nur in einem Kapitel erhält man einen Einblick in die tiefere Seelenwelt einer Mutter. Abschließend wird noch das Cochemer Modell beschrieben und dass es eben doch auch anders gehen könnte ohne den Kindern einen Elternteil zu nehmen. Im Gesamten fand ich das Buch sehr gut, auch wenn der Inhalt an sich kein schönes Thema ist. Vorallem wenn man an die armen Kinder denkt, bei denen nicht im Sinne des Kindeswohl entschieden wird.

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