Katrin Jäger Inselmelodie

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Inhaltsangabe zu „Inselmelodie“ von Katrin Jäger

"Gara". Ihren Namen hat sie nie gemocht. Er passte zu ihrer ausgeflippten Mutter Andrea, aber nicht zu ihr. Doch nun ist Andrea tot und Gara auf der Suche nach ihrem Vater, der auf Gomera leben soll. Ohne allzu große Erwartungen begibt sie sich auf die Reise - lernt eigenwillige Menschen und die raue Schönheit der Insel kennen. Sie begegnet Milan, dessen Musik sie verführt, und Felix, der versucht, mit seinen Bildern ihr Herz zu erobern ...

Nicht so wie erwartet, aber sehr, sehr schön.

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  • Eine Reise nach La Gomera

    Inselmelodie
    Bella-Anastasia

    Bella-Anastasia

    06. February 2016 um 10:57

    Inhalt: Nach dem Tod ihrer Mutter öffnet Gara an ihrem 18. Geburtstag einen Brief ihrer Mutter. Darin steht, wer ihr Vater sei, und dass er auf der kanarischen Insel La Gomera lebe. Und so macht sich Gara auf den Weg nach La Gomera, wo sie nicht nur ihren Vater kennenlernt, sondern auch vielen seltsamen Menschen begegnet. So etwa auf die Urschreimalerin Liliana oder auch auf den Aussteiger Milan, der sie sofort verführt. Aber da wäre ja auch noch der junge Arzt, Felix... Meine Meinung zum Buch: "Inselmelodie" ist in wunderbares Buch, auch wenn es meiner Meinung nach ruhig noch etwas länger als 174 Seiten sein könnte. Katrina Jäger schreibt so, dass man sich die Atmosphäre La Gomera's gut vorstellen kann. Zudem nimmt sie viele wichtige, oder respektive interessante Orte und Geschichten im Buch auf, wie beispielsweise die Legende von Garajonay, welche auf La Gomera wirklich allgegenwärtig ist. Gut war auch, wie unterschiedlich und eigen die Charakteren waren. So war Milan der geheimnisvolle, wilde Typ und Felix genau das Gegenteil von ihm. Gara kam mir von Anfang an schon sehr sympathisch vor, denn man konnte gut mit ihr mitfühlen und mitfiebern. Jürgen und Liliana – wohl beide ein bisschen ausgeflippt…aber sie passen gut in La Gomera’s Bild mit Althippies. Meine Meinung zum Cover: Ein schönes Cover, welches gut zur Geschichte passt. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es aber von mir: Auf La Gomera gibt es nur schwarze Sandstrände und keine weissen, wie auf dem Bild, aber das ist nicht weiter schlimm. Fazit: "Inselmelodie" macht gleich Lust auf eine Reise nach La Gomera. Ein tolles Buch für solche, die es mögen, Geschichten aus anderen Ländern zu lesen.

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  • Ein kleiner Ausflug nach Gomera - zauberhaft!

    Inselmelodie
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    15. June 2014 um 15:34

    Inhalt: "Gara". Ihren Namen hat sie nie gemocht. Er passte zu ihrer ausgeflippten Mutter Andrea, aber nicht zu ihr. Doch nun ist Andrea tot und Gara auf der Suche nach ihrem Vater, der auf Gomera leben soll. Ohne allzu große Erwartungen begibt sie sich auf die Reise - lernt eigenwillige Menschen und die raue Schönheit der Insel kennen. Sie begegnet Milan, dessen Musik sie verführt, und Felix, der versucht, mit seinen Bildern ihr Herz zu erobern ... Meine Meinung: Hach ein Highlite! Ein absolutes Schätzchen! Lange, lange auf der Wunschliste habe ich dieses Buch endlich gefunden und auch gleich in einem Rutsch durchgelesen. Ist auch nicht schwer, es hat nur ca. 180 Seiten. Und ich habe es geliebt! Schon lange habe ich kein derart tolles Sommerbuch mehr gelesen. Die Atmosphäre ist frisch, spritzig und man hört fast im Hintergrund das Meer rauschen. Der Schreibstil ist super angenehm, man fliegt nur so durch das Buch und kann es kaum aus der Hand legen. :) Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet, selbst für die Kürze dieses Buches, absolut nachvollziehbar und sympathisch. Mit der Protagonistin bin ich gleich warm geworden und ich finde es immer noch schade, sie so schnell wieder gehen lassen zu müssen. Die Autorin schafft es in diesem kurzen Buch aufzuzeigen, dass es im Leben auf mehr als nur Arbeit und Geld ankommt. Eine leise nachdenkliche Hommage an die wahren Werte des Lebens. Ein wundervolles Jugendbuch, das ich vorbehaltlos empfehlen kann und eine zauberhafte Lektüre für den Sommer.

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  • Schöne Iselgeschichte , aber nicht Gefühlvoll genug

    Inselmelodie
    marylovebook

    marylovebook

    28. October 2013 um 08:47

    Es ist eine Geschichte über ein 19-jähriges Mädchen dessen Mutter gestorben ist. Bei Lebzeiten hat die Mutter einen Brief an ihre Tochter geschrieben, die diesen aber erst an ihrem Geburtstag aufmacht. Die Mutter lebt zu diesem Zeitpunkt nicht mehr und erst nach diesem Brief wird der Tochter, die den Namen Gara trägt, erst bewusst wie sehr ihre Mutter sie liebt. Den sie fährt auf die Insel Gomera und lernt dort ihren Vater kennen. Aber diese Insel hat noch ein anderes Geheimnis für sie und das hat mit ihrem Namen zu tun. Außerdem lernt sie einen Jungen kennen. Aber hat ihre Liebe einen Sinn und hat ihr ganzes altes Leben einen Sinn? Das Buch ist schön geschrieben, da man sich die Insel und deren Bewohner sehr gut vorstellen kann. Außerdem ist es leicht zu lesen. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn die Geschichte aus der Sicht von Gara erzählt worden wäre , denn dann könnte man sich noch besser in das Mädchen hineinversetzen und genauer mitfühlen.

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  • Urlaub, Sommer, Sonne

    Inselmelodie
    AllAroundBooks

    AllAroundBooks

    28. July 2013 um 23:32

    Katrin Jäger hat ein perfektes Urlaubsbuch geschrieben! Die deutsche Gara, die ihren Vater auf der wunderschönen Insel Gomera sucht. Der Leser taucht komplett in die Inselwelt ein, welche wunderschön bildhaft dargestellt ist. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und das kleine Büchlein lässt sich sehr flüssig und schnell lesen. Etwas schade finde ich, dass das Buch tatsächlich nur 174 Seiten „dick“ ist. Die Story ist super… leider aber etwas zu kurz geraten. Die Geschichte hätte noch um einiges ausgeschmückt werden können. Somit lernt man beim Lesen auch nicht viel über die Hauptprotagonisten kennen. Während man liest folgt ein Ereignis dem nächsten. Wie auch sonst, bei so wenig Seiten?! Trotzdem, das perfekte Sommerbuch für Zwischendurch!! Fazit: Obwohl das Buch so wenige Seiten enthält, ist das Buch ein perfektes Sommer-Leseerlebnis für Zwischendurch. Man kann sich richtig gut in die Geschichte hineinfallen lassen und bekommt Lust, sofort in den nächsten Flieger zu steigen und in den Urlaub zu fliegen!!

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  • Rezension zu "Inselmelodie" von Katrin Jäger

    Inselmelodie
    Booksmypassion

    Booksmypassion

    28. June 2012 um 12:21

    Gara ist hin und hergerissen. Nach dem Tod ihrer Mutter Andrea, findet sie einen Brief! Sie erfährt, wer ihr Vater ist und dass er auf Gomera leben soll. Somit macht sie sich auf dem Weg zu ihm und muß feststellen, dass er nicht so ist, wie sie ihn sich vorgestellt hat. Ehe sie sich versieht, steckt sie mittendrin im Abenteuer. Umgeben von Aussteigern und durchgeknallten Typen versucht Gara, endlich Frieden mit sich und ihrem Vater zu schließen. Währenddessen begegnet sie Milan, einem Aussteiger aus Deutschland, der sie sofort mit seiner Musik verzaubert. Aber auch Felix, ein angehender Arzt findet Gefallen an der jungen Deutschen. Am Anfang war ich ein wenig enttäuscht! Ich hatte mich so sehr auf dieses Buch gefreut. Und dann? Gara war mir total unsympathisch. Ihre kühle, arrogante Art konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Doch mit jeder weiteren Seite habe ich begriffen, worum es in diesem Buch überaupt geht. Gara ist ohne Vater aufgewachsen und hatte dazu noch eine etwas "durchgeknallte" Mutter. Schon als kleines Mädchen mußte sie lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Als ihre Mutter dann auch noch stirbt, fühlt sie sich von allen alleine gelassen. Daher läßt sich auch ihr kühles Verhalten erklären. Doch mit der Zeit bröckelt ihre Fassade und sie läßt sich auf das neue Leben und die Leute ein. Da dieses Buch zum größten Teil auf Gomera spielt, bekommt man beim Lesen direkt ein wenig Urlaubsfeeling. Gerne hätte ich mich an die Bar der "Casa Maria" gesetzt und das Geschehen beobachtet. Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan. Aber in jeder auch noch so aussichtslosen Situation ist eine Botschaft des Lebens versteckt. Man muß sie nur erkennen und wahrnehmen! Ein sehr schöner Jugendroman, der eigentlich in jede Urlaubstasche gehört!

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  • Rezension zu "Inselmelodie" von Katrin Jäger

    Inselmelodie
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    23. June 2012 um 17:31

    Eine schicksalhafte Begegnung Inhalt: Die neunzehn-jährige Gara findet ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter einen Brief von ihr, in dem sie ihr etwas über ihren Vater mitteilt, den sie nie kennenlernte. Auf der Aussteiger-Insel La Gomera soll er leben. Gara, die kurz vor dem Beginn ihres Medizin-Studiums steht, beschließt kurzerhand eine kleine Auszeit und ehe sie sich versieht, sitzt sie im Flugzeug Richtung La Gomera. Sie erwartet nicht viel, möchte einfach nur mal ihren Vater kennenlernen. Sie weiß, dass er als Yogalehrer tätig ist und bucht sich in einen seiner Kurse ein - ohne ihm jedoch mitzuteilen, dass sie seine Tochter ist. Doch die Reise entwickelt sich für Gara zu einer neuen Lebenserfahrung, denn die Menschen, die sie während ihres Aufenthaltes kennenlernt und der besondere Flair der Insel ziehen sie in ihren Bann. Und sie lernt den Aussteiger Milan kennen, der einen ganz besonderen Reiz auf sie ausübt. Und dann ist da ja auch noch der junge Arzt Felix ... Gara findet auf dieser bedeutenden Reise nicht nur ihren Vater, sondern zuletzt auch sich selbst - denn die Legende der Insel - die Legende um Garajonay - öffnet ihr einen neuen Blickwinkel auf Geschehenes und lässt Gara die Welt mit anderen Augen sehen... Handlung & Charaktere: Die Autorin Katrin Jäger - vielen ursprünglich als Krimi-Autorin bekannt - legt mit "Inselmelodie" ein überaus gelungenes Debüt im Jugendbuch-Bereich vor. Sie nimmt ihre Leser mit auf eine sommerlich-frische Reise zur faszinierenden Insel La Gomera, auf der man nach dem Zuschlagen des Buches auch sehr, sehr gerne verweilen möchte. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm, die Sätze oft kurz und prägnant gewählt und die Sprache ist jugendlich-leicht und sehr altersgemäß. Der Roman ist aus der Sicht des Erzählers geschrieben und auch die Länge der einzelnen Kapitel sind gut gewählt - nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet, wobei man feststellen wird, dass man mit Gara wirklich erst "warm" werden muss. Ihre zurückhaltende, etwas verbissene und tröge Art mag zu Beginn etwas abschreckend wirken, aber man bekommt im Laufe der Geschichte ein Gespür dafür, warum sie so dargestellt wurde. Gara, die schon sehr früh erwachsen werden musste, die partout nicht so ausgeflippt wie ihre Mutter werden wollte, die bewusst bodenständig sein wollte und dann zuletzt mit dem Verlust der Mutter klarkommen musste. Dies alles prägt Gara sehr und sie muss tatsächlich erst lernen, einfach mal loszulassen, einfach mal nicht nachzudenken und abzuwägen. Ihre Reise auf die Insel war für sie eine weise und vor allem lebensbeeinflussende Entscheidung, die ihrem Selbstbewusstsein sehr gut tut und die ihr wieder wahres Leben einhaucht. Wir begleiten Gara auf eine gedanklich-emotionale Reise einer Jugendlichen, die die Liebe neu - und vor allem bewusst - kennenlernt. Der Aussteiger Milan entfacht ungeahnte Gefühle in ihr und die geheimnisvolle Legende "Garajonay" öffnet ihr in vielerlei Hinsicht die Augen. Eine Legende um das schöne Mädchen Gara und ihren Freund Jonay, nach der auch ein beinahe verzaubert wirkender Waldabschnitt benannt wurde. Eine Legende, die Gara vieles über ihre eigene Mutter offenbart. Gara hatte sich in der Vergangenheit oft über ihre Mutter geärgert, allein schon wegen der Namenswahl. Im Wald Garajonay lernt sie eine ganz neue Seite ihrer Mutter kennen und sie versteht einiges. Leider kann sie es ihr nicht mehr sagen. Aber wir erfahren auch einiges über den Hippie-Vater, den Yoga-Guru von La Gomera. Warum er seine Tochter nie kennenlernte, warum er auf Gomera lebt und Andrea - Garas Mutter - nie heiratete. Mein persönliches Fazit: Katrin Jäger´s Jugendroman "Inselmelodie" lockte mich auf eine leichte und entspannte Lesereise auf die sommerliche Insel La Gomera. Ein altersentsprechender Jugendroman, dem es trotz der Kürze an nichts fehlt: Eine Brise Sommer, ein Hauch Abenteuer, etwas jugendliche Dramatik und ganz viel Romantik. Am liebsten hätte ich sofort meine Koffer packen und zum Flughafen eilen wollen. Eine sehr schöne sommerleichte Lektüre, die ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Einzig das leicht kitschig wirkende Ende hat mich etwas gestört, aber dies ist eindeutig eine persönliche Empfindung. Für die angegebene Alterziel-Gruppe erscheint es mir jedoch sehr passend und ansprechend. Auch die Covergestaltung ist sehr gelungen und durchaus sehr ansprechend. Alleine das Bild des Mädchens, dass durch den Sand läuft, lädt schon zum Urlaubs-Träumen ein. Absolut empfehlenswert für den nächsten Reisekoffer oder für einen schöne lesezeit im Liegestuhl - Urlaubsfeeling inklusive :)

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  • Rezension zu "Inselmelodie" von Katrin Jäger

    Inselmelodie
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    12. June 2012 um 20:42

    Sommerleichtes, romantisches Jugendbuch mit einem kleinen Schuss Dramatik! Inhalt: - Die neunzehnjährige Gara aus Dortmund reist auf die Insel La Gomera, um ihren Vater zu suchen, der nichts von ihr weiß. Vor einem Jahr ist ihre Mutter gestorben und hat Gara einen Brief hinterlassen, aus dem sie erfahren hat, wer ihr Vater ist und wo er lebt. Als sie ihm endlich gegenübersteht, sagt sie kein Wort, sondern versucht, ihre Zeit auf der Insel zu genießen, um Jürgen, ihren Vater, ganz unbefangen kennenzulernen. - Gara, die ihren Namen nie leiden konnte, erfährt auf der Insel von einer geheimnisvollen Legende um ein Mädchen, das so hieß wie sie und dort ihre große Liebe - Jonay - kennenlernte. Die Geschichte bewegt Gara sehr, denn sie erfährt außerdem, dass ihre Eltern viel mehr als ein kurzes Abenteuer mit La Gomera verbindet und ihr deshalb diesen Namen gaben. - Diese Legende soll nicht nur eine Legende bleiben, denn Gara begegnet ihrem Jonay - in Gestalt eines gutaussehenden jungen Mannes namens Milan, von dem sie sofort fasziniert ist, und schon bald lässt sie sich auf ihn ein ... - Was sie nicht ahnt: Felix, ein junger Arzt, der sich für Fotografie begeistert und mit dem sie einen Abend lang tanzt, ist schon bald wie verzaubert von ihr und glaubt in ihr die Gara aus der Legende zu erkennen. Für Gara beginnt eine aufregende Zeit voller Romantik aber auch Sorgen und Problemen ... - Einschätzung: - Mit ihrem Jugendroman "Inselmelodie" konnte Katrin Jäger mich schon nach wenigen Seiten überzeugen! Die Geschichte um die junge Gara unterhält auf luftig leichte Weise, wobei man sich gerade an Regentagen gerne von den Sonnenstrahlen auf La Gomera verwöhnen lässt. - Gara macht sich am Anfang der Geschichte zum Flughafen auf und es fällt ihr spürbar schwer, die Reise auf die Insel anzutreten. Sie weiß nicht, was sie erwartet. Weiß nicht, wie ihr Vater auf sie reagieren wird. Doch Gara ist eine selbstbewusste junge Frau, die nach ihrem bestandenen Abitur und vor dem Beginn ihres Arztstudiums diese Reise unternehmen "muss", wie sie selbst sagt. Sie möchte herausfinden, was das für ein Mann ist, den ihre Mutter in einem Brief erwähnt hat, bevor sie auf tragische Weise verstarb. Gara, die intelligent, ruhig und strebsam ist, ist eine sympathische Figur, die man gerne auf ihrem Weg begleitet und die man schon nach wenigen Seiten ins Herz schließt. - Gara lernt nicht nur ihren Vater kennen, der Yoga- und Mediationskurse gibt und auf der Insel Apartments vermietet, sondern auch seine gute Freundin Liliane, eine, die Gara stets mit Rat und Tat zur Seite steht und einen gutmütigen wie temperamentvollen Charakter besitzt. - Außerdem ist da noch Milan, der arme Junge mit der Trommel, der Gara durch seine unbeschwerte Art zu leben sofort fasziniert. Die beiden lernen einander kennen und lieben - gerade die prickelnde Liebesgeschichte zwischen den beiden liest sich sehr schön, voller Romantik und auch verbunden mit ein bisschen Herzschmerz. Felix, der in der Geschichte immer etwas im Hintergrund bleibt, führt das Ganze zu einigen überraschenden Wendungen und einem Ende, mit dem ich als Leser so nicht gerechnet hätte. Insgesamt ist der Autorin eine bunte Auswahl von interessanten, glaubwürdigen Figuren gelungen. - Die Legende um die beiden Liebenden Gara und Jonay, die in "Inselmelodie" nach und nach für Gara eine immer bedeutendere Rolle einnimmt, fand ich sehr schön beschrieben. Das hat der romantischen Seite in der Geschichte noch einmal einen drauf gesetzt und alles abgerundet. Hier ein kleiner Einblick in die Geschichte: - "Wie Garajonay? Du meinst den Nebelwald Garajonay?" Anne versteht - genauso wie die anderen - nichts. - Jürgen nickt. "Genau. Ich meine den wunderbaren Nebelwald mitten auf unserer wunderbaren Insel. Er steckt voller Mythen und Legenden, und die schönste ist die Liebesgeschichte von Gara und Jonay, die dem Wald ihren Namen gaben. - Gara legt ihr Besteck zur Seite. Und Liliana spricht aus, was sie sich wünscht. "Das will ich hören. Los, Jürgen. Erzähl!" - "Na gut." ['] Dann erklingt seine tiefe Stimme: "Dies ist die traurige und schöne Geschichte einer großen Liebe." (Seite 46f) - Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut und flüssig lesen. Durch oft kurze, klare, aber auch mit schönen Worten ausgeschmückten Sätze, haucht sie der Story sehr viel Leben ein. Die Geschichte ist zum Träumen schön und durchweg unterhaltsam. Wer ein sommerleichtes, romantisches Jugendbuch mit einem kleinen Schuss Dramatik lesen möchte, greift mit "Inselmelodie" zum richtigen Buch! - Fazit: - Mit "Inselmelodie" präsentiert Katrin Jäger eine romantische Geschichte, die perfekt zum Sommer passt. Das Buch unterhält mit wunderbar echten Charakteren, darunter einer sympathischen Hauptfigur, die auf der wunderschönen Insel La Gomera auf der Suche nach ihrem Vater ist und dabei auch die Liebe findet. Die Legende um eine tragisch endende Romanze zweier Liebender, rundet das wunderbar geschriebene Werk ab. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. (DL)

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  • Rezension zu "Inselmelodie" von Katrin Jäger

    Inselmelodie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. June 2012 um 19:07

    Habt ihr Lust auf einen Spontantrip auf die Insel La Gomera? Ja? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für euch. Die Story ist schön und versetzt einen ins totale Urlaubs-Feeling. Nach dem Lesen dieses Buchs kam ich mir so vor, als wäre ich gerade selbst auf Gomera gewesen. Der Schreibstil der Autorin ist ziemlich direkt, sie schreibt nur das, was auch gesagt werden muss. Für Leute, die auf detailreiche Bücher stehen, sollte dieses eine Enttäuschung sein. Vielleicht ist das Buch auch deshalb so kurz... Minuspunkte gab es von mir für die Story. Nicht, dass sie schlecht war. Ich hatte nur etwas ganz anderes erwartet. Meiner Meinung nach verspricht der Klappentext eine ganz andere Story. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. :) Wenn ich das nächste Mal in Urlaub fahre, kommt das Buch auch jeden Fall in meinen Koffer. :D

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